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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
146
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am 25. August 2006
Wer den Film noch nicht kennt, ihn aber sehen statt lesen möchte, sollte sich die beiden "Rezensionen" "Ein Meisterwerk!!!" und "Ein sehenswerter Thriller mit Michael Douglas ...," von "kundevonamazon", beide geschrieben am 8. Juli 2006, nicht zu Gemüte führen. Denn er/sie erzählt nahezu die komplette wendungsreiche Handlung inklusive dem dann beim Anschauen nicht mehr überraschenden Ende. Wie man auf die Idee kommt solche überflüssigen Texte zu verfassen, ist mir ebenso schleierhaft wie die Tatsache, dass dies in zwei Ausführungen mit unterschiedlichen Bewertungen geschehen musste. Von der Qualität der Texte fange ich lieber erst gar nicht an. Mit einem Filmfreund haben wir es hier jedenfalls scheinbar nicht zu tun, denn als solcher schreibt man so was nicht bzw. warnt die Leute, die sich dem Film "jungfräulich" nähern wollen fairer Weise. Ist hiermit geschehen.
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am 19. November 2014
Dieser Film definiert in meinen Augen das Genre "Thriller" und grenzt dieses zugleich von Verwechslungen mit "Actionfilm" oder gar "Horror" ab: Eine intelligente Geschichte mit zahlreichen Wendungen, die vom Character der Hauptfigur lebt und nicht von visuellen Effekten (was nicht heißt, dass Effekte oder Action gänzlich fehlen); eine Handlung, die zu verfolgen in jeder Minute des Films Freude bereitet; ein genialer Spannungsbogen und übereugende Schauspieler. Seit ich den Film vor 15 Jahren zum ersten mal gesehen habe, liebe ich diesen Film und das Genre; an diesem Film messe ich andere Thriller und das setzt hohe Maßstäbe.
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am 3. Dezember 2006
Okay, eins vorweg: Diese DVD-Edition kann man sich getrost sparen, wenn man die erste Version schon auf DVD hat. Denn sie bietet, obwohl sie sich den klangvollen Namen "Special Edition" gibt, kaum Neues.
Es ist noch immer eine DVD mit ein paar kleinen Features, aber von anderen "Collector's Editions" oder so weit entfernt.
Und da Bild und Ton der ersten Version absolut in Ordnung waren, braucht man nicht nochmals Geld zu investieren.

Ich bewerte aber bei meinen Rezensionen generell den Film, nicht die DVD, es sei denn, sie trübt tatsächlich den Film durch besonders schlechte Qualität. Deswegen gibt es hier für THE GAME trotzdem fünf Punkte. Denn der Film ist wirklich ein Meisterstück vor dem Herrn.

Es ist schwierig, eine kurze Inhaltsangabe zu machen, ohne zu viel von dem Film zu verraten. Denn wer den Film noch nicht kennt, der sollte ihn eigentlich möglichst ohne jegliche Vorkenntnisse der Geschichte sehen. Den Anfang kann ich trotzdem kurz erläutern.

Michael Douglas spielt Nicholas Van Orton, einen arroganten und kalten Multimillionär, der zwar ein volles Bankkonto besitzt, dessen Lachen und Herzlichkeit aber irgendwo auf dem Weg seiner geldorientierten Karriere auf der Strecke geblieben sind. Auf deutsch: Er ist ein richtig unsympathischer Kotzbrocken.

Zu seinem Geburtstag bekommt er von seinem Bruder Conrad (klasse: Sean Penn) ein besonderes Geschenk: Die Teilnahme an einem Spiel, das dem Teilnehmer augenscheinlich Erholung und Abstand vom stressigen Alltag bieten soll.
Nach einigem Zweifeln entschliesst sich Nicholas letztendlich doch dazu, das Spiel mitzumachen. Doch nachdem er einige notwendige Tests absolviert hat, teilt man ihm mit, er sei für das Spiel nicht geeignet.
Doch während Nicholas noch immer darüber wettert, dass er so viel Zeit für die Tests für das Spiel verschwendet hat, geschehen plötzlich merkwürdige Dinge in seinem Leben....

