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Kundenrezensionen

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am 15. April 2008
Es ist Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhundert. Die USA befindet sich im Vietnamkrieg und versucht zuhause die Soldaten auf die Bedingungen in Asien vorzubereiten. Diese sind hart und führen die jungen Männer in den Grenzbereich ihrer Belastbarkeit.

Roland Bozz ist einer der auszubildenden Soldaten. Er gehört zu denen die aufmucken und Befehle in Frage stellen. Er hilft Kameraden aus dieser Hölle entlassen zu werden und wird zunehmend zu einem Dorn im Auge der Vorgesetzten. Aber auch bei seinen Kameraden gibt es Widersacher. Jene, für die das Militär wie eine neue Familie ist. Einer davon ist Wilson. Als Bozz Zugführer wird, vergrößert dies den Hass von Wilson. Auf der letzten Ausbildungsstation kommt es zum Showdown.

Der Film zeigt die Tortur einer militärischen Ausbildung. Strapazen, Schikanen und Strafen scheinen hier das Credo zu sein, was dem späteren Überleben dient. Trotz aller Demütigung scheinen es die Unbeugsamen zu sein, die man sucht und auf die man besonderen Wert legt. Gute Dialoge, pittoreske Szenarien und entsprechende schauspielerische Leistungen führten zu einem guten sehenswerten Film.
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am 22. Dezember 2003
Die Handlung spielt in einem Armytrainingslager. Wir haben 1973 und der Vietnamkrieg hängt wie eine dunkle Wolke über dem Kopf. Einer der Soldaten ist Roland Bozz (Colin Farrel). Er ist aber nicht ein weiterer Soldat unter vielen anderen. Bozz scheint jede Gelegenheit zu nutzen um gegen die Vorschriften zu verstoßen und somit seinen Vorgesetzten vor den Kopf zu stoßen. Er scheint es darauf anzulegen aus der Army entlassen zu werden. Je mehr er sich jedoch anstrengt um so entschlossener sind seine Vorgesetzten und bemühen sich immer mehr in klein zu kriegen. Bozz ist jedenfalls bei seinen Kameraden schon beliebt. Er ist bekannt dafür die Vorschriften in und auswendig zu kenne. So hat er schon einigen seiner Mitstreiter zu einer gewollten Entlasung verholfen.
Colin Farrel hatte mit dieser Rolle seinen Durchbruch geschafft. Seine Leistung hat mich jedenfalls auch sehr überzeugt. Die Zerrissenheit seiner Figur kommt voll rüber. Es wird deutlich, dass er auch einen Kampf mit sich selber auszufechten hat und nicht nur gegen den Krieg oder die Army kämpft.
Desweiteren finde ich die Kamerführung sehr gut. Es kommt wieder dieser dokumentarisch wirkende Stil auf, der einen Glauben macht selbst mit dabei zu sein.
Die Lage im Film spitzt immer mehr zu, den nicht alle Soldaten sind von Bozz so begeistert. Besonders Wilson für den die Army alles zu sein scheint wird immer agressiver. Das entlädt sich schließlich im sogenannten Tigerland, dem letzten Trainingslager der Army. Die gesamte Athmosphäre im Film ist sehr beklemmend und es wird absolut deutlich was die Army und die Angst vor einem Krieg aus einen machen kann.
Insgesamt gesehen kann ich nur sagen, dass der Film absolut überdurschnittlich ist. Es ist auf jeden Fall mal ein Film über Vietnam mit einem komplett anderen Ansatz, da völlig auf einen Handlungsstrang in Vietnam verzichtet wird. Gerade dies fand ich auch sehr gelungen. Ich fand den Film über die gesamte Strecke sehr sehenswert. Meiner Meinung nach voll empfehlenswert!!!!!!!!
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am 13. November 2003
Joel Schumacher ist nicht gerade das, was man einen Regisseur nennt, der durch anspruchsvolle Kinokost zu Ruhm und Ehren gekommen ist. Bislang hatte er sich er mit massenkonformen John Grisham Verfilmungen und eher mäßigen Batman Sequels einen Namen gemacht, allerdings einen, den man sich unter Cineasten nicht gerade ehrfürchtig zuraunte. Mit dem Kriegsdrama Tigerland dürfte es ihm gelungen sein, sowohl Kritiker als auch Publikum davon zu überzeugen, das er weitaus mehr kann.
In grobkörnigen Bildern und teilweise mit Handkamera gedreht ist dies der sicherlich authentischste Film den er bislang gedreht hat. Der Film spielt 1971 zur Zeit des Vietnamkrieges und berichtet von der Ausbildung und dem Drill jener Soldaten die bald in den Krieg geschickt werden sollten. Erst sind es nur namenlose Gesichter, die Schumacher präsentiert, doch nach und nach bekommen die Protagonisten Gesichter und eine Geschichte. Nicht jeder ist freiwillig dort und nicht wenige halten dem Druck nicht stand, der schon im Vorfeld auf sie einwirkt. Besonders fällt Roland Bozz auf (grandioser Durchbruch für Colin Farell), der scheinbar keine Gelegenheit ausläßt, sich mit Kameraden und Vorgesetzten anzulegen. Doch gerade der Querulant hat das unausweichliche ihres Schicksals und die Unmenschlichkeit des Krieges am klarsten erkannt. Durch sein Wissen über die Rechtsgrundsätze der Armee verhilft er einigen seiner Kameraden zum Ausstieg. Dadurch macht er sich nicht nur seine Vorgesetzten sondern auch seinen Kameraden Wilson zum Feind. Im Tigerland, einer Art simuliertem Vietnam, kommt es zum finalen Konflikt zwischen den beiden und Bozz, der noch unschlüssig ist, ob er desertieren oder sich der Kriegsmaschinerie anschließen soll, muß sich entscheiden.
Tigerland ist für mich ein gelungener Antikriegsfilm, gleichzusetzen mit Klassikern wie Full Metal Jacket oder Platoon. Ohne großes Staraufbot und durch eine fast dogmatisch anmutende Kameraführung realistisch bis zur Optik eines Dokumentarfilms ist er in seiner Wirkung grandios. Einen Film zu drehen mit dieser eindeutigen Botschaft und mit der Gewißheit, den Geschmack des Massenpublikums meilenweit zu verfehlen hat mehr als nur Respekt verdient. Mit einem Wort: Hervorragend.
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am 7. Juli 2013
Realitätsnaher Anti-Kriegsfilm, der bis zur letzten Sekunde einfach nur an den Bildschirm fesselt.

In Tigerland werden junge Soldaten unter den widrigsten Bedingungen für den Einsatz an der Front gedrillt. Unter ihnen der Rekrut Roland Bozz, gespielt von Colin Farell, der als Einziger nicht dazu bereit ist, sich den grausamen Kriegsanforderungen unterzuordnen.
Er leistet Widerstand gegen die Befehle von Vorgesetzten und wartet sehnsüchtig auf eine passende Gelegenheit um aus Tigerland zu flüchten.

Die packende Suche nach einem Schlupfloch wird durch zahlreiche Konfrontationen zum fesselnden Filmerlebnis.
Keine leichte Kost, auch deshalb, weil die psychischen Folgen eines Kriegserlebnisses nicht unbeachtet bleiben. Colin Farells starke Leistung ist ein zusätzliches Plus für den Film.

Die Blu-ray liefert sehr gutes Bildmaterial, das einzelne Kriegsszenen noch dramatischer wirken lässt. Der Surroundsound tut sein übriges zum Einfangen der Stimmung!
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am 11. Dezember 2013
Wie im Titel beschrieben einfach ein Klassiker mit Collin Farrell, sollte man zumindest mal gesehen haben wenn einem Filme wie "Full Metal Jacket" und Co. auch gefallen.
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am 21. März 2007
Allein wegen der leicht dokumentarisch angehauchten Visualisierung und des daraus resultierenden, intensiven Realitätsbezugs ist der naheliegenste Vergleich zu "Tigerland" vermutlich "Full Metal Jacket". Regisseur Joel Schumacher ("Falling Down", "Nicht Auflegen!", "Die Jury", "8MM - Acht Millimeter" etc.) suchte in der gestalterischen Reduktion ein Pendant zu hollywood-typisch überstilisierten Blockbustern. Das größtenteils mit Handkameras verfilmte Millitär-Drama um die Ausbildung amerikanischer Soldaten für den Vietnam-Krieg ist wegen seiner optischen teilweise erstklassigen und gleichermaßen wiederum auch sehr bescheidenen Erscheinung kritikwürdig - in sich jedoch atmosphärisch stimmig. Synchronisation, Schnitt, Drehbuch und Handlungsverlauf sind hingegen sehr gelungen. Unter der engagierten und zur Produktionszeit weitestgehend unbekannten Besetzung befindet sich in einer Hauptrolle auch die damalige Neuentdeckung Collin Farrell, von dem im DVD-Bonus auch einige Castig-Sequenzen zu sehen sind. Fazit: Ein intensiver Antikriegsfilm, der sich nicht geniert, Filme wie "Full Metal Jacket" oder "Apokalypse Now Redux" zu zitieren - ohne an Eigenständigkeit einzubüßen. "Tigerland" dürfte bei Genre-Fans und DVD-Sammlern für Interesse sorgen. Empfehlenswert!
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am 23. März 2006
Tigerland is a Vietnam war film with a difference. It doesn't have a particular political message regarding Vietnam; it is more of a critique on the culture of warfare in general, where it is difficult to tell the sane from the insane, the true believers from the patriots, and those who simply want to remain alive.
At various points in the film, the commanders in charge of training announce to the platoon that has just made another snafu that they are all dead. 'I'm still alive,' the upstart Bozz (played by Colin Farrell in one of his earliest roles) will almost always announce. At one time, a sergeant tells Bozz that men can't just quit the Army. 'I'm not quitting, I'm just not playing any more,' Bozz calmly announces.
The plot revolves around a platoon at training during the early 1970s, when the horrors of the Vietnam war had been played out on television for the greater part of a decade, and no one really wanted to go as a lowly grunt private. The ultimate in training was Tigerland, a Louisiana swamp area converted into Vietnam-like terrain, for realistic training. Recruit Bozz is almost like a zen master, taking nothing in the training very seriously other than the potential deadening effects it might have on his (and the others' souls). Bozz is a troublemaker to the lock-step training mentality; like many troublemakers, he is in fact a diamond-in-the-rough for leadership, as men naturally follow his lead, and he eventually gets rewarded (or so one might think) with responsibility. However, his primary, self-chosen responsibility seems to be to save people from the Army if they don't warrant being there -- to this end, he helps arrange in ambiguous fashion various types of hardship and disability discharges for others in the platoon, but fails to escape the fate of going to Vietnam himself.
Colin Farrell is the only big 'name' in the film, and when it was filmed, he wasn't yet as well known as he is in the post Recruit/SWAT days. Director Joel Schumacher, known for big-budget blockbusters such as Batman & Robin, filmed this in grainy, shorter film, with no steady cams and harsh cinematography, reflecting the harshness of the training and the unsteady nature of the reality of war. For a Vietnam war film, this film is unique in that it never actually goes to Vietnam; everything is a home-grown re-creation -- perhaps this is another statement on the reality of war?
The roles of Paxton (Matthew Davis) and others recruits in the platoon are played with honesty and integrity; the officers and trainers are bit less realistic at times it seems, but then such officials must needs put on a persona when in such roles, so perhaps this is reflected in the actors' performances as actors in a very different engagement.
The DVD has a few extras, including Colin Farrell's screen test. A fascinating film, enigmatic in its ending and the overall meaning, save to say that perhaps all of war, and most of life generally, is absurd.
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am 23. März 2006
Tigerland is a Vietnam war film with a difference. It doesn't have a particular political message regarding Vietnam; it is more of a critique on the culture of warfare in general, where it is difficult to tell the sane from the insane, the true believers from the patriots, and those who simply want to remain alive.
At various points in the film, the commanders in charge of training announce to the platoon that has just made another snafu that they are all dead. 'I'm still alive,' the upstart Bozz (played by Colin Farrell in one of his earliest roles) will almost always announce. At one time, a sergeant tells Bozz that men can't just quit the Army. 'I'm not quitting, I'm just not playing any more,' Bozz calmly announces.
The plot revolves around a platoon at training during the early 1970s, when the horrors of the Vietnam war had been played out on television for the greater part of a decade, and no one really wanted to go as a lowly grunt private. The ultimate in training was Tigerland, a Louisiana swamp area converted into Vietnam-like terrain, for realistic training. Recruit Bozz is almost like a zen master, taking nothing in the training very seriously other than the potential deadening effects it might have on his (and the others' souls). Bozz is a troublemaker to the lock-step training mentality; like many troublemakers, he is in fact a diamond-in-the-rough for leadership, as men naturally follow his lead, and he eventually gets rewarded (or so one might think) with responsibility. However, his primary, self-chosen responsibility seems to be to save people from the Army if they don't warrant being there -- to this end, he helps arrange in ambiguous fashion various types of hardship and disability discharges for others in the platoon, but fails to escape the fate of going to Vietnam himself.
Colin Farrell is the only big 'name' in the film, and when it was filmed, he wasn't yet as well known as he is in the post Recruit/SWAT days. Director Joel Schumacher, known for big-budget blockbusters such as Batman & Robin, filmed this in grainy, shorter film, with no steady cams and harsh cinematography, reflecting the harshness of the training and the unsteady nature of the reality of war. For a Vietnam war film, this film is unique in that it never actually goes to Vietnam; everything is a home-grown re-creation -- perhaps this is another statement on the reality of war?
The roles of Paxton (Matthew Davis) and others recruits in the platoon are played with honesty and integrity; the officers and trainers are bit less realistic at times it seems, but then such officials must needs put on a persona when in such roles, so perhaps this is reflected in the actors' performances as actors in a very different engagement.
The DVD has a few extras, including Colin Farrell's screen test. A fascinating film, enigmatic in its ending and the overall meaning, save to say that perhaps all of war, and most of life generally, is absurd.
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am 2. November 2004
es gibt leider sehr wenige Filme, die grauenhaften Krieg gut beschreiben können, ohne dabei zu blutig zu wirken. Dieser Film ist eine excellente Seltenheit. Er ist so schön unamerikanisch, denn Joel Schumacher stellt den Krieg selbst in den Hintergrund. Stattdessen zeigt er, was für eine Hölle die amerikanische GI's vorher erleben müssen. Es ist sehr beeindruckend wie der Regisseur allein durch Dialogen zwischen Soldaten den Zuschauer erschaudern lässt. Dieser Film lässt dich nicht mehr los. Die realistische Bilder, überzeugende Schauspieler, das alles muss man noch lange nach dem Ende psychisch verarbeiten. Der Film ist auch dank den Schauspieler sehr sehenswert, allen voran, natürlich, Colin Farrel, der den Rebellen nicht spielt , sondern auslebt. Die Gesichter sind neu und aufregend. und das macht den Film noch interessanter.
dvd selbst könnte vielleicht bißchen mehr Extras beinhalten. aber unbedingt sehenswert ist der Kommentar von dem Meister höchst persönlich; Joel Schumacher.
der jenige, der diesen Film für langweilig hält, der muss sich den Film vielleicht im Originalton anschauen, den die deutsche Übersetzung lässt zu wünschen übrig. auch die jenigen, die im Englisch nicht so fit sind: guckt euch das original an, die untertitteln sind besser übersetzt, als Synchronisation. viel Spass
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am 14. Oktober 2003
Jeder der hier einen Kriegsfilm ala Platoon erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Tatsächlich spielt Tigerland komplett in einem Ausbildungslager in Amerika. Die Rekruten sollen auf ihren Einsatz in Vietnam vorbereitet werden. Das findet zuerst in der Kaserne und anschließend in einem speziellen Ausbildungslager, Tigerland genannt, statt. Erzählt wird hier die Geschichte des Soldaten Roland Bozz, sehr gut gespielt von Colin Farrell, der einfach keine Lust hat für den "American Way of life", in einem fernen Land zu sterben. Verständlich wie ich meine. Die Figur dieses Soldaten erinnert sehr an den Gefreiten Herbert Asch aus den 08/15 Filmen. Beide lehnen sich gegen das System auf und sind auch bereit, die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen. Sehr zum Leidwesen ihrer Kameraden. So ganz schlau wird man aber nicht aus Bozz. Zum einen macht er seinen Vorgesetzten mächtig viel Ärger, zum anderen aber läßt er sich auch bereitwillig als neuer Zugführer einsetzen. Die Frage taucht auf, warum Bozz sich überhaupt erst hat einziehen lassen, da er gegen Ende des Filmes sowieso vor hat zu desertieren. Diesen Schritt hätte er ja, wie viele andere damals auch, schon weit früher machen können. Seine Vorgesetzen scheuen auch nicht davor zurück körperliche Gewalt gegen seine Kameraden anzuwenden, lassen sich aber auch gleichzeitig, mehr oder weniger, von ihm auf der Nase rumtanzen.

Man sollte sich nicht von dem Text auf der Rückseite der DVD täuschen lassen. Dort ist von einem außergewöhnlichen Filmstil die Rede, die dem Zuschauer erschreckende Realitätsnähe vermittelt. Tatsache ist aber, das der Stil nicht anders ist als bei anderen Filmen und die erschreckende Realitätsnähe ist nicht größer als bei Filmen wie Platoon oder der Serie NAM - Dienst in Vietnam. Auch der Ausspruch -leidenschaftlicher Antikriegsfilm- ist nicht unbedingt ernst zu nehmen. Wir wollen ja nicht vergessen, das dieser Film lediglich in einem Ausbildungslager spielt und die Protagonisten keinen Überlebenskampf führen müssen. Auch wenn am Ende des Films mal scharf geschossen wird. Trotz allem ist es ein bewegender Film. Die Soldaten wissen genau, das sie nach der Ausbildung nicht irgendwo in Übersee Dienst schieben müssen, sondern direkt in der Hölle Vietnams landen und verheizt werden. Bei diesen Soldaten hat es sich ja nicht um 25 - 30 jährige Männer gehandelt die (meistens jedenfalls) schon erwachsen waren, sondern, wie wohl jeder mittlerweile weiß, betrug das Durchschnittsalter diese Leute 19 Jahre. Selbst gerade erst erwachsen geworden, wurden sie in einen völlig überflüssigen Krieg geschickt um gegen Menschen zu kämpfen, die oftmals noch jünger als sie selbst waren. Kein Wunder, das viele dieser Soldaten als seelische Krüppel nach Hause gekommen sind.

Die Ausstattung dieser DVD ist zwar umfangreich, aber ob die Screen Tests mit Colin Farrell wirklich sein mußten, bezweifel ich. Ich hätte mir statt dessen lieber einen kurzen Zusammenschnitt über den Vietnamkrieg gewünscht. So bleiben am Ende noch diverse Kinotrailer, TV Spots, eine Featurette und die Audiokommentare vom Regisseur Joel Schumacher übrig. Die Sprache gibts in Deutsch, Englisch und Spanisch, jeweils in D.S. 5.1 und Untertitel in eben jenen Sprachen. Für die, die es noch interessiert, ist der Film in Widescreen -Format 16:9- zu sehen.

Fazit: Ein sehenswerter Film über ein nachdenklich stimmendes Thema. Aber es ist kein außergewöhnliches Werk. Es reiht sich in die Vielzahl der Kriegs/Antikriegsfilme ein, ohne jedoch daraus hervorzuragen.
© deval
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