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5.0 von 5 Sternen Season 2 - Das Jahr der Veränderungen
Die zweite Staffel der Next Generation (1988/89) gab der noch jungen Serie ganz entscheidende Richtungsvorgaben mit einschneidenden Wechseln bei den Charakteren. Geordi LaForge wurde vom Steuermann auf der Brücke zum Chefingenieur im Maschinenraum. Auch Worf wechselte die Farbe der Uniform und wurde als Sicherheitschef Nachfolger von Tasha Yar. Diese Entscheidungen...
Veröffentlicht am 11. Juni 2005 von Boris Theobald

versus
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als die erste Box, aber mit Schönheitsfehlern
Allzu lange hat es zwar nicht gedauert, aber für die immer hungrige Star Trek-Fangemeinde verstrich dennoch eine kleine Ewigkeit: Knappe 2 Monate musste man nach der Veröffentlichung der ersten Staffel von "The Next Generation" ausharren, bis man endlich Hand an das neue DVD-Set von Paramount legen durfte. Wer bereits die erste Staffel besitzt, der findet beim...
Veröffentlicht am 15. August 2002 von Gregor Kartsios


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Season 2 - Das Jahr der Veränderungen, 11. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Die zweite Staffel der Next Generation (1988/89) gab der noch jungen Serie ganz entscheidende Richtungsvorgaben mit einschneidenden Wechseln bei den Charakteren. Geordi LaForge wurde vom Steuermann auf der Brücke zum Chefingenieur im Maschinenraum. Auch Worf wechselte die Farbe der Uniform und wurde als Sicherheitschef Nachfolger von Tasha Yar. Diese Entscheidungen waren der frühe Grundstein dafür, dass sich die Serie - viel stärker als die Originalserie der 60er Jahre - gegenüber Season 1 langsam aber sicher entwickeln und eine große Charaktervielfalt darstellen konnte anstatt zur Drei-Mann-Show für Picard, Riker und Data zu werden.
Noch auffälliger ist der Austausch der Schiffsärztin. Da Gene Roddenberry die Entwicklung des Dr.Crusher- Charakters misshagte, wurde sie kurzerhand ‚versetzt' - das ließ die Möglichkeit einer Rückkehr offen. Und tatsächlich blieb die Neue nur für ein Jahr: Dr. Katharine Pulasky wurde von Diana Muldaur gespielt. Keine Unbekannte für Star Trek- Fans: Muldaur war schon Gaststar in zwei Episoden der Originalserie: „Return To Tomorrow" und „Is there in Truth no Beauty?" (beide 1968). Pulaskis Rolle, die von ständigen Sticheleien gegen den Androiden Data geprägt war, weil sie in ihm nichts mehr als eine gut gemachte Maschine sah, wurde aber im Gegensatz zur eher stillen Dr. Crusher zu auffällig im Vergleich zu den eigentlichen Hauptcharakteren.
Außer weiterer kleinerer Änderungen - Riker trug nun Vollbart, Wesley Crusher ist als „Acting Ensign" fester Bestandteil der Brückencrew - brachte Season 2 noch einen wahren Segen für die Serie: Whoopi Goldberg, damals schon bekannt aus „Die Farbe lila", bereicherte die Enterprise als Bartenderin und noch vielmehr als geheimnisumwobene, einfühlsame Zuhörerin im neu geschaffenen Set „Ten Forward" („Zehn Vorne"), das die Gelegenheit bot, die Besatzungsmitglieder auch in ihrer Freizeit zu zeigen.
Auch hinter den Kulissen gab es bedeutsame Einschnitte. Rick Berman war der neue starke Mann, trotzdem behielt Star Trek- Schöpfer Gene Roddenberry Einfluss auf die Drehbücher. Diese waren im Übrigen knapp wegen eines langen Autorenstreiks, der die Staffel auf nur 22 anstelle der üblichen 26 Episoden schrumpfen ließ. Für die erste Folge, THE CHILD/ DAS KIND bediente man sich zudem eines Skripts aus der in den 70ern geplanten Serie Star Trek II, die nie gedreht wurde, und änderte die für Lt. Ilia geplante Handlung für Troi ab. In der interessanten Story wird sie von einem Energiewesen geschwängert und gebärt ein Kind, das binnen Tagen aufwächst - eine außerirdische Lebensform, die anhand des Erfahrens des menschlichen Lebenszyklus deren Wesen erfahren will.
Inhaltlich sorgte Season 2 für weitere qualitative Paukenschläge. In WHERE SILENCE HAS LEASE/ ILLUSION ODER WIRKLICHKEIT wird die Enterprise in einer Leere gefangen, wo ein mysteriöses, mächtiges Wesen Experimente mit der Crew vornimmt wie Menschen mit Ratten im Labor. ELEMENTARY, DEAR DATA/ SHERLOCK DATA HOLMES vertieft Datas Interesse in die Figur des Sherlock Holmes (aus der Folge „Lonely Among Us" der ersten Season). Auf dem Holodeck hält er in der Rolle des Meisterdetektivs den bösen Professor Moriarty in Schach, bevor der Computer den Wunsch nach einem gleichwertigen Gegenspieler falsch umsetzt und die machtbesessen Holo-Figur Kontrolle über die Enterprise erringen kann. LOUD AS A WHISPER/ DER STUMME VERMITTLER dreht sich um den taubstummen Riva, der als Friedensvermittler auf einem vom Krieg zerrütteten Planeten fungieren soll, einfühlsam von dem tatsächlich taubstummen Darsteller Howie Seago verkörpert. In THE SCHIZOID MAN/ DAS FREMDE GEDÄCHTNIS schafft es ein brillanter Wissenschaftler, vor seinem Tod sein Gedächtnis und Wesen in Data zu transferieren. UNNATURAL SELECTION/ DIE JUNGEN GREISE greift die Thematik der Originalepisode „The Deadly Years" auf: Misslungene Gen-Experimente führen dazu, dass auf einer Kolonie alle Mitglieder rapide altern. A MATTER OF HONOR/ DER AUSTAUSCHOFFIZIER bringt Riker als Ersten Offizier auf ein Klingonenschiff und bringt viel Licht in deren Kultur und Hierarchie. THE MEASURE OF A MAN/ WEM GEHÖRT DATA? kommt ohne große Actionszenen und Weltraumkulissen aus und ist doch einer der stärksten Momente der gesamten Serie. In einer Gerichtsverhandlung wird der Status Datas geklärt: Maschine oder Lebewesen, als „Eigentum" zur Sklaverei verdammt oder selbst über sich bestimmend. Hochspannung bietet CONTAGION/ DIE ICONIA-SONDEN, wo der Schlüssel in der mysteriösen Ausbreitung schiffsweiter Fehlfunktionen in einer seit Urzeiten ausgelöschten Zivilisation liegt. In THE ROYALE/ HOTEL ROYALE entdeckt die Enterprise auf einem Planeten den Nachbau eines alten Las-Vegas-Casinos, das Außerirdische errichteten, die versehentlich 2067 die Mitglieder einer menschlichen Expedition töteten - bis auf einen, für den sie die dessen Heimatwelt nachbauen wollten auf Grundlage seines klischeehaften Buches rund um das alte Las Vegas. TIME SQUARED/ DIE ZUKUNFT SCHWEIGT bietet eine sehr originelle Adaption des Doppelgänger-Stoffs: die Enterprise bringt ein Shuttle mit einem zweiten Picard aus einer anderen Zeitlinie an Bord. Q WHO/ ZEITSPRUNG MIT Q bringt den allmächtigen Q zurück, der die Enterprise erste Bekanntschaft mit den Borg machen lässt, die als übermächtiger Gegner in die Serie hineingeschrieben wurden und fortan als dunkle Bedrohung auftauchen. THE EMISSARY/ KLINGONENBEGEGNUNG führt Worfs Liebschaft K'Ehleyr ein, die später seinen Sohn zur Welt bringt. Schauspielerin Suzie Plakson verkörpert in THE SCHIZOID MAN übrigens auch die Vulkanierin Sela. Einen amüsanten Gastauftritt in der Folge MANHUNT/ ANDERE STERNE, ANDERE SITTEN hat - neben einem weiteren Gastspiel von Majel Barett als Lwaxana Troi - Fleetwood Mac- Drummer Mick Fleetwood als einer der außerirdischen, fischköpfigen Diplomaten im Tiefschlaf. In der Tat kommt Season 2 außer der aus Rikers Erinnerungen zusammengeschnittenen Episode SHADES OF GRAY/ KRAFT DER TRÄUME praktisch ohne Tiefpunkte aus.
Das gewohnt umfangreiche Bonusmaterial bietet 80 Minuten Interviews mit Schauspielern , Autoren und Verantwortlichen von 1987 bis 2001. Unendlich viele bemerkenswerte Details kommen zu Tage, wie der Aufbau von Worfs Schultergürtel aus Fahrradketten, Entwurfszeichnungen für die Borg und was sich wirklich hinter dem klingonischen Essen in A MATTER OF HONOR verbirgt. Zudem wird u.a. enthüllt, in welcher Episode John DeLancies („Q") Ehefau mitspielt, und in welcher Dan Currys damals schwangere Frau und sogar seine Ziegen zu sehen waren. Zu guter Letzt gewährt Penny Juday Einblicke in ihr mehrere Lagerhäuser umfassendes Star Trek-Archiv. Sie erklärt, wie das Modell zur Utopia Planitia-Werft auf dem Mars aus Mülleimerdeckeln und Lockenwicklern entstanden ist, zeigt die Perücke mit Kunststoffohr, die im Film Star Trek II für die Kamera die Parasiten in Chekovs Ohr ließ und vieles mehr.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als die erste Box, aber mit Schönheitsfehlern, 15. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Allzu lange hat es zwar nicht gedauert, aber für die immer hungrige Star Trek-Fangemeinde verstrich dennoch eine kleine Ewigkeit: Knappe 2 Monate musste man nach der Veröffentlichung der ersten Staffel von "The Next Generation" ausharren, bis man endlich Hand an das neue DVD-Set von Paramount legen durfte. Wer bereits die erste Staffel besitzt, der findet beim Auspacken keine großen Überraschungen vor. Die zahlreichen DVDs sind wie gewohnt platzsparend in einem kleinen Digipack untergebracht, welches wiederum in einer schmucken Plastikbox mit eingestanztem Logo steckt. Diesmal lachen einem leider nur 6 anstatt 7 DVDs aus dem aufgeklapptem Digipack entgegen, auf die Gründe dafür gehe ich aber später noch im Detail ein.
Auch die Präsentation hält sich mit Neuerungen in Grenzen. Die Episoden werden weiterhin per Menüs im Design der Enterprise-Konsolen angesteuert, welche zwar optisch leicht abgeändert wurden, was einem aber nur bei näherer Betrachtung auffällt. In Sachen Bildqualität gibt es wieder nicht allzuviel zu meckern, für eine Serie Ende der 80'er Jahre sieht das Film-Material weiterhin ordentlich aus und macht wie erwatet eine bessere Figur als bei der vorherigen Staffel, da der dort noch allgegenwärtige Rot-Stich beihnahe komplett eliminiert werden konnte. Beim Ton freuen sich weiterhin nur die englischen Fans über satten und komplett in Dolby Digital 5.1 abgemischten Raumklang, die Tonspuren in Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch sind weiterhin nur in kraftlosem Mono zu hören ... sei's drum, ab der nächsten Staffel ist immerhin mindestens Stereo-Ton für uns deutschsprachige Fans angesagt. An den zahlreichen Untertiteln wurde zum Glück nichts geändert. Auf der letzten DVD gibt es wie gewohnt 4 rund 15-minütige Making-Ofs mit ausführlichen Schauspieler- und Macher-Interviews, das ganze wird dazu noch von einem knapp 20 Minuten langen Blick in die Requisite ergänzt.
Inhaltlich hat sich die Serie im Vergleich zur Debut-Staffel um einiges weiterentwickelt, was sich positiv auf die Anzahl der sehenswerten Folgen auswirkt. Die Akteure haben sich in ihre Rollen eingefunden und liefern teilweise sehr gute Leistungen ab, das herausragende Schauspiel-Talent von Patrick Stewart blitzt immer wieder mal hervor. Auch die neuen Besatzungs-Mitglieder fügen sich nahtlos in die Enterprise-Riege ein: Die spröde Gates McFadden (Beverly Crusher) wird, leider nur für diese Staffel, durch die kess agierende Star Trek-Veteranin Diane Muldaur (Katherine Pulaski) abgelöst, und in einer wiederkehrenden Nebenrolle ist die Oscar-prämierte Whoopie Goldberg als außerirdische Barkeeperin Guinan vertreten. Am stärksten im Gedächtnis bleibt diese Staffel aber zweifellos wegen des ersten Auftritts der Borg, die sich mittlerweile zu den mit bekanntesten Bösewichten im SciFi-Genre entwickelt haben.
