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Kundenrezensionen

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am 23. Juni 2003
"Rat' mal, wer zum Essen kommt" setzt sich nicht nur mit dem Problem des Rassismus auseinander, obwohl dies natürlich vordergründig das Hauptthema ist. Vielmehr geht es auch darum, wie schwer es für Eltern sein kann, die Entscheidungen ihrer Kinder betreffend die eigene Lebensgestaltung zu akzeptieren. In jeder Szene wird deutlich, wie schwer dieser Kampf mit sich selbst doch sein kann. Und wenn man Katherine Hepburn und Spencer Tracy betrachtet, so sind sie die Personifizierung des Laotse-Spruches "Sich selbst bekriegen ist der schwerste Krieg. Sich selbst besiegen ist der schönste Sieg". Der Sieg über Vorurteile und über die eigenen Ängste, dass das geliebte Kind eine falsche Lebensentscheidung treffen könnte. Und der Film ziegt auch einen Sieg der Toleranz und vor allem der Liebe. Großartige Schauspieler in einem großartigen Film! Und auch die Qualität der DVD hat mich äußerst positiv überrascht. Der Film wurde technisch ausgezeichnet digitalisiert.
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am 27. Januar 2008
... über den von Katherine Hepburn kann man zweifellos geteilter Meinung sein, wie das in einigen Retrospektiven auf Hepburns außergewöhnliches Leben und ihre einzigartige Karriere auch mehrfach angedeutet wird. Nicht, dass sie in irgendeiner Weise schlecht gespielt hätte, allerdings ist ihre Rolle als Christina Drayton doch recht eindimensional und vorhersehbar gestrickt, so dass "die Zarin" - wie Hepburn nach ihrer ersten großen Theaterrolle und aufgrund ihres bisweilen herrischen Auftretens in Hollywood genannt worden war - hier nicht wie gewohnt mit ihrer Intelligenz und ihrem Witz glänzen konnte. Möglicherweise war es aber auch gerade diese sehr zurückgenommene, fast innig zu nennende Darbietung Hepburns, die die Jury zu ihrem Urteil veranlasst hat, ihr hier für die Rolle der zu ihrer Tochter haltenenden Mutter Christina Drayton den zweiten von insgesamt vier Oscars für weibliche Hauptrollen zu verleihen. Eine bis heute unerreichte Marke.

Die herausragende schauspielerische Leistung lieferte ganz sicher Spencer Tracy in seiner letzten Rolle als zwischen liberalen Idealen und konservativen Bedenken hin und her gerissener Vater Matt Drayton ab. Bei seinem bewegenden Schlussmonolog bekam ich eine Gänsehaut von der Präsenz und schlichten Echtheit, die in seinen Gesten und Aussagen lag. Das mag noch durch seinen eigenen herannahenden Tod (Tracy starb nur wenige Tage nach Drehschluss an Herzversagen) intensiviert worden sein, spielte er doch an der Seite seiner Geliebten Katherine Hepburn und so mag die Liebeserklärung Matts an seine Frau Christina auch ein letztes cineastisches Dokument der 26 Jahre währenden heimlichen Liebe Spencer Tracys zu Katherine Hepburn gewesen sein.

Die Handlung dieses Films ist schnell erzählt: Katherine Houghton (in der Rolle von Matt und Christina Draytons Tochter Joanna, meist Joey genannt) und Sidney Poitier (als hochbegabter Mediziner Dr. John Wade Prentice) spielen ein gemischtrassiges Liebespaar mit Heiratswunsch, was tatsächlich in den USA der 60er Jahre in etlichen Bundesstaaten noch ein Verbrechen gewesen ist. Möglicherweise wurde die innige Mutter-Tochter-Beziehung im Film auch noch dadurch verstärkt, dass Houghton, die hier ihr Kinodebüt gab, die Tochter von Hepburns jüngerer Schwester war. Da Hepburn nie eigene Kinder hatte, könnte dieses einmalige Zusammenspiel mit ihrem eigen Fleisch und Blut ihr einen zusätzlichen Schub der Inspiration vermittelt haben.

Im Laufe des Films werden in unterschiedlichen Konstellationen Gespräche über pro und contra der Beziehung geführt, bis sich das Ganze im schon erwähnten Schlussmonolog auflöst.

Fazit: Bis in die Nebenrollen passend und berührend besetztes filmisches Kammerspiel, das sich zu 80% im Haus der Draytons abspielt und so eine große innere Intensität gewinnt, die dem sehr gelungenen und trotz des Ernstes der Lage nicht an Dialogwitz sparenden Drehbuch zu verdanken ist. Ein auf leisen Sohlen daher kommender Klassiker, der gerade durch seine Sparsamkeit mit großem Pathos umso tiefer bewegt. Auch heute noch.
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am 12. Oktober 2005
Im Amerika der 60-er Jahre kommt die junge Frau Joey nach einem Urlaub auf Hawaii wieder nach Hause zu ihren Eltern (Katherine Hepburn und Spencer Tracy). Sie will ihnen einen sehr interessanten Mann vorstellen, der Arzt ist und perfekt für sie wäre... doch er ist schwarz. Beide Eltern können ihren ersten Schock nicht verbergen. Sie halten sich für progressiv, haben ihre Tochter stets zu Toleranz erzogen, doch nun erkennen sie, daß sie so einfach mit dieser Situation nicht zurechtkommen...
Der Rassismus im modernen Amerika wird hier thematisiert und auch welch unterschiedliche Vorurteile die Menschen haben können. Nicht nur die „weißen" Draytons haben Vorbehalte gegen die Verbindung, auch die „schwarze" Köchin findet es unmöglich, wie John Prentice (Sidney Poitier) „sich für etwas Besseres hält, als er ist". Ebenso haben seine Eltern Einwände. Rassismus beschränkt sich eben nicht auf Weiße, sondern ist ein allgemeines Phänomen. Dies macht den Film heute noch hochaktuell und unterstreicht seine Gültigkeit auch außerhalb Amerikas.
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am 20. Juli 2013
Rat mal wer zum Essen kommt aus dem Jahr 1967 ist nicht nur wegen der Story die immer noch brandaktuell ist ein grandioser Film, sondern auch wegen den hervorragenden Schauspielern. Für Spencer Tracy war es der letzte Film. Aus Versicherungsgründen wegen der Erkrankung von Spencer sollte der Film gar nicht zustandekommen. Teilweise wurde er privat finanziert damit der dann doch produziert werden konnte. Da der Inhalt hier schon von anderen Rezenten beschrieben wurde, nur ein paar Worte zur Blu-ray-Qualität:

Filmänge: 108 Minuten.

Bildqualität: Trotz des Alter des Filmes ist man bei der Bildqualität mit viel Liebe herangegangen. Das Bild ist ein wenig dünkler, dafür konnte man den Film absoult scharf bearbeiten. Erinnert mich ein wenig an "Vom Winde verweht" wo auf der BR jedes Detail zu sehen war. Auch hier. Während der Hintergrund ein wenig verrauscht ist, Original war ja nie scharf, ist der Vordergrund - die Schauspieler - absolut scharf. Ein wenig zu scharf, man sieht jeden Schweißtropfen (vor allem bei Poitier), jede Falte, ja schon jede Hautpore. Kompliment an die Bearbeitungsfirma.

Ton: Gute Tonqualität, sogar besser als das Original.

Fazit: Die DVD-Qualität war schon sehr gut, die BR-Nachfolge überbietet diese sogar.
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am 21. April 2014
Ein zu seiner Zeit notwendiger Film, weil er auf ernste und seriöse, aber auch auf heitere, teilweise komische Weise einen zentralen Konflikt in der US-amerikanischen Gesellschaft anspricht, durchleuchtet und auf eine menschlich schöne, versöhnliche Weise auflöst. Es ist ein generelles Manko dieser "anspruchsvollen" Hollywoodfilme jener Zeit, dass sie am Ende nicht auf eine moraltriefende Rede oder Ansprache verzichten wollen. Wie viele solcher Tränendrüsenreizer habe ich nicht schon sehen und hören müssen! Auch dieser Film gibt nicht auf, das amerikanische Cliché vom Ideal der intakten Ehe und ewigen Liebe und Treue zu verkünden. Über diesen ungebrochenen Illusionen wird völlig vergessen, ein wie unerfahrenes, ahnungsloses und unreifes Mädchen Joey noch ist, die in ihrer Verliebtheit schlicht erblindet ist. Dr. Prentice ist zwar erheblich reifer, doch hat der Verlust seiner Frau und seines Sohnes, der mit tiefem Schmerz verbunden war, ihn eher in der Vorstellung von einer dauerhaften Ehe bestärkt. Die Figur des Monsignore Ryan ist wirklich gelungen. Man möchte jedoch vermuten, dass seine Charakterisierung das Ergebnis heftigen Wunschdenkens ist und wenig Entsprechung in der Wirklichkeit fände. Das Drehbuch ist sehr gut, ehrlich, tiefgründig und dabei witzig. Doch auch dieses enthält sich nicht, die Illusion vom Glück der beiden Elternpaare zu unterstützen. Immerhin werden die Fassaden deutlich, hinter die zu blicken man allseits tunlichst vermeidet. Man lächelt sich tapfer und heuchlerisch über alle aufscheinenden Divergenzen und Konflikte hinweg, die dicht unter dem Firnis der sozialen Konditionierung lauern. In seiner entlarvenden Qualität ist dieser Film einfach großartig.
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am 4. März 2014
Solange es Rassismus gibt, ist dieser Film ein Muss. Die Story ist von zeitloser Gültigkeit, die Darsteller machen ihn zum Ereignis und die Tatsache, dass das Ehepaar Tracey/Hepburn zum letzten Mal gemeinsam vor der Kamera steht, zur Rarität. Die geschliffenen Dialoge bringen das Problem auf den Punkt und beleuchten es von allen Seiten. Das Problem: Tochter Joanna (Katharine Houghton) will John, einen farbigen Mann heiraten. Er (Sidney Poitier) ist sehr charmant, sehr intelligent, sehr erfolgreich und sogar ziemlich berühmt. Ihre und seine Eltern werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch der Bekanntenkreis kommt zu Wort. Hier wird Heuchelei, Neugier, aber auch Unterstützung verbalisiert.
Regisseur Kramer produziert ein ruhiges emotionales Erdbeben, einen Gefühlsstrudel der die Zuschauer mitreißt. Dabei werden die Gesprächsparteien geschickt aufgeteilt: mal reden die Väter miteinander, dann die Mütter, mal Schwiegersohn und Schwiegervater, dann wieder die Verliebten. Am Ende fasst ‘Brautvater‘ Spencer Tracey das Thema nochmals zusammen und gibt sogar einen Ausblick. Da sind Katherine Hepburns ahnungsvolle Tränen aus mehreren Gründen echt. Das qualitativ hochwertige Drehbuch lässt Sätze zu wie wenn ‘bei alten Männern der Sex keine Rolle mehr spielt, vergessen sie, was Leidenschaft ist‘ oder auch dass Johns Vater ‘als Farbiger denkt‘, während er ‘als Mensch denkt‘. Manche Aussagen sind diskussionswürdig wie z.B. die Kinder brauchen nicht dankbar zu sein, denn die Eltern haben sie ja schließlich in die Welt gesetzt. Die Argumente der Verfechter der Rassenschranken kommen von der farbigen Hausangestellten Tillie (Isabel Sanford). Sie wagt es als einzige den smarten John einen ‘Maulheldennigger‘ zu nennen. Nach Streit, Schmerz und Tränen geht es abschließend wie angekündigt zu Tisch. Wertvoll.
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am 20. April 2016
Dieser Film ist auch heute noch sehr interessant, obwohl schon einige Jahrzehnte alt. Wie Menschen, die offentsichtlich keine Bedenken gegen Menschen anderer Herkunft, Religion uws haben, reagieren, wenn es plötzlich die eigene Familie betrifft. Absolut sehenswert.
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am 8. Mai 2014
Einer der besten Filme seiner zeit. Ein hervorragender Spencer Tracey in seiner letzten Rolle. An seiner Seite eine nicht weniger geniale Katharine Hepburn, deren Tränen nicht gespielt waren (17 Tage nach Drehschluss verstarb Tracey). Einfach ein Film, dem man sehen muss!!
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am 1. September 2014
Ein anrührender Spencer Tracy in seiner letzten Rolle, die große Katharine Hepburn und der brillante Sidney Poitier in einem wundervollen Film, dessen Thema heute noch immer aktuell ist, der eine Leichtigkeit hat, ohne seicht zu sein und aussagekräftig ist ohne erhobenen Zeigefinger- ich habe ihn als Jugendliche gesehen und finde ihn auch als Oma noch immer klasse.
Ein Muss für... eigentlich jeden.
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am 6. Februar 2013
Mich hat dieser Film nahezu überzeugt, er spielt mit den Einstellungen, welche wir Menschen im Umgang mit anderen Menschen zu tun haben. Hier ist es die Hautfarbe, aber es gibt auch andere Animositäten, wie das Verhältnich zu Muslimen, das Verhöltnis zu Sinti und Roma, das Verhältnis zu Juden, das Verhältnis zu ... unseren Mitmenschen. Auch das Verhältnis zu Mitmenschen, welche auf Grund ihrer Arbeitslosigkeit aus der Gesellschaft heraus fallen.
Zugegeben, trifft dieses nicht auf den Film zu, er zeigt nur das Zusammentreffen der Eltern mit den Schwierigkeiten ihrer Kinder, welche eine vorurteilsfrei Zukunft suchen. Aber die Feststellung der Analogien in unsere gesellschaftliche Umwelt sei ebenfalls erlaubt.
Einen Punkt weniger, weil er der Film letztlich doch nicht das Herz erfaßt, weil er zu aalglatt abläuft:
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