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5.0 von 5 Sternen Toller Abenteuerstreifen ohne Klischees
Was als Fotoshooting in der Wildnis beginnt, endet für zwei Männer nach einem Flugzeugabsturz in einem Kampf gegen die Wildnis und einen schwelenden Konflikt zwischen ihnen.....
Grandiose Naturaufnahmen, ein perfekter Score von Jerry Goldsmith, mit Anthony Hopkins und Alec Baldwin zwei erstklasige Darsteller, die den Rest des Casts nahezu zu Statisten...
Veröffentlicht am 7. September 2012 von S. Simon

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Antony Hopkins kämpft um Leben und Liebe
Unter der Regie von Lee Tamahori entstand nach einem Buch von David Mamet 1997 ein spannender Thriller mit großartigen Naturaufnahmen, atemberaubenden Action-Szenen und einer chaotischen Konzeptvielfalt.

Durch einen Flugzeugabsturz geraten der reiche Unternehmer Charles Morse (Anthony Hopkins, 60) und der junge und gut aussehende Fotograf Robert Green...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von jury


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Antony Hopkins kämpft um Leben und Liebe, 21. Februar 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Unter der Regie von Lee Tamahori entstand nach einem Buch von David Mamet 1997 ein spannender Thriller mit großartigen Naturaufnahmen, atemberaubenden Action-Szenen und einer chaotischen Konzeptvielfalt.

Durch einen Flugzeugabsturz geraten der reiche Unternehmer Charles Morse (Anthony Hopkins, 60) und der junge und gut aussehende Fotograf Robert Green (Alec Baldwin, 39) in eine Überlebens-Situation im kalten Alaska. Robert hat ein Auge auf Charles Frau, das Fotomodell Mickey Morse (Elle MacPherson, 34), geworfen und steht unter Verdacht, sich des Millionärs entledigen zu wollen. Weiteres Konfliktpotential liegt in den Mentalitäten: Der intelligente Charles geht zielstrebig, sachlich und ruhig mit Gefahrensituationen um, der etwas unterbelichtete Robert neigt dazu, aufzugeben, durchzudrehen und aufzubrausen.

Das Thema für Charles heißt Überleben - aber ohne die Selbstachtung zu verlieren. Er nervt zwar Robert mit Weisheiten aus der Survival-Ratgeberliteratur, bewirkt aber auch mit seinem Messerchen wahre Wundertaten. Ein 2,90 m großer Bär, der auf Menschenfleisch steht, sorgt für maximale Spannung.

Ob man den Film mag oder nicht, hängt, wie ein Leser so schön schrieb, davon ab, ob man ein wenig großzügig zu sein bereit ist. Denn die Dialoge wirken gelegentlich verworren und die Action manchmal etwas übertrieben.

Alec Baldwins haben wir schon besser aufgelegt gesehen. Antony Hopkins rettete sich mit einem ewig gleichen Pokerface über die Runden. Einzig Bart the Bear, beispielsweise bekannt aus Ayla und der Clan des Bären oder Der Bär, überzeugte auf ganzer Linie und wirkte jederzeit souverän und beeindruckend.

Aber manche Szenen sind einfach atemberaubend gedreht, zuvorderst die Flugzeug-Katastrophe und die Kampfszenen mit dem Bären (Bart the Bear, 20). Auch die mehr oder weniger überzeugend herausgearbeitete Quintessenz: "Sei klug, handle ethisch und behalte immer Deine Chancen im Auge, dann wirst Du obsiegen" stellt mal eine angenehme Abwechslung zum üblichen US-Egoismus dar.

Es wäre schön gewesen, wenn man sich etwas mehr um die Details gekümmert hätte. Warum man die große, blonde und attraktive Gefährtin des Unternehmers ausgerechnet Micky Maus nannte, ist schwer zu verstehen. Aber auch Kritiker sind selbst gelegentlich unfreiwillig witzig wie der "Film-dienst", der für diesen Abenteuer-Film in Alaskas grenzenloser Natur die Bezeichnung "psychologisches Kammerspiel" ausgrub.

Runde 30 Millionen Dollar spielte das Kammerspiel ein, zehn Jahre danach gefiel es mir nicht zuletzt wegen der teilweise atemberaubenden Naturaufnahmen in ordentlicher Qualität immer noch gut. Bei Filmen wie diesem, die im TV bereits in HD liefen, fragt man sich auch, wann denn endlich eine Blu-ray kommt.

Im Original 117 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film, DD (IMDB)

film-jury 3* A0505 21.2.2011eg Genre: Drama | Action | Abenteuer | Thriller
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5.0 von 5 Sternen Toller Abenteuerstreifen ohne Klischees, 7. September 2012
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Was als Fotoshooting in der Wildnis beginnt, endet für zwei Männer nach einem Flugzeugabsturz in einem Kampf gegen die Wildnis und einen schwelenden Konflikt zwischen ihnen.....
Grandiose Naturaufnahmen, ein perfekter Score von Jerry Goldsmith, mit Anthony Hopkins und Alec Baldwin zwei erstklasige Darsteller, die den Rest des Casts nahezu zu Statisten degradieren, machen diesen Abenteuerstreifen jederzeit anschaubar. Noch dazu ist das Drehbuch sehr intelligent geschrieben, ist doch der Konflikt, die Spannung zwischen Hopkins und Baldwin jederzeit spürbar und schwelt doch ist das Überleben in der Natur der beherrschende Aspekt. Noch dazu vermag Hopkins Figur einen immer wieder zu verblüffen, indem sie sich gänzlich anders verhält, als man das von einem Mann erwarten sollte, der allen Grund zur Rache hätte....
Auf Messers Schneide" umschifft gekonnt jegliches Klischee. Wie etwa das jemand ein Handy dabei hat, das in der Wildnis dann nicht funktioniert. Handys spielen hier z.B. überhaupt keine Rolle, dafür aber gutes altes Survivalwissen in der Natur. Und auch wie gesagt das typische Klischee eines offenen Konflikts zwischen Ehemann und Kontrahent bei der gleichen Frau wird hier durch eine viel intelligentere Lösung umschifft, bei der man sich ab und an fragt, bei Hopkins Figur, warum verhält der sich jetzt so und nicht so???
Und das man den Film absolut genießen kann, wenn hier ein Bär brüllend für Terror sorgt oder man die Landschaft voll genießen kann, dafür sorgen eine exzellten Bild- und Tonqualität.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fließende Eleganz, 2. Februar 2007
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide (DVD)
"Edmund Goulding (der Regisseur des Films) kann zwar aus einem miesen Stoff nix Gescheites machen, aber aus einem guten Stoff sehr wohl", so heißt es im Audiokommentar des sehr sehenswerten Films "Opfer einer großen Liebe". Und im Fall von "Auf Messers Schneide" stimmt's. Ein großes Drama auf der Basis einer wirklich interessanten Geschichte von William Somerset Maugham mit einem fassettenreichen Plot und vielschichtigen Charakteren in der Haupthandlung und in den Nebenhandlungen. Nachdem ich vor ein paar Tagen von einem Gene-Tierney-Film bitter enttäuscht war (s. meine Rezension zu "Todsünde"), kann ich hier nur ins Schwärmen geraten, aus ganz ganz vielen Gründen. Da ist zum einen eine erstklassige Darstellerriege. Wer die 20th-Centuy-Fox-Filme dieser Zeit mag, wird neben Gene Tierney sicherlich auch Clifton Webb und Tyrone Power kennen, daneben beeindrucken Herbert Marshall und vor allem Anne Baxter. Und die können alle spielen, aus meiner Sicht am besten sind die Darstellungen von Gene Tierney, Anne Baxter und Clifton Webb (auf eine Rangfolge würde ich mich nicht festlegen wollen). Warum ist das so? Gerade Gene Tierney und Clifton Webb könnten böse Zungen ein, nun ja, etwas begrenztes Repertoire vorwerfen, nach dem Motto, die eine könne außer gut aussehen nicht besonders viel, und der andere sei halt immer der elegante, zynische Snob, aber mehr auch nicht. Nun, sie beide können mehr. Zum einen ist bei Clifton Webb bereits der elegante, zynische Snob derart herrlich (und mit süffisantem Dialog geschrieben), daß das schon reichen würde, zum anderen steckt aber auch eine Tragik in der Figur, die am Ende offenbar wird, und das hebt seine Darstellung wie auch die Rolle selbst deutlich über Schema F hinaus. Und Gene Tierney, bei der lohnt es sich durchaus, genau hinzusehen, und bitte, bitte, an alle Männer: Lasst Euch von der Schönheit zwar durchaus beeindrucken, achtet aber auch auf winzige Regungen im Gesicht, die Frau ist nicht nur gerissen, sondern auch hin- und hergerissen, zwar könnte man sie eventuell schlagwortartig als "Böse" bezeichnen, aber das Drehbuch und die Kamera verurteilen sie nicht vollständig, und ihr Text ist halt so gut, daß immer auch eine gewisse Ambiguität bleibt. Hervorzuheben ist allgemein, dass der Dialog (auch wenn ich es an einigen Stellen immer noch ein bißchen zu direkt finde) nicht sämtliche Gefühlsregungen der handelnden Personen sooo offen ausspricht, daß man sich als Zuschauer unterfordert fühlt. Man kann sich das Universum des W. S. Maugham ein Stück weit selbst erschließen, und das ist doch schön! Am meisten positiv überrascht war ich darstellermäßig von einer grandiosen Anne Baxter. Zwar kenne und schätze ich sie als Mordverdächtige in "The Blue Gardenia", als - sorry - intrigantes Schwein in "All about Eve", nicht so sehr als kalten Fisch in "The Magnificent Ambersons", aber in keinem dieser Streifen hatte sie eine so komplexe Rolle abzuliefern wie in "Auf Messers Schneide". Wenn sie als aufgedunsene Säuferin in einer Spelunke mit Doppelkinn herumläuft, hat man keinen Augenblick lang den Eindruck, dass da viel Maske mit im Spiel war, nein, die Glaubwürdigkeit dieser bewegenden und tragischen Figur geht allein von meisterhafter Schauspielkunst aus - Kompliment!

Desweiteren ist der Film auch ästhetisch nicht zu verachten. Die Kameraarbeit ist meisterhaft und dabei auf angenehme Art unauffällig. Oftmals ist sie von einer fließenden Eleganz, die dem Film Schmelz statt Schmalz verleiht. Es gibt lange Kameraeinstellungen, wenige Schnitte, viele Schwenks, mit denen sich die Kamera die manchmal imposanten Räume erschließt, die Szenerie durchmißt, die verschiedenen Personen abtastet, mal der einen, mal der anderen folgt in diesem an wichtigen Personen so reichen Film. Mit Schwenks weist die Kamera auch auf ungewöhnliche Orte hin, auf Orte, die fremdartig in der Umgebung wirken (gleich am Anfang der elegante Club in einer Gegend, wo man ihn nicht erwarten würde), auf Orte, in denen die Hauptpersonen sich fremdartig vorkommen (der Ausgehabend nach der gelösten Verlobung). Dieses ganze Abtasten trägt sehr viel zum Verständnis der Personen und ihres Verhältnisses zu ihrer Umgebung bei. Erfreulicherweise verzichtet der Film relativ häufig auf den üblichen Schuß-Gegenschuß-Wechsel bei Dialogen; so sehen wir z.B. in dem Schlußdialog zwischen Gene Tierney und Tyrone Power eine lange Zeit nur ihn und eine lange Zeit nur sie, denn deren Reaktionen sind so viel aussagekräftiger (und verlangen den Schauspielern so viel mehr ab), als wenn man immer denjenigen im Bild hätte, der gerade etwas sagt. Mit Bedacht setzt der Film auch Dekors ein, z.B. überreich ausgestattete Apartements, aber Gene Tierney, wenn sie besonders hübsch und verführerisch aussehen soll, vor einem ganz ganz kargen Hintergrund. Man muss das alles nicht goutieren, aber für mich hat dadurch der Film sehr gewonnen.

Natürlich ist er nicht perfekt. Die Musik von Alfred Newman ist gelegentlich etwas dick aufgetragen, die Szenen in Indien sind ersichtlich im Studio gedreht und gelegentlich neigt der Film ein bißchen zum Überdeutlichen, etwa wenn Tyrone Power seine "Erleuchtung" mit einem Sonnenaufgang beschreibt, und wir sehen eine Minute später einen solchen Sonnenaufgang als ein wie in Stein gemeißeltes Bild (und mit sehr schmalziger Filmmusik). Aber das sind seltene Momente, da gibt es, vor allem aus damaliger Zeit, viel schlimmere Filme. Das reicht nicht für den Abzug eines Sternes. Zumeist ist der Film, wie gesagt, halbwegs zurückhaltend und überläßt uns Zuschauern Luft zum Atmen - und hat eine Kraft, die einen den Atem anhalten läßt. Wundervoll!
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergesslicher Klassiker mit Staraufgebot!!!, 5. Februar 2006
Von 
Elke Jobst "ejobst2" (Ziegenrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide (DVD)
Larry Darrell (Tyrone Power), einem jungen Amerikaner, fällt es schwer, sich seit der Rückkehr aus dem Krieg in den normalen Alltag einzufügen. Obwohl er mit Isabel (Gene Tierney) verlobt ist und eine Anstellung auf ihn wartet, treibt es ihn auf der Suche nach dem Sinn des Lebens fort von zu Hause. Seine Rastlosigkeit führt ihn nach Paris und anschließend nach Indien, wo er seine innere Ruhe und seinen Weg wiederfindet.
Szene in Indien:... Ind. Weiser: "Was führt Dich zu mir, mein Sohn?" Larry: "... Ich bin gekommen, um zu lernen. Schon seid Ende des Krieges bin ich auf der Suche nach etwas, etwas, daß ich noch nicht einmal in Worte fassen konnte. ... Für meine Freunde bin ich ein Streuner, der sich vor der Verantwortung drückt, ich kann meine Suche nicht einmal denen begreiflich machen, die ich liebe." Ind. Weiser: "Du hast die lange Reise auf Dich genommen, um nach der Weisheit zu suchen... Der Weg zur Erlösung ist schwierig zu beschreiten. Du mußt ihn dir vorstellen, wie die scharfe Schneide eines Messers"...
Nach Jahren kehrt Larry in die normale Welt nach Paris zurück.
Isabel ist mittlerweile mit Gray Maturin (John Payne) verheiratet und hat zwei Töchter. Beim Börsenkrach 1929 haben sie alles Geld verloren und sind jetzt auf die Unterstützung von Onkel Elliot (Clifton Webb) angewiesen, der Gesellschaften in adligen Kreisen gibt. Bei einem gemeinsamen Abend im Pariser Nachtleben treffen Isabel, Larry, Gray und W.S. Maugham eine frühere Jugendfreundin von Larry, Sophie (Anne Baxter) wieder. Sie ist dem Alkohol verfallen, seit ihr Mann Bob und ihre Tochter bei einem Autounfall ums Leben kamen. Als Larry ihr helfen will, erwachen in Isabel eifersüchtige Gefühle, denn noch glaubt sie, daß sie Larry für sich zurückgewinnen kann...
Geschickt zusammengehalten wird der Handlungsfaden durch das regelmäßige Erscheinen einer Person auf der Bühne des Geschehens: William Somerset Maugham (Herbert Marshall), der genauso wie in seiner 1944 veröffentlichten Romanvorlage, den Lebensweg der handelnden Personen immer wieder kreuzt.
Diesen grandiosen Film aus dem Jahre 1946, von Darryl F. Zanuck produziert, könnte man mit Superlativen einfach nur so überschütten. Erstens bietet er ein Aufgebot an bereits gestandenen und nachrückenden Schauspielerstars auf. Zum Zweiten ist diese komplexe und keinesfalls auf ein tränenreiches Happyend ausgerichtete Handlung überzeugend inszeniert worden, untermalt von der Musik Alfred Newman's (schrieb auch Musik zu "Im Zeichen des Zorro"). Der Film wurde für 4 Oscar's nominiert, u.a. für Bester Nebendarsteller, Bester Film und erhielt einen für die beste Nebendarstellerin, Anne Baxter als Sophie MacDonald. Ihre Auftritte haben mich richtig erschüttert. Sie ist vollkommen in ihrer Rolle aufgegangen.
Neben dieser Glanzleistung hat mich vor allem Tyrone Power (1913-1958) beeindruckt. Er, der bis dahin in Abenteuerfilmen, wie der "Der Pirat" und "Im Zeichen des Zorro" begeisterte, schaffte mit dieser überragenden schauspielerischen Leistung den Durchbruch als ernsthafter Charakterdarsteller. Herausheben möchte ich die Szene in den ind. Bergen, als der Weise ihn aufsucht. Er strahlte in diesem Moment etwas Übernatürliches aus, als ob ihn das "Göttliche" berührt hätte.
Er hatte erkannt, was der Weise ihm anfänglich sagte: "Das wahre Glück lernen wir aber nur, wenn wir lernen, daß es aus uns selbst
heraus entstehen muß."
Die DVD wartet mit einer ausgezeichneten s/w-Bildqualität auf und mit für alle Filmfans interessanten Extra's auf bzw. in der DVD.
Fazit: Ein bemerkenswertes und unvergessliches Filmereignis!!!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychoduell vom Feinsten!, 15. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Da wird in Rezesionen davon gesprochen, wie wenig inovativ der Film sei etc. Wenn man das hier so anmaßen möchte, frage ich nach der Innovation von so manchen Rezesionen! Diese wiederholen sich doch auch dauernd - und? Das sich die Liebe mit all Ihren Facetten seit Jahrhunderten immer und immer wieder als Transmitter für Dramen, Komödien und anderer Themen öffnet ist doch nur logisch - die Frage ist, wie wird sie behandelt, wie wird sie präsentiert? Wird sie dem Zuschauer schmecken? Dieser Film ist für mich ganz klar ein 5-Gänge-Menü par excellence! Klasse Kulisse von Alaska, spitzen Darstellung von Sir Anthony Hopkins, eine Filmmusik, die den visuellen Takt stets pariert und somit den Kern für eine grandiose Spannung freilegt sowie eine gelungene Mischung aus Action und Dialogdarstellung, deren Katz- und Mausspiel bis zum Schluss durch das Gejagtwerden durch den Bären offen bleibt.
Ich empfehle diesen Film allen, die auch Wert auf psychologische Spannung legen und Adrenalin nicht als Dauerfeuer in den Beinen brauchen. Der Film ist an den richtigen Stellen damit gespickt, sodass es nicht schwerfällt, sich auf die Akteure und die Handlung zu konzentrieren. Die Liebe ist nur das Motiv für diesen Film; es geht um die Abhängingkeit zweier Rivalen in der Wildnis Alaskas, die sich mit jeder Filmminute bewusster werden, dass nur einer überleben wird! Unbedingt ansehen...
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Anthony Hopkins Show!, 28. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Mit „The edge“ schuf Star-Writer David Mamet ein packendes Charakterspiel im Rahmen eines klassischen Abenteuer – und Überlebensfilms.

Mit Anthony Hopkins und Alec Baldwin in den Hauptrollen und dem wunderbaren Setting der kanadischen Wildnis kann ja eigentlich kaum mehr viel schief laufen, und tatsächlich spielen die beiden Stars ihre Rollen derart brillant, dass alleinig ihre Darstellung ausreichen würde, um „The edge“ den Rang eines sehr guten Filmes zu verleihen.

Anthony Hopkins Darstellung des hochintelligenten und bedachten Milliardärs Charles Morse ist derart überzeugend, fein gezeichnet und in jeder Szene wohl temperiert, dass der Zuschauer gar nicht anders kann als sich tief berührt und angezogen zu fühlen.

Alec Baldwin spielt ebenfalls sehr glaubhaft und stellt seine verschiedenen emotionalen Zustände packend dar. Gegen den ruhigen und viel Tiefe ausstrahlenden Anthony Hopkins kommt er jedoch nicht an.

Negativ anzumerken wäre einzig die drehbuchbedingte Schwarz-Weiss-Zeichnung der beiden Charaktere. Charles Morse ist nicht nur hochintelligent, bedacht und von philosophischer Tiefe umgeben, er ist auch eine moralische Instanz und ein wilder Kämpfer, wenn es sein muss. Robert Green hingegen ist spöttisch, unüberlegt, impulsiv, weinerlich und schlussendlich sogar mörderisch. Gerade dieser Rolle hätte ein wenig mehr Differenziertheit und Vielschichtigkeit gut getan.

Zum weiteren Hauptstar des Films wird schliesslich die Natur mit vielen traumhaft schönen Aufnahmen, wie man sie selten in einem Abenteuerfilm zu Gesicht bekommt. Unterstützt werden die tollen Bilder vom wunderschönen Soundtrack Jerry Goldsmith’s der sicherlich unter seinen Besten einzureihen ist. Mit dieser tollen Atmosphäre verdient sich die Inszenierung ein Extralob.

Die Story des Films ist schlussendlich wenig innovativ, bietet aber doch Unterhaltungswert. Sehr spannende Actionszenen wechseln sich ab mit ästhetischen Landschaftsaufnahmen, ruhigen Dialogszenen oder den intensiven Charakterdarstellungen Hopkins oder Baldwins.

Somit hat „The edge“ für jeden Geschmack etwas zu bieten und stellt sich als insgesamt wunderschön abgerundeter und starker Film heraus.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Abenteuer der Extraklasse!, 22. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Diesen grandios inszenierten Überlebenskampf zwischen den Beiden Rivalen "Hopkins" und "Baldwin" muss man sich einfach immer wieder anschauen wenn man einmal gefallen daran gefunden hat.

Es ist wohl die Kombination zwischen der wunderschönen, harten und kalten Natur und den (Ur)-Instinkten der Protagonisten die diesen Film zu etwas besonderem machen! Zugegeben gibt es viele Filme in denen Menschen aus verschiedenen Schichten ums nackte Überleben kämpfen aber dieser hier ist für mich etwas besonderes was nicht zuletzt an der genialen Besetzung liegt!

Hier geht es um einen Multimillionär und seinen Angestellten die mitten in der Wildnis mit einem Kleinflugzeug abstürzen. Geld spielt von jetzt auf gleich keine Rolle mehr... Nur noch das nackte Überleben zählt! Die drei kämpfen Stunde um Stunde gegen die Natur - und gegen einen hungrigen Bären!

Angenommen andere, unbekanntere Schauspieler hätten die oben genannten Rollen übernommen wäre der Film wohl nicht so authentisch geworden. ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll aber der "Hannibal"-Charakter passt hier voll ins Bild!
Auch darf man natürlich "Bart den Bären" nicht vergessen der hier im Übrigen zum Erfolg des Filmes beigetragen hat.

Es ist ein Überlebenskampf in der Wildnis den man einfach gesehen haben muss! Gefangen in der Kälte der Einsamkeit, gefangen im Revier einer Bestie, gefangen mit dem wohl größten Rivalen den man sich vorstellen kann - Der Eigenen Spezies - Dem Menschen!
Nach und nach entwickelt sich hier ein Psycho-Duell die die eigentlichen, viel schlimmeren Gefahren der Natur in den Hintergrund stellen. Mit fatalen Folgen...

Die Technische Seite kann sich ebenfalls sehen lassen. Abgesehen von einem eher mager gestalteten Hauptmenü und Extras (Was mich persönlich nicht stört) bekommt man hier ein sehr gutes Bild und einen sehr guten Ton serviert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packender Zweikampf mit Drehbuchschwächen, 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Gedreht wurde das sehenswerte Drama an den kanadischen Schauplätzen Banff National Park,Mount Assiniboine (Das "Matterhorn" der Rockys), Edmonton und Alberta. Der wilde Norden Kanadas diente also als Alaska-Ersatz des Films, wo dieser seinen Handlungsort besitzt. Vor der atemberaubend schönen Kulisse, die filmisch wie musikalisch ausgezeichnet übermittelt wird, liefern sich die beiden überzeugend schauspielenden Akteure Anthony Hopkins und Alec Baldwin ein packendes Duell, für das sich beide in Wirklichkeit an den Drehorten mittels langen Märschen bei frostigen Temperaturen vorbereitet haben sollen.
Trotz einiger Drehbuchschwächen der Handlung im Laufe des Überlebenskampfes gegen die Widrigkeiten der Natur, überzeugt der Film besonders durch den "inneren Kampf" Hopkins', dessen persönliche, tiefe Veränderung den eigentlichen Höhepunkt des Filmes darstellt (Zitat von ihm vor den dramatischen Ereignissen: "Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der sich ändern konnte").
Unlogisch und zu gewollt erscheint einem die Szene, wo Baldwin gegen seinen doch mittlerweile zum Freund gewordenen Kontrahenten (um dessen Frau), die Waffe erhebt, bereit ihn wirklich zu töten.
Die Auflösung dieser Szene hätte man meines Erachtens eleganter und viel tiefsinniger inszenieren sollen, z.B. mittels eines geeigneten Dialoges, der beide charakterlich blossstellt und den Kampf zu einem Kampf der Lebensphilosophien werden lässt. Nun, der Film wählt einen anderen Weg und zumindest der Plot der Geschichte stimmt und tut dem Film als Ganzes gut.

P.S.
Lerneffekt nebenbei: Wenn Du mal in der Wildnis verloren gehst, mit geringster Chance wiedergefunden zu werden, bleib wo Du bist, bleib wo man dich zuerst suchen würde, und unterhalte über Tage hinweg ein riesiges Feuer mit sehr viel Rauch, welcher über dutzende von Kilometern aus der Luft zu sehen ist. Hätten die Akteure diesen Rat beherzigt, dann, tja - dann wärs gar nicht erst zu allem weiteren im Film gekommen... :-)
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der gelungesten Roman-Adaptionen aller Zeiten!, 4. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide (DVD)
Bei diesem Film handelt es sich um eine der beste Roman-Verfilmungen, die ich kenne: das Buch ist (natürlich gekürzt) sehr gut umgesetzt und die Schauspieler füllen die Figuren der Geschichte sehr genau mit Leben. Zwar mag so manche Geste und manches Bild für heutige Augen etwas zu pathetisch sein: die Wirkung ist und bleibt aber immer glaubwürdig. Ein Film aus einer Zeit, als es noch gute Drehbücher und Schauspieler gab. Vor allem Anne Baxter als Jugendfreundin Sophie, die nach dem Tod ihres Mannes und Kindes dem Alkohol verfällt, hat den für diese Leistung gewonnenen Oscar mehr als verdient! Ebenfalls beeindruckend: Clifton Webb als versnobter Elliott Tempelton, dessen einziger Lebensinhalt es ist, sich auf Dinnerparties "im einzigen zivilisierten Land der Welt" (gemeint ist Frankreich) der High-Society zu präsentieren.
Erzählt wird in Maughams berühmten Entwicklungsroman (der im Film als Erzähler in persona, gespielt von Herbert Marshall, auftritt) die Geschichte des Kriegsfliegers Larry Derrell (Tyrone Power), der sich so ganz und gar nicht den üblichen Konventionen beugen will, nach Wissen und Erleuchtung strebt. Daran scheitert auch die Verlobung mit der reichen und attraktiven Isabel Bradley (Gene Tierney), die den "wirren Gedanken" des jungen Mannes nichts abgewinnen kann. "Ein Mann muss doch für sich und sein Land arbeiten!" wirft sie Larry vor, doch der möchte lieber "müßig gehen". Trotz der unterschiedlichen Lebensansichten kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder, vor allem in Paris. Als Larry mit Mitteln der alternativen Medizin Isabels Ehemann , der nach dem großen Börsenkrach seelisch zerrüttet ist, heilt, beginnen Isabels Gefühle zu schwanken...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut sehenswert, 11. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Also die Geschichte beginnt so wie in vielen Fällen mit Urlaub in der Wildniss. Doch was am Anfang vielleicht den ein oder anderen öde vorkommt entwickelt sich im Laufe des Films zu einem wahren Highlight! Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein, Neid, Hass, Argwohn, alles ist dem Film vereint und führt zu einem sehr überraschenden Ende!
Langeweile ist zu keiner Zeit angesagt, die Schauspieler, allen voran ein wunderbarer Antony Hopkins, ein super Alec Baldwin, die einen in den Bann ziehen und die Aussenwelt vergessen lassen, sind es schon Wert den Film zu sehen!
Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen!!!
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Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund
Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund von Lee Tamahori (DVD - 2002)
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