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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein paar Anmerkungen zur DVD
1. Die Bildqualität (Vollbild) der DVD ist dafür, dass der Film 1969 gedreht wurde, ziemlich gut. Die wunderschöne herbstliche Landschaft kommt voll zur Geltung.

2. Die Originalfassung ist der deutschen Synchronisation überlegen. Der Text wurde zum Teil nur sinngemäß ins Deutsche übernommen. Dadurch wirken z.B. manche Szenen...
Veröffentlicht am 15. April 2011 von N. I. Body

versus
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2.0 von 5 Sternen ...oscarmäßig...:-))
Für einen 45 Jahre alten Film kommt er ganz gut daher...schauspielerisch der Zeit angemessen...die Landschaftsaufnahmen sind ganz nett (P)...storymäßig eher ganz flach...man tut sich aber schwer, den *Schinken* bis zum Schluss anzuschaun...
Fazit: Für Historiker eine Fundgrube!

LG, Stw.
Vor 8 Monaten von Starwind veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein paar Anmerkungen zur DVD, 15. April 2011
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
1. Die Bildqualität (Vollbild) der DVD ist dafür, dass der Film 1969 gedreht wurde, ziemlich gut. Die wunderschöne herbstliche Landschaft kommt voll zur Geltung.

2. Die Originalfassung ist der deutschen Synchronisation überlegen. Der Text wurde zum Teil nur sinngemäß ins Deutsche übernommen. Dadurch wirken z.B. manche Szenen mit der 14-jährigen Matty anders, nicht so ernst, sondern eher kindlich komisch.

3. Dieser Film gilt als "der" John Wayne Western schlechthin (J. Wayne wurde dafür mit dem Oscar prämiert) und wurde jetzt von den Coen Brothers mit Matt Damon, Josh Brolin und Jeff Bridges neu verfilmt.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kunden-Rezension "True Grit" (Der Marshall), 28. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Der Kauf hat sich absolut gelohnt.
Natürlich kannte auch ich den Film schon vorher, aber er ist immer wieder ein Vergnügen.
Für diejenigen, die den Film noch nicht kennen: John Wayne glänzt in seiner für mich besten Rolle, aber auch die Nebenrollen sind gut bzw. interessant besetzt. Als da wären: Robert Duvall als einer seiner Gegenspieler, ein junger Dennis Hopper als kleiner Ganove und Glen Campbell, der in guter Tradition stehend ebenso als eigentlicher Musiker sein Filmglück versucht hat. Sehr zu empfehlen ist auch der englische Originalton und zwar nicht nur weil es immer ein Vergnügen ist den "Duke" im Original zu hören, sondern auch, weil die deutsche Synchronisation teilweise zu lieblos ist, sprich häufig zu sehr nur sinngemäß übersetzt; und da dem gewöhnlichen deutschen Zuschauer anscheinend jegliches Mienenspiel der Schauspieler abgeht, wird der weiblichen Hauptrolle eine etwas zu piepsige Stimme gegeben (aber das ist ja jetzt nichts Neues auf dieser DVD). Also seht es Euch im Original an.
Das einzige Manko, weshalb ich auch nur vier Sterne gegeben habe, ist, daß es zwar sehr wohl ein Menü gibt, indem man sich auch den Originaltrailer ansehen kann und die Szenen direkt anwählen kann, doch dieses Menü erst mit Ende des Films erscheint.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der beste John Wayne, aber nicht der beste John Wayne-Film, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Er hat mir nie so ganz gefallen und ich glaube es liegt an dem Mädchen bzw. an dem Umfeld und an Glen Campbell.
Anders als seinem singendem Kollegen Dean Martin fehlt Glen das Format einen Texas Ranger darzustellen. Mattie wird zwar gut gespielt, aber das Umfeld z.B. mit dem Bankier dem die Pferde zurückverhandelt werden, ist nicht glaubwürdig. Alle reagieren so nach dem Motto : "meine Güte jetzt hat mich diese taffe Göre wieder abgezockt!", aber irgendwie glaubt man es nicht. Das ist gar so lieb und deshalb unrealistisch, die Atmosphäre leidet darunter und auch der bärbeißigste John Wayne aller Zeiten reißt den Film nicht ganz raus. Der einäugige alte Sack, der die Gefangenen in den Wagen hineintritt und sich bei Gericht als Tod-oder-besser-doch-nicht-lebendig-Marshal präsentiert, wird von ihm mit Lust und Laune verkörpert. Sein Showdown mit den vier Gangstern ist einfach super! Allerdings auch jenseits von allem was realistisch wäre - und dass er das so spielt, dass man es fast glaubt, ist wohl einen Oskar wert (den er sowieso schon längst verdient hatte!). Sicher hat der Western starke Szenen, eine gute Musik, schöne Landschaft (mir zu herbstlich) und einen dramatischen Schluss, aber insgesamt ist es kein Film, der an den schwarzen Falken/the Searchers heranreichen könnte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein genialer John Wayne, 17. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Ein absolut toller Film der meiner Meinung nach viel zu wenig bekannt geworden ist. Erst durch die Neuverfilmung wurde man auf die Erstverfassung aufmerksam.
Von einer schlechten deutschen Tonspur, wie es in anderen Rezensionen behauptet wurde, konnte ich nichts feststellen. Die altbekannte Synchronstimme passt wie eh und je.
Nicht zu verachten sind die noch sehr jungen aber keinesfalls unbekannten Robert Duvall und Dennis Hopper in Nebenrollen.
Ich kann den Film jedem Western- oder John Wayne Fan nur wärmstens empfehlen. Auch dieser Film reiht sich in die absolut überzeugenden Filme wie El Dorado, Der Sieger, The Searchers oder auch Hatari würdevoll ein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der beste "Duke", 29. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Die 14jährige Mattie Ross (Kim Darby) ist burschikos und macht die Buchhaltung für ihren Vater. Als der von ihm angestellte Tagelöhner Tom Chaney zu viel trinkt und sich in Rage ob eines verlorenen Spiels redet, erschießt Chaney Ross, der zunächst schlichten wollte.

