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Kundenrezensionen

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am 1. März 2002
Um es vorwegzunehmen: Die gerade mal 23-jährige Brandy schafft es diesmal beinahe komplett, sich auf den Thron sämtlicher weiblicher R'n B/Soulsängerinnen zu singen. Mit Alicia Keys, Angie Stone, Erykah Badu, Jill Scott etc. sollte man sie allerdings nicht vergleichen, da diese Damen eine etwas andere musikalische Richtung eingeschlagen haben.
Das langerwartete 3. Album des Multitalents übertrifft sämtliche Erwartungen, das wird bereits nach dem ersten mal Hören klar, wenn man feststellt, dass auf diesem 16-Track-Album kein Song schwächelt. Und das kann man nun wirklich von wenigen Platten behaupten. "Full Moon" präsentiert sich sehr durchgestylt, musikalisch, textlich, stimmtechnisch auf aller höchstem Niveau und ist im Vergleich zum sehr erfolgreichen Vorgänger "Never Say Never" weniger poppig, was schon die Tatsache zeigt, dass Brandy diesmal komplett ohne Gast-Rapper auskommt. Am deutlichsten fällt aber auf, dass die Songs nun erwachsener klingen und Brandy sich vorallem stimmlich enorm weiterentwickelt hat. Alleine schon dieser starke Auftakt! Mit dem Titelsong "Full Moon" hat Brandy einen der besten Opener überhaupt geschaffen.
Für mich ist dieses Werk ähnlich genial geworden wie seinerseits das famose "Fan Mail" von TLC, mit dem Unterschied, dass die meisten Songs, dank der Abwesenheit von Diane Warren, Babyface etc. etwas weniger glattgebügelt daherkommen und auch wesentlich persönlicher ausgefallen sind. Die futuristischen Grooves sind der absolute Oberhammer und in dieser Form wirklich selten dagewesen. Erfrischend wie ein Sommergewitter ertönen elektrisierende Rythmen und hypnotisierende Hooklines. Wie z.B. in "All In Me" plötzlich der Rythmus in einen schnelleren 2-Step überschlägt und dann wieder in den ursprünglichen Takt zurückfindet ist wirklich fantastisch und bringt auch die nötige Abwechslung. Rodney Jerkins produzierte ja inzwischen bestimmt schon für für jeden zweiten R'n B -und Soulkünstler, aber wie schon bei "Never Say Never" liefert er zusammen mit Brandy als Co-Produzentin und Sängerin seine beste und kreativste Arbeit überhaupt. Das Team Jerkins/Norwood scheint wirklich unglaublich gut zu harmonieren.
Brandy zeigt uns mit ihrer neuen CD wie gut moderner R'n B wirklich sein kann und liefert ein kleines Meisterwerk ab, das nicht nur ihren Kolleginnen zeigt wo der Hammer hängt, sondern auch die Kritiker überzeugen dürfte. Einsame Klasse!
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am 26. Februar 2002
Ich habe mir die CD heute gekauft - obwohl ich sie erst 2/3mal bis jetzt angehört habe finde ich, ist es das beste Album was bis jetzt im R&B Bereich 2002 erschienen ist.
Das Album ist eine gute Mischung aus Uptempo-Tracks und ruhigen Nummern. Klasse ist, daß sie "Another Day In Paradise" mit draufgenommen hat - Schade nur, das der Simon Vegas remix von "What About Us" fehlt.
Gut finde ich, daß Brandy an Rodney Jerkins aka "Darkchild" als Hauptproduzenten festhält, der schon für "Never Say Never" (ihr Vorgängeralbum - 1998) zuständig war.
Brandy hat ihre Stimme kontinuierlich weiterentwickelt - ihr Stil hat sich nicht unbedingt zu "Never Say Never" geändert - was aber nicht negativ zu sehen ist: NegativBeispiel gefällig? > Destiny's Child (nach ihrem massiven Erfolg mit "The Writing's on the Wall" wurden sie immer poppiger). Einzig Aaliyah hat im letzten Jahr mit ihrem Album die eindrucksvollste Weiterentwicklung im R&B/HipHop Sektor abgeliefert (-Das Beste R&B Album 2001-) - ob es mit Full Moon zu diesem Titel reichen wird, wird sich noch zeigen...
