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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (R-)Evolution
Ein neues Album von Alan Parsons verspricht meist wenig Evolution. Die Neuerungen finden sich meist im Detail. Dies war schon zu Zeiten des Alan Parsons Project so und dauerte auch während seiner drei Solo-Alben an. Seit dem 30.08.04 liegt jetzt der vierte Longplayer von Herrn Parson in den Händler-Regalen und wartet auf Käufer. Und gerade dort scheint eine...
Veröffentlicht am 30. August 2004 von Guido Neugebauer

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett ..
Viel wurde bereits geschrieben - es wäre Zeitverschwendung, alles noch einmal wiederzukäuen.

Irgendwie war fast abzusehen, das AP diesen Weg gehen würde: Der Titelsong seines letzten Albums "The Time Machine" wies bereits in diese Richtung.

Für mich ist die Platte aus folgenden Gründen interessant:

AP erweckt nur...
Veröffentlicht am 1. Juli 2006 von King of sunset town


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (R-)Evolution, 30. August 2004
Von 
Guido Neugebauer (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Ein neues Album von Alan Parsons verspricht meist wenig Evolution. Die Neuerungen finden sich meist im Detail. Dies war schon zu Zeiten des Alan Parsons Project so und dauerte auch während seiner drei Solo-Alben an. Seit dem 30.08.04 liegt jetzt der vierte Longplayer von Herrn Parson in den Händler-Regalen und wartet auf Käufer. Und gerade dort scheint eine Neuorientierung stattgefunden zu haben, denn durch den Bruch mit seinem bisherigen Ensemble und der Kollaboration mit größtenteils jungen Kübstlern aus der Electronica-Szene wird der Gesamtkomposition ein moderneres Gewand verliehen, das zwar hier und da alte Erfolge und Sequenzen zitiert, sie aber so sehr weiterentwickelt, dass sie auch ohne Kenntnis der Originale durchaus Stehvermögen zeigen. Mit "nur" neun Stücken und gerade mal fünfzig Minuten Musik bietet diese CD viel neues und ungewohntes, dass nicht immer nur einen guten Geschmack hinterlässt.
1. Return to Tunguska (Instrumental)
Klingt als hätten sich Alan Parson und David Gilmour getroffen um eine finstere Hommage an den "Blade Runner"-Soundtrack zu schreiben. Fängt sehr ruhig und elektronisch mit Voice-Samples als Melodieelement. Es gesellt sich ein Hammer-Bass dazu, der die finstere Note gut unterstreicht. Das Tüpfelchen auf dem i ist definitiv Gilmours Gitarren-Spiel. Das Stcük steigert sich zu einem großen Finale. Sehr empfehlenswert auf einer guten Anlage mit Subwoofer oder im Auto (auch mit Subwoofer... ;-) ).
Kleiner Exkurs: Tunguska ist eine Region in Sibirien, in der vor hundert Jahren ein großer Meteorit eingeschlagen ist. Dieser hat ganze Wälder in Brand gesetzt und einen Berg geköpft. War ein richtiges Monster.
2. More lost without you
Sehr melodisch, sehr straight forward, keine Schnörkel. Und, wer hätte es gedacht, sehr charttauglich. Klingt wie seichter Gitarrenpop in Richtung Dave Matthews und Maroon 5 mit leichtem (fast nicht wahrnehmbarem) elektronischen Einschlag.
3. Mammagamma 04 (Instrumental)
Ein Klassiker im neuen Gewand. Die gute Nachricht vorweg: man erkennt es noch als Mammagamma. Es wurde mit einem "frischeren" Beat unterlegt und ein paar Vocoder-Samples sind mit eingeflossen. Letztere stören mich am Gesamtbild ein wenig, aber da sist sicherlich Geschmackssache.
4. We play the game
Vom Melodielauf sehr ähnlich zu alten APP-Stücken aus der Zeit von "Stereotomy", der Sänger klingt ein wenig wie Peter Gabriel in den 80ern. Das Rahmenwerk ist aber definitiv von heute und geht sehr in Richtung Electronica. Es hört sich auf jeden Fall interessant an. Auch dieses Stück erscheint mit einer ertwas düsteren Note.
5. Tijuaniac (Instrumental)
Chill-Out Musik hat Pate gestanden für diesen Titel. Sehr ruhig, sehr relaxt. Klingt fast ein wenig wie ein monotoneres Stück von Schiller. Das Drum-Kit scheint Live eingespielt worden zu sein und stammt nicht aus der Retorte. In der Mitte wird es dann ein wenig schräg und driftet mehr ab in Richtung Twin Peaks-Soundtrack. Das bis dahin untypischste Parson-Stück.
6. L'Arc En Ciel (Instrumental)
Klingt sehr nach Alan Parsons, wie man ihn auf der "On Air" hören kann. Vergleichbar ist es mit "Apollo" von genanntem Album. Der Electronica-Einfluß ist auch hier wieder hörbar, hält sich aber dezent im Hintergrund. Was dem Stück ganz klar fehlt ist Abwechslung. Die epischen Konstrukte von "Apollo" oder "Cloudbreak" fehlen hier einfach, um dem Titel den letzten Schliff zu geben. Ansonsten gelungen.
7. A recurring dream within a dream
Ein Zusammenschnitt der Titel "A dream within a dream" und "The raven" von der "Tales of mystery an imagination". Das Orson Welles-Intro wurde fast komplett gekürzt. Auch die gesamte Struktur wurde zusammengeschnitten, so dass beide Titel in gut 4 Minuten passen. Die Vocals in "The raven" kamen früher auch schon aus dem Vocoder, dafür ist der Refrain jetzt nicht ganz so wild gesungen sondern dezent und etwas dunkler. Das gilt für das gesamte Stück. Es ist etwas spärlich instrumentiert und verleiht dem Zusammenschnitt dadurch ein etwas moderneres Gewand. Als Eigencover passabel, das aber lange nicht die Qualität des Originals erreicht.
8. You can run
Ein sehr elektronisches Gesangsstück, dass mitunter parallelen zur "Ultra" von Depeche Mode aufweist, auch wenn es dessen Klasse verfehlt und nicht so konsequent umgesetzt wurde. Für Alan Parsons ein sehr ungewöhnliches Stück.
9. Chomolungma (Instrumental)
Der letzte Track knüpft an den Opener "Return to Tunguska" stimmungsmäßig an. Viele Samples wurden in Kleinarbeit zu einem Klangteppich verwebt, der mal nach Schiller, mal nach Yello und dann wieder nach Jean Michel Jarre ("Metmorphoses") klingt. So habe ich mir eigentlich das gesamte Album erhofft.
Fazit: Das Album bewegt sich weit ab der bisher beschrittenen APP-Pfade. Zeigte das letzte Album "The Time Machine" nur ein Mindestmaß an künstlerischer Evolution und wirkte streckenweise überproduziert so geht das neuste Werk von Alan Parson den genau entgegengesetzten Weg. Durch die Kooperation mit jungen Künstlern aus den Bereichen Electronica und Trance ist ein interessantes Album entstanden. Der Vergleich mit dem bisherigen Schaffen Alan Parsons fällt schwer, da der "Stilbruch" sehr markant und für den Hardcore-Fan evtl. störend wirkt. Auf jeden Fall lohnt sich der Kauf, wenn man nicht noch ein "klassisches" Parson-Album erwartet. Die neu aufgenommenen Klassiker (Mammagamma & The raven) klingen frisch, die wirklich neuen Titel wird man sich öfter zu Gemüte führen müssen bevor der Funke überspringt. Alles in allem nicht das beste Album von AP aber ganz sicher auch nicht das schlechteste. Nur Zeit muß man sich nehmen, wenn man diesen Pfad beschreiten will...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein mutiges Alterswerk - aber nicht für jeden., 31. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Alan Parson hatte schon immer ein Problem: Er kann zwar ein Album aufnehmen & dafür sorgen , daß alles richtig gut klingt - aber er war auf Gedei & Verderb auf den jeweiligen Songschreiber angewiesen. Mit Eric Woolfson zu Project Zeiten war das ja noch alles in Ordnung , da dieser ein sehr guter Texter war. Doch seit die beiden getrennte Wege gehen , ist das Problem wieder offenkundig. Sein Gitarist Ian Barrison war da eher die dritte Wahl , was man auch hören konnte.
Was also tun ? Als ein typischer 70iger Jahre Rockstar enden , der auf niemals endende USA Tour gehen soll ? Alan Parson geht aber die Flucht nach vorn an.
"A valid Path" entstand ohne die alte Studiomannschaft in den USA - einzig David Pack ist bei einem Song dabei.Das Album entstand hauptsächlich unter der Federführung von Parsons Sohn Jeremy. Zusammen mit Elektronikern wie Crystal Method , Überzone oder Shpongle entstand das wohl mutigste , aber auch für alte Fans sehr andere Werk.
Parsons hatte schon immer einen Hang zu Drumcomputern & Elektronischen Musikinstrumenten. Hier werden diese verstärkt eingesetzt. "A valid Path" steht Alben von Leftfield oder Fluke viel näher als seinen früheren Werke. Wer also ein typisches Parsons Album erwartet , ist komplett auf dem falschen Dampfer & sollte eher erst mal in das Album reinhören.
Doch keine Angst: Hier macht kein Rock Opa jetzt auf Techno. Vielmehr sollte man das Album als einen Versuch werten , etwas neues anderes auszuprobieren.
Zudem hat das Album zwei Sensationen zu bieten: Zum einen ist es Alan gelungen , David Gilmore von Seinem Hausboot zu locken , damit dieser mal wieder Seine Gitarre auspackt. Zum anderen gibt es mit "We play the Game" einen komplett von Parsons geschriebenen Song , auf dem er auch singt !! Sensation ! Und das klingt noch nicht mal so schlecht (obwohl ich vermute , das hier sehr viel Studiotechnik im Einsatz war).
Kurzum: Wer Electronica von Leftfield , Fluke oder Crystal Method mag , der darf ruhig mal ein Ohr riskieren. Alte Alan Parsons Fans werden mit Sicherheit etwas stärker an diesem Album zu knabbern haben. Natürlich ist das ganze weder Inovativ oder neu (die Coverversionen von "Mamagamma" & "The Raven" sind eher nicht so gut) - aber in Seinem Alter noch mal diesen Mut aufzubringen , so ein anderes Album zu machen , verdient Respekt. Zudem ist es Klangtechnisch (natürlich) ein absolutes Kleinod - hier macht das Laut aufdrehen mal wieder richtig Spaß. Nicht für jeden ein Genuß , aber mir hat es gefallen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neue aufregende Pfade eines alten Meisters, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Alan Parsons hat Pause gemacht. Leider haben seine durchaus guten Soloalben nach dem Ende des "Projects" nicht mehr die gleichen Erfolge erzielt. Der alte Meister hat gelernt, dass sich der Musikmarkt verändert hat. Das hört man auf seiner neuen Platte. Wer nur die Fortsetzung der "Project"-Sounds erwartet, wird möglicherweise (zunächst) enttäuscht. Doch wer die Ohren öffnet, bekommt neue faszinierende Hörerlebnisse. "Return To Tunguska" ist ein unglaublich spannender Trip zwischen Ethno, Trance und Psychedelik mit tollen Elektroniksounds und Meister Gilmour an der Slide-Guitar. Muss man gehört haben! "L'Arc En Ciel" ist ein typisch vertracktes Parsons-Instrumental, das jetzt nur mehr nach Chill Out klingt. "Chomolungma" steigert sich in ein furioses Finale mit ethnischen Gesängen, brachialen Orchestersamples und Goatrance-Percussion. Zum Auisklang albert John Cleese (Monty Python) sprachlich herum. Die Kollaborationen mit Künstlern aus der Electronica-Szene. Crystal Method, Shpongle, Nortec Collective, Überzone haben Parsons sichtlich gut getan. Aber auch die wenigen Songs sind nicht ohne. "We Play The Game" ist ein klassischer und wirklich guter Parsons-Song lediglich von der Rhythmik her gelungen modernisiert (Parsons singt zudem hier selbst und das ganz hervorragend!). Auch die "Raven"-Neuinterpretation ist mit seinen wiederkehrenden Orson Welles Einspielungen hervorragend gelungen, nur bei "Mammagamma 04" hätte man sich etwas weniger aufdringliche Technolastigkeit gewünscht. Hört man das Album öfter durch, dann wird es einem zunehmend vertrauter und reiht sich letztlich doch ein in den Kanon guter, weil abenteuerlich klingender Parsons-Platten. Alles in allem: Ein spannender Soundtrack, auf dem Parsons mutige neue Wege beschreitet. Und wer weiß: Vielleicht gibt sich der Meister einen Stoß, wenn das Album erfolgreich ist, und macht danach doch auch wieder ein typisches "Project"-Album.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitgemäße Weiterentwicklung auf hohem Niveau, 12. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Zugegeben: mit den (von mit sehr geschätzten) Konzeptalben bis 1981 hat diese CD wenig zu tun. Aber Alan Parsons entwickelt zeitgenössische Kompositionen ohne dabei den hohen Anspruch an seine Musik zu verraten. Mike Oldfield z.B. hat seine "Modernisierung" ja mit einer drastischen Verflachung des Anspruchsniveaus verwechselt.

Fazig: gewöhnungsbedürftig, aber nach mehrmaligem Hören stets besser werdend. Und ganz ehrlich: Pyramid und Co. habe ich auch ca. 20 mal hören müssen, bis sie meine Lieblingsplatten wurden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf neuen Pfaden, 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Respekt! Wo andere Musiker sich scheuen neue Wege zu beschreiten, bringt Alan Parsons mit "A Valid Path" ein abwechslungsreiches, progressives Album auf den Markt, dass die Fans sicher in zwei Lager spalten wird.
Nach der Trennung von Eric Woolfson und den drei folgenden Soloalben "Try anything Once", "On Air" und "The Time Maschine" setzt das neue Album ganz auf Electronic Rock. Mit Hilfe bekannter Namen der Electronic-Szene wie Crystal Method klingen die Tracks frisch, zeitgemäß und druckvoll. "Mammagamma 04" läßt sich ohne weiteres auch in Clubs auflegen.
Das dürfte auch der Punkt sein, der manche Fans kopfschüttelnd den Aus-Knopf betätigen lässt. Obwohl man bei jedem Song Alans Einfluß heraushört, dürfte z.B. die Neuinterpretation von "A Dream Within A Dream/The Raven" nicht jedermanns Geschmack sein - freundlich ausgedrückt.
Die Stärke des Albums sind die abwechslungsreichen Instrumental Tracks. Allen voran der Opener "Return to Tunguska". 9 Minuten zwischen Trance und Rock, garniert mit der Gitarre von David Gilmour. Auch "L'arc En Ciel" empfiehlt sich als Anspieltip. Doch auch die Vocal Stücke "More Lost Without You" und das von Alan Parsons selbst eingesungene "We Play The Game" sind äußerst hörenswert und versöhnen vielleicht alle, die ein typisches Parsons-Album erwartet haben.
Die letzten Alben brachten in meinen Augen wenig abwechslunsreiches, und kaum ein Song blieb mir länger im Ohr. Anders als bei den PROJECT Platten, die mich seit meiner Jugend permanent begleiten.
"A Valid Path" erinnert mich wieder mehr an Platten wie "TALES" und "I ROBOT", nur sehr zeitgemäß, und ich bin froh, dass Alan Parsons sich entschlossen hat, diesen (sicher nicht einfachen) Weg zu gehen.
Im Zweifelsfall eifach mal reinhören...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stillstand ist der Tod !!, 17. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Genau wie wir uns weiterentwickeln, hat es auch Alan Parson getan. Ein frisches Album, mit chilligen und gekonnt umgesetzten Sounds. Dem "knallharten" APP-Fan mag es zu elektronisch und "modern" sein. Aber modern heisst nicht gleich schlecht.
Sicherlich ist es eins der weniger "typischen" APP-Alben. Aber im Vergleich dazu, was wir tagtäglich als musikalischen "Schrott" um die Ohren gehauen bekommen, hebt sich dieses Album absolut positiv davon ab.
Die Remakes der Songs "Mammagamma" und "The Raven" finde ich zeitgenössisch und durchaus gut hörbar. Das Remake "Mammagamma" hat durchaus Dance-Qualitäten. Da Alan Parson es selber remaked hat, ist mir das immer noch lieber als wenn irgendwelche One-Hit-Wonder oder Konsorten das tun !.
Der Rest der CD ist meist (bis auf das Pop-Stück "More Lost without you", was durch den Sänger PJ Olson durchaus gekonnt interpretiert wird) sphärisch und elektronisch. Das Gitarrensolo bei "Return to Tunguska" von David Gilmour (Frontmann v. Pink Floyd) ist meisterhaft und einfach nur schön.
Ich hatte das Glück, APP auf einem der beiden Deutschland-Konzerte zu sehen bzw. zu hören. Ich muss sagen, ein Altmeister der Live sowohl als auch im Studio immer wieder ein Genuss ist.
Fazit:
APP-Fans, die eine Fortsetzung der alten, typischen APP-Alben suchen, Finger weg!!
APP-Fans, die einfach gute Musik hören möchten und die sich bewegen und weiterentwickeln und das auch anderen zustehen können: unbedingt kaufen !!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuerst irritierend, dann faszinierend!, 7. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Ganz ehrlich: So etwas habe ich lange nicht erlebt beim Anhören einer neuen CD!
Als Alan-Parsons-Project-Fan seit über 20 Jahren war ich mit seinen Solo-Alben noch einigermaßen zufrieden jeweils, aber als ich vorgestern das 1. mal „Valid Path" hörte, war ich völlig irritiert, ja fassungslos! Ich konnte nicht sagen, ob gut oder schlecht, ich fragte mich nur immer wieder:„Das soll Parsons sein?" Ich konnte es nicht glauben! Auch beim 2. Hören war ich noch total verwirrt. Ich wollte die CD fast schon in die letzte Ecke schmeißen, aber ich wollte dem Werk dann doch noch eine Chance geben. Am anderen Tag dann das Wunder! Mit jedem Hören kam ich besser in diesen neuen und für mich ungewohnten Sound hinein. Und inzwischen sage ich: Das ist endlich mal wieder ein echtes Meisterwerk! Welch ein Mut von Parsons, denn viele Fans werden sich vielleicht abwenden und neue Anhänger wird er kaum gewinnen. Ich weiß es selber noch gar nicht, woran es liegt, daß sich mir die Songs auf einmal dann doch in mein Gehirn einbrannten, aber ich kann nicht mehr aufhören, die Scheibe wieder und wieder zu spielen! Erschienen mir vor allem die Remakes seiner eigenen Werke „Mammagamma" und „Raven" anfangs als Frechheit, so sind es gerade diese beiden Perlen, die mir jetzt am besten gefallen. Danach kommt gleich „L`Arc en ciel" und vor allem auch „We play the game". Warum hat Parsons nicht schon längst selbst gesungen? Er kann es doch!
Alles in allem mein Urteil: Ein zunächst völlig verwirrendes und irritierendes, aber nach und nach gerade deshalb absolut geniales Meisterwerk!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entstaubt, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Schau einer an...Alan Parsons gibt mal wieder ein ernst zu nehmendes Lebenszeichen von sich.
Entstaubt von dem Moder abgestandener Lauheiten der vorangegangenen Alben, wirkt Alan Parsons frisch und vital wie seit langem nicht mehr.
Die Spannbreite der Stücke erstreckt sich von klassischer Elektronik über Techno bis hin zu Bombastrock.
Wer nicht nur auf einen Wiederaufguss von "Pyramid" oder "I Robot" wartet, wird an diesem natürlich perfekt produziertem Album bestimmt viel Freude haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett .., 1. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Viel wurde bereits geschrieben - es wäre Zeitverschwendung, alles noch einmal wiederzukäuen.

Irgendwie war fast abzusehen, das AP diesen Weg gehen würde: Der Titelsong seines letzten Albums "The Time Machine" wies bereits in diese Richtung.

Für mich ist die Platte aus folgenden Gründen interessant:

AP erweckt nur beim ersten Durchhören den Eindruck, er versuche sich dem jungen Publikum anzudienen und schiele dabei auf die Charts. Beim genauerem Hinhören fällt einem jedoch wieder die Genialität des Soundtüftlers auf, der bereits bei The Beatles "Abbey Road" assistiert hat, sowie Glanzlichter wie Pink Floyd's "The dark side of the moon" zu seiner Referenz zählen darf.

Er macht moderne Musik - aber er macht es besser als die mordernen DJs: Wo ein moderner DJ mit einer durchlaufenden Bassline und einer ebenso einfallslos durchlaufenden Bum-cha-Drum zufrieden ist (die er irgendwo bei 2:30 min min mal für zwanzig Sekunden ausknipst), da gibt sich AP noch lange nicht zufrieden: Er holt aus der Maschine wesentlich mehr heraus, denn er wechselt schleichend den Rhythmus, variiert die Bassline, stellt einen Chor in den Raum und baut ein komplettes Lied auf Regentropfen auf.

Dass das Album so modern geworden ist, hat sicher auch einen anderen Grund: Sohnemann Jeremy ist häufiger auch mit von der Partie. Klar, dass dort nicht gerade Songs vom Schlage eines "Eye in the sky" zum Besten gegeben werden. Sicher ist jedenfalls, dass AP seinem Sohn hier auch eine Plattform bieten wollte.

Interessant finde ich die Platte auch, weil AP nicht zum ersten Mal experimentiert. Ich erinnere hier an "Stereotomy", dem sehr gelungenen Album, das auch auf den ersten Blick ein Tribut an die - in den 80ern - moderne Musikgestaltung war. Schlagzeug und Bass waren wesentlich dominanter als auf vorangegangenen (und nachfolgenden) Alben. Auf "Gaudi" schien AP dann wieder ein wenig zurückzurudern (Bekam Angst vor seiner eigenen Courage?).

Gut finde ich, dass AP immer wieder mal etwas neues versucht, denn häufig klingen seine Alben doch sehr ähnlich - aber genau diesen Stil lieben wir ja an ihm.

Das vorliegende Album ist sicher nichts für Fans von "Eye in the sky" oder "Don't answer me". Aber wer den Song "The Time Machine" auf seinem letzten Album gut fand, könnte auch für diese CD etwas übrig haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great 21st century album with top song 'We Play The Game', 7. September 2004
Von 
Dynamo (The Hague, The Netherlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Finally a new album of my hero of modern music times. A Valid Path is a brilliant album. Not everybody will probably like it, but I do. You will find some songs on the album, that are more or less in the old Alan Parsons Project style. One of them is 'We Play The Game' (featuring The Crystal Method; lead vocal: Alan Parsons himself). This should be the single in my opinion. I think it is a much better song than 'More Lost Without You': also good, but not special. Furthermore it is great to hear David Pack back on one of the best songs of the album 'You Can Run'.
Furtermore the album contains 3 make overs of earlier songs: 'Return To Tungaska', with David Gilmour on guitar, is a make over of 'Antarctica' (of the Out Of Order-soundtrack); 'Mammagamma' (of the Eye In The Sky Album) is restyled; 'A Recurring Dream Within A Dream' (of the magical Tales Of Mystery And Imagination) is a modern composite of two works 'A Dream Within A Dream' and 'The Raven'. Alan Parsons has also written with many others great instrumentals such as 'L'Arc en Ciel' and 'Chomolunga'.
Even if you do not recognize the Parsons or APP sounds immediately, try to listen to it several times and then you will come to the conclusion, that it is still the fascinating composer and producer, Alan Parsons. The only difference is, he has now composed and produced music of the 21st century. Hopefully a 5.1 surround sound version will be released as soon as possible! Then I will like the album even more...
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A Valid Path
A Valid Path von Alan Parsons Project (Audio CD - 2004)
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