Mattie beauftragt daraufhin auf eigene Faust Bundesmarshal Reuben J. Rooster" Cogburn (John Wayne). Das Geld kann sie sich durch eine Rückabwicklung nebst Transaktion vom dortigen Pferdehändler locker machen. Cogburn ist ein Säufer, der den Glauben an alles verloren hat. Skrupellos erschießt er dingfest gemachte Bösewichter, weswegen er selbst als Zeuge oft Schelte bekommt. Auch der etwas schlichte Dandy und Texas-Ranger La Boeuf (Glen Campbell) ist auf der Suche nach Chaney. Wegen eines Streits um einen Hund hat er einen Politiker erschossen. Mattie ist alles andere begeistert, soll Chaney nicht in Texas sonder vor Ort gerichtet werden. Trotz anfänglicher Differenzen erntet Mattie bald Respekt der beiden ungleichen Revolverhelden...

Wayne spielt den Säufer ordentlich, wird teilweise aber sogar noch von dem Mädchen an die Wand gespielt. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert. Wayne gibt den ausgedienten Revolverhelden und hat deshalb auch eine Fortsetzung des Marshals nach sich gezogen. Knapp 40 Jahre später haben die Coen Brüder ein Remake bzw. Neuverfilmung gebracht, die sich enger an die Romanvorlage hält. Dafür fehlt in deren Version die Requirierung des Wagens, der in dieser Version vorhanden ist.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Henry most certainly has a way, 10. Januar 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Wäre es anders, könnte man sich nicht erklären, wie dieser Regisseur es geschafft hat, in so vielen Genres Filmgeschichte zu schreiben. Auch Westernfreunde verdanken Hathaway viel, hat er doch unter anderem mit "True Grit" (1968) dem US-Western durch die 60er-Jahre geholfen - dies ist übrigens der einzige Film, der John Wayne einen Oscar eingebracht hat, und somit hat auch der Duke Herrn Hathaway einiges zu verdanken.

Mit dem Ausdruck "True Grit" - also "echter Mumm" - soll die junge Mattie Ross (Kim Darby), ein Mädchen von 14 Jahren, charakterisiert werden, die nach der Ermordung ihres Vaters durch seinen spielsüchtigen Farmarbeiter Chaney (Jeff Corey) fest entschlossen ist, das Verbrechen zu rächen. Vom zuständigen Sheriff im Stich gelassen, heuert sie für $ 100 den trunksüchtigen und in die Jahre gekommenen, aber immer noch wehrhaften Marshal Rooster Cogburn (Wayne) an, der mit ihr zusammen den flüchtigen Chaney ins Indianerterritorium verfolgen und zur Strecke bringen soll. Mit von der Partie ist auch ein texanischer Kopfgeldjäger namens LaBœuf (Country-Sänger Glen Campbell), der Cogburn davon in Kenntnis setzt, daß Chaney sich einer Bande von Gesetzlosen angeschlossen hat.

Wayne glänzt in der Rolle des rauhen und desillusionierten Marshals, der sich in einer der ersten Szenen des Filmes gleich wegen der Erschießung eines Outlaws im Kreuzverhör eines Anwalts unangenehmen Fragen stellen muß ("I never shot nobody I didn't have to."). Demgegenüber zeichnet sich die Rolle der Mattie Ross schon früh durch ihr Potential, dem Zuschauer auf die Nerven zu gehen, aus, denn der Versuch, sie selbstbewußt und mutig wirken zu lassen, gelingt nicht immer. Hathaway läßt sie am Anfang des Filmes eine öffentliche Hinrichtung besuchen, damit kein Zweifel aufkommt, aus welch hartem Holz sie geschnitzt ist. Auch ihre Sparsamkeit und Gewitztheit werden schon früh deutlich, wenn ihr Vater sie als seine Buchhalterin bezeichnet oder sie sich in der Pension, in der sie absteigt, über das Preis-Leistungs-Verhältnis des Abendessens beschwert. Hier und in anderen Szenen wirkt sie durch ihr altkluges Verhalten ein wenig unsympathisch, während andere Dialoge, etwa ihre cleveren Manöver in der Auseinandersetzung mit einem Pferdehändler (Strother Martin) mit zu den amüsantesten Momenten des Filmes zählen.

Überhaupt hat die Drehbuchautorin Marguerite Roberts ganze Arbeit bei den schlagfertigen und geschwinden Dialogen geleistet. Besonders hervorzuheben sind die Auseinandersetzungen zwischen Cogburn, Mattie und dem bramarbasierenden LaBœuf während ihrer Jagd auf den Mörder Chaney. Ein kleines Beispiel:

LaBœuf: You're lucky to be where water's so handy. I've seen the time I've drunk out of a filthy hoofprint - and was glad to get it.
Cogburn: If I ever meet one of you Texas waddies who ain't drunk water from a hoofprint I think I'll ... I'll shake their hand or buy them a Daniel Webster cigar.

Auch die Handlung selbst ist durchgehend spannend, denn die Banditen, denen sich Chaney angeschlossen hat, wissen sich sehr wohl zu wehren.

In Nebenrollen dürfen wir Schauspieler wie Robert Duvall und Dennis Hopper, der schon in "Gunfight at the O.K. Corral" gekonnt einen Desperado spielte und dies hier wieder tut, bewundern.

Die 14jährige Heldin des Filmes benimmt sich für die Gepflogenheiten des Genres recht burschikos und entschlossen - etwa, wenn sie, nachdem man ihr die Überfahrt eines Flusses auf der Fähre verwehrt hat, kurzerhand den Strom auf dem Rücken ihres Pferdes durchkreuzt und die Fährgäste am anderen Ufer fragt, warum sie denn so lange gebraucht hätten. Ursprünglich hatte Wayne die Rolle seiner Tochter versprochen, doch Hathaway wollte davon nichts wissen; Mia Farrow war die Rolle ebenfalls angeboten worden, aber weil sie vor der Zusammenarbeit mit Hathaway zurückschreckte, lehnte sie ab. Kim Darby macht ihre Sache insgesamt recht gut, wenngleich der Duke sie als grottenschlechte Schauspielerin ansah und während der Dreharbeiten kein überflüssiges Wort mit ihr gewechselt haben soll. Überhaupt muß der Alte Mann am Set oft ein recht ungenießbarer Kerl gewesen sein, denn er soll eines Tages auch Dennis Hopper nach einem Streit mit einer geladenen Waffe in der Hand gejagt haben. Ein Glück für Hopper, daß Wayne zu dieser Zeit schon nicht mehr ganz so gut zu Fuß war!

Allerdings war der Duke auch der Selbstironie fähig, wie seine letzten Worte im Film, "Come and see a fat old man some time!", beweisen.

Insgesamt ist "True Grit" ein recht routinierter, dabei in den Dialogen aber doch extrem origineller Film mit einem glänzenden Hauptdarsteller, dessen Darbietung eines alternden Helden auch als Abgesang auf den klassischen Western verstanden werden kann.
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4.0 von 5 Sternen Nostalgie!, 5. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Meine Güte diesen Western habe ich zuerst als Kind gesehen S/W selbstverständlich. Auch heute ist er immer noch mit meiner Kindheit verbunden. Den Punkt abzug gibt es allerdings für die Realität und für den Film, der in der Erinnerung natürlich weit besser war als in Wirklichkeit. Dafür ist die Umsetzung auf DVD sehr gut, was in der heutigen Zeit oft nicht mehr selbstverständlich ist. Troz Nostalgiebonus, John Wayne ist auch hier sehenswert!
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4.0 von 5 Sternen Mit Buttermilch und Vaters Colt - eine Frau geht ihren Weg, 3. Juni 2011
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Wer braucht eigentlich Blu-ray? Diese DVD sieht mit einem DVD-Player auf einem HDTV doch annähernd so scharf aus wie eine Blu-ray.

Ok, das Bonusmaterial ist mau, lediglich der Kinotrailer, das war's.
Das Remake von True Grit kenne ich noch nicht, die Vorlage von 1969 erscheint mir allerdings ohnehin schon modern genug. Wie mein Lieblingstern High Noon und meine anderen Favoriten Liberty Valance, The good, the bad and the ugly und Spiel mir das Lied vom Tod ist auch dieser Film ein Western für Menschen, die Western sonst nicht so spannend finden.

Ein bodenständiges, hart arbeitendes, anständiges Mädchen vom Lande (Kim Darby) will den Mord an ihrem Vater rächen. Das sie dieses Ziel beinahe allein erreicht und sich auch ansonsten sehr beachtlich gegen die Männerwelt, etwa beim Pferdehändler oder beim Abwehren lästiger Verehrer, behauptet ist wohl die eindeutige Hauptaussage des Films. Gleichberechtigung jetzt! Aber eben Gleichberechtigung und keine Frauenherrschaft, in der Männer überflüssig oder weniger wert wären. Der mürrische Marshal Rooster Cogburn (John Wayne), der es mit dem Gesetz nicht all zu genau nimmt ist einer von den guten Männern. Die Darstellung des Alkoholikers hat Wayne für meinen Geschmack nicht sehr glaubwürdig getroffen. Ein Alkoholiker ist nicht erst nüchtern und dann nach zwei kleinen Schlücken Whiskey sturzbetrunken. Dean Martin hat das in Rio Bravon glaubwürdiger verkörpert, vielleicht auch weil er die ganze Tragik der Sucht besser verstand. Das ganze Gehabe mit lässiger Fluppe im Mundwinkel, Alk und herben Charme ist gar nicht so cool wie geplant, für mich bleibt der Sheriff aus High Noon der männlichste von allen Western-Helden, vor allem wegen seiner Haltung.Davon abgesehen wird sein Charakter überzeugend gespielt.

Streckenweise ist der Film etwas zäh. Der Humor von 1969 wirkt etwas lahm und die Hauptdarstellerin sieht nicht so attraktiv aus wie in der Neuauflage der Cohens. Das eine Frau hier mal nicht nur Deko ist und im Saloon das Tanzbein schwingen oder vom Helden gerettet und geheiratet werden muss, macht diesen Western sehr interessant. Unterhaltsame und kluge Unterhaltung mit schönen Landschaftsaufnahmen und tollen Kulissen!

123 Minuten, Farbe, Bild: Anamorphic Widescreen 1.78: 1, Ton: Dolby Digital Mono, Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Extra: Kinotrailer, kein Booklet, Paramount 1969/2011
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5.0 von 5 Sternen John Wayne ist Marshal Rooster Cogburn, 22. Juli 2013
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Westernlegende John Wayne spielt in diesem Film den trunksüchtigen und ziemlich heruntergekommenen U.S. Marshall Rooster Cogburn, und er interpretiert diese Rolle mit einer Inbrunst und Leidenschaft, daß man glauben mag, daß die Rolle ihm wahrlich auf den Leib geschrieben wurde. Super authentisch, super überzeugend, einfach eindrucksvolle Schauspielkunst!
Auch wenn natürlich die restlichen Darsteller auch gute Arbeit abliefern, kann man nicht darüber hinwegsehen, daß John Wayne sie alle samt mit seiner Präsenz, sicherlich begünstigt durch das Drehbuch, welches unmittelbar auf die Rolle des Rooster Cogburn zugeschrieben wurde, einfach gnadenlos an die Wand spielt. Wirklich eine Ein-Mann-Gala!
Neben John Wayne überzeugt aber auch die beinharte und schießfreudige Westernstory, die in einem tollen Showdown mit der gefährlichen Gansterbande um Lucky Ned Pepper endet. Einfach herlich spannende und extrem gut unterhaltende Westernkost der Extraklasse!
Der Film basiert auf dem Roman True Grit: Roman, der auch empfehlenswert ist. Wer den Roman liest wird allerdings feststellen, daß die Rolle des Marshal Cogburn für den Film dann doch wesentlich mehr in den Fordergrund gerückt wurde. Dies kommt dem Film allerdings auf jeden Fall zugute, zumindest wenn ein John Wayne den Marshal spielen darf. Somit ist der hier vorliegende Spielfilm auch um Längen besser als das Remake True Grit, daß jedoch näher am Buch angesiedelt ist.
Fazit: Nach Der Schwarze Falke der beste Western, in dem John Wayne mitspielt. Und das heißt bei einer Westernlegende wie John Wayne wahrlich schon einiges!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der beste Wayne Film, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True Grit - Der Marshal (DVD)
Dieser Film ist der Hammer. John Wayne brilliert genial und äusserst überzeugend. Mit diesem Film holt er sich endlich den, leider einzigen und wohlverdienten Oscar seiner Karriere. 14-jährige Matty Kim Darby ist fatntastisch. diesen Film muss man sehen, absolut der Hammer. das Remake mit Jeff Bridges in der Hauptrolle kommt nie und nimmer an das Original an. Wayne forever.
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True Grit - Der Marshal
True Grit - Der Marshal von Henry Hathaway (DVD - 2003)
EUR 5,99
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