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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Metal, 31. Januar 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Auf ,Sin After Sin' schwangen sich die Priester zum ersten Mal zu einer musikalischen Höchstleistung auf - wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der (leider nur einmaligen) Mitgliedschaft eines gewissen Simon Phillips an den drums. Die songs hier sind absolut exakt und auf den Punkt gespielt.

Bereits der opener ,Sinner' ist beeindruckend und schon echter Metal. Neben einem extrem einfallsreichen Gitarrenpart in der Mitte des songs (fast prog-mäßig), glänzt dieser track durch Tempo, Härte und auch durch die harmony-Gitarrenparts.

,Diamonds And Rust' mit seinen reitenden Gitarren ist zwar ,nur' Hardrock, aber trotzdem - aus einer Joan Baez Komposition so etwas rauszumeisseln ist mehr als bemerkenswert. Kompositorisch schwächelt der dritte song ,Starbreaker' zwar etwas, aber in puncto Härte gibt's auch hier nichts zu meckern - erinnert übrigens ein wenig an Thin Lizzy.

Großartig - weil für Priest recht ungewöhnlich ist dann die zartbittere Ballade ,Last Rose Of Summer', bei der Halford zeigt, daß er nicht nur großartig Schreien kann, sondern wirklich ein außergewöhnlich guter Sänger ist. Und trotz der fast versöhnlich klingenden Melodie schwingt etwas leicht Beunruhigendes in diesem song mit. Eine herrliche Gitarrenbegleitung hat er außerdem und er wäre auf einer Progrock Platte damals sicher auch nicht Fehl am Platz gewesen.

Auch Let Us Prey/Call For The Priest beginnt sehr progmäßig bevor es zu einem speedigen Metal-Stück (inkl. Double-Bass von Simon Phillips) wird. Rhythmisch extrem interessant ist der Beginn von ,Raw Deal' mit dem versetzten Schlagzeug Einsatz. Ansonsten gibt der song selbst vielleicht nicht so viel her, kompensiert wird das aber durch den schönen dynamischen Aufbau und den verebbenden Schluß.

,Here Come The Tears' ist dann die zweite Ballade die schon wesentlich düsterer und böser als ,Last Rose' ist und auch hier dringt an allen Ecken ein wenig Prog durch - und auch eine Verwandtschaft zu Purples ,Child In Time' ist nicht zu leugnen.

Die Scheibe wird beendet mit dem fulminanten ,Dissident Agressor' - wahrscheinlich eines ihrer allerbesten und härtesten Stücke überhaupt. Ein Hammer was Downing und Tipton hier an den Gitarren rauslassen und die breaks und Rhythmuswechsel darin sind auch sehr schön.

Als Bonustracks bekommt man das hard-rockige ,The Gun'-cover ,Race with the devil', das damals zugunsten von ,Diamonds & Rust' ausgespart wurde und eine fetzige Live Version von ,Jawbreaker'. (wie das hier reinpaßt ist mir allerdings unklar).

Dass die Scheibe soundmäßig eher am Hardrock orientiert ist lag vielleicht an Produzent Roger Glover, der aber dennoch ein sehr stimmiges Album hingezaubert hat.

,Sin After Sin' ist songwriterisch nicht durchgehend großartig, aber es hat einige wirkliche Perlen zu bieten. Und auch wenn Priest damals noch nicht durchgehend erbarmungslosen Metal spielten, so ist gerade deswegen diese Platte eine ihrer Interessantesten, weil Sie so vielfältig ist. Ausserdem konnte man hier schon recht deutlich hören, daß sie die zukünftige Speerspitze der NWOBHM werden würden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend stark, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Judas Priest gehörten nie zu meinen absoluten Lieblingsbands. Iron Maiden oder Saxon fand ich musikalisch wesentlich stärker. Tja, und genau dieser Vergleich hinkt eben, weil Judas Priest nicht erst 1980 mit "British Steel" auf der Bildfläche erschienen, sondern bereits seit Mitte der Siebziger die Bühnen beackerten. 1977 erschien mit "Sin After Sin" ihr erstes Album bei einen Major-Label. Das ging seinerzeit völlig an mir vorbei. Judas wer? Höchste Zeit diese Lücke der Ignoranz zu schließen. Und was nur als Vervollständigung der Judas Priest-CD-Sammlung gedacht war, entpuppte sich als richtig gute Scheibe. Von Deep Purple-Bassist Roger Glover harmonisch produziert und von Simon Philipps gewohnt sensationell eingetrommelt überzeugt mich "Sin After Sin" durchgängig. Klar, den ganzen großen Hit-Hammer sucht man vergebens, das war dann späteren Alben vorbehalten. Aber mit "Sinner" hat man eine Supernummer am Start, die fast progressive Züge aufweist. Das Joan Baez-Cover "Diamonds And Rust" kommt auf der Live-Scheibe "Unleashed In The East" zwar knackiger rüber, ist aber immer noch absolut gelungen. Die übrigen, weniger bekannten Stücke pendeln allesamt zwischen gut und stark. Einen Ausfall gibt es nicht. Das Gitarrenspiel ist versiert und kreativ und Rob Halford war nie wieder so gut wie Ende der Siebziger. Einzig der Live-Bonustrack "Jawbreaker" sorgt für leichte Irritation. Das Stück wurde erst 1983 auf "Defenders Of The Faith" veröffentlicht. Es passt also nicht so richtig in den Kontext. Aber was soll's! Dafür ist es ja ein Bonus. Also eine richtig gute Scheibe, sie rangiert für mich in meiner Priest-Hitliste ziemlich weit oben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Band!!, 3. Mai 2005
Von 
wild_child83 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Zu Sin after Sin gibts eigentlich wenig zu sagen, dass Album ist in der Priest-Discography wohl leider etwas untergegangen, meines Wissens spielen die Jungs kaum noch Songs dieses Albums live, was eigentlich schade ist.
Zwar ist das Album nach heutigen Maßstäben relativ ruhig geraten, vom Sound her vergleichbar mit damaligen Deep Purple oder Led Zeppelin-Releases, dennoch weiss es meiner Meinung nach durchweg zu überzeugen, man muss sich nur von der typischen Judas-Priest-Power-Metal-Motorrad-Vorstellung befreien.
Sinner, Diamonds & Rust oder Starbreaker sind einfach super Rocksongs, Last Rose of Summer eine klasse Halbballade, Dissident Agressor für damalige Verhältnisse echt brachial und Let us Prey/... eine Demonstration der Klasse von Glenn Tipton und K.K. Downing.
Mein Fazit: ein zu unrecht vergessener Klassiker, leider bis heute unterschätzt
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen legendäre dritte Scheibe..., 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Deep Purple und Roger Glover? Klar das gehört zusammen wie Rotwein und Weißbrot. Aber Judas Priest und Roger Glover ist fast schon ein kleines Schmankerl. In der Zeit zwischen Roger Glovers Ausstieg bei Deep Purple 1973 und seinem Einstieg bei Rainbow Ende der 70er Jahre produzierte er einige Schallplatten und darunter befand sich 1977 auch die dritte Scheibe der Birminghamer Truppe *Judas Priest*.

Das Bandgefüge hatte sich nicht verändert. Der harte Kern bestand aus Rob Halford, dessen Schwager Ian Hill und den Gitarristen K. K. Downing und Glen Tipton. Der in den 70er Jahren obligatorischen Wechseln am Drumkit war auch auf *Sin After Sin* zu verfolgen. Für die LP-Sessions hatte man sich allerdings eine prominente Aushilfe in Form von Schlagzeugmaestro Simon Philipps ins Studio geholt.

Musikalisch hatte man sich wieder zwei Schritte weiter entwickelt. Die Blues-Einflüsse des Debüts waren komplett verschwunden, der Hardrock der zweiten Scheibe gefestigt worden und man befand sich songtechnisch fast schon auf dem Weg zum Heavy-Metal. Die Scheibe als solche enthält nur klassisches Priest-Material und jeden Menge handverlesener Klassiker. Darunter *Sinner*, das Joan-Baez-Cover *Diamons And Rust*, welches heute noch im Live-Set zu finden ist, das geniale *Let Us Prey/Call For The Priest*, sowie die hammerharten Stücke *Raw Deal* und *Dissident Aggressor*.

Auch wenn die Produktion der Scheibe nach heutigen Maßstäben sehr antiquiert klingt, fand Roger Glover den richtigen Sound für die *Bad Boys* aus den Midlands. Der wirklich erste Schritt zum Aufstieg auf den Metal-Olymp war getan.

FAZIT: auch heute noch eine der besten Priest-Scheiben aller Zeiten...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein früher Klassiker der Priester, 11. August 2008
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
"Sin After Sin" erschien 1977, wurde von Roger Glover (Deep Purple und Rainbow) produziert und stellt das 3. Album der Priester da. Die musikalische Richtung möchte ich als Hard Rock bezeichnen, wobei das Album für das Erscheinungsjahr schon recht hart ausgefallen ist.

Mit `Sinner` und `Diamonds and rust` sind 2 unsterbliche Klassiker der Band am Start. `Sinner` wurde sogar 2008, nach langer Zeit, wieder gespielt. `Diamonds and rust` fehlt natürlich auf keiner Best Of der Gruppe. Hervorzuheben sind ausserdem die tolle Ballade `Here come the tears` und der frühe Heavy Metal Song `Dissident aggressor`. `Here come the tears` steigert sich nach und nach und besonders Rob Halford weiß zu begeistern. `Dissident aggressor` war 2008 wohl seit 30 Jahren zum ersten Mal wieder im Liveprogramm der Gruppe.

"Sin After Sin" ist eine logische Weiterentwicklung zu den Vorgängern der Britten. Die Doppel-Leadgitarren und der hohe Gesang von Rob werden zum Markenzeichen der Band. Da einige Songs ein bißchen abfallen, sind 4 Sterne zu rechtfertigen.

Glenn Tipton - Guitars
K.K. Downing - Guitars
Rob Halford - Vocals
Ian Hill - Bass
Simon Phillips - Drums
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Priest schaffen den Durchbruch, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
... und haben mit Sin After Sin 1977 direkt nach dem epischen Vorgänger "Sad Wings Of Destiny" einen weiteren Zenith ihres frühen Schaffens erreicht. Produziert wurde das Album vom ehemaligen (und jetzt wieder) Deep Purple / Rainbow-Bassisten Roger Glover und im Vergleich zu den anderen Priest Alben aus den 70er halte ich Sin After Sin für die Scheibe mit dem besten Sound. Stellenweise ist überlappen sich so viele Gesangs-/Gitarren- und auch Schlagzeugspuren, dass sich Assoziationen zu frühen Queen aufdrängen. Session Schlagzeuger Simon Philipps liefert hier das filigranste Drumming ab, was man auf einer Priest Scheibe finden kann. Rhythmisch dominierte in den 80ern da ja eher der Autopilot unter Dave Holland. Philipps aber versteht es, hier viele interessante rhythmische Akzente zu setzen, ohne die Songs zu zerfahren wirken zu lassen.

Eine Einzelbewertung der Songs spare ich mir an dieser Stelle mal, aber hervorzuheben sind ausgerechnet die Songs, die von Priest danach so gut wie nie live gespielt wurden. Let Us Prey / Call Of The Priest hätte zumindest beim Intro durchaus Platz auf "A Night At The Opera" von Queen gefunden, wandelt sich danach aber in eine interessante Speed-Metal Hymne mit herrlichen Gitarrenduellen und einem Double-Bassgewitter ähnlich wie bei Kill The King von Rainbow etwa zur gleichen Zeit. Für mich eines der Highlights des Albums neben den üblichen Verdächtigen "Sinner" oder "Diamonds And Rust" oder "Starbreaker". Die düstere und sehr schaurige Ballade "Here Comes The Tears" knüpft an "Drem Deciever" vom Vorgängeralbum an und bildet eine Brücke zum legendären "Beyond The Realms Of Death" vom Nachfolgeralbum Stained Class. Hier ist es das ausserordentlich extatisch kulminierende Gitarrenspiel und die sehr dramatisch düstere Grundstimmung, die den Song so interessant machen und durchaus das vorweg nehmen, was Queensryche später in den 80ern so erfolgreich gemacht haben. Metal mit Gefühl, ohne kitschig zu sein. Auch der brachiale Klopper "Dissident Agressor", der wohl härteste und brutalste Judas Priest Song der 70er sticht hervor, dessen Brutalität im Rhythmus und im Riffing begründet liegt, dennoch aber durch raffinierte Melodieführungen zu überzeugen weiss. Nicht umsonst wurde dieser Song später auch von Slayer gecovert.

Als Bonustrack aus der damaligen Schaffenszeit überzeugt mich "Race With The Devil" sehr, da er mit einem Paukenschlag beginnt, unbekümmert drauf los rockt und durch schöne und einprägsame Melodiebögen besticht. Aufgenommen wurde er während der Stained Class Sessions und wäre auf dem Album nicht negativ aufgefallen.

Alles in Allem fällt es mir sehr schwer, mich festzulegen, welche Priest Scheibe aus den 70ern ich vorziehe. Mal ist es Stained Class, mal ist es Sin After Sin, mal Sad Wings Of Destiny. Allen drei Alben ist gemein, dass sie mit S anfangen und kompositorisch Priest auf dem absoluten Höhepunkt ihres Schaffens zeigen. Später in den 80ern waren mir ihre SOngs oft zu simpel, zu plakativ und zu sehr auf die Gitarren fixiert, während es kaum ins Gewicht gefallen wäre, Schlagzeuger Dave Holland und Bassist Ian Hill durch einen Drumcomputer zu ersetzen. In den 70ern klingen Priest noch organisch, nachvollziehbar und nicht so extrem überproduziert. Härte ist eben auch im Metal nicht Alles. Gute Songs muss man schreiben können und Priest verstanden sich auf diese Tugend in den 70ern sehr. Kleine Rock-Opern, die nicht prätentiös wirken und dennoch eine dezent progressive Schlagseite aufweisen, die sie mit Härte gekonnt verknüpfen.

Sin After Sin lässt sich als eine der wenigen Priest Alben nicht nur bei Tempo 180 auf der Autobahn oder beim Grillen im Garten mit Bier geniessen, sondern auch mit Kopfhörern am Abend und man entdeckt viele faszinierende Details, was sicher auch der Produktion von Glover geschuldet ist.

Volle Kaufempfehlung
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen druckvolles drittes Album der Priester, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Im Vergleich merkt man sofort dass beim dritten Album mehr Drive, mehr Tempo und eine druckvoller Produktion nach vorne preschen.

Das Tempo gegenüber dem Vorgänger Album zieht an, und das tut dem Album gut. Es findet sich mit Last Rose of Summer eine waschechte Ballade auf dem Album, die man so heute sicherlich nicht mehr von Judas Priest erwarten würde.

Aber im wesentlichen wird hier wie schon beschrieben ein Gang hoch geschaltet. Vor allem merkt man immer deutlicher wie stark der Sound aus der Kombination der beiden Gitarren und Rob Halfords einmaliger Stimme geprägt wird.

Anspieltipps: Sinner, Diamond and Rust, Dissident Aggressor.

Wem die Songs zusagen, kann sich ach bedenkenlos das Album ins Regal stellen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Priester, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
"Sinner" erschien erstmals 1977 in der unbeschadeten Formation: Rob Halford (Vocals), Glenn Tipton (Guitar), K.K. Downing (Guitar), Ian Hill (Bass) und zum letzten Mal Simon Phillips an den Drums. Produziert wurde von Roger Glover, der schon mit Deep Purple und Rainbow zusammengearbeitet hat.

"Sin After Sin" war nach dem legendären Zweitling die erste "richtige" Hard Rock Scheibe der Priester. Der musikalische, facettenreiche Opener "Sinner" und der unmittelbare Nachfolger "Diamonds and Rust" zählen heute noch zu Klassikern und werden auch immer wieder live gespielt. "Sinner" ist als Eröffnungssong gut gewählt, während mit "Diamonds and Rust" eine Coverversion vertreten ist. "Starbreaker" hat ein ziemlich hartes Intro, aber einen nichtssagenden Refrain. "Last Rose of Summer" ist balladesk gehalten und passt irgendwie nicht zu den Briten aus den Midlands, obwohl das Stück durchaus zu Gefallen weiß.

Mit "Let us Prey/Call for The Priest" steht ein doppeltiteliger Song am Start, bei dem Rob Halford seinen Falsett Gesang einsetzt. Heavy und flott geht dieser Parforceritt nahtlos in das starke "Raw Deal" über, das über einen feinen Rythmusteppich verfügt. "Here Come the Tears" hätte auch gut auf die Setlist des Vorgängers gepasst, was Rob Halfords Gesang am Anfang des Tracks betrifft.
"Dissident Aggressor" wurde Jahre später von der Band "Slayer" auf "Reign in Blood" gecovert, ohne allerdings die ursprüngliche Klasse dieses Songs zu erreichen.

Die Produktion war für das Jahr 1977 gut geraten. Man kann den Prozess zum Stil von Judas Priest sehr gut nachvollziehen.

Fazit: Erster "richtiger" Klassiker.....
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Judas Priest Klassiker!, 19. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
Zwar ist dieses Album nicht ganze so genial wie "Defenders of the Faith" oder "Painkiller" aber es ist trotzdem eine wirklich tolle Heavy Metal Scheibe.
Als Fan der Band mußte man jahrelang auf diese Remastered Version warten, aber man kann wirklich sagen, daß das warten sich gelohnt hat. Denn diese Scheibe hat einen wahnsinns Klang. Sie klingt nicht wie eine 70er Jahre Aufnahme sondern kann einwandfrei mit jeder heutigen Veröffentlichung mithalten. Die Songs sind allesamt klasse Stücke. Sinner macht einen überzeugenden Anfang, mit allen klassischen Priest artigen Gitaren Elementen, die die Fans der Band lieben gelernt haben. Diamonds & Rust klingt als Studio-Version zwar nicht ganz so genial wie die lebendigere Live-Version, ist aber trotzdem klasse. Die Ballade Last Rose of Summer ist auch schön und Here Come the Tears eine weitere hervorragende Halbballade. Abschließend gibt's noch "Dissident Aggressor" (Coverten u.a. Slayer auf South of Heaven), ein gutes wenn auch eigenartiges Lied. Das aller letzte Stück "Race with the Devil" ist ausgezeichnet, so daß man gezwungen ist zu fragen warum in aller Welt Judas Priest es erst jetzt als Bonus Track veröffentlicht haben.
Fazit: Eine tolle 70er Scheibe die einen sagenhaften Klang, dank dem Remastered Verfahren besitzt.
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5.0 von 5 Sternen herrlicher Klassiker!!, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sin After Sin (Audio CD)
1977 kam Sin after Sin raus,1982 borgte ich sie von einem Freund... und konnte überhaupt nichts damit anfangen da ich gerade Iron Maiden als ultimative Band ansah die mir damals auf dem musikalischen Sektor die Erfüllung bescherte...so gab ich sie besagtem Freund mit einem knappen "NAJA!.." wieder retour und war mir sicher dass der Fall Judas Priest damit für mich gegessen war.
1983 hörte ich zum ersten mal "Unleashed in the East"...BOOOM das fuhr massiv bei mir ein,die erste komplette Live Scheibe meines Lebens ließ mich spontan zum Priest-Jünger auf Lebenszeit werden.
Ich bestellte mir Sin after Sin zusammen mit Unleashed in the East noch im gleichen Jahr,und mußte 5 Wochen!!! warten bis das Paket aus England endlich da war und der Plattenhändler meines Vertrauens schön langsam die Geduld verlor weil ich jeden Tag bei ihm anrief und er mich immer vertrösten mußte.
Sin after Sin ist ein mächtiger Fingerzeig in Richtung Heavy Metal mit sehr starken siebziger Einflüssen kombiniert mit einer Harmonie und Kreativität die meines Erachtens zu dieser Zeit noch nicht existierte...sicher sind Anleihen zu Black Sabbath und Led Zeppelin hörbar aber die Kombination aus verrückten schneidenden Twin Gitarren,treibendem Rhythmus und einem Sänger der zu dem Geschenk seiner Stimme auch noch die Nuancen des Gefühls ausdrücken kann und dem scheinbar der Atem niemals ausgeht ist einmalig.
Keine andere ("Heavy Metal") Band hat diese Komponenten so vereint wie Judas Priest und auf Sin after Sin kann man sich davon zu 100% überzeugen,außerdem ist mit Dissident Aggressor der Urahn von Painkiller auf dem Album vertreten.
Einzelne Songs zu bewerten ist an dieser Stelle überflüssig da das Album in seiner Vielfältigkeit und Abwechslung meiner Meinung nach als Ganzes gehört werden muss.
Jene die Painkiller als bestes Album der Band bezeichnen wird Sin after Sin möglicherweise als zu altbacken erscheinen,die Anderen die Judas Priest als kreative sich stetig entwickelnde Band ansehen werden die Mosaiksteine von Rocka Rolla bis hin zu Nostradamus richtig legen können,und ich sehe Sin after Sin und nicht British Steel als den wichtigsten Teil im Gesamtbild von Judas Priest.
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Sin After Sin
Sin After Sin von Judas Priest (Audio CD - 2001)
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