Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen buschs verdi a la toscanini
dieser 'maskenball' ist einer der grössten aller mitschnitte bzw. aufgezeichneter
aufführungen in der verdi-diskografie, jedoch mit einer grossen, für manche
sicherlich einer zu grossen einschränkung, es wird nämlich deutsch gesungen,
wie so üblich damals anfang der fünfziger.
allerdings, rein musikalisch, vom...
Veröffentlicht am 8. September 2009 von gemihaus

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fischer-Dieskau-Fans
Die Zahl der Maskenball-Aufnahmen in italienischer Sprache ist groß, daneben kann eine deutsche Aufnahme nur besstehen, wenn man das Werk unbedingt in deutsch hören will. Dietrich Fischer-Dieskau als Renè und Martha Mödl als Ulrica können durchaus sehr hohen Ansprüchen genügen. Walburga Wegner singt eine angestrengte Amelia, Lorenz...
Veröffentlicht am 20. April 2007 von Werner Ganske


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen buschs verdi a la toscanini, 8. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Ein Maskenball (Gesamtaufnahme) (deutsch) (Konzertmitschnitt Köln 15.02.1951) (Audio CD)
dieser 'maskenball' ist einer der grössten aller mitschnitte bzw. aufgezeichneter
aufführungen in der verdi-diskografie, jedoch mit einer grossen, für manche
sicherlich einer zu grossen einschränkung, es wird nämlich deutsch gesungen,
wie so üblich damals anfang der fünfziger.
allerdings, rein musikalisch, vom dramatischen duktus und der agogischen agilität
her steht diese keiner! späteren aufnahme nach, im gegenteil.

fritz busch, der aufrechte und unbestechliche, den die nazis sogleich 1933 aus
dem amt des erwünschten musikdirektors der dresdner staatskapelle-oper quasi
gröhlend von der bühne vertrieben, dessen turandot in dresden (auf deutsch) vom
angeregten toscanini besucht und bewundert wurde, dieser fritz busch initiierte
bereits anfang der 20er jahre noch als gmd von aachen aus die deutsche verdi-
renaissance.(und, nicht zu vergessen, ein neues, modernes mozart-bild!)

seine berühmte 'maskenball' aufführung mit ebert und neher 1932 an der berliner
charlottenburger oper, heute 'deutsche oper', waren musikalische sternstunden
einer 'wahrhaft künstlerischen einstudierung ..., keine übertreibung im stil,
in allem, was deutsche kapellmeister bei verdi für besonders ital. halten.'
sein durchgezeichneter und energisch rhythmisierter fluss der instrumentalen und
vokalen stimm-linien zeichnet auch diesen 1951er und erstaunlich frisch und präsent
klingenden mitschnitt der aufführung und rundfunkübertragung aus dem neuen kölner
funkhaus aus:

fehenbergers richard, walburga wegner als amelia, vor allem mödls ulrika und
anny schlemms oskar und des jungen fischer-dieskau rené (lt.busch 'grösste
entdeckung eines verheissungsvollen baritons') sind erstrangige bis hervorragende
rollengestalten.
die kölner rundfunk-sinfoniker und -chöre waren schon damals eigene klasse.

dieses verdi-kleinod des wdr - restauriert und gut klingend und 1995 von 'calig'
zuerst publiziert und sogleich in die preisliste der 'deutschen schallplattenkritik'
aufgenommen - beschämt all die musikfreunde, die den musikalisch grossen, aber
bescheiden auftretenden und still wirkenden busch vergessen haben.
biografisch wäre viel anzufügen (jahre in amerika, england, dänemark)
wer sich über werkgerechte verdi-und mozart-gestaltung äussert (und besonders seine
glyndebourner mozart mitschnitte bedenkt), wird fritz busch, seine kunst und auch diese
aufnahme vergleichsweise nicht vernachlässigen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutscher Maskenball, 22. November 2006
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Ein Maskenball (Gesamtaufnahme) (deutsch) (Konzertmitschnitt Köln 15.02.1951) (Audio CD)
Der bedeutende deutsche Dirigent Fritz Busch (1890-1951) hat nach der Machtübernahme der Nazis 1933 Deutschland verlassen. Bis zu seiner Emigration war er Chef der Dresdner Staatsoper und leitete in dieser Eigenschaft eine umfangreiche Verdi-Renaissance in Deutschland ein. Als er im Februar 1951 endlich in sein Heimatland zurückkehrte, dirigierte er in Köln eine Rundfunkaufnahme von Verdis Oper "Ein Maskenball", die glücklicherweise auf Band erhalten blieb. Diese Aufnahme vom 15. Februar 1951 wurde auf der vorliegenden Doppel-CD veröffentlicht, und man muß dem Dirigenten bescheinigen, daß ihm eine sehr gute Besetzung zur Verfügung stand. Walburga Wegner war eine Sopranistin mit einer gesunden, sehr präsenten Stimme (berühmt ist ihre Philips-Aufnahme der "Salome" von Richard Strauss unter Rudolf Moralt), die in den 1950er Jahren auf vielen deutschen und auch ausländischen Bühnen Erfolge feiern konnte, über Martha Mödl, die hier als Ulrika fungiert, braucht man keine weiteren Lobeshymnen mehr anzustimmen, Anny Schlemm gab mit ihrer sehr lyrischen Stimme einen eleganten Oskar, und der damals an der Schwelle seiner Karriere stehende Dietrich Fischer-Dieskau gestaltete die Rolle des René tonschön und auch stimmschauspielerisch überzeugend. Schließlich der Richard von Lorenz Fehenberger, einem lyrischen, geschmackvollen Tenor, der nicht mit Lautstärke und Stimmprotzerei glänzt, dafür aber diese zentrale Partie mit einer gehörigen Portion Eleganz und Geschmack ausstattet. Es ist bedauerlich, daß dieser feinsinnige Sänger fast ganz in Vergessenheit geraten ist. Das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester ist gut besetzt und wird von Fritz Busch zu einer insgesamt überzeugenden Leistung angehalten. Man kann ohne Übertreibung sagen, daß der Dirigent der eigentliche Star der Aufnahme ist. Seiner Berufung zur Wiener Staatsoper konnte er leider nicht mehr nachkommen, weil der Künstler noch im Jahr der Aufnahme überraschend verstarb.
Klangtechnisch ist die Aufnahme erstaunlich gut geraten; Stimmen wie auch das Orchester sind in ordentlicher Mono-Qualität zu erleben. Allerdings werden beide CD's während der letzten ca. 15 Minuten Spielzeit durch gräßliche Nebengeräusche verunstaltet, die zeitweise an eine im Hintergrund vorüberschnaufende Dampflokomotive erinnern. Ob das so stehenbleiben mußte?
Die Textbeilage ist knapp gehalten, sie enthält nur eine kurze Inhaltsbeschreibung der Oper. Der Chor, dem ja auch eine nicht ganz untergeordnete Rolle zufällt, wird keiner Erwähnung für würdig gehalten. Ich vermute einmal, daß der Chor des NWDR Köln zum Einsatz kam.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider erster Versuch, 14. August 2005
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Es sollte der PR-Gag des Jahrhunderts werden: Für die Hauptrollen in Sir Georg Soltis erster Studioaufnahme von Verdis Oper über die Ermordung des schwedischen Königs Gustav III. waren die beiden größten schwedischen Opernstars ihrer Zeit verpflichtet worden: Birgit Nilsson und der wunderbare Jussi Björling. Doch dann verstarb der Tenor plötzlich kurz vor den Aufnahmen und musste durch den damals noch relativ unbekannten Carlo Bergonzi ersetzt werden.

Übrig blieb Nilsson und damit ein Problem der Aufnahme: Sie kannte die Rolle gut, hatte sie auch auf der Bühne mit Erfolg gesungen, und schafft es in der Aufnahme auch, die Partie nicht mit ihrer Riesenstimme zu erschlagen. Allerdings hatte sie einfach nicht das ideale Instrument für diese Rolle: Die Amelia muss eine weich einschwingende Stimme und ein warm leuchtendes Piano haben - wie etwa Leontyne Price. Nilssons Stimme klingt v. a. in den leisen Passagen eher kühl, flach und hart. Ihre Stärke waren nun einmal starke Frauen, denen sie ihr strahlend metallisches forte leihen konnte.

Carlo Bergonzi dagegen nutzte die Chance, mit dieser Aufnahme - seiner ersten von zwei Maskenball-Einspielungen - zu zeigen, dass er der legitime Nachfolger Björlings als technisch bester, stilsicherster Verdi-Tenor seiner Zeit war - man höre sich nur einmal an, wie souverän, sehnsüchtig und elegant er "Di' tu se fedele" singt, um dann hinterher mit überschäumender Freude das "È scherzo od' è follia" anzuführen.

Die restlichen Sänger der Aufnahme sind gut (MacNeill) bis hervorragend (Simionato), an Chor und Orchester gibt es wenig auszusetzen.

Mit den sehr langsamen Tempi von Sir Georg Solti habe ich allerdings Probleme. Diese tragikomischste der Opern Verdis bräuchte eigentlich eine leichtere Hand, wie sie etwa Abbado und Ricardo Muti später gefunden haben.

Insgesamt also eine wirklich gute, wenn auch etwas schwerfällige Gesamtaufnahme des Maskenballs, die aber nicht ganz die sängerische Einheitlichkeit der in dieser Hinsicht unübertroffenen Leinsdorf-Aufnahme (auch mit Bergonzi, daneben aber Leontyne Price, Merrill, Verrett, Grist) oder die Eleganz von Mutis Einspielung (mit dem jungen Domingo, Arroyo, Cappuccilli, Cossotto, Grist) erreicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fischer-Dieskau-Fans, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Ein Maskenball (Gesamtaufnahme) (deutsch) (Konzertmitschnitt Köln 15.02.1951) (Audio CD)
Die Zahl der Maskenball-Aufnahmen in italienischer Sprache ist groß, daneben kann eine deutsche Aufnahme nur besstehen, wenn man das Werk unbedingt in deutsch hören will. Dietrich Fischer-Dieskau als Renè und Martha Mödl als Ulrica können durchaus sehr hohen Ansprüchen genügen. Walburga Wegner singt eine angestrengte Amelia, Lorenz Fehenberger ist eine ziemliche Enttäuschung als Richard, Anny Schlemm als Oscar überzeugt. Fritz Busch am Dirigentenpult ist ein sehr einfühlsamer Dirigent, der den Nerv des Werkes genau trifft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xb041f504)

Dieses Produkt

Verdi: Ein Maskenball (Gesamtaufnahme) (deutsch) (Konzertmitschnitt Köln 15.02.1951)
Klicken Sie hier für weitere Informationen
Auf Lager. Zustellung kann bis zu 2 zusätzliche Tage in Anspruch nehmen.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen