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am 20. Oktober 2002
Nazareth-Platten aus den 70er Jahren waren selten aus einem Guß, das Spektrum reicht meistens von sehr ruhigen, von Dan McCafferty Whisky-getränkter Stimme getragenen Songs bis hin zu amtlichen Krachern. So auch hier, was diese CDs auch rund 25 Jahren nach Erscheinen der LP noch absolut hörenswert macht. Wer auf den größten Hit "Love Hurts" von Nazareth steht, wird auch "Flying" und insbesondere "I Don't Want To Go On Without You" sofort in's Herz schließen. "I Want To Do Everything For You" lebt von der absolut eingängigen Bass-Line, kriecht sofort in die Gehörgänge und setzt sich dort fest. Der Opener "Somebody To Roll" ist ein echter Stampfer und auch "L.A. Girls", auf der LP noch der Rausschmeißer, geht gut ab. "Down Home Girl", "Born To Love" und "Wild Honey" sind einfach gute Rock-Songs. Im Gegensatz zu einigen anderen Nazareth-Scheiben findet sich somit auf "Play'n'The Game" kein Lückenfüller, die Mischung ist in sich stimmig und man hört die Platte gerne von vorn bis hinten durch. So ist es auch kein Wunder, dass "Play'n'The Game" neben "Hair Of The Dog" in den 70er Jahren das erfolgreichste Album der Band war. Mit der B-Side "Good Love" gibt's noch einen ebenfalls nicht schlechten Bonus-Song auf dieser CD, die wie die anderen 30th Anniversary Edition's durch ein aufwändiges Inlet und tollen Sound weiter aufgewertet wird. Freunden der härteren Gangart empfehle ich zusätzlich "No Mean City" von 1979.
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Im November 1976 erschien "Play `n` The Game", das achte Studioalbum der Schotten Nazareth. Eingespielt wurde es von Manny Charlton (Lead Guitar), Pete Agnew (Bass Guitar and Vocals), Dan McCafferty (Lead Vocals) und Darrell Sweet (Drums and Vocals). Als Produzent war wieder Manny Charlton tätig. Fünf Bandkompositionen stehen vier Coversongs gegenüber.

Die Musiklandschaft Ende 1976 hatte sich verändert, es schossen überall Punkbands wie Pilze aus dem Boden. Nazareth blieben aber ihren musikalischen Wurzeln treu, bluesiger Hard Rock war angesagt.
Zu den Songs:
Somebody to roll: Der Opener ist ein Hard Rocker, die Stimme von Dan kommt richtig gut. Starker Song.
Down home girl: Bluesiges, cooles Teil. Tolles Solo von Manny. Ebenfalls starker Song.
Flying: Kein `Snaz Album ohne Ballade. `Flying` hätte als Single Nachfolger von `Love hurts` werden können.
Waiting for the man: Wieder ein cooles Stück mit tollem Bass von Pete.
Born to love: Recht flottes und typisches Stück für `Snaz. Zum Ende tolles Solo von Manny.
I want to (Do everything for you): Cover von Joe Tex, sehr bluesig. War längere Zeit im Liveset.
I don't want to go on without you: Herz- und Schmerzballade, wie maßgeschneidert für Dan.
Wild honey: Cover von den Beach Boys, bis auf die Reibeisenstimme von Dan eher mittelprächtig.
L.A. girls: Schnelles, rockiges Teil und der Rauschmeißer der Orginal LP.
Good love (Bonus Track): Typischer Hard Rocker der Gruppe.

"Play `n` The Game" fehlt der grosse Hit wie z.B. `Telegram` auf dem Vorgänger "Close Enough For Rock`n`Roll", dafür punktet es durch Ausgeglichenheit. Es gibt hier keinen Ausfall, dafür fast durchgehend gute Tracks zu hören. Daher gibt es von mir vier Sterne für "Play `n` The Game".
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am 23. Dezember 2005
"Play'n'The Game" hat ein sehr simples Cover, das die Abkehr von Fantasy-Themen symbolisiert, die in der Punk-Zeit 1976 verpönt waren. Vier Männer am Spieltisch, komplett mit Bierflaschen, ist alles, was wir hier bekommen.

Machen wir jetzt aber die Augen zu und die Ohren auf, erleben wir eine leichte Steigerung zum Vorgänger "Close Enough For Rock'n'Roll".

Besonders "Flying" erinnert an die Stärken von z.B. "Hair Of The Dog", das funkige "Waiting For The Man" (hat nix mit dem Song von Velvet Underground zu tun) fängt die Atmosphäre der Mitt-70er (der Vor-Punk-Ära) perfekt ein. Könnte direkt von Sweet's "Off The Record" stammen, wäre da nicht Dan McCafferty's unverwechselbare Stimme. Der Blues "I Want To Do Everything For You" (von Joe Tex) entwickelte sich zum Live-Klassiker.

Nach "I Want..." kommt "I Don't Want...". "I Don't Want To Go On Without You" ist wieder Herz-Schmerz in der Tradition von "Love Hurts". Geschmackssache.

Wie auch immer, Nazareth gingen ihren Weg unbeirrt weiter und hielten sich tapfer in einer Zeit, als im "UK" alles nach "Anarchy" brüllte.
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