Auch wenn es hier und da mal einige Entgleisungen wie mit dem schwachen Finale "Shades of Grey" oder den Pubertäts-Problemen von Wesley Crusher in "Dauphin" gibt, überwiegt die Anzahl die gelungenen Folgen deutlicher als in Staffel 1 und reicht von gut ("Elementary, Dear Data","Hotel Royale") bis sehr gut ("The Measure of a Man","Q Who?","Time Squared"). Warum es diesmal nur 22 anstatt der üblichen 26 Folgen pro Staffel gibt, ist eigentlich recht einfach zu erklären. Trotz des größeren Budgets als in der vorherigen Staffel, durch welches bessere Effekte und wesentlich glaubwürdigere Sets ermöglicht wurden, haben die aufwedigen Arbeiten so viel Geld verschlungen, dass den Machern mitten in der Staffel die Zahlungsmittel ausgingen und es dazu noch wegen eines Autoren-Streiks kaum verwertbare Drehbücher gab. Der geplante Abschluß wurde über Bord geworfen und stattdessen bekam man mit "Shades of Grey" einen billig produzierten Schnellschuß zu sehen, welcher zum größten Teil aus alten Auschnitten und etwa den 3 gleichen Locations bestand und somit nach der gelungenen Folge "Peak Performance" dem Zuschauer wieder einen Dämpfer verpasst.
Was gäbe es nun abschliessend zu sagen? Nun denn, eigentlich wäre ich aufgrund von Präsentation und inhaltlicher Qualität gewillt hier wieder die 4 Sterne zu zücken, aber leider gibt es einige Faktoren, welche den Gesamteindruck doch einigermaßen nach unten reißen. Ok, dass es nun 4 Folgen weniger gibt als üblich kann man Paramount nicht ankreiden, doch warum verlangt man für im Endeffekt weniger Leistung wieder den gleichen Preis? Eine siebte DVDs hätte z.B. mit mehr Bonus-Material gefüllt oder für eine bessere Kompression der Videospur genutzt werden können (wer sich die Serie auf dem PC anschaut wird durchaus desöfteren mit MPEG-Artefakten konfrontiert). Wenn man dann aber schon den gleichen Stiefel wie üblich abliefert, hätte man zumindest ein paar Euro weniger dafür haben wollen ...
Trotz der ganzen Unzulänglichkeiten sollte man sich aber nicht beirren lassen, denn wer sich die erste Staffel als Einstiegsdroge gegeben hat, braucht auch die zweite Box. Wir sehen uns bei Staffel 3 wieder, bis dann.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mono für Deutsche, 29. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Ich bin ein absoluter Star Trek Fan, deshalb werde ich mir vermutlich auch alle Boxen kaufen. Aber während ich mir die erste DVD der ersten Box angesehen habe, mußte ich feststellen, dass sie nur in englischer Sprache in Dolby Surround zu hören ist. Das war doch eine sehr große Enttäuschung für mich. Ich bin zwar der englischen Sprache durchaus mächtig (soweit man das vom Schulenglisch sagen kann), doch die "Fachausdrücke" kenne ich dann doch nicht so genau. Und irgendwie mag ich auch die Synkronisation. Da zahlt man nicht gerade wenig Geld für diese Box und dann nur Mono für die "Ausländer"! Schade, schade, schade....
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Höhen und Tiefen im zweiten Jahr, 21. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Die zweite Staffel von TNG zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass es wenig Mittelmaß gab. Entweder die Episoden waren schlecht oder extrem gut. Durch den großen, StarTrek-unabhängigen Autorenstreik von 1988 war man gezwungen auf einige Stories zurückzugreifen, die eigentlich für ein geplantes, aber nie stattgefundenes Revival der Originalserie in den 70ern geschrieben wurden. Gegen Ende der Season kam noch ein weiteres Problem hinzu: Geldmangel. Mit 'Sherlock Holmes' und der Borg-Folge hatte man das Budget sehr stark strapaziert. Streik und Geldprobleme führten dazu, dass nur 22 statt der üblichen 26 Folgen abgedreht wurden - beim Anblick der letzten (Spar)-Episode "Shades of Grey" ist man geneigt zu sagen, sie hätten besser nur 21 gemacht. Andere Folgen hingegen gehören ohne Zweifel zu den besten TNG-Folgen überhaupt. Als Beispiele hierfür kann man Episoden wie "The Measure Of A Man" und "Q Who?" nennen. Einer meiner Lieblingsfolgen der gesamten Serie ist "Manhunt", bei der Trois Mutter versucht, Picard zu verführen und dieser sich mit größter List und androider Hilfe befreit - eine köstliche Folge mit typischem Star Trek Humor, der schon "Star Trek IV" zum Erfolg brachte.
Randnotiz: Die deutschen Titel der einzelnen Folgen sind in den meisten Fällen geradezu lächerlich. Warum wurde hier nicht einfach bestmöglich übersetzt?
Die kontinuierliche Weiterentwicklung (Langzeit-Plot) wurde fortgesetzt. Kleinigkeiten (Trois Frisur, Rikers Bart) und größere Veränderungen (Beförderungen, Zehn Vorne, Guinan, Pulaski) wurden in Season 2 umgesetzt. Der größte Erfolg war sicherlich Whoopi Goldberg als Guinan. Bei Diana Muldaur alias Dr. Pulaski gab's hingegen Probleme. Pulaski 'hackte' in den ersten Folgen zu viel auf Data herum - damit war sie bei den meisten Fans unten durch.
Die DVD-Box präsentiert sich wieder glanzvoll. Statt 7 beinhaltet sie jedoch aufgrund der Episodenanzahl nur 6 Scheiben. Auf der letzten DVD befinden sich knapp 80 Minuten Bonusmaterial, unter anderem ein interessanter Blick ins große Star Trek Archiv. Das Booklet ist leider fehlerhaft. Das Menü der DVDs wurde gegenüber Season 1 leicht verändert, der selektierte Menüpunkt ist leider etwas schwierig zu erkennen. Beim Bild gab es ein paar Fortschritte, so sind die aus der 1. Season stellenweise auftretenden Bildunschärfen weitestgehend verschwunden. Beim Sound gibt es keine Veränderungen. Der 5.1 Upmix im Original ist insbesondere bei den Kampfszenen und Explosionen sehr gut (für künstliches 5.1). Die Center-Ausgabe könnte bei den Dialogen allerdings noch etwas klarer sein. Der deutsche Ton ist nach wie vor Mono. Die Qualität ist entsprechend schlecht. Bei der Folge "The Child" gibt es kurzzeitig sogar ein techn. Problem, bei dem die dt. Tonspur beinahe völlig zusammenbricht. Das Überspringen des Vorspanns per Kapitelsprung ist dieses Mal bei fast allen Folgen möglich, lediglich bei "Manhunt" hat man wieder geschlafen. Die "Spacemiles" sind im Juni 2003 ausgelaufen und man bekommt nichts mehr dafür.
Punktabzug gibt es für den Preis (DESHALB NUR 3 STERNE!). Dieser wurde nicht an die 4 Folgen bzw. 1 DVD weniger angepasst.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Aufschwung beginnt!, 29. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Konzentrierte sich die erste Staffel noch größtenteils auf die Einführung der Hauptcharaktere und wirkten die Folgen teilweise noch etwas TOS-like, so begann TNG mit seiner zweiten Staffel zum ersten Mal sein Potential auszuschöpfen. Noch nicht in dem Maße, wie bei den späteren Staffeln der Fall sein sollte, aber es ist schon deutlich eine Steigerung festzustellen. Aber nicht nur die Storys wurden ausgereifter, auch die Kulissen verbesserten sich, bzw. wurden erweitert. Die wichtigste Neuerung ist sicherlich "Zehn Vorne", der Gesellschaftsraum des Schiffes, mit Whoopy Goldberg alias Guinan als Barkeeperin. Sie ist eine echte Bereicherung für die Serie, auch wenn sie leider nur relativ selten auftaucht. Auch da Set der Brücke wurde optisch etwas aufgemölbelt und wirkt nun sowohl realistischer, als auch gediegener.
Der Vertrag von Gates McFadden (Dr.Crusher) wurde nach der ersten Staffel nicht verlängert, sie wurde von Dian Muldauer als Dr. Pulaski ersetzt. Pulaski steht bei vielen Fans besonders durch ihre ablehnende Haltung gegenüber Data auf der Abschußliste, im Nachhinein muß ich jedoch sagen, dass sie mir weit besser gefällt als die doch leider relativ farblose Dr. Crusher. Wie auch immer, die Produzenten sahen das anders und Pulaski verschwand nach dieser Staffel wieder.
Aufgrund eines Autorenstreikes enthält die 2. Staffel nur 22 Folgen, die allerdings größtenteils schon sehr gut sind. Eine der besten Folgen der Serie, "Wem gehört Data?", gehört ebenfalls zu dieser Season wie das erste Auftauchen der Borg in "Zeitsprung mit Q". Diese Staffel ist insbesondere für Worf und Geordie LaForge sehr wichtig, denn hier erhalten sie endlich eigene Posten (Sicherheitschef bzw. Chefingeneur) während sie in der ersten Staffel noch etwas planlos wirkten.
Wirklich schlechte Folgen gibt es eigentlich keine, am ehesten verzichten könnte man noch auf die Wesley Romanze in "Die Thronfolgerin" und die Clipschow in "Kraft der Träume". Der Rest weiß wirklich zu unterhalten und enthält einige interessante philosophische Denkanstöße.
Die DVDs an sich befinden sich in der im TNG Look designten Box und sind hochwertig verarbeitet ( ich hatte Glück, von den oft beklagten Innenringrissen habe ich keine getroffen ). Die Bildqualität ist für eine Serie aus den späten achtzigern angemessen und der Ton weiß besonders im englischen Original zu überzeugen.
Insgesamt ist die 2. Staffel noch nicht so gut wie die späteren Seasons, stellt aber sowohl inhaltlich als auch optisch eine Steigerung gegenüber dem ersten Jahr dar. Alle TNG Fans werden natürlich zugreifen und auch der Freund intelligenter SciFi dürfte nicht enttäuscht werden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Streich, 13. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Als im Herbst 1988 die 2. Season von STTNG startete hatte die neue Serie sich schon weitgehend unter den anfangs skeptischen Trekkies (ich gehe mal von mir selbst aus) etabliert. Es hatte sich einiges getan: Lt. Worf hatte Tasha's Platz eingenommen, Georgi war nicht mehr auf der Brücke sondern im Maschinenraum, und ihm wurde erstmals in Aussicht gestellt, eines Tages ohne seinen VISOR - übrigens kurz für Visual Instrumenr & Sight Organ Replacement - sehen zu können. Riker hatte einen Vollbart, und ganz neu waren Dr. Pulaski (die sich, wie früher Pille, nicht gerne beamen liess) und Guinan, die im wohl schon vorher vorhandenen aber nie erwähnten "Zehn Vorne" (Ten Forward) Dienst tat.

Die 2. Staffel bot wieder (damals) hervorragende Special Effects, begann aber leider mit einer eher unterdurchschnittlichen Folge, was wohl daran lag, dass man sich hier eines alten Drehbuches für die nie realisierte Fortsetzung der alten Serie bedient hatte, deren Pilotfilm zu Star Trek - Der Film wurde (folglich wäre es Lt. Ilia gewesen, die Das Kind - so der Titel - bekam).

Insgesamt bietet die 2. Staffel aber sehr gute Episoden, z.B. das düster-beklemmende 'Illusion oder Wirklichkeit', 'Der Austausch Offizier' war spannend, unterhaltsam und bot wieder mehr EInblicke in die Welt der Klingonen, 'Sherlock Data Holmes' deren Thematik noch oft aufgegriffen werden sollte, das amüsante 'Der unmöfliche Captain Okona', 'Wem gehört Data' mit sehr ernster Thematik, und 'Die Ikonia Sonden' brachte die Rückkehr der Romulaner.

Mit 'Die Zukunft schweigt' wurde eine interressante Variante des alten Doppelgänger-Themas in Kombination mit Zeitreisen präsentiert, 'Riker's Vater' belauchtet den Charakter des Ersten Offiziers, wie auch 'Das Herz des Captains' Interressantes über Picard verrät. 'Der Planet der Klone' ist wieder eine getarnte Ethik-Stunde, 'Andere Sterne, andere Sitten' bringt uns Troi's Mutter Lwaxana, die uns noch so manche gute Folge bescheren sollte. 'Klingonenbegegnung' ist wieder eine interressante Geschichte in der 'neue' und 'alte' Klingonen zusammentreffen und man ausserdem tieferen Einblick in die Kultur dieser noch weitgehend unbekannten Rasse erhält, der Höhepunkt ist jedoch zweifellos 'Zeitsprung mit Q', in der erstmals die Borg auftauchen.

Mir ist es bis heute nicht gelungen zu recherchieren, ob die Borg nur als ein weiterer in einer Reihe von Gegnern geplant waren oder ihre Rolle, die sich ja wie ein roter Faden durch STTNG, DS9 und Voyager ziehen sollte, von vorne herein so angelegt war. Ich denke jedoch es war schon klar, dass diese Mensch-Maschinen, die wie ein Ameisenvolk operierten und angriffen und mit überlegener Technologie ausgestattet waren, zurückkehren würden.

Leider endete die 2. Season mit einer sehr schwachen Folge (noch dazu mit dem reisserischen Titel 'Riker in Lebensgefahr'), in der man nur Ausschnitte aus bisherigen Folgen wiederverwertete, was den Abgang etwas versauerte. Insgesamt jedoch blieb ein positiver Eindruck, und STTNG hatte bewiesen dass es auf eigenen Beinen stehen konnte und nicht vom Ruhm des Vorläufers zehren musste um akzeptiert zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super DVDs, 23. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Ich habe es nicht bereut, diese nicht ganz billigen DVDs erworben zu haben. Qualität einwandfrei. Erinnerungen aus der Zeit werden wach, als wir jede Folge auf Video aufzeichneten. Diese inzwischen doch recht verstaubten Videos- immer von lästiger Werbung unterbrochen- können wir nun ad acta legen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen macht Lust auf mehr, 26. Juni 2002
Von 
Lautz "Arakis" (Worms, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
nach anfänglicher Skepsis gegen TNG (wer kann Kirk und Spock ersetzen ????) lies man sich von den guten schauspielerischen Leistungen der Crew überzeugen. Die neue Mannschaft ist kein Abklatsch der alten Enterprise, sie sind anders. In der zweiten Staffel hat man das Gefühl, daß sich die Charaktere verselbstständigen - und das ist gut.
Meine Lieblinsfolge war Planet der Klone. Die Szenen mit den 'alten Iren' sind zum Schreien komisch und der philosophische Aspekt mit dem Klonen hats in sich. Kein gut/böse oder richtig/falsch. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und trotzdem sehr unterhaltsam ist.....
Was schade ist, ist der Ton (in Deutsch). Aber der Originalton lohnt alleine wegen Stewards Stimme und manche Wortwitze kommen in Englisch einfach besser (wobei die Synchronisation ganz gut gelungen ist)
Ich hoffe, daß es nach Abschluss der NG auch eine Collection für die klassische Serie und Voyager geben wird.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss man haben - mit Abstrichen, 2. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Genau das, was dem Fan noch gefehlt hat. Die Menüs auf den DVDs sind sehr schön gemacht, allerdings hat man Probleme, die gewünschte Folge zu finden. Auf den DVDs sind die Titel der einzelnen Folgen nicht erwähnt und das deutsche Booklet ist zwar optisch gelungen, bringt aber die Titel durcheinander. So was muss nun wirklich nicht sein zu diesem Preis.
Dass der deutsche Ton nur in Mono vorliegt ist ebenfalls ärgerlich, aber wahre Fans ziehen sowieso das klingonische, äh englische Original in 5:1 vor.
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5.0 von 5 Sternen Eine Huldigung an Patrick Stewart, 10. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) (DVD)
Ich LIEBE Star Trek und Patrick Stewart - das sind die besten Gründe für den Kauf dieser DVD Box!
Die Qualität ist akzeptabel - man fühlt sich einfach in die Zeit hineinversetzt! Logisch: ist nicht auf HD oder sowas aber ist auch im Jahr 1987 produziert worden - wäre unrealistisch und unauthentisch wenn alles gestochen scharf wäre.....
Daher nur für richtige Fans
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Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs) von Sir Patrick Stewart (DVD - 2002)
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