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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz
Man kann über diese Aufnahme eigentlich kaum etwas besseres sagen, als dass es für zwei der drei Sänger der Hauptrollen die vielleicht beste Einspielung ihrer Karriere war:

Der Amerikaner Sherrill Milnes kultivierte meist ein gewisses "Cowboy-Image", sang häufig recht hemdsärmlig, effektbetont und etwas oberflächlich. Hier...
Veröffentlicht am 28. Mai 2004 von vully

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Ideal
Etwas irritiert war ich schon, als ich immer wieder hervorragendste Rezensionen über diese Aufnahme las, denn mir persönlich gefällt dieser Rigoletto nicht ganz so gut, was hauptsächlich an den Besetzungen Callas und di Stefano liegt.
Tito Gobbi, um mal positiv zu beginnen, ist vielleicht nicht der stimmschönste Rigoletto, den es auf...
Veröffentlicht am 9. April 2011 von Thomas Ehlers


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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaft spannend, 17. Oktober 2008
Von 
Havauka (Regensburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Mit Sicherheit hat die Solti-Aufnahme aus dem Jahre 1963 mit Robert Merrill, Anna Moffo und Alfredo Kraus die für dieses Werk geeigneteren Sänger. Allerdings besitzt diese Einspielung einen für mich wesentlichen Schwachpunkt, und das ist das äußerst farblose Dirigat von Georg Solti.
Ganz anders diese Aufnahme. Giuseppe Sinopoli beherrscht diese Musik wie kein anderer. Er atmet mit den Sängern, er atmet mit der Musik.

Schon die Overtüre ist unglaublich spannend. Ungeheuer die Wucht, die aus dem Crescendo der Pauken auf das gesamte Orchester ausgeht.

Ergreifend, ja fast erschütternd, wie Sinopoli Edita Gruberova in Gildas Lied "Gualtier Maldé; Caro nome" zu Ende des ersten Aktes begleitet. Das ständig mitatmende Orchester überträgt hier eine Art Live-Atmosphäre. Man fühlt spürbar, daß eine ahnungslose Gilda träumt, ohne das drohende Unheil zu erkennen.

Bemerkenswert die ausgefeilte Gestaltung der Nebenrollen von Brigitte Fassbänder (Maddalena) und Robert Lloyd (Scarafucile). Der Dialog der beiden zu Anfang des Mord-Terzetts im vierten Akt steigert sich zu derartiger Intensität, daß der d-moll-Orchesterknall zu Beginn des "Se pria ch'abbia il mezzo la notte" wie ein vorweggenommener Messerstich wirkt. Phantastisch!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Ideal, 9. April 2011
Etwas irritiert war ich schon, als ich immer wieder hervorragendste Rezensionen über diese Aufnahme las, denn mir persönlich gefällt dieser Rigoletto nicht ganz so gut, was hauptsächlich an den Besetzungen Callas und di Stefano liegt.
Tito Gobbi, um mal positiv zu beginnen, ist vielleicht nicht der stimmschönste Rigoletto, den es auf Tonträgern gibt, aber seiner Genialität als Sängerdarsteller kann man sich auch hier nur schwer bis überhaupt nicht entziehen. Er zeichnet ein vielschichtiges Charakterportrait des Hofnarren, das immer wieder Bühnenluft zu atmen scheint; schier sensationell.
Rein technisch gibt es an Maria Callas' Gesang der Gilda nichts auszusetzen, sie rückt die Partie weg vom reinen Ziergesang ins rechte Belcantolicht. Allerdings ist mir persönlich ihre Stimme viel zu schwer für die Gilda; das geniale Mädchenportrait, das sie in ihrer Butterfly beispielsweise übermitteln kann, gelingt ihr hier nicht. Auch Giuseppe di Stefano überzeugt mich nur bedingt als Duca, stemmt er die Rolle doch im fas einheitlichen Forte. Das unterstreicht zwar den Haudrauf-Charakter der Partie, bleibt aber im Gesamtbild doch recht eindimensional; das reicht mir als Portraitzeichnung nicht aus.
Wirklich gut bis sehr gut sind die anderen Partien besetzt und auch das Orchester spielt trotz einiger Unachtsamkeiten unter der kompetenten Leistung Tullio Serafins doch inspiriert.
Für Callas-Fans ist diese Aufnahme sicherlich unverzichtbar, den einen oder anderen Hörer mag sie aber durchaus irritiert zurücklassen - meiner Idealvorstellung einer Rigolettoeinspielung entspricht sie nicht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandiose Aufnahme, 29. Juli 2011
Neben der Solti-Aufnahme ist dies meines Erachtens die beste Rigoletto-Einspielung. Tito Gobbi macht aus dem verkrüppelten Hofnarren eine ungeheuer dichte, vielschichtige Figur, gibt den Emotionen und Reflexionen des Charakters Tiefe und Farbe. Zwar haben andere (Warren, Merrill, Cappuccilli, Milnes) vokal mehr zu bieten, haben kräftigere, rundere und glanzvollere Stimmen, aber kein anderer Interpret läßt Rigoletto so lebendig werden wie der große Gobbi.

An seiner Seite steht Callas als Tochter Gilda. Andere Rezensenten haben beklagt, die Stimme der Callas würde nicht recht zum Charakter des Mädchens passen. Ich finde sie wunderbar. Natürlich - erwartet man eine völlig naive, unschuldige, schüchterne Gilda, ein Püppchen aus dem Gesellschaftsmief der 50er Jahre, dann ist man mit einer Soubrette wie Rita Streich oder Hilde Güden besser bedient. Callas jedoch macht aus dieser zugegebenermaßen auf den ersten Blick eindimensionalen Figur ein wirkliches Wesen aus Fleisch und Blut. Ihre Gilda ist eine junge Frau, voller Erwartungen, Träume, Wünsche und einer gehörigen Portion sexueller Neugier. Zudem singt Callas technisch so perfekt wie später nur Sutherland (die allerdings wie eine automatische Puppe wirkt). Erst Ileana Cotrubas hat eine (fast) so eindrucksvolle Gilda gesungen.

Giuseppe di Stefano ist, auf den ersten Blick, die Idealbesetzung des Herzogs. Er singt ihn elegant und verführerisch, leichtsinnig und selbstbewußt. Leider hat er erhebliche technische Probleme mit der schwierigen Rolle und klingt mehr als einmal überfordert und angestrengt. Wohl deshalb wurde ihm auch die Stretta "Possente amor" erspart, was allerdings mehr als schade ist.

Die übrigen Rollen sind ordentlich besetzt, Zaccaria ist ein nicht sehr furchteinflößender Sparafucile (im Unterschied zu Siepi, Ghiaurov oder Talvela).

Serafin dirigiert wie immer mit viel Gespür und Erfahrung. Summa summarum eine glänzende Einspielung mit kleineren Schwächen, die jedoch verschmerzt werden können.
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bis auf einen kleinen Fehler sehr gut, 4. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Ich kann mich dem Urteil über die Gesangsleistung von Neil Shicoff nicht anschließen. Die Stimme passt vom Klang durchaus gut zur Rolle. Mir geällt an der stimme von Shicoff neben der Sehr guten Technik vor allem auch das "schmalzige" Timbre. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass man Neil Shicoff bei dieser Aufnahme das hohe "B" am Ende der bekannten Arie "La donna e mobile" nicht hat singen lassen. Ob dies von Verdi ursprünglich so vorgesehen war, kann ich zwar nicht beurteilen. Allerdings verliert dieses Stück dadurch einen Großteil seiner Bravour. In allen anderen mir bekannten Einspielungen wird auf diesen Ton daher auch nicht verzichtet. Schade, aber ich ärgere mich über diesen Umstand so, dass ich trotz der auch im Übrigen guten Besetzung mit Edita Gruberova und Renato Bruson nicht mehr als 3 Sterne vergeben kann.
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4 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Shicoff untauglich, 2. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Neil Shicoff ist als Herzog völlig untauglich!!!
Mit seiner schrecklich schlechten Phrasierung und hässlichen amerikanischen Stimme zerstört er die gesamte Aufnahme.
Warum hat Sinopoli das zugelassen???
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unausgeglichen!, 23. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Als ich mir diesen Rigoletto kaufte, hatte ich sehr große Erwartungen, da die Namen auf dem Cover ja mehr als vielversprechend waren. Leider wurde ich enttäuscht, denn diese Einspielung kann mit der Konkurrenz nicht mithalten. Nicht nur das Sängerensemble scheint uninspiriert, denn auch das Dirigat scheint leblos und fade!

Edita Gruberova ist eine große Künstlerin. Es gibt viele Aufnahmen mit ihr, die richtungsweisend sind und zu Referenzeinspielungen wurden. In dieser Aufnahme landete sie aber keinen großen Wurf. Sie lässt sämtliche Spitzentöne aus, klingt ein wenig matt und abgesungen und stellt die Gilda übertrieben kindlich dar. Ihrer Interpretation fehlt es an Tiefe und Ausdruck. Sie wirkt völlig gelangweilt und ist in dieser Aufnahme enttäuschend wie nie zuvor! Niel Schicoff mag ebenso ein großer Tenor sein und seine Stimme ist ja auch bezaubernd sachön, passt aber überhaupt nicht zu seiner Rolle. Sein schlanker Tenor lässt Durchschlagskraft vermissen und sämtliche Noten über dem System wirken hart erkämpft. Im Vergleich mit anderen Tenören denen diese Rolle zu Eigen wurde (zum Beispiel Bergonzi, Pavarotti oder Domingo) fällt er merklich ab und kann dem Vergleich nicht Stand halten. Der einzige Lichtblick ist Renato Bruson, der eine großartige charakterliche Darstellung abliefert. Er singt mit Energie und Verve den Rigoletto und seine Stimme scheint prädestiniert für diese Partie.

Im großen und ganzen also eher enttäuschend! Wenn man eine gute Aufnahme des Rigoletto sucht, sollte man eher zu Pavarotti/Sutherland unter Bonynge greifen, oder natürlich zur Callas - Einspielung unter Serafin! Auch die kostengünstige Einspielung mit Lucia Popp, erschienen bei RCA - Victor ist wärmstens zu empfehlen!
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Rigoletto
Rigoletto von Giuseppe Sinopoli (Audio CD - 2002)
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