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am 8. Oktober 2002
Mit ihrem dritten Album übertrifft Brandy die Vorgänger "Brandy" und "Never say never" bei weitem. Zwar hat sich ihre Stimme verändert und sie singt nun bassähnlich, doch dieser Faktor trug sicherlich zum Erfolg dieser Platte bei (#2 in Anmerika, #8 in Deutschland ...)
1 - Intro: Könnte meiner Meinung nach, etwas einfallsreicher sein. Hört sich eher nach einer verkürzten Remix-Version von "What about us" an.
2 - Full Moon: Einer der stärksten Songs auf dem Album. Instrumente und Stimme darin sind so eingesetzt, dass es wirklich an dunkle Nächte und hellen "Vollmond" erinnert. War genau richtig als zweite Auskopplung!
3 - I thought: Typischer Darkchild-Song, der sich durch einprägsamen Refrains und qualitative Lyrics auszeichnet. Gehört zu den stärksten Songs.
4 - When you touch me: Einfühlsame Ballade, die durch Brandys Stimme verzaubert. Gelungenes Stück.
5 - Like this: Ebenfalls gelungen. Allerdings wiederholt sich der Refrain ziemlich oft, weshalb er nicht unbedingt zu den stärksten zählt.
6 - All in me: Eher schwach, wie ich finde. Zwar zeigt Brandy darin, was sie mit ihrer Stimme alles leisten kannm, doch die Melodie ist auch nach 30 Mal hören gewöhnungsbedüftig.
7 - Apart: Starker Song, der sich durch indische Klänge auszeichnet. Erinnert strak an "Addictive" von Truth Hurts. Brandy schien diese Richtung schon früher gefunden zu haben.
8 - Can we: Strake Lyrics und Hammer Gesang zeichnen diesen song aus. Allerdings wiederholt sich alles ziemlich oft, weshalb auch er nicht zu den besten zählt.
9 - What about us: Gehört absolut zu den Besten auf der Platte. Der futuristsiche Stil begeistert, obwohl der Simon-Vegas-Remix einen Tick besser ist als die Album-Version.
10 - Anybody: Gelungene Up-tempo-Nummer, die stark an Aaliyahs "We need a resolution erinnert. Trotzdem auffällig und hörenswert.
11 - Nothing: Gehört (obwohl es eine Ballade ist) zu meinen Lieblingliedern. Schöne Lyrics, fantastische Stimme und eingängiger Rafrain. Top!
12 - It's not worth it: Gehört zwar nicht unbedingt zu den Stärksten auf der CD, doch nicht nur allein die Idde, Michael Jackson einzubauen, macht diesen Song hörenswert.
13 - He is: Nettes Stück, das sich durch sehr gute Lyrics und melancholischen Refrain auszeichnet. Nicht unbedingt mein Favourit (Obwohl's sie dritte Auskopplung ist).
14 - Come a little closer: Auch hier wiederholt sich der Refrain ziemlich oft, daher eher schwach, denn auch die Melodie ist sehr langatmig.
15 - Love wouldn't count on me: Gelungen. Ein langsames Stück, das traurige Klänge anschlägt. Eine Ballade, die verregnete Herbsttage unterstreicht.
16 - Wow: So würde ich auch dieses Lied beschreiben. Guter Refrain, exzellenter Gesang. Favourit!
17 - Another day in paradise: Gute Idee, den Nr.1-Hit auf das europä. Album zu packen, denn er ist absolut gelungen. Trotzdem hätte die Ballade "Die without you" feat Ray J von der amerikanischen CD oder der Ohrwurm-Garant "I wanna fall in love" vom asiatischen Album besser gepasst.
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HALL OF FAMEam 30. Juni 2003
Der ehemalige Teenie-Star ist sowohl äußerlich (siehe Cover und Booklet) als auch musikalisch gereift.
Drei Jahre nach ihrem letzten Album "Never Say Never" ist sie mit Hilfe der angesagtesten Produzenten der R`n`B-Szene (Mike City, Warren Campbell, Rodney Jenkins - auch wenn er das Michael Jackson Album mit zu verantworten hat) in der Liga der Soul-Diven angelangt.
Schon der Opener und Titeltrack "Full Moon" ist voller Soul und wird getragen von einem unterschwelligen Groove. Ihre ebenfalls gereifte Stimme trägt auch Dancefloor-Tracks wie "I Thought" und lässt Balladen wie "Love Wouldn`t Count Me" oder "When You Touch Me" geschmeidig daher kommen. Die aktuell ausgekoppelte Single "What About Us" ist nur ein klasse Track unter vielen potentiellen Hits auf diesem Album. Die Künstlerin aus McComb/Mississippi liefert mit "Full Moon" ein abwechslungsreich arrangiertes Album (war bei der Vielzahl an Produzenten auch erwartet - ist aber nicht immer eine Garantie), welches zu den bislang besten R`n`B-Produktionen des Jahres gehört.
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am 11. Juli 2003
Als Anfang bzw. Mitte der 90er eine neue Musikrichtung namens „R’n’B“ den europäischen Markt zu erobern begann und erste Hits verbuchte, marschierte sie neben jungen Kollegen wie Aaliyah, Monica und Usher vorne weg: Brandy Smith (geb. Norwood). Frech, selbstbewusst und vor allem jung, lautete damals die Devise, welche Brandy innerhalb weniger Wochen weltbekannt machte.
In Amerika längst ein Star erreichte sie schließlich auch über dem Teich im Jahre 1998 den wohlverdienten Durchbruch mit der Hit-Single „The boy is mine“ im gemeinsamen Duett mit Monica Arnold. Eine Grammy-Auszeichnung folgte prompt und ihre zweite LP „Never say never“ nach dem namensbetitelten, ersten Album verkaufte sich international viele dienliche Million Mal. Unterstützung erhielt dabei unter anderem von Erfolgs-Produzent Rodney „Darkchild“ Jerkins, ihrem Rap-Bruder Ray-J sowie ihrer eigenen TV-Serie „Moesha“, die ihr zusätzliche Publicity verschafften.
Nach dem überwältigenden Erfolg zog Brandy sich allerdings zurück, heiratete Produzent Robert Smith, bekam ihre erste Tochter Sy’rai und arbeitete über zwei Jahre an folgendem: Ihrem dritten und bisher besten Album „Full Moon“, das nicht ohne Grund für einen Grammy nominiert worden ist ... .
Verfahren: Das Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -). Intros können allerdings wegen ihrer regulären Schwäche maximal nur mit einer 3- bewertet werden. Sternchen stehen für besondere Leistungen.
1 - B-Rocka (Intro): Wie beinahe jedes Intro eines jeden Albums ist auch hier nicht wirklich von einem Knüller zu reden. Eigentlich ist es nämlich ein verkürzter Remix von „What about us“, der mit der Einführung in eine Art Computer beginnt und von einer fremden Frauenstimme gesprochen wird. Originell, doch insgesamt etwas einfallslos (2-).

2 - Full Moon: Die stärkte Single folgt gleich zu Beginn und macht die LP deswegen allein schon zu einem spektakulären Schmankerl. „Full Moon“ ist ein R’n’B-Track, welcher nicht besser von Mike City produziert hätte können und durch Raffinesse, Klavierklänge und vor allem gelungene Beats besticht. Hier wurde ein perfekter Track zum tanzen geschaffen, der Brandys hallende Stimme in den ohrwurmtauglichen Passagen meisterlich unterstreicht und wahrhaftig an den Mond und dunkle Nächte denken lässt. (1)*
3 - I thought: Bereits am Ende des vorherigen Tracks durch ein Telefonat übergeleitet, ist auch „I thought“ eine echte Perle der „Black-Music“. Fetzige Beats und eingängige Versgesänge zaubern einen gediehenen Mix aus Futuristik, die insbesondere in der Bridge ihren Höhepunkt erreicht. Sicherlich gehört dieses Lied zu den besten der CD. (1-)
4 - When you touch me: Die erste Ballade erfolgt und zugleich ein Lied, das die Melancholie eines jeden Menschen berührt. Hier wurde weniger neuartige Beats, sondern einzig auf Brandy tiefere, raue Stimme und den Backgroundgesang besonderen Wert gelegt. Die Lyrics sind ebenso gefühlvoll geschrieben wie eingesungen und begeistern auf Anhieb. (1-)
5 - Like this: Hier erhält man den Eindruck von einem wahrhaftigen „Gute-Laune-Lied“, das abermals gute Beats besitzt und dank Brandys Stimme eine überaus wunderbare Hook nachweisen kann. Zwar wird gegen Ende oft wiederholt, doch wirklich nervend wirkt es nicht. (2)
6 - All in me: Dieser Song zeichnet sich vor allem durch seine recht spielerischen Hintergrundgeräusche und einen eingängigen Refrain aus. Brandys Stimme entfaltet ihre Können und obschon die Verse nicht immer harmonieren, kristallisiert sich vor die ungestüme Bridge heraus, die den Höhepunkt des absolut hörenswertes Liedes ausmacht. (2)
7 - Apart: In diesem Track wird auf orientalische Gesänge á la Truth Hurts’ „Addictive“ zurückgegriffen und das mit äußerstem Erfolg. Zwar gehört „Apart“ nicht gerade zu den apartesten Liedern der CD, dennoch sollte man ihm angemessene Zuwendung schenken, denn hier zählt Originalität. (2-)
8 - Can we: Es geht wieder moderner zu. „Can we“ ist ein Lied im Sinne von „I thought“, das durch eine grandiose B-Section mit eingängiger Hook begeistert und Brandys Stimme ansehnlich hervorstechen lässt. Insgesamt klingt die Melodie daher äußerst melodisch und macht jenen Track zu einem durch und durch gelungenen Ohrwurm. (1-)
9 - What about us: Ein genialer Schachzug von Brandy, diesen Song als Vor-Ab-Single zu wählen und damit die Charts zu toppen. Ganz dem dazugehörigen Video gemäß, betört dieser Song durch futuristische Beats und lasziven Gesang, der ausdrucksstark sowie einprägsam ist und eine brillante, getoastete Bridge nachweist. Für mich persönlich war „What about us“ die R’n’B-Single des Jahres 2002 und eine vom Brandys reifsten Leistungen. (1)*
10 - Anybody: Hier kommt einem eine ganz besondere Art spezieller Beats entgegen, die Brandys Stimme so umschmeichelnden, wie in keinem anderen Lied. Zwar gehört „Anybody“ keiner regelrecht schnellen Melodie an, doch sie kann kaum mit einer Ballade zu vergleichen werden und trifft sich sicher in der Mitte. Insgesamt ist jener Track mehr als gelungen und, obwohl er nicht wirklich weltbewegend erscheint, einer der Besten der LP: (2)
11 - Nothing: Es geht langsam weiter und zudem mit besonders viel Gefühl. Dieses Lied scheint Brandy auf Leib und Seele geschrieben und ihr zarter Gesang an dieser Stelle kommt stärker denn je zur Geltung. Die beruhigend klingende Hook ist genau das, was man sich unter einer lauen Sommernacht vorstellt und klingt durch die Unterstützung der Backgroundvocals einfach meisterlich. (1)
12 - It’s not worth it: Ein wahrhaftig als “schnellere Ballade“ zu bezeichnetes Lied erfolgt, dass sich durch eine seltene Besonderheit auszeichnet: Michaels Jacksons Stimme. Hier wurden vereinzelt Passagen aus einem alten Hit seinerseits gesampelt und in den melodiösen Refrain eingemischt, der von errungnen Versen umrahmt wird und Brandys Stimme wieder einmal perfekt in den Vordergrund stellt. (2+)
13 - He is: Keine dritte Auskopplung aber dennoch eine erfolgreiche Radio-Single wurde aus dieser gefühlvollen Ballade. Wie dem ruhigen Chorus vorausgeht, wird hier von Brandys Liebsten gesungen - und das sehr gefühlsbetont und feinsinnig. NETT wäre hier wohl das beste Wort. (2)
14 - Come a little closer: Hier besinnt sich Brandy auf den Erfolg ihrer vorherigen Scheibe, denn dieser idyllische Track erinnert durch seine Gitarrenklänge und seichte Melodie stark an alte Erfolge á la „Have you ever“, obschon dieses zu toppen hier nicht wirklich gelingt. Trotzdem ist gegenwärtig von einer melodischen Single zum chillen die Rede. (2-)
15 - Love wouldn’t count on me: Es entspringt die erste traurige Ballade, die zu Brandys schönsten zählt und wohl die beste der LP ist. Ein Gefühl des Trübsinns und dramatischer Tragik macht sich in einem breit, wenn man dieses Herz-Schmerz-Lied hört und dahinschmelzt. Brandy übertrifft sich hier zudem allemal selbst und zeigt ihr volles Potential. (1)
16 - Wow: Der Titel wird seinem Inhalt vollstens gerecht, denn „Wow“ ist tatsächlich ein gelungener Song, der an Frühling und durch seine frischen Beats seltsamer Weise an einer Art Neuanfang erinnert. Jedenfalls ist dieser Track schwer zu beschreiben, denn er hebt sich stark von der Platte ab, weshalb man ihn selbst einmal gehört haben sollte, um sich eine Meinung dazu bilden zu können. Mir persönlich gefällt er sehr gut und leitet ein perfektes Ende ein. (2+)
17 - Another day in paradise: Zum Schluss erwartet den Hörer Brandys letzter Nummer-Eins-Hit in Deutschland. Das „Urban-Renewal“-Produkt und Phil-Collins-Cover ist seinem Original absolut treu geblieben und daher zu recht so erfolgreich geworden, denn Brandys Stimme im Duett mit Bruder Ray-J, der ebenfalls phonische Höchstleistungen zeigt, harmoniert bezaubernd. Jedoch wäre jener Platz gerade mit der amerikanischen oder asiatischen Single Nr.17 vielleicht unterhaltsamer geworden. (1)
Fazit: Mit ihrem dritten Album bietet Brandy ihre unwiderruflich reifste Leistung dar, denn alle Lieder sind ohrwurmverdächtig und das vermutliche Höchstmaß des guten Geschmacks. Die zweieinhalb Jahre im Studio und das lange Warten auf eine „Never-say-never“-Fortsetzung haben sich mehr als gelohnt, denn „Full Moon“ ist eine CD für alle Tageszeiten und -lauen und kein naiver Tennie-Kommerz á la Brintey Spears oder gar Ashanti. Man merkt Brandy an, dass ihr die Auszeit sowie das familiäre Glück einen Schub gegeben und das Talent gefördert haben, denn stimmlich spielt Mrs Smith nun in einer ganz anderen Riege bzw. ein paar Oktaven tiefer und hat dadurch ihre Bandbreite gefestigt. Ja, sie ist nun gar zu einer jungen Diva ohne Allüren gereift, die den musikalischen Kinderschuhen längst entwachsen ist und ihren eigenen Stil entwickelt und interpretiert hat. Diese individuelle Ausdrucksart wurde nun mit einer Grammy-Nominierung belohnt, die wie ich finde völlig angebracht ist, denn „Full Moon“ gehört zu den besten, abwechslungsreichsten Alben der vergangenen 5 oder gar 10 Jahren und ist jeder und Anerkennung und vor allem jeden Cent Wert.
Berechnete Durchschnittsentwertung: 1,45 ~ eine phänomenale, stattliche 1-
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am 21. Februar 2002
Das endlich erschienene dritte Album von Brandy traägt den Titel "Full Moon". Dieser Titel passt auch meiner Meinung ganz zum Album selber. Alle Songs sind brilliant produzierte Songs, die einen sehr hohen Ohrwurmgehalt haben. Da mir das ALbum besonders besser als andere R&B Alben gefällt, habe ich eine Track-by-Track Review aufgestellt.
1) B-Rocka Intro Das einzig nicht 100% gelungene ist an diesem Album das Intro, dass aus Schnipseln aus Computertipperei und der Vorabsingle "What About Us". Ich persönlich kann keine richtige Bedeutung finden, warum es gerade "WAU" ist. Traurig finde ich nur, dass gerade ein Intro, was auf mehr Lust machen sollte, so einfallsreich ausgefallen. Zum Glück dauert es nur 1:19 Min und man vergisst es spätestens, wenn man bei Track zwei angelangt sind.
2) Full Moon Dieser Song ist einfach originell gemacht von Brandy. Obwohl man das ganze Lied lang den gleichen Beat im Hintergrund hört, bekommt man nie Langeweile. Full Moon soll auch meiner Meinung nach als zweite Single veröffentlicht werden.
3) I Thought Der erste richtige Kracher im Album. Die Beatz im Hintergrund sind einfach nicht vergleichbar, was man vorher je gehört hat. Ein sehr guter Partysong, was auch Singlequalitäten besitzt. Typisch Darkchild eben.;-)
4) When You Touch Me Die erste Ballade im Album ist auch gleichzeitig eine sehr mitreißende. Vor allem Brandys Stimme kommt hier sehr zu Geltung.
5) Like This Meiner Meinung nach der schwächste Song im ganzen Album. So dachte ich es als ich es zum ersten Mal hörte. Doch nun merke ich, dass es nur ein Gewöhnungszeit brauchte. Vor allem die Lyrics sind sehr mitreißend. Eine sehr schöne Midtempo Nummer.
6) All In Me Nun ist der nächte Kracher am Start. "All In Me" heißt das gute Stück und fällt vor allem wegen seinem 2StepBreak nach der zweiten Strophe fürchterlich auf. Muss man auf jeden Fall gehört haben.
7) Apart Dies gehört zu meinen persönlichen Lieblingssongs, weil es immer wieder zwischendurch diese orientalischen Klänge besitzt. Leider denke ich nicht, dass es als Single reichen würde, doch "Apart" beweist wieder wie abwechslungsreich "Full Moon" ist.
8) Can We Für die einen ist es nur eine Gequitscherei, für andere der Partykracher. Die Bewertung dieses Songs sollte wirklich jeden selber überlassen. Nach meiner Meinung ist die "Quitscherei" ein sehr gut produzierter Beat von Rodney Jerkins. Das einzige was mich stört ist der Chorus, was etwas eintönig ausgefallen ist.
9) What About Us? Ich glaube zu diesem Song muss man nicht sagen, da sie bestimmt jeder schon kennt. Auf jeden Fall ein sehr wichtiger Meilenstein des modernen R&Bs.
10) Anybody Dieser Song erinnert so ein bisschen an Timbaland Produktionen a la Aaliyah. Eine sehr schöne Abwechslung und eine grandiose Lyric.
11) Nothing "Nothing" ist mein absolutes Favourite. Ich habe seit langem nicht so eine schöne Ballade gehört. Vergleichbar mit "Have You Ever". Doch ist dies besser ausgefallen, nicht nur wegen ihrer brillianten Stimme. Auf jeden Fall Single-Stoff.
12) It's Not Worth It Ebenfalls mein großer Anwäter auf eine Singleauskopplung. Dieser Song geht so mehr in Richtung Soul gar ein bisschen Pop. Dank den Background Vocals des KingOfPop Michael Jackson findet es mehr Boden und die fehlende Würze.
13) He Is Eine sehr gute Ballade. Der langsamste Song im ganzen LP, was natürlich nicht heißt, dass es langweilig ausgefallen ist. Im Gegenteil passt sogar super zum Rest.
14) Come A Little Closer Zwar ist "Come A Little Closer" nichts besonderes, trotzdem hat es ein sehr großes Ohrwurmpotenzial.
15) Love Wouldn't Count Me Out Diese sehr ernsthafte Ballade hat ebenfalls Zeug als Single durchzustehen. Erinnert sehr an "Tomorrow" von letzen Album.
16) WOW Wer jetzt denkt, dass in den letzten Songs nichts besonderes mehr kommt, hat sich sehr getäuscht. WOW ist meiner Meinung der beste GuteLaune Song, was ich je gehört habe. Gerade deswegen ist es sehr gut für den Sommer geeignet. Hoffe nur, dass es auch auf Single erscheint.
17) Another Day In Paradise(Bonus Track) Muss man hierzu noch was sagen?!!
Brandys neues Meisterwerk "Full Moon" hat es auf jeden Fall verdient wenigstens einmal ganz durchgehört zu werden. Leider ist mir nicht ganz klar, warum noch alle an "Never-Say-Never" hängen und dieses gerade zu runtermachen wollen. Ok, vielleicht fehlt in diesem Album so etwas wie "The Boy Is Mine" und das war auch alles. Wenn man sich alle Songs ansieht, dann wird man auch den Unterschied erkennen. FAZIT: Kaufen!!
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am 8. April 2002
Natürlich denkt man daran sich diese CD zukaufen, weil man den Song 'What about us' super findet. Diesen Leuten möchte ich bei der Entscheidung helfen, indem ich sage: Kein Song ist schlechter als dieser. Jeder, der Brandy mag, wird dieses Album lieben. Brandy wird von Album zu Album besser. Ihre Stimme ist unglaubich und ihre Songs gehen unter die Haut. Man kann dieses Album in trauter Zweisamkeit hören, beim Essen und einem Glas Wein. Man kann aber auch absolut dazu abtanzen. Brandy hat ihren unverkennbaren Stil. Großartiger R'n'B.
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am 31. Mai 2002
Brandy kann sich wirklich sehen lassen. Von Album zu Album verbessert sich Brandy. Absolute Highlights sind (natürlich) 'What About Us?'; der super-RnB-Titel 'Wow'; 'Can We'; aber auch ruhigere Stücke wie 'Come A Little Closer', etc. sind sehr gut gelungen. Die ganze Platte ist wirklich DER Hammer. Also K A U F E N ! ! ! Man kann die CD einfach durchlaufen lassen und man denkt nie: 'Mensch!, der Song ist aber schlecht...' und muss zum nächsten Track wechseln. Also zuschlagen ...
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am 29. Dezember 2015
Mit ihren ersten beiden Alben hatte Brandy gut vorgelegt und gehört zu den großen 90er-Jahre-Highlights der coolen amerikanischen Slow Jamz im Nu R'n B. Allerdings hatte sie auch den Vorteil, eines dieser gefürchteten, mega-gehypten Teenie-Idole zu sein, mit eigener Fernsehserie ("Moesha"), TV- und Kinofilmen, großen Auftritten auf Award-Shows und prominenter Unterstützung von z.B. Whitney Houston, Miss Elliott, Boyz II Men oder Nas.

Nachdem TV-Serie und der ganz große Hype vorbei waren, denn Brandy war mittlerweile kein Teenager mehr, ihre Fans ebenfalls nicht mehr, passierte das, was bei jedem ehemaligen minderjährigen Shooting-Star aus den USA passiert: Brandy wollte erwachsen werden, wollte dies auch in ihrer Musik ausdrücken. Zudem war die Jahrtausendwende mittlerweile gerade frisch überschritten, und den herrlich streetlastigen 90er-Jahre-R'n B gab es nicht mehr. Stattdessen waren futuristische Beats angesagt, wie es beispielsweise TLC bereits 1999 auf Fan Mail vorgemacht hatten.

Wer damals die erste Singleauskopplung aus Brandys drittem Album hörte, What About Us, der dachte noch, Brandy würde tatsächlich an diesen neuen Trend anknüpfen; allerdings war der Erfolg des Songs v.a. von dem kongenialen Simon-Vegas-Remix und einem coolen Video gezeichnet. Der Remix ist aber leider gar nicht auf dem Album vertreten, und somit muss man mit einer Platte ohne echte, große Highlights Vorlieb nehmen – wenn man denn will. Denn Full Moon bietet außer drei, vier vernünftigen Songs eigentlich nur ganz furchtbaren Kitsch. Das mag man gar nicht erwarten, wenn man besagte Single sowie deren schönen Nachfolger Full Moon im Ohr hat; und auch das Albumcover verspricht etwas ganz anderes. Aber leider ersäuft das Album geradezu in kitschigen, klebrigen Balladen, die zum Teil so nervtötend und überzeichnet klingen, dass man beim Durchhören jeglichem Romantikkram geradezu abschwören will. Die Coolness, mit der das Album und Brandys "neuer Sound" damals vermarktet wurde, ist nur auf etwa 20 Prozent des Materials irgendwo zu erkennen.

Anspieltipps sind somit tatsächlich nur: Full Moon, What About Us, Like This, I Thought und Anybody, vielleicht noch Apart. Absolut grässliche, nicht hörbare musikalische Katastrophen, die wunderbar auf das scheussliche "Human" gepasst hätten, sind z.B. It's Not Worth IT, All in Me, He Is, Wow und die beiden schlimmsten Tracks des ganzen Longplayers: Love Wouldn't Count Me Out und Come A Little Closer. Einen Song, der aber wirklich heraussticht, gibt es dann bei aller, aller Liebe für Brandy wirklich nicht. Full Moon ist schön und einzigartig, der fehlende Simon-Vegas-Remix von What About Us einer ihrer besten Tracks überhaupt, wenn nicht DER beste. Lohnen tut sich das Album aber am Ende noch nicht einmal aus Nostalgiegründen.

... Besser wurde es dann wieder mit dem Nachfolger Afrodisiac (trotz des unterdurchschnittlichen Titelsongs). Der kommerzielle Erfolg blieb aber nach der Enttäuschung mit Full Moon bis heute aus. Brandys Stimme ist nach wie vor eine meiner liebsten, musikalisch merkte man aber immer, dass ihr die 90er Jahre einfach fehlten ...
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am 18. Dezember 2010
Oft als die "musikalische Bibel des R&B's" hochglorifiziert, wird Full Moon dem hohen Anspruch durch diesen Beititel definitiv gerecht. Die Symbiose von Brandy und Rodney Jerkins auf diesem Album ist vergleichbar mit einer Verbindung wie sie Michael Jackson und Quincy Jones sie hatten. Die Glanzstücke dieses R&B-Meilensteins sind für den einen die Balladen, wobie hier der Name den diesen Hymnen kaum gerecht wird, die innovativen und futuristischen Up-Tempo-Tracks und den souligen R&B-Mid-Tempo-Titeln. Allesamt glasiert mit Brandys Stimme in Hochform.

Denn Brandy geht bei Stücken wie "Love Wouldn't Count Me Out", "WOW" "When You Touch Me" oder "Come A Lil Closer" in ihre kreativen und gesanglichen Vollen. Das Hören dieser Stücke ist eine wahrhafte Erfahrung denn nicht nur singt sie auf authentische und emotive Art und Weise die Hauptmelodie. Nein ihre Harmonien, ihre Backgroundgesänge die melismatischen Einwürfe verleihen den Titel die nötige Emotion ohne dass die Songs überladen oder kitschig wirken.

Brandy ist nicht nur in Sachen Gesangstechniken Pionierin: Auch das Experimentieren mit einem futuristischeren Sound ist bis dato eine Neuheit in der US-amerikanischen Musik-Szene. So lässt sie 2-Step-Elemente und Merkmale des Electronicas in ihre dennoch klar als R&B erkennbare Musik einfließen. Paradebeispiel sind hier unter anderem der Mega-Hit "What About Us?" sowie die Albumtracks "All In Me", "Can We" oder aber auch "I Thought" auf welchem Brandy ihre wohl stärkste stimmliche Leistung des Albums zeigt. Auch in diesem Zusammenhang ist die Kollaboration mit dem King of Pop Michael Jackson auf dem Titel "It's Not Worth It" welcher den Brandy-Klassiker "Angel In Disguise" sampelt zu nennen. Jackson übernimmt hier Backgroundgesang und die Zweitstimme.

Zu den Powerballaden und den futuristischen Tracks kommt die dritte Komponente hinzu: Die Lust- und Leidenschaftslieder in Form von organischeren R&B-Mid-Tempos wie "Like This", dem Titeltrack "Full Moon" oder dem Song "He Is". Diese sind zwar typische R&B-Nummern trotzdem wiederum in sich einzigartig und individuell. Der Beat von Full Moon ist gar hypnotisierend und die Melodie von "He Is" genauso romantisch wie eingängig.

Alles in allem, mein persönliches absolutes Lieblingsalbum. Auf jeden Fall empfehlenswert und ein essentielles und unabdingliches MUSS für jeden (R&B-)Musikfan.
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