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Kundenrezensionen

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am 23. Mai 2010
Mit "The Snow Goose" veröffentlichte Camel 1975 ein Konzeptalbum, mit dem die gleichnamige Novelle von Paul Gallico vertont wurde.

Man sollte die kurze Erzählung von Gallico lesen, um die Musik komplett und richtig zu verstehen. Es handelt sich dabei um die Darstellung des ungewöhnlichen Lebens eines Künstlers, der einsam an der englischen Ostküste in einem Leuchtturm wohnte und in dessen Leben eine Schneegans eine besondere Rolle spielen sollte. Einbezogen in die Geschichte sind die Geschehnisse im Jahr 1940 um die englische Armee bei Dünkirchen.

"The Snow Goose" ist fast ausschließlich instrumental und besteht aus 16 ineinander übergehenden Tracks. Die Grundstimmung ist entsprechend der literarischen Vorlage leicht melancholisch. Dennoch ist "The Snow Goose" ungemein abwechslungsreich und gehört zu den wenigen Alben, die ich komplett am Stück hören kann, ohne dass es mir langweilig wird.

Dieses Album bietet alles, wofür Camel stand. Perfektes und auf musikalisch hohem Niveau stehendes Zusammenspiel zwischen Gitarre und Keyboards, gleichzeitig Harmonie und Spannung vermittelnd. Nahtlos eingebundene, dynamische Rhythmussektion. Und vor allem richtige, auch live spielbare Musik!

"The Snow Goose" entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Camel, wobei Peter Bardens und Andrew Latimer für die Kompositionen zuständig waren, dem Komponisten David Bedford, der die wenigen Passagen mit dezenter Orchesterbegleitung arrangierte, und dem Produzenten David Hitchcock.

Das Album war Camels kommerziell erfolgreichstes. Es erreichte in den englischen Album Charts immerhin Nr. 22 und in den amerikanischen Nr. 162.

Im folgenden meine Lieblingssongs von "The Snow Goose".

"Rhayader goes to Town". Im bluesigen Mittelteil führt Andy Latimer die E-Gitarre an die Grenzen des Machbaren und bringt sie quasi zum Sprechen. Der stumme Schmerz des körperbehinderten Künstlers Rhayader ob seiner Isolation wird hörbar, ja fast fühlbar.

Die ineinander übergehenden "Preparation", "Dunkirk" und "Epitaph" hörte ich das erste Mal auf AFN (sic!). In den Jahren 1976-78 gab es sonntags abends eine Sendung, in der anspruchsvolle Rockmusik gespielt wurde und wo man sehr gut auf Tonband aufnehmen konnte. Ich verzichtete dafür sogar auf Disco!

Die beiden erstgenannten Songs bestehen selbst jeweils wieder aus zwei Teilen. Im sphärischen zweiten Teil von "Preparation" hört man eine elegische Frauenstimme über zitternden, wabernden Synthesizer-Linien. Als ich noch nicht wusste, worum es bei diesen Songs ging (ich hatte bei AFN den Namen der Gruppe nicht richtig mitbekommen), stellte ich mir bei diesen Klängen immer einen fernen Planeten vor, mit bizarren Gebirgen, einem unwirklichen Himmel in unirdischen Farben. Tatsächlich handelt "Preparation" von den Vorbereitungen, die Rhayader trifft, um mit seinem kleinen Boot nach Dünkirchen in den Krieg zu segeln. Auch eine gefährliche Reise mit ungewissem Ausgang.

Im gleichnamigen "Dunkirk" beschreibt die Musik zunächst in hymnischer Weise, wie Rhayader todesmutig und heldenhaft bei der Evakuierung der englischen Truppen hilft. Dabei zieht die Schneegans immer ihre Kreise über ihm. Im zweiten Teil von "Dunkirk" setzen Camel in genialer Weise das Maschinengewehrfeuer und die kreischenden Sturzflüge der deutschen Stukas um. Das geht unter die Haut.

Letzlich wird eine Maschinengewehrsalve auch Rhayader zum Verhängnis. In "Epitaph" hört man wieder leicht abgewandelt die Synthesizer-Passagen aus "Preparation", versetzt mit verzerrten Geräuschen, die das Treiben der Jolle auf den Wellen der Nordsee wiedergeben. Dazu läutet ein Totenglöcklein.

