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Killing Machine war immer eines meiner Lieblingsalben von Judas Priest, bisher hat mich allerdings immer der recht schlechte Sound gestört - die Zeiten sind jetzt vorbei!!!
Kristall klar, die Lautstärke angepasst und teilweise etwas nachgebessert - besser kann man ein Album nicht remastern!
Zum Album selber gibts eigentlich wenig zu sagen, Killing Machine ist einfach eines der besten Priest-Alben, zwar kann man es nicht mit Alben wie "Painkiller" oder "Defenders..." vergleichen, dazu ist es einfach zu alt, aber Ende der 70er gab es meines Wissens keine Band, die so brachial ihre Gitarren und Drums hat klingen lassen wie die 5 Judas-Priester. Waren "Sin After Sin" oder "Stained Class" doch eher noch Hard-Rock, so kann man auf Killing Machine erstmals Priest im Heavy-Metal-Soundgewand hören, vor allem die Gitarrenriffs sind deutlich härter als auf den Vorgängeralben.
Beste Songs: Take on the World, Hell bent for Leather, The green Manalishi und Evening Star, wobei der Rest auch durchweg gut gelungen ist.
Mein Fazit: Bestes Priest-Album aus der 70's-Ära, muss bei jedem Metalhead im Schrank stehen!!!
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am 3. August 2014
Judas Priests „Killing Machine“ wirkt auf mich wie der etwas vergessene ältere Bruder des allgemein als Bandklassiker schlechthin anerkannten „British Steel“. Warum das Album nicht einen solchen Ruhm wie sein Nachfolger genießt, mag man aus der Zeit heraus, in der die Platten rauskamen, beurteilen können, im Rückblick bleibt für mich festzuhalten, dass sich die Alben qualitativ kaum unterscheiden.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger „Stained Class“ ist „Killing Machine“ deutlich besser produziert, weist härtere Gitarren auf und hat eingängigere, kürzere Lieder zu bieten. Damit besitzt es all die Eigenschaften, die auch die bandeigenen Erfolgsplatten der frühen Achtziger wie „Screaming for Vengeance“ oder eben „British Steel“ haben. Garvierende Einschnitte im Sound der Band gab es meines Erachtens jedenfalls erstmals wieder bei „Turbo“ von 1986. Allerdings gefällt mir Les Binks’ Schlagzeugspiel besser als das von Dave Holland, der in den Achtzigern für Judas Priest trommelte.

Die Lieder selbst können mich fast durchgängig überzeugen. „Delivering the Goods“, „Burnin’ Up“ oder das stampfende Titelstück bieten genau das eingängige, rockige Material, das Judas Priest so beliebt gemacht hat. Mit den etwas rasanteren „Hell Bent for Leather“ und „Running Wild“ verhält es sich ähnlich, während mit „Before the Dawn“ zum ersten Mal eine sehr zugängliche Ballade im Bandkatalog zu finden ist. „Take on The World“ ist eine Mitsinghymne ähnlich „United“ von „British Steel“, während wiederum „Evening Star“ als Partylied ein wenig das wesentlich bekanntere „Living After Midnight“ vom Nachfolger vorwegnimmt, wenn es auch etwas balladenhafter erscheint. Die Coverversion von „The Green Manalishi“ und das abschließende, vielleicht nicht ganz so eingängige „Evil Fantasies“ fügen sich qualitativ ebenso gut zum Rest des Albums ein, lediglich „Rock Forever“ fällt für mich etwas ab. Als anachronistischen Bonus auf der remasterten Ausgabe gibt es neben einer Liveversion von „Riding on The Wind“ noch „Fight for Your Live“, das zwar gut ist, aber in seiner musikalischen Endversion als „Rock Hard Ride Free“ von „Defenders of the Faith“ noch ein gutes Stück mehr hervorsticht.

Was ich im Rückblick immer noch ein bisschen schade finde, ist, dass die Band sich ab „Killing Machine“ erst mal von solchen langen, ausgefeilten Stücken wie „Victim of Change“ oder „Beyond The Realms of Death“ verabschiedet hat. Auch sind auf den Platten aus den Achtzigern insgesamt sicher ein paar mehr Songs dabei, die sich vom Rest abheben, als es hier der Fall ist. Dennoch ist „Killing Machine“ ein durchweg gutes Album, das auch jüngeren Leuten empfohlen sei, die sich an die 70er-Priests ran tasten wollen, denn es ist vor allem vom Klang her wesentlich leichter zu verdauen als seine Vorgänger.
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am 26. Februar 2012
Es ist schwierig, eigentlich nahezu unmöglich unter allen inzwischen 16 Judas Priest Alben (Live Aufzeichnungen ausgenommen) das bis dato aller beste herauszupicken. Zumal, weil jeder Fan eine andere Phase oder Stilorientierung der Band als optimaler empfindet, dann aber auch, weil jeder Tonträger auf seine ganz eigene Weise als genial zu bezeichnen ist. Gleichermaßen besitzt auch "Killing Machine", das Priest Album, welches im Jahre 1979 auf den Markt geworfen wurde, seinen gewissen Charme. Nun ja, diese Formulierung könnte wohl den Rang einer bodenlosen Untertreibung innehaben. "Killing Machine" gehört nicht umsonst zu einem meiner größten Favoriten aller Bandveröffentlichungen. So enthält das Album schon einmal einige Priest-Klassiker, das Hitpotential trägt jedoch jeder einzelne Titel in sich. Für mich ist "Killing Machine" außerdem DER Vertreter, der die härteste Bandphase in den 70ern repräsentiert. Songs wie "Delivering the Goods", "Hell bent for Leather" oder "Evening Star" gelten selbstverständlich schon lange als absoluter Kult, mir persönlich sagen aber auch die beiden zusätzlichen Bonustracks zu, da sowohl der normale Studio- als auch der Live-Song einen extrem guten Sound besitzen. Zwar wären diese beiden Titel nicht unbedingt zwingend notwendig gewesen, für eine Remastered Edition sind sie jedoch ganz nett. Wie schon in einigen vorherigen Rezensionen erwähnt, ist die remastered Version wirklich zu loben. Da das Album nun mal schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, tat ihm die Anpassung des Sounds wohl ganz gut. Bemerkenswert, wie viel unterschied das doch macht! Diese Version des Albums macht, allein schon wegen des "neuen" Sounds, viel mehr Spaß. Es wirkt feiner, krachender, ja ganz einfach besser.
Der Hörspaß ist somit auf alle Fälle garantiert! Hier liegt eben, wie man so schön sagt, ein absoluter Geniestreich vor.
Folglich haben wir es mit einem 5-Sterne Album zu tun.
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am 2. März 2013
Klarer Kauftipp für dieses Priest-Album. Es ist das fünfte Studioalbum von Judas Priest. Ende der 70er war das die härteste Musik, sehr gut zum Anhören. Kristallklarer Sound, das Album ist gut remastered.
Anspieltipps sind für mich natürlich The Green Manalishi sowie Hell Bent for Leather. Ebenfalls sehr gut sind Rock Forever und Evening Star. Und die Ballade Before the dawn.
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am 30. Dezember 2015
...haben hier Ihren ersten richtigen Metal-Kracher abgeliefert. Waren die Vorgänger noch dem soliden Hardrock zuzuordnen, fuhr der Zug ab
sofort stramm Richtung Heavy-Metal. Delivering the Goods, Rock forever; Burning up und Running wild kennen nur eine Marschroute:
hart nach vorne ! Man sollte bedenken, dies war das Jahr 1978; da gab es noch nicht viel vergleichbares Material und die Kids durften sich auf
den Beginn einer neuen Ära, den sogenannten New Wave of British Heavy Metal freuen. Bands wie Iron Maiden und Saxon zogen schon bald
nach und ließen die heimischen Lautsprecher erbeben. Danke für die Vorarbeit, liebe Priester.
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am 15. Juni 2011
Anfang 1979 erschien die fünfte Schallplatte der birminghamer Heavy-Metal-Band *Judas Priest. Sie trug den Titel *Killing Machine* und wurde gleichzeitig in den USA unter dem Titel *Hell Bent For Leather* veröffentlicht. Beide Titel treffen genau ins Schwarze, obwohl es eher verwunderlich war das die Gruppe oder deren Record-Company sich ausgerechnet in den Vereinigten Staaten für die Titel *...Leather* entschieden hatte, da Rob Haldford sich das Lederoutfit, das zum Synonym der Metal-Szene wurde, von der New-Yorker-Gay-Scene abgeguckt hatte.

Egal, denn mit *Killing Machine* legten die Priester des Judas ein gewaltiges, knackendes und gewaltig knackiges Werk vor. Es übertraf alle bisherigen Judas-Priest-Scheiben und kann, ähnlich dem Nachfolger, uneingeschränkt und ohne Abstriche als Vollblut-Heavy-Metal Album bezeichnet werden. Nicht *Rock Forever*, so wie ein Songtitel vermuten läßt, sondern *Metal Forever* wurde geboten.

Das Album brennt, ächzt, stöhnt und brodelt. Füllmaterial ist Fehlanzeige. Dafür gibts besten Heavy-Metal. *Delivering The Goods* eröffnet diesen Reigen an musikalischen Glanztaten. *Evening Star* ist etwas poppig, aber hart an Gitarren, *Hell Bent For Leather* zählt auch heute noch zu den Klassiker der Band, *Running Wild* verhalf schon wieder einer Gruppe zur Namensfindung und *Killing Machine* killt ohne Ende. Das mittlerweile obligatorische Cover durfte dabei ebenso wenig fehlen. Dieses Mal war *The Green Manalishi* von Fleetwood Mac am Start und Komponist Peter Green dürften die Augen und Ohren übergegangen sein, welches Kraftpaket Judas Priest aus seiner Nummer gemacht hatten.

Mit *Killing Machine* standen Priest kurz vor dem internationalen Durchbruch. Die anschließende Tour war ausverkauft und in Japan wurden Konzertaufnahmen gemacht, die man anschließend unter dem Titel *Unleashed In The East* veröffentlichte.

FAZIT: unbestritten ein Klassiker von Judas Priest...
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am 2. November 2012
wer Priest kauft wurde damals nicht enttäuscht, ein klasse Album folgte auf das nächste. Auch wenn es natürlich kein zweites British Steel werden konnte liefern Judas Priest auch hier gleich mehrere absolute Highlights des heavy Metal

Delivering The Goods
Take On The World
Before The Dawn (eine in dieser Form eher seltene Ballade von Priest)

und natürlich

Hell Bent For Leather

sind allesamt songs die man gehört haben muss als Metal Fan, dementsprechend ist das Album bei dem aktuellen Preis auch fast geschenkt und somit ein klarer Kauftipp!
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am 26. Juli 2013
Unter dem Titel "Killing Machine" - in den USA unter dem Namen "Hell bent for Leather" - erschien 1979 ein weiterer Klassiker der fortwährenden Besetzung um Rob Halford (Vocals), K.K.Downing (Guitar), Glenn Tipton (Guitar), Ian Hill (Bass) und Les Binks (Drums). Letzterer verließ die Band nach dem folgenden Livealbum - "Unleashed in the East" -.

Während die Scheibe in den USA bereits im Herbst 1978 veröffentlicht wurde, erfolgte der offizielle Release hierzulande erst etwa Anfang 1979. Das Album hält mit einigen Klassikern die Latte hoch, ist es insgesamt doch nur eine Spur schwächer als "Stained Class". Zwischen "British Steel" und letztgenanntem Album wird diese Platte leider auch einmal übersehen, Klassiker werden hier zwar nicht wie auf dem Silbertablett serviert, jedoch sind es die unermütlichen Parforceritte, die nahtlos inneinander übergehen. Nun wird der Prozess zu langsamerem, härterem Metal immer besser erkennbar, besonders am Schlagzeug und der Gitarrenarbeit ist das hörbar (die Band sucht und findet ihren Stil, was jedoch schon bei den beiden kongenialen Vorgängern der Fall war). Der Parforceritt "Delivering the Goods", "Rock Forever", das unterm Strich nur marginal schwächere "Evening Star", aber vor allem der Titeltrack - "Hell Bent for Leather" - zählt mit zum stärksten, in der frühen Karriere der (zum damaligen Zeitpunkt) noch recht jungen, aber merkbar erfahrenen Gruppe.

Anspieltipps: "Hell Bent For Leather", "Delivering the Goods", "Rock Forever", "The Green Manalishi" und "Running Wild"

Fazit: Starke Scheibe, zwischen den Großtaten "Unleashed..." und "British Steel" gerne übersehen. 4 Sterne!
55 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ende 1978, Anfang 1979 stand "Killing Machine" in den Läden. Es ist das bereits 5. Album der Briten. Ich bin einer Meinung mit einem anderen Rezensenten, "Sin After Sin" und "Stained Class" waren noch eher Hard Rock Alben, "Killing Machine" ist das erste Heavy Metal Album der Priester und vielleicht das erste Album der NWOBHM.

Hier sind klasse Songs vertreten, z.B. `Delivering the goods`, `Hell bent for leather`, `Take on the world` und `Running wild`. Dazu die beiden Balladen/Halbballaden `Evening star` und `Before the dawn`. Somit ist auch für Abwechslung gesorgt. Insgesamt überwiegen aber die harten Tracks. Mir haben aber immer schon 1 oder 2 längere Nummern mit ausgedehnten Soli gefehlt. Daher ein Punkt Abzug in der B-Note. `Hell bent for leather` ist bis heute eine d e r Hymnen der Band. `Take on the world` wurde sogar ein kleiner Hit.

"Killing Machine" ist klasse und seiner Zeit sogar ein bischen voraus. Wie oben geschrieben fehlen längere Songs und "British Steel" und "Screaming For Vengeance" sind einfach noch besser, daher gute 4 Sterne für die Platte.

Glenn Tipton - Guitars
K.K. Downing - Guitars
Rob Halford - Vocals
Ian Hill - Bass
Les Binks - Drums
99 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2001
Oh Mann, als Priest Fan hatte ich wirklich lange darauf gewartet, daß die alten leider nicht so toll klingenden Sachen einmal remastered würden.
Aber was Priest noch rausgeholt hatten aus diesen alten Aufnahmen, man bedenke, daß dieses Album aus dem Jahre 1978 stammt, ist enorm. Ich glaube wirklich nicht zu übertreiben, wenn ich behauptet, daß das ganze nun wie eine 90er Aufnahme klingt und nicht wie ne' 70er Sache. Über die Erhabenheit dieser wahnsinns Songs noch Worte zu verlieren wäre sowieso Zeitverschwendung. Jeder der dieses ALbum kennt weiß, daß es sich hierbei um einen zeitlosen Klassiker des Heavy Metals handelt.
Diese CD wurde toll aufgemacht; daß Booklet enthält viele nie zuvor gezeigte Farbfotos und natürlich alle Song-Texte. Das Bonus Lied "Fight for your Life" ist toll und man fragt sich warum Priest es nicht schon damals veröffentlicht hatten; auch der Live Bonus-Track "Riding on the Wind" ist gelungen, da er auf keinem regulären Priest Live Ablum vertreten ist.
Also Leute zugreifen heißt die Devise.
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