Kundenrezensionen


23 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino
Obwohl der Film in Deutschland angekündigt wurde (und auch in ein paar Kinos lief), hat die breite Öffentlichkeit kaum Notiz von dieser filmischen Meisterleistung genommen. Zunächst mal ist es in der Tat kein Hollywoodkino, so ein Film könnte unmöglich aus Amerika kommen, viel zu dicht, den Rhythmus wechseln, komisch-traurig und...
Veröffentlicht am 15. März 2004 von Marco Hoenig

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenartiger Film
Es ist ein eigenartiger Film. Man hat den Eindruck, daß Nikita Michalkov einen großen Historienfilm machen wollte, sich aber dann doch irgendwie nicht sicher war. Der Film steht irgendwie zwischen allem, was man erwarten würde: breit erzählend, mit Liebe fürs Detail, emotional, gleichzeitig aber auch unwirklich, und stellenweise bis ins Groteske...
Veröffentlicht am 7. September 2003 von jensweber


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino, 15. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
Obwohl der Film in Deutschland angekündigt wurde (und auch in ein paar Kinos lief), hat die breite Öffentlichkeit kaum Notiz von dieser filmischen Meisterleistung genommen. Zunächst mal ist es in der Tat kein Hollywoodkino, so ein Film könnte unmöglich aus Amerika kommen, viel zu dicht, den Rhythmus wechseln, komisch-traurig und universell-detailliert ist er. Es ist nicht einfach die Handlung wiederzugeben. Eine junge Frau (Julia Ormond) soll in Russland dafür werben, daß eine Holzfällmaschine (gebaut von Richard Harris) weiter seitens der Armee/des Staates finanziell unterstützt wird. Sie flirtet mit dem zuständigen General, der auch oberster Vorgesetzter von Andrei (Oleg Menschikow - übrigens in Russland DER STAR schlechthin) ist. Zu Beginn treffen sich Andrei und die junge Frau zufällig im Zug und auch später kreuzen sich ihre Wege mehrmals. Der General schliesslich zeigt der jungen Dame seine Gefühle und (weil zufällig auf der Straße gesehen) nimmt Andrei mit in deren Haus, um ihm bei seinem Heiratsantrag "beizustehen". Ab hier kommt es schliesslich zur "Katastrophe", denn Andreis Abhängigkeitsverhältnis zum General erweisst sich als schwere Prüfung. Die Antragsszene ist, wie ich finde eine der großen Kinoszene der letzen 20 Jahre überhaupt. Andrei soll das Antragsgedicht des Generals der jungen Frau vortragen während dieser ihn auf dem Klavier begleitet. Sich der weitreichenden Situtaion bewußt, dichtet den Antrag zu seinen Gunsten um. Alle 3 versuchen sich aus der Farce zu retten, aber allen ist die Tragweite dieser Situtaion sofort bewußt. Von da an überstürzen sich die Ereignisse.
Ganz großes Kino!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer epischer Film, 4. Februar 2003
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
Vergleiche zu "Doktor Schiwago" liegen nahe; es handelt sich auch um ein opulentes, romantisches, tragisches Liebesepos, doch der Unterschied ist dieser: während Schiwago weder russische Schauspieler, noch russische Regie aufweist und noch nicht mal in Russland gedreht worden ist und damit eine häufig kitschige und unglaubwürdige Pseudo-Atmosphäre aufbaut, ist der "Barbier von Sibirien" durch und durch russisch, in Russland gedreht unter der Leitung eines ungemein begabten russischen Regisseurs, Nikita Mikhalkow. Und mehr: durch Besetzung zweier Hauptrollen durch Julia Ormond und Richard Harris, die schlüssigerweise ja auch Ausländer spielen, findet der künstlerische Anschluß und Austausch mit dem "Westen" statt. Wer zu sehr die amerikanische Art und Sichtweise von Filmen schätzt, kann bei der russischen, andersartigen Sicht, die häufig in einzelnen Situationen verharrt und diese schwelgerisch ausschöpft, seine Probleme haben. Nicht so viel nachdenken, eher mitfühlen, könnte eine Form von Devise sein. Und meinerseits wäre es wünschenswert, viel mehr "östliche" Perspektive in die vom Amerikanismus überschwemmte Filmbranche zu lassen, was keineswegs heißen soll, daß es nicht zahlreiche, begabte, hervorragende Filme aus den USA gibt - doch wo bleibt der Osten? Wer mal etwas anderes als Hollywood sucht, dem sei dieser lange, gut inszenierte "Historienfilm" warm empfohlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seelenmosaik, 14. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
Zufällig bin auf diesen Film gestoßen. Keine Ahnung, wer da spielt, von wem der kommt. Eher vorbereitet auf ein großes langweiliges Kostümspektakel. Statt dessen ist das ein wunderbarer, witziger, ironischer, leidenschaftlicher und auch tief russischer Film. Da hat jemand fern von der Heimat aus seiner Seele Bilder Russlands geholt, die zwischen Schiwago und Alice im Wunderland liegen. Daraus fügt er eine Collage zusammen, eine Ansammlung aus wunderbaren Bildern, Träumen, Landschaften, ein Mosaik das eine Geschichte ergibt, die gänzlich unwichtig ist, die einen aber mitreißt und bei der man gespannt auf jede neue Wendung ist. Durch diese Geschichte wird man durch den Bilderwirbel getrieben und schaut durch ein Kaleidoskop, das in seiner Gesamtheit aus allem Falschen und Imitierten ein breites Bild des Mythos Russlands ergibt. Für mich ist das ein großes Kunstwerk, weil es gerade nicht dem Realismus huldigt und inszeniert. Es wird viel mehr durch den mythisch-surrealen Geist geprägt, den man von Bulgakov oder Kandinsky kennt. Vergleichen möchte ich es in dieser "Wiedergabe" der Realität mit dem Film Moulin Rouge. Gleiches Kaliber.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Film, dank dem man Russland besser verstehen kann, 29. März 2001
Von Ein Kunde
"Barber Of Siberia" ist zweifellos der beste Film über Russland (obwohl das eine Co-Produktion ist) der letzten Jahre. Die Handlung spielt im "guten, alten" Russland um die Jahrhundertwende und zeigt alles, was dazu gehört: Adel und Luxus, Offiziere und Gymnasiastinnen. Der Leitmotiv des Filmes ist selbstverständlich Liebe und Ehre, ohne die man sich das frühere Russland überhaupt nicht vorstellen kann. Vom brillianten Regisseur Nikita Michalkow, Besitzer mehrerer Film-Trophäeen (darunter auch Oskar für "Von der Sonne enttäuscht") gefilmt, gibt der Film den Schauspielern Oleg Menschikow (Schauspieler Nr.1 in Russland) und Julia Ormond die Möglichkeit, ihre Talente im vollen Glanz zu entfalten. Das spannende Sujet mit der Detektiv-Intrige sorgt für die ständige Aufmerksamkeit der Zuschauer. Ein schöner kluger Film, den man nicht vergessen kann...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebe zur russichen Seele, 7. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
Den "Barbier von Sibirien" sah ich zum ersten Mal in einem Kino in Perm, der östlichsten Großstadt Europas. Die Russen lieben den Film. Soweit ich weiss, war er im Jahr seines Erscheinens in Russland erfolgreicher als "Titanic". Wenn man ein wenig für die russische Seele übrig hat, und ihre Melancholie und Lebensfreude versteht, oder versucht zu verstehen, sollte man sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Ein echter Augenschmaus mit einer grossen Portion Humor und Dramatik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellent fotografiert, 27. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
In seinen besten Momenten erinnert dieses russische Drei-Stunden-Epos an aus der Zaren-Zeit an Doktor Schiwago, ohne freilich über dessen Tiefe und Komplexität zu verfügen. Die Geschichte einer verrückten Erfindung, einer Baumschneidemaschine, der Tochter ihres Erfinders (Julia Ormond) und deren Liebe zu einem verbannten russischen Offizier (Oleg Menschikow) wird mit langem Atem erzählt. Den braucht auch der Zuschauer. Doch der "Barbier" ist viel besser, als die verhaltene Kritik bei uns im Westen vermuten lässt. (Der Film hatte 2001 bei uns im Kino keine Chance.) Die Akkuratesse, mit der Nikita Michalkow, der 1991 für seine Steppen-Anekdote Urga den Goldenen Löwen von Venedig gewann und 1995 für sein Porträt der Stalin-Ära in Die Sonne, die uns täuscht den Oscar, seine Szenen in den Kasten gebracht hat, nötigt einem jede Menge Respekt und Bewunderung ab. Der Film hat Unsummen verschlungen - und man sieht es: Jede Einstellung stimmt. Jedes Detail, jedes Kostüm, jede umständlich zu choreografierende Massenszene: Fast alles hat der Regisseur in diesem Film zur Vollendung gebracht. Dass der mit so viel Aufwand erzeugte visuelle Rahmen für die eigentliche Filmhandlung etwas zu groß geraten ist, muss man dem Film einfach nachsehen.

Ein bisschen drängt sich übrigens der Verdacht auf, dass Nikita Michalkow mit seinem filmischen Großprojekt ähnliche Dämme zu brechen gehabt hat wie sein Film-Alter-Ego McCracken, der von Richard Harris verkörperte skurrile Visionär und Erfinder des "Barbiers von Sibirien". Leicht zu produzieren war dieser Film jedenfalls mit Sicherheit nicht.

Für Freunde von Doktor Schiwago und Auferstehung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt leider ganz wenig russischen Filmen in Deutschland, 16. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
Heute wissen alle viel mehr von amerikanischen Filmen, als von Heimatfilmen (deutsche) und in jedem Fall als von Französische, Italienische und Russische. Diese DVD zeigt, dass es doch gut andere Kulturen kennenzulernen. Für mich ist dieser Film noch lieber, ich kann ihn in russisch sehen, aber für meine deutsche Freunde ist auch möglich in Deutsch zu sehen. Wir warten noch auf andere russischen Filmen, ohne welche haben lieber Deutsche doch einen nicht ganz gesammelte Weltkulturbild. Ein Putzlestück - amerikanische Filmen - ist klein und in keinem Fall gesamtes Bild.
Danke.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch russisch: Leid und Leidenschaft, 3. April 2001
Wer Anna Karenina und Doktor Shiwago mag, MUSS diesen Film sehen. Es ist nicht nur die Handlung allein, sondern die Möglichkeit, in die Wirklichkeit des Films einzutauchen und sich selbst für 2 Stunden zu vergessen. Faszinierende Bilder aus Moskau und Sibirien, überzeugende Schauspieler, Lachen und Weinen... Ich hoffe, dass die Stimme von Nikita Michalkov in englischer und deutscher Variante nicht an Scharme verliert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen superklasse!!, 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Barbier von Sibirien (DVD)
ich bin ganz zufällig auf diesen film gestoßen... ich setzte mich so ca. um 11 vor den fernseher und meine eltern schauten beckmann oder sowas... als es zu ende war fragte ich ob ich umschalten dürfe und ich schaltete auf rbb da kam dieser film... ich fragte ob ich ihn schauen dürfte und durfte... erst dachte ich och nee... doch dann wow!! meine ma ging nach der 1,hälfte des films schlafen und mein pa auch also hockte ich da auf dem sofa und schaute den film... beid er zugszene musste ích voll heulen... toll wenn man solche freunde hat wie tolstoi!! ich hab diesen film einmal gesehn und seitem muss ich dauernd an ihn denken und träum sogar davon!!!! wenn das kein zeichen ist!! jetz möcht ich ihn mir holen und mindestens noch 100 mal schaun ;-) !! ích fand den film so lustig!! RIESENGROßES KOMPLIMENT AN DARSTELLER UND REGISSEUR!! ich nehm all meine vorurteile gegen russen und russland zurück!! *lach* hab sogar gemerkt, wie süß der russische akzent klingt ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenartiger Film, 7. September 2003
Es ist ein eigenartiger Film. Man hat den Eindruck, daß Nikita Michalkov einen großen Historienfilm machen wollte, sich aber dann doch irgendwie nicht sicher war. Der Film steht irgendwie zwischen allem, was man erwarten würde: breit erzählend, mit Liebe fürs Detail, emotional, gleichzeitig aber auch unwirklich, und stellenweise bis ins Groteske überzogen. Auf den zweiten Blick ist es vor allem ein kritischer Film, eine Abrechnung mit Oberflächlichkeit, Unaufrichtigkeit und Hierarchiedenken. Hinter der glanzvollen Fassade des imperialen Rußland verbirgt sich eine erstarrte Gesellschaft. Man akzeptiert, heuchelt Zustimmung und arrangiert sich. Wer Träume hat, endet in Sibirien.
Man muß diesen Film wahrscheinlich mehrmals sehen (und über eine gewisse Langatmigkeit hinwegsehen), um ihn zu mögen.
Die Grundlinie in diesem Film ist die Entwicklung von Vater und Sohn, die während des gesamten Filmes immer stückweise gegenüber gestellt wird. Erst der Sohn in Amerika tut schließlich, was der Vater nie gewagt hat: Er erhebt Widerspruch und nimmt damit sein Leben in die eigenen Hände.
"Er ist Russe." - "Das erklärt vieles." Das ist einer der letzten Dialoge des Films. Wahrscheinlich erklärt es tatsächlich vieles. Die Geschichte von Vater und Sohn erinnert irgendwie an russische Emigranten: In der Heimat nicht frei, in der Fremde nicht zu Hause. (und an dieser Stelle muß ich einer anderen Rezension auf dieser Seite widersprechen: das hat schon viel mit der "russischen Seele" zu tun)
Interessant ist auch die Parallele zwischen der eigentlichen Story und dem "Barbier von Sevilla", den die Kadetten im Theater aufführen. Beide Handlungen spitzen sich immer weiter zu und entladen sich schließlich in derselben Szene.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Barbier von Sibirien
Der Barbier von Sibirien von Julia Ormond (DVD - 2002)
EUR 13,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen