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am 28. April 2003
Der freie Journalist Peter Miller (John Voight) bekommt 1963 durch Zufall ein Tagebuch eines alten Juden namens Salamon Tauber in Hände. Darin beschreibt Tauber die Gräueltaten des Lagerleiters von Riga Eduard Roschmann während des zweiten Weltkrieges. Miller beginnt zu recherchieren und stellt fest, dass der SS-Offizier Roschmann zu Kriegsende eine neue Identität angenommen hat. Doch bald findet Miller heraus, dass auch zahlreiche andere gesuchte ehemalige SS-Angehörige dies getan und den mächtigen Geheimbund ODESSA (Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen) gegründet haben. Miller begibt sich bei seinen Nachforschungen auf gefährliches Terrain und es dauert nicht lange, bis die ODESSA Jagd auf ihn macht.
Zeitgleich arbeitet Ägypten an einem geheimen Raketenprogramm, dass das Ziel hat, Israel anzugreifen. Es fehlen nur noch die Steuereinrichtungen, welche in Deutschland von einem durch die ODESSA gelenkten Unternehmen entwickelt werden.
Natürlich ist auch der israelische Geheimdienst stark daran interessiert die ODESSA zu zerschlagen und bald kreuzen sich die Wege mit Peter Miller. Miller erhält eine SS-Legende und wird in die ODESSA eingeschleust. Doch ein ODESSA-Killer (Klaus Löwitsch) ist Peter Miller dicht auf den Fersen.
Der Film basiert auf der Romanvorlage von Frederick Forsyth, sowie auf wahren Begebenheiten. Die filmische Umsetzung bewegt sich ziemlich nahe an der Romanvorlage und ist genauso spannend. Der Film stammt aus dem Jahre 1974, Actionszenen sind natürlich keine vorhanden. Aufgrund des Alters des Filmes gibt's den Ton nur in Mono, die Extras der DVD sind logischerweise auch minimal.
Fazit: Ein spannender Thriller mit guten Akteuren, wobei sich die Buchkenner ausnahmsweise einmal nicht über eine filmische Verunglimpfung ärgern müssen.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Oktober 2011
22. November 1963: John F. Kennedy fällt in Dallas einem Attentat zum Opfer. Diese Nachricht hört der gelangweilte Journalist Peter Miller (Jon Voight) im Radio, als er ziellos durch das bereits schon weihnachtlich geschmückte Hamburg fährt.
Miller, der als freier Journalist immer auf der Suche nach guten Storys ist, folgt anschliessend den einsetzenden Polizeisirenen, vermutlich ist ein Unfall passiert.
Polizei und Krankenwagen sind schon vor Ort, in einem heruntergekommenen kleinen Wohnblock ist ein Mann gestorben. Es handelt sich um den jüdischen Mitbürger Salomon Tauber - ein Rentner, der an der Armutsgrenze lebte.
Am Ort des Geschehens trifft Miller seinen Bekannten, den Kriminalbeamten Karl Braun (Gunnar Möller), der im ein paar Tage später einen Aktenordner gibt, der dem verstorbenen Tauber gehörte.
Es handelt sich dabei um eine Art Tagebuch die Tauber im Ghetto von Riga geschrieben hat. Hauptakteur vieler Greueltaten ist der scheinbar verstorbene Eduard Roschmann (Maximilian Schell), ein deutscher SS-Kommandant, der nur der "Schlächter von Riga" genannt wurde.
Aber nicht nur Juden wurden seine Opfer, auch einige deutsche Kameraden hat der Mann laut diesen Aufzeichnungen auf dem Gewissen.
Miller verfängt sich immer mehr in die erschreckende Lektüre, seine Freundin Sigi (Mary Tamm) bemerkt immer mehr eine Veränderung bei ihrem Freund.
Als Miller bei seinen Nachforschungen auf eine Information stösst, dass der tote Roschmann vor kurzem sehr lebendig in Hamburg gesehen wurde, versucht er die Behörden wachzurütteln.
Doch 18 Jahre nach dem Krieg scheint keiner so richtig interessiert daran zu sein, die Täter der Vergangenheit ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Kein Wunder, denn in sämtlichen guten Positionen sitzen ehemalige Kriegsverbrecher mit neuer Identität.
Eine Geheimorganisation namens Odessa soll im Hintergrund aktiv sein. Miller reist zu Nazijäger Simon Wiesenthal (Shmuel Rodetnzky) nach Wien. Dort nimmt auch der Mossad Kontakt zu ihm auf, denn der israelische Geheimdienst ist einer deutschen Firma auf der Spur, die für die Ägypter ein Raketensystem herstellen mit dem Ziel Israel zu bombadieren.
Bald merkt Miller, dass sein Leben gewaltig in Gefahr ist...
1974 drehte Ronald Neame (Sein größter Bluff, Poseidon Inferno) die deutsch-britische Coproduktion "Die Akte Odessa" nach dem gleichnamigen Roman-Welterfolg von Frederic Forsyth.
Ein ähnlicher Erfolg gelang der Bavaria/Pinewood Studio Verfilmung leider nicht. Schade, denn Ronald Neames Thriller über untergetauchte Nazigrößen ist durchweg spannend und straff inszeniert.
Er reicht natürlich nicht an einen Thriller Meilenstein wie John Schlesingers "Marathon Mann" heran, aber der vornehmlich in Deutschland gedrehte Thriller ist auf jeden Fall eine Entdeckung wert.
Maximilian Schell spielt die Rolle des Naziverbrechers auch sehr glaubwürdig und in Nebenrollen gibts ein Wiedersehen mit Klaus Löwitsch, Günther Strack, Christine Wodezky, Maria Schell oder Hannes Messemer.
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am 4. Februar 2014
Schon die Einleitung des Films ist genial, die Weihnachtsmusik symbolisiert die oberflächlich heile Welt und verbindet Synonyme wie Nächstenliebe, Rücksicht und Geborgenheit. Doch die schöne Welt täuscht, noch immer tummeln sich viele Naziverbrecher in der Gesellschaft, die nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Der Film thematisiert ein wichtiges Thema im Deutschland der Nachkriegsjahre und wirft viele Fragen auf. Sehr empfehlenswert und spannend.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Oktober 2015
Peter Miller, ein Hamburger Journalist, stößt zufällig auf den Selbstmord eines ehemaligen KZ Häftlings.
Sein Freund, der Kommissar Karl Braun, übergibt Peter später das Tagebuch des alten Mannes und was Peter da liest erschüttert ihn zutiefst.
Salomon Tauber berichtet darin von den Gräueltaten des Lagerkommandanten Roschmann der in Riga eine Blutspur hinterließ.
Bei seinen Recherchen erfährt Peter auch den Grund für Taubers Suizid: Er sah Roschmann vor einigen Woche....in Hamburg.
Die Polizei interessierte das nicht und so nahm Tuber sich das Leben.
Aber Peters Recherchen bleiben nicht unentdeckt.
O.D.E.S.S.A (Organisation Der Ehemaligen SS Angehörigen) hat ihn im Visier und die ist sehr mächtig.
Durch alle Bevölkerungsschichten zieht sich dieses Konglomerat ewig Gestriger was Peters Arbeit nicht nur erschwert sondern auch zunehmend gefährlicher macht.
Kann es Peter trotzdem mit der Geheimorganisation aufnehmen?

Die Akte Odessa aus dem Jahr 1974 basiert auf dem gleichnamigen Buch von Frederick Forsyth.
Das bürgt nicht nur für Spannung sondern auch für gut recherchierte Plots.
So auch hier.
Der Film besticht durch eine sauber ausgearbeitete Story die sogar noch Dank Nazi-Jäger Simon Wiesenthal veredelt wurde.
Zur damaligen Zeit ein brisanter Film....heute zumindest immer noch sehr interessant.
Dialoge beherrschen den Film aber das ist bei der Qualität Selbiger gewiss kein Nachteil.
Die Atmosphäre ist bedrückend und die Spannung fast greifbar.
Soundtrack, Settings und Darsteller sorgen für den Rest.
Mit dabei sind u.a.: Jon Voight, Maximilian Schell, Maria Schell, Derek Jacobi, Klaus Löwitsch, Günter Strack, Martin Brandt, Günter Meisner, Kurt Meisel und Mary Tamm.
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am 24. Februar 2014
Den Roman von Frederich Forsythe kannte ich schon - es ist nicht immer problemlos
den Inhalt eines Romanes 1:1 im Film wiederzugeben, aber eines der
"Probleme" der Nachkriegszeit ist unmissverständlich wiedergegeben worden.
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am 24. August 2008
Sicher, dieser Film ist keine Dokumentation über die furchtbaren Verbrechen der Nazizeit und der Verdrängungsmentalität der frühen Nachkriegsjahre.
Trotzdem ist der Film sehr sehenswert, nicht nur wegen des bis zum Schluss spannenden Geschichte eines Journalisten, der die "Spinnennetze" der ehemaligen Kriegsverbrecher aufdeckt.
Sehr gut dargestellt fand ich die Verdrängungsmentalität der 1950er- und 1960er-Jahre im Bezug auf die Nazi-Zeit. Das wird in der Szene, in der sich der junge Journalist Peter Miller und der "Schlächter von Riga" treffen, deutlich: "Was sollte ich denn machen, es war ja Krieg! Und außerdem habt ihr jungen Leute ja keine Ahnung, denn ihr ward ja nicht dabei!"
Erschreckend war auch zu sehen, wie jene Verbrecher sich nach dem Krieg durch "Spinnennetze" (im Film die ODESSA) gegenseitig geholfen und unterstützt haben. Dadurch wurden steile Nachkriegs-Karrieren möglich. Interessant zu beobachten war auch die gewollte Hilflosigkeit, das bewusste Wegsehen und die Korruption der damaligen Justiz in Bezug auf die Verfolgung der Nazi-Verbrechen.
Eine sehr gute Auswahl an Schauspielern und Drehorten rundet diesen sehr sehenswerten Film ab.
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Rezension zu: "Die Akte Odessa" ( GB/D 1974 )

Zum Inhalt:

Hamburg im Jahre 1963: Der Journalist Peter Miller (Jon Voight) gelangt in den Besitz des Tagebuchs
des deutschen Juden Salomon Tauber (Towje Kleiner), der Selbstmord begangen hat. In Taubers Ta-
gebuch beschreibt dieser seine Erlebnisse im Ghetto von Riga, während des Zweiten Weltkrieges.

Insbesondere Taubers Beschreibungen über den SS-Offizier und KZ-Kommandanten Eduard Roschmann
(Maximilian Schell), bekannt als "Der Schlächter von Riga", erregen Millers besonderes Interesse.

Miller beginnt zu recherchieren, stößt dabei auf eine Geheim-Organisation namens "Odessa", einer Orga-
nisation ehemaliger SS-Angehöriger, und gerät dabei in Lebensgefahr...............

Zur Bewertung:

Dieser Spielfilm ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Frederick Forsyth (geb. 1938).

Obwohl die Handlung dieses Thrillers fiktiv ist, gab es den SS-Offizier Eduard Roschmann (1908-1977)
und die SS-Organisation ODESSA wirklich.

Die Bild- und Tonqualität dieser DVD [ Eastman-Color; Filmlänge ca. 124 Minuten ] ist gut bis sehr gut.

Dieser Spielfilm ist -auch heute noch- absolut sehens- und empfehlenswert.
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am 21. Juni 2006
Zum Film: Der Film ansich ist toll! Es sind fantastische Schauspieler und eine gute Handlung. Außerdem kommen sehr ergreifende Szenen vor. Im Vergfleich zum Buch allerdings, ist der Film nicht so toll. Die ersten 30 Minuten waren nach dem Buch gemacht. Aber die Mitte und der Schluss waren nicht sehr überzeugend. Mir tat es wirklich leid als der Film vorbei war. Weil: Das Ende ist so enttäuschend im Vergleich zum Buch!

Meine letzten Zeilen über den Vergleich Film-Buch ist für die Leute, die das Buch nicht gelesen haben, nicht ernst zu nehmen. Ich bewerte hier ja schließlich den Film alleine, und der ist einfach toll.

Sehr zu empfählen!
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am 10. November 2013
Vom Inhalt her ist es ein wichtiger Film von der Spannung her ist es einfach gut gemachte Unterhaltung, auch wenn manches heute etwas hölzern wirkt.
In diesem Klassiker geht es um die Frage, wie konnten nach der Entstehung der BRD viele Nazis wieder in Amt und Würden kommen? Man ließ die Vergangenheit bewusst ruhen und genoss das ‘Deutsche Wirtschaftswunder‘.
Ronald Neame hat sich für die exakte Faktizität der Romanverfilmung Unterstützung von Simon Wiesenthal, dem erfolgreichsten Nazi-Jäger, geholt und ihn sogar in die Handlung mit eingebunden. Kleine lokale Ungenauigkeiten oder nicht zeitgemäße Requisiten tun nichts zur Sache. Die Liste der deutschen Schauspieler liest sich wie das Who-Is-Who der 70er Jahre (z.B. Klaus Löwitsch als Killer, Hannes Messemer und Günter Strack als Edelnazis u.v.a.). Für sie sind die Rollen der bösen Nazis reserviert.
Neben Schwester Maria als tränenreiche Mutter in einer kleinen Rolle steht Maximilian Schell als ehemalige SS Kommandant Roschmann, der Schlächter von Riga, im Mittelpunkt der Recherchen von Journalist Peter Miller (Jon Voight). Warum er den mit neuer Identität Versehenen sucht und findet, wird erst am Ende enthüllt. Im finalen Showdown versucht Roschmann das Verdienst der Nazis am deutschen Wiederaufbau zu betonen. (Eine weit verbreitete Meinung!)
Am Ende macht der Film einen Sprung nach Yad Vashem, der an den Schluss von Schindlers Liste erinnert. Solider Polit-Krimi über die Aufarbeitung der Nazi Verbrechen.
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am 15. Dezember 2010
Das war so eine Modewelle in den siebziger Jahren, wie mir scheint, dass Filme die in einer anderen Zeit spielen einfach mal in die Gegenwart transferiert wurden.

Die Story spielt Anfang der sechziger Jahre und das muss sie auch, sonst kommt das vom Alter der Figuren nicht mehr hin. Die sollen ja alle im Krieg nicht nur als HJ-Pimpfe mitgemacht haben, sondern gestandene SS-Schergen gewesen sein. Dann kann man die Handlung aber nicht einfach noch mal um 15 Jahre nach hinten schieben. Dazwischen waren die Studentenunruhen, der Protest der 68er-Generation gegen ihre Nazieltern und der RAF-Terrorismus. Die Geschichte funktioniert in den siebziger Jahren nicht mehr. Und dann muss man eben auch eine entsprechende Ausstattung im Film haben. Die meisten Schauplätze wären ja noch hingekommen, aber die Autos und die Koteletten und Haifischkragen, das geht gar nicht. Versaut eigentlich den ganzen Film.

Am besten noch mal drehen.
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