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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolute RPG Klasse!!!!, 23. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
WOW.... das ist der erste Eindruck den man von diesem Spiel bekommt, wenn man es beginnt zu spielen!
Aber dabei bleibt es nicht, denn daß Spiel wird immer besser!!!
Als begeisterter Rollenspiel Freak ^^ Hab ich mir Shadow Hearts in erster Linie gekauft, weil ich alle RPG's sammle.
Zweiter Grund war, weil ich mir damit die Zeit auf das deutsche FF X verkürzen wollte,
und dann stellt sich raus, das es eines der besten RPG's ist, das ich je hatte!!!
Zum Spiel:
Sehr schöne Grafik, schön detaillierte Charaktere,
eine Atmosphäre die einen sofort in ihren Bann zieht,
(außer man mags nicht gruselig ^u^)
eine vielzahl an Ausrüstungs und Bewaffnungsmöglichkeit,
und zusätzlich noch die Möglichkeit die Waffen, speziell
für die Charaktere, passender und effektiver zu machen!
Auch ist es mal was neues, nicht immer nur das Licht/Gute
zu verkörpern, sondern auch mal jemanden aus dem Schattenreich!
Wo gibt es schon mal die Möglichkeit einen Harmonixer (Jemand der sich mit den Seelen besiegter Monster fusionieren kann)
einen Mönch, einen Vampir, eine Spionin, und einen Jungen mit übernatürlichen Wutkräften in einem Team zu haben?
Zur Story:
Es beginnt alles in China, Anfang des 20 Jahrhunderts, in einem Zug, in dem ein Mädchen von Soldaten bewacht wird.
Wie aus dem nichts taucht ein Herr in Anzug und Zylinder auf, und bahnt sich mühelos, und nicht ganz unblutig seinen Weg zu dem Mädchen.
Er betäubt sie mit einem Schlafzauber und will verschwinden,
als sich ihm ein Junge in den Weg stellt.......
Fazit:
Wer gerne Rollenspiele spielt, und sich auch gern etwas gruselt (hehe), der wird dieses Spiel lieben!!!
Meiner Meinung nach ein echter Konkurent für Final Fantasy X!!!
Also kaufen! Es lohnt sich wirklich!
Ach ja und um noch was zu verraten das Spiel wird auch in einem kleinen Kloster in Wales vorbeiführen, Wo jemand Namens James o Flaherty einst war......
Ich wünsche noch ein frohes zocken
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gar nicht mal schlecht, in der Tat ..., 2. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Hmm... das war mal wieder so ein typischer Spontankauf. Eigentlich wollte ich mir "Legacy of Kain: Blood Omen II" holen, als mir "Shadow Hearts" in die Finger geraten ist. Als Rollenspielfan habe ich mich nach einigen Zögern für letzteres entschieden - wobei das nette Cover und die interessante Kurzbeschreibung auf der Rückseite die Entscheidung nicht unerheblich beeinflußt haben. Wie auch immer. Etwas skeptisch packe ich das Spiel in die PS2, sehe mir das Intro an ... und beschließe, daß Spiel zu mögen. Okay, die Graphik der Videos ist nicht unbedingt überwältigend. Allerdings habe ich als Vergleichsmöglichkeit nur FF8 und FF9. Und außerdem spielt auch keine große Rolle, da das Spiel ansonsten ausgesprochen innovativ und ... interessant ist. Die Idee, daß sich der Held während das Kampfes selbst in ein Monster verwandeln (fusionieren) kann, um dann über besondere Fähigkeiten zu verfügen, hat schon was für sich. Im Laufe der Zeit stehen ihm immer mächtiger Verwandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Allerdings muß er die entsprechenden Monster erst einmal im Zweikampf besiegen. Dazu wiederum muß er auf den Friedhof der Seelen, wo sich die Seelen der von ihm und seinen Gefährten im Laufe des Spieles getöteten Monster sammeln. Entsprechend den sechs Elementen (Wind, Wasser, Erde, Feuer, Licht und Finsternis) gibt es dort sechs Grabsteine, an denen der Held ein Fusionsmonster herausfordern kann, wenn sich genug Seelen in diesem Grab angesammelt haben.
Begleitet wird der Held auf seinen Reisen von vier recht unterschiedlichen Charakteren:
- die Tocher eines Priesters, die ihre Gegner mit der Bibel vertrimmt,
- das Klischee eines alten chinesen Zauberer (bekannt aus billigen Kung-Fu-Filmen),
- eine hinreißende Spionien, die ihre Gegner mit Scharfschützengewehr und Handgranaten zu Leibe rückt und
- ein gelangweilter, 400 Jahre alter Vampir, der sich nach etwas Abwechslung sehnt.
Zwei interessante Aspekte des Spiel sollten noch erwähnt werden.
Da wären zu einem die "Zurechnungspunkte", die neben den obligatorischen Gesundheitspunkten und Manapunkten den Kampfverlauf bestimmten. Erreichen diese nämlich den Wert "null", läuft der entsprechende Charakter kurzerhand Amok und kann nicht mehr kontrolliert werden, bis der Kampf vorbei ist, oder eine anderer Charakter mittels einer Arzenei die ZP wieder erhöht. Ich halte das für eine äußerst interessante Idee, mit der wahrscheinlich simuliert werden soll, daß nicht jeder die geistige Stabilität hat, auf längere Zeit ruhig zu bleiben, wenn er gerade mit einem drei Meter großen Dämon kämpft. Apropos interessante Idee: Der Erfolg (fast) jede Handlung - sei es im Kampf oder auf der Karte - muß vom Spieler selbst mittels einen "Urteilsring" bestimmt werden. Dabei hat man einen Ring, der an unterschiedlichen Stellen farbig markiert ist und einen Zeiger, der diesen Ring einmal - oder mehrmals - lang läuft. Drückt man zur rechten Zeit eine Taste und trifft die farbigen Markierungen bedeutet das eine erfolgreiche Aktion. Das ganze macht weitaus mehr Spaß, als es sich hier anhören mag. Je mächtiger der Angriff zum Beispiel, desto mehr farbige Bereiche müssen getroffen werden und kleiner sind diese. Hinzu kommen eine Dutzend Gegenstände, die den Urteilsring in irgendeiner Weise beeinflussen; Zeiger läuft schneller/langsamer/unregelmäßig, Trefferbereiche werden größer/kleiner/verschwinden, usw.
Ach ja, fast vergessen. Eine Story gibt es natürlich auch. Auch wenn ich im Moment noch nicht viel dazu sagen, da diese sich wie in allen Rollenspielen erst nach und nach eröffnet. Bisher sieht es jedenfalls so aus, als müsse der Held um jeden Preis die Priestertocher beschützen und zeitgleich einen Hexer vernichten, der erstens hinter der Priestertochter her ist und zweitens irgendwas veranstalten will, was aller Wahrscheinlichkeit nach das Ende der Welt bedeutet. Nun, wir werden sehen ...
Zeitlich gesehen spielt der erste Teil der Handlung im China Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als sich die Japaner dort breit gemacht haben. Hat man dort alles - und jeden - im wahrsten Sinne des Wortes erledigt, geht es in Europa weiter. Der Nachteil an dem Spiel ist die sehr linare Story. Bisher jedenfalls gibt es kaum Möglichkeiten für Nebenquests und dergleichen. Kommt vielleicht noch ...
Fazit: Ein Spiel, dessen Kauf sich ohne Zweifel lohnt. Sei es auch nur, um die Zeit bis FF 10 zu überbrücken.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% gelungen, 27. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Also ich muss sagen, der Kauf hat sich 100% gelohnt...Ich habs zwar noch nicht durch, da ich es erst seit Gestern habe, aber kann mir Sicherheit sagen, dass ich noch jede Mänge Spaß damit haben werde.
Das einzige was etwas stört, ist die Übersetzung...Es treten dann und wann mal ein paar Rechtschreibfehler oder verständlichkeits Probleme auf, was jedoch das Spielefeeling nicht beeinträchtigt.
Also ich kann JEDEM empfelen das Game zu kaufen, sofern auch nur ein Interesse an RPGs besteht.
Viel Spaß beim Zocken allen Käufern
Daimaju
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lange hats gedauert.., 27. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
..bis ich mich zu Kauf entschlossen habe, da auf der PS2 leider nicht sehr viele RPG's zu holen sind und ich schon auf Langzeitmotivation bei Spielen aus bin, doch nun habe ich es aufgrund vieler positiver Meinungen getan und ich bin nicht enttäuscht worden!
Die Geschichte ist mal anders als man es von FF und vergleichbaren Produkten gewohnt ist. Klar gibts die typischen Faktoren die ein RPG so ausmachen, dennoch ist es eben vieldunkler, mystischer, was mich sehr erfreut und absolut motiviert.
Weniger störend fallen da Dinge wie die nicht ganz so tolle Grafik, die fehlende (außer einige englische Parts) Sprachausgabe, weniger hochauflösender Sequenzen auf.
Doch bei diesem innovativen Kampfsystem (ein Schicksalsrad, wo man seine Geschicklichkeit beweisen muss), der packenden Story (das wichtigste an einem RPG), der tollen Charaktere und der vielen Möglichkeiten sieht man über kleine Schwächen gerne hinweg!
Allen Rollenspielefans, die schon Perlen wie Legaia 2, Grandia 2, etc. liebten werden diesem SPiel genauso viel abgewinnen können!!!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast schon perfekt, 10. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
ein geniales RPG für alle die standard charaktere + eine 08/15 lovestory satt haben und endlich mal etwas anderes möchten. shadow hearts verzichtet auf klischees und bringt interessante charaktere + ein innovatives kampf system bei dem man nicht einfach nur angriff auswählt bis man's geschafft hat,sondern auch geschicklichkeit + taktik gefragt sind. shadow hearts ist eigentlich in keinster weise überragend,aber langweilig wird's dir trotzdem nicht,dank genialer charakter entwicklung + mehreren sidequests (die gibt's wirklich,und zwar mit klasse belohnungen!!) nur die verkorkste übersetzung nervt mal wieder,wer auch nur minimal ahnung von american slang hat sollte englische sprache einstellen,sonst verlieren die charaktere ihre halbe persönlichkeit wegen bescheuerter dialoge....... oder man trifft auf ausdrücke wie "zurechenbarkeits punkte" (?!) die deutsche version kann man echt den hasen geben,der unterschied ist gewaltig
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine kleine Perle im RPG Genre, 15. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Aruze, ein kleines Team das sich von der Softwareschmiede Square abgekupfert hat, brachte und schon vor längerem die Welt der Geister und Dämonen mit dem RPG "Koudelka" näher. Jetzt haben sie wieder zugeschlagen und bringen mit Shadow Hearts die Fortsetzung des "Gothic-Like-Spektakels". (BTW: Das SPiel ist nicht von Konami, sondern wie schon geschrieben von Aruze!)
Grafisch hat sich einiges getan gegenüber dem Vorgänger, allerdings wurden auch diesmal auf die shcon RPG-traditionellen Prerendered BGs gesetzt. Dennoch schwächen diese den Spielspaß nicht, da sie mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt wurden. Egal ob man jetzt in Prag, oder den Tiefen Chinas steckt, jedes Gebiet zeigt seine typischen Eigenschaften (selbige Liebe kann man auch bei dem Hauptchara "Yuri" bemerken - er wächst einem einfach schneller an`s Herz als diverse Charaktere der marktführenden Entwickler).
Der Sound des Spiels erinnert an einen Mix aus chinesischer klassischer Musik und einem hauch von der doch recht bekannten keltischen Schiene im "Mystera" Stil. Bei Bossfights etwas "rockiger" in Städten gemütlich oder, je nach größe der Ortschaft, richtig bunt und lebhaft.
In Punkto Kampfsystem zeigt sich Aruze wieder von der Produktiven Seite: der sog. "Judgment Ring" kommt zum Einsatz. Zwar werden die Kämpfe rundenbasiert ausgetragen (RPG-technisch halt ^^) doch entscheidet der "Ring" über Stärke oder gar das Scheitern eines Angriffs.
Ähnlich einem "Glücksrad" bewegt sich eine kleine Anzeige über den Ring und der SPieler muss versuchen den Angriffsknopf dann zu drücken wenn diese ein vorgegebenes Feld markiert. Trifft man 3 dieser Felder hat man den bestmöglichen Angriff i nAussicht, trifft man nicht mal den ersten ist der Angriff gescheitert. So kommt etwas abwechslung in das Genre und so absurd das auch klingen mag, es macht einen Heidenspaß!
Hinzu kommt die FÄhigkeit des Hauptcharas "Yuri" sich in insges. 9 verschiedene (+2 Extra) Monster zu verwandeln die es auch gilt "freizuspielen".
Alles in einem ist "Shadow Hearts" ein gelungener Mix aus Horror und RPG mit einer durchaus tiefgehenden Story und netten Charakteren. Für Fans von Koudelke ein Muss, andere könnten allerdings wegen der nicht ganz so neuen Grafik einen RÜckzieher machen. Auf alle Fälle mal ausleihen und Probespielen ^^
(Und "Shadow Hearts 2" ist ja auch schon unterwegs!)
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RPG in Horror-Atmosphäre, 21. November 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Als ich vor wenigen Tagen ein weiteres Mal auf unsere mittlerweile doch sehr große Videospielsammlung schaute, fiel mir ein Rollenspiel auf, welches mir auch heute noch gut in Erinnerung geblieben ist. Es handelt sich um ein Spiel für Sonys Playstation 2, welches von der Spielatmosphäre doch so interessant ist, dass ich es nun doch einmal hier erwähnen und deshalb auch einen ausführlichen Bericht darüber schreiben möchte. Gleich zu Beginn kann ich Euch sagen, dass Ihr es entweder gar nicht mögen oder im Gegenteil richtig toll finden werdet, etwas dazwischen gibt es meiner Meinung nach eigentlich kaum. Wieso ich das so sehe, sage ich Euch jetzt natürlich sofort...

EINLEITUNG

Es muss so ungefähr Anfang des Jahres 2002 gewesen sein, als ich zum ersten Mal von einem Fantasy-Rollenspiel für die Playstation 2 mit dem Namen „Shadow Hearts“ hörte. Da diese dann auch noch als europäische PAL-Version und dann auch noch angeblich mit deutschen Texten erscheinen sollte, war ich aufgrund der gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit doch sehr skeptisch, ob es sich tatsächlich um einen Rollenspiel-Hit handeln würde. Denn die schönsten Videospiele gerade im Bereich der Rollenspiele sind meistens nur als US-Version zu haben, wenn überhaupt, manchmal sogar nur in japanischer Sprache. Und diejenigen Rollenspiele, welche zumeist als deutsche PAL-Version erscheinen sind dann oft ganz stark auf Niedlichkeit getrimmt, ja eigentlich schon kindisch. Doch zum Glück wurden meine Erwartungen in dieser Hinsicht bei weitem übertroffen, dies merkte ich schon sehr schnell, kurz nachdem wir uns dieses Videospiel im Frühling 2002 gekauft hatten. Doch nun erst einmal ganz der Reihe nach...

GESCHICHTE

Wer jetzt von Euch eine Handlung erwartet, in der mutige Ritter, zauberhafte Feen und wun-derschöne Prinzessinnen eine große Rolle spielen, den muss ich leider enttäuschen. Ganz im Gegenteil, in „Shadow Hearts“ geht es um böse, finstere Mächte, um Hexen und Dämonen, es macht sich gleich vom Start weg eine Gruselatmosphäre breit, es weht ein Hauch von Horror über der Geschichte. Die Hauptfigur ist Yuri, welcher schon seit geraumer Zeit als Abenteurer durch die weiten Landschaften des asiatischen Kontinents umherreist. Er scheint auf der Seite der Guten zu stehen, denn seine Hauptaufgabe besteht darin, die bösen Mächte der Finsternis zu bekämpfen und die immer wieder aufs Neue auftauchenden Dämonen zu vernichten. Dass er kein ganz normaler Held ist, erkennt Ihr schnell daran, dass er über geheimnisvolle Kräfte verfügt. So ist er zum Beispiel in der Lage, sich in unterschiedliche Kreaturen zu verwandeln. Dies macht aus ihm im Laufe der Zeit einen richtig mächtigen Kämpfer, so dass er sich eines Tages es auch zutraut, einen bösen Zaubermeister zu bekämpfen. Diesen „ärgert“ er nämlich dadurch, dass er eine mysteriöse junge Frau, welche Alice heißt, aus den Klauen des Zauberers befreit. Der böse Magier hatte nämlich vor, mit Unterstützung von Alice die Tore zum Höllenreich zu öffnen. Und wie so oft würde dies die uneingeschränkte Herrschaft des finsteren Magiers bedeutet, so dass wieder einmal die Zukunft der gesamten Menschenrasse auf dem Spiel steht. Doch das ist noch nicht alles. Nachdem unser Held Yuri die junge Alice befreit hat, kommen sie auf ihrer Flucht einer richtigen Verschwörung auf die Spur, über die ich jetzt im Detail natürlich nichts erzählen werde. Jedenfalls bilden die beiden Figuren schon nach kurzer Zeit ein sehr gutes Team und bekämpfen in der Folgezeit zusammen zahlreiche Dämonen, welche sich ihnen in den Weg stellen. Glücklicherweise sind sie auch nicht allzu lange auf sich allein gestellt, denn schon sehr bald eilt zusätzliche Hilfe herbei, und zwar eine Sprengstoffspezialistin und ein Exorzist. Daraufhin macht sich der Heldentrupp auf eine weite Reise, die Euch quer durch die unterschiedlichsten Landschaften führt, das gruselige Rollenspiel-Abenteuer kann also beginnen...

SPIELVERLAUF

Dass Ihr mit einer ganzen Gruppe, nämlich mit Yuri, Alice, Margarete oder Zhuzhen, unterwegs seid, macht den Verlauf dieses Abenteuers natürlich erst so richtig interessant. Ihr kommt dabei an kleinen Dörfern auf dem Land, an Großstädten und natürlich auch an finsteren Orten wie Friedhöfen vorbei. Wie so oft in Rollenspielen unterhaltet Ihr Euch mit den Einwohnern, haltet Ausschau nach Schatztruhen und besucht zahlreiche Geschäfte, um Euch wichtige Gegenstände und natürlich auch Waffen und Rüstungen zu beschaffen. Das ist nichts wesentlich Neues, so etwas haben wir natürlich schon x-mal vorher gehabt.

Auch die zahlreichen Kämpfe in „Shadow Hearst“ laufen im üblichen Rahmen ab. Ihr seht die Feinde nämlich nicht schon von weitem, sondern ganz plötzlich und zufällig tauchen diese aus dem Nichts auf und die Kampfsequenz beginnt. Die Gefechte laufen dabei nicht in Echtzeit ab, sondern rundenweise, was heißt, dass einer nach dem anderen drankommt. Für den einen von Euch ist dies vielleicht zu langsam beziehungsweise inzwischen viel zu langweilig, für den anderen hingegen ist das sehr gut so, weil dann ja eben keine Hektik aufkommt und er sich seine Manöver in Ruhe überlegen kann. Dies ist also Geschmackssache, ich fand es jedenfalls so okay.

Beginnt der Kampf, wechselt die Perspektive in 3D, das hat mir gut gefallen und schafft eine gute Spielatmosphäre. Ihr seht den Helden oder den Gegnern dabei fast über die Schulter, was auch sehr angenehm ist, da die Kämpfe einen ziemlich hohen Actionanteil haben. In diesem Punkt unterscheidet sich dieses Rollenspiel nämlich von vielen anderen. Natürlich seid Ihr in erster Linie damit beschäftigt, in der üblichen Art und Weise Eure Kommandos zum Angriff, zur Verteidigung, zum Benutzen von Gegenständen oder von Zaubersprüchen zu geben. Jede Hauptfigur verfügt dabei zusätzlich über spezielle Fähigkeiten, welche Euch Magiepunkte kosten, solltet Ihr diese Spezialmanöver im Kampf zum Einsatz kommen lassen. Yuri verwandelt sich zum Beispiel in eines der zahlreichen Kreaturen, Alice macht Zaubersprüche der weißen Magie, Zhuzhen bringt seine Fähigkeiten als Exorzist zur Geltung und Margarete schmeißt als Spezialisten mit Bomben und Granaten um sich. Insoweit ist dies zwar ganz sicher nicht uninteressant, aber nichts schrecklich wahnsinnig Neues.

Neu ist aber etwas ganz Anderes, nämlich das sogenannte „Rad des Schicksals“. Egal bei welcher Aktion erscheint dieses Rad mit einem rotierenden Zeiger darauf. Auf dem Rad befinden sich mehrere Farbzonen, welche Ihr dann unbedingt zum richtigen Zeitpunkt erwischen müsst, um Euren Angriff oder Zauberspruch wirkungsvoll auslösen zu können. Eine gute Reaktion ist daher von Euch gefragt. Das hat mir sehr gut gefallen, schafft es doch schließlich eine enorme Abwechslung und zusätzlich das Gefühl, dass Ihr ganz persönlich es in der Hand habt, extrem gute Treffer zu landen. Zudem erinnerte mich dieser „Geschicklichkeitstest“ an eines meiner Lieblingsspiele für die alte Playstation, nämlich an „Legend of Dragoon“. Nun ja, auf jeden Fall solltet Ihr nicht danebenzielen, denn ansonsten trifft Eure Attacke nicht ins Ziel und Euer Gegner ist dann anschließend leider an der Reihe. Unbequemerweise steht jedem Charakter auch nur eine bestimmte Anzahl solcher Aktionen zur Verfü-gung. Sind diese verbraucht, verwandelt sich die entsprechende Figur leider in ein dann nicht mehr zu kontrollierendes Wesen, welches sowohl unsere Helden als auch die gegnerische Monster wahllos angreift. Ein spezieller Gegenstand kann dies aber zum Glück auch wieder heilen. Habt Ihr Erfolg mit dem Rad des Schicksals, landet Ihr nicht nur physische Treffer bei den feindlichen Monstern, sondern könnt öfters dadurch auch Eure eigene Lebenskraft auffrischen. Doch auch im „normalen Alltag“ spielt das Schicksalsrad eine Rolle, denn so zum Bei-spiel beim Lösen von auftauchenden Rätseln oder auch was das Aushandeln des Preises beim Einkaufen in den Läden angeht. Und sollte Ihr überhaupt kein Geschick haben, könnt Ihr einen Tätowierer aufsuchen, der Euch für Geld gerne wichtige Fähigkeiten im Umgang mit der jeweiligen Waffe einritzt. Auf diese Art könnt Ihr Eure Angriffsstärke und auch die Trefferquote steigern, das ist natürlich sehr praktisch, nicht wahr?

Besonders interessant ist außerdem noch etwas. Mit jedem vernichteten Ungeheuer steigt der Pegel eines Kristalls beziehungsweise färbt sich dieser immer dunkler. Ist er blutrot geworden, müsst Ihr schnell zu einem Speicherpunkt rennen und dann von dort aus schnell auf einen Friedhof gelangen, auf dem Ihr in weiteren Kämpfen die durch das vorherige Töten nun heraufbeschworenen Dämonenseelen bekämpfen und ganz vertreiben müsst. Somit müsst Ihr während Eurer Kämpfe fast immer auch einen Blick auf die Anzeige des Kristalls werfen.

So oder so, nachdem ich am Anfang ja etwas skeptisch war, wurde ich trotz der teilweise bescheidenen Aufmachung, dazu komme ich gleich noch, immer mehr in den Bann der Geschichte gerissen. Und dies lag natürlich auch am interessanten Spielverlauf, unter anderem eben auch durch das Rad des Schicksals. Die Charaktere sind nämlich endlich einmal nicht kindisch, ja sogar schon richtig „erwachsen“ und die Dialoge im Spiel oft richtig gut. Auch das ist bei Rollenspielen mit deutschen Texten eher selten. Die Gruselatmosphäre kommt im Spielverlauf dieser Dämonenjagd auch sehr gut rüber und ist ganz sicher nicht alltäglich. Was dem einen gefallen wird und dem anderen mal wieder überhaupt nicht, ist der lineare Spielverlauf. Zwar habt Ihr die ganze Zeit eine Weltkarte zur Verfügung, auf welcher die jeweiligen Orte sehr gut zu erkennen sind, aber das Meiste ist hier trotzdem streng vorgegeben, viel Freiraum habt Ihr beim Durchleben dieser Geschichte nicht. Dafür verlangen dann aber die meistens nicht gerade leichten Kämpfe einiges an Taktikgefühl und Geschicklichkeit von Euch.

Aus meiner Sicht ist der gesamte Spielverlauf dieses Rollenspiels sehr interessant und abwechslungsreich. Es überzeugt vor allem die spannende Atmosphäre und auch die Präsentation durch erwachsene Hauptfiguren und gute Dialoge.

GRAFIK

Würde die Grafik sich jetzt auch noch auf dem allerhöchsten Niveau befinden, dann hätten wir es ganz sicher mit einem echten TOP-Hit zu tun. Leider ist dies aber nicht so, was ich natürlich sehr schade finde. Bis auf Kleinigkeiten hätte man den Großteil dieses Abenteuers sicher auch auf der alten Playstation erleben können. Auf der Playstation 2 ist aber im Hinblick auf die Präsentation der Figuren und insbesondere der auftauchenden Monster viel mehr möglich gewesen. Die Helden sind für meinen Geschmack etwas zu grob gezeichnet worden, tolle Animationen könnt Ihr hier nicht erwarten. Und auch die Hintergründe sind bestenfalls als durchschnittlich zu bezeichnen, begeistert war ich von diesen jedenfalls nicht. Bei den vielen Dialogen wird übrigens neben dem Text der Kopf der gerade sprechenden Figur eingeblendet, was noch halbwegs ganz in Ordnung aussieht, da die Dialogbox farblich dezent im Hintergrund bleibt. Wahrscheinlich bin ich aber mittlerweile sowieso auch zu verwöhnt, doch dafür, dass dieses Rollenspiel im Jahr 2002 erschien, erwarte ich in diesem Punkt mittlerweile einfach mehr. Doch eines muss ich trotzdem sagen: so veraltet die Grafik teilweise auch aussieht, so richtig gestört hat mich das schon nach kurzer Zeit eigentlich nicht mehr! Denn dafür ist die düstere Spielatmosphäre einfach zu packend gewesen, zudem noch unterstützt durch wirklich gute Dialoge, so dass ich mich im Grunde ziemlich gut mit den Helden identifizieren konnte. Positiv ist noch zu erwähnen, dass die schwarzen PAL-Balken oben und unten am Bildschirm nicht ganz so dick sind, wie ich es teilweise von anderen Spielen, welche auf die europäische Norm umgesetzt wurden, leider gewohnt bin. Hier sind sie zum Glück doch noch angenehm schmal. Ab und zu tauchen dann noch kleinen Zwischensequenzen in englischer Sprache auf, die für ein bisschen Abwechslung sogar, die Handlung auflockern und grafisch gar nicht einmal so schlecht aussehen. Im Großen und Ganzen stellt die Grafik von „Shadow Hearts“ somit zwar eine ganz leichte Enttäuschung für mich dar, richtig schlecht ist sie allerdings auch nicht, finde ich.

TON

Hier hatte ich auch etwas mehr erwartet. Zwar ist die Begleitmusik insgesamt etwas besser als die Grafik, doch gerade bei so einem Abenteuer mit Gruselatmosphäre und vielen Horrorelementen wäre noch viel mehr möglich gewesen. Soundeffekte, die unter die Haut gehen, fehlen eigentlich. Und Melodien, die Euch das Blut in den Adern gefrieren lässt, eigentlich auch. Die Musik passt schon zum Spielgeschehen, das will ich auch gar nicht bestreiten, doch so richtig extrem verstärken die Melodien die Spannung nicht, was ohne weiteres möglich gewesen wäre. Von einem packenden Soundtrack, der für eine knisternde Spannung sorgt, kann ich daher leider nicht sprechen. Höchstens die gute Sprachausgabe in den Zwischensequenzen, welche klar und deutlich rüberkommt, ist erwähnenswert, sonst tut sich in diesem Bereich eigentlich nichts Besonderes hervor. Was die Akustik hier angeht, kann ich zwar nicht richtig meckern, sie ist schon ganz gut gelungen, aber ein kleines bisschen bin ich aber trotzdem enttäuscht. Da habe ich bei anderen Rollenspielen in den letzten Jahren schon ganz andere Sachen erlebt und mir teilweise sogar die Soundtrack-CD gekauft, so zum Beispiel solche von Chrono Cross, Final Fantasy VIII und Legend of Dragoon. Auf so einen Gedanken braucht Ihr, was dieses Spiel hier angeht, gar nicht erst zu kommen, das lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

STEUERUNG

Die Menüführung ist hier gelungen, das kann ich so klar und deutlich sagen. Ihr findet Euch sehr schnell zurecht und zu kompliziert wird es trotz der unterschiedlichen Charaktere sicher zu keinem Zeitpunkt. Auch die Aktionen im Kampf verlaufen problemlos und genau, ganz egal, ob es sich um eine „normale“ Attacke oder einen Zauberspruch handelt. Das gilt auch für das wichtige „Rad des Schicksals“, wobei Euch ja in diesem Punkt der Tätowierer auch noch wesentlich weiterhelfen kann. Solltet Ihr einfach keine Treffer landen oder nur sehr selten Glück mit dem Schicksalsrad haben, liegt es nur an Euch, ganz sicher nicht an einer unfai-ren Steuerung. Das Ganze wird aber auch dadurch erleichtert, dass die Kämpfe nicht in Echtzeit ablaufen und der Spielverlauf an sich zusätzlich auch noch linear ist. Daher kommt nie Hektik auf und Ihr werdet ebenfalls nicht irgendwann einmal an einen Punkt geraten, wo Ihr nicht weiterkommt. Wir haben es hier also mit einer unkomplizierten und fehlerfreien Steuerung zu tun.

FAZIT

Ich finde, dass dieses Rollenspiel ein echter Geheimtip ist. Viele von Euch kennen eventuell ja nur PS2-Rollenspiele wie Final Fantasy, Grandia oder vielleicht ja noch Summoner. „Shadow Hearts“ hat irgendwie nie eine so große Beachtung gefunden, glaube ich. Ich denke, dass dies an der etwas mäßigen Grafik gelegen hat. Die Musik ist auch nicht „überirdisch“ gut, aber zumindest noch ganz okay. Dies heißt aber noch lange nicht, dass wir es hier mit einem nur durchschnittlichen oder sogar unterdurchschnittlichen Spiel zu tun haben. Nein, auf gar keinen Fall! Ich würde vielmehr sagen, dass „Shadow Hearts“ polarisiert: entweder Ihr findet es hochinteressant oder Ihr mögt es gar nicht! Die Geschichte ist nicht uninteressant und der Spielverlauf, auch wenn er linear ist, durch die verschiedenen Hauptfiguren doch abwechslungsreich. Dass bei den Zufallskämpfen in eine 3D-Perspektive geschaltet wird und dadurch der Actionteil besonders in Szene gesetzt wird, hat mir gut gefallen. Das, was mir aber am Meisten positiv aufgefallen ist, ist die einzigartige düstere Atmosphäre, sind die erwachsenen Charaktere und die doch sehr guten Dialoge. Für Abwechslung und Spannung ist hier auf alle Fälle gesorgt, langweilig wird es eigentlich nie. Denn schließlich ist oft auch ein kluges taktisches Vorgehen und Geschicklichkeit gefragt, zu leicht ist dieses Spiel jedenfalls nicht. Und da dieses Grusel-Rollenspiel außerdem noch als PAL-Version mit relativ schmalen schwarzen Balken und auch noch mit deutschen Texten erschienen ist, sollte sich jeder Fan von Rollenspielen einen Kauf von „Shadow Hearts“ wirklich ernsthaft überlegen. So schlecht kann es übrigens auch gar nicht sein, denn es ist nämlich nicht nur ziemlich selten zu finden, sondern dann, solltet Ihr es endlich erblicken, auch noch vergleichsweise teuer.
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4.0 von 5 Sternen Mehr als nur Zwischenkost !, 2. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Shadow Hearts hat mich schwer beeindruckt. Eigentlich hatte ich mir das Spiel nur gekauft, um die Wartezeit auf Final Fantasy X zu verkürzen, aber damit hatte ich nicht gerechnet !
Ein Klassespiel, mit packender Handlung, nicht so episch wie beim Referenztiltel Final Fantasy, aber dafür um so spannender.
Die Grafik kann sich absolut sehen lassen, klasse animierte Zauber und Verwandlungen, das Kampfsystem ist zwar stark von FF abgekupfert, das spricht aber für ne Menge Fun. Die einfache Steuerung, die große Auswahl an Waffen, Rüstungen, Amuletten, ect. und der leichte Einstieg ins Spiel, machen es fast zur besten Konkurrenz für FF X.
Das einzige Manko ist die etwas zu kurze Spielzeit von ca. 25 Std.
PS: Auf jeden Fall kaufen :-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Shadow Hearts- Ostasiatische RPG mit ausgeprägter Musik, 19. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Shadow Hearts ist in einem Wort brilliant. Die Charakteren bei diesem Spiel haben viel Zeit gehabt sich zu entwickeln und selbst auf die kleineren Dinge in dem Spiel wurde großen Wert gelegt. Sicher kann SH was die Komplexität der eigenen Spielewelt betrifft nie mit der FF-Reihe mithalten, aber was Charas und Musik betrifft- Da sag ich nur TOP!
Die Musik ist stehts sehr atmosphärisch in die Szene gesetzt. Es gab bei SH eigentlich kein Stück das ich nicht mochte. Besonders die Battle Themes haben bei SH viel rübergebracht.
Leider gab es gerade in den schönen Orten von SH sogut wie keinen freien Bewegungsraum. Ich häte mir gerne mehr davon gewünscht, denn die fantastische Grafik hätte es wirklich verdient, eine ebenso komplexe Spielewelt aufzubauen. Für graphische Verhältnisse kommt Shadow Hearts für die PS2 etwas schwach rüber. Aber das kenne ich persönlich von vielen anderen Spielen. Das Potential der PS2 wird bei vielen von ihnen oft nicht ganz ausgeschöpft. Dennoch ist SH ein Spiel bei dem man wirklich sagen kann: Grafik ist nicht alles, und manchmal sogar gar nichts.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shadow Hearts - Licht und Schatten ^_^, 6. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts (Videospiel)
Meiner Meinung nach ist "Shadow Hearts" ein ordentliches Rollenspiel, das sich ein Fan das Genre nicht entgehen lassen sollte. Die Story um den Harmonixer Yuri ist echt spannend und düster, bietet auch einmal etwas anderes fern ab von rollenspieltypisch fantastischen Welten (nämlich das finsetere Asien und Europa um das 19. Jahrhundert). Der Soundtrack passt sich der unheimlichen Atmospäre an, während die Graphik doch etwas veraltet wirkt (abgesehen von den klasse Rendersequenzen!!!!). Dafür ist das Kampfsystem mit dem sogenannten Urteilsring mal innovativ und lässt einen nicht nur zum bloßen Zuschauer in den Kämpfen verkommen. Die Zaubereffekte können sich auch echt sehen lassen. Was jedoch meiner Meinung nach etwas stört sind diese humorvollen Einlagen, in denen sich das Spiel selbst nicht ganz ernst nimmt - ein Beispeil dafür sind alle "Speziellen Fähigkeiten" von Magarete, die auf ihrem Handy anruft, dann meist an einer Art Klospühlung zieht und dem Gegner daraufhin z.B. eine Bratpfannen auf den Kopf fällt. Auch die Zeichen über den Köpfen von den Figuren, die vom typisch-japanischen Schweisströpchen bis zum Herzchen die gesamte Gefühlswelt eines Menschen darstellen sollen, sind gewöhnungsbedürftig - und auch die lockere und sehr SEHR SEHR coole deutsche Übersetzung ist fragwürdig ^^;. Aber abgesehen von diesen kleinen Mankos, über die ich persönlich sowieso mehr schmunzle als mich aufrege, finde ich, dass Shadow Hearts den Kauf Wert war. Es garantiert viele viele Stunden Spielspaß und wird dabei nie langweilig.
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Shadow Hearts
Shadow Hearts von Midway (PlayStation2)
Gebraucht & neu ab: EUR 79,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
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