David Fincher ist einer der größten Visionäre des modernen Thrillers, den Ruf hat er sich mit SE7EN erkämpft und mit FIGHT CLUB manifestiert. THE GAME ist ein wunderbares Beispiel seiner ausgeprägten Phantasie, seiner Intelligenz und seiner beachtlichen handwerklichen Möglichkeiten als Regisseur. Die Inszenierung von THE GAME ist in jeder Sekunde aussergewöhnlich gut, teils einfach verstörend, dann wieder klaustrophobisch und hektisch. Die oft verwirrende Geschichte wird somit, egal in welcher Situation, wunderbar zum Zuschauer transportiert.

Ja, die Gechichte ist verwirrend. Doch anders als in den meisten Fällen ist dies kein negativer Aspekt von THE GAME, im Gegenteil.
Denn aus der Verwirrung, aus Fincher's Spiel mit dem Zuschauer, schöpft THE GAME einen Großteil seiner Anziehungskraft. Der Zuschauer weiß in jedem Moment nur genauso viel, wie Nicholas Van Orton selbst. Also praktisch gar nichts. Bis der Film am Ende dann aufgelöst ist, wird man von einer fast schon kafkaesken Situation in die nächste getrieben, auch wenn der Film trotzdem im Endeffekt einen deutlichen roten Faden spinnt.

Die hervorragenden Schauspieler verkörpern ihre Rollen ungemein gut. Wenn ich jetzt allzuviel über Michael Douglas schreibe, dann nehme ich allerdings wieder einen Teil der Geschichte vorweg, und das will ich ja nicht. Nur so viel sei gesagt: Er ist in jeder Facette der Story von vorne bis hinten überzeugend.
Besonders eindrucksvoll ist Deborah Kara Unger, die als Kellnerin Christine Nicholas teilweise durch den Film begleitet und ein sehr undurchsichtiger und geheimnisvoller Charakter bleibt.
Sean Penn ist wie immer großartig, schon 1997 war er mit das Beste, was in Hollywood an Schauspielern zu kriegen war.
Auch sehr erwähnenswert: James Rebhorn, der vermeindliche Chef der Firma, die das "Spiel" anbietet und Armin Mueller-Stahl, der den Eigentümer eines Konzerns spielt, den Van Orton's Firma eigentlich zu übernehmen versucht.

Die Geschichte lässt dem Zuschauer kaum eine Möglichkeit Luft zu holen, Fincher treibt mit Genuss sein Spiel mit ihm und schickt ihn auf eine wahnwitzige Reise, deren Geheimnis bis zum Schluss nicht offensichtlich wird.
Aussergewöhnlich gut inszeniert und hervorragend gespielt, ist THE GAME einen uneingeschränkten Tipp wert für jeden Filmfan, der sich gerne ausgiebig von einer Geschichte an der Nase herum führen lässt!
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am 2. Juli 2013
Habe den Film vor vielen Jahren mal im Kino gesehen, auch nur weil alle anderen Vorstellungen ausverkauft waren. Eigentlich habe ich von dem Film nichts besonderes erwartet, was sich aber schlagartig änderte als ich ihn sah. Ich fand den Film unerwartet unterhaltsam mit sehr guter Story. Die aber erst zum Ende des Filmes aufgeklärt wird.

Kann mir gut vorstellen dass noch mehr Cineasten angenehm überrascht wären, denn von einem FSK 12 Film kann kaum Aktion erwartet werden. Ich persönlich war mehr als begeistert nachdem ich den Film gesehen habe. Nur kaufen konnte ich ihn nirgends, bis ich bei Amazon drauf stieß. Habe die DVD heute noch und sehe mir den Film immer wieder mal an.

Kann ich guten Gewissens empfehlen. Ein Film ohne Sex, Action and Crime und trotzdem gute (unerwartete) Unterhaltung.
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am 25. September 2015
Originelle, sehr aussergewöhnliche Handlung mit Hochspannung bis zum Schluss - nichts ist vorhersehbar. Der Spannungsbogen ist grandios aufgebaut und endet in einem fulminanten Finale. Eine wirklich brilliante Inszenierung, die ihresgleichen sucht. Drehbuch und Regie haben hier eine wahre Meisterleistung vollbracht. Michael Douglas brilliert in seiner Rolle - eine sehr überzeugende und sehr beeindruckende Darbietung.
Ein niveauvoller, unterhaltsamer und mitreissender Thriller, der neue Masstäbe an dieses Genre setzt.
Sehr, sehr sehenswert.
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am 11. Juni 2014
Wer wissen will, warum sich dieser Planet nur noch um Geld, Macht und Gier und absoluten Egoismus dreht, für den ist dieser Fil Plicht. Sollte beim Psychologie-Studium als Fallstudie verwendet werden. Eine Glanzrolle für Michael Douglas, für Charlie Sheen die Möglichkeit in die A-Liga aufzusteigen.
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am 28. April 2013
ich will gar nicht zu viel verraten, aber der film ist einfach spitze. das ende ist vollkommen überraschend und packend bis zum schluss. auch wenn man, wie ich, den film schon mehrfach gesehen hat, findet man ihn immer wieder super. anschauen lohnt sich!
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am 26. August 2010
Da der Inhalt des Filmes hier schon oft genug beschrieben wurde, werde ich mich hier rein auf die Bildqualität der BR beziehen.

Eines vorweg: Der Unterschied der Bildqualität zwischen der BR und der DVD ist minimal. Man bekommt hier höchstens eine hochskalierte DVD zu sehen. Farben wirken den gesamten Film über ziemlich blaß. HD-Effekte muss man richtig suchen, Plastizität ist überhaupt nicht zu finden . Filmkorn und Filmrauschen sind dagegen den gesamten Film über präsent, in dunklen Szenen (Stichwort: Krankentransport etc.) so stark und präpotent, das das Bild richtig zu flimmern beginnt. Die Schärfe bewegt sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Manchmal sind gewisse Personen klar zu sehen, dann wieder ziemlich unscharf. Nicht einmal in Nahaufnahmen sind die Gesichter der Schauspieler scharf zu sehen. Es gibt manchmal Szenen, die so unscharf sind, das man das Gefühl hat, ein leichter Schleier liegt über der betreffenden Szene. Was gestochen scharfe Bilder betrifft, glasklare Hintergründe, knallige Farben, gute Kontraste, also die Merkmale einer guten Blu Ray ist das einer der schlechtesten Transfers, der je auf einer Blu Ray veröffentlicht wurde. Wer die DVD schon hat, kann sich den Erwerb der BR sparen.
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am 28. Mai 2000
Zur DVD: Die DVD-The Game gibt es schon eine Weile, trotzdem ist sie von der technischen Qualität (Bild (16:9, anamorph), Ton sehr gut). Für 4:3 Fernseher gibts sogar eine eigene Version auf der anderen Seite der DVD!.
Zum Film: Der Film ist einfach super. Ein Beweis, daß ein Film auch ohne viel Blut, Gemetzel oder Horror eine Spitzenspannung aufbauen kann. Beim ersten Mal fragt man sich bis zum Ende was nun Ernst und was Spiel ist, was DAS Spiel (the Game) wirklich ist. Das Ende ist sehr klug ausgewählt. Wenn man dann den Film ein weiteres Mal sieht, dann fallen immer neue weitere Details darin auf, die auf verschiedene Weise hinweisgebend sind, sie beweisen die große Liebe zum Detail. So bleibt auch nach dem x-ten mal "The Game" ein wirkliches Erlebnis, bei dem immer wieder neues zum Vorschein kommt. Die Möglichkeit den Film auch im Originalton (Englisch) sehen zu können, sollte in jedem Fall nicht ungenutz werden lassen. Meiner Meinung nach ist "The Game" einer der besten Filme der letzten Jahre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Neben einem rasanten Action Thriller hat der Film natürlich einen Sinn ... und es gibt einige mit ähnlicher Thematik. Jemand wird mit den eigenen Blockaden, ungeheilten Emorionen, Ängsten, Traumatas, Egospielen, Überlebenspielen so konfrontiert, dass er wieder zu sich selbst findet. Für mich ist es eine in Szene gesetzte Midlife- Krisis, wenn das Leben über den Haufen geworfen wird, damit man es wieder mehr schätzt. ... natürlich ist das im Alltag nicht so drastisch. Manchmal aber noch drastischer, mit weniger Sicherheitsvorkehrungen. Wir alle erleben Situationen, die uns auf uns selbst zurückwerfen. Am Ende ist Liebe und Vergebung da - und ein neues Ja zum Leben, wie es eigentlich gemeint ist. So endet auch dieser Film, und das ist gut so. Dass das einigen nicht gefällt, ist auch verständlich.
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