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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2007
Die junge Rosemary und ihr Mann Guy beziehen eine neue Wohnung in New York. Der sehnlichste Wunsch der beiden ist ein Baby, und tatsächlich wird Rosemary nach kurzer Zeit schwanger. Die Schwangerschaft verläuft jedoch alles andere als normal: Rosemary wird von starken Schmerzen und teuflischen Visionen, in denen sie nicht von ihrem Mann Guy, sondern vom Teufel persönlich geschwängert wird, gequält.

Der Film bezieht seine Spannung dabei nicht aus besonders schockierenden Bildern, oder gar Splatter-Elementen, sondern aus der Unwissenheit des Zuschauers: In praktisch jeder Szene des Films ist Rosemary zu sehen, welche in eindringlicher Intensität von Mia Farrow verkörpert wird. Der Zuschauer weiß somit immer genauso viel oder so wenig wie Rosemary selbst.

Die heile Welt der Rosemary bricht immer mehr in sich zusammen. Enge Freunde sterben, der ihr empfohlene Arzt unternimmt nichts gegen ihre Schmerzen. Ihre penetrant freundlichen und mysteriösen Nachbarn weichen ihr nicht mehr von der Seite. Und auch Guy selbst scheint in diese Vorgänge versrickt. Rosemary sieht sich, ebenso wie der Zuschauer, in einen Komplott verstrickt, indem sie verzweifelt versucht Wahrheit von Illusion zu trennen.

Mit "Rosemary's Baby" hat Roman Polanski in den Sechziger Jahren einen Klassiker des okkulten Thrillers geschaffen. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute hochspannend: Dies ist der bereits erwähnten Unwissenheit des Zuschauers und der scheinbaren Normalität der Erlebnisse Rosemary's geschuldet: Freunde können sterben, ein Arzt kann schlecht sein. Und sind wir nicht alle schon einmal von zu aufdringlichen Nachbarn belästigt worden?

Somit wird ihr und dem Zuschauer erst ganz am Schluss des Films die Wahrheit offenbart, welche Rosemary letztlich akzeptiert.
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Roman Polanski - nicht zuletzt dank "Chinatown" Regiesseur von Weltruhm - schuf auch mit "Rosemaries Baby" ein absolutes Meisterwerk, an dem sich manch neuzeitliche Produktion, die sich meist in billigen Schockeffekten erschöpfen, eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Filme wie z.B. "The Astronaut's Wife" etwa bedienten sich dabei schamlos an der Geschichte dieses atmosphärisch enorm dicht gewebten Films, ohne dabei auch nur im entferntesten desssen Eleganz und Qualität zu erreichen, von schauspielerischen Vergleichen ganz zu schweigen - sie sind hier schlichtweg "beängstigend" gut.
"Rosemaries Baby" bezieht seinen Reiz - seine wahnsinnige Spannung, seinen fast akademischen Grusel - eben nicht durch plakative Szenen, sondern durch seine subtile Bildsprache, den wunderbar komponierten Wechsel der Bilder, der bewußten Miteinbeziehung von Klang und Ton in die Handlung; all dies steigert nicht nur die Spannung, sondern auch den Puls des Zusehers ;-).
Wer auf gepflegten und intelligenten Horror Wert legt, wird an diesem Film nicht vorbeikommen. Natürlich könnte man an "Rosemaries Baby" das ledigliche Vorhandensein des Mono-Tons bemängeln, aber das spielt angesichts der cineastischen Perfektion dieses Films keine Rolle. Im Gegenteil, denn gerade das Bild kann überzeugen wenn man bedenkt, daß der Film mittlerweile über 30 Jahre auf dem Buckel hat - 30 Jahre, die man ihm in keiner Weise ansieht.
Idealerweise wird der Film durch ein "Making of..." komplettiert, was bei etwas älteren Filmen ja auch keineswegs selbstverständlich ist.
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am 27. September 2006
Rosemary`Baby gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich immer mehr.

Ich kann nicht verstehen wie man dieses Meisterwerk "langweilig" finden

kann.Vielleicht weil zu wenig Blut fliesst?nämlich gar keins,und das

ist ja das Geniale an diesem Film. Schwangere Frauen sehen normalerweise

immer glücklich aus,nicht so Rose der es immer schlechter geht und

meint langsam den Verstand zu verlieren.Jeder scheint sich gegen sie

verschworen zu haben.

Sollte es wirklich jemand geben der diesen Film noch nicht kennt:

Unbedingt anschauen!!!
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am 24. Februar 2006
Der Film ist das- was ich einen Genremeilenstein nenne. Schauspielerisch exzellent wird hier die Geschichte von der Vereinnahmung des Bösen dargestellt. Mia Farrow als ahnendes Opfer, das eine Verschwörung wittert und immer wieder durch ihr Umfeld zurückgewiesen wird. Die eindeutige Theatralik des Mimen- und Gebärdenspiels wird zum parallelen Element eines düsteren Ambientes. Letztendlich kann man Rosemary's Baby als Kammerspiel bezeichnen, da der Film schwerpunktmäßig an einem Ort stattfindet.
Polanski zelebrierte schon in „Der Mieter“ die Gefahr aus dem Menscheninneren, die zur Veränderung führte. In seinem Film „Ekel“ war es die Äußere Gegebenheit- der Anblick, der in den Wahn führte. Bei Rosemary's Baby ist es das Böse selbst, das das Menscheninnere steuert, welches ein schauriges Ambiente erzeugt.
Der Zuschauer sieht die Geschichte mit Rosemary´s Augen, er kann zwar Zusammenhänge erahnen, aber keine eindeutigen Beweise finden. Er ist genau wie Rosemary auf das Finale des Films angewiesen. Hier wird ihm das nahe gebracht, was er eigentlich schon wusste und auch wiederum nicht wusste…
Rosemary's Baby war und ist ein exzellenter Film, der schlechte Nachahmer folgen ließ (Wiege des Bösen, Wiege des Schreckens, Wiege des Grauens)
Die DVD ist durchschnittlich, was die qualitative Seite anbelangt. Der Ton wird von einem Rauschen dominiert, das Bild (1.85:1 – anamorph) ist allerdings recht gelungen.
Fazit: Trotz kleiner technischer Fehler ist die DVD ein Pflichtkauf.
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am 27. Juli 2012
Beklemmende, fesselnde Geschichte vom Anfang bis zum Ende. Leider habe ich wieder eine rein italienische Version geliefert bekommen, wenn ich diesen Film noch oft anschaue, spreche ich diese Sprache bald!

Die Ausdrucksweise in diesen alten Filmen ist mit den modernen nicht vergleichbar, die Dialoge sind aufeinander folgend, nicht so verwirrend wie oft in neuen Filmen, die Darsteller sind allesamt authentisch und die Story einfach Kult. Ein Ehemann "verheizt" seine eigene Frau, um sie vom Teufel schwängern zu lassen! Düstere Szenen, den Teufel selbst sieht man nur den Bruchteil einer Sekunde, das Baby, das am Schluß herauskam, sieht man gar nicht, nur diese schwarze Wiege mit einem umgedrehten Kreuz, man schreit regelrecht danach, das Kind zu Gesicht zu bekommen, aber genau das hat wohl Roman Polanski als Regisseur so beabsichtigt.

Schade, daß es nie eine Fortsetzung gab! Was wurde aus dem Kind? Wie ist es herangewachsen mit seiner menschlichen Mutter? Wie hat er seine teuflische Weltherrschaft durchgesetzt?

Es wäre zu wünschen, daß diese Kritik irgendein Filmemacher liest und sich meinen Wünschen annimmt, nach dieser langen, langen Zeit eine Fortsetzung zu kreieren!!
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am 16. September 2010
Sowas findet man heute nicht mehr,bei dem ganzen modernen mist der nur noch produziert wird.Dieser film hat tiefe,man leidet beinahe mit Rosemary mit.Obwohl man über das thema hexerei streiten kann ,ob es das nun gibt oder nicht,wird es im film nicht zu übertrieben behandelt, dass es ins Lächerliche gehen würde.Ganz grosses kino, klar, dass der film so alt ist, denn heutzutage bekommt man sowas nicht mehr zustande.Ich hatte gänsehaut, und das hatte ich seit jahren bei keinem film mehr.Schade, dass man zu solch älteren "schinken"(nicht negativ gemeint)greifen muss,um mal wieder so ein filmerlebnis geboten zu bekommen.

PS: Ich möchte an dieser Stelle Misses Sharon Tate- Roman Polanskis verstorbener Ehefrau- gedenken, die wenig nach den Dreharbeiten von der Manson Family hochschwanger bestialisch ermordet wurde. Sharon hat in Rosemarys Baby einen kurzen Gastauftritt auf der Party, man sieht sie allerdings nur sehr kurz.
Rest in peace Sharon.
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am 4. Juli 2012
... ist dieser Streifen aus dem Jahre 1968 (der Film hat mittlerweile fast 45 Jahre auf den Buckel) von Roman Polanski.

Und es ist mir bis heute ein Rätsel, wie Polanski einen solch unheimlichen (ich weiß, ich wiederhole mich) HorrorThriller zustande bekommen hat, ohne einen einzigen Spritzer Blut (abgesehen von dem fast "rohen Steak", welches sich Rose im Verlauf des Filmes schmecken lässt), ohne einer zur Schau gestellte Horrorfigur (etwa einem Vampir oder Zombie oder etwas ähnlichen) oder einer eindeutig zuzuordnenden Szene (aus dem Bereich des Horrors); nein, nicht einmal der zu erwartende "Antichrist" selbst wird visualisiert.

Ich schätze, dass heutzutage ein Regisseur ohne all dies, mehr als überfordert wäre, dieses in Szene zu setzen. Polanski hat all dies beherrscht und einen HorrorThriller geschaffen, dessen Horror sich (meiner Meinung nach) zu 99 Prozent im Kopf des Zuschauers selbst produziert.

Vielleicht ist es auch die damals wie heute umstrittene Person Polanskis selbst, die für das nötige Drumherum sorgt. Die Verbindungen zum Okkultismus oder zu Charles Mansons berüchtigter "Sekte" oder / und die Tatsache, dass gerade diese seine damals hochschwangere Frau Sharon Tate ("Tanz der Vampire") im Zuge einer "Aktion" durch unzählige Messerstiche ins Jenseits beförderte. Ein Fall, der nie so ganz aufgeklärt wurde.

Oder ist es gar das Haus, in das Rosemary und ihr Ehemann Guy einziehen? Ein Haus, in dem schon viel Unschönes passiert ist. Menschen wurde ermordet, ein in Zeitungspapier eingewickeltes totes Baby habe man dort gefunden; auch sollen dort einmal zwei "Viktorianische Schwestern" gelebt haben, welche mit Vorliebe Menschenfleisch (gerne von Kindern) zu sich nahmen.

(Ist nicht auch John Lennon in der Nähe dieses Hauses erschossen worden?)

Oder ist es gar der Gedanke, dass auch in unserer Nachbarschaft das Böse einkehren kann, bzw. dort Menschen leben, die Böses tun oder planen?

Oder ist es einfach, wie im Film, dass die Nachbarn von Rosemary und Guy Woodhouse "schwarze Messen" zelebrieren und diese das Ganze mit anhören müssen?

Auch dass sich die Adoptivtochter der zuletzt genannten Nachbarn das Leben nimmt, macht die Sache nicht wirklich un-unheimlicher.

Auch dass diese Leute sich dem Ehepaar Woodhouse mehr und mehr nähern und der ach bis dato so recht erfolglose Schauspieler Guy (Roses Ehemann) nun auf einmal plötzlich ein gefragter Mann seiner Zunft wird, ist mehr als verdächtig.

Der Keller ist ebenfalls sehr unheimlich.

(Ich könnte noch ewig so weitermachen ...)

Die Musik im Film tut ihr übriges.

Die Qualität in punkto Bild und Ton ist recht gut.

Schaut euch den Film an.

5 Sterne für einen Horrorfilm der besonderen Art.

VORHANG AUF!
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am 11. Oktober 2012
Auch wenn ich echt kein Mia Farrow fan bin, bei dem Film kann man einer werden! Ich liebe alte Klassiker der Film und Fernsehgeschichte und dieser gehört garantiert in die obere Riege!
Roman Polanski hat einen gruseligen, aber nicht blutdurchtränkten Horrorfilm gemacht, der mit echt tollen Schauspielern aufwartet, auch Mia Farrow, aber auch Ruth Gordon (bekannt aus Harold and Maude z.B.) und John Cassavetes, der selbst mit tollen Filmen aufwarten kann und auch in einem der guten alten Columbos auftaucht ist ein toller Typ! [Sowieso hat er um Peter Falk und Lauren Bacall, die ebenfalls in dem tollen Dakota Gebäude gewohnt hat) und anderen eine recht fruchtbare Truppe gebildet.] Ok weiter zum Film... das Haus, was in dem Polanski Klassiker eine besondere Rolle spielt, es ist das Dakota building mit Gargoyles verziert und aus dem Jahre 1890. Durch Zufall sah ich letzte Tage eine Reportage und da erinnerte ich mich auch selbst, dass auch John Lennon dort gewohnt hat der dort auch zu Tode kam, also davor. Also selbst das Gebäude ist eine Berühmtheit, der Bauherr war der Besitzer der Singer Nähmaschinen. Sogar die Stimme am Telefon, der" blind gemachte" Kollege von war niemand geringeres als Tony Curtis. Der Film ist also an kleinen Entdeckungen schon nicht zu toppen. Die Handlung wird ja schon in der Beschreibung erzählt. Ich kann nur noch sagen: ansehen! Emfehlenswert!
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am 22. Mai 2006
Wer Horrorfilme mit vielen Effekten und Monstern mag, sollte sich nicht Rosemarys Baby anschauen. Dennoch hat der Film etwas Besonderes, und das liegt nicht nur daran, weil er von Roman Polanski inszeniert wurde, sondern an der Tiefgründigkeit der Story. Man muss natürlich etwas mitdenken, um verschiedene Sequenzen zu verstehen, auch versteckte Andeutungen sind im Film enthalten, aber genau das macht ihn gerade so spannend und besonders. Nebenbei gesagt, wäre es ein Film, in dem man jede Menge analysieren kann.

"Rosemarys Baby" ist ein Horrorfilm, der möglichst realistisch gehalten wird. Es wäre z. B. undenkbar, dass ein Geist aus einer Tapete gekrochen kommt und sinnlos tötet. Oft ist nämlich genau das der Inhalt eines Horrorfilms. Doch die böse Liga des Films hat in "Rosemarys Baby" ganz andere Absichten. Natürlich möchte ich hier nicht zu viel verraten

Dazu kommt noch, dass die exzellenten Schauspieler prima zusammenpassen. Auch das macht einen Film aus, besonders dann, wenn die Story gut ist. Man merkt aber durchaus, dass Polanski bewusst nicht mit massenhaft Bildern den Horrorfilm zu dem macht, was er ist. Überwiegend lässt er die Schauspieler den Film bestimmen. Einen Stern muss ich abziehen, da meiner Meinung nach das Ende des Films etwas zu schnell abgehandelt worden ist.
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am 4. November 2004
Roman Polanskis Meisterwerk "Rosemaries Baby" zählt zu den wenigen echten Schockern, die das amerikanische Mainstreamkino hervorgebracht hat. Das biedere Ambiente wird nach und nach immer mehr von surreal anmutenden, albtraumhaften Sequenzen unterbrochen, die das drohende Unheil andeuten, auf das der Film schließlich hinausläuft. Die hervorragenden Darsteller sind Träger der atmosphärisch ungeheuer dichten Inszenierung Polanskis, der mit "Rosemaries Baby" seinen bis dato besten Film ablieferte (okay der Pianist ist auch Klasse). "Das Omen" sieht gegen diesen Film echt alt aus, da er nichts aber auch nichts von seiner Grandiosen Atmosphäre verloren hat!
Fazit: Nichts für schwache Nerven!
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