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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tyrisch lyrisch
A prayer for the wild at heart, kept in cages. Pulp hat ein stimmiges Album geschrieben, musikalisch wie textlich. Nicht egomanisch, nicht um sich selbst kreisend, sondern sehr liebevoll klingt das alles, selten wuetend, so wie die Botschaft und der Albumtitel es schon ankuendigen: "We love life". Die Texte bewegen sich in ganz anderen Gefielden als ich es...
Veröffentlicht am 10. Januar 2002 von M. Bussmann

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abglanz früherer Tage
Im Vergleich zu früheren Alben der Britpop-Gruppe Pulp (wie Different Class oder This is Hardcore) ist mir diese neue Scheibe zu ruhig, fast schon langweilig dahinplänkelnd. Den "neuen Lebensstil" (gesünder, natürlicher) des Sängers JC merkt man deutlich, weil mir somit auch in der Musik der Gruppe das markante Element fehlt. Für...
Veröffentlicht am 6. Februar 2002 von Lars Baumstark


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tyrisch lyrisch, 10. Januar 2002
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
A prayer for the wild at heart, kept in cages. Pulp hat ein stimmiges Album geschrieben, musikalisch wie textlich. Nicht egomanisch, nicht um sich selbst kreisend, sondern sehr liebevoll klingt das alles, selten wuetend, so wie die Botschaft und der Albumtitel es schon ankuendigen: "We love life". Die Texte bewegen sich in ganz anderen Gefielden als ich es vermutete,hier geht es "nur" um Liebe in allen Variationen (es geht um gar nichts anderes als Liebe auf diesem Album, auch sei die Botschaft noch so schoen versteckt).
Persoenliche Favoriten sind "The Trees", "I love Life", "The Birds in your garden". Aber man muss auch Abstriche machen, die Musik ist furchtbar verkopft, manchmal finden sich Ansammlungen von Wortkonstruktionen (insbesondere in "Wickerman"), die den Dadaisten schon gefielen. Wie dem auch sei, das Album spielt in der 1. Liga, dafuer hat man sich auch mit tollen Ideen beschenken lassen. Cocker schafft es in "Wickerman" fast 8 Minuten lang eine Geschichte zu erzaehlen und braucht nicht EINEN (1) Refrain, um das Lied in der Bahn zu halten. Stattdessen benutzt er die gleichen Tonfolgen, um neue Mitteilungen an den geneigten Hoerer zu senden. Das ist schon ein Kunststueck, nicht gerade einfach fuer einen Saenger, die solche Verrenkungen selten meistern. Dazu noch die teilweise voellig aus jedem Vers- und Reimschema krachenden Strophen, die aber immer passend gesungen werden.
Man kann heute ja eben alles machen, darf alles und wie man so schoen sagt: "Und das ist ja auch gut so". Das man beim Anblick eines toten Rehs am Strassenrand Cocker (Roadkill) an die Liebe denkt, ist schon von bizarrem Unterhaltungswert, aber auch sehr interessant. Geniale Idee: "Bad Cover Version". Schoenste Textzeile ist meiner Meinung nach dennoch der Refrain in "The Trees", die mir nicht ungeschraenkt froehlich klingt.. Auch wenn man hier Herzen in die Baumrinde schnitzt, so ist hier die Ambivalenz zwischem dem Endorphinregen eines Verliebten und seiner Zweifel zu spueren, den leider ist die Liebe schon verblasst: "Yeah, the trees, those useless tress, produce the air that I am breathing. Yeah, the trees, those useless trees, they never said that you are leaving."
"I took an air-rifle, shot a magpie to the ground and it died without a sound". Schoen, schoen, Mr. Cocker.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pulp: We Love Life (Island/Universal), 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
We love life - ein Lippenbekenntnis, wie man es ausgerechnet von Jarvis Cocker und seiner Band in dieser schlichten Klarheit nicht unbedingt erwartet hätte. Und wenn dann noch Lieder Titel tragen wie „The Trees" oder „The Birds In Your Garden", könnte man munkeln, Pulp hätten mit den Kollegen von Travis zu lange den Blumen beim Wachsen zugesehen. Ein fröhlicher Naturbursche ist Cocker jedoch keineswegs geworden. Wenn die Vöglein ihm Eindeutiges flüstern oder aber er die Bäume schmäht, weil sie die Luft produzieren, die er atme, wird klar: Der schlaksige Sänger bewegt sich in gewohnt süffisanter Manier auf abseitigem Terrain. Pathos und Bombast, die Pulp zuletzt auf ihrem erstem Post-„Britpop"-Album „This Is Hardcore" bisweilen auf die Spitze trieben, weichen hier unter der Regie von Scott Walker weitgehend einer gewissen Abgeklärtheit. Und die steht Pulp durchaus gut zu Gesicht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlägt "This is Hardcore" um Längen !!, 29. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Pulp sind wieder da, und sie sind endlich wieder gut gelaunt. Jarvis Cocker scheint aufgehört zu haben, sich selbst nervig, pervers und kaputt zu finden und knüpft mit dem neuen Album an das gute alte "Different Class" an.
Die besten Songs auf dem Album sind die "Geschwister" "weeds" (eine Mischung aus Rock, Pop und Irish Folk, so scheint es mir, und das rockt wieder ! Mis-Shapes heißen neuerdings weeds, merkt euch das !) und "weeds II" - einfach genial.
Immer wieder dreht es sich übrigens auf diesem Album um die Natur, so ritzt Jarvis fröhlich Herzen und Namen seiner Liebsten in Bäume ("The Trees"), genießt den Sonnenaufgang ("Sunrise") und macht sich Gedanken über überfahrenes Wild ("Roadkill").
Das Album ist unglaublich positiv, die düstere Stimmung von "This is hardcore" ist verschwunden, jetzt im November kann sozusagen der Sommer kommen !
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5.0 von 5 Sternen Im Rückblick und in der Vorfreude, 13. August 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
... auf ein Comeback muss man manchmal ein wenig in die in die Vergangenheit gerichtete Glaskugel schauen, um dieses Album nachträglich richtig zu würdigen. In der Blütezeit des Britpop in der 90ern des letzten Jahrhunderts waren Pulp im Dauerstreit zwischen Blur und Oasis die lachenden Dritten. Während die beiden Bands sich im Kleinkrieg verzettelten, kümmerten sich Jarvis Cocker und Gefolge die Musik. Ihr künstlerisches, nicht immer als solches verstandenes Meisterwerk "This is hardcore" ist ein Klassiker der britischen Rockmusik, doch anstatt den hohen Erwartungen auf das Nachfolgewerk zum Opfer zu fallen, schalteten Pulp erstmal ein paar Gänge zurück und ließen sich Zeit - ganze drei Jahre. Während dieser Zeit scheint sich im Leben der Band einiges ereignet zu haben. "We love life" ist ein überraschend harmonisches und organisches Album, die bekenntnishafte Lebensbejahung bleibt nicht beim Albumtitel stehen, sondern setzt sich in den einzelnen Titeln fort.

Aber natürlich haben Pulp ihre hintersinnige Ironie beibehalten, den kritischen Unterton, mit dem sie das Album schon im Opener WEEDS einläuten, einer Art Hymne an das nicht vergehende Unkraut, dass sich trotz Kultivierung, Anpassung und Ausbeutung seine Wildheit bewahrt und sich nicht domestizieren lässt. Ökosozialismus ? Warum nicht, Cocker äußerte seinerzeit in Interviews seine Bewunderung für die Grünen und die Leistungen der Umweltbewegung, und auf der Single-Auskopplung THE TREES erinnert er daran, dass man die Bäume brauche, um atmen zu können - banale, aber im Zeitalter des Turbokapitalismus oft verdrängte Erkenntnisse, die hier plötzlich wieder aufgegriffen und sogar mit einer praktischen Aktion verbunden werden. Vögel, Rehe, der Sonnenaufgang und der Lauf verschmutzter Flüsse sind oberflächlich betrachtet die zentralen Themen von "We love life", aber immer gibt es eine Story hinter der Story, in der es um Menschen geht, ihre Beziehungen zueinander, sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Es ist viel Symbolik im Spiel, wenn Cocker im Schlusssong davon singt, eigentlich hasse er den Sonnenaufgang dafür, auf alles zu scheinen, was er getan habe, und das sterbende Reh am Straßenrand (ROADKILL) wird zum Symbol einer zu Ende gegangenen Liebe.

Alles ist erlaubt: Und während Bands wie Radiohead, Bristols Triphop-Szene oder Björk Anfang des letztens Jahrzehnts eher dem Minimalismus frönen, halten Pulp mit der gleichen Berechtigung an der bisweilen barocken Opulenz ihres Sounds fest und schichten ihre satten Klangvisionen genussvoll aufeinander, wie man es von ihnen gewohnt ist. 2001 verlor eine ganze Generation ihr Spaß Potential, "We love life" trägt positiv gemeint im gewissen Sinne dazu bei. Mit dem Album kehrte eine lang vermisste Ernsthaftigkeit in die Rockmusik zurück, auch wenn man natürlich in den Melodien und Arrangements schwelgen kann. Mit über zehn Jahren Abstand und dem Comeback vor der Brust: ein würdiges Album!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines ihrer besten Alben, 9. Juli 2003
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Der Name ist Programm! Die elf neuen Songs von Jarvis Cocker klingen deutlich optimistischer als z.B. auf dem letzten Album "This Is Hardcore". Und ein Grund ist sofort erkennbar.
Denn als Produzent fungiert kein geringerer als Scott Walker (Walker Brothers), der sich eigentlich selten die in Niederungen des Pop - Business herab lässt. Er hat den Sound hörbar entschlackt, ohne das die elegischen Pulp-Melodien darunter gelitten hätten. Der zweiteilige Opener "Weeds" zeigt die Richtung dieses Albums an. Ein druckvoller Popsong mit gefälligem Refrain geht über in einen düsteren Monolog über Unkraut. Und in diesen Gegensätzen fühlen sich Pulp offensichtlich wohl. Denn "Bad Cover Version" mit pathetischem Einschlag steht ein irritierend dunkler Song wie "The Night That Minnie Timoperley" Died" oder "Wickerman" gegenüber, in dem knapp achtminütig monologisiert wird. Doch Jarvis Cocker kriegt auf diesem Album immer wieder die Kurve und lässt in der Spannung nicht nach - denn Antagonismen sind hörbar mit das Beeindruckendste auf der Welt. Weg vom Britpop hin zu einem Album fernab von jugendlichem Sturm und Drang haben Pulp eines ihrer besten (neben "Different Class") Alben produziert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wow, 26. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
wie fast bei allen pulp-alben die ich habe, finde ich einzelne nummern nicht besonders, aber alles andere ist so schauderhaft gut, dass diese tracks wieder alles gut machen zu scheinen. ich verehre an "we love life" die liebe zum detail und ich genieße die für mich so hochstehenden texte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natur und die Liebe zum Leben, 29. März 2002
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Was Pulp auf dieser Platte (und auch schon auf der letzten “This is Hardcore”) abliefern, hat nur noch sehr wenig mit dem kitschigen BritPop der Vergangenheit zu tun. Frontman und Charakterfresse Jarvis Cocker singt auf “We Love Life” von Gras (“Weeds”, “Weeds II”), den Bäumen (“The Trees”), den Vöglein im Garten (“The Birds in your Garden”) und vom Sonnenaufgang (“Sunrise”) und fast genauso klingt das dann auch. Aber “We Love Life” klingt nicht nur nach Natur, sondern es klingt ab und zu als ob Pulp wirklich angefangen haben das „Leben zu lieben“.
Auf jeden Fall sind die letzten zwei Minuten von “Wickerman“ so ziemlich das beste des vergangenen Jahres. Die gehen nämlich unter die Haut. Ganz tief.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hymnen an das Leben, 24. November 2001
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Was man nicht alles einem neuen Produzenten zu verdanken hat... Die Jungs um Jarvis Cocker holten sich Scott Walker ins Studio und schufen das untypischste PULP-Album. POP-Party-Hymnen à la "Common People" finden sich noch auf "We love life", doch irgendwie hat alles an Anspruch zugelegt... (und PULP waren immer schon anspruchsvoll!) Selbst die Texte ("Wickerman") sind geheimnisvoll-tiefsinnig, ohne jedoch Cockers Ironie außen vor zu lassen. Aber eines schimmert immer durch: auch wenn das ein oder andere Lied vom Tod berichtet, so ist doch jeder Song auf dem Album - seinem Titel gemäß - eine Hymne an das Leben. Und das Leben, welches solche Melodien hervorbringt, muß einfach schön sein!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pulp überzeugen ein weiteres Mal, 28. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Gut Ding will Weile haben - oder wie war das? We love Life von Pulp ist eine perfekte Bestätigung für diesen Spruch. Nach ihren letzten so erfolgreichen Alben war es nicht klar ob das neue Werk an die letzten 3 herankommt, aber - Gott sei Dank - übertrifft es die sogar noch. Mein Lieblingsalbum von Pulp im moment (auch des ganzen heurigen Jahres). Also Tipp: Kaufen, reinhören und den Herbst mit der passenden Musik genießen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen begeistert, 15. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: We Love Life (Audio CD)
Da ich alle CD von Scott Walker besitze, war ich sehr gespannt auf das neue PULP Album und ich bin wirklich nicht enttäuscht worden.
Seine Handschrift ist bei fast jedem Song zu spüren.
Wem solche wunderbaren Titel wie Bad Cover Version, the Trees oder The Birds in your garden gefallen, dem sind wirklich die Alben Scott1-4 von Scott Walker zu empfehlen, man wird süchtig nach dieser Musik.
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We Love Life
We Love Life von Pulp (Audio CD - 2001)
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