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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen11
4,2 von 5 Sternen
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am 28. Mai 2003
Ja, daß war eine Wohltat im Februar des vergangenen Jahres, als endlich das neueste Werk meiner Lieblingsschweden den Weg in meinen CD-Player fand. Auch wenn „A deeper kind of slumber" wohl für immer unerreicht bleiben wird, haben die Mannen um Johan Edlund hier wieder ein Werk abgeliefert, das so richtig Freude macht. Sicher, die große Lust zu experimentieren ist den Jungs abhanden gekommen, dafür zitieren sie auf „Judas Christ" alles, was im Düster-Rock bereich Rang und Namen hat, sich selbst („The Return of the sun..."), die Sisters of Mercy („Vote for love"), Paradise Lost („Fireflower"), Pink Floyd („Love is as good as soma", erinnert mich auffallend an „Comfortably numb") und auch H.I.M. („Too far gone"). Dennoch bleiben Tiamat immer als Tiamat erkennbar - Johans Stimme und Thomas' Gitarrenspiel sind einfach unerkennbar. Eine äußerst fette Produktion tut ihr übriges und macht „Judas Christ" zu einem dreckig-düsterem, aber niemals deprimierenden Rock-Album, welches man unbedingt mal gehört haben sollte.
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am 15. Januar 2003
Als ich voriges Jahr auf einem Metal-Festival "Tiamat" zufällig zum ersten Mal hörte, blieb mir der Mund vor Staunen offen. Eine beruhigende Atmosphäre machte sich auf der Bühne breit und zog das Publikum in seinen Bann. Keine Spur von hektischen Soli oder unartikuliertem Gegrunze. Einfach tolle, ruhige, fast durchwegs langsame Melodien. Nach der zweiten Nummer war mir klar, daß ich am nächsten Tag sofort die neueste CD bestellen mußte: "Judas Christ". Noch heute denke ich immer wieder daran zurück, wenn ich diese CD höre. Mein absoluter Lieblingstrack: "Love is as good as soma" - Gänsehautgarantie.
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am 26. Januar 2002
Johan Edlund hat es endlich geschafft! Nachdem A Deeper Kind... etwas zu psychedelisch daherkam und Skeleton... nicht wirklich wußte, was es wollte, steht mit Judas Christ die perfekte Mischung ins Haus.Von ultradoomigen Klängen (The Return Of The Son Of Nothing) bis zu Sisters Of Mercy- Gruftrock (Vote For Love, I Am In Love With Myself(Bester Song!!)) und HIM- ähnlichen Klavieren (Too Far Gone) gibts alles, was das Herz begehrt. Auch Fans älterer Klänge wie The Sleeping Beauty sollten dem Album eine Chance geben: ES LOHNT SICH! Die Produktion ist fett und ausgewogen. Außerdem muß ich dem Vorkritiker widersprechen: Dieses Album ist (im Gegensatz zu Skeleton) NIEMALS langweilig, besonders aufgrund der Bandbreite der gespielten Geschwindigkeit, von langsam-zäh bis schnell ist alles dabei. Ähnlich wie bei Edlunds Sideproject Lucyfire wird gruftig-dreckig gerockt bis zum abwinken!!!
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am 10. Juni 2004
Auch auf ihrem siebten Longplayer ziehen Tiamat konsequent ihr Ding durch. Wer also immer noch auf "Wildhoney II" wartet sollte einen großen Bogen um die Scheibe machen. Der Rest kann sich auf ein neues Tiamat-Album freuen, daß zwar nichts Neues bietet, aber trotzdem zum größten Teil recht angenehm klingt. Gleich der Opener "The return of the son of nothing" zeigt, wo es auf diesem Album langgeht: geradlinige und sanfte aber zumeist unspektakuläre Gothic-Rock-Mucke, die gelegentlich durch Akkustik-Gitarren und dezente Pop-Elemente aufgelockert wird. Songs wie "Vote for love", "So much for suicide" oder "The thrut's for sale" bleiben recht schnell im Ohr hängen. Besonders schön finde ich das von Country(!)-Musik beeinflußte "Too far gone", ein für Tiamat-Verhältnisse sehr ungewöhnliches, Stück, mit dem Edlund und Co. endgültig beweisen, daß ihre Musik nicht zu kategorisieren ist. Der Rest ist meiner Meinung nach doch eher Durschnittsklasse und weiß nicht so recht zu begeistern. Insofern kommt "Judas Christ" nicht mal ansatzweise an den den äußerst starken Vorgänger "Skeleton Skeletrin" heran. Hier waren die Songs wesentlich eingängiger und die Atmosphäre viel dichter.
Trotzdem ist die Scheibe durchaus den Kauf wert.
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am 7. März 2003
Konnte/musste man die ersten Alben von Tiamat noch zur Death-Metal-Kategorie zählen, gehören die Schweden nunmehr zur Gruppe des düsteren Metals mit entscheidenden Wave-Einflüssen. Von Pop-Einflüssen zu sprechen (was teilweise geschieht) halte ich für überzogen - wenngleich eine Weiterorientierung Richtung Kommerz nicht geleugnet werden kann. Aber da steht die Gruppe Tiamat wahrlich nicht alleine da. Wie auch Paradise Lost sind sie melodiöser geworden ohne ihr Metalfeeling zu verlieren.
Waren auf den vergangenen Alben ebenso absolute Highlights wie Lückenfüller zu finden, so überzeugt dieses Album im Ganzen.
Hierbei wäre die Single-Auskopplung "Vote for love" eigentlich noch nicht mal an erster Stelle zu nennen - wenngleich es einen klaren Ohrwurmeffekt hat.
Beginnen tun die Schweden auf ihrer CD mit dem Song "The return of the son of nothing" - einer regelrechten Metalträumerei, die effektvoll mit Streichinstrumeten unterlegt wird.
Etwas treibender ist da zweifellos "So much for suicide" - Johann Endlund präsentiert hier wie in allen Songs seine tolle Stimme, die wie keine andere in das düstere, aber keineswegs melancholische Tiamat-Konzept passt.
Im Mittelteil der CD ist das bizzare und sehr hörenswerte Instrumental "Summer by night" zu hören. Die absoluten Highlights der CD sind jedoch die letzten vier Songs. Zunächst die beiden vor Kraft und Energie strotzenden "Spine" und "I`m in love with myself", die eigentlich jeden mitreißen müssten, der nicht ausschließlich auf 0/8/15-Metal steht. Darauf folgen die weitaus ruhigeren "Heaven of high" und "Too far gone", die zweifelsohne als Balladen durchgehen können. Besonders "Too far gone" ist einfach SCHÖN ... sofern dieser einfache Begriff dafür überhaupt genügt.
Einzig die beiden Bonus-Tracks können nicht überzeugen - sie wirken unausgereift und passen nicht wirklich zu den anderen 12 Songs.
Wer wie ich die Anfänge von Tiamat miterlebt hat und die stetige musikalische Entwicklung mitgemacht hat, sollte seinen Weg fortsetzen und in das beste Tiamat-Album hineinhören.
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am 21. Februar 2002
Um eines vorwegzunehmen: Tiamat sind in meinem Augen eine der großartigsten Bands unserer Zeit, woran "Judas Christ" nichts ändert, weder im Guten noch im Schlechten. Zwar ist vorliegendes Album keine Meisterleistung, was neu und wegweisende Ideen angeht, doch ist es anmaßend, Johann Edlund dazu zu verdammen, stets progressive Musik zu komponieren, da er in diesem Bezug seine Schuldigkeit zigfach erfüllt hat! War das erste Album vielleicht noch keine Offenbarung im kreativen Bereich, so doch der Anfang einer eindrucksvollen, vierteiligen Dokumentation vom ursprünglichen Death Metal-Grundgedanken hin zu Auswegen, die Limitation eines bestimmten Genres geschickt auszureizen und schließlich gnadenlos zu sprengen. Logischerweise ist Herrn Edlund seit dem Geniestreich "Wildhoney" die höchstmögliche Reverenz zu erbieten, so daß ihm die Freiheit, die er für "A Deeper Kind Of Slumber" einforderte, im Zuge wohlwollender Zurkenntnisnahme widerspruchslos erwiesen wurde, obgleich nicht alles gefiel, was Edlund'sche Elektronik dem Hörer nahezubringen gedachte.
Das nachfolgende "Skeleton Skeletron"-Album ist das vielleicht reinste Tiamat-Album, das weder die Ursprünge noch die Einflüße verleugnet, die irgendwie unentschieden zwischen Metal, Gothic und (klassischem) Rock liegen, jedoch ohne daß das Gesamtergebnis annähernd tendenziell gefährdet war (um wirklich Gothic zu sein fehlte doch einiges...). Kommerziell nur dadurch, daß auch poppige Melodien vertreten waren, die mainstreamgewöhnten HIM-Hörern durchaus gefallen konnten, wenngleich der subtile Charakter wohl kaum erkannt worden sein dürfte.
Doch, eigentlich sollte es ja um das neue Werk gehen, jenes, das mich so unvorbereitet traf, da ich mich vorab jeglicher Information und Spekulation darüber enthielt. Somit war ich durchaus überrascht, ein solch positives, lebensbejahendes Werk vorliegen zu haben, das allen pseudo-depressiven Suizid-Phantasten den Mittelfinger entgegenstreckt ("So Much For Suicide") und lauthals verkündet, daß alle Wahrheit in der Liebe gefunden werden könne ("The Truth's For Sale")! Keine Drogen, keine dämonischen Entitäten, nein, das reine Menschsein sei ausreichend, um alles zu erfahren und alles schätzen zu lernen! Daraus läßt sich auch die Quintessenz Edlunds Ansichten bzgl. organisierter Religion herleiten, denen er mit dem unzweideutigen Titel Verlogenheit bzw. doppelte Moral attestiert und seine klare Absage erteilt! Aber das mir keiner auf die Idee kommt, den Titel in Bezug auf die Bandhistorie zu beziehen...
Empfehlen kann ich dieses Album all jene, die "Skeleton" oder das Lucyfire-Album mochten, interdisziplinäre Individualisten aus Prinzip unterstützen sowie jedem der klischeefreien jedoch nicht substanzlosen Gothic+Metal+Rock a la Katatonia bevorzugt.
P.S. Die limitierte Edition enthält zwei Bonus-Tracks, die unter "The Hamburg Tapes" firmieren und für den zum Kaufanreiz genügen sollten, der auch den experimentelleren Tiamat-Stücken etwas abgewinnen konnte.
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am 29. September 2013
Ein typisches Tiamat-Album, wenn sicherlich auch das zugänglichste und kommerzielle. Für Tiamat-Fans sicherlich notwendig, auch für Newcomer, die Tiamat entdecken wollen. Aber mit Sicherheit auch nicht das beste Album.
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am 30. April 2002
Einst kannte ich von Tiamat gerade mal drei Lieder: "As long as you are mine", "Brighter than the sun" und "The whores of Babylon".
Als ich mir dann "Wildhoney" kaufte, war ich schon etwas verwirrt, da ich nach diesen drei Liedern ja etwas völlig anderes erwartet hatte.
Aber hier habe ich endlich gefunden, was ich suchte! "Judas Christ" ist einfach wunderschön.
Finster und doch gleichzeitig "positiv" und dank der herrlichen Bässe unglaublich tief. Das einzige Lied, was mir nicht so ganz zusagt ist "Heaven of High" - irgendwie langweilig. Aber der Rest ist großartig.
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am 3. September 2002
ich hatte diese CD schon komplett vom Internet runtergeladen - aber sie ist mit ihren melancholisch tiefen, aber doch freundlichen Melodien so überwältigend schön, dass ich sie doch noch im Laden gekauft habe. - wow
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am 15. Februar 2002
Ehrlich gesagt: Nach dem Lucyfire-Projekt hatte ich mich schon auf schlimmeres eingestellt. Was sich aber nun in meinem CD-Player dreht ist eigentlich ganz hörbar, zumindest wenn man sich von dem Gedanken löst, dass es sich hier um Tiamat handelt. Ansonsten treibt es einem eher Tränen in die Augen, angesichts dieser Entwicklung. Die früheren Tiamat Alben waren genial und absolut Innovativ und nach "A Deeper Kind Of Slumber" war kaum noch eine Steigerung zu erwarten. Und dann dieser Abrutsch in den Gothic-Rock-Bereich mit dem Versuch kommerzielle Erfolge zu erzielen. Schade, für diese Art von Musik brauche ich jedenfalls nicht Tiamat. Johan, du bist zu etwas höherem berufen!!!
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