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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balls To The Wall - Ein Metal-highlight der 80er
Die "Balls to the Wall" von 1983 ist Accept pur. Jeder, der die Vorgänger "Breaker" und "Restless and Wild" mochte, wird auch hier bestens bedient. Zu diesem Zeitpunkt war man sich wohl noch über die musikalische Richtung einig. Ab "Metal Heart" gab es mindestens 2 verschiedene Lager innerhalb der Gruppe.

"Balls to the Wall" beinhaltet einen Klassiker...
Veröffentlicht am 11. Januar 2007 von Child in time

versus
4 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das ding, von accept
es ist eine geile platte, wirklich. typisch krautrock halt! ohne breaks, meistens schön fett a, kernige riffs, keine unerwarteten harmonywechsel-eigentlich nix unerwartetes überhaupt und udo- geht nur halb so fest aufn geist, weil nicht so oft hoch, wahrscheinlich das beste von accept.
aber eben- und das muss nicht unbedingt negativ sein,
alles...
Veröffentlicht am 7. August 2005 von dani daetwyler


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balls To The Wall - Ein Metal-highlight der 80er, 11. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Die "Balls to the Wall" von 1983 ist Accept pur. Jeder, der die Vorgänger "Breaker" und "Restless and Wild" mochte, wird auch hier bestens bedient. Zu diesem Zeitpunkt war man sich wohl noch über die musikalische Richtung einig. Ab "Metal Heart" gab es mindestens 2 verschiedene Lager innerhalb der Gruppe.

"Balls to the Wall" beinhaltet einen Klassiker der Gruppe nach dem Anderen. Sei es das Titelstück, welches wohl jeder kennen wird, oder `London leatherboys`, `Head over heels`, `Love child`, `Turn me on`, `Losers and winners` oder die wirklich wunderschöne Ballade `Winter dreams`, auf der Udo D. zeigt, dass er sogar singen kann. Accept-stuff vom Feinsten. Besonders herausragend war und ist für mich Wolf Hoffmann. Es gibt zwar sicherlich bessere Gitarristen als ihn, aber er hatte seinen eigenen Stil, den man sofort erkannte. Das ist ein ganz großes Plus im Vergleich zu anderen, austauschbaren möchte-gern Gitarrenhelden.

Auch sind die Texte gar nicht so schlecht, wie einige meinen. Die sollten sich mal die Texte von Scorpions oder besonders David Coverdale (Whitesnake) durchlesen, welche wirklich schlecht sind.

Wer harten, bratigen und trotzdem melodischen Metal mag, ist bei ACCEPT genau richtig. Genau das Material, um mitzubangen.:-) 5 Sterne, klar.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzwerk in der Karriere von Accept, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
"Balls To The Wall" beginnt mit einem echten Knaller - der Titeltrack sucht sogar in der bei weitem stärksten Phase (Anfang der 1980er Jahre) der legendären Accept seinesgleichen. In diesem Zeitraum schrieb die Band einige denkwürdige Stücke, aber gerade dieser Song dürfte jeden, der nur ein bisschen mit Heavy Metal am Hut hat sofort überzeugen. Hymnisches Midtempo trifft auf sägende Gitarren, einen eingängigen Refrain und einen toll eingebauten Hintergrundchor - viel besser kann man es kaum machen.

Aber auch nachdem man sich von dieser Eröffnung erholt hat, gibt es nicht viel zu nörgeln - vor allem das locker rockende, Judas-Priest-affine "London Leatherboys" und der eingängige, fantastisch eingesungene Groover "Head Over Heels" wissen bereits beim ersten Hören zu überzeugen und nutzen sich auch nach mehrfachen Durchläufen nicht ab. Die restlichen Songs sind zwar nicht ganz so herausragend, aber immer noch extrem stark. Hervorzuheben sind dabei vielleicht "Love Child" mit seiner markanten Bridge vor dem guten Refrain, das textlich klischeehafte, aber musikalisch einwandfreie, flotte "Losers And Winners" und der balladeske Rausschmeißer "Winterdreams".

Negativ fallen eigentlich nur die katastrophalen elektronischen Drums, die ab und zu eingesetzt werden auf. Besonders im letzten Drittel des ansonsten sehr guten "Losing More Than You've Ever Had" merkt man diesbezüglich kurz auf, allerdings ist dieser Fehltritt nicht die Regel und somit kein Beinbruch.

"Balls To The Wall" ist hervorragend produziert und lebt neben der eigenwilligen Stimme von Udo Dirkschneider vor allem vom starken Gitarrenduo Wolf Hoffmann und Hermann Frank, die sich neben einigen unsterblichen Riffs eine handvoll überragender Solos aus dem Ärmel schütteln - mal pfeilschnell ("Fight It Back"), mal hymnisch-zweistimmig. Auch Bass und Schlagzeug (mit ein paar Abstrichen, siehe oben) sind perfekt, sodass in Verbindung mit dem exzellenten Songwriting nur die Höchstwertung stehen bleiben kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Accept pur, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Die "Balls to the Wall" von Dezember 1983 ist Accept pur. Jeder, der die Vorgänger "Breaker" und "Restless and Wild" mochte, wird auch hier bestens bedient. Zu diesem Zeitpunkt war man sich wohl noch über die musikalische Richtung einig. Ab "Metal Heart" gab es mindestens 2 verschiedene Lager innerhalb der Gruppe. Produziert wurde das Werk von Accept und Michael Wagener. Angeblich soll Wolf Hoffmann alle Gitarrenspuren alleine eingespielt haben.

"Balls to the Wall" beinhaltet einen Klassiker der Gruppe nach dem Anderen. Sei es das Titelstück, welches wohl jeder kennen wird, oder `London leatherboys`, `Head over heels`, `Love child`, `Turn me on`, `Losers and winners` oder die wirklich wunderschöne Ballade `Winter dreams`, auf der Udo D. zeigt, dass er sogar singen kann. Accept-stuff vom Feinsten. Besonders herausragend war und ist für mich Wolf Hoffmann. Es gibt zwar sicherlich bessere Gitarristen als ihn, aber er hatte seinen eigenen Stil, den man sofort erkannte. Das ist ein ganz großes Plus im Vergleich zu anderen, austauschbaren möchte-gern Gitarrenhelden.
Auch sind die Texte gar nicht so schlecht, wie einige meinen. Die sollten sich mal die Texte der Scorpions oder besonders die von David Coverdale (Whitesnake) durchlesen, welche wirklich schlecht sind.

Wer harten, bratigen und trotzdem melodischen Metal mag, ist bei ACCEPT genau richtig. Genau das Material, um mitzubangen.:-) 5 Sterne, klar.

Wolf Hoffmann - Guitars
(Herman Frank - Guitars)
Udo Dirkschneider - Vocals
Peter Baltes - Bass & Vocals
Stefan Kaufmann - Drums
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterer Meilenstein, 24. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Mit "Balls to the wall" hatten Accept ihren Höhepunkt erreicht. Besser kann ein Album wohl nicht mehr werden. Mit dem Titelstück geht's schon richtig heavy los, dann folgen mit der Mitgrölhymne "London leatherboys" und dem schnellen "Fight it back" zwei weitere Highlights. Auch die übrigen Songs können überzeugen, wenn man auch die Ballade "Winter dreams" nicht unbedingt an den Schluss hätte stellen müssen. Das Album hätte mit einem Kracher aufhören müssen. Aber was solls, trotzdem verdient das Album ganz klar die Note 1.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutscher Metal-Klassiker..., 23. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Nach der genialen *Restless And Wild* holten Udo Dirkschneider & Co. 1983 zu einem weiteren Rundumschlag aus. Die Erde sollte erneut vom Metal aus Solingen erschüttert werden. *Balls To The Walls* hieß die deutsche Anwort auf die britischen Metal-Invasoren, und *Balls To The Walls* sollte sich dann über Jahre hinweg als Dauerbrenner und schließlich auch als Klassiker von Accept in der Musikwelt etablieren.

Im Großen und Ganzen wird das Konzept der beiden Vorgängerscheiben beibehalten. Das Konzept blieb Heavy-Metal (vorerst noch), der Sound wurde sehr fett produziert, aber die kompromisslose Härte des genialen Vorgängers wurde sehr stark zurückgeschraubt. Dafür gibt's ausnahmslos herausragende Midtemp-Kompositionen im Form von *London Leatherboys*, *Fight It Back*, *Head Over Heels*, *Love Child* uns so weiter. Den Titelsong muß man nicht näher erwähnen, ein Klassiker eben. Und eine Scheibe die keinen Ausfall enthält und mit der sich die Truppe um den German Tank auch international in vorderste Front spielen konnten.

Die großen Vorbilder können Accept allerdings genauso wenig leugnen, wie den leicht kommerziellen Einschlag der zehn Songs. So erinnert der Aufbau und die Produktion der Platte doch schwer an AC/DCs Back In Black und einige Songs lassen durchaus Strukturen von Judas Priests Point Of Entry erkennen. Was an dieser Stelle kein Vorwurf sein soll, sondern nur ein objektive Feststellung. Es war wohl die Entwicklung in Accepts Musik, die dem damaligen Zeitgeist geschuldet war.

FAZIT: Accepts bekannteste Scheibe und unverzichbar in jeder halbwegs vernünftigen Metal-Sammlung...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Accept pur, 10. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Die "Balls to the Wall" von Dezember 1983 ist Accept pur. Jeder, der die Vorgänger "Breaker" und "Restless and Wild" mochte, wird auch hier bestens bedient. Zu diesem Zeitpunkt war man sich wohl noch über die musikalische Richtung einig. Ab "Metal Heart" gab es mindestens 2 verschiedene Lager innerhalb der Gruppe. Produziert wurde das Werk von Accept und Michael Wagener. Angeblich soll Wolf Hoffmann alle Gitarrenspuren alleine eingespielt haben.

"Balls to the Wall" beinhaltet einen Klassiker der Gruppe nach dem Anderen. Sei es das Titelstück, welches wohl jeder kennen wird, oder `London leatherboys`, `Head over heels`, `Love child`, `Turn me on`, `Losers and winners` oder die wirklich wunderschöne Ballade `Winter dreams`, auf der Udo D. zeigt, dass er sogar singen kann. Accept-stuff vom Feinsten. Besonders herausragend war und ist für mich Wolf Hoffmann. Es gibt zwar sicherlich bessere Gitarristen als ihn, aber er hatte seinen eigenen Stil, den man sofort erkannte. Das ist ein ganz großes Plus im Vergleich zu anderen, austauschbaren möchte-gern Gitarrenhelden.
Auch sind die Texte gar nicht so schlecht, wie einige meinen. Die sollten sich mal die Texte der Scorpions oder besonders die von David Coverdale (Whitesnake) durchlesen, welche wirklich schlecht sind.

Wer harten, bratigen und trotzdem melodischen Metal mag, ist bei ACCEPT genau richtig. Genau das Material, um mitzubangen.:-) 5 Sterne, klar.

Wolf Hoffmann - Guitars
(Herman Frank - Guitars)
Udo Dirkschneider - Vocals
Peter Baltes - Bass & Vocals
Stefan Kaufmann - Drums
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Accept pur, 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall [Remastered] (Audio CD)
Die "Balls to the Wall" von 1983 ist Accept pur. Jeder, der die Vorgänger "Breaker" und "Restless and Wild" mochte, wird auch hier bestens bedient. Zu diesem Zeitpunkt war man sich wohl noch über die musikalische Richtung einig. Ab "Metal Heart" gab es mindestens 2 verschiedene Lager innerhalb der Gruppe. Produziert wurde das Werk von Accept und Michael Wagener. Angeblich soll Wolf Hoffmann alle Gitarrenspuren alleine eingespielt haben.

"Balls to the Wall" beinhaltet einen Klassiker der Gruppe nach dem Anderen. Sei es das Titelstück, welches wohl jeder kennen wird, oder `London leatherboys`, `Head over heels`, `Love child`, `Turn me on`, `Losers and winners` oder die wirklich wunderschöne Ballade `Winter dreams`, auf der Udo D. zeigt, dass er sogar singen kann. Accept-stuff vom Feinsten. Besonders herausragend war und ist für mich Wolf Hoffmann. Es gibt zwar sicherlich bessere Gitarristen als ihn, aber er hatte seinen eigenen Stil, den man sofort erkannte. Das ist ein ganz großes Plus im Vergleich zu anderen, austauschbaren möchte-gern Gitarrenhelden.
Auch sind die Texte gar nicht so schlecht, wie einige meinen. Die sollten sich mal die Texte der Scorpions oder besonders die von David Coverdale (Whitesnake) durchlesen, welche wirklich schlecht sind.

Wer harten, bratigen und trotzdem melodischen Metal mag, ist bei ACCEPT genau richtig. Genau das Material, um mitzubangen.:-) 5 Sterne, klar.

Wolf Hoffmann - Guitars
(Herman Frank - Guitars)
Udo Dirkschneider - Vocals
Peter Baltes - Bass & Vocals
Stefan Kaufmann - Drums
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein des Heavy Metal, 9. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Mehr braucht man zu Accept's 5tem Album nicht zu sagen. Wer Klassiker wie den Titelsong, "London leatherboys", "Love child", "Head over heels" oder "Winter dreams" nicht kennt, hat ein wichtiges Stück deutscher Metal-Kunst verpennt. Ausfälle gibt es überhaupt keine, die Platte ist von vorne bis hinten absolut spitzenmäßig.
Achtung: Fans, die das Album schon besitzen, sollten allerdings die Finger von diesem Re-Release lassen, denn die beiden Bonussongs "Up to the limit" und "Head over heels" stammen zwar von der vergriffenen "Kaizoku-Ban" EP, sind aber auch allesamt auf "Staying alive" zu finden. Wer das Album bis jetzt noch nicht hat, sollte natürlich sofort zuschlagen. Von daher 5 Sterne für die Musik, aber nur einen für die Plattenfirma.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Metal Klassiker im aktualisierten Gewand, 1. Juli 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
"Balls To The Wall" ist einer der vielen Hard'n'Heavy-Klassiker, die das Solinger Quintett in seiner langjährigen Karriere veröffentlicht hat. Neben dem Titelsong sind es Uptemponummern wie "Love Child" oder Midtempo-Nummern wie "London Leatherboys", die die Qualität des Albums begründen und die sich über Jahre im Liveprogramm von Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann & Co. wieder gefunden haben. Die remasterte Version dieses Albumsbeinhaltet neben den Texten auch zwei Bonusstücke, die Liveversionen von "Up To The Limit" und "Head Over Heels", die sich ursprünglich auf der längst vergriffenen EP "Kaizoku-Ban" befanden. Eine gelungene Neuauflage!
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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Rock-Fans der härteren Sorte, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Accept – Balls to the Wall (1983)

Mangel an Abwechslung kann zu fader Eintönigkeit führen. Kann... muss aber nicht, wenn das Songwriting kolossale Höhepunkte beinhaltet, wie Accepts fünftes Werk eindrucksvoll beweist.

Eben erwähnte Höhepunkte sind sogar häufig vorhand, geht es doch schon im Opener Balls to the Wall gleich richtig zur Sache. Dieser beinhaltet ein bedrohlich stampfendes Riff, Udos kreischendes Organ und eine absolute Hymne als Refrain. Der Song ist ein echter Muss für jeden Metal-Kenner und avancierte völlig zu Recht zu Accepts Trademark-Song. Ein echtes Meisterwerk.

Stampfend, energiegeladen und kraftvoll sowie bedrohlich geht es gleich in London Leatherboys weiter. Des Sängers unkonventionelle Gesangslinien in den Strophen bringen Abwechslung, der Refrain eignet sich zum Mitschrein und die Gitarren krachen. So muss es sein. Der volle Wahnsinn folgt im nächsten Lied. Udo kreischt was das Zeug hält, die Riffs sind dynamisch, das Tempo angenehm flott und trotzdem schwer und rollend und wem das noch zu langweilig ist, der darf sich mal Wolf Hoffmanns komplett wahnsinniges Gitarrensolo anhören.

Einen Gang zurückgeschalten wird ab Head over Heels. Das ist auch gut so, sonst würde man sich wahrscheinlich rasch zu Tode bangen. Trotzdem macht der Song, Killerriff und überzeugender Melodien sei Dank, Spaß. Als Schmankerl gibt es noch ausgefeilte duale Skalensoli. Nicht schlecht.

Der Gefahr trotzend die Betitelung „Meisterwerk“ zu inflationär zu gebrachen, wende ich sie auf die folgenden zwei Lieder an. In Losing more than you ever had wird es emotional. Hier werden Powerchords und eine bedrückende, zweistimmige Gesangsmelodie ausgepackt. Selbst der sprachlich simpel gehaltene Text überzeugt. Durch die größere Melodiesorgfalt bei bleibender Härte klingt der Song etwas kommerzieller, aber was soll's, wenn er doch gut ist? Love Child hingegen perfektioniert das Konzept großartige Heavy-Gitarrenarbeit samt rohen Riffs und Soli sowie Gekreische mit einem melodiöseren Refrain zu vereinen ohne dabei an Tempo zu verlieren.

Ähnlich, nur gar nicht faszinierend wird dieses Konzept in Losers and Winners angewendet. Und manchmal geht es auch nach hinten los, denn Turn me on kann als einziges nicht überzeugen, da der Refrain arg nervt. Dafür stimmt das Strophen-Riff und das Solo entschädigt mal wieder voll und ganz.

Gerade in eben erwähnten Lied ist der Text auch arg peinlich was eher im Ausdruck statt im Standard-Thema (Sex, Rockstarleben halt ;) ) begründet liegt. Ansonsten sind die Texte zumindest nicht negativ auffallend und können sogar in Ausdruckskraft begeistern, gerade wenn sie von Shouter Udo Dirkschneider interpretiert werden. Produktionstechnisch ist auch alles im grünen Bereich und musikalisch ist das Album zwar rar an Abwechslung, aber zumindest sehr ausgefeilt und perfektionistisch eingespielt. Die Riffs in jedem Lied sind fast immer sehr gut und faszinierend.

Abwechslung gibt es dann aber doch in Winter Dreams, welches etwas gemächlicher rockt und in dem Udo beweist, dass auch er singen kann. Emotional und traurig und mit einem Gefühl für melancholische Melodien zeigt die Band hier ihre andere Seite und weiß damit ebenfalls zu gefallen.

Fazit: Balls to the Wall muss man als Heavy Metal-Fan im Regal stehen haben oder zumindest schon mal gehört haben. Kein Weg führt daran vorbei. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen, denn Accept haben ihre persönliche Heavy-Formel mit dieser Platte perfektioniert und können auch lange Zeit begeistern.

Wertung: *****
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Balls to the Wall
Balls to the Wall von Accept (Audio CD - 2002)
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