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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Blu Ray-Umsetzung eines filmischen Meisterwerk
Der Sohn einer hebräischen Sklavin wird der Abgesandte Gottes und der Überbringer der berühmten zehn Gebote. Charlton Heston, Yul Brynner und Anne Baxter in einem monumentalen Meisterwerk von Cecyl B. DeMille.

Zum Inhalt: Moses (Charlton Heston "Weites Land", "Ben Hur") lebt als ägyptischer Prinz im Palast des Pharaos Setis (Sir Cedrik...
Veröffentlicht am 11. Juni 2012 von S. Ewald

versus
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutscher Ton zu tief!
Leider wurde für diese Blu-ray offenbar einfach der deutsche DVD-Ton verlangsamt, ohne die für die DVD bereits korrigierte Tonhöhe beizubehalten (erkennbar auch an der Filmmusik, welche auf der deutschen Tonspur ca. ein Halbton tiefer ist als im englischen O-Ton).

Hierdurch klingen die deutschen Stimmen insbesondere der männlichen Akteure...
Vor 22 Monaten von FBF veröffentlicht


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutscher Ton zu tief!, 25. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [Blu-ray] (Blu-ray)
Leider wurde für diese Blu-ray offenbar einfach der deutsche DVD-Ton verlangsamt, ohne die für die DVD bereits korrigierte Tonhöhe beizubehalten (erkennbar auch an der Filmmusik, welche auf der deutschen Tonspur ca. ein Halbton tiefer ist als im englischen O-Ton).

Hierdurch klingen die deutschen Stimmen insbesondere der männlichen Akteure eindeutig zu tief und verzerrt, was ich als sehr unangenehm und störend empfinde (weitaus störender als die auf VHS und DVD übliche Tonerhöhung). Darüber kann mich leider auch die großartige Bildqualität nicht hinwegtrösten.

Wer sich diesen Film ohnehin nur im O-Ton ansieht, bleibt hiervon zwar verschont - wer wie ich jedoch auch die deutsche Fassung sehr schätzt, muss sich hier leider von entstellten Stimmen quälen lassen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tonfehler auf Blu-ray, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [Blu-ray] (Blu-ray)
Tatsächlich ist die deutsche Tonspur fehlerhaft auf die Blu-ray transferiert worden.
Blu-ray Discs laufen im Gegensatz zu DVDs mit den originalen 24p (also 24 Bildern pro Sekunde), wie im Kino, statt mit 25 Bildern pro Sekunde, wie bislang auf DVD üblich.
Vermutlich wurde einfach die DVD-Tonspur rüberkopiert und durch die langsamere Abspielgeschwindigkeit sind nun alle Stimmen ein Stück tiefer! Das geht überhaupt nicht und verfremdet die bekannten Synchronstimmen unnatürlich! :-(
Die Bildqualität ist sehr gut, doch wird genau das in diesem Fall leider zum Problem, denn hierdurch werden die antiquierten Special Effects als solche deutlich erkennbar. Vor allem werden die Konturen/Schnittkanten zwischen Darstellern und künstlich erzeugtem Hintergrund überdeutlich.
So ist die Blu-ray-Auswertung dieses Filmklassikers eine getrübte Freude! :-(
Allerdings muss man Amazon zugute halten, dass sie mir anstandslos den Kaufbetrag erstattet haben - guter Kundenservice!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Blu Ray-Umsetzung eines filmischen Meisterwerk, 11. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Sohn einer hebräischen Sklavin wird der Abgesandte Gottes und der Überbringer der berühmten zehn Gebote. Charlton Heston, Yul Brynner und Anne Baxter in einem monumentalen Meisterwerk von Cecyl B. DeMille.

Zum Inhalt: Moses (Charlton Heston "Weites Land", "Ben Hur") lebt als ägyptischer Prinz im Palast des Pharaos Setis (Sir Cedrik Hardwicke) und genießt dessen Gunst. Damit zieht er sich die Missgunst von dessen Sohn Ramses (Yul Brynner "Die glorreichen Sieben")zu. Als Moses eines Tages erfährt, das er in Wirklichkeit der Sohn hebräischer Sklaven ist, beginnt er mit seinem Volk zu leben und zu leiden. Er zieht sich damit den Unmut des Pharaos zu und wird in die Wüste verbannt. Moses überlebt, und wird im Laufe der nächsten Zeit Schafhirte und gründet eine Familie. Er besteigt, einem Instinkt folgend, den Berg Sinai und wird dort von der Stimme Gottes zu dessen Abgesandten und beauftragt das Volk der Israeliten in die Freiheit zu führen. Und die berühmten zehn Gebote zu übermitteln.

Ich habe mit diesem Text die Handlung nur oberflächlich beschrieben, da bei diesem Film eine genaue Beschreibung nicht möglich ist, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Der Film ist jedenfalls eine Wucht.

Zur Kritik: "Die Zehn Gebote" von Regisseur Cecyl B. DeMille erzählt in prachtvollen Bildern von einem Mann, der sich seiner wahren Identität bewusst wird, Strapazen auf sich nimmt um seinem Glauben treu zu bleiben und schließlich ein ganzes Volk in die Freiheit führt. Charlton Heston als Moses, Yul Brynner als Ramses, Anne Baxter als verführerische Nefretiri, Gangsterfilm-Ikone Edward G. Robinson, Vincent Price und auch Debra Paget als junge Sklavin überzeugen in ihren Rollen voll und ganz.

Zur Blu Ray: Die Bildqualität der Blu Ray überzeugt auf der ganzen Linie. Von Anfang an wird ein sehr scharfes, farblich buntes und schönes Bild geboten. Und die Schärfe hält sich den gesamten Film über auf einem sehr hohen Niveau. Die Farben strahlen die ganze Zeit über aus dem Bild. Hintergründe werden sehr detailreich und schön gezeigt. Schwarzwert und Kontrast sehen wunderbar aus. Das ist wirklich wahres FUll-HD. Es ist einfach toll, den Film in dieser Qualität zu sehen.

Bonusmaterial gibt es keines. Die Blu Ray Hülle hat ausserdem eine Wendecover.

Von mir eine KLARE Kaufempfehlung!!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Epos, bisher unerreicht !, 9. März 2001
Von Ein Kunde
Wer sich im Film-Genre ein wenig auskennt braucht über den Regisseur oder sollte man doch besser sagen, "Maler" nicht viel zu sagen. De Mille zeichnet hier ein opulentes Meisterwerk mit all den neuen Möglichkeiten der neuen Zeit, ohne die Feinheiten in Schnitt, Licht und Bild, die ihn bisher als Stummfilm-Regisseur auszeichneten zu vernachlässigen. Die tricktechnische Umsetzung der Teilung des roten Meeres ist für die damalige Zeit absolut atemberaubend. Regisseure, wie de Mille verstanden damals noch, was vielen seiner Zunft heute verloren gegangen ist, nämlich eine (historische)Geschichte zu malen und fein zu inszenieren. Den Zuschauer mit auf "die Reise" zu nehmen und ihn auf die filmischen Höhepunkte langsam vorzubereiten. Heute hingegen zielt fast jeder Film auf die rein tricktechnischen Highlights hin, wobei sich alles andere dem unterzuordnen hat. Ein wunderschönes, zeitloses Stück Filmgeschichte.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PERFEKT, UNÜBERTROFFEN, 18. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film ist einfach unübertroffen. Sowohl die Hauptdarsteller als auch die Ausstattung und allgemeine Machart sind ohnegleichen. "Die Zehn Gebote" übertrifft meiner Meinung nach sogar "Ben Hur" (ebenfalls perfekt), da die Handlung ganz einfach bombastischer ist und größere Dimensionen hat. Cecill B. Mille ist es 1956 gelungen, ein Meisterwerk zu schaffen, das wohl nie mehr erreicht werden kann (würde mich gern vom Gegenteil überzeugen lassen, bin aber pessimistisch). Der Film hat eine Liebe zum Detail und verfügt über eine Wärme, wie es einfach nur über die 50-er Jahre gesagt werden kann.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Geschichte und ein ebenso toller Film !!!!, 24. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [2 DVDs] (DVD)
Niemals war eine Geschichte aus der Bibel schöner! Der Film ist vom Beginn bis zum Ende einer der Besten Filme die ich je gesehen habe und man vergisst ihn nicht, da der wiedererkennungswert sehr hoch ist und die Darsteller sind alle sehr gut besetzt und eigentlich sollte man kein Wort mehr zu dem Film verlieren, da diese Umsetzung ein echtes Meisterwerk ist, da er wohl nicht besser umgesetzt werden kann.
Nun zu den Effekten in dem Film, ich würde sagen das es so ist wie mit Terminator 2, in diesem Film wurden auch Effekte verwendet die weit überholt sind, doch trotz diesem technischen Fortschritt besicht dieser Film doch mehr als der Nachfolger in dieser Hinsicht, genau so ist es auch hier, man merkt wie sich alle viel Mühe gemacht haben dies so hinzubekommen wie es in den Augen der Machern gut ist und so hebten sich frühere Filme in Sachen Speziel Effects sehr von einander ab und der Wiedererkennungswert war größer, heute hingegen werden die Effekte lieblos eingebaut und deshalb fasziniert es einen auch nicht so.
Aber nun wieder zum Film - Die Effekte sind auch heute noch gut anzuschaun und der Film ist neben Ben Hur ein ganz Großer Film dieser Zeit, es ist unvergesslich, ich denke jeder hat diesen Film einmal gesehen und ich bin jedesmal fasziniert von diesem Film, er hat einfach etwas was andere Filme nicht haben.
Fazit:
Heutzutage werden viele durschnittliche Filme produziert, greift also lieber mal zu Filmen wie diesem hier, denn diese sind wirklich Meisterwerke und haben mit den heutigen Meisterwerken nichts zu tun und sind um einiges besser.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Grosses Kino, 1. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [2 DVDs] (DVD)
Ich mag diesen Film vielleicht schon deshalb so gerne weil er der erste war den ich alleine im Kino sehen durfte, ich weiss heute noch beeindruckt ich war als meine Mutte mich nach der Vorstellung abholte. Das nur so als Bemerkung am Rande.
Daß DeMille den Wunsch hatte ein Remake seines Erfolges 'Die Zehn Gebote' von 1923 mit Ton, den neuesten Trickeffekten und in Farbe zu drehen kann man ihm nicht verdenken, obwohl auch das Original sehr sehenswert ist (habe ich auf VHS). Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wenn auch vieles an die Zeiten des Stummfilm erinnert, Mimik und Gestik der Akteure, Beleuchtung und Schnitt. Jede Einstellung scheint wie ein religiöses Gemälde eines großen Meisters, doch wahrscheinlich liegt gerade darin der unvergängliche Charme dieses Films. Das Aufgebot von Stars und neuester Technik (na ja, damals neu) ist enorm! Die zehn Gebote gehören mit zum Besten was die Goldene Ära Hollywoods hervorgebracht hat, auch wenn natürlich der moralisierende Zeigefinger Amerikas omnipräsent ist wie in vielen anderen religiös inspirierten Filmen der damaligen und auch wieder heutigen Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn der Regisseur den Film zu Beginn lieber noch schnell erklärt …, 22. März 2014
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [2 DVDs] (DVD)
… kann dies sicher mehrere Gründe haben, doch oftmals ist Vorsicht angebracht. Denn warum sollte ein Film schon mit einer Einführung durch den Regisseur beginnen – es sei denn, der Film ist so konfus, daß er ohne Erläuterungen nicht verstanden werden kann, oder der Regisseur hat Angst, man möge seinen Film sträflichst unterschätzen, oder aber der Regisseur wird von einer gewissen Selbstverliebtheit getrieben und möchte sein Werk mit seinen eigenen Worten nochmals ins rechte Licht setzen, bevor er es für die Zuschauer freigibt.

Was auch immer es sei, das Cecil B. DeMille dazu brachte, seinem 1956 erschienenen Monumentalwerk „The Ten Commandments“ ein paar einleitende Worte zu widmen, der erste der von mir genannten drei Gründe dürfte sicher keine Rolle gespielt haben, denn dieser beinahe vierstündige Film ist eines ganz sicher nicht: konfus, oder gar langweilig. Wahrscheinlich wollte DeMille vermeiden, daß man sein Epos um Moses, der die Israeliten aus Ägypten bis an die Schwelle des Gelobten Landes führte, lediglich als farbenprächtigen, Auge und Ohr überwältigenden Bombast oder als eine bloße Wiederholung seiner Verfilmung des Stoffes aus dem Jahre 1923 ansähe und ihm allzu merkantile Motive für seine Entscheidung unterstellte, diese Geschichte – die dramaturgisch zudem exzellent aufbereitet und um einige packende Intrigen und Liebeshändel angereichert wurde – erneut auf die Leinwand zu bringen. Nein, reine Unterhaltung und opulentes Effektkino sollte „The Ten Commandments“ laut DeMille ganz sicher nicht sein, geht es hier nach Bekunden des Regisseurs doch um nichts Geringeres als darum, einem Kampf ein Denkmal zu setzen, der auch nach mehreren Jahrtausenden immer noch aktuell sei: „The theme of this picture is whether men ought to be ruled by God's law, or whether they are to be ruled by the whims of a dictator, like Rameses. Are men the property of the state or are they free souls under God? This same battle continues throughout the world today.”

Gut – daß mit Ägypten eigentlich die Sowjetunion gemeint war, ist denn ein Schluß, den man ohne DeMilles Hilfe nicht so unvermittelt gezogen hätte. Allerdings ist das wohl auch nicht so wichtig, denn der vom Regisseur geltend gemachte Subtext ist so sehr an den Haaren herbeigezogen, daß er näherer Betrachtung nicht standhält. Da vermögen dann schon eher die Schauspieler zu überzeugen, die DeMille vor der Kamera versammelt hat. Charlton Heston hat die aus heutiger Sicht nicht ganz frei von ungewollter Komik bleibende Rolle des Moses, der, sobald er des brennenden Dornbusches angesichtig ward, den Eindruck macht, zu lange in einen Haartrockner gestarrt zu haben, denn nicht nur seine Frisur ist danach so steil nach oben aufragend, daß dies selbst seiner Frau Sephora (Yvonne De Carlo) eine Bemerkung entlockt, sondern auch er selbst macht einen leicht weggetretenen Eindruck, fast so wie der Dude, als der noch auf seinem Teppich liegen konnte. Heston zur Seite stehen gleich zwei schöne Frauen – zum einen Yvonne De Carlo als seine Gattin, zum anderen Anne Baxter als Nefretiri, die zunächst ihren Moses als „adorable fool“ über alles liebt, dann aber – als dieser seine Wurzeln über ihre Liebe stellt – zu seiner erbittertsten Feindin wird. Als weitere Gegenspieler treten Yul Brynner in der Rolle des starrsinnigen Pharaos und Edward G. Robinson als verräterischer Dathan auf. Auch Vincent Price hat als skrupelloser Baumeister Baka eine kleine, aber tragende Rolle. Auf der Seite der Guten finden wir noch das Liebespaar Lilia (Debra Paget) und Joshua (John Derek), während Aaron von John-Ford-Stammschauspieler John Carradine gespielt wird.

DeMille verpflichtete darüber hinaus ein wahres Heer an Statisten – etwa 14.000 Menschen –, die entweder als Israeliten unter unmenschlichen Bedingungen an den Prunkbauten schuften und später mit Moses Ägypten verlassen oder aber als Soldaten des ägyptischen Heeres im Roten Meer ertrinken. Wenn heutzutage Massenszenen mit Hilfe von Computertechnik gestaltet werden, so erreichen sie in der Regel doch nie die Intensität solcher von DeMille und anderer alter Hasen dirigierten Bilder, denn der Zuschauer weiß ja, daß bei Letzteren jeder Mensch, der hier zu sehen ist, echt ist, und muß dann unwillkürlich daran denken, welche Leistung es erforderte, diese Bilder zu drehen.

Dem Regisseur gelingen viele großartige Szenen, so beispielsweise die beängstigende Nacht vor dem Auszug aus Ägypten, als draußen der Tod umgeht und die ägyptischen Erstgeborenen meuchelt – man fragt sich allerdings unwillkürlich, was man von einem Gott zu halten hat, der zu solchen grausamen Mitteln greift, die ihn nicht besser machen, als seine Gegenspieler es sind –, oder der Auszug aus Ägypten selbst und die Durchquerung des Schilfmeeres. Allerdings gibt es auch manches, was aufgrund des Pathos von unfreiwilliger Komik zeugt – wie einige der Dialoge oder Moses‘ Kampf gegen die Amalekiter.

Interessanterweise sind DeMille und den Drehbuchschreibern die Ägypter besser gelungen als die Israeliten, denn während Moses spätestens seit seinem Umstyling eine zweidimensionale Figur wird und auch Joshua außer seiner Tollkühnheit als jugendlicher Verliebter nicht viel zu bieten hat, während Sephora in erster Linie treues und gehorsames Weib bleibt, so sind es vor allem Nefretiri und Ramses II. – aber auch Moses‘ Ziehmutter Bithiah (Nina Foch) –, deren Rollen Tiefe und Tragik bekommen. So steht Ramses seit seiner Geburt im Schatten seines vermeintlichen Vetters Moses und muß miterleben, wie sein Vater Sethi (Cedric Hardwicke) selbst auf dem Totenbett noch nach dem von ihm Verbannten ruft. Später dann heiratet er Nefretiri, als diese längst alle Hoffnung auf Moses begraben hat, und ist in ihrer Gunst ebenfalls allerhöchstens der Zweitplacierte. Völlig tragisch wird es dann, wenn Ramses von der unversöhnlichen Nefretiri dahingehend manipuliert wird, sich immer und immer wieder dem Auszug der Israeliten in den Weg zu stellen – hier ist es, wieder einmal, „a woman scorned“, die als handlungsverschärfendes Moment fungiert –, und somit am Ende die absolute Katastrophe über Ägypten hereinbrechen läßt. Es ist eines jener unvergeßlichen Bilder, wenn der glücklose Herrscher und die verbitterte Herrscherin in ihrem dunklen Palast auf steinernen Thronen schweigend nebeneinandersitzen. Für den Rezensenten sind diese beiden die wahrhaft interessanten Figuren dieser Geschichte, denen zumindest ein Teil seines Mitgefühls gilt. Fraglich ist nur, ob dies von DeMille so intendiert war. Doch spielt dies letztlich auch keine Rolle, zumal es zeigt, daß auch nach mehr als einem halben Jahrhundert dieser Monumentalfilm immer noch zu faszinieren vermag, erzählt er doch in beeindruckenden Bildern eine spannende Geschichte und entgeht er – trotz einiger Schwächen, die ihn an manchen Stellen lächerlich erscheinen lassen – insgesamt doch der für Filme seines Genres immer bezeichnenden Gefahr, daß hinter dem Monumentalen etwa das menschliche, uns Anteil nehmen lassende Individuelle verschwinde. Letzteres durchzieht den Film, freilich auf eine sehr subversive Art und Weise, denn es werden wohl eher der Pharao und seine Frau sein, die dem Zuschauer als Figuren in Erinnerung bleiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisches Bild!, 31. März 2013
Von 
Michael Horn "Micha vom Land" (Reinheim, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin ganz überwältigt von dem Glanz und der tiele dieses Bildes! Gestochen scharfe Konturen und ein Farbspektakel erster Güte. Das nenne ich mal eine digitale Aufbereitung. Zur Story bracht man wohl nichts mehr zu sagen, man kennt sie zu genügend aus dem Fernsehprogramm. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung aufgrund des grandiosen Bildes.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Blu Ray-Qualität!, 28. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gebote [Blu-ray] (Blu-ray)
Einfach nur toll. Die Blu Ray erfüllt komplett alle Wünsche! Sehr empfehlenswert! Mit Ouvertüre von ELMER BERNSTEIN.
Farbe, Bild- und Ton 1a.
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