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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas weniger dreckig, aber im Wesentlichen gelungen
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Natürlich kann Teil 2 nicht an Teil 1 heranreichen, dazu ist er schon zu sehr dem Fortsetzungsruf gefolgt, obwohl der Stoff dafür in Teil 1 erkennbar nicht gemacht war. Der dreckige Harry, von Don Siegel mit fiebriger Energie, ambivalenten Zwischentönen und beunruhigend grimmig-boshaftem Humor inszeniert, warf am...
Veröffentlicht am 15. Januar 2011 von Tonio Gas

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen typisch
Achtung, wer am ersten Teil nicht nur die Coolness Eastwoods sowie die Action möchte, sondern vielmehr in dem Film auch einen gewissen Tiefgang entdeckt hat, dem sollte der zweite Teil "Calahan" nur eingeschränkt empfohlen werden.
Der Film bietet eine schwache und jederzeit absolut vorhersehbare Handlung, eine recht stumpfe Botschaft und dazu ein paar...
Veröffentlicht am 23. November 2007 von M. Staudt


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas weniger dreckig, aber im Wesentlichen gelungen, 15. Januar 2011
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Natürlich kann Teil 2 nicht an Teil 1 heranreichen, dazu ist er schon zu sehr dem Fortsetzungsruf gefolgt, obwohl der Stoff dafür in Teil 1 erkennbar nicht gemacht war. Der dreckige Harry, von Don Siegel mit fiebriger Energie, ambivalenten Zwischentönen und beunruhigend grimmig-boshaftem Humor inszeniert, warf am Ende seine Marke in den Fluss und sagte Ade zum "System". Völlig ohne Erklärung ist er nun wieder (oder erstmals?) Teil des Systems, aber es ist dieses selbst, was aus dem Ruder zu laufen droht. Harry ist - sicherlich auch um ihn massen- und kritikertauglicher zu machen - menschlicher (und zum Teil sogar weiblichen Reizen aufgeschlossen) geworden. Das mag man als Glättung kritisieren, aber mich stört es schon deshalb nicht, weil dies mit einer Unmenschlicher-Werdung seines Gegners einhergeht, die Harrys Wandlung logisch und fast zwangsläufig erscheinen lässt. Harry hat (das offenbart der Film sehr früh) es diesmal mit einem Gegner zu tun, der sich nicht außerhalb der Gesellschaft und des staatlichen Gewaltmonopols gestellt hat, sondern der unter dessen Deckmäntelchen Polizist, Richter und Henker in einem ist. Eine Gruppe Polizisten hat sich zu einer Vigilantentruppe zusammengetan und exekutiert Gangster, die ansonsten durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen. Vielleicht Harrys gefährlichster Gegner! Denn der Film lässt keinen Zweifel daran, wie viel Rückhalt diese Truppe bei der Polizei hat (einmal kann sie sich sogar ganz offen gegen Harry stellen und ihre Taten bekennen). Und er zeigt schon ästhetisch, was passiert, wenn Staatsmacht missbraucht wird, was eben nur der In-law und nicht der Out-law tun kann: Harrys Gegner haben im wahrsten Sinne des Wortes kaum einmal ein Gesicht, sie verschanzen sich hinter der dunklen Uniform, dem Gegenlicht, der Sonnenbrille und den omnipräsenten Helmen der Motorradpolizei (die Regie-Routinier Ted Post am Ende vielleicht ein bißchen zu penetrant als Symbol gebraucht). Vor dem ersten Attentat eines der Polizisten wird dieser erst einmal in seiner Umgebung gezeigt, und wir sehen nie den ganzen Menschen. Da liegt der Helm, da stehen Pokale herum (was schon seine Gefährlichkeit in einer Kombination aus staatlichen Machtbefugnissen und exzellenten Schießkünsten zeigen mag, die später noch oft eine Rolle spielen). Da bewegt sich ein Teil des Körpers durchs Bild, in Uniform, wir sehen, wie er die Waffe anlegt. Aber da ist kein Mensch, da ist ein Teil eines gesichtslosen Apparates, reduziert auf seine bedrohlichen Insignien, fast wie Folterer einer Diktatur. Wenn die Vigilanten später ein Gesicht bekommen, sind es junge, etwas weich und gelackt aussehende Männer, im Grunde genauso gesichtslos und uniform wie ihre Uniform. Ein bedrohlicher Kontrast ergibt sich, weil sie sich sehr kühl und professionell zu verhalten scheinen, gar nicht ihren Zügen entsprechend, und ganz anders als ein alter Polizisten-Freund Harrys, dem das Drehbuch eine genauere Beleuchtung seiner Berufs-Verbitterung gönnt. Da ist klar: Diese Vigilanten, die haben kein individuelles Motiv, die finden es auch irgendwie scharf, mit Rückendeckung einer Schein-Legalität Menschen abzuknallen. Bei Tatort-Ermittlungen heißt es einmal, das müsse einer getan haben, dem es Spaß gemacht habe. Das Opfer sei nach dem ersten Schuss tot gewesen, und dann habe der Täter noch das ganze Magazin in den Körper gepustet, einfach so... All dies erklärt meines Erachtens Harrys Menschwerdung: Er hat es nicht mehr mit einem irren Killer Scorpio zu tun, der immerhin ein Individuum war, sondern er hat es mit einer entindividualisierten Macht zu tun. Also muss er zum Individuum werden, um sich dagegen zu stellen. Wie James Stewart in Hitchcocks "Rope" erkennt Harry, dass die Schüler den Meister überholt haben und kommt dadurch auch ein bißchen zur eigenen Einsicht (übrigens mit einer erstaunlichen Parallele: In "Rope" sagt Stewart zu den Mördern, die scheinbar nach seinem Vorbild gehandelt haben, dass sie ihn missverstanden hätten. In "Dirty Harry 2" sagt Harry zu den Vigilanten, als sie ihn auf seine Seite ziehen wollen, dass sie ihn falsch eingeschätzt hätten). Und so ist es vielleicht doch eine boshafte Systemkritik in diesem Film, dass Harry sich am Schluss nur als Individuum und nicht als Bulle behaupten kann. Der Polizeiapparat ist maßlos geworden, und auf eine ganz andere Art als in Teil 1 steht Harry auch hier am Ende außerhalb - und nur von dort kann er einfordern (und erzwingen), was der Leitspruch des Filmes ist: "Ein Mann muss seine Grenzen kennen." Dies gilt nicht nur für Harry; und die Sicht auf "Dirty Harry 2" als Political-Correctness-Kompromiss ist ein bißchen zu einfach!

Das Vorherige mag zeigen: Der Film ist immer dann am Stärksten, wenn er auf die diesmal immense Gefahr zu sprechen kommt, in der Harry sich befindet; etwa durch diese geschickt inszenierte gesichtslose Gefährlichkeit der Gegner. Oder nehmen wir die Schlüsselszene, in der er bei einem Schießwettbewerb verliert, weil er auf einen Papp-Polizisten gefeuert hat. Da ist sein Verdacht schon fast zur Gewissheit gereift, aber es ist klar, dass er damit nicht die Unterstützung der Polizei erlangen kann und auf die Verliererseite zu geraten droht. Dass es Harry selbst unglaublich schwer fällt, das Ungeheuerliche zu glauben (was wir deutlich früher wissen), stellt ihn zudem auch persönlich auf eine harte Probe. Interessanterweise zeigt der Film dies durch ein scheinbar nebensächliches Detail. Es ist auffällig, wie penetrant es in ihm ums Essen geht. In einer Reminiszenz an Teil 1 wird Harry beim Snack unterbrochen und absolviert einen gefährlichen Einsatz, wobei er den Snack auch noch in der Gefahr nicht aus der Hand legt und weiterfuttert. Nach einem ekligen Leichenfund hat Harrys Partner keinen Hunger mehr, aber Harry ficht das nicht an, es ist sein Alltag und macht ihm nichts aus. Erstaunlicherweise sagt der Mann, dem doch scheinbar nichts mehr den Magen umdrehen kann, an einer ganz anderen Stelle, dass ihm der Appetit vergangen sei: Er hat einen entscheidenden Hinweis darauf entschlüsselt, dass die gesuchten Mörder von der Polizei sind. Wenn das das Einzige ist, was ihn vom Essen abhalten kann, dann hat Harry einen gewaltigen Lernprozess vor sich, und wieder einmal können wir ernsthaft Angst um den doch so starken Mann haben, ob er dieser Umstellung gewachsen sein wird.

Die gesamte zweite Hälfte, die noch zudem mit solider Stunt-Arbeit glänzt, ist geprägt von dem gravierenden Konflikt Harrys und der immensen Gefahr, in der er sich befindet. Dass Harry sie nicht einmal stets selbst bekämpfen kann (zwei der Bösen kommen mehr oder minder ohne Harrys Zutun um und scheitern an Kopflosigkeit bzw. Selbstüberschätzung), verstärkt den Eindruck, wie schwer es ein Mensch im Unmenschlichen hat - von daher ein Fünf-Sterne-Film. In der ersten Hälfte jedoch gibt es einige Szenen, in denen man merkt, dass Regisseur Ted Post ein guter Routinier, aber kein Don Siegel ist. Der Erzählfluss wird doch sehr dadurch gebremst, dass Post die Geschichte zunächst wie einen Whodunit erzählt, der der Film ganz offensichtlich nicht ist. Eine Abfolge von Ermittlungen und Attentaten der Vigilanten wird irgendwann langweilig, weil wir die Zusammenhänge sehr früh wissen. Nur beim oben beschriebenen ersten Attentat überzeugt die im Detail gelungene Inszenierung, danach schleichen sich Ermüdungserscheinungen ein. Zudem versucht Post im Folgenden, Anknüpfungen an Kult-Szenen aus Teil 1 mit Steigerungen zu kombinieren, und hier wird aus dem Kreativen etwas Forciertes und Plattes. Während Harry in Teil 1 einen Banküberfall verhindern musste, ist es hier gleich eine Flugzeugentführung. Ihn als falschen Piloten einzusetzen, in der Hoffnung, er kann irgendwann die Gangster überwältigen, ist doch ein wenig abstrus. Während in Teil 1 der Böse eine Badeschönheit im Penthouse-Pool per Zielfernrohr erledigte, wird er hier mit der MP gleich eine ganze Pool-Party niedermähen. Zu dem Zeitpunkt kennen wir den Ablauf der Attentats-Szenen schon gut, und man hat den Eindruck eines einfallslosen Gemetzels, getrieben von dem etwas ungelenken Bemühen, mit Macht die Brutalität des ersten Teiles zu steigern. Insgesamt können solche Schwächen jedoch den Wert dieser achtbaren Fortsetzung nur wenig schmälern, die auf jeden Fall besser ist als der endgültig zum kruden Popcornkino verkommene Teil 3, der nur noch passable Unterhaltung ist (immerhin!) und bei mir drei Sterne bekommen hat. Teil 1 ist ein klarer Fünfsterner, Teil 2 rangiert dazwischen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Go ahead - Make my day!, 1. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Zu dem bereits gesagten läßt sich kaum etwas hinzufügen. Man sollte dazu aber wissen,dass es noch drei weitere Teile gibt (Teile 3 bis 5), die aufgrund der FSK-Einstufung hier nicht angeboten werden. Mein Tipp: Dirty-Harry-Edition kaufen, die enthält alle fünf Teile und ist sogar günstiger, als wenn man alle Teile einzeln kauft.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kracher, 25. November 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Ich schreibe mal nur über die technische Seite der DVD, weil mir das sonst in den Rezensionen - gerade bei DVDs - oft fehlt. Der Film ist natürlich spitze, so wie der erste Dirty Harry.
Besonders zu loben ist die grandiose Überarbeitung. Das Bild ist erstaunlich gut für das Alter des Films, vom Hocker gehauen hat mich aber der Sound. Es gibt zwar nur eine englische DD5.1-Tonspur (deutsch nur mono), aber für Puristen ist das der absolute Genuss. Ständig wird man von bidirektionalen Effekten verwöhnt, Harrys 44er zeigt, dass es einen Subwooferkanal nicht umsonst gibt, und Lalo Shifrins geniale 70er-Musik perlt glänzend aus den Lautsprechern, als stünde seine Jazzcombo direkt hinter dem Fernseher. Das hier gesagte gilt auch für "Dirty Harry". Muss man haben!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Actionfilm schlechthin!, 3. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Magnum Force/Calahan ist der actionreichste aller Harry Filme, sicherlich der bleichhaltigste aller großen Hollywoodfilme der 70er. Wegweisend für den Actionfilm. Man's got to know his limitations...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Härter, kranker, besser, 26. Juli 2012
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Im Jahre 1973 drehte Regisseur Ted Post den Nachfolgefilm zu Dirty Harry. In der Hauptrolle spielte erneut Clint Eastwood als einsamer, sarkastischer Cop Harry Calahan.

Wie auch schon der erste, so lehnt sich auch der zweite Teil der "Dirty Harry"-Reihe stilistisch eng an Vorbilder aus dem Italowestern an. Schon allein der Vorspann, in dem man nur einen 44-er Magnum-Revolver vor rotem Hintergrund sieht, ist dahingehend absolut typisch. Der nachfolgende Film ist - wie auch bereits sein Vorgänger - hart, dynamisch und absolut direkt.

Viele Elemente aus dem ersten Teil werden wieder aufgegriffen, unter anderen der schwarze Humor (etwa die Gespräche über Gemetzel und Brutalität beim Essen in der Imbissbude) oder die (für damalige Verhältnisse) exzessive Abbildung von Brutalität; etwa, wenn das Hirn eines durch Kopfschuss getöteten auf das dahinter befindliche Wagenfenster spritzt.

Besonders gut gemacht: Das Lederoutfit des/ der Killer. In mancherlei Hinsicht erinnert das an den - Jahre später - gedrehten Film Terminator 2 [Blu-ray] [Special Edition], wo das Böse sich ja auch gerne als edler Ritter verkleidete. Die Polizei - dein Freund und Helfer.

Und auch wundervoll: Diese herrliche Siebziger-Jahre-Atmosphäre: Autos, Mode, Haarschnitte, Telephone...

Abschließend: Ein toller, spannender Krimi mit Clint Eastwood (und Hal Holbrook, der unter anderem in Fackeln im Sturm - Die Sammleredition 8 DVDs die Rolle des Abe Lincoln verkörperte).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mann muß seine Grenzen kennen...., 7. November 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Der Gangster Carmine Ricca (Richard Devon) hat einen liberalen Gewerkschaftsführer töten lassen, trotzdem wird er wegen eines Formfehlers vor Gericht freigesprochen. Eine wütende Menge steht draussen vor dem Gerichtssaal und zeigt ihren kochenden Ärger.
Doch der üble Bursche lebt nicht mehr lange. Seine Limousine fährt auf den Highways von San Francisco, sein Fahrer und die zwei anderen Beifahrer bemerken, dass ein Verkehrspolizist ihnen hinterher fährt.
Tatsächlich kommt es zu einer Verkehrskontrolle, weil man die durchzogene Linie überfahren hat, die Gangster kochen vor Wut, lassen sich aber nichts anmerken. Als der Cop die Wagenpapiere überprüft gibt Ricca seinem Mitarbeiter den Auftrag dafür zu sorgen, dass dieser übereifrige Bulle morgen seinen Job los wird. Doch dieses Vorhaben kann nicht mehr umgesetzt werden, denn die vier Gangster werden von der 357er Magnum durchlöchert.
Der Cop fährt seelenruhig weiter.
Eigentlich wäre das ein Fall für Inspektor Harry Callahan (Clint Eastwood), der wieder mal mit neuem Partner (Felton Perry) unterwegs ist, doch wegen dem gefährlichen Einsatz im Skorpion Fall wurde er von seinem Vorgewtzten Lieutenant Briggs (Hal Holbrook) von der Mordkommission abgezogen und muss sich seither um akute Fahndungen kümmern.
Trotzdem lässt es Dirty Harry sich nicht nehmen während seiner Pause auf dem Flughafen als falscher Pilot anheuern, als er merkt, dass eine Maschine von zwei durchgeknallten Entführern gekapert wurde.
Bei seinen wöchentlichen Schießübungen trifft er auf ein Quartett von eifrigen Verkehrspolizisten. Philip Sweet (Tim Matheson), John Davis (David Soul), "Red" Astrachan (Kip Niven) und Michael Grimes (Robert Urich), die sich alle ebenfalls als exzellente Schützen herausstellen. Ausserdem outen sich diese vier als unzertrennlich geltenden Freunde als Fan von Harry Callahan und seinen unerbittlichen Methoden bei der Verbrechensbekämpfung.
Weitere Massaker in der Unterwelt geschehen. Eine Swimmingpoolparty einiger Gangster mit ihren jungen Geliebten wird vom tödlichen Geräusch einees 9 mm Smith & Wesson N76 Maschinengewehr unterbrochen.
Ausserdem stirbt ein stadtbekannter Zuhälter (Albert Popwell), der seine Prostituierte (Margaret Avery) mit Rohrreiniguungsmittel.
Harrys Chef glaubt an einen gezielten Bandenkrieg der Unterwelt. Aber Harry hat eine andere Theorie, die er verfolgt. Diesmal nutzt er seine wenigen Pausen vom Job, um die Zeit etwas mit seiner neuen Nachbarin Sunny (Adele Yoshioka)zu verbringen, die schon immer mal mit einem gut aussehenden Cop schlafen wollte...
"Calahan" heisst im Original "Magnum Force" und ist der 1973 von Ted Post gedrehte 2. Teil der Dirty Harry Reihe.
Das Script wurde von den beiden später sehr berühmten Filmregisseuren John Milius und Michael Cimino verfasst.
Der harte Polzeithriller wurde wie sein Vorgänger ein Riesenerfolg an der Kinokasse, in Sachen Einspielergebnisse toppte Teil 2 mit beinahe 60 Millionen Dollar Einspielergebnis alleine in den USA den Vorgänger.
Auch die Story ist sehr spannend ausgefallen, der reaktionäre Dirty Harry tendiert diesmal eher zu liberalerem Denken, dafür ist er mit äusserst gefährlichen Antagonisten konfrontiert, die einem organisierten Selbstjustizverein angehören. Die Gegner sind ihm auch in Sachen Schiesskünsten ebenbürtig, was es Harry mit seiner 44er Magnum auch nicht gerade einfach macht. Ausserdem hat er einen Chef am Hals, der es besser weiss.
Ted Post ist ein extrem guter Nachfolgefilm für Dirty Harry gelungen, für mich ist "Magnum Force" einer der stärksten Filme der Serie.
Die Musik von Lalo Schifrin bringt ultimatives old school 70er Jahre Thriller Feeling und Frank Stanley bringt herrliche Bilder von San Franciscos Straßen hervor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Um einiges besser als Teil 3, 16. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Dieser zweite Teil ist deutlich besser als der dritte Teil. Denn zum einen ist die Handlung viel sinniger und zum anderem passiert hier immer etwas.
Auch die Aktionen der Gegenspieler von Eastwood wissen diesmal völlig zu überzeugen.
Manche Szenen hätte man ruhig etwas ausbauen können, andere wiederum hätte man etwas kürzen können. Dennoch vermag es der Film niemals Langeweile aufkommen zu lassen.
Clint Eastwood ist wie man ihn kennt und leistet sich hier keine Schwächen.

Fazit:
Ein Actionthriller der auch nach Jahren noch interessant bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe ihn, 21. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Viele Leute schimpfen ja über Filme, die Self Justice predigen. Aber Dirty Harry wird von Clint Eastwood so gespielt, wie
ich mir einen Gesetzeshüter wünschen würde. Hart, kompromisslos, unbestechlich. Und regelmässig zerreist es mich bei den trockenen Gags.
Deshalb liebe ich diese Figur.
Ich wünschte, unsere "Cops" wären so. Eine Fortsetzung in 2010 würde für mich so aussehen: Dirty Harry nimmt sich die Ackermanns
dieser Welt zur Brust. Es wäre eine Genugtuung, da sie juristisch nicht zu fassen sind. Das sind die Schattenseiten unserer
Demokratie. Die Legislative schafft keine verhindernden Rahmenbedingungen, die Judikative schaut hilflos zu,
die Executive darf meist nur an die Kleinkriminellen. Das hier gesagte geht zwar weit über eine Rezension hinaus, jedoch passt
es so gut zur aktuellen Situation und der Ohnmacht unserer drei Gewalten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenmäßig, 8. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Story: Polizisten üben Selbstjustiz aus indem sie Schwerverbrecher töten. Dies kann Dirty Harry aber nicht dulden, denn es ist gegen das Gesetz. Doch bevor er die Verbrecher dingfest machen kann, muss er erstmal ermitteln.

Bild/Ton: Beides ist für da alter überraschend gut.

Extras: Doku/Making of, Filmografie, Traier

Kritik: Der Film ist einfach spitze, nicht nur Action Fans, sondern auch Krimi Fans kommen auf ihre Kosten. Ich kann den Film nur jedem empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Dirty Harry rockt., 2. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Harry 2 - Calahan (DVD)
Ich bin froh, daß ich den Mist, mit dem mich die debile Filmindustire heutzutage füttern will, einfach zu 99,99% verweigere. Da geht bei mir gar nichts mehr, weder im Fernsehen, noch im Kino. Gut, daß "Mann" sich die Filme gezielt ansehen kann. Davon bei DH2 Gebrauch zu machen, ist kein Schaden.

Leider politisch korrekter als der erste Teil. Deshalb einen Punkt Abzug.
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Dirty Harry 2 - Calahan
Dirty Harry 2 - Calahan von Ted Post (DVD - 2001)
EUR 29,98
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