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51 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You never had a camera in my head...."
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2006 von Daniel Kolloge

versus
25 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stretch-Übung
Obwohl der Film selbst m.E. über jeden Zweifel erhaben ist - und das nicht nur wegen Jim Carreys überragender schauspielerischer Leistungen hier - muss ich wegen der Bildqualität leider eine Abwertung vornehmen: Um nämlich auf 16:9-Displays das ganze Bild zu füllen, wurde die "Truman Show" horizontal in die Breite gezogen. Die Folge:...
Veröffentlicht am 26. Juli 2009 von Joerg McFly


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51 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You never had a camera in my head....", 3. Dezember 2006
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns gezeigt hat, welches Genie in Jim Carrey steckt.

Zuerst mal: Warum Carrey weder für die TRUMAN SHOW, noch für den MAN ON THE MOON, noch für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND einen Oscar bekam ist klar. Weil die Mitglieder der Academy genauso voreingenommen sind wie die meisten Leute, die ihn nur aus DUMM UND DÜMMER oder ACE VENTURA kennen. Doch wer diese, übrigens genial brachialen Filme kennt und genau ansieht, der hätte eigentlich die außerordentlichen mimischen Fähigkeiten von Jim Carrey erkennen müssen. Dieses Spiel mit Mimik und Bewegung ist in Hollywood fast einzigartig.

Der komplette Film ist perfekt ausgestattet, Settings und Bauten sind einmalig, genauso wie die Art der Storyerzählung. Wer sich den Film mehrmals ansieht, und das sollte man, der wird immer mehr kleine Details finden, die erstaunlich sind: Die Platzierungen der Kameras in der Serie zum Beispiel, die tatsächlich verwendet werden. Die Reaktionen der "Nebendarsteller", und noch viel mehr.

Eine besondere Rolle spielen nicht nur die Schauspieler, die von Carrey über Ed Harris, Natasha McElhone und Noah Emmerich bestechend sind, sondern eine geniale Zutat ist auch die Musik von Burkhard Dallwitz, die einfach unvergesslich ist und es schafft mit Weirs Inszenierung eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, wow. Wenn Truman den Bus anhält und auf der Straße stehenbleibt erinnert das an die Szene im CLUB DER TOTEN DICHTER, in der die Schüler auf die Tische steigen, eben Gänsehaut pur. Wenn er mit dem Boot gegen die Studiowand kracht und verzweifelt eine Tür sucht, verdammtnochma! Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, man will beides und nichts. Perfektes Kino, einfach perfekt!

Die DVD ist endlich dem Film entsprechend ausgestattet, die erste DVD-Version ist nämlich absolut mager. Außer zwei Trailern hat sie nichts zu bieten.
Doch die neue Version ist vernünftig zusammen gestellt, mit interessanten Extras bietet sie einen guten Eiblick in das ganze Drumherum des Films.

THE TRUMAN SHOW ist meiner Meinung nach einer der Filme, die bis heute leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, als sie es verdienen.
Der Film ist von vorne bis hinten perfekt, einfach perfekt. Kein noch so kleines Detail, das nicht von aussergewöhnlichem Perfektionismus geprägt ist.

Er ist tatsächlich der beste Film, den ich in meinem Leben jemals gesehen habe.
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heute schon fast real..., 28. Mai 2003
Von 
Fassdaubi - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Die Trueman Show ist wahrscheinlich Jim Carreys bester Film. In diesem Film spielt Jim Carrey nicht, wie sonst immer einen „Klaumaukhelden", sondern den ganz Normalen Nachbar der neben einem wohnt. Gerade in dierser für Ihn untypischen Rolle trumpft Jim Carrey wirklich auf , und gibt dem Film das Flair, das diese Geschichte so interessant macht.
Die Geschichte selber zeigt eine sehr interessante Geschichte, die 1998 als der Film in den Kinos war noch eine Fiktion war, nämlich dass das Leben eines Menschen im TV live zu verfolgen ist. Der Hauptdarsteller Truman Burbank lebt in der kleinen Küstenstadt Seahaven seit seiner Kindheit. Dort lebt er, arbeitet er und ist verheiratet. Was er nicht weiß ist, dass die ganze Welt um Ihn herum nur ein riesiges Studio ist, und das letztlich sein ganzes Leben eine große Seifenblase ist, und er manipuliert wird. Irgendwann aber schöpft Trueman verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt, ein Scheinwerfer fällt vor seinem Haus auf die Strasse, im Radio hört er merkwürdige Funksprüche, und letztlich dreht sich alles um Ihn und die Welt die für Ihn geschaffen wurde.
In unserer heutigen Realität haben die privaten Programme haben aber gezeigt, dass diese Filmfiktion eine brutale Wirklichkeit ist. Gerade durch Sendungen wie Big Brother und andere „Real Life Soaps" wird der Film „Die Trueman Show" noch interessanter, weil er schon fast an der Wirklichkeit ist. Es bleibt abzuwarten, wann der erste Mensch in einer täglichen Sendung gezeigt wird, und das über einen sehr langen Zeitraum... !? Die Anfänge sieht man ja schon im TV.
Die „Trueman Show" ist wirklich ein super Film. Wenn man genau hinschaut sieht man schon wie das Leben anderer in das Leben der Allgemeinheit einzieht. Mich hat der Film sehr nachdenklich gemacht, denn letztlich wird der TV Medienlandschaft der Spiegel vorgehalten. Und ich bin mir schon sicher das weg zu dem „Real TV" weiter voran gehen wird....
Fazit: Ich kann den Film wirklich jedem ans Herz legen. Es ist meiner Meinung nach Jim Carreys bester Film, der sehr viel Tiefgründigkeit aber auch Humor besitzt. Daher 5 Sterne!!!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböse Satire über Schein und Sein der TV-Welt, 26. November 2002
Von 
Lorenz Steinke (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Truman Burbank (Jim Carrey) ist ein tragischer Held. Er ist der Hauptdarsteller einer nach ihm benannten Reality-Show. Täglich schalten Milliarden Menschen in aller Welt ihren Fernseher ein um zu sehen, wie Truman aufwächst, wie sein Vater stirbt, er seine erste große Liebe kennen lernt - kurz wie das ganz normale Leben eines amerikanischen Durchschnittsjungen aussieht. Das Besondere dabei: Truman weiß nicht, dass er Held einer Fernsehshow ist, dass sein ganzes Leben nach den Plänen von Regisseur Christof (Ed Harris) verläuft, der nichts dem Zufall überlässt. So ist weder der Tod des Vaters echt, noch das erste Rendezvous mit der zukünftigen Ehefrau zufällig. Alle Menschen um Truman herum sind Schauspieler, schotten ihn von der Außenwelt ab und halten ihn - ohne dass er es merkt - in seinem Kleinstadt-Gefängnis Sea Haven gefangen, in dem ihn zehntausende Kameras Tag und Nacht filmen. Doch mit der Zeit schöpft Truman Verdacht und fragt sich, wie real sein Leben wirklich ist. Schließlich macht er sich auf, setzt sein ruhiges Kleinstadt-Leben aufs Spiel, um die Wahrheit hinter den Dingen zu suchen - meisterhaft gespielt von Schauspieler Jim Carrey, der in dieser Rolle zeigt, dass sehr viel mehr als nur ein Grimassenschneider und Komödiant in ihm steckt. Fazit: Die "Truman Show" ist wohl eine der besten und hintergründigsten Satiren, die je gedreht wurden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You never had a camera in my head...., 15. Januar 2007
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Truman Show [UK Import] (DVD)
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns gezeigt hat, welches Genie in Jim Carrey steckt.

Zuerst mal: Warum Carrey weder für die TRUMAN SHOW, noch für den MAN ON THE MOON, noch für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND einen Oscar bekam ist klar. Weil die Mitglieder der Academy genauso voreingenommen sind wie die meisten Leute, die ihn nur aus DUMM UND DÜMMER oder ACE VENTURA kennen. Doch wer diese, übrigens genial brachialen Filme kennt und genau ansieht, der hätte eigentlich die außerordentlichen mimischen Fähigkeiten von Jim Carrey erkennen müssen. Dieses Spiel mit Mimik und Bewegung ist in Hollywood fast einzigartig.

Der komplette Film ist perfekt ausgestattet, Settings und Bauten sind einmalig, genauso wie die Art der Storyerzählung. Wer sich den Film mehrmals ansieht, und das sollte man, der wird immer mehr kleine Details finden, die erstaunlich sind: Die Platzierungen der Kameras in der Serie zum Beispiel, die tatsächlich verwendet werden. Die Reaktionen der "Nebendarsteller", und noch viel mehr.

Eine besondere Rolle spielen nicht nur die Schauspieler, die von Carrey über Ed Harris, Natasha McElhone und Noah Emmerich bestechend sind, sondern eine geniale Zutat ist auch die Musik von Burkhard Dallwitz, die einfach unvergesslich ist und es schafft mit Weirs Inszenierung eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, wow. Wenn Truman den Bus anhält und auf der Straße stehenbleibt erinnert das an die Szene im CLUB DER TOTEN DICHTER, in der die Schüler auf die Tische steigen, eben Gänsehaut pur. Wenn er mit dem Boot gegen die Studiowand kracht und verzweifelt eine Tür sucht, verdammtnochma! Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, man will beides und nichts. Perfektes Kino, einfach perfekt!

Die DVD ist endlich dem Film entsprechend ausgestattet, die erste DVD-Version ist nämlich absolut mager. Außer zwei Trailern hat sie nichts zu bieten.

Doch die neue Version ist vernünftig zusammen gestellt, mit interessanten Extras bietet sie einen guten Eiblick in das ganze Drumherum des Films.

THE TRUMAN SHOW ist meiner Meinung nach einer der Filme, die bis heute leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, als sie es verdienen.

Der Film ist von vorne bis hinten perfekt, einfach perfekt. Kein noch so kleines Detail, das nicht von aussergewöhnlichem Perfektionismus geprägt ist.

Er ist tatsächlich der beste Film, den ich in meinem Leben jemals gesehen habe.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Dieser Film funktioniert auf so vielen Ebenen, dass man bei jedem Sehen eine neue Ebene entdeckt. Er handelt gewissermaßen vom Erwachsenwerden, wenn Truman die Welt seines "Schöpfers" verlässt und zum ersten Mal selbst das Steuer in die Hand nimmt (was ein guter Film natürlich visualisiert - und wozu gibt es Bilder wie "zu neuen Ufern aufbrechen", "den Horizont erweitern" oder "das Steuer in die Hand nehmen"), stellt die höchst philosophische Frage, wie schön das Leben ist, wenn alle Ereignisse und Personen vorhersehbar sind und dadurch ein Maximum an Sicherheit gewonnen wird, gleichzeitig aber eine individuelle Weiterentwicklung gehemmt wird. Auf einer anderen Ebene präsentiert der Film dem Zuschauer dessen Sehgewohnheiten und übt deutliche Medienkritik, beispielsweise in der Szene, in der Christof die Wiedervereinigung von Vater und Sohn zeigt. Erschreckend dabei ist, wie ehrlich der Film dem Zuschauer zeigt, auf welche Art und Weise er die Gefühle des Zuschauers manipuliert, nämlich durch die Wahl der Einstellung, Hintergrundmusik... Immer wieder ein faszinierendes Erlebnis!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jim Carrey in seiner bisher besten Rolle, 26. Februar 2006
Von 
Stephan Kleiber "buchtippse.de" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
°
In der 'Truman Show' sieht man Jim Carrey in seiner bisher besten Rolle. Als Baby wird Truman Burbank von einer TV-Produktionsfirma für ein neues Reality-Soap-Format adoptiert. In der künstlichen Welt von Seahaven wächst er unter einer riesengroßen Kuppel auf - umgeben von lauter Schauspielern und rund um die Uhr beobachtet von tausenden von Kameras. Sein Leben verfolgen draußen in der Welt Millionen von Fans, schließen ihn ins Herz, die TV-Firma finanziert sich durch Product Placement und das Konzept funktioniert. Die wenigen Male, wo Truman seine kleine Stadt gerne verlassen möchte, passieren merkwürdige Dinge, die ihn letztlich immer zum Bleiben zwingen sollen. Einmal ertrinkt sein Vater beim gemeinsamen Segelausflug, ein anderes Mal verlässt seine Freundin die Stadt...
... bis eben eines Tages ein Scheinwerfer vom Himmel herab direkt vor Trumans Füße fällt und er ernsthaft die Realtät um ihn herum - die ja tatsächlich keine ist - in Frage und mehrmals auf die Probe stellt. Völlig verzweifelt flüchtet er letzten Endes mit einem Segelboot, überwindet seine große Angst vor Wasser und kommt dabei beinahe im künstlich erzeugten Sturm um, denn der Produzent will ja nur ungern die Hauptperson seiner Serie verlieren.
Die Truman Show ist einer der Filme, die man unbedingt einmal sehen sollte, weil gleich mehrere gute Überlegungen darin zum Tragen kommen. Ganz klar nimmt der Film das Thema Reality-Shows à la Big Brother schon auf, bevor diese überhaupt erst richtig populär wurden. Auch die Werbung im Film lässt einen oft schmunzeln und zeigt, wie alltäglich mittlerweile diese Art der Beeinflussung für uns alle geworden ist. Ich finde, der Film zeigt auch sehr gut, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt mit Menschen, Regeln und allerlei Gewohnheiten. Will man nun die Grenzen dieser Welt erforschen, gar überschreiten oder hinter sich lassen ... kann es sein wie in Trumans Kunstwelt. Das Anderswo wird vielleicht madig gemacht und die liebgewonnene Alltagsroutine zum Sinn des Lebens erhoben, nur damit sich letztlich nichts verändert. Ein Film, bei dem man sehr viele Parallelen zum Alltag ziehen kann und der zum Nachdenken anregt. Oder man genießt ihn einfach, freut sich mit Truman und fiebert mit bei seinem 'Ausbruch' und der anfangs bitteren Wahrheit, dass die letzten Jahrzehnte seines Lebens mehr künstlich als real waren.
~
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Jim Carrey Filme, 21. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Man kennt ja nicht wirklich viel anderes von Jim Carrey als seine Blödelrollen. Konnte er seine Fans in Filmen wie „Ace Ventura", „Dumm und Dümmer", „Ich beide & sie" auf komödiantische Art begeistern, wurde er leider auch in diese Schublade gepresst. Mit „The Truman Show" konnte er Gott sei Dank mal beweisen, dass er sich zu recht „Schauspieler" nennen darf. Truman Burbank ist bis zum heutigen Tag wohl Carreys ernsteste Rolle.
Was ist die Truman Show? Die Truman Show ist eine Sendung über Truman Burbanks Leben. Eine Sendung, die mit seiner Geburt begonnen hat und 24 Stunden am Tag läuft. Trumans Welt existiert innerhalb einer riesigen kuppelartigen Konstruktion, die an der Küste Californiens erbaut wurde. Trumans Leben ist genauso gewöhnlich wie das eines jeden anderen...er lernt dieselben Dinge in der Schule, er fährt zur Arbeit, er heiratet und finanziert sich sein zuhause. Er weiß jedoch nicht, dass er Star einer TV Show ist, und dass sein Lebensraum beschränkt ist. Es gibt ja nun auch noch andere Filme, in denen es „gefälschte Welt" Szenarios gibt. In der „Matrix" heißt es z.B. alles ist nur eine programmierte Simulation und die echte Welt hat sich selbst in die Vergessenheit befördert. In der „Truman Show" dreht sich die gefälschte Welt um den Protagonisten. Jeder kann sehen, was Truman macht. Sein gesamtes Leben ist kontrolliert, alles ist im Voraus geplant. Im Film passiert lange Zeit nichts Besonderes. Der Zuschauer wird mit dem Prinzip der Show und mit Truman vertraut gemacht. Bis Truman dann eines Tages merkwürdige Dinge entdeckt...wie z.B. dass im Radio darüber geredet wird, was er gerade macht, oder dass ein riesengroßer Scheinwerfer scheinbar vom Himmel fällt - direkt vor Trumans Füße. Nun will er herausfinden, was es damit auf sich hat. Doch der Macher der Show, Christof, setzt alles daran, um das zu verhindern.
Die Schauspieler in diesem Film haben großartige Arbeit geleistet, allen voran natürlich Jim Carrey. Er muss einen Charakter darstellen, darf aber im Grunde nicht schauspielern...ist das überhaupt möglich? Tja, für Carrey kein Problem. Er macht die Figur „Truman" absolut glaubwürdig. Vor allem in den letzten 30-45 Minuten des Films erbringt Carrey eine absolute Glanzleistung. Als nächstes hätten wir Laura Linney, die die Rolle der „gecasteten" Ehefrau von Truman auch perfekt spielt. Ihr ganzes Leben lang muss sie schauspielern und sich an ein Script halten, und darf ihrem eigenen Ehemann nichts verraten. Sie hat zwar keine besonders große Rolle, doch Laura Linney steckt ihr ganzes Können in diese Rolle. Ed Harris spielt Christof, den Drahtzieher der Show. Er hat zwar „gute" Absichten, doch um seinen Traum am Leben zu erhalten, spielt er immer öfter Gott, und bald gerät er außer Kontrolle. Ed Harris hat Christof mit seinen Idealen und Träumen hervorragend dargestellt.
Die „Truman Show" ist ein schöner Film, der außerdem zum Nachdenken anregt. Wenn man sich allein schon nur ausmalt, dass das eigene Leben eine TV Show wäre, ist das schon ziemlich heftig. In der heutigen „Big Brother" Zeit ist die Geschichte sogar äußerst glaubwürdig. Wer weiß, wie lange es dauert, bis so was wirklich gesendet wird. Die „Truman Show" ist auf jeden Fall einer meiner Carrey Favoriten. Absolut empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film !, 10. Oktober 2002
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show [VHS] (Videokassette)
Bevor ich diesen Film gesehen hatte, fand ich Jim Carrey-Streifen einfach grauenhaft, weil mir sein Gezappel total auf den Keks ging. Die guten Kritiken machten mich aber neugierig auf die "Truman Show", und so ging ich ins Kino. Ich muss sagen, dass mich selten ein Film so tief berührt und zum Nachdenken angeregt hat wie dieser. Die Idee, einen ahnungslosen Menschen zum Hauptdarsteller einer Show zu machen, ist genial und pervers zugleich. Hoffentlich wird diese Idee niemals in die Tat umgesetzt. Der Film öffnet einem die Augen, schließlich sehen wir uns oft genug irgendwelche Reality-Shows im TV an, ohne sie zu hinterfragen. Jim Carrey spielt die Rolle des Truman Burbank, der langsam aber sicher hinter das Geheimnis kommt, mit einer Sensibilität, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Hut ab auch vor dem Regisseur Peter Weir. Er lässt uns das Geschehen aus mehreren Perspektiven betrachten (erst bei mehrmaligem Sehen fallen einem alle Details auf), und er drückt dabei niemals auf die Tränendrüse. Meiner Meinung nach ist "Die Truman Show" einer der herausragendsten Filme überhaupt, und es ist eine Schande, dass er nicht einen einzigen Oscar abbekommen hat.
P.S. Noch eine kleine Bemerkung am Rande: Ist jemandem aufgefallen, dass in dem ganzen Film nicht ein Tropfen Blut fließt? Für heutige Filme eine regelrechte Seltenheit!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film, gute Qualität, endlich mal wieder 1.85:1 Format, 9. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Zum Inhalt:

Die zentrale Figur des Films ist der Versicherungsvertreter Truman Burbank, der - ohne davon zu wissen - der Hauptdarsteller einer Fernsehserie ist, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben eines Menschen von Geburt an zu dokumentieren und live im Fernsehen zu präsentieren. Zu diesem Zweck hat Christof, der Produzent der Serie, Truman als Baby von seiner Firma adoptieren lassen und eigens Seahaven, eine von Wasser umgebene Küstenstadt unter einer riesigen Kuppel - dem OmniCam-Ecosphere-Gebäude - bauen lassen, eine Art 1950er Jahre Spießer-Idylle mit 365 Tagen Sonnenschein im Jahr. Die Kuppel befindet sich auf den aufgeschütteten Hollywood Hills, oberhalb des Hollywood-Schriftzuges. Hier wächst Truman auf, umgeben von Schauspielern, täglich beobachtet von über 5.000 Kameras. Finanziert wird die Truman Show, die 24 Stunden täglich live übertragen wird, hauptsächlich durch Product Placement.

Erst nach über 29 Jahren (an Tag 10.909) wird Truman langsam misstrauisch, als versehentlich ein Scheinwerfer, der einen Stern darstellen sollte, direkt vor seiner Nase zu Boden fällt. In der Folge erwecken verschiedene andere Missgeschicke zusätzlich sein Misstrauen, worauf er sich aus Sicht der Produzenten irregulär verhält. So erkennt er plötzlich seinen Vater in einem Obdachlosen auf der Straße wieder, was ihn sehr irritiert und verwirrt, da sein Vater seines Wissens nach bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen ist.

In Rückblenden erfährt der Zuschauer mehr über den Anfang der Serie, die Trumans Leben praktisch lückenlos dokumentiert hat. Man erfährt von verschiedenen Zwischenfällen, bei denen Außenstehende in diese scheinbar perfekte Welt eindrangen, um Truman mitzuteilen, dass er sozusagen in einer fiktiven Welt lebt. So wird auch Sylvia vorgestellt, eine Frau, die Truman anscheinend immer noch liebt, obwohl er eine andere Frau geheiratet hat. Sylvia wurde nach einem Versuch, Truman die Wahrheit über seine Welt zu sagen, aus der Serie entfernt. Alles, was Truman weiß, ist, dass sie angeblich nach Fidschi gebracht wurde, was bei Truman den Wunsch, Seahaven zu verlassen noch zusätzlich verstärkt. Es wird deutlich, dass die Produzenten der Serie schon in Trumans Kindheit mit allen Mitteln versuchen mussten, ihn vom Fortgehen abzuhalten. Dies wurde dadurch erreicht, dass Truman durch verschiedene Zwischenfälle, vor allem durch den scheinbaren Tod seines Vaters bei einem gemeinsamen Ausflug mit dem Segelboot, dazu gebracht wurde, eine starke Angst vor Wasser zu entwickeln, sodass er sich weigert, auch nur ein Wassergefährt zu benutzen oder eine Seebrücke zu überqueren.

Truman versucht, da er sich nun zunehmend verfolgt fühlt, aus dieser Welt, deren künstlichen Charakter er mehr und mehr erkennt, auszubrechen. Schließlich flieht Truman aus der eigens für ihn gebauten Stadt, indem er ein Segelboot entwendet. Christof, der in einem Studio im nachgebauten Mond über der Stadt über alle Kamerabewegungen und -einstellungen wacht, erscheint vor allem gegen Ende des Films wie eine götterähnliche Figur, die über das Schicksal von Truman wacht, ihn beobachtet, kontrolliert und manipuliert.

Zur Qaulität der DVD:
Gute Bild- und Tonqualität.

Zum Format:
Es gibt 2 anamorph codierte 16:9 Formate

1.85:1 bei dem auf einem 16:9 Fernseher KEINE schwarzen Balken zu sehen sind (auf einem 4:3 Fernseher nur kleine Balken)
2.35:1 oder 2.40:1 widescreen bei dem man selbst auf einem 16:9 Fernseher schwarze Balken hat (bei 4:3 dicke schwarze Balken)
Auch wenn das 2.40:1 das sogenannte Originalformat ist, so finde ich das die DVD bzw. BD Hersteller es auf 1.85:1 vergrößern sollten. Die Informationen die dadurch am Rand verlorengehen sind verschmerzbar, da ist meistens sowieso nicht viel zu sehen aber das Bild ist dann wenigstens formatfüllend ohne schwarze Balken. Außerdem ist der Platz auf der DVD/BD besser ausgenutzt, da die Balken nicht mit auf die DVD/BD gebrannt werden (ich möchte ja nicht die schwarzen Balken im Originalformat auf DVD/BD im Schrank archivieren).

Diese DVD ist glücklicherweise im 1.85:1 Format !!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You never had a camera in my head!", 1. Dezember 2005
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns gezeigt hat, welches Genie in Jim Carrey steckt.

Zuerst mal: Warum Carrey weder für die TRUMAN SHOW, noch für den MAN ON THE MOON, noch für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND einen Oscar bekam ist klar. Weil die Mitglieder der Academy genauso voreingenommen sind wie die meisten Leute, die ihn nur aus DUMM UND DÜMMER oder ACE VENTURA kennen. Doch wer diese, übrigens genial brachialen Filme kennt und genau ansieht, der hätte eigentlich die außerordentlichen mimischen Fähigkeiten von Jim Carrey erkennen müssen. Dieses Spiel mit Mimik und Bewegung ist in Hollywood fast einzigartig.

Der komplette Film ist perfekt ausgestattet, Settings und Bauten sind einmalig, genauso wie die Art der Storyerzählung. Wer sich den Film mehrmals ansieht, und das sollte man, der wird immer mehr kleine Details finden, die erstaunlich sind: Die Platzierungen der Kameras in der Serie zum Beispiel, die tatsächlich verwendet werden. Die Reaktionen der "Nebendarsteller", und noch viel mehr.

Eine besondere Rolle spielen nicht nur die Schauspieler, die von Carrey über Ed Harris, Natasha McElhone und Noah Emmerich bestechend sind, sondern eine geniale Zutat ist auch die Musik von Burkhard Dallwitz, die einfach unvergesslich ist und es schafft mit Weirs Inszenierung eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, wow. Wenn Truman den Bus anhält und auf der Straße stehenbleibt erinnert das an die Szene im CLUB DER TOTEN DICHTER, in der die Schüler auf die Tische steigen, eben Gänsehaut pur. Wenn er mit dem Boot gegen die Studiowand kracht und verzweifelt eine Tür sucht, verdammtnochma! Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, man will beides und nichts. Perfektes Kino, einfach perfekt!

Die DVD ist allerdings mager, da sollte sich Paramount nochmals hinsetzen und eine Edition rausbringen, die mehr zu bieten hat als nur den Trailer. Es würde sich lohnen, ich würde mir die TRUMAN SHOW ein zweites mal kaufen.

Er ist tatsächlich der beste Film, den ich in meinem Leben jemals gesehen habe.

Nachtrag:
Paramount hat eine neue DVD rausgebracht.
Ich habe sie mir tatsächlich gekauft. Und ich kann sie nur empfehlen. Die Extras sind nicht spektakulär, aber immerhin hat sie überhaupt Extras.
Also könnt ihr diese DVD-Version getrost vergessen, es sei denn, sie wird bald zum absoluten Schleuderpreis angeboten und ihr legt auf Extras keinen Wert. Qualitativ ist sie ja völlig okay.
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Die Truman Show
Die Truman Show von Peter Weir (DVD - 2003)
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