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Kundenrezensionen

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am 19. Mai 2006
Als "Argus" 1972 veröffentlicht wurde, war Wishbone Ash eine der aufregendsten Gruppen der Rock-Szene. Der Einsatz zweier Leadgitarren war ungewöhnlich, kreierte einen neuen Sound und brachte Wishbone Ash gar in die Nähe "progressiver" Rock-Musik. Auch Gesangspassagen wie im zweiten Teil von "Sometime world" oder in "Vas Dis" (vom Vorläuferalbum "Pilgrimage" 1971) hatte man so noch nicht gehört. Die Band selbst geht nicht so weit, eine Verbindung mit dem "Progrock" herzustellen. Immerhin beschreibt MCA-Vertreter Leon Tsilis "Argus" als "mit Bedacht vorgenommene Innovation der Rock-Musik". Das kann so stehen bleiben.

"Argus" ist eines der frühesten Konzeptalben und verknüpft abwechslungsreiche Melodien und Aussagen mit einer bewundernswert durchgehaltenen Konsistenz. Die Themen der sieben Songs kreisen in durchaus interessanter und hörenswerter Weise um die Themen "Krieg", "Auf-die-Reise-gehen" und "Zeit". Dieses Album ist immer noch eines der unterhaltsamsten und kurzweiligsten der Rockgeschichte. Schöne Harmonien, verbunden mit kraftvollem Spiel von zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug - "Argus" ist eines der wenigen Alben, die ich ohne Unterbrechung vom Anfang bis zum Ende durchhören kann. Natürlich hängen auch viele Erinnerungen daran.

Für Wishbone Ash aber markierte dieses Album auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft auch den darauf folgenden Übergang zum Mainstream-Rock. Die Folgewerke "Four" und "There's the Rub" waren zwar routiniert eingespielt, es fehlte ihnen aber die durchgehende Brillanz und Dynamik von "Argus". Später litt die Gruppe unter Personalfluktuation und konnte nie mehr an die Zeit Anfang der 70er anknüpfen, obwohl sie bis heute noch Platten veröffentlicht und regelmäßig tourt.

Auf ihrer Web Site führt die Band an, "Argus" sei für die Wiederveröffentlichung durch Gründungsmitglied und Bassist Martin Turner neu abgemischt ("remixed") worden. Gottseidank kann ich aber überhaupt keine Änderungen gegenüber den originalen Arrangements und der Balance zwischen Instrumenten sowie dem Gesang hören. Auch die vom damaligen Toningenieur als Versehen bezeichnete Abmischung der beiden Leadgitarren am Ende von "Throw Down the Sword" (nämlich sie gleichberechtigt erklingen zu lassen) wurde nicht angetastet.

Das 2002 veröffentlichte, digital remasterte "Argus" bringt den Sound kristallklar, ohne daß er an der typischen Erdigkeit verliert, und läßt einen frühere Editionen wirklich vergessen.
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am 6. September 2002
„Argus" wurde 1972 vom „Melody Maker" zum Album des Jahres gekürt, und die Band belegte in der Leserumfrage des gleichen Blattes den 1. Platz bei den beliebtesten Newcomern. Was aber nichts an der Tatsache änderte, dass sowohl die LP als auch die spätere CD einen etwas dumpfen Keller-Sound aufwiesen. Dieser Mangel ist nun mit dieser Jubiläums-Pressung behoben, und „Argus" präsentiert sich so, wie es sein sollte - mit etwas knackigerem Bass-Fundament, klaren Gitarrenstimmen und ohne den störenden Grauschleier eines permanenten Grundrauschens. Ehre, wem Ehre gebührt: Das Album ist die vielleicht geschlossenste Produktion von Wishbone Ash. Es zeichnet sich durch profunde Musikalität aus, die von Anfang bis Ende durchgehalten wird, obwohl nicht alle Kompositionen das gleiche Qualitätslevel aufweisen. Die Stilmerkmale der Gruppe - zwei eng verflochtene Leadgitarren und ein langsamer, manchmal fast vorsichtiger Aufbau der Songs - werden hier mehr als einmal erfolgreich demonstriert. Zudem besitzt „Argus" eine sehr melodiöse Grundstruktur, die manchmal sogar an Folk-Einflüsse denken lässt. Wie dem auch sei: Das Album ist weder Hardrock noch Softrock, sondern irgendetwas dazwischen, sehr eigenständig und individuell, dazu abwechslungsreich und mit großen Spannungsbögen versehen. Das als Bonus dazugestellte Live-Material rockt schon etwas stärker, passt aber nicht so richtig in den Zusammenhang. Was soll's: Damit kommt die CD auf immerhin 77 Minuten - nicht schlecht für ein Jubiläum.
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am 26. August 2012
…und das ist sie auch. Nicht nur das es sich bei Argus um das wahrscheinlich beste Album der Band handelt, nein vor allem was hier klanglich vorgelegt wird ist schlicht atemberaubend. Noch nie wurde die CD mit so einem „feinen“ Klang veröffentlicht, da kann auch das Japan Release nicht mit. Im Vergleich zur 2002 Expanded Remaster Edition klingt die Deluxe Ausgabe noch einen Zacken dynamischer, die 2002 wiederum ist etwas lauter und im Bassbereich etwas fetter abgemischt, was halt dann etwas die Dynamik schluckt, nichts desto trotz auch eine sehr gute Aufnahme. Von den damaligen Bonustracks wurde Jail Bait nicht mehr berücksichtigt und durch die B-Seite No easy road ersetzt. Auf der zweiten CD gibt es 8 Stücke aus BBC Live Konzerten. Auch hier sehr gute Aufnahmequalität und super Interpretationen von z.B. „Time was“, „Throw down the sword“ und vor allem „The king will come“. Also ich kann nur jedem diese Deluxe Ausgabe ans Herz legen, diese ist meiner Meinung nach die Beste Veröffentlichung dieses Klassikers und verdient den Namen Deluxe Edition absolut. Ganz klare Kaufempfehlung.
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am 23. November 2007
Zu dem Album als solches muss ich mich ja nicht mehr großartig äussern. Das '72er Werk von Wishbone Ash gehört sicher zum Besten, was die Musikgeschichte je hervorgebracht hat. Wichtig in diesem Falle ist dann doch mal der Klang. Was die Tontechniker jetzt bei der Wiederaufbereitung der Masterbänder geleistet haben ist durchaus bemerkenswert. Man muss sich zum Vergleich nur mal die original MCA CD Pressung anhören. Selbst die japanische Pressung aus der ''Papersleeve Collection'' klingt um Längen schlechter. Wer also ''Argus'' in der ultimativen Version haben möchte, kommt um diese Veröffentlichung nicht herum. Die zweite CD (BBC Live) ist übrigens auch hörenswert.
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am 4. August 2015
Extrem plastischer Remaster (auch im Vergleich zum Martin Turner 2007er Remaster) mit zig neuen Details, ein bißchen so als würden Martin Turner, Andy Powell, Ted Turner und Steve Upton vor einem im Wohnzimmer stehen und musizieren, man hört das Atmen am Mikro. Den Culture Factory Remasters wird ja gern nachgesagt, sie seien zu stark "aufgepumpt", das mag bei bestimmten Produktionen auch stimmen, aber der Argus Originalsound klang bei aller Schönheit und Klarheit der Musik immer etwas flach/brav (Derek Lawrence war jetzt nicht gerade für extrem kraftvolle und dynamische Produktionen bekannt) und hat jetzt einen ordentlichen Tritt in den Hintern bekommen. Wer also gern wissen will, was Steve Upton auf seinen Cymbals genau gespielt hat, wird seine helle Freude haben. Die Musik ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber das wissen Argus Fans ja längst. Wishbone Ash haben auch auf anderen Platten gute Musik gemacht, aber auf keiner anderen so aus einem Guss und ohne jegliche Aussetzer.
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am 24. Januar 2013
Whisbone Ash waren mit diesen Album wirklich ganz oben in ihrer eigenen Karriere. Ich kann nur jedem Fan guter Rockmusik empfehlen sich dieses Album zu kaufen und bei einem Glas Wein (oder natürlich Bier) zu genießen :-)
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am 11. Juli 2011
1972 erschien die dritte Scheibe der britischen Rockgruppe *Wishbone Ash*. Sie sollte über Jahrzehnte hinweg DIE Scheibe sein, mit der die Band definiert wurde und sich auch immer wieder selbst definierte, wie jüngste Veröffentlichungen wieder beweisen. Und dabei mutet der Songtitel *Where Were You Tomorrow* vom erstklassigen Vorgänger *Pilgrimage* fast schon wie der Versuch von Hellseherei an. Wishbone Ash waren mit *Argus* angekommen.

Die CD beginnt mit der knapp zehnminütigen Zeitreise *Time Was*, dessen Intro stark an Crosby, Stills und Nash erinnert, und von den beiden wippenden Gitarren getragen wird. *Sometime World* beginnt sehr verhalten, baut sich langsam auf um in einem furiosen Finale zu enden, bei dem es fast so scheint als würde Bassisten Turner mit den beiden Gitarristen Powell und Turner um die Melodieführung konkurieren. Den Anschluß von Seite 1 bietet der harte Rocker *Blowin' Free*.

Seite 2 bietet drei Klassiker. *The King Will Come*, den selbstzweifelnden *Warrior* und das nachdenkliche *Sword Down The Sword*, die textlich wieder ins tiefste Mittelalter entführen und nur von der Ballade *Leaf And Stream* kurz aufgelockert werden.

Ob es sich gerade bei dieser Edition um das Non-Plus-Ultra handelt kann ich nicht sagen. Ausschlaggebend für den Kauf waren für mich als Besitzer der CD-Erstauflage die drei Bonustracks *Jail Bait*, *The Pilgrim* und *Phoenix*, da man für wenig Geld auch die ultraseltene 1972er Promo-EP *Live From Memphis* mit dazu gekommt.

FAZIT: Der Meilenstein von Wishbone Ash...
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am 8. September 2002
Ein absolutes Muss für Leute die noch handgemachte Musik mögen.
Insgesamt pendelt das Album zwischen Rock und Folk, wobei der Schwerpunkt etwas auf der Rockseite liegt.
Noch eine Ergänzung: Anläßlich des 30jährigen Jubiläums des Erscheinens wurde die CD neu gemastert, d.h. die Songs klingen jetzt frischer, heller und damit noch besser. Daher sind 4 Sterne eindeutig einer zu wenig.
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am 20. Mai 2011
Die Deluxe Edition ist eine tolle Ausgabe dieses top Albums. Keine Frage. Auch die Bonsustracks sind Klasse. Wer aber einen SACD-Player hat, sollte sich auf jedenfall die limitierte SMH-SACD aus Japan kaufen. Dagegen hat die Deluxe Edition keine Schnitte. Die SACD aus Japan wurde von den original analogen Masterbändern remastered. Das Ergebnis ist einfach der Hammer. Wer auf den analogen, warmen und detailreichen Sound einer Schallplatte steht kommt an dieser Ausgabe nicht vorbei. Da sieht man wieder, was für Möglichkeiten eine SACD hat. Schade, daß es nur so wenige (und teure) davon gibt.
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am 27. März 2009
Was soll man zu den Rezensionen noch hinzufügen. Seit 1972 bis heute habe ich die Platte bzw. CD tausende Male gehört. Entdecke aber immer noch neue Nuancen dieser genialen Kompositionen. Das war noch handwerkliche Rockmusik. Manche "Abkupferer" (z.B. Kid Rock und Konsorten) werden solches Niveau nie erreichen.

Die 2002 veröffentlichte CD-Fassung überzeugt auch klanglich. Die Basslastigkeit - war Anfang der 70er so - der Original-Lp wurde etwas zurückgenommen. Das Ganze klingt jetzt ausgewogener.
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