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5.0 von 5 Sternen Hervorragende Sänger, 1. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Arrigo Boito: Mefistofele (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1956) (Audio CD)
Unter den Studioaufnahmen ist diese vom Sängerensemble die auasgeglichendste. Vor allem Ferruccio Tagliavini überzeugt mich in der Rolle des Faust. Im Piano ist seine Stimme besonders exqisit und zart. "Dai campi, dai prati" habe ich weder von Domingo noch von Pavarotti, am wenigsten von del Monaco stimmlich so berückend gehört. Auch in der Szene "Stupor! stupor! Là nel lontano distanziert er für meine Begriffe alle Faust-Darsteller der Studio-Aufnahmen: 'Tagliavini ist der einzige, der von der Erscheinung Margheritas wirklich hingerissen zu sein scheint. Margherita, das ist in dieser Aufnahme Marcella Pobbe. Die Sängerin ist heute wenig bekannt - zu unrecht: Ihre Stimme war dunkel getönt, sehr weich und opulent. Die obere Lage blieb warm getönt und weich. Leichte Probleme hat Pobbe nur mit den Verzierungen, ansonsten ist sie superb und sehr idiomatisch. Das gleiche gilt für Giulio Neri als Mefiszofele: seine "schwarze" mächtige Stimme ist beeindruckend. Er ist kein eleganter Mephisto (wie Siepi) und bisweilen etwas grob; Dennoch erscheint er immer als "strano figlio del Caos" besonders glaubwürdig und gefährlich. Disma de Cecco war mir als Sängerin nicht bekannt. Ihre Stimme ist sehr schön, noch dunkler und voluminöser als die Stimme Marcella Pobbes. Es war richtig, sie als Elena zu besetzen, auch wenn sie etwas ausdrucksarm bleibt.
Das Dirigat Angelo Questas scheint mir etwas zu behäbig, vor allem in der Gartenszene; bedenken sollte man auch, dass es sich um eine Mono-Aufnahme aus dem Jahr 1956 hanelt: Gerade die Chöre und orchestralen Partien treten dadurch etwas in den Hintergrund: sie konnten nicht raumhaft gestaffelt werden.
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