Im ergreifenden "La Princesse Perdue" gelingt es Camel in beeindruckender Weise, die schmerzlich-sehnsuchtsvolle Stimmung des vorletzten Abschnitts der Erzählung wiederzugeben, als die Schneegans ein letztes Mal zu Fritha zurückkehrt und die junge Frau die Seele des verstorbenen Rhayader in dem wild-schönen Vogel wiederzuerkennen glaubt.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Juli 2009
Dieses Meisterwerk besticht durch tolle melodische Ideen und Camel beseelen die Inhalte mit einer einzigartigen Entspannung und Entschleunigung; ganz selten geben sie auch mal etwas mehr Gas. Es ergibt ein sehr wohltuendes Hörerlebnis, zu dem wirklich kein Vergleich einfällt. Ganz große Momente werden hier kreiert - zum staunen, träumen, chillen, relaxen und eintauchen in eine andere Welt. Und: ohne Kitsch und einfach sehr versiert umgesetzt...
Eine absolute Top Empfehlung!!!
Gruß und ganz viel Freude damit!
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am 12. Oktober 2011
Mit dem Album "Rain Dances" hatte Camel ihren Höhepunkt aus meiner Sicht überschritten und sind in neue musikalische Welten eingetaucht (die gleichnamige Live-Tour 1980 war im Übrigen fantastisch!).
Dieses Album stammt aus einer "anderen Zeit", mit anderer musikalischer Zusammensetzung, die Ur-Camel haben ein Meisterwerk erschaffen, das locker an Pink Floyd's "Wish you were here" aus dem gleichen Jahr (1975) heranreicht, noch nicht so perfekt und rund klingt, wie Floyd, was es für mich fast interessanter macht.
Wunderbare Musiker (jeder für sich), Musik zwischen Spannung und Entspannung, "jazzige" Rockelemente, ohne Gesang, einfach wunderbar umgesetzt. Man darf sich für dieses Album Zeit und 2 offene Ohren nehmen, damit es seine Wirkung entfalten kann. Die zusätzlichen Bonus Stücke sind in Ordnung, nicht nötig, sicherlich etwas für Camel Fans, insgesamt aber besser als viel Bonusmaterial bei anderen Alben.
Viel Spaß und einen tollen Hörgenuß.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Februar 2016
1975 erschien das dritte Studioalbum der englischen Prog Rocker Camel. "The Snow Goose" wurde eingespielt von Andrew Latimer (Gesang, Gitarre, Flöte), Doug Ferguson (Bass Gitarre), Peter Bardens (Keyboards) und Andy Ward (Schlagzeug). Produziert wurde das Album von David Hitchcock (u.a. Genesis). Alle Titel stammen von Camel.

Mit "Mirage" (1974) hatten Camel gerade ihren Durchbruch geschafft. "The Snow Goose" geht musikalisch und textlich einen anderen Weg. "The Snow Goose" ist komplett Instrumental. Auf den Vorgängern gab es bereits längere Instrumentalpassagen, aber komplett Instrumental war neu. Es handelt sich auch nicht um 16 einzelne Tracks in dem Sinne. Alle Stücke gehen ineinanderüber. Somit handelt es sich eigentlich um einen langen Titel mit einer Laufzeit von 41 Minuten. Textlich geht es um den Flug der Schneegänse. Es wird eine wunderbare Winterathmosphäre geschaffen. Insbesondere durch schöne Keyboardteppiche und einem unaufgeregten Gitarrenspiel. Die Musik von Camel war und ist nie besonders rockig, aber das vorliegende Album ist schon sehr soft.
Einzelne Titel herauszupicken ist recht schwierig, da es sich ja, wie geschrieben, um EIN langes Werk handelt. Ich nenne mal `Rhayader`, `Rhayader goes to town`, `The snow goose`, `Flight of the snow goose` und `Dunkirk`.

Unter dem Strich handelt es sich um ein wirklich gutes und besonderes Album. Mir fehlt etwas der Gesang und insgesamt ist das Werk schon sehr soft ausgefallen. Ansonsten gibt es aber nichts auszusetzen, daher bekommt "Snow Goose" verdiente 4 Sterne.
Unbedingt zu empfehlen sind die Alben "Mirage" (1974) und "Moonmadness" (1976).
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am 25. Mai 2014
the Snow Goose ist ein komplett instrumental gehaltenes Album, was von den hervorragenden musikalischen Fähigkeiten der Instrumentalisten lebt. Vor Allem Andy Latimers Gitarrenspiel ist hier positiv hervorzuheben, die Kompositionen weisen aber keine echten Höhepunkte auf, so dass die Platte ein wenig beschaulich wirkt. Dafür ist der Sound exzellent.
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am 9. Oktober 2002
Nun gibt es "das" Camel-Album remastered mit mehreren Bonustracks. Es basiert auf einer Kurzgeschichte gleichen Titels von P.Gallico, der, als er den Bandnamen hörte, als überzeugter Nichtraucher seine Einwilligung zur Verwendung seines Werkes entzog. Deshalb ist der genaue Titel des CD auch "Music inspired by The Snow Goose" ohne Verwendung des Namens oder der Worte des Autors. Vielleicht gerade deswegen ein musikalisch dichtes und fesselndes Werk, bei dem die Figuren und Handlungen der Kurzgeschichte bei jedem Hören wieder zum Leben erwachen.
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am 14. Januar 2004
Camel hat hier ein orchestrales melodiöses Album
aufgenommen, welches nur wenige rockige Elemente
enthält. Trotzdem ein wundervolles Werk zum Abdösen.
Der Stil geht so in Richtung Mike Oldfield, jedoch mit
viel weniger Syntheziser, dafür jeoch mit mehr symphonischem
Charakter. Nicht kompliziert, einfache Melodien, trozdem aber
nicht langweilig.
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am 27. Februar 2013
just love it so much . CD and quality is great . It's a great , classic and wonderful album
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am 30. Mai 2014
Ich bin kein Fan von Camel, soviel vorweg.
Die ersten Platten bis Mitte der siebziger ungefähr gefallen mir ehrlich gesagt am besten. Dazu gehört auch dieses Werk.

Zuerst fällt mir auf, das das Album komplett auf sog Longtrax verzichtet, 2 5-Minüter sind die längsten Stücke des Albums (abgesehen vom letzten, 11 Minuten langen Bonustrack).
Aber, das darf man ja nicht vergessen, es ist ein Konzept-Album.

Typischer, böse gesagt, Pink Floyd Sound für Arme. Eben Camel. Jedenfalls relativ ruhige, unspektakuläre progressive Musik.
Nur das halt die Stücke kürzer sind..

Schönes Album, gefällt mir gut.
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am 21. Juli 2014
Schnelle Lieferung und wie erwartet eine tolle Mucke!
Habe ich vor Jahren live erlebt und kann nun das Ganze noch mal in der Phantasie nacherleben.
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