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5.0 von 5 Sternen W A H N S I N N ! ! !
Tja, was soll mann sagen; seit Jahren mal wieder ne anspruchsvolle Thrash- Scheibe die mit ultra geilem Riffing und absolut fetter Produktion glänzen kann. Vergleiche fallen schwer; natürlich hört man die Slayer- Einflüsse raus, was aber in diesem Fall nur als Kompliment gemeint sein kann, da es absolut perfekt und nie anbiedernd ist.
Eine...
Am 28. Januar 2002 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nicht grandios
Für ihr Album "Inwards" haben die deutschen MixMetaller Dew- Scented von Seiten der Presse reichlich Lorbeeren eingefahren, unter anderem bekam das Album im Metal Hammer sowie im RockHard hevoragende Noten. Nuklear Blast bewirbt die Band mit den Worten: "Schade das SLAYER heute nicht mehr so klingen."Mit Verlaub- aber wir wollen doch mal nicht übertreiben. Ohne...
Veröffentlicht am 31. März 2002 von Joba


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nicht grandios, 31. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Inwards (Audio CD)
Für ihr Album "Inwards" haben die deutschen MixMetaller Dew- Scented von Seiten der Presse reichlich Lorbeeren eingefahren, unter anderem bekam das Album im Metal Hammer sowie im RockHard hevoragende Noten. Nuklear Blast bewirbt die Band mit den Worten: "Schade das SLAYER heute nicht mehr so klingen."Mit Verlaub- aber wir wollen doch mal nicht übertreiben. Ohne Zweifel, das Album tritt mächtig aufs Gas (Midtempo gibt es nicht), das Riffing ist sehr gut und die Gitarrensoli überzeugen. Aber zu den Königen des Trash- Metals fehlt es noch etwas. SLAYER sind einfach abwechslungsreicher, grooviger, ausgefeilter. Vielleicht sind Dew- Scented sogar schneller, aber das alleine macht noch keinen Trash- Metal. Die Songs auf "Inwards" befinden sich zwar alle auf einem etwa gleichen, sogar relativ hohem Niveau, aber solche Bomben wie "Angel of Death", "Chemical Warfare", "Seasons in the Abyss" "God sent death", "Disciple"oder "Warzone", wie sie die Altmeister abliefern, sind nicht dabei. Insgesamt klingt das Material auf der 38- Minutenscheibe einfach zu ähnlich. Man merkt die meiner Meinung nach unangenehm Deathmetal- Wurzeln der Band an den Vocals des Sängers. Diese klingen einfach nur immer gleich und fallen zu den Instrumentalisten merklich ab. Immerhin werden die Songs druckvoll vorgetragen.
Damit ihr mich nicht falsch versteht: Die Scheibe rockt mitten in die Fresse und hat durchaus einen hohen Spassfaktor, die Produktion ist OK (auch wenn die Gitarren etwas schneidender kommen könnten) und das Cover- Artwork ist wirklich cool. Die Band ist auf einem guten Weg, wenn sie das nächste Mal etwas mehr Abwechslung bringt: Auch Midtempo kann BÖSE, HART und GEIL sein. Auch das wird von den Altmeistern bewiesen: "Criminally Insane". Einen Minuspunkt gibt es von mir für das Fehlen des Slayer- Covers "War Ensemble" auf der deutschen Ausgabe des Albums. Jungs, warum zum Geier sind solche Gimmicks immer nur auf den Japan- CDs? Die Scheiben sind teuer genug, also gönnt auch den deutschen Fans mal nen Bonustrack. Schließen wir mit den Worten der Band: Keep it heavy, keep it real!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen W A H N S I N N ! ! !, 28. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Inwards (Audio CD)
Tja, was soll mann sagen; seit Jahren mal wieder ne anspruchsvolle Thrash- Scheibe die mit ultra geilem Riffing und absolut fetter Produktion glänzen kann. Vergleiche fallen schwer; natürlich hört man die Slayer- Einflüsse raus, was aber in diesem Fall nur als Kompliment gemeint sein kann, da es absolut perfekt und nie anbiedernd ist.
Eine willkommende Abwechslung zu dem üblichen Schrott aus deutschen und schwedischen Landen. Ach ja, alle "True metal" Fans die auf Kruppzeug wie Hammerfall und Manowar abfahren sollten die Finger davon lassen, sie würden heulend Ihre Pappschwerter gegen sich selber richten...
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4.0 von 5 Sternen DIE Dew-Scented CD schlechthin! - darkscene.at, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Inwards (Remastered+Bonus Tracks) (Audio CD)
Thrash Bands haben es in der Regel nicht mehr leicht, nach einer bestimmten Anzahl veröffentlichter Alben, welche im Großen und Ganzen denselben Inhalt zur Schau stellen, noch weitere Fanschichten zu erreichen. Die seit den mittleren Neunzigern herum lärmenden Dew-Scented aus Fulda müssen dieses undankbare Schicksal seit Jahren mit einigen anderen idealistisch denkenden Mitbewerbern teilen, obwohl es immer wieder gelingt, durch kleine, glaubwürdige Frischzellenkuren zumindest die Treuschaft bei Laune zu halten.

Als im Jahre 2002 jedoch das vierte Werk um Sänger Leif Jensen in die entscheidende Schlacht geschickt wurde, glaubte vielleicht nicht einmal die Band selbst daran, binnen kurzer Zeit derartige Begeisterungsstürme bei der Presse auszulösen. Das Genre, das wenige Jahre zuvor noch im tiefsten Winterschlaf schlummerte, schlug erbarmungslos zurück - und wie! Teil davon waren neben The Haunted sicher auch Dew-Scented, die bis zum Nuclear Blast Deal noch im Underground kleinere Brötchen backen ("Immortelle", "Innoscent", "Ill-Natured") mussten. Diese von Meisterproduzent Andy Classen höllisch scharf produzierte Thrash-Diavolo konnte zwar nicht als revolutionär, geschweige als innovativ bezeichnet werden, überzeugte dafür aber umso mehr durch anspruchsvolles Songwriting, sprich, durch zündende, geschickt eingeflochtene Ideen, was letzten Endes diese Durchschlagskraft von "Impact" erklärt. Hier hat man jederzeit deutlich das Gefühl, als hätten die Jungs mit dem heillos überschüssigen Adrenalin in den Venen die große Flucht nach vorn ergriffen, und unwissend die besten Tracks ihrer Karriere heraus geschüttelt.

Slayer waren und sind für viele die Referenztruppe schlechthin, auch bei Dew-Scented haben die Kalifornier ihre Spuren gerade im Gitarrensektor hörbar hinterlassen. Wenn allerdings die Qualität passt und das Hörvergnügen tatsächlich ein solches ist, verzeiht man bestimmte Affinitäten ohne mit der Wimper zu zucken. Weil hier sitzt jedes Break wie ein Plattschuss, jedes einzelne, dieser unbarmherzig sägenden Riff marschiert durch Mark und Bein, und Oberröchler Jensen schenkt seinen Stimmbändern absolut ... nichts. Die wenigen Blastbeats bilden wie bei den früheren Werken neben den gelegentlichen Halftimeparts darüber hinaus die nötige Prise Zeitgeist, denn schließlich wollten die Deutschen dazumal auch nicht als Oldschool Truppe schubladisiert werden. Und genau das ist die eigentliche Kunst: nämlich bei fast durchgedrückter Tube immer noch solche Nischen an Spannungsmomenten zu erschaffen, die solch immense Energien freisetzen.

Wer bei Karacho-Bolzen wie "Bitter Conflict", "Unconditional", Inwards" oder "Terminal Mindstrip+ keine Regung im Nackenbereich oder sonst wo verspürt, sollte sich den Gehörgang wieder einmal vernünftig durchspülen lassen, wenn das auch nichts nützt, ist der Betroffene wahrscheinlich nie ein ernstzunehmender Thrasher gewesen. Was gibt's sonst noch zu sagen? Auch wenn chronologisch betrachtet "Inwards" lange nach der Hochphase des Thrash Metal erschienen ist, muss der Rundling als einer der essentiellsten der Nachgenerationen wieder ins Gedächtnis gerufen werden!
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5.0 von 5 Sternen Modern-Thrash Klassiker, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Inwards (Audio CD)
Wer behauptet, daß alle guten Thrash-Alben aus den 80-ern stammen, sollte sich dringend die "Inwards" anhören. Rasiermesserscharfe Riffs, hohes Tempo, megafieses Gebrülle. Hier regieren Power und Härte, aber immer mit Verstand und Niveau. Wer mit The Haunted, Cataract oder den Slayer-Spätwerken etwas anfangen kann, sollte die Scheibe lieben.

5 Jahre nach Erscheinen kann man die Scheibe wohl als Klassiker des ModernThrash bezeichnen und ist klar die beste von Dew-Scented.
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4.0 von 5 Sternen Gute Kombination aus Death & Thrash Metal!, 10. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Inwards (Audio CD)
Es kommt wohl nicht von Ungefähr, daß die anderen Kritiken diese Scheibe mit den Thrash Metal Helden Slayer verglichen haben. Das Bonusstück "War Ensemble" von Slayer, das als letzter Song gecovert wurde läßt daher auch auf die Einflüße dieser Band schließen. Daher ist es für mich auch nicht überraschend, daß dieses Album ziemlich stark nach dem Slayer Klassiker "Reign in Blood" klingt. Die Jungs spielen hyperschnellen Thrash bzw. Death Metal dessen Riffs vor allem an diesen Opus im Thrash Metal erinnert.
Leider aber erreicht man damit alleine noch nicht die enorme Klasse von dem besagten Album. Dafür ist erstens die Stimme des Sängers oder besser gesagt, das Grunzers zu eintönig und Charakterlos und zum anderen klingen die Stück einfach zu ähnlich, sodaß kein Abwechselung entsteht. Dies wären dann aber auch die einzigen negativen Einwände, die an dieser dennoch tollen CD auszusetzen wären; denn "Inwards" bleibt ein wirklich gelungenes Album, das die Tugenden des Thrash und Death Metal zu einer famosen Synthese verschmelzen läßt.
Für alle Fans dieser beiden Stilrichtungen läßt sich daher sagen: "reinhören ist eine absolute Pflichtübung", sonst verpaßt ihr noch ein Highlight des Jahres im besagten Genre.
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Inwards
Inwards von Dew-Scented (Audio CD - 2002)
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