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am 31. Mai 2005
Der Jahrzehntwechsel 1969/70 war geprägt von Innovationen innerhalb der Rockmusik. Die Flower-Power - Leichtigkeit war vorbei und Klänge zwischen Düsternis und Aggressivität hatten Hochkonjunktur. Single-Hits waren nicht mehr erste Priorität, sondern man wollte sich von allem Gängigen absetzen. Die Songs wurden länger, Improvisationen konnten schon mal die 20-Minuten-Grenze überschreiten. Es war eine aufregende Zeit.

Zu dieser Zeit debütierte auch eine Band, die bis heute, trotz einiger Aufs und Abs, Rockikonen sind: Nazareth.

Der Härtegrad der Rockmusik ging damals in bis dahin unglaubliche Höhen. Black Sabbath hatten gerade den Heavy Metal erfunden, Deep Purple nahmen auf "In Rock" den Speedmetal vorweg, Cream und Led Zeppelin haben den Blues so laut und intensiv zelebriert, wie es bis dahin keiner für möglich hielt. Nazareth hatten all das und noch mehr. Sie verbanden das alles mit der eingängigen Melodiösität des Pop, und wurden damit quasi zum Vorläufer dessen, was später als Glam-Rock für Furore sorgte. Dazu kam mit Dan McCafferty eine Stimme, die bis dahin ohne Vergleich war. Dieses whiskygetränkte Organ ebnete den Weg für berühmte Shouter wie Bon Scott, Marc Storace, Brian Johnson, Steven Tyler und nicht zuletzt Udo Dirkschneider.

Gleich mit "Witchdoctor Woman" geht es grandios los. Von der Instrumentierung her an Black Sabbath erinnernd, macht McCafferty's Stimme aus dem Song etwas Einzigartiges. Ein weiteres Highlight ist "Red Light Lady", eine Halbballade mit Streicher-Arrangement, in der McCafferty praktisch die selbe Geschichte erzählt, wie später Police's Sting in "Roxanne", nämlich, wie sich ein Mann in ein käufliches Mädchen verliebt. Nur klingt es hier viel schöner.

Der absolute Übertrack ist allerdings eine Coverversion: Tim Rose's "Morning Dew". Diese Anklage an die atombetriebene Aufrüstung wurde oft und gern von Rockbands interpretiert, darunter Grateful Dead, Jeff Beck und Blackfoot. Nazareth's Version bleibt für mich aber ewig ungeschlagen. Pete Agnews Basslauf treibt diesen Song unwiderstehlich an, Manny Charltons Gitarre erzeugt wohlige Schauer, und McCafferty schreit sich schließlich die Seele aus dem Hals.

Nazareth's Erste war eine der Scheiben, die damals jeder Rockfan in der Plattensammlung (neben "Deep Purple In Rock" und "Led Zeppelin II") haben MUSSTE, und auch heute hat sie nichts von ihrer Faszination verloren.
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am 22. Dezember 2002
NAZARETH ging 1968 aus THE SHADETTES hervor, als Manny Charlton als Lead Guitarist in die Band kam und Pete Agnew den Bass übernahm. So kam es, daß bei NAZARETH bis heute ein besonders kerniger Bass zum guten Sound gehört. Schon bei diesem Debutalbum vom 1971 zeigte Pete bei „Morning Dew", „Fat Man" und „Red Light Lady", daß seine bass guitar mehr ist als nur Untermalung des Sounds. Bei Pete's Gesang (I had a dream) wird jedoch schnell klar, wozu eigentlich Dan McCafferty in der Band ist: Die Legende an den Stimmbändern gab hier ebenfalls seinen Einstand auf Platte, und das sehr eindrucksvoll und unglaublich wandlungsfähig: von superzart bis megahart.
Manny's Gitarrenspiel lässt es einem kalt den Rücken runter laufen und Drummer Darrell Sweet macht einen perfekten Job. Obwohl die einzelnen Stücke stilmäßig eigentlich gar nicht zusammen passen, - immerhin tauchen plötzlich Piano und sogar Streicher auf - zeigten die Jungs einfach mal, was Sie so alles drauf haben, und speziell die drei oben genannten bassdominierten Stücke gehören in mein persönliches Best-of-Naz-Album. Doch auch die anderen Tracks strotzen vor Spielfreude und originellen Einfällen.
Nach ihrem Auftritt im BEAT CLUB (German TV 1972) mit „Morning Dew" gab es die ersten nennenswerten Verkaufszahlen auf dem Kontinent. Dieses Stück allein ist auch heute noch den gesamten Kaufpreis der CD wert. Die Bonustracks "Friends" und "Spinning Top" auf der Digitally Remastered CD sind für Fans und Sammler wertvoll, weil bisher nur auf Vinylsingel-B-Seiten erschienen.
Rückwirkend betrachtet muß schon ihr erstes Album als guter Naz-Durchschnitt bewertet werden und bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
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am 2. März 2004
NAZARETH ging 1968 aus THE SHADETTES hervor, als Manny Charlton als Lead Guitarist in die Band kam und Pete Agnew, der bis dahin diesen Job hatte, den Bass übernahm. So kam es, daß bei NAZARETH bis heute ein besonders kerniger Bass zum guten Sound gehört. Schon bei diesem Debutalbum vom 1971 zeigte Pete bei „Morning Dew", „Fat Man" und „Red Light Lady", daß seine bass guitar mehr ist als nur Untermalung des Sounds. Bei Pete's Gesang (I had a dream) wird jedoch schnell klar, wozu eigentlich Dan McCafferty in der Band ist: Die Legende an den Stimmbändern gab hier ebenfalls seinen Einstand auf Platte, und das sehr eindrucksvoll und unglaublich wandlungsfähig: von superzart bis megahart.
Manny's Gitarrenspiel lässt es einem kalt den Rücken runter laufen und Drummer Darrell Sweet macht einen perfekten Job. Obwohl die einzelnen Stücke stilmäßig eigentlich gar nicht zusammen passen, - immerhin tauchen plötzlich Piano und sogar Streicher auf - zeigten die Jungs einfach mal, was Sie so alles drauf haben, und speziell die drei oben genannten bassdominierten Stücke gehören in mein persönliches Best-of-Naz-Album. Doch auch die anderen Tracks strotzen vor Spielfreude und originellen Einfällen.
Nach ihrem Auftritt im BEAT CLUB (German TV 1972) mit „Morning Dew" gab es die ersten nennenswerten Verkaufszahlen auf dem Kontinent. Dieses Stück allein ist auch heute noch den gesamten Kaufpreis der CD wert.
Rückwirkend betrachtet muß schon ihr erstes Album als guter Naz-Durchschnitt bewertet werden und bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
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am 12. April 2009
Es handelt sich bei der Japan-Edition um das Original Nazareth-Album mit 9 Titeln plus 6 Bonustracks. Die Papersleeve-Hülle ist verkleinert exakt das ehemalige LP-Cover. Zusätzlich wird eine abnehmbare Einbandklappe mit japanischen Schriftzeichen geliefert. Alles andere ist in der original englischen Schrift gehalten. Auf dem inneren Schutzumschlag sind sämtliche Texte in englischer Sprache abgedruckt.

Die in technisch sehr guter Qualität gepresste CD enthält 9 Songs aus der Zeit als sich Nazareth genau im Übergang zum Starruhm befanden. Hier sind sie noch wirklich unbefangen und kreativ. Sänger Dan McCafferty ist in Hochform und zeigt alle Facetten seines Könnens. Höhepunkt des Albums bleibt die mehr als 7-minütige Version von "Morning Dew". Hier passt wirklich alles. Ein toller Song, der alleine den Kauf des Albums lohnt. Zum Vergleich sind eine weitere Studio- und eine Singleversion des Titels als Bonustracks mit dabei. Außerdem eine Single-B-Side (Friends)in zwei Varianten sowie Alternativ-Versionen von "Witchdoctor Woman" und "Dear John".

Das gesamte Album ist wie aus einem Guss und zeigt meiner Meinung nach Nazareth auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, obwohl der kommerzielle Erfolg erst danach einsetzte.
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am 14. Februar 2014
Zweite CD (ging in Post verloren) kam leider nie an. Alles super!! Danke!
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