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5.0 von 5 Sternen Beethoven - Entschlackt und Wunderbar
Wer Aufnahmen der Pathétique kennt, weiß man erwarten darf: Düstere, romantisch-verschleierte Interpretationen (bis hin zum musikalischen Gruselkabinett). Hat jemand schon einmal daran gedacht, dass Betthoven bei der Komposition der Sonate gerade mal 29 war? Also noch ziemlich jung. Ist an dieser Sonate die so beliebte historisierende...
Veröffentlicht am 5. Februar 2002 von bbspringer

versus
6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unvollkommener Ausdruck, mangelhaftes Orchester
Anna Gourari hat sich in der Pianistenszene (zu Recht) vor allem mit ihrer Einspielung von Skrjabin-Klavierstücken gemacht und danach mit einer unkonventionellen Deutung von Chopin überrascht. Nun ist also - als "Soundtrack" zum Film - eine Beethoven-CD entstanden. Um es vorwegzunehmen: Die hohen Erwartungen, die man aufgrund der vorigen Einspielungen haben...
Veröffentlicht am 21. März 2002 von Marcel Bartnik


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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beethoven - Entschlackt und Wunderbar, 5. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 3/Klaviersonate 8 (Audio CD)
Wer Aufnahmen der Pathétique kennt, weiß man erwarten darf: Düstere, romantisch-verschleierte Interpretationen (bis hin zum musikalischen Gruselkabinett). Hat jemand schon einmal daran gedacht, dass Betthoven bei der Komposition der Sonate gerade mal 29 war? Also noch ziemlich jung. Ist an dieser Sonate die so beliebte historisierende Aufführungspraxis vorbeigegangen? Fast könnte man meinen, Bachs Matthäuspassion würde heutzutage immen noch in Mendelssohn'scher (üppigster) Besetzung aufgeführt.
Bei Anna Gourari klingt die Sonate ganz anders, ganz neu, wie die Musik eines jungen Menschen, voller Unruhe und Feuer.
Die Leichtigkeit der Artikulation (man höre - und staune - die wunderbar gestaltete Begleitung der linken Hand im zweiten Satz bei der Reprise des Themas, wo die Noten endlich so artikuliert werden wie es in den Noten steht. (Ein Umstand, den sogar die Guldas und Brendels dieser Welt großzügig "übersahen"). Der emotionale Sog dieser Interpretation ist vom ersten bis zum letzten Akkord zu spüren. Ein seltener Eindruck, den man nicht oft erfahren kann.
Die charaktervollen Variationen tragen auf unverwechselbare At und Weise die Handschrift einer großen Pianistin und Musikerin, die Musik-Werke mit einer unvergeleichlichen emotionalen Hingabe spielt, wie kaum eine/r (die Chopin-Scherzi sind glühende Beweise ihrer großen Kunst!).
Das Beethoven'sche 3. Klavierkonzert ist unter der souveränen Leitung von Sir Colin Davis und im Zusammenspiel zwischen Orchester und Klavierwunderschön.
Man darf hoffen, noch viele Interpretationen dieser jungen phänomenalen Klavierspielerin zu hören.
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unvollkommener Ausdruck, mangelhaftes Orchester, 21. März 2002
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 3/Klaviersonate 8 (Audio CD)
Anna Gourari hat sich in der Pianistenszene (zu Recht) vor allem mit ihrer Einspielung von Skrjabin-Klavierstücken gemacht und danach mit einer unkonventionellen Deutung von Chopin überrascht. Nun ist also - als "Soundtrack" zum Film - eine Beethoven-CD entstanden. Um es vorwegzunehmen: Die hohen Erwartungen, die man aufgrund der vorigen Einspielungen haben könnte, werden leider nicht erfüllt. Im Falle des Klavierkonzerts ist dies nur zum Teil die Schuld der Pianistin, denn dort verhindert vor allem das uninspiriert, ungenau und jeder musikalischen Dramatik ausweichende Orchester ein gelungeneres Ergebnis. Welch himmelweiter Unterschied zu so vorzüglichen Aufnahmen wie mit Simon Rattle (Philips) oder Abbado (DG)! Gerade bei Beethoven dient der Orchesterpart nicht nur zur Untermalung des Solisten wie etwa bei Chopin oder Liszt, sondern beide Seiten sollen sich ergänzen, komplettieren oder wenigstens durch unterschiedliche Interpretationsansätze einen musikalischen Konflikt austragen. Nichts davon passiert hier jedoch, und das Ergebnis ist nichts als Langeweile. Ungleich spannender, vielschichtiger und frischer wirken da die Einspielungen etwa von Gerhard Oppitz (RCA), Alfred Brendel (Philips) oder Maurizio Pollini (DG), die der vorliegenden Aufnahme in allen Aspekten vorzuziehen sind.
Die Solostücke sind dann schon deutlich besser, auch wenn Anna Gourari den Titel "Pathétique" der Sonate musikalisch nicht umzusetzen vermag. Anerkennenswert ist, daß sie sich nicht zu Manierismen und überzogenen Effekten versteigt und die Musik damit verbiegt. Jedoch bleibt damit genauso der pathetische, zuweilen aufwühlende Charakter der Sonate auf der Strecke; dafür gerät dann das Adagio am Schluß überhastet. Auch technisch ist diese Deutung nicht über alle Zweifel erhaben, es bleiben Unsicherheiten etwa bei einigen Trillern. Am gelungensten sind da noch die Variationen über ein Originalthema, die von einer großen Liebe zum Detail sprechen, wenn auch eine darüber hinausgehende Strukturierung fehlt. - Auch klanglich gibt es weitaus bessere Aufnahmen, so daß man geneigten Käufern nur geraten werden kann, sich für Beethoven anderweitig umzusehen.
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