Kundenrezensionen


234 Rezensionen
5 Sterne:
 (171)
4 Sterne:
 (24)
3 Sterne:
 (14)
2 Sterne:
 (12)
1 Sterne:
 (13)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


140 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filmgewordene Kunst, diese Totenmesse
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt:...
Veröffentlicht am 22. Mai 2005 von Martin Rosie

versus
186 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genialer Film, schlechte DVD
Da anscheinend die meisten hier nur über den Film und niocht über die DVD sprechen, werde ich jetzt mal nicht über den FIlm, sondern nur über die DVD sprechen.
Der Film selbst ist zweifelsohne einer der beunruhigendsten und gnadenlosensten Drogen-Filme, die es gibt und er hat 10 von 10 Sternen verdient! Gerade deshalb ist es verwunderlich, wie ein...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2002 von Hampel


‹ Zurück | 1 224 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

140 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filmgewordene Kunst, diese Totenmesse, 22. Mai 2005
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt: Aronofsky destruiert im Verlauf des Films sämtliche Freuden, sämtliche Hoffnungen, sämtliche Träume eben, die die vier Protagonisten zu Beginn des Films noch gehabt haben.
Da wären Harry und Tyrone, die vom großen Drogengeschäft träumen und zu diesem Zweck Stoff kaufen, strecken und weiterverkaufen. Harrys Freundin Marian, Kind aus reichem Hause, die wie Harry und Tyrone süchtig nach zahlreichen Drogen ist. Und Harrys harmlose alte Mutter, die verwitwet zu Hause sitzt und süchtig nach einer bunten lauten Fernseh-Selbstfindungsshow ist. Als sie in die Sendung eingeladen wird, fasst sie den Beschluss abzunehmen, und als das zu mühsam wird, verschreibt ihr ein Arzt Appetitzügler, von denen sie abhängig wird - immer noch allein zu Haus, sogar einsamer denn je.
Der Mutterplot entwickelt sich im Verlauf des Films zum eindrücklichsten der beiden Hauptgeschichten, da die alte Dame es sich nicht aussucht, abhängig zu sein. Sie versteht ja bis zum Schluss nicht, was mit ihr geschehen ist, und auch als ihr Kühlschrank sich wiederholt in seiner Ecke mit lautem Krachen bewegt, lautet ihre einzige Reaktion: noch eine Appetitzüglerpille. Und noch eine. Aronofsky schafft es wie schon bei "Pi", die Talfahrt seiner Protagonisten visuell künstlerisch und gleichwohl wie mit dem Holzhammer zu untermalen. Die Szenen, in denen Harrys Mutter von Wahnvorstellungen geplagt auf die Straße flüchtet, mitten im Winter nur mit ihrem idealisierten roten Kleid bekleidet, überbieten an optischer Brillianz alles, was ich bisher in Filmen gesehen habe. Aronofsky benutzt für die Visualisierung des Innenlebens seiner Figuren unorthodoxe Mittel. Zum Beispiel setzt er die schon aus "Pi" bekannten schnellen Ablaufsequenzen ein, wenn seine Figuren die Drogen zu sich nehmen. Dadurch verkommt die Prozedur zum bloßen Automatismus, während der Zuschauer gleichzeitig schnell und intensiv ins Erlebnis hineingeworfen wird.
Überhaupt lässt Aronofsky wenig Distanz zu seinen Figuren zu. Während man sie anfangs gut kennenlernt in ihrem gemeinsamen Sommer, sich teilweise gar mit ihnen identifizieren mag und ihren kleinen Wunschträumen inmitten der grell-sommerlichen Realität, lernt man später ihren Untergang kennen - und damit den eigenen gleich mit. Sämtliche Szenen basieren letztlich auf der gezeigten Dualität von Innen- und Außenleben der Figuren. Das betont Aronofsky durch jene filmischen Mittel, die beispielsweise ein andermal Harrys Mutter am Frühstückstisch zeigen, vor sich eine Grapefruit, ein hartes Ei und eine Tasse Kaffee. Man sieht ihr trauriges Gesicht - Schnitt - und die leergegessene Grapefruitschale - Schnitt - ihr immer noch unbefriedigtes Gesicht - Schnitt - die Eierschalen - Schnitt - ihre unveränderte Miene - Schnitt - die leere Kaffeetasse - Schnitt - und ihren Blick zum Kühlschrank. Auf diese Weise lässt Aronofsky den Zuschauer gleichsam am äußeren Geschehen - in diesem Fall dem Essen - und am Innenleben - dem unbefriedigten Zustand der alten Frau - teilhaben und konzentriert sich dabei aufs Wesentliche, ohne allzu akribisch Abläufe aufzuzeigen. Um diese geht es ja auch nicht. Es geht nur darum, wo alle Figuren aus Aronofskys Film am Ende landen: sehr weit unten.
Dies alles schafft Aronofsky ohne moralischen Zeigefinger zu präsentieren. Zu alltäglich wirken die Charaktere, zu tragisch deren Schicksal, zu nachvollziehbar ihre Beweggründe, als dass noch Platz für aufgesetzte Moral wäre. Zugegeben: Ab 16 ist der Film nicht, das aber allein aufgrund psychischer Gewalt, nicht physischer. Eines dürfte sicher sein: Wer diesen Film gesehen hat, lässt die Finger von Drogen. Zu eindrucksvoll ist das Schauspiel, das sich da vor den eigenen Augen abspielt, zu grausam, zu hoffnungslos, zu erniedrigend, zu erschlagend die optische sowie auditive (der Soundtrack zählt zu den besten seiner Art) Omnipräsenz des Films.
Aronofsky stellt sein Können als Filmkünstler nach dem sehr guten "Pi" mit einem noch besseren Film unter Beweis, einem Film, der das geistige Potential des Großteils der weiter unten herbeipolemisierten "MTV-Jugend" weit übersteigen dürfte. Was bleibt, ist das Wissen, dass es auch anders ginge. Vielleicht wird das Requiem im eigenen Leben ja doch zu einem Menuett. Zu hoffen wäre es.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


186 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genialer Film, schlechte DVD, 14. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Da anscheinend die meisten hier nur über den Film und niocht über die DVD sprechen, werde ich jetzt mal nicht über den FIlm, sondern nur über die DVD sprechen.
Der Film selbst ist zweifelsohne einer der beunruhigendsten und gnadenlosensten Drogen-Filme, die es gibt und er hat 10 von 10 Sternen verdient! Gerade deshalb ist es verwunderlich, wie ein so grandioser Film in eine so schrecklich schlechte DVD gepackt werden kann.
1. Der Film ist nur mit deutscher Tonspur enthalten, das allerdings einmal in Dolby Digital 2.0 und 5.1.
2. Es ist kein zusätzliches Material auf der DVD, ausser ein paar Trailer, die vom Genre her alledings ganz und gar nicht zu dem Film passen.
3. Die Bildqualität ist nur mittelmäßig.
4. Der Kollege, der den Text hinten auf der Hülle verfasst hat, hat entweder den Film nicht gesehen oder interpretiert völlig daran vorbei.
Was haben sich die Leute von HighlightDVD bloß dabei gedacht, dieses Aronofski-Meisterwerk in so ein dreist schlechtes Kostüm zu zwängen??
Film: 5 Sterne, DVD: 1 Stern = 3 Sterne insgesamt.
Matthias
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut überragendes Meisterwerk!, 18. März 2006
Dieser Film ist kaum in Worte zu fassen! Was Darren Aronofsky hier abgeliefert hat, ist ein meisterhaftes, geradezu unglaublich intensives Drama, das selbst thematisch ähnliche Filme wie beispielsweise "Trainspotting" weit hinter sich lässt. Dass der Film bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen ist, ist ein Versäumnis ohnegleichen. Doch auch so ist dies ein Streifen, den man nicht verpassen darf und gesehen haben muss. Die Inszenierung ist packend und im Finale unerbittlich, das Drehbuch differenziert und ausgefeilt. Die Darsteller gehen mit ihren Leistungen bis an die Grenzen, besonders die hierfür oscarnominierte Ellen Burstyn(unvergesslich: ihr Verfall zum pillensüchtigen Wrack!) und die nicht minder geniale Jennifer Connelly (beklemmend: ihr verzweifelter Schrei unter Wasser!). Die Kameraarbeit ist innovativ und effektvoll, ohne dabei allerdings die Geschichte des Films in den Hintergrund treten zu lassen. Der Soundtrack ist großartig und das Sounddesign gänsehauterzeugend.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Streifen in jede gute Sammlung gehört. Er ist mitreißend und steigert sich immer mehr bis zu seinem unvermeidlich bitteren Ende. Kein glattgebügeltes Hollywood-Movie mit Happy End also, sondern physisches Kino, das den Zuschauer fordert und ihn am Ende erschüttert und ausgelaugt, aber auch begeistert von soviel filmischer Genialität zurücklässt. Einfach unvergleichlich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Kino - Schwache DVD, 26. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Zu dem Film selbst möchte ich gar nicht viel sagen, er ist schlichtweg etwas Besonderes und von Regisseur Darren Aronofsky meisterhaft inszeniert.
Leider wird die DVD-Ausgabe diesem künstelerisch durchaus wertvollen Werk keineswegs gerecht. Der leidenschaftliche Cineast wird zunächst die englische Original-Tonspur schmerzlich vermissen, ein Manko, das sich eine DVD der mittleren Preisklasse nicht erlauben darf.
Wahrhaft verschaukelt fühlt man sich schliesslich, wenn man im Extras-Menü nicht etwa geschnittene Szenen oder Schauspieler-Interviews findet, sondern lediglich die Vorschau eines drittklassigen Horror-Streifens. ("Der besondere Film"!)
Auch in der Trailer-Abteilung findet man mitnichten den Kinotrailer des Hauptfilms, sondern nur einige Trailer von B-Movies aus dem bescheidenen Repertoire des Anbieters.
Schwach, kann man da nur urteilen und dem Film-Liebhaber den Erwerb der englichen RC2-Version wärmstens ans Herz legen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NICHT GESCHNITTEN, 3. November 2005
Von Ein Kunde
Ich muss hier meinem Vorredner wiedersprechen. Dieser Film ist keinesfalls geschnitten! Mein Vorredner hat wohl die Filmlägen der NTSC-Version und der PAL-Version verglichen.
Beim Transfer vom Kinoformat(24fps) zum PAL-Format(25fps) wird das Bild um vier Prozent beschleunigt -- also von 24 fps auf 50 Bilder pro Sekunde. Dadurch laufen die Filme 1,04-mal schneller und sind dementsprechend um 4 Prozent kürzer -- ganz ohne Zensur.
Der Film selbst ist auf jeden Fall eine Herausforderung für den Seher, fordert er doch zum Mitdenken auf. Die gut agierenden Darsteller zeigen eindrucksvoll den Verfalll der Charaktäre durch die inneren und äußeren Veränderungen. Hier wird nicht die heilge Welt vorgegaukelt, sondern man wird als Zuseher unter die kalte Dusche gestellt. Offen und ehrlich bis zum bitteren Ende. Die vorliegende Premium Edition liefert zusätzlich zur normalen Fassung noch ein recht umfangreiches Bonusmaterial. Waren Bild und Ton schon vorher auf einem gut-durchschnittlichen Niveau, so hat man nun auch über den Film hinaus noch einiges zu tun. Wer anspruchsvolle Filme liebt, kann hier unbedingt zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als ein hervorragendes Antidrogendrama..., 6. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Eines möchte ich vorwegnehmen: Requiem for Dream hat mich wirklich schwer beeindruckt.
Der Fim ist darstellerisch und handwerklich eine absolute Meisterleistung. Darstellerisch beeindruckt natürlich Ellen Burstyn, die hier eine mehr als oscarverdächtige Performance abliefert, und dafür auch mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Positiv fällt vor allem der Schauspieler Marlon Wayans auf, der den Meisten von uns nur durch seine peinlichen Auftritte in der grenzdebilen Scary Movie-Reihe bekannt ist, hier aber beweist, dass er durchaus darstellerische Brillanz besitzt.
Der Soundtrack, den Clint Mansell mit dem tollen Kronos Quartett auf die Beine gestellt hat, ist absolut genial. Besonders das wundervoll verstörende Hauptthema, das im Laufe des Films in verschiedenen Variationen immerwiederkehrt, bleibt nachhaltig im Kopf zurück. Noch nie hat die Musik eines Filmes mehr zur atmospährischen Dichte beigetragen.
Bereits zu Beginn, als die Charaktere noch voller Hoffnung sind, und nichts Böses zu erahnen ist, erzeugt Darren Aronofsky mit seinen Splitscreendarstellungen, den zeitraffenden Aufnahmen, dem gezielten Einsatz von dunklen und kühlen Farben (die keinesfalls unnatürlich wirken), und vor allem durch den Einsatz genial komponierter Musik- und Soundeinlagen, eine distanziert befremdliche, ja fast beängstigende Atmosphäre.
Außerordentlich gut gefallen hat mir an diesem Film, dass er das Thema Sucht als Ganzes behandelt, und auch die alltäglichen, sozial akzeptierten Formen der Sucht wie zB. das Fernsehen kritisch unter die Lupe nimmt, und auch hier nicht mit unterschwelliger Kritik an den Massenmedien und der Unterhaltungsindustrie geizt.
Die letzte halbe Stunde des Films fesselt tatsächlich vor den Schirm, und ist an ihrer Stärke kaum zu überbieten. Der subtile Horror schleicht sich ungewöhnlich langsam, dafür aber umso stärker ein. An dieser Stelle ein großes Lob an den Regisseur der auf plakative und einfältige Schockdarstellungen verzichtet.
Requiem for a Dream ist wahrlich mehr als ein hervorragendes Antidrogendrama. Es handelt sich bei diesem Film um ein Gesamtkunstwerk, das Kritik übt, eine schmerzhaft berührende Geschichte über Freundschaft und Liebe erzählt, und obendrein noch durch seine stilistische und visuelle Virtusoität ein unvergessliches Fest für die Sinne bietet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme der letzten Jahre., 21. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Arachnofkys RfaD gehört zu jenen Filmen, die man noch eine Woche nach dem ersten Ansehen nicht vergessen kann. Es hängt einem nach und lässt die Gedanken nicht mehr los. Vielleicht liegt es daran, dass man durch diesen Film verstehen lernt, dass zunächst alles mit Hoffnung beginnt, aber wenn diese Hoffnung und der Traum mit einer Sucht egal welcher Art genährt werden, dann endet alles in der ultimativen Katastrophe. Warum aber, so darf gefragt werden, sollte man dann solche Filme drehen und ansehen? Man weiß doch, dass Drogen und Sucht "böse" sind. Gibt es nicht bereits genug Filme wie Trainspotting? Nein, RfaD ist anders: denn man hat das Gefühl, durch die Augen der Akteure die Autozerstörung zu erleben, mit all den wirren Farben, Tönen und Schmerzen. Ein irrer Angriff auf die Sinne, der einen am Ende, nach einer Climax des schrecklichen Niedergangs der Protagonisten nur eines fühlen lässt: Mitleid für dieselben. Getragen wird dieser filmische Schock durch eine geniale Musik des Kronos-Quartetts, die ihrerseits dazu beiträgt, dass man manche Szenen nicht aus dem Gedächnis bannen kann.
Summa Summarum: RfaD ist, was Shelby durch sein Buch erreichen wollte: eine emotionale Lektion, die im filmischen Bereich ihres gleichen sucht. Sie erschüttert, sie erschreckt und verängstigt, denn sie macht klar: Jedem kann es so gehen, die Sucht und ihr Objekt sind zweitranging.
Uneingeschränkt empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum in Worte zu fassen, 19. März 2005
Kaum ein Film weiss mit der Musik, den Schauspielern und den letztendlich gezeigten Szenen so gut umzugehen, wie Requiem for a Dream.
Das Darren Aronofsky als Regisseur ein berecherung darstellt, hat er schon mit Pi bewiesen, aber mit Requiem for a Dream schafft er es, einen der besten Filme überhaupt zu präsentieren.
Wer sich dann lieblos und billig inszenierten Filmen wie Christiane F. oder ahnlichem nicht wohl gefüllt hat, sollte sich diesen Film unbeding ansehen.
Das ganze umfassende Thema der Drogensucht (beides: legal und illegal) wird in diesem Film so menschlich und realistisch, aber auch sehr schockieren dargestellt, dass man richtig berührt wird.
Diese Berührung ist allerdinds nicht peinlicher Art, wie bei den Filmen von Regisseuren wie Larry Clark, bei denen sich der Zuschauer eher überrumpelt fühlt und sich nicht richtig in den Film einbeziehen kann.
Man hat das Gefühl, mit den Geschichten der Charaktere verknüpft zu werden und entwickelt Sympathie.
Durch diese Symathie fällt einen allerdings schwer, dass doch recht schockierende Ende zu verkraften, in der sich zu Suchtstation dem Winter zuwendet (Der Film ist in Sommer, Herbst und Winter unterteilt).
Man bekommt zerstörte Personlichkeiten zu sehen, die ein weiteres gucken zwar nicht besonders leicht machen, aber man wird diesen Film sicher nicht mehr vergessen und sicher sein, ein wahres Kunstwerk gesehen zu haben.
ich empfehle jedem diesen Film, der fern ab von Mainstream gerne Filme schaut, die vor Potenzial von seiten des Regisseurs fast zu platzen scheinen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Can't u come today...?", 21. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
"Requiem for a dream" ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Zuerst dachte ich: "Bitte nicht noch ein Drogenfilm..." Aber dieser hat mich nicht nur mitgerissen, er hat mich nicht mehr losgelassen. Tut er bis heute noch nicht.
Durch die perfekt künstlerische Art, den fantastischen Soundtrack und die außergewöhnliche Darstellung der Akteure, ist man sofort gefangen. Anfangs gibt es sogar noch Grund zu lachen...bis das Schicksal seinen Lauf nimmt.
Das Theme vergisst man nie wieder und ich bekomme schon Gänsehaut, wenn ich nur die ersten Klänge höre. Dieser Film ist Pflicht!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nackte Wahnsinn, 28. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Was als locker-lässiger Film beginnt, entwickelt sich immer mehr in ein rasantes Drama mit horrorfilmartiger Wirkung aus. Ich würde es so beschreiben: Der Film wirft dir irgendwann, ganz unverhofft und ohne Vorwarnung, brutal eine Realität vor, die du nicht sehen willst. Immer schlimmer, immer brutaler, immer offener weitet er sich aus und zieht dich in seinen Bann. Wenn du glaubst, es kann nicht mehr ärger werden, schlägt er noch einmal zu und lässt dich dann im Wohnzimmersessel alleine.
Ein Film, der seine Wirkung hinterläst. Bei jedem!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 224 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Requiem for a Dream
Requiem for a Dream von Hubert Selby Jr. (DVD - 2003)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen