Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 Eukanuba Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
40
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:41,40 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. April 2003
Drei sympathische Underdogs in einer desillusionierten Welt: Jim Jarmuschs dritter Kinofilm ist gewohnt atmosphärisch und dichtes Erzählkino in kargen Schwarzweissbildern und lebt von der drei herrlichen Hauptdarstellern Tom Waits, John Lurie und Roberto Benigni und ihren gegensätzlichen Charakteren. Dazu die stimmungsvolle Musik von Lurie, die Songs von Waits, lakonisch-cooler Humor und eine schlichte Story.
"Down By Law" heisst im US-Slang "alles im Griff" und ist hier ziemlich ironisch gemeint, denn die drei Loser haben ihr Leben alles andre als im Griff. Für Verbrechen verhaftet, die sie nicht begangen haben, ausser Bob (Benigni), der in Notwehr mit einer Billardkugel einen Mann getötet hat, hängen sie in ihrer Zelle rum, schlagen die Zeit tot, gehen sich auf die Nerven oder muntern sich auf. Auf der anschliessenden Flucht (der Knastausbruch wird erfreulicherweise nicht im Detail gezeigt, weil dies für die Story nicht wichtig ist) mögen sie sich immer noch nicht, raufen sich aber ob der unangenehmen Situation zusammen.
"Down By Law" ist erfrischend und zutiefst menschlich, mit starken, ruhigen Bildern und Stimmungen, eingefangen von Robby Müller, der anschliessend zu Jarmuschs Stammkameramann avancierte.
0Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2015
Der Film gefällt mir wirklich außerordentlich gut, deshalb habe ich die Bewertung von 5 Sternen gewählt. Mir gefällt: Der Realismus, die geschilderte Härte des Lebens, die 3 Protagonisten, die sich in einer lebensfeindlichen Umgebung als Lebenskünstler durchzuschlagen versuchen, der von ihnen gemeinsam geteilte Tiefpunkt des Lebens im Gefängnis, der überaus beschwerliche Ausbruch in die Freiheit, Tom Waits und Roberto Bengini strahlen eine erfrischende tragische Komik aus und gut, dass es ein Happy End gibt. Nicht gefallen hat mir, das sich John Lurie und Tom Waits allzu naiv linken lassen.
Ich empfehle diesen Film jeden, der keine Lust hat sich in der Gesellschaft zu prostituieren, sich eine Nische sucht, um den Zwängen zu entrinnen, und der dadurch erst recht seine Freiheit verliert und der bereit ist, einen beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen, um aus seinem persönlichen Gefängnis auszubrechen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2004
Was für ein Wahnsinnsfilm, vielleicht überhaupt mein Lieblingsfilm! Viele der Dialoge sind inzwischen schon fast Klassiker unter Gleichgesinnten, besonders Begninis umwerfender Dialekt! Filme wie dieser oder auch der etwas modernerer "Lost in Translation" lassen die Ausgaben für hirnlosen Schwachsinn à la "Troja", "Independence Day" oder "Gladiator" fraglich wenn nicht überflüssig erscheinen. Schliesslich benötigt man zu einem Kultfilm, der diesen Namen verdient, "nur" überzeugende Schauspieler, eine gute Atmosphäre, ein gutes Drehbuch und die ewig menschlich / allzu menschlichen Probleme... selbst Steven Spielberg hat das früher mal gewusst!
Die DVD selbst hat zwar kaum Extras, aber der Film ist dennoch kaufenswert, da man ihn in der Regel öfters als nur einmal sehen wird.
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2003
Ich habe diesen Film bestimmt 30 mal gesehen und finde ihn nach wie vor hervorragend. Ich würde nicht sagen, dass ihm die Handlung fehlt. Sie ist einfach nur nicht tiefgründig / moralisch, es gibt keine komplizierten Verschlingungen der Characktere, keine Überaschungen. Er ist einfach, nachvollziehbar und bezieht seine Komik aus der Konstellation der drei so gewöhnlichen Characktere.
Das schon angesprochene "I scream, you scream, we all scream for ice cream" ist nicht die Mutter aller Witze, aber für einen Italiener in Amerika, der nur ein paar Brocken kann, kann so ein kleines Wortspiel sehr lustig sein.
Die Bildsprache ist mit das Beste was ich bisher gesehen habe. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Ich finde, "Down By Law" ist einfach ein sehr schöner Film, mit einem Touch Absurdität.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2013
Als Filmmusiker der ich bin, brauch ich natuerlich eine Library mit den Grossen, und Robby Muellers Kamera- und Licht-Klima macht Down-By-Law zu einer der wichtigsten "Indie"-Juwelen, auch wegen der genialen Kombination von Schauspielern: Aufgrund der Freundschaften zwischen Reg. Jarmusch und Waits, Lurie, Begnini, musste er nur noch ein geeignetes "Setup" / Rahmen darum legen, und das Ding lief fast von alleine... Der Film mag von den meisten Mainstreamern nach heutigen Seegewohnheiten als "langweilig" angesehen werden, kann ich aber nicht nachvollziehen, weil Stimmung und Setup sehr magisch sind und man stets schmunzelnd dabei ist. Aber mein absoluter Favorit of all times ist ja auch "A Serious Man" der Coens, was die meisten Menschen ebenfalls nicht nachvollziehen koennen. Wenn ich Verurteilung nicht so hassen wuerde, wuerde ich sagen, dass viele Menschen nicht mehr richtig zuhoeren koennen, aber ok, nennen wirs "Geschmacksfrage". Fuer "Cineasten" ist der Film absolut ein Muss und KANN nicht enttaeuschen. Und dann wirklich sehr sympathisch ist das ungewoehnliche Making-Of in Form von drei langen Telefonaten Jarmuschs in 2005 also nach ueber 30 Jahren mit seinen Schauspielern, die viel ueber ihr Verhaeltnis untereinander und die damalige Arbeit vermitteln.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2007
Zack (Tom Waits) kommt ins Gefänginis, nachdem man ihm eine Leiche untergeschoben hat. Jack (John Lurie) sitzt dort bereits, weil er eine Minderjährige missbraucht haben soll. Jack ignoriert Zack so gut er in einer kleinen Zelle kann und beide können sich nicht leiden. Irgendwann kommt Roberto (Roberto Benigni) hinzu, ein dauerredender Italiener, der tatsächlich ein Verbrechen begangen hat: Mit dem Wurf einer Billardkugel hat er jemanden ins Jenseits geschickt. Die Abneigung zwischen Zack und Jack nimmt ab durch ihren gemeinsamen Hass auf den nervtötenden Italiener mit seinem infantilen Englisch. Als Roberto behauptet er wisse wie man aus dem Knast ausbrechen könne, nimmt ihn zunächst keiner ernst, aber bald schon schlagen sich die drei zusammen durch die Sümpfe von Lousina.

Jim Jarmusch hat sich in diesem wunderbar reduktionistischen Film ganz auf die Fähigkeiten der Akteure und den Gegensatz ihrer Charaktere verlassen. Dazu kommen brillante Kameraeinstellungen, die das Konzept aufgehen lassen. Zwar nicht ganz so gut wie "Dead man", aber dennoch ein absolut hochklassiger Film.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2016
Down by Law ist neben Clerks einer meiner absoluten Lieblingsfilme. In sw als Stilmittel. Kann man nur in Original oder OmU sehen, da der Film sonst nicht funktioniert.
Inhalt: Es geht eigentlich nur um 3 recht unterschiedliche Männer: Jack, ein kleinkrimineller Zuhälter, dem ein Kollege eine Minderjährige quasi untergeschoben hat und Zack, ein gefeuerter DJ der den Auftrag angenommen hatte, für 1.000 € eine Leiche im Kofferraum seines Autos ans andere Ende der Stadt zu fahren, hat treffen in Untersuchungshaft in der selben Gefängniszelle aufeinander. Sie können sich nicht ausstehen. Dann kommt Roberto, ein italienischer Tourist, der extrem kommunikationsfreudig ist und nie seinen Schnabel halten kann. Zuerst sind die beiden anderen nur genervt von ihm, bis er dann aber eine Ausbruchsmöglichkeit entdeckt. Die 3 brechen gemeinsam aus und schlagen sich durch die Sümpfe von Louisianna. Dabei passieren ihnen alle möglichen Sachen, die teilweise schreiend komisch sind!
Besetzung: Jack (John Lurie spielte auch schon in Jarmuschs "Stranger than Paradise" mit), Zack (Tom Waits, eher bekannt für seine Musik, ob er ein guter Schauspieler ist kann ich nicht sagen, mir kommt es so vor, als ob er einfach sich selbst spielen würde. Die Rolle ist im quasi auf den Leib geschrieben) und Roberto (Roberto Benigni, ein toller Schauspieler, der in der Lage ist, sowohl urkomisch Charaktere, als auch sehr problematische Rollen zu spielen. Er wurde in Deutschland vermutlich erst durch "Das Leben ist schön" bekannter).
Was ist so toll an dem Film: Das italienische englisch von Roberto allein ist schon köstlich! Sein selbst erdichtes Lied "I scream(a), you scream(a) for ice cream(a)..." (hört sich bei ihm alles gleich an) ist mir noch jahrezehnte später im Ohr! Wie diese 3 sehr unterschiedlichen Charaktere irgendwie schauen müssen, dass sie miteinander klar kommen. Und es gibt einfach total viel Situationskomik, man leidet mit ihnen und muss immer wieder schallend lachen. Es gibt wenige Filme, die es schaffen, mit einem vermutlich recht kleinen Budget durch Bilder und Musik eine intensive und eindringliche Atmopshäre zu kreieren und die ohne Gewalt oder Sex oder Action spannend sind, bzw. wo ich von genial spreche. Down by Law gehört definitiv dazu und wer den noch nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2004
Großartiger Film mit zwei großartigen Musikern und einem italienischen Clown. John Lurie als gescheiterter und reingelegter Kleinstadt-Zuhälter, Tom Waits als mehrmals gescheiterter Radio-DJ, von seiner Freundin rausgeschmissen und von seinen Kumpels ebenfalls aufs Kreuz gelegt und als dritter im Bunde Roberto Benigni als verirrter trotteliger Clown, der nix kapiert. Diese Mischung ergibt einen brillanten Underground-Film den man, wenn man auf die Musik von Tom Waits oder John Lurie, Roberto Benignis Humor und Jim Jarmuschs Erzählkunst steht, nicht verpassen sollte.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2012
... und wenn man denn im Zusammenhang mit Tom Waits und John Lurie überhaupt einmal in Erwägung gezogen hat, dass die beiden in einem "Märchen" Rollen spielen, ist das Ganze umso amüsanter. Wobei natürlich Roberto Benigni in seiner Rolle als Bob, der kleine Neu-Amerikaner, als filmbestimmende Figur besonders hervorgehoben werden muss.
THW
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2015
Etwas langsame aber sehr schöne Geschichte dreier unterschiedlicher Häftlinge die zusammen aus dem Knast ausbrechen um in den unendlichen Sümpfen des mittleren Westens zu landen. Benigni sorgt wie immer für Aufregung und Lacher ohne dabei albern zu werden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden