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am 20. Juni 2002
Da ist sie nun, die zweite DVD der schönen Helena. Doch diese unterscheidet sich wohltuend von anderen Inszenierungen: Von Regisseur über Dramaturg bis über die Sänger hin zum Orchesterchef: alle scheinen Offenbach verstanden zu haben und sind mit viel Freude bei der Sache. Dabei ist das gar nicht so einfach: Offenbach zeichnet sich dadurch aus, dass er vielschichtig, hintergründig, mehrdeutig, aber vor allem auch spottend und mit einer gewissen Portion Bösartigkeit seine damaligen Landsleute aufs Korn nimmt. Häufig jedoch werden seine Lieder und Anspielungen ohne Hintergrundwissen gespielt, so dass teils eklatante Fehlinterpretationen zuweilen auf deutschen Bühnen zu finden sind. Operette? Ja, klar! Aber nicht die champagnertriefenden, walzerseligen O-Bein-Geschichten anderer Komponisten, sondern spitzfindige, teils bittere Sticheleien verpackt in zuckersüße Melodien...
Die vorliegende Inszenierung wählt nicht nur ein generell hohes Tempo in der Musik, sondern entrümpelt auch gekonnt "langweilige" Passagen des Originals, die damals ihre Wirkung nur durch den direkten Bezug auf Napoleon III. witzig wirkten (Spiel- und Schummelszene des Auguren Kalchas). Musikalisch auf absolut erklassigem Niveau, eine geschickte Inszenierung (z.B. die Idee, das ganze Stück als Traum der Hauptdarstellerin vorzuführen, denn wer nimmt einer älteren Dame schon ab, die schönste Frau der Welt zu sein?), dabei unterstützt von einer "göttlichen" Felicity Lott, einer witzigen Ausstattung, - eine geistreiche, intellektuelle Geschichte, gepaart mit einer (fast) genialen Inszenierung - was will man mehr?
Ein Wermutstropfen bleibt: Die Stimme des Hauptdarstellers Yann Beuron ist zwar von hervorragender Qualität, jedoch sind die Parts des Paris als Kopfstimmen-Part vorgesehen, die leider nicht zum Einsatz kommt. Schade eigentlich...
Jedoch sonst wäre die Vorstellung perfekt bzw. zum Heulen schön.

Aber wer will das schon?
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am 13. November 2014
Offenbach in jedem Takt unglaublich frisch und unverbraucht in einer genialen Inszenierung , Dame Felicity Lott als Helena ist nicht zu toppen und führt einen durch Ihre stimmlichen wie schauspielerischen Leistungen direkt in die Sphären des Olymp. Aber auch für die übrigen Rollen und das Orchester gilt: Eine Inszenierung voller Esprit , die nichts Angesaubtes früherer Operetteninszenierungen hat.
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am 7. Dezember 2012
Dame Felicity Lott als Helena und Michael Senechal als Menelaos. Rundum eine Besetzung und Spielfreude, es ist einfach eine Gaudi, wie man in Wien sagen würde. Dass es diese Aufnahme auch als Doppel CD gibt ist einzig gut, denn man hat hier einenoch bessere Stimm- und Klangqualität. So gehört Offenbach heute gespielt.
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am 23. September 2014
Ópera Bufa de las buenas. Magnífica Lott y restantes de intérpretes. La dirección escénica ágil y divertida. Realmente, una gozada.
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