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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monumentaler Science Fiction
Peterson inszenierte mit "Enemy Mine" ein monumentales Drama über die Fähigkeit des Einzelnen, schier unüberwindbare gesellschaftlich begründete Feindschaften auszuräumen und auf der Basis von Gemeinsamkeiten Frieden zu schließen. Rasante Weltraumschlachten sieht man nur am Anfang aber auch in der weiteren Handlung ist der Film keinesfalls...
Veröffentlicht am 12. November 2006 von iron_net

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht um Liebe + Frieden
Meine älteste Freundin bricht jedes Mal in Tränen aus, wenn sie diesen Film sieht. Meine andere liebste Freundin hat ihn sich gewünscht + war sehr angetan!

Es ist eine nette Sci-Fi-Geschichte älteren Datums + insofern mit eingeschränkten filmischen Möglichkeiten. Dennoch ist das Ergebnis ganz respektabel! Mich hat am meisten...
Vor 15 Monaten von Chinchilla veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monumentaler Science Fiction, 12. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Peterson inszenierte mit "Enemy Mine" ein monumentales Drama über die Fähigkeit des Einzelnen, schier unüberwindbare gesellschaftlich begründete Feindschaften auszuräumen und auf der Basis von Gemeinsamkeiten Frieden zu schließen. Rasante Weltraumschlachten sieht man nur am Anfang aber auch in der weiteren Handlung ist der Film keinesfalls vorhersehbar oder gar eintönig. Im Gegenteil bleibt er bis zu den letzten Minuten spannend. Der Schwerpunkt ist aber eindeutig auf die persönlichen Beziehungen der Protagonisten gelegt, die meisterhaft in Szene gesetzt werden. "Enemy Mine" gehört für mich zum ganz großen Kino.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Friedenshymne schlechthin, 30. Juli 2001
Von Ein Kunde
Science-Fiction-Film hin oder her. Hier geht es nicht um sinnloses Rumgeballere, sondern um die rührselige Begegnung zwischen Mensch und Alien, die in einem aussichtlosen Krieg verstrickt sind. nach anfänglichem Mißtrauen und Streiterein, bemerken bemerken "Jerry", der Drac und Davige, der "Weltraumpilot" Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel der Inhalt des Talmans (=Bibel des Drac). Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muß und der heute nicht besser genmacht werden könnte. Auch nach dem 10 mal nicht langweilig! Aber wie gesagt, es geht vielmehr um eine zwischenmenschliche Beziehung als um reines Rumgeballer. Für mich der beste Film aller Zeiten...
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie erziehe ich ein Alien ?, 16. September 2000
Von Ein Kunde
Nach einem erbitterten Gefecht über einem leeren Planeten notlanden die Kontrahenten, und setzen den Kampf auf dem Planeten fort. Der feindliche Planet, mit seinem unwirtlichem Klima und seiner gefählichen Fauna und Flora, zwingt die beiden jedoch bald zu einer Zweckgemeinschaft. Eine Robinsonade, bei der nicht feststeht, wer hier den "Freitag" spielt.
Das Alien verstirbt kurz nach der Geburt seines Nachkömmlings. Und nun muß der Mensch sein Versprechen erfüllen, und ein Alien aufziehen, das ja eigentlich sein Feind ist. Das Heranwachsen des jungen Drac-Nachkömmlings wird in bewährter Hollywoodart gezeigt. (Entbehrungen,Krankheit,Fragen nach dem Woher usw). Nachdem ein Rettungsschiff die beiden geborgen hat, erfolgt ..............(mehr will ich nicht verraten) Für eine deutsche Produktion ein sehr gelungener Film, der deutlich die Verwerflichkeit von Völkerhass und Krieg aufzeigt. Im Ganzen gesehen ein gelungener, SEHR SPANNENDER Film den man gerne weiterempfiehlt. Steht in meiner Hitliste als SF-Film ganz weit oben (der Schluß hat`s mir angetan).
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner und bewegender Abenteuerfilm, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Sicher könnte man auch sagen, es sei ein Science Fiction Film, aber aufgrund der tollen Geschichte paßt die Bezeichnung Abenteuerfilm deutlich besser.
Wunderschön wie hier die Freundschaft zwichen dem Draconier (Louis Gossett Jr.) und später dessen Kind zu dem Erdenmensch (Dennis Quaid) geschildert wird.
Wer Action erwartet sollte besser die Finger von diesem Film lassen, da hier einfach "nur" eine sehr herzliche Freundschaft geschildert wird.
Dieses ist es auch, was den Film niemals langweilig werden läßt. Zudem gibt es genug Szenen, welche für Spannung bzw. Abwechslung sorgen.
Die Geburt und später die Befreiung des Drac Kindes waren so bewegend, das mir die Tränen kamen.
Die ganze Geschichte spielt auf einem recht tristen Planeten, was aber nie als störend empfunden wird.

Fazit:
Wer Abenteuerfilme mag, oder Filme die zu Herzen gehen, wird hier sicher nicht enttäuscht werden.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Science-Fiction-Genres!, 5. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Es gibt sie, die so genannten "Meilensteine" filmischer Kunst. "Enemy Mine" gehört zweifelsohne dazu - wenngleich diese Verfilmung auf Grund ihres fortschreitenden Alters nicht mit aktuellen Tricksequenzen-Overloads wie "Star Wars" etc. mithalten kann. Wohl aber lässt sich sowohl die visuelle Umsetzung, als auch die Handlung selbst, durchaus sehen, zeigt kaum Schwächen und begeistert auf beinahe unerklärliche Art immer wieder. Fazit: Ein nachhaltig begeisterndes A-Class-Movie und ein Muss für Sammler und Cineasten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine kleine Science-Fiction-Perle, 24. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Enemy Mine ist ein Film, den ich als Kind, trotz gewisser Abscheu, sehr gerne geguckt habe. Vor einiger Zeit habe ich den Film wiederentdeckt und fand ihn immer noch super.

Im All tobt ein Krieg zwischen den Menschen und den Dracs. Pilot Davidge stürzt mit seinem Raumschiff auf einem Planeten ab und sieht sich dort einem Drac gegenüber. Der Drac nimmt ihn zwar gefangen, allerdings merken die beiden schnell, dass sie alleine nicht überleben können. Sie lernen einander besser kennen und werden sogar Freunde.

Wolfgang Petersen (Das Boot) gab seiner Zeit mit diesem Film sein US-Regiedebüt und es ist auch meisterhaft gelungen. Leider war der Film aber damals ein Flop und nur Wenige kennen ihn heute noch.
Petersen erzählt hier eine schöne Geschichte, die zwar im Kern schon tausendmal erzählt wurde, aber durch das Science-Fiction-Setting sehr einzigartig ist. Die beiden Hauptcharaktere Dennis Quaid (8 Blickwinkel) und Louis Gossett Jr. (Stargate Kommando SG-1) lernen sich hier kennen und machen dies auf sehr angenehme Art und Weise. Die Thematik der unterschiedlichen Rassen nimmt sich Petersen hier nur bedingt an und das finde ich auch gut so, denn hätte er dieses Thema zu stark beleuchtet, wäre der Ton des Films zu ernst geworden. Petersen erzeugt hier einige schöne Momente mit seinen Darstellern, z.B. wenn sie eine Unterkunft bauen oder die Sprache des anderen lernen müssen. Dennis Quaid und Gossett Jr. spielen hier beide super, vor allem Gossett Jr., und haben eine wirklich gute Chemie zusammen.
Der Look des Films ist natürlich überdeutlich 80er. Ich habe persönlich nichts gegen diesen alten Look, bei dem man die Sets überdeutlich erkennt. Dieser, ich nenne es mal „billige“ Look, wird von Petersen aber schön in Szene gesetzt und zum Leben erweckt.
Zudem muss ich die Maske von Gossett Jr. erwähnen. Als Drac sieht er einfach wirklich großartig aus. Unter der tiefen Maske schafft es Gossett Jr. auch noch irgendwie, Gesichtsausdrücke zu vermitteln und so diesem hässlichen Wesen eine sympathische Persönlichkeit verleiht.

Fazit:
Wolfgang Petersen hat mit Enemy Mine einen zeitlosen Science-Fiction-Film geschaffen, der eine angenehm sentimentale Geschichte mit sehr guten Darstellern verbindet. Also hier sollten nicht nur Sci-Fi-Fans mal reingucken
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Feind" bedeutet oft nur "fremd"..., 7. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Handlung:
In mehr oder wenig ferner Zukunft dominieren zwei Völker den Weltraum, die Menschen und die echsenähnlichen Dracs... beide Völker wollen sich aber noch weiter ausbreiten (nach dem Motto „Lebensraum im Weltraum"), und stoßen dabei aufeinander, so dass es zu heftigen Schlachten im All kommt.. bei einer dieser Gefechte stürzen der menschliche Pilot Davidge (Denis Quaid) und der Drac-Pilot Shigan (Louis Gossett Jr.) auf einem offenbar unbewohnten, unwirtlichen Planeten ab (bzw. retten sich mit Schleudersitz bzw. Notlandung). Im mit 3 Mann besetzten Kampfjet der Menschen überlebt nur der Pilot Davidge. Da er noch vor der Notlandung gesehen hat, wie sich der feindliche Drac auf den Planeten „geschossen" hat, ist sein erster Gedanke nach der Landung natürlich, diesen aufzufinden und „unschädlich" zu machen... das Erleben, Erfahren des neuen fremden Planeten steht dabei zunächst völlig im Hintergrund, nur der Hass bestimmt Davidges Handeln in diesem Augenblick. Es dauert auch nicht lange (offenbar muss es ein eher kleiner Planet gewesen sein *g*), bis er auf das Wrack des Drac-Raumschiffes trifft, und sieht, wie sich nicht fern davon der Drac-Pilot gerade ein Bad in einem Art Vulkansee gönnt (nackt nicht unbedingt ein schöner Anblick für menschliche Augen *g*). Diese Gelegenheit will Davidge ausnutzen und schüttet eine Art (blutfarbigen) Kraftstoff - praktisch, so was gerade bei der Hand zu haben hehe - auf den See, den er sogleich entzündet... in der Erwartung, dass damit die „Akte Drac" geschlossen wird... in der (vermeintlichen) Gewissheit, den Drac getötet zu haben, nähert er sich den Resten des Drac-Raumschiffes, um dort eventuell etwas verwertbares zu finden.... Doch der Drac Shigan hat den Feueranschlag natürlich überlebt und überrumpelt ihn dabei. Erstaunlicherweise bringt er Davidge nicht um, sondern fesselt ihn einfach (Fesseln scheint intergalaktisch verbreitet zu sein *g*). Man gewinnt also schon hier leicht den Eindruck, als wären die Dracs in gewisser Weise zivilisierter als die Menschen - trotz ihres abschreckenden echsen-kröten-artigen Aussehens (erstaunlicherweise sind sie aber ziemlich genau so groß wie Menschen ;-) ).
Als die beiden Feinde einen dritten gemeinsamen Feind ausmachen, nämlich den fremden Planeten, auf dem sie gelandet sind, wird aus der Feindschaft nach und nach eine Art Zweckgemeinschaft, um ihr gegenseitiges Überleben zu sichern, und schließlich auch, um ihre Einsamkeit einzuschränken, die sie hätten, wenn nun einer von ihnen ganz alleine auf dem Planeten wäre. Im (auch auf der DVD vorhanden) Trailer heißt es so schön „aus Feindschaft wird Toleranz, aus Toleranz wird Freundschaft...", und so stellt sich die Wandlung der gegenseitigen Ablehnung zu einer Freundschaft auch dann im Film dar. Als erstes lernen die beiden - recht zügig - die Sprache des jeweilig anderen (zur Freude des Zuschauers dominiert dann aber schließlich Englisch - bzw. Deutsch -, nicht Drac ;-) ), und nach und nach auch die Kultur ihrer Planeten, und merken nach und nach, dass sie doch sehr ähnliche Werte haben, so liest Shigan immer im „Talman", der Drac-Bibel, die doch ähnliche Werte vermittelt wie die menschliche Bibel.
Schließlich wird der Drac Shigan (bei denen es nur ein Geschlecht gibt) schwanger und bei der Geburt seines Kindes Zammis verstirbt er. Nun hat Davidge die Aufgabe, das Drac-Kind aufzuziehen und zu lehren... am Sterbebett von Shigan verspricht er diesem auch, Zammis eines Tages nach Drac zu bringen, wo er in die Gemeinschaft der Drac aufgenommen werden soll. Bei diesem Ereignis müsse vom Vater bzw. Paten dabei der ganze Stammbaum dieses Dracs aufgesungen werden, der über 170 Generationen der Dracs reicht... kein leichtes Vermächtnis für Davidge...
Schließlich taucht ein menschliches industrielles Raumschiff auf, das die beiden schließlich zu einer Art Steinbruch führt, bei dem Humanoide (!) versklavte Dracs als billige Arbeitskräfte missbrauchen....
Bewertung:
Das ganze erinnerte mich ein bisschen an einen Film über den 2. Weltkrieg, den ich kürzlich im TV gesehen hatte... dabei ging es um einen britischen Offizier in japanischer Kriegsgefangenschaft, der sich mit seinem japanischen Verhöroffizier quasi anfreundete... - so ähnlich ist es hier in diesem Film, nur eben in eine futuristische Science-Fiction-Welt gepackt. Der Film plädiert nach dem Motto „der Feind ist auch nur ein Mensch" gegen kriegerische Auseinandersetzungen... Man müsse eben erst den Feind kennen lernen und verstehen, der Krieg ist ja eigentlich nur ein „Missverständnis"... diese positiv-moralische Botschaft wird eben in eine Art neueren „Enterprise-Szenarios" gesetzt, um es so auszudrücken, wobei die Menschheit in „Enemy Mine" schon mal deutlich aggressiver gezeigt wird als die „Föderation" in Raumschiff Enterprise und die Dracs (als die „Klingonen") weniger aggressiv als die Feinde der Föderation.
Was mir persönlich als sehr interessant aufgefallen ist, ist, dass ich den Drac beim ersten Erscheinen noch ziemlich unansehnlich und hässlich empfunden habe... je mehr ich von dem Film jedoch dann sah, gewöhnte ich mich (unbewusst) sehr schnell an die optische, echsenartige, Darstellung von Shigan, und empfand sein Kind als Baby und kleinem „Erwachsenem" dann sogar als recht „niedlich" und „hübsch".. interessant, wie man doch auch als Zuschauer seine Einstellung ändert, sobald man sich erst mal an die optische Erscheinung gewöhnt hat, und mitbekommt, dass dieses „hässliche" Wesen auch über Intellekt, Sympathie und Humor verfügt.
Die Darstellung des fremden Planeten und der paar Lebewesen dort ist recht gut gelungen, zwar erkennt man schon das Pappmaché bzw. die Computergraphik, aber das ist eigentlich nicht so schlimm. Erinnerte mich optisch sehr an manche der Star-Trek-Kinofilme, bei denen „ähnlich-aussehende" Planeten dargestellt waren.
Ein paar kleinere Ungereimtheiten sind mir schon irgendwie aufgefallen, also z. B. wurde die Thematik der Nahrung gar nicht explizit aufgegriffen, d. h. es wurde irgendwie automatisch davon ausgegangen, dass die Nahrung der Dracs auch für menschliche Körper verwertbar ist, und dass ein fremder Planet natürlich auch über irgendwelche Nahrungsmittel und Wasser verfügt, was ein Überleben gewährleistet... - Dann fand ich es noch etwas lächerlich, dass diejenigen „Menschen" die dort auf dem Planeten dann die Dracs versklavt hatten, als „Humanoide" bezeichnet worden sind, also zwar optisch wie Menschen aussähen, aber wohl von einem anderen Planeten als der Erde stammten und eher eine „minderwertige, bösartige" Untergattung der Menschen darstellen... (war wohl „politisch-korrekt" so..). Auch als Davidge dann nach 3 Jahren „gerettet" wurde von diesem Planeten, wurde ihm von den Vorgesetzten seiner Flotte vorgeworfen, er wäre übergelaufen - weil er im Fieberwahn Drac sprach - und würde nun Spionage für die Dracs betreiben. In einer nächsten Szene ist davon aber irgendwie keine Rede mehr davon, und er läuft schon wieder frischrasiert und mit neuer Föhnfrisur in seiner schicken Uniform auf der Raumbasis herum und schnappt sich schnell einen Kampfjet.... Am Ende fliegt Davidge dann mit seinem "Drac-Patensohn" auf den Planeten Drac, und es hat mich dann doch verwundert, dass er dort offenbar ganz normal-freudig empfangen wurde, obwohl die beiden Völker ja offiziell anscheinend noch verfeindet waren...
Zum technischen Teil der DVD lässt sich sagen, dass die Bildqualität (DVD-)gewohnt gut ist, sehr verwundert hat mich allerdings die Angabe „Dolby Digital 4.0" auf dem Cover. Das war mir bisher ja noch nie untergekommen - ich kannte Dolby Digital 2.0, quasi als digitalem Stereo-Ton auf 2 Lautsprechern und Dolby Digital 5.1 eben als klassischem digitalem Surround-Sound. Dolby 4.0 scheint offenbar zu bedeuten, dass eben die zwei Frontlautsprecher bedient werden, der Center-Speaker und schließlich vermutlich ein Tonsignal auf die beiden Rear-Speaker gegeben wird (also es wird nicht differenziert zwischen „rechts hinten" und „links hinten"). Ist mir etwas unverständlich, warum das bei einem doch relativ neuen Film so realisiert wurde. Der Ton ist zwar nicht schlecht, aber die Hintergrundgeräusche halten sich doch sehr in Grenzen.
Die Extras sind sehr, sehr, sehr knapp gehalten. Es wird zwar vollmundig „Hinter-den-Kulissen-Material" angekündigt, dahinter verbergen sich dann aber lediglich 3 (!, in Worten: DREI) Bilder (!, Bilder!) vom Set, so sieht man z. B. wie eines der Raumschiffe in Wirklichkeit nur ein Minimodell war, vielleicht im Maßstab 1:100 o. ä., aber über den wohl interessanten „Schminkprozess" von Louis Gossett Jr. hin zum Drac wird kein Wort gelassen bzw. nicht mal eine filmische oder bildliche Darstellung geboten. Schade. Ansonsten ist eben noch der Kinotrailer von damals mit drauf und eine „erweiterte Szene" (offenbar ein paar geschnittene Szenen), aus der sich noch manches ungereimte im Nachhinein erklärt (z. B. das mit dem Spionagevorwurf, s. o.). Leider ist diese „erweiterte Szene" aber nicht kommentiert, man erfährt also nicht, warum diese Szene geschnitten wurde.
Technische Details der DVD:
· Englischer O-Ton (Dolby Digital 4.0)
· Deutsche Synchronfassung (Dolby Digital 4.0)
· Spanische Synchronfassung (Dolby Digital 4.0)
· Untertitel in 4 verschiedenen Sprachen
· Laufzeit 104 min.
Quintessenz:
Auch wenn das Ende absehbar ist, und doch einige der Hollywood-Moral-Klischees gut bedient werden (trotz deutschen Regisseurs Wolfgang Petersen), handelt es sich um einen spannenden, gut gemachten Film, trotz einiger kleiner Ungereimtheiten im Film. Es glänzt vor allem Louis Gosset Jr. in seiner Drac-Verkleidung, der sich ja auch in Drac verständigen musste (angeblich hat er die eher gutturale Drac-Sprache im Film auch so original gesprochen, also nicht nachträglich via Computer erzeugt o. ä.). Leider sind die Extras sehr knapp gehalten, für eine relativ neue DVD eigentlich enttäuschend. Dennoch ist die Scheibe grundsätzlich ein lohnenswerter Kauf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film mit eienr Botschaft über das Unbekannte, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Ich habe diesen Film schon vor langer Zeit gesehen und nach wie vor finde ich ihn grandios.
Die Technik ist, dafür, dass der Film schon älter ist, immernoch schön anzusehen.
Das Wichtige an diesem Film ist aber die Handlung und die Botschaft, die dahinter steckt:
Der Pilot Davidge möchte sich an einem Alien ("Drac") rächen, da dieser ein anderes Raumschiff abgeschossen hatte. Beide landen auf einem unerforschten Planeten, von dem sie glauben, dass dieser unbewohnt sei.
Es ist interessant zu sehen, wie aus Feinden Freunde werden und wie der ehemalige Pilot später ein völlig anderer Mensch ist. Die Freundschaft beider ist schön inszeniert und zeigt auch, dass das Fremde und Andersartige seine Daseinsberechtigung hat und nur weil es anders ist, nicht weniger bedeutungsvoll als man selbst ist.

Mir hat die Botschaft, die hinter der Handlung steckt am Besten gefallen. Es ist leicht etwas Unbekanntes zu hassen und Vorurteile gegenüber dessen zu hegen aber es ist schwer, eine andere Lebensform zu verstehen/tolerieren und von ihr zu lernen. Im Film sieht man, dass beide voneinander lernen und den Respekt voreinander aufbauen. Sehr schön auch zu sehen, dass nicht die andere Lebensform/Rasse/Nationalität schlecht ist, sondern Individuen (die anderen Menschen auf dem Planeten, die Dracs für den Abbau von Rohstoffen verwenden).

Fazit: Ein sehr gefühlvoller, schöner und immernoch aktueller Film, bei dem viele Emotionen aufkommen. Es gibt nicht viele Filme, bei denen mir die Tränen kommen. Dieser ist einer der wenigen Filme, die mich derartig berührt haben. Für mich ist es einer der schönsten Filme, die ich in meinem Leben sehen durfte und ist dazu auch noch lehrreich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wenig in die Jahre gekommen, aber immer noch sehenswert, 27. Oktober 2009
Von 
Andre Kramer "akramer" (Neumünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Enemy Mine ist ein Film, den ich noch aus meiner Kindheit kenne und damals toll fand. Und wie das so mit "schönen" Erinnerungen ist, man möchte sie auffrischen. Bei Filmen kommt dann aber häufig die Enttäuschung, dass man ihn viel besser in Erinnerung hatte, als sie aus heutiger Sicht wirken.
Bei Enemy Mine war das glücklichrer Weise nicht so. Die Geschichte um einen Menschen und einen "Drag", die sich durch widrige Umstände gezwungen sehen zusammen zu arbeiten und dsann zu echten Freunden werden ist nach wie vor absolut sehenswert. Natürlich wirken einige Dinge heute etwas naiv und auch das letzte Viertel des Films ist nicht ganz optimal gelungen (hier hätte wahrscheinlich noch ne Stunde Laufzeit hinzukommen müssen), doch schafft er es trotzdem, eine positive Botschaft zu transportieren und in einigen Sequenzen schon fast zu rühren. Witzig ist die charakterliche Darstellung des Drags, der ja ein Zwitterwesen ist, und während er sich in der ersten Hälfte des Films eher maskulin darstelt, kommen später auch äußerst feminie Züge hinzu. Ein Aspekt, den ich durchaus interessant umgesetzt fand und der auch ein Stückweit, vielleicht auch unfreiwilligen Humor mit sich bringt.
Hier geht es eben nicht in der Hauptsache um Effekte und Action, sondern darum, dass scheinbare Unterschiede häufig nur oberflächlicher Natur sind und man offen auf Neues zugehen sollte um das zu begreifen. Eine Botschaft, die im Zuge von Fremdenhass und Angst vor fremden Kulturen, wie man sich vieler Orts erlebt, durchaus noch sehr aktuell ist.
Die DVD bietet zwar keine großartigen Boni, ist aber solide ausgestattet. Zumal es ja in der Hauptsache auch um den Film gehen sollte. Und dieser Klassiker lohnt sicht sich auf jeden Fall.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Zeiten..., 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine - Geliebter Feind (DVD)
Soooo ein schöner Film - warum der nie im Fernsehen gezeigt wird, ist mir ein Rätsel (oder hab ich den bloß verpennt?). Ein echter Klassiker.
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Enemy Mine - Geliebter Feind
Enemy Mine - Geliebter Feind von Wolfgang Petersen (DVD - 2002)
EUR 8,99
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