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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen psychedelic-acid-trip, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (Audio CD)
Von der 1. Mammut-Welttournee ab 1968 zurück in England erschien im März 1969 das zweite TEN YEARS AFTER - studioalbum "STONEDHENGE", welches wiederum in die US-Charts kam, in U.K. mit der beachtlichen Nummer sechs nur knapp die Top Five verfehlte. Diesmal experimentierte das Quartett zusehends mit eigenem Songmaterial, brachte Einlagen von Acidtrip getragenen, elektronischen Studiosounds und bizarren Klangcollagen (Rocklexikon), laut ALVIN dazu gedacht, die visuelle und physische Komponente zu ersetzen.
Höhepunkte waren der Train-Shuttle "Speed kills" (mit witzigen, quirrligen, ins linke und dann wieder ins rechte Ohrwaschel abgemixte Gitarrensolos), und natürlich auch "Going to try", mit genialen Tempi- und Stimmungswechseln und die Giftlerhymne "No Title".
Ein weiterer Durchbruch gelang den "Königen des weißen Blues" (Pop) auf den Sommer Open Airs. Beim New Port Jazz Festival in Rhode Island war ihre Performance ein beachtlicher Prestigeauftritt, denn normalerweise sind dort nur Jazz-Acts zugelassen. LEE wurde bereits zum zweiten Mal in den britischen Zeitungen zum Gitarrist des Jahres gewählt.
Ich liebe dieses unorthodoxe jazzige Blues-Rock-Album, welches auch mit Top-Sound aufgenommen wurde.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischzellenkur, 3. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (Audio CD)
Es ist 40 Jahre her, als ich die Stonedhenge das erst Mal hörte. Manches ist noch hängengeblieben, vieles verblasst. Alvin Lee's fulminanter Auftritt in Woodstock hat vieles andere der Ten Years After überdeckt. 40 years after klingt die Band wohltuend frisch und mit enormen drive. War überrascht, wie vielseitig TYA ist und welch ein Spektrum vom treibenden Beat bis zu Jazz-Grooves abdeckt. Ein wunderbares Album aus einer wunderbaren Zeit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das vielseitigste und wohl auch beste Album von TYA, 1. Mai 2013
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (MP3-Download)
R.I.P. Alvin Lee! Aber genauso muss man sagen, dass er allein (im Prinzip) nicht die Band war, wie etwa John Fogerty bei CCR und Mark Knopfler bei den Dire Straits. Einen solchen Eindruck dürften Ten Years After durch "I'm Going Home" und ihre Platten nach Woodstock wohl großteils in der Rockgeschichte hinterlassen haben - TYA als "Alvin Lee Band". Keine Frage, dass er ein exzellenter Bluesgitarrist und markanter Sänger war, und auch vom Songschreiben was verstand. Keine Frage aber auch, dass seine drei Mitmusiker viel mehr als Statisten waren, und sie gemeinsam wahrhaftig eine Band waren, wenn sich alle vier Musiker gut und breit entfalteten.

Bestes Zeugnis dieser Entfaltung war das Ende 1968 erschienene dritte Album der Gruppe, wo Lee mit Gitarre und Stimme zwar starke Akzente setzt, Bass und Schlagzeug aber mehr als begleitende Funktionen einnehmen und die Keyboards von Chick Churchill die meisten Songs maßgeblich mitprägen. Da wird in "No Title" acht Minuten lang munter dahin improvisiert, da werden vermeintlich simple Blues-Rock-Kracher wie "Going To Try", "Speed Kills" und "Hear Me Calling" zu differenziert ausgeführten, aber dennoch mitreißenden Rocksongs, und die Miniaturen, die zwischen Songs in Normalspielzeit eingefügt sind, sind alles andere als Lückenfüller, sondern tragen maßgeblich dazu bei, dass das Album ein rundes Ganzes ergibt. Die Studioelektronik hatten TYA bei dieser Produktion voll ausgenützt, aber überproduziert klingt die Platte an keiner einzigen Stelle. Der Albumtitel und das Cover zeugten ebenfalls von Einfallsreichtum - ein Wortspiel mit dem anrüchigen Adjektiv "stoned" und der berühmten vorchristlichen Kultstätte Stonehenge, na, das hatte was!

Für mich Alvin Lees schönstes Testament und das beste TYA-Album, und mit dem hier vorliegenden Mastering auch viereinhalb Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung ein Hörgenuss für alle, die auf erstklassigen britischen Blues-Rock der Spätsechziger stehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ten Years After: einfach gut!, 21. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (Audio CD)
Hatte ganz vergessen, wie gut diese Scheibe ist. Gradliniger Blues-Rock mit einem Hauch von Jazz, geilem Gitarrensound und netten kleinen Stereo-Effekten wie sie vor über 40 Jahren gerne eingesetzt wurden, um dem Hörer zu beweisen, du hörst nicht mehr mono. Gute Klangqualität. Danke auch für das Bonusmaterial. Hörenswert für junge Gitarristen, denn die CD ist alles andere als angestaubt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine sehr experimentierfreudige Platte aus dem Jahr 1969,, 17. Dezember 2009
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (Audio CD)
ich sage mal, was "Yes" mit -Fragile- gaben, haben TYA in den Blues-Bereich
rübergebracht. Jeder durfte Songs beisteuern, was aber ausser bei Alvin Lee
Songs meist nur sehr kurze Fragmente wurden.
Es wurde auch sehr viel mit Effekten gearbeitet was dem Stereo-Hören prima
entgegenkommt.
"Going To Try" 4:31 startet als balladesker psychedelic-blues-boogie mit
allerhand Sound-Finessen.
Dann meldet sich Chick Churchill solo mit einer Piano-Nummer "I Can t Live
Without Lydia" 1:20
"Woman Trouble" 4:28 kommt als swingender Slow-Rock, leicht angejazzt.
Bei "Skoobly-Oobly-Doobob" 1:41 hält Alvin ein Rock n Roll-Zwiegespräch
mit seiner Klampfe.
Als stampfender Blues-Rock schliesst sich "Hear Me Calling" 5:32 an.
"A Sad Song" 3:16 erklingt als sparsam instrumentierter Slow-Blues (soll
schwarz klingen).
"Three Blind Mice" 0:55 ist das Trommelintro für "No Title" 7:57, der
anfangs wieder recht spärlich instrumentiert als Slow-Blues rüberkommt
bevor Chick mit der Orgel eine Prise Psychedelic einbringt und Bass und
Drums das Stück druckvoller machen um wieder in das Anfangsthema zurück-
zukehren.
"Faro" 1:09 ist ein Bassthema mit Zuggeräuschen aufgepeppelt und geht
nahtlos über in "Speed Kills" 3:32 einem Rock-Boogie-Schema ähnlich
Canned Heats "Going up the country".
Die normale Platte endet hier, es gibt noch Bonus-Tracks.
Alvin Lee - Guitars, Vocals
Leo Lyons - Bass
Ric Lee - Drums
Chick Churchill - Keyboards
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jugenderinnerung, 8. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Stonedhenge (Audio CD)
Eine der Lieblingsgruppen aus der Jugendzeit immer wieder faszinierender Musik und Variationen häufig anders als der Zeitgeist - daher auch heute noch sehr beliebt
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Stonedhenge
Stonedhenge von Ten Years After (Audio CD - 2002)
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