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5.0 von 5 Sternen Gelungene "Bilder einer Ausstellung",exzellenter Bach/Busoni
Nach einer Zeit der (jedenfalls aufnahmemäßigen) Abstinenz legt der junge russische Pianist Evgeny Kissin nun wieder eine neue Solo-CD vor, deren Herzstück die "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky darstellen. Dieses sowohl in der Klavier- wie auch der Orchesterfassung äußerst beliebte Stück zählte zum Repertoire solch...
Veröffentlicht am 12. April 2002 von Marcel Bartnik

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viel des Guten
Mal wieder eine neue CD des wohl überragenden Pianisten seiner Generation. Während andere in diesem Alter (er vollendete kürzlich sein 30.Lebensjahr) noch von einer Karriere träumen, hat Kissin in der Klassikszene bereits alles erreicht, was man als Pianist erreichen kann.
Hier folgt wieder einmal eine Aufnahme des Pianisten, welches ihm...
Veröffentlicht am 28. Mai 2002 von Jeremias Mameghani


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene "Bilder einer Ausstellung",exzellenter Bach/Busoni, 12. April 2002
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / Bach: Toccata, Adagio und Fuge / Glinka: Die Lerche (Audio CD)
Nach einer Zeit der (jedenfalls aufnahmemäßigen) Abstinenz legt der junge russische Pianist Evgeny Kissin nun wieder eine neue Solo-CD vor, deren Herzstück die "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky darstellen. Dieses sowohl in der Klavier- wie auch der Orchesterfassung äußerst beliebte Stück zählte zum Repertoire solch illustrer Pianisten wie Richter oder Horowitz und wird auch heute noch von nahezu jedem Konzertpianisten aufgeführt. Kissin läßt dabei von den ersten Takten der einleitenden "Promenade" an erkennen, daß er zügige Tempi bevorzugt. Dies bekommt im Verein mit seiner beeindruckenden Fähigkeit, auch bei höchster Beanspruchung noch äußerst klar zu artikulieren, insbesondere den von vorneherein schneller angelegten Stücken wie dem "Ballett der Küken" oder der "Marktszene in Limoges" sehr gut. Die die einzelnen Stücke verbindenden "Promenaden" wirken dagegen manchmal etwas gehetzt - durch eine Kunstausstellung läuft man schließlich auch nicht. Auf der anderen Seite vermag Kissin auch kontrastreiche Stücke wie "Samuel Goldenberg und Schmuyle" exzellent darzustellen, und überzeugt ebenso mit einer auch im unteren dynamischen Spektrum nuancierten Spielweise bei "Il vecchio castello". Der gespenstische Charakter der "Katakomben" und die furchterregend dargestellte "Baba Yaga" sowie das grandios gesteigerte "Tor von Kiev" bilden einen exzellenten Abschluß. Trotz dieser Qualitäten ist die Referenzeinspielung dieses Werks nach wie vor die Deutung Ivo Pogorelichs (DG), der den einzelnen Stücken mit der für ihn charakteristischen Detailversessenheit noch mehr Lebendigkeit, Farbigkeit gibt.
Die Bach/Busoni-Transkription ist - wie schon die Chaconne, die Kissin vor einiger Zeit eingespielt hat - auf allerhöchstem Niveau. Zwar beeindruckt zunächst die absolute manuelle Kontrolle, die eine gleichzeitige mehrfache Stimmführung etwa in der Fuge mit einer unerreichten Brillanz und Klarheit ermöglicht; was Kissins Spiel aber insgesamt auszeichnet und auch hier wieder zum Tragen kommt, ist sein Gespür für musikalische Spannungsbögen, die er mit wohldosiertem Rubato und enormer dynamischer Spannweite artikuliert. Dies hält auch das trauermarsch-ähnliche Adagio sehr gut zusammen und läßt es berückend weltfern wirken. - Die zwischen diesen beiden zentralen Werken stehende "Lerche" ist eine charmante, russisch-melancholische Zugabe, die eine gute Ergänzung des restlichen Programms darstellt. - Die Klangqualität ist, wie von RCA gewohnt, exzellent; das Beiheft könnte ausführlicher sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!, 14. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / Bach: Toccata, Adagio und Fuge / Glinka: Die Lerche (Audio CD)
Um es kurz zu fassen, denn der ausführlichen Bewertungen gibt es für diese CDs ja genug: Diese Aufnahme ist meiner Meinung nach die mit Abstand beste der "Bilder einer Ausstellung".
Ich hatte schon länger eine Aufnahme von Horowitz. Obwohl mir die "Bilder" gut gefallen, habe ich diese CD nur selten gehört. Sie hat mich nie wirklich mitgerissen. Dann sah ich im Fernsehen die Interpretation Kissins und konnte nur staunen. Es ist einfach beeindruckend, wieviel in diesem Stück Musik drinsteckt, wenn man es so spielt, wie Kissin das tut! Ich habe seitdem immer wieder andere Interpretationen angehört - sie scheinen mir nun plötzlich alle Belanglos, Gefühllos und uninspiriert...
Ein schöner Zusatz ist das kurze Stück "The Lark" von Glinka!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viel des Guten, 28. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / Bach: Toccata, Adagio und Fuge / Glinka: Die Lerche (Audio CD)
Mal wieder eine neue CD des wohl überragenden Pianisten seiner Generation. Während andere in diesem Alter (er vollendete kürzlich sein 30.Lebensjahr) noch von einer Karriere träumen, hat Kissin in der Klassikszene bereits alles erreicht, was man als Pianist erreichen kann.
Hier folgt wieder einmal eine Aufnahme des Pianisten, welches ihm entgegenkommt. Bach-Busonis Toccata nimmt er voller Elan und mit großem Schwung und versucht eine orchestrale Deutung dieses Werkes vorzunehmen. Leider muß man hier Abstriche machen, wenn man sich vor Augen hält, daß dieses Werk einst für Orgel geschrieben worden ist und Kissin hiervon doch wesentlich abweicht. gerade im Adagio schafft er es nicht zur Ruhe zu kommen, sondern muß auch hier seine Kraft und seine technische Überlegenheit ausspielen. Ganz anders beispielsweise Horowitz in seiner legendären Aufnahme aus der Carnegie-Hall aus dem Jahre 1965 schafft Kissin es nämlich nicht, dem Hörer ein fast transzendentales Gefühl zu vermitteln. Ebenfalls in der technisch höchst schwierigen Fuge beweist er, daß er das Instrument beherrscht wie nur wenige andere Pianisten. Doch auch hier ist es des Guten zuviel, auch hier muß man Horowitz den Vorzug geben, auch wenn dieser wesentlich unsauberer spielt als der junge Russe. Ob Bach so eine Virtuose Deutung dieser Toccata gewollt haben mag, wage ich zu bezweifeln.
Anschließend als kurzes "Intermezzo" die Lerche von Glinka in der Bearbeitung von Balakirew. Hier konzentriert sich Kissin auf die Führung der einfachen Melodiestimme, vergißt alles um sich herum und brilliert mit einer Anschlagskunst, wie sie in diesem Stück bisher nie erreicht worden ist (z.B. Magaloff). Atemberaubend!
Schließlich das Hauptwerk der CD, Mussorgskys fast zu oft gespielte "Bilder einer Ausstellung", Kissins Lieblingswerk. Hier ist er voll in seinem Element. Besonders überzeugt Kissin ab dem Bild "Markt von Limoges". Dieses wohl schwerste Stück aus diesem Zyklus gelingt ihm meisterhaft, Baba Yaga wird zu einem wahren Hexenritt (vgl. Mussorgskys "Ritt auf dem kahlen Berg") und das Tor von Kiew erschien noch nie so prunkvoll wie in dieser Aufnahme!
Alles in allem hat auch diese CD wieder Referenzcharakter, wäre da nicht dieser Bach....
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2.0 von 5 Sternen Mussorgsky am Piano ist schwierig, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / Bach: Toccata, Adagio und Fuge / Glinka: Die Lerche (Audio CD)
Leider verstehe ich tatsächlich nicht viel von Tasteninstrumenten, aber ich verstehe anhand dieser Aufnahme, warum die Instrumentalisierung bei diesen Mussorgksy-Themen so wichtig ist. Nur einem Instrument anvertraut, werden die Melodie-Linien arg penetrant und sind wohl nur dem Techniker und Spieler zugänglich. Ich ziehe Orchester-Versionen definitiv vor und entschuldige mich bei Herrn Kissin, dass ich nicht weiß, wie gut er das hier nun interpretiert hat.
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4 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo die Liebe hin fällt..., 10. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / Bach: Toccata, Adagio und Fuge / Glinka: Die Lerche (Audio CD)
Ich liebe Klavier, daher gefällt mir diese Version von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung wohl am besten. Die Klahrheit ist bestechend.
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