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am 4. Oktober 2009
Bereits die späten Ton Steine Scherben der frühen 80er Jahre machten ihren Flirt mit dem "Schlager", nicht erst als Rio Reiser (1950-96) zum "bösen" Konzern Sony wechselte, um humorvolle Kapitalismus-Persiflagen ("Geld", "Manager") und tief ergreifende Balladen ("Zauberland", "Stiller Raum") einzuspielen, die nicht alle durch kitschige Keyboards oder sterile Drumbox ruiniert wurden. Rio Reiser hatte eine verschwenderische Fülle an kreativen Gaben, um ein Spektrum zwischen radikaler Agitation ("Macht kaputt, was euch kaputt macht") und Kraft spendender Poesie abzuliefern. Besonders eindrücklich auf seinem weit unterschätzten letzten Album "Himmel & Hölle", mit Abstand sein wichtigstes Werk unter eigenem Namen. Allein das erste Stück "Irrlicht" schleudert uns dermassen fiebrige Wortfetzen entgegen, dass noch kommende Generationen im Deutschunterricht daran zu nagen haben. Wer wissen will, warum Rio Reiser bereits mit 46 Jahren starb, erfährt allerhand in "Gefahr", seine sarkastische Ohrfeige auf die ideale Zweierbeziehung. Tief unter die Haut geht auch die aufwühlende "Hoffnung": der erschöpfte "König von Deutschland" gibt da buchstäblich die Krone ab. Das ganze Album ist durchtränkt von einer Dringlichkeit und Authentizität, die angesichts des baldigen Todes von Rio Reiser wie Zündstoff wirkt, durchdrungen von feuchten Tränen. "Erst wer hört, mit welcher Liebe er Politik machte versteht, wie politisch seine Liebeslieder sind" (Bänz Friedli).
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am 19. März 2015
Dieses, eigentlich gar nicht so geplante Album ist das letzte reguläre Studioalbum von Rio Reiser und es ist eine Entdeckung wert. Nach größeren Erfolgen Ende der 80er Jahre wurden die Alben ambitionierter und unbequemer, weniger "Pop-kompatibel" und wohl auch deshalb weniger erfolgreich. Es sollte ja nur "Träume" für einen Film aufgenommen werden (ein Highlight auf dem Album und der Song, der die düster melancholische Grundstimmung definiert), doch dann wurde ein komplettes Album daraus. Die Musik hat durchweg Schwermut und selbst leicht heiter wirkende Songs (Erdbeben) sind textlich keine leichte und keine fröhliche Kost. Songs wie "Der Junge am Fluss" oder "Eislied" verlangen regelrecht, mehrfach gehört zu werden und darauf sollte man sich einlassen. Denn viele der Lieder werden mit jedem Hören vielschichtiger und mitreißender. Es ist ein Album, auf das man sich als Hörer einlassen muss, doch dann wirkt es lange nach. Es ist das ungewollte Abschiedsalbum und es ist ein sehr starker Abgang. Ich kann es nur empfehlen.
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am 22. August 2009
Himmel und Hölle hat später ein anderes Covern bekommen. Wohl auch weil die Sony es aus ihrem Katalog entfernt hatte und die Brüder Möbius es dadurch selbst veröffentlichten konnten. Komischerweise hat Sony sogar eins der besseren rio Reiser Alben aus ihrem katalog entfernt. Himmel & Hölle erinnert sehr stark an die gute alte Scherben Zeit. Der Kreis schien sich wieder zu schließen, Lanrue und Rio zurück zu ihren Wurzeln und Qualität.
Mit Irrlicht gibt es endlich mal wieder einen guten Opener und diesmal ist dieser auch nicht überproduziert. Mit Irrlicht fängt das Album durch Himmel und Hölle sehr gut an, und mit dem Eislied wird das Niveau eigentlich gehalten. Vieles erinnert an so oft viel gelobte Album IV von den Scherben. Das ursprüngliche Cover zeigte auch eine Tarot Karte(der Tot). Was Rio dann auch etwas später nachgeholt hat. Auch mit Straße geht es gleich gut weiter, das Lied erinnert an die Lieder vom Album 3 Sterne, nur ohne Synti, was nicht abträglich ist.
Allgemein ist das wohl Rios zweit oder dritt beste Album, was zum einen daran liegt, das es seit langer Zeit nicht überproduziert war und neben damals neuen Stücke auch alte Scherben Klassiker wieder aufgelegt wurden, zB. Streik oder Träume. Diese wurde zwar nie auf einen der Alben von den Scherben veröffentlicht, jedoch gehörten sie beide mal zum Livereportoir von Ton Steine Scherben.
Leider hat 1995 fast keine Sau mehr Rio Reiser gehört, doch mit diesem Album hat Ralf M. aus B. wieder alte Qualitäten gezeigt. Wenn es nach Blinder Passagier gekommen wäre, es hätte ihn nicht nur berühmt und seine Brüder reich gemacht, sondern beides in Personalunion. Leider hat es nicht sein sollen.
SCHADE!
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am 12. Januar 2016
Hab nicht gewusst, dass Rio zum Schluss noch mal einen derart fetten, in sich schlüssigen Sound gefunden hat, da kommt sofort Gänsehaut auf! Man bekommt einen Vorgeschmack darauf, was Rio uns als reifer, gestandener Künstler noch hätte geben können. Schade, dass er dann starb.
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am 11. Dezember 2014
Diese CD entspricht genau meinen Musik-Geschmack wie es mir vorgestellt habe. Sie ist weiter zu empfehlen.
Danke bis bald. Volker
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