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am 31. August 2002
"Tanz der Totenköpfe" ist wie "Das Grauen" oder "Bis das Blut gefriert" einer der Klassiker der hochqualitativen Horrorfilme, die sich von der blutrünstigen Masse abheben und durch sehr gute schauspielerische Leistungen und sehr gute Regie auszeichnen. Zugegeben, dieser Film ist schon etwas gewaltätiger als etwa "Das Grauen", aber immer noch eigentlich ein atmosphärischer Horrorfilm und deshalb (zum Glück) nichts für Fans der qualitativ minderwertigen "Horrorschocker". Im Gegensatz zu "Das Grauen" wird hier die Sache wissenschaftlicher angegangen und es werden tatsächlich einige in sich schlüssige Theorien für das Entstehen von übersinnlichen Phänomenen durchgespielt.
Zur DVD: Dieses Meisterwerk hätte definitv mehr verdient. Bildqualität ist super, aber schon allein die Aufmachung der Verpackung wird dem Film nicht wirklich gerecht, und außer dem Trailer gibt es überhaupt keine Extras! So ein Film schreit doch geradezu nach Audiokommentaren etc. Der englische Ton wurde sehr gut neu abgemischt, die für damalige Zeiten völlig neuen Toneffekte und die Musik, die beide sehr zur Atmosphäre des Films beitragen, kommen jetzt viel besser zur Geltung. Die Qualität des deutschen Tons ist aber sehr schlecht, er ist nur in Mono und rauscht furchtbar. Außerdem war es den Machern der DVD die Mühe nicht wert, die Einblendung zu Beginn des Films von der deutschen Version auch einzubauen, stattdessen muss, wer des Englischen nicht mächtig ist, sich mit lästigen Untertiteln herumplagen, die man zum Glück aber ausschalten kann.
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am 24. März 2012
Im Jahre 1953 wird das "Hell house" von einer 8 köpfigen Crew untersucht, da es dort immer wieder zu übersinnlichen Phänomenen kommt. Nur einer kommt bei diesem Versuch lebend wieder raus.
Die Besitzer des Hauses sperren das Anwesen für weitere Untersuchungen, aber 20 Jahre später darf erneut ein Versuch gestartet werden. Diesmal sind es aber nur 4 Leute, wobei einer davon der einzige Überlende aus dem letzten Versuch ist.

Bei den Namen der großen Spukhausfilme wird neben, "Schloss des Schreckens" und "Bis das Blut gefriert" auch immer wieder dieser hier genannt. Mit Recht, auch wenn ich ihn hinter die beiden genannten einordne. Trotzdem liefert "Tanz der Totenköpfe" ein ähnliches Erlebnis, was vor allem durch die geniale Location erreicht wird. Das Schloß lehrt einen nämlich schon ohne Geister das Fürchten, weil es wirklich alles besitzt was man in der Vorstellung eines Spukschlosses haben kann.
Viel Phantasie hatte man auch bei der Wahl des deutschen Titels, der viel dämlicher nicht sein konnte. Totenköpfe gibt es nämlich keine und getanzt wird hier auch nicht. Da passt der Originaltitel "The Legend of Hell House" wesentlich besser. Der Erfinder des Namens gehört dafür eigentlich eine Woche lang in die Kapelle des Schlosses eingesperrt.
Ebenfalls ein interessanter Faktor ist der Zusammenstoß zwischen Wissenschaft und Medium. Da nämlich Vertreter beider Gattungen vorhanden sind, gibt es neben den spannungsgeladenen Geistererscheinungen, auch eine interessante Mischung der Sichtweisen. Zwar grundsätzlich konträr, aber man arbeitet trotzdem eher miteinander.

Diese gute Mischung bekommen auch die Darsteller sehr gut hin. Roddy McDowall ist eh immer eine Bank, aber auch Pamela Franklin bringt die Rolle des Mediums sehr gut rüber. In solchen Rollen besteht ja oftmals die Gefahr des Overacting, aber diesen Spagat meistert sie sehr souverän.
Die Effekte des Films sind ebenfalls äußerst gelungen, wenn man mal von der Katze absieht. Wenn hier die Gegenstände durch die Gegend wirbeln, können einem schon die Knie schlottern. Allerdings nur wenn man für alte Spukhausfilme empfänglich ist. Freunde des neuzeitlichen Horrors sollten mit diesem Film in jedem Fall keinen Start in die Gruselkunst vergangener Zeiten wagen. Der wird nämlich schief gehen.

Kommen wir zur Blu Ray. Das Bild schwankt zwischen absolut brillant und grieselig, wobei die guten Momente deutlich überwiegen. Die Detailschärfe ist hervorragend, nur macht sich eben manchmal ziemliches Bildrauschen bemerkbar. Auch einige Schmutzartefakte sind vorhanden, aber eher auf vernachlässigbarem Niveau. Wenn man äußerst pingelig sein sollte, wird man sie aber sehen. Das Bild finde ich auch am Alter des Films gemessen, aber trotzdem eher zufriedenstellend im Gesamteindruck. Beim deutschen Ton sieht das etwas anders aus. Da rauscht es doch manchmal sehr störend, obwohl die Dialoge und auch die Geräuschkulisse klar verständlich ist. In ruhigen Phasen drängt es sich dann eher unangenehm nach vorne. Es ist nicht die komplette Spieldauer vorhanden, aber doch zu einem großen Teil. Manchmal kommen in wenigen Dialogpassagen noch einige Zischlaute hinzu. Beim englischen Ton ist das nicht der Fall. Da konnte ich kein Rauschen vernehmen, allerdings möchte ich dazu sagen, das ich ich den O-Ton nur in einigen Passagen getestet habe. Trotzdem aber zu einem guten Teil, in dem ich einige Dialog-Passagen überprüft habe. Da gab es absolut nichts zu meckern.
Für die Freunde von Untertiteln gibt es ebenfalls gute Nachrichten, da sie in Deutscher und Englischer Sprache vorliegen. Außer einem Trailer gibt es allerdings ansonsten überhaupt kein Bonusmaterial und ein Wendecover ist auch nicht vorhanden. Deshalb hat man schön den FSK Flatschen immer sichtbar, da dieser auf dem Cover aufgedruckt ist.
Dem Film selbst gebe ich 4 Sterne, der Blu Ray eher 3. Wer den Film im O-Ton schaut ist zumindest bestens bedient. Wer den deutschen Ton bevorzugt, muss mit dem Rauschen leben. Ich runde trotzdem auf 4 Sterne auf.
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am 2. Dezember 2013
Der dämliche deutsche Titel des Films kann natürlich falsche Käufer anlocken, denn er klingt nach Splatter-, Gore- oder Zombiefilme, all das finden wir
bei "Legend of Hellhouse" natürlich nicht.
Ein todkranker, schwerreicher Mann verpflichtet eine Gruppe von Wissenschaftlern, die mit Parapsychologie zu tun haben, geheimnisvolle Vorkommnisse in
Hellhouse zu untersuchen. In diesem Haus waren vor nicht allzu langer Zeit 27 Teilnehmer an einer Orgie furchtbar hingemetzelt worden. Von der ersten
Gruppe, die das Haus untersucht hatten, hatte nur Ben Fischer (Roddy McDowall) überlebt, der auch bei der neuen Gruppe dabei ist. Dr. Lionel Barrett
(Clive Revill) führt die Untersuchungen, ihn begleitet seine elegante Frau Ann (Gayle Hunnicut). Die vierte im Bunde ist das übersensible Medium Florence
(Pamela Franklin). Schon kurz nach dem Einzug ins Haus häufen sich Vorkommnisse, die an das Wirken von Poltergeisetrn glauben lassen, und jeder auch nur
ein wenig sensible Zuschauer wird mit den Leuten mitleiden. Die Schauspieler sind wirklich gut, Pamela Franklin war übrigens die kleine Flora in "Schloss
des Schreckens".
Bild und englischer Ton der DVD sind hervorragend, vom deutschen Ton kann man das nicht sagen. Der Film ist für jeden zu empfehlen, der sich für wegwei-
sende Gruselfilm Klassiker interessiert und der versteht, dass Filme aus den 70er Jahren anders funktionieren als heutige Filme.
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am 4. Februar 2006
In einem einsam gelegenen Anwesen, dass nur noch "Hell House" genannt wird, soll es angeblich spuken. Bereits zweimal wurde überprüft, ob an den Gerüchten was dran ist - jedoch jedesmal mit schrecklichen Folgen. Für 100.000 Pfund pro Kopf erklären sich vier Parapsychologen bereit den unheimlichen Geschehnissen auf den Grund zu gehen...
"The Legend of Hell House", wie der Film von 1973 im Original treffender heißt, ist ein kleiner aber zuweilen höchst spannender Spukhausgrusler, der kaum Wünsche offen lässt.
Wir haben da zum einen ein in der Vergangenheit liegendes schauriges Ereignis, dass seine Schatten in die Gegenwart wirft. Weiterhin eine bunt zusammengewürfelte Truppe, in welcher sich mit der Zeit immer mehr Misstrauen einschleicht. Und zu guter Letzt ein unheimliches Haus, das atmosphärisch eingefagen wurde.
Atmosphäre wird in diesem Film im Übrigen groß geschrieben. "Hell House" kommt fast komplett ohne Blut aus und schafft es alleine durch seine Inszenierung und die straff erzählte Geschichte zu fesseln.
Obwohl sich der Film bei der Story stark bei dem Klassiker "Bis das Blut gefriert" bedient, schafft er es dennoch originell zu wirken.
Als einzigen Kritikpunkt kann man eigentlich nur das etwas an den Haaren herbeigezogene Ende nennen. Da hätte es gut getan, wenn man vorher den einen oder anderen Hinweis in die Geschichte eingebaut hätte. Aber sei's drum.
Der Film liegt auf der DVD in der deutschen und der englischen Sprachfassung vor. Bis auf einen Trailer gibt es leider keine Extras. Auf der technischen Seite stört eigentlich nur, dass der deutsche Ton nur in Mono aufgespielt wurde.
Fazit: Fast perfekter Spunkhausfilm, der eigentlich alles hat, was man von diesem Genre erwartet. Nur das blöde Ende trübt den Gesamteindruck ein wenig. Trotzdem finde ich, dass "Hell House" 5 Sterne verdient hat - denn bis zum Ende ist er absolut packend.
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am 5. Juni 2016
..........mit Pamela und Roddy.
" Ihr Honorar beträgt Einhunderttausend Pfund,- Ihre Aufgabe besteht darin, Tatsachen zu ergründen. " -
" Im Bezug worauf? " - Auf ein Überleben nach dem Tod.....bringen Sie Fakten. " - " Wo finde ich diese Fakten? " -
" An einem bestimmten Ort, das Belascow- Haus....,das Höllenhaus. "
Klingt vielversprechend spannend, durchaus. Dachte ich so.
THE LEGEND OF HELL HOUSE, hier mit dem seltsam bis blödsinnigen Titel TANZ DER TOTENKÖPFE verdünnt,
ist ein Gruseler, wenn auch etwas zäh, der alten Schule anno 1973. Und in exzellenter Farbe. Leider bekommen das
in der Art heutzutage nicht viele Filme nur halbwegs gebacken, trotz Farbe. Was da alles so abgedreht wird....Himmel.
Anspruch, aber mäßige Spannung- ein Physiker soll die übersinnlichen Phänomene in einer alten Villa klären.
Als Inspiration könnte dem Regisseur der großartige Spukhausfilm " Bis das Blut gefriert " gedient haben- der sich ebenfalls
mit dem Konflikt von Wissenschaft und Übersinnlichem beschäftigt. Und mir um ein Vielfaches besser gefällt.
Die Musik zu TANZ DER TOTENKÖPFE ist eine gesonderte Erwähnung wert- stecken doch Zwei der Köpfe des legendären
Radiophonic Workshop des britischen Staatsfernsehen BBC dahinter. Elektronische Klangwelten, ausgetüftelt, in Laborkitteln
freilich,- Delia Derbyshire & Brian Hodgson waren hier die Soundtüftler. Und das Schreien und Stöhnen könnte glatt kreiert sein
von ` Skinny Puppy `...grinsbreit. Scherz beiseite, trotzdem reicht es nicht für Vier Sterne.
" Hier sind die Schlüssel zum Haus, Ihre Ausrüstung und ihr Gepäck sind bereits untergebracht. Das Licht funktioniert. Ihre Zimmer
sind fertig und die Speisekammer gefüllt- ich melde mich wieder. "
Auf geht` s......in die Hölle? Hmmm...

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Story:

Ein Platz der Toten, ein Ort des Terrors.
Denn auf dem Landsitz des alten, kranken Millionärs regieren die Geister,
die vor nichts zurückschrecken,- Irrsin und Morde verdecken die grauenhafte
Wahrheit.........

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Fazit:

......doch die grauenhafte Wahrheit ist nun einmal, dass die mysteriösen Vorgänge mich nicht
so richtig flashten. Die Vier Besucher spielen top, allen voran Roddy McDowall, der liebe.
Schnell werden sie mit seltsamen Ereignissen konfrontiert. Ein Plattenspieler beginnt sofort zur
Begrüssung von alleine zu spielen, was ich jetzt nicht soo mysteriös finde. Das Begraben einer
verwesten Leiche, die lustigen Überreste eben, ändert nicht wirklich etwas an den dauernden Erscheinungen,
die die Besucher plagen. Aber dafür sind sie ja schließlich hier. Haha.
Die riesigen Spinnweben, eklig dufte, wehen wie angepustet, die Fronten schaukeln sich (zu) langsam hoch.
Es wird sich betrunken, ausgezogen, angepriesen und wie in Trance durch die weiten Flure gewackelt, aber natürlich
löst das keine Probleme, sondern erschafft neue dazu. Nichts ist so einfach, wie es scheint und die Dinge, oh ja,
verkomplizieren sich für Insassen und ungebannte Zuschauer.
" Ist das auch wieder so ein Haus, in dem es spukt? " - " Es ist der Mount Everest der Spukhäuser, mein Liebling.
Es ist schon einmal untersucht worden, erfolglos. Acht Menschen starben dabei. "
Fakt ist, es muss nicht Mitternacht und stockfinster sein, um den Film zu " geniessen "- die einbrechende Dämmerung
reicht aus. Zelebrieren ist nicht nötig. Dafür ist er zu unbedeutend. DER TANZ........
" Was ist denn mit den Fenstern geschehen? " - " Er hat sie zumauern lassen, damit niemand hineinsehen kann. " -
" Oder hinaus......" . Was war ich gespannt. Die kalten Nebelschwaden waren fast das Einzige, was kalte Schauer bei
mir verursachte. Aber es gibt in diesem Genre tatsächlich noch um einiges zähere Filme. Trost.
" Gott, wie es hier riecht...und diese Atmosphäre.........." . Wenn ihr mich fragt....................:-)

Lauflänge: 90.03 Minuten ( mit Abspann ) !

Drei Sterne wissenschaftlich erwiesen..................
...." ....mögen Sie die Antwort, die sie suchen, finden. Willkommen im HELL HOUSE.......".
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am 13. April 2012
Die Bildqualität ist im Vergleich zur alten DVD (aus 2002) auf der Blu-Ray deutlich besser. Der Film ist sowieso spitze und beim deutschen Ton (war Mono) kann man vermutlich nicht mehr rausholen. Ein sauber auf 2 Kanäle ausgelegtes DTS ist mir auf jeden Fall lieber als künstlich aufgeblasene 5.1 Töne von Mono.
Horror der Extraklasse in bestmöglicher Qualität. Wer eine bessere Version kennt, darf mir gerne einen Kommentar schreiben.
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...also gleich vorneweg - der Titel ist echt schlecht gewählt. Der Film hat - wie schon meine Vorrezesenten geschrieben haben - aber auch wirklich garnix mit Filmen wie "Tanz der Teufel" oder "Tanz der Vampire" zu tun. Er ist weder so blutgefüllt wie Erstgenannter, noch so richtig unterschwellig spannend wie der Zweitgenannte.

Schön ist an dem Film das Flair der 70er. Kein Blut, dafür einiges an Grusel in der Geschichte.

Was jedoch am Film nagt, ist halt die Tatsache, dass die Geschichte trotzdem nur sehr dünn ist für einen ganzen abendfüllenden Film. Geschrieben wurde sie ja von einem gewissen Herrn Matheson, der schon bei diversen Twilight Zone Episoden seine Phantasie spielen ließ. Naja - vielleicht hätte er auch hier besser eine 30 Minuten Episode hernehmen sollen, denn es fällt in der heutigen Zeit ungemein schwer, diesen Film über volle 100 Minuten ernst zu nehmen.

Wieso das so schwer fällt?

Ein paar Dinge (ohne hier etwas freizügig von der Geschichte vorwegzunehmen):

Viele Frauen, die viel Kreischen (dabei Kamerafahrten mitten ins Gesicht); ein Gruselhaus, das von außen gezeigt wird, dass dann im Film aber nur aus fünf Sets besteht; Schauspieler, die zwar das Talent haben Panik glaubwürdig zu vermitteln, es aber maßlos übertrieben in der heutigen Zeit wirkt; wieder einmal eine Geisterhausgeschichte wo die Wissenschaft gegen den Okkultismus zur Beweisführung antritt - das Ende fällt ebenso aus, wie in jedem anderen Spukhausfilm; ein paar Punkte würde mir sicherlich noch einfallen, wenn es jemanden interessieren würde...

Naja - was bleibt ist trotzdem eine normale Geisterhausgeschichte, die einen netten Zeitvertreib darstellt. Keine Geisterhausklasse ala "The Shining" oder "Landhaus der toten Seelen" - mittelmäßiger 70er Jahre Grusel.

Damit das ganze jetzt ein bißchen seriöser aussieht und ich nicht als 70er Jahre Verpöhner gelte - ich habe zahlreiche (Grusel-) Lieblingsfilme, die aus dieser Zeit stammen und die in ein ähnliches Genre fallen wie "Tanz der Totenköpfe" - da wäre "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Das Omen", das besagte "Landhaus der toten Seelen" mit Oliver Reed, Shivers von Cronenberg und und und - ich liebe den 70er Jahre Suspense und ich schätze auch die Ernsthaftigkeit der damaligen Gruselfilme. Naja - bei diesem Film hier ist das wie gesagt nicht so - und darum 3 Sterne. Mehr ganz sicher nicht.

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zur Technik:

Bild: schön in 16:9 und ich glaube auch im Original Breitbildformat; es ist zwar einiges an Rauschen zu sehen, aber das gehört halt zum Film bzw. ist es bei einem Gruselfilm sogar ein bißchen (meiner Meinung nach) atmosphärefördernd

Ton: Deutsch und Englisch in Stereo. Habe nur die deutsche Spur angehört und die ist doch auffallend rauschig. Mich hat's weniger gestört - Heimkinoenthusiasten dürften aber schon streckenweise entsetzt sein

Extras: Ein Trailer. Ganz interessant, wie da der Grusel aufgebaut wird, aber ansonsten ist halt nix auf der Scheibe zu finden - Menüs sind auch leblose (ach wie passend zum Gruselgenre!) Standbilder
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am 17. Juni 2012
Zunächst einmal, diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die reguläre DVD, nicht die Blue-Ray. Mir ist nicht bekannt, ob die Blue-Ray mehr Extras bietet, als die reguläre Version. Nur als kurzes Vorwort, weil mir auffiel, dass amazon die Rezensionen zu beiden Verkaufsversionen zusammenlegt.

Also, "Tanz der Totenköpfe" basiert auf dem Roman "Hell House" von Richard Matheson. Matheson selbst hat wohl selbst an der Verfilmung irgendwie mitgewirkt, aber was das war kann ich nicht sagen. Ebenfalls weiß ich nicht, inwiefern der Film von der Originalversion abweicht. Lediglich Ann habe einen anderen Vornamen in der Buch-Version, aber da hört mein Wissen auch auf.

Der reiche Industrielle Rudolph Deutsch will herausfinden, ob man den Tod überleben kann. Dazu hat er das angebliche Spukhaus "Belasco Haus", auch Höllenhaus genannt, erstanden. Dieses wurde schon in der Vergangenheit von einer achtköpfigen Gruppe untersucht, allerdings starben alle Teilnehmer, bis auf einer.
Deutsch angagiert den Physiker Dr. Barrett, diese Spukphänomene zu untersuchen, dabei unterstützen ihn Florence Tanner, ein Medium und streng gläubig, seine Gattin Ann und Ben Fischer, Überlebender der Erstuntersuchung. Bereits am Anfang wird klar, dass das Haus der gruppe nicht wohlgesonnen ist und ein Geist, der von Florence besitz ergreift warnt die Gruppe zu verschwinden, sonst müsse er alle umbringen. Eine Warnung, welche die Gruppe ignoriert und schon sehr schnell üble Folgen nach sich zieht.

Was den Film an sich angeht, dass das Bild verbessert wurde muss ich glauben. Dem beigefügten Trailer sieht man an, dass das Bild ziemlich verwaschen ist. Der eigentliche Film selbst ist in hervorragender Bildqualität, auch wenn die Farben etwas matt sind. aber ich denke, das liegt am Alter.
Auch sind die Spezialeffekte aus heutiger Sicht natürlich veraltet. Wo "Bis das Blut gefriert" nur eine "atmende" Tür hatte, ein Effekt der auch heute noch gut aussieht, ist Florence' zweite Seance fast schon unfreiwillig komisch.

Ebenfalls komme ich nicht daran vorbei, paralellen zu Hill House zu sehen. In beiden Geschichten erkundet ein vierköpfiges Team ein vermeindliches Spukhaus. Wo uns Hill House im unklaren lässt, WAS eigentlich los ist und es auch schafft uns zu gruseln, versucht das Höllenhaus nicht subtil zu sein. Es greift seine Besucher offen an und "zieht nicht an den losen Fransen des Charakterzuges", was frühestens bei Florence' Besessenheit, spätestens beim Poltergeistangriff klar wird. Belasco Haus ist eine verlassene, von Spinnweben durchzogene Bruchbude, Hill House ein in Schuss gehaltener Palast. Auch wird der Film zum ende hin vollständig aufgelöst, wodurch auch klar wird, dass beide Filme nur in ihrem Grundgerüst vergleichbar sind. Subjektiv gefällt mir Hill House/"Bis das Blut gefriert" einfach besser, weil nie geklärt wird, was passiert, wohingegen das Höllenhaus keine Sekunde zögert zu zeigen, wie gefährlich es ist.

Mir als jemand, der Geschichten zu Geisterhäusern sehr gerne mag, hat der film natürlich gefallen und mir ist wie bei "Bis das Blut gefriert" nicht schwer gefallen zu sehen, warum der Film ein Klassiker ist.
Nur muss ich mir die Frage stellen, was sich die damalige deutsche Bearbeitung beim titel gedacht hat? Im Original hört der Film auf den Namen "The Legend of Hell House" und wie der deutsche titel subtil andeutet wird im Film weder getanzt, noch sehen wir Totenköpfe. Mumien schon, aber keine blanken Knochen. Nicht dass das etwas über die Qualität des Filmes aussagt, aber ich wollte das erwähnen.
Trotzdem, auch wenn uns der Film sagt, Belasco sei der Himalaya unter den Spukhäusern, es kann Hill House einfach nicht das Wasser reichen. Wem Subtilität nicht gefällt und/oder lieber Farbfilme guckt ist mit "Tanz der Totenköpfe" eher beraten. Der Film macht auch heute noch eine gute Figur, von der zweiten Seance abgesehen, und ist keiner dieser neuartigen Filme, die Grusel nur durch einen hohen Gore-Anteil bewirken will.
Und wie ein Vorredner schon sagte, dieser Film steht klar hinter "Bis das Blut gefriert", muss sich aber keineswegs verstecken.

Ebenfalls bietet die DVD nur den Trailer als Extra. Es gibt keine Audiokommentare oder sonstige Extras. Allerdings kann man den Film im Original-Ton ansehen und kann deutsche, wie englische Untertitel einschalten. Mehr Boni sucht man vergebens.
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am 9. Dezember 2002
Eines sei vorweggenommen : "Tanz der Totenköpfe" kommt an das Meisterwerk von Robert Wise "Bis das Blut gefriert" nicht heran. Auch wird der Film von John Hough dem Roman von Richard Matheson nicht ganz gerecht. Dem Film gelingt es nicht so recht das bedrückende Gefühl der Claustrophobie, dass das fensterlose Haus in der literarischen Vorlage bewirkt, zu vermitteln. Trotz all dieser Einwände ist der Film sehenswert. Das liegt zum einen an der exzellenten Schauspielerleistung von Pamela Franklin und Roddy McDowall und zum anderen am Ambiente der Innenausstattung des Hauses. Meiner Meinung nach ist der Film im grossen und ganzen durchaus sehenswert. Meine drei Sterne stehen daher für einen durchschnittlichen Film, der den Liebhaber von Gruselfilmen gut unterhalten wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Mai 2014
Der Brite John Hough drehte 1973 mit "Tanz der Totenköpfe" (Original: The Legend of Hell House") eine Art Farbversion des Spukhausklassikers "Bis das Blut gefriert". Dieser in schwarz-weiß gedrehte Alptraum wurde 10 Jahre zuvor von Robert Wise inszeniert und gilt als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten. So grandios kann "Tanz der Totenköpfe" zwar nicht auftrumpfen, aber wer ein Faible für gute Horrorfilme der 70er hat, der kann hier eine kleine, aber feine Perle des Genres entdecken - die Ähnlichkeit zum Vorbild ist jedoch dominierend. Es geht in dem Film, der sehr gut fotografiert ist (Alan Hume) und dennoch einen sympathischen B-Movie Touch vermittelt, um das Belasco-Haus, das als der "Mount Everest aller Spukhäuser" angesehen wird. Dort lebte der berüchtigte 2 Meter Mann Emeric Belasco, der in diesem schloßähnlichen Anwesen alle möglichen Orgien von sexuellen Ausschweifungen aller Art, Sadismus, Nekrophilie bis zum Kannibalismus ausgelebt und abgehalten hat. Zuletzt gab es dort in den 20er Jahren 27 Tote zu beklagen und der Hausherr war ab diesem Zeitpunkt verschwunden. Der Physiker Lionel Barrett (Clive Revill) bekommt von den exzentrischen Millionär Mr. Deutsch (Roland Culver) den lukrativen Auftrag das Haus nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu erforschen. Zum Zwecke des Aufspürens paranormaler Ereignisse begleiten ihn neben seiner Frau Ann (Gayle Hunnicut) die zwei Medien Florence Tanner (Pamela Franklin) und Benjamin Franklin Fisher (Roddy McDowall), der einzige Überlebende eines vorangegangen ähnlichen Experiments in diesem bösen Haus. Der Rationalist Barrett ist sehr skeptisch und ist der Überzeugung, dass diese Phänomene mit einer elektromagnetischen Energie des Hauses in Zusammenhang stehen. Also nichts mit Geister oder so...allerdings hat die junge Florence mit ihren medialen Fähigkeiten bereits Kontakt zu den Geistern des Hauses aufgenommen. Sie ist der Überzeugung, dass im Hause auch der Geist von Belascos jungem Sohn Daniel umherirrt, dessen Seele an diesem Ort gefangen ist. Fischer ist der einzige, der sich während einiger seltsamer Ereignisse emotional völlig im Griff hat. Er geht davon aus, dass er den Aufenthalt im Haus unbeschadet überlebt, wenn er die Geister nicht herausfordert. Bald nimmt das Haus auch Einfluss auf Barretts attraktive Frau...
Der Film bietet einige Gruseleinlagen bis hin zu einer besessenen Katze, die ihrem menschlichen Opfer arg zusetzen kann. Die hervorragenden Kameraeinstellungen erinnern ein bisschen an Lucio Fulci. Sehr spannend gestaltet sich der Konflikt zwischen der seriösen Wissenschaft und der oft belächelten Parapsychologie.
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