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296 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Objektiv für Kopfportraits
Eine leichte Tele Festbrennweite. Standard vieler Profis; perfekt für Gesichtsportraits, weiter weg vom Motiv muss man schon, wenn denn mehr als nur der Kopf aufs Bild soll. Hier wird das EF 50 mm f:1,4 USM ergänzt, dass in diesem Bereich, eher für Oberkörper oder Ganzkörper Aufnahmen geeignet ist.

Das EF 85 mm f:1,8 USM hat den Vorteil...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Christopher K.

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Verarbeitung gut, Schärfe gut, Farbsäume sind eine Katastrophe welche erst ab Blende 3.5 anfangen zu verschwinden. Was soll ich dann mit solch einem Objektiv anfangen? Sehr schade, hatte mich gefreut darauf. Bei meinem 50 mm 1.8 II gibt es dieses Problem nicht. Ich habe das gleiche Motiv mit beiden Objektiven fotografiert und hatte beim 50er nur bei Blende 1.8...
Vor 1 Monat von Alexander Richter veröffentlicht


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296 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Objektiv für Kopfportraits, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Eine leichte Tele Festbrennweite. Standard vieler Profis; perfekt für Gesichtsportraits, weiter weg vom Motiv muss man schon, wenn denn mehr als nur der Kopf aufs Bild soll. Hier wird das EF 50 mm f:1,4 USM ergänzt, dass in diesem Bereich, eher für Oberkörper oder Ganzkörper Aufnahmen geeignet ist.

Das EF 85 mm f:1,8 USM hat den Vorteil für Kopfportraits, dass es eine sehr, sehr leichte kissenförmige Verzeichnung aufweist. Ein Vorteil, da Köpfe dadurch wiederum minimal schmäler wirken.

Doch brauchen sie sich nicht damit einzugrenzen, mit 85mm haben Generationen vor dem Erscheinen von Zoom alles fotografiert. Mit einer Festbrennweite ist man gezwungen, sich etwas mehr mit dem Motiv auseinander zu setzen. Da man nicht einfach zoomen kann, muss man sich bewegen um das Motiv entsprechend im Sucher zu haben.

Unschlagbar sind Festbrennweiten in Sachen Lichtstärke, doch nicht mit jedem Motiv kann man diese Lichtstärke nutzen. Prinzipiell sind Festbrennweiten bei Ihrer größten Blende schwächer in Bezug auf Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen. Deshalb muss man, wenn absolute Qualität gewünscht wird, abblenden. Und das Objektiv wird Objektiv ab Blende 4 immer besser und präsentiert sich als eines der schärfsten leichten Teleobjektive überhaupt. In Situationen mit wenig Licht, kann im Gegensatz dazu ruhig die Offenblende von 1:1,8 genutzt werden, da Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen, bei solchem Umgebungslicht nicht so gravierend in Erscheinung treten. Da es schon leicht in den Telebereich geht, kann es auch sehr gut beim Sport in kleinen Hallen genutzt werden, bei dem es um jede zehntel Sekunde schnellere Verschlusszeit ankommt.

Von der technischen Seite ist es fast L-Klasse (Canon Profiobjektive=sehr teuer). Die Frontlinse rotiert beim fokussieren nicht und fährt auch nicht aus (Polfiltereinsatz möglich), sondern die Linsen fokussieren innen. Ein Ring-USM sorgt für extrem schnellen Autofokus, in den manuell eingegriffen werden kann. Gewicht (0,42 kg) Metallbajonett, acht Blendenlamellen und eine sehr gute Verarbeitung runden dieses Spitzenobjektiv ab.

Im Preisleistungsverhältnis, meines Erachtens besser als die 1,2 Version. Die Streulichtblende ET-65 III muss zusätzlich gekauft werden. Ggf. kann ein Köcher LH-B12, und noch ein ES-C13 Lederbeutel der eher Köcher ist oder ein Lederbeutel neuerer Art LP1014 benutzt werden.

Für schöne Kopfportraits mit verschwommenen Hintergrund um die Person freizustellen, das beste Objektiv.

Ich bedanke mich - haben Sie Fehler gefunden? Ist Ihnen noch etwas unklar? Kennen Sie weitere Fakten? Dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit und schreiben Sie mir.
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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "L-Feeling" zum fairen Preis, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich besitze das Canon 85mm F/1.8 nun schon ziemlich lange, nutze es sowohl an einer Canon 550D als auch an einer Canon 6D und gewinne beinahe täglich an Begeisterung hinzu. Mein persönlicher Schwerpunkt, bzw. meine Vorlieben liegen in der Hochzeits-/Event-, Produkt-/Objekt-/Food- und Portrait-Fotografie. Zudem zähle ich mich zu den Strobisten, was mir besonders am Herzen liegt.

Über die Jahre hinweg steigt bei den meisten (Amateur-)Fotografinnen und Fotografen der Anspruch an sich selbst und in der Regel auch an das Equipment. Beispielsweise beginnen viele Leute mit einem Set aus Baustrahlern, wechseln hiernach oftmals zu Kompaktblitzen und enden schließlich bei einer Studio-Blitzanlage. Ähnlich ist dies bei Objektiven. Irgendwann merkt man einfach, dass einen das einst geliebte Einstiegsequipment immer mehr einschränkt (sei es nun die Lichtstärke, eine schlechtere Bildqualität, etc.) und man beginnt sich zu fragen, warum andere eine so viel bessere Bildqualität erreichen. Das Canon 85mm F/1.8 wurde für mich buchstäblich zu einem Aha-Erlebnis! Nicht was die relativ große Blende anbelangt, sondern insbesondere der schnelle Autofokus und die sehr gute Schärfe wussten mich buchstäblich zu beeindrucken. Selbst bei Offenblende weiß es noch zu überzeugen. Mittlerweile habe ich schon einiges an Objektiven besessen. Angefangen mit der Kit-Linse (18-55mm), über das 50mm F/1.8 II bis hin zum Tamron 17-50 2.8 VC, um nur mal die Bekanntesten zu nennen, da diese immer wieder als Empfehlungen ausgesprochen werden. Hinzu kamen diverse Linsen von Canon und Tamron. Heute bin ich bei den L-Versionen angelangt. Das 85mm F/1.8 bietet einige Vorteile, wenn auch Einschränkungen gegenüber den meisten dieser (Einsteiger und Midrange-)Objektive. Zu den Nachteilen zählt in vielen Situationen gewiss die mangelnde Flexibilität aufgrund der fehlenden Zoom-Möglichkeit. Daher sei, wie auch beim 50mm, der „Socken-Zoom“ bemüht – Man muss halt mehr laufen, kann aber (z.B. bei der Hochzeitsfotografie) eine gewisse Distanz zu den zu Porträtierenden einhalten, was für diese oftmals angenehmer ist. In Räumen werden die 85mm, selbst an einer Vollformat-Kamera, in der Regel erheblich zu lang sein. Bei Partys ist dies genauso schlimm, häufig aber schlimmer. Denn wenn man mit dem Rücken an der Wand steht, kann man schlichtweg nicht weiter heraus zoomen. Personen in der Menge können ähnlich hinderlich sein. Und da hilft dann auch eine Blende von 1.8 nicht weiter… Doch was wäre die (bessere) Alternative in diesem Brennweitenbereich? Flexibler ist man mit einem Canon 70-200m. Doch möchte man beispielsweise auch auf Hochzeitsfeiern in geschlossenen Räumen fotografieren, braucht man schon wieder die Version mit 2.8’er Blende und hier ist mir, als Amateur-Fotograf, der Preis doch zu hoch. Das 70-200 4L bietet meiner Ansicht nach schon wieder zu wenig Lichtstärke, wenn man auf einen Blitz verzichten möchte/muss. Ein weiterer Nachteil ist gewiss, dass man als Nutzer von Festbrennweiten häufig mit dem Objektivwechsel beschäftigt ist. Das kostet Zeit und man verpasst schnell gute Bilder.

Doch bei all diesen Nachteilen – Was sind die Vorteile? Wer eines der oben genannten Objektive (abgesehen von den L-Objektiven) gewohnt ist, wird sich wie ein kleines Kind über den Autofokus freuen. Egal ob es hell oder dunkel ist, ob man Kunst- oder Tageslicht hat, der Autofokus rast, ist flüsterleise und trifft fast zu 100% immer genau ins Schwarze. Kein Jagen des Fokus mehr, kein Versagen bei schlechtem Licht – Drauf halten und abdrücken! Insbesondere an meiner 6D macht das Objektiv eine gute Figur. Nehme ich das mittlere Fokusfeld, kann ich noch nachts bei Mondschein bestens fokussieren. Zudem ist ja hinreichend bekannt, dass alle Objektive ihre optimale Schärfe erst abgeblendet erreichen (Für Anfänger: man schließt die Blende leicht / höhere Blendenzahl). Doch das 85mm F/1.8 ist ganz offen bereits sehr scharf und wird mit jedem Blendenschritt noch schärfer. Anfangs blieb mir wirklich der Mund offen stehen. Denke ich da z.B. an mein Tamron 17-50mm, kommen mir fast die Tränen. Hier ist der Autofokus insbesondere bei schlechtem Licht vergleichsweise schrecklich langsam und die Bildqualität bei Offenblende ist… sagen wir mal grenzwertig. Und das obwohl das Tamron ewig die Nummer 1 der Chip-Bestenliste belegt hat!

Neben der Portrait-Fotografie eignet sich das Objektiv besonders gut für das Fotografieren von Gegenständen/Food. Hier nutze ich eigentlich ausschließlich den manuellen Fokus, welcher sich exzellent und ganz fein einstellen lässt. Man erkennt jedes Detail und selbst eine Verzerrungskorrektur ist in der Regel kaum notwendig. Aufpassen muss man jedoch, dass man Fotos später nicht überschärft, da die Ausgangsschärfe wirklich tadellos ist.

Eine Besonderheit, welche ich noch erwähnen möchte, ist das Prinzip der Gegenlichtblende. Zum ersten Mal habe ich mir keine Canon-Gegenlichtblende gekauft, daher weiß ich nicht, ob das nun zu schildernde Prinzip dasselbe ist. Denn die Blende wird nicht wie gewohnt aufgeschraubt, sondern aufgeklippst. Das macht die Montage zwar sehr einfach, jedoch wackelt das Ding leicht. Beim Fotografieren merkt man davon nichts, jedoch finde ich das nicht so gelungen.

Mein persönliches Fazit:

Wem würde ich das Objektiv empfehlen?

Anfängern?
Nur bedingt. Hier würde ich empfehlen, erst mal einige Erfahrungen mit Kit-Objektiven und dergleichen zu sammeln. Überprüfen und hinterfragen Sie bitte erst einmal, ob dieses Hobby wirklich etwas für Sie ist. Schließlich sind rund 340 Euro eine andere Hausnummer, als die 90-100 Euro für ein 50mm 1.8 II. Wer es doch nicht lassen kann, der braucht aber auch kein totes Kapital zu fürchten, da die Gebrauchtpreise für dieses Objektiv durchaus annehmbar sind.

Fortgeschrittenen (Hobby-)Fotografen, welche erkannt haben, dass dieses Hobby wirklich etwas für sie ist?
Auf jeden Fall! Hierhin geht meine besondere Empfehlung. Aktuell nehme ich das 85mm F/1.8 eigentlich immer mit, neben einem Canon 24-105 4L und einem Canon 70-200 4L. Alternativ packe ich nur ein 50mm ein, wenn 85mm zu lang sind oder ich Blende 1.4 brauche. Meiner Meinung nach steht dieses Objektiven den L-Geschwistern in punkto Abbildungsleistung, Bokeh und Autofokus in nichts nach. Ja, es macht sogar Einiges besser, wie ich finde! Wer also mal „L-Feeling“ zu einem bezahlbaren Preis haben möchte, sollte zuschlagen. Der größte, meiner Meinung nach vorhandene Vorteil ist, dass man dieses Objektiv immer weiter verwenden kann – Auch wenn man bereits L-Objektive besitzt. Andere Objektive gehen, dieses bleibt. Ich zumindest werde meines wohl nie mehr hergeben und bei einem Defekt würde ich es gewiss erneut kaufen. Meiner Meinung nach ist dies eines der besten Objektive, die man bekommen kann.

Profi-Fotografen?
Ich möchte mir nicht anmaßen, hierüber zu urteilen. Doch wenn es keine L-Version sein muss (Prestige im Bezug auf die Kundschaft ist nicht zu unterschätzen. Und das meine ich gewiss nicht abfällig!), ist dieses sicherlich mal einen Blick wert, wenn man ein 85-mm-Objektiv braucht.

Insgesamt ein Objektiv auf „L-Höhe“ mit toller Schärfe, guter Lichtstärke und tollem Bokeh zu einem sehr fairen Preis. In meinen Augen ist dies eines der wenigen Objektive, welche keine Übergangslösung darstellen, sondern bei vielen auch später noch in der Kameratasche bleiben wird. Insbesondere für Liebhaber von Festbrennweiten in meinen Augen ein Muss. Ich lasse mich so gut wie nie dazu hinreißen, doch das Canon 85mm F/1.8 verdient volle 5 Sterne.
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60 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Papas neuer Liebling, 18. Juni 2010
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Nach meinem Systemwechsel zu Canon und dem Griff zur 7D stand wieder das Thema Objektivkauf an. Eines meiner Lieblingsobjektive des Pentax Bajonetts war das DA55*1.4. Vor allem bei Porträts kam das 55er bei mir zum Einsatz. Canon hat leider nur ein 50er im Sortiment. Zwar in mehreren Lichtstärken, also 1.2, 1.4 und 1.8. Aber eben "nur" ein 50er. Das 1.4 habe ich neu erworben und sofort wieder getauscht. Es lag mir so gar nicht. Das 85er wurde mir immer wieder empfohlen. Nun habe ich es hier bestellt und die ersten Bilder gemacht.

Das EF 85/1.8 ist ein Klassiker im Canonprogramm. Gefühlte Jahrtausende gebaut und zu Analogzeit das klassische Porträtglas. Im Zeitalter des APS-C Sensors und des Cropfaktors wird das VF taugliche EF um den Faktor 1.6 verlängert und mutiert so zum leichten Tele. Eigentlich gefühlt zu lang habe ich es trotzdem mit ihm versucht und es hier bestellt.
Das Alter sieht amn ihm an. Völlig unspektakulär kommt es aus der Verpackung. Schwarz, einfach und grundehrlich verarbeitet. Es ist trotz Kunststoffgehäuse relativ schwer und vermittelt ein solides Gefühl. Das Bajonett sitzt wie eine Eins. Der Fokussierring dreht sich satt, aber nicht zu schwer. Der AF ist wahlweise auf "manuell" schaltbar. Der USM funkrioniert sehr leise und präzise. Auch bei schlechtem Licht trifft die 7D mit dem 85er den Fokuspukt schnell und zuverlässig.
Leider, und daran muss ich mich erst gewöhnen, ist keine Streulichtblende im Lieferumfang enthalten, was mich echt ärgert. Empfehlenswert ist das hier erhältliche Alternativmodell von TFE, welches einfach nur aufgeklickt wird und nicht per Bajonett aufgedreht werden muß. Zudem ist die Streulichtblende aus dem Zubehörregal ein paar € günstiger wie das Originalteil. Ich verwende es an meinem 85er.

Mein 85er macht mir richtig Spass. Trotz der Länge setze ich es gerne als Porträtglas ein. Es harmoniert mit der 7D hervorragend und macht richtig Spass. Die Lichtstärke ist mit 1.8 ausreichend und schafft auch gute Möglichkeiten das Motiv freizustellen. Das 85er ist eine sehr "vielseitige" Festbrennweite, die sich sowohl zur Porträt, wie auch für diverse andere Bereiche eignet(der Einsatz im Sportbereich Tischtennis, wie hier beschrieben, werde ich auch versuchen). Die Farbsäume des 85ers sind immer wieder Thema. Das haben aber viele lichtstarke Objektive gemeinsam. Da hilft ein Abblenden oder auch den Weißabgleich zu korrigieren.Das Bokeh des 85ers kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Preis des Canon EF 85/1.8 ebenso.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Gute verarbeitetes, solides Objektiv
+ auch VF
+ topp Abbildungsleistung
+ USM leise
+ AF an 7D sehr treffsicher
+ preislich attraktiv, trotz fehlender Streulichtblende

Negatives:
- Keine Streulichtblende

Mein Fazit: Kein Schnickschnack, nur grundsolide und ausgereifte Technik, zu einem wirklich fairen Preis. Das ist die kurze und prägnante Beschreibung für das EF 85/1.8. Mit meiner 7D harmoniert das Objetiv wunderbar. Das 85/1.8 hat das Zeug zu meiner neuen Lieblingslinse zu werden. Mehr gibts nicht zu sagen. 5 Sterne.
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73 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tischtennis, das sagt alles!, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Vorrab sei gesagt, dass ich das Obejtkiv als reines Sportobjektiv verwende.
Ich benutze es hauptsächlich in Hallen, in denen das Licht für die meisten Objektive zu schwach ist, um brauchbare Ergebnisse zu erziehlen.
Nach einer langen Suche nach dem passenden Objektiv fiel dann die Wahl auf das Canon Ef 85 1,8.
Um meiner Überschrift gerecht zu werden, erläutere ich kurz warum Tischtennis das beste Beispiel für Indoorsportaufnahmen ist.
Tischtennis ist der schnellste Ballsportart der Welt und danach benötigt man auch sehr sehr kurze Verschlusszeiten um die Bewegung "einzufrieren". Das gelingt nur wenn das Objektiv sehr Lichtstark und die nötige Brennweite hat, da man in den meisten Hallen ja nicht so nah an die Spieler bzw. an die Platte herankommt. Der Autofokus ist sehr schnell, leise und präzise. Der Hintergrund wird sehr schön weichgezeichnet.
Ich habe bereits einige Tausend Bilder mit dem Objekiv gemacht und muss sagen das ich absolut begeistert bin und ich es für Indoorsportaufnahmen nur empfehlen kann!

Klare 5 Sterne
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81 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinns Objektiv - mit einem Nachteil, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Das Objektiv ist sehr gut,selbst bei Offenblende noch knackscharf,
der Fokus sitzt da wo er hingehört und ist rasend schnell.
Außerdem ist es extrem wertig verarbeitet.
Soweit so gut.

Einen Stern abziehen muss ich allerdings, da das Problem des Purple Fringing (Stark sichtbare lilane Farbsäume bei Situationen mit hohem Kontrast und Blende f/1,8)
doch sehr deutlich sichtbar ist und auch stört.
Dieser Effekt lässt sich verhindern indem man abblendet,
aber wenn ich das in jeder Situation machen könnte, hätte ich mir auch kein 1,8 Objektiv kaufen müssen.
Mit ein wenig Nachbearbeitung in div. Bildbearbeitungsprogrammen (DPP, Lightroom oder Photoshop) lässt sich der Effekt minimieren oder gar ganz aufheben,
aber das ist auf Dauer sehr nervig und vor allem zeitraubend.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Preis-/Leistungsverhältnis im Canon-Sortiment, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich fotografiere nicht professionell, aber häufig für professionelle Anwendungen mit entsprechender Ausrüstung und auch Ausbildung. Mein Normalobjektiv an der (Vollformat) 6D ist das Canon 24-70mm 2.8 L II, das bereits bei Maximalblende und bei jeder Brennweite sehr, sehr scharf ist. 90% meiner Aufnahmen entstehen bei Maximalblenden. Canons EF 85mm 1.8 hatte ich relativ spät im Visier, weil es ein wenig im Schatten des spektakulären EF 85mm 1.2 L steht, und vielleicht auch des populären (obwohl technisch schlechteren) EF 50mm 1.4, das ich ebenfalls besitze.

Entscheidend bei Objektiven dieser Art ist, ob sie tatsächlich bei Offenblende nutzbar sind, und das ist hier der Fall: Die Schärfe des EF 85mm 1.8 ist bereits bei Offenblende sehr gut. Die für lichtstarke konventionelle Objektive typische sphärische Aberration (Überstrahlung heller Konturen) ist bei Offenblende vorhanden aber maßvoll und bei typischen Anwendungsgebieten (Portrait, Indoor) kaum spürbar. An extrem hellen Konturen werden bisweilen schmale, magentafarbene Farbsäume sichtbar, die aber im externen RAW-Processing problemlos verschwinden. Alternativ kann um eine Stufe abgeblendet werden. Die Verzeichnung ist praktisch nicht wahrnehmbar. Der Autofokus arbeitet so schnell, präzise und geräuscharm wie bei meinem L-Zoom - und vor allem deutlich schneller als am 85mm 1.2 L! Im Gegensatz zum EF 50mm 1.4, das einen etwas trägeren, rauhen (und dem Vernehmen nach auch anfälligen) Mikromotor nutzt, besitzt das 85er einen zackig arbeitenden Ringmotor und Hintergliedfokussierung ("außen bewegt sich nichts"). Das Bokeh ist traumhaft, mit achteckigen Blendenflecken bei Abblendung.

Mit dem EF 85mm 1.8 bekommen Sie für vergleichsweise sehr wenig Geld (an einer Vollformat-Kamera):
- ein kompromissloses, reisetaugliches, professionell nutzbares Portraitobjektiv mit unnachahmlichem Tiefeneindruck,
- ein wendiges Indoor-Tele für stimmungsvolle Schnappschüsse bei vorhandenem Licht,
- ein dämmerungstaugliches, diskretes Objektiv für nicht ganz klassische Streetfotografie mit etwas "Sicherheitsabstand" oder Portraitschwerpunkt,
- ein tadelloses Werkzeug zur Bühnenfotografie aus kurzer Distanz,
- ein Objektiv mit actiontauglichem Autofocus für Indoorsport, Kinder, Haustiere, etc.
- für Spezialisten ein Objektiv für besonders stimmungsvolle Landschaftsdetails,
- eine erschwingliche, schnellere Alternative (oder vielleicht auch Einstimmung) zum fünfmal so teuren EF 85mm 1.2 L.

An einer Cropformat-Kamera erzielen Sie einen Bildausschnitt wie mit 135mm am Vollformat. Das ist eine exzellente Brennweite z. B. für plakative Kopfportraits, Hallensport, Bühne und unbemerkte Schnappschüsse. Für allgemeine Portraits und typisches Indoor ist die Brennweite hier jedoch unpraktisch lang.

Für mich ungewohnt ist die (wie beim 1.2 L) etwas lange Naheinstellgrenze, die kein engeres Aufnahmefeld als etwa DIN A4 Größe zulässt, im Vollformat wohlgemerkt. Für minimalistische Stillleben, Naturstudien und definitiv für Gesichtsdetails ist das eine Spur zu weit. Ebenfalls etwas ungewohnt ist die als Extra erhältliche Gegenlichtblende, die nicht die übliche Bajonettbefestigung besitzt, sondern per Taster zu entriegelnde, filigran anmutende Rastnasen. Die Blende ist m. E. komfortabler anzubringen als manch widerspenstiges Bajonett-Exemplar, sitzt dafür aber nicht unbeweglich fest sondern etwas lose klappernd. So what.

Das EF 85mm 1.8 gilt gilt vielen Fans als besonders hochwertiger Geheimtipp im Canon-Sortiment; dies um so mehr, als es für dreistellige Beträge keine wirklich gleichwertige Alternative von Canon gibt (vom 100mm-Zwilling mal abgesehen). Hervorheben möchte ich, dass das Objektiv bei gleichem Preis in mechanischer und für meine Belange auch in kreativer Hinsicht deutlichen Mehrwert gegenüber dem populären 50mm 1.4 bietet (dessen Bildstimmung ich sehr schätze). Falls Sie den größeren Bildwinkel nicht ausdrücklich bevorzugen oder z. B. wegen eines Crop-Sensors benötigen, oder falls Sie schon ein gutes Standardzoom besitzen, rate ich bei Canon zum 85er.

Update:
Ich habe inzwischen das legendär scharfe EF 135mm 2.0 L und das 100mm 2,8 L Makro angeschafft und exakte Vergleichsaufnahmen mit all meinen Objektiven gemacht. Mein erster Eindruck hat sich bestätigt: das 85 1.8 schlägt sich wirklich wacker neben den L-Linsen. Auffällige Unterschiede gibt es weniger in der Schärfe als im Kontrast - und der erwähnte Farbfehler bei Offenblende.

Der einzige Grund, das Objektiv eventuell nicht anzuschaffen, wäre in meinen Augen, falls Sie mit dem 135mm 2.0 L (für Vollformat) liebäugeln. Das tut nämlich fast alles, was das 85er tut – aber noch besser.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis auf die CAs fast perfektes Portraitobjektiv, 31. Oktober 2011
Von 
Raffnix - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Das Canon EF 85mm 1:1.8 kostet ca. 360€ und ist dank EF Bajonett 100% Vollformat kompatibel. Wie bei den Canon Nicht-L Linsen üblich, muss die Streulichtblende (auch gern Gegenlichtblende oder Geli genannt) extra geordert werden.

Technische Daten Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Das Objektiv hat eine feste Brennweite von 85mm und fällt daher in die Kategorie 'leichtes Tele'. Durch die große Brennweite verzerrt das Objektiv so gut wie gar nicht und eignet sich dadurch (nicht zuletzt auch wg der Lichtstärke) als ideale Portraitlinse.

Das Objektiv ist wie oben bereits erwähnt Vollformat tauglich, an einer Canon Crop-Kamera (Cropfaktor von 1,6 wie EOS 40D, 50D, 60D sowie 350D, 400D, 450D, 500D, 550D ') verhält sich die Festbrennweite vom Bildausschnitt her wie ein 136mm Objektiv und ergibt so am Crop eine ideale Portraitlinse verbunden mit einer ordentlichen Tele-Wirkung bei fantastischer Freistellung.

Die Lichtstärke ist sehr gut, wer mehr haben möchte (z.B. Sigma 85mm 1,4 EX DG HSM oder gar das Canon EF 85mm 1,2 L II USM) muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Portraits sind mit der Linse sehr gut möglich, dank der großen Offenblende lassen sich diese super freistellen.
Einzig allein das Walimex 85mm 1.4 IF bietet bei geringerem Preis mehr Lichtstärke, aber durch den fehlenden Autofokusmotor muss immer manuell scharf gestellt werden.

Die Naheinstellgrenze beträgt 85cm, was schon recht viel ist (Abbildungsmaßstab 1:7,7) ' Makroaufnahmen sind mit diesem Objektiv definitiv nicht möglich.

Der Autofokus-Motor (Ultraschallmotor) arbeitet schnell und sehr zuverlässig, eine manuelle Fokussierung ist ebenfalls möglich (Schalter MF/AF am Objektiv). Der Motor ist fast nicht hörbar und daher das Objektiv auch für kritische Situationen (Trauung Kirche bei absoluter Stille) ohne Einschränkung und bösen Gesichtern der Gäste/des Pfarrers 100% verwendbar. Der Autofokus ist doppelt so schnell wie der vom Canon 85mm 1.2L

Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 58mm, der Tubus dreht beim Fokussieren nicht, das Objektiv eignet sich dadurch für zirkulare Polfilter.

Das Objektiv ist für seine Brennweite und Lichtstärke relativ klein + kompakt (Durchmesser 75mm x Länge 72mm) , recht leicht (ca. 425 Gramm) und besitzt ein Metallbajonett. Ein kleines Sichtfenster gibt Aufschluss über die aktuelle Entfernung zum Objekt.

Das Objektiv besitzt 8 Blendenlamellen.

Haptik Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Das Objektiv entspricht dem Durchschnitt der Objektive dieser Preisklasse. Der Korpus besteht aus Kunstoff, was man auch deutlich sieht. Es wackelt jedoch nichts oder hat Spiel.

Das Metallbajonett vermittelt eine solide Verbindung zur Kamera. Der manuelle Fokus könnte für mein Empfinden etwas schwergängiger sein, er lässt sich zu leicht drehen.

Optische Leistung Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Die optische Leistung der Linse ist meines einfach klasse. Mein Model ist bereits bei Offenblende recht scharf, ab Blende 2,8 ist es richtig scharf. Bei Blende 4 bekomme ich ein bis in die Ecken durchgängig scharfes Bild.

Verzerrung : So gut wie nicht wahrnehmbar und eine Entzerrung am PC meines Erachtens nach Zeitverschwendung (es sei denn das das Foto nur aus parallelen Linien besteht)

Vignettierung : Klar, gibt es an Vollformat und ist bei Offenblende und entsprechenden Motiv sehr deutlich sichtbar (bei Offenblende hin 1 Blende). Ich finde aber grad in Verbindung mit der Peoplefotografie willkommen und unterstützt meine Bildsprache.
Wem die Vignette nicht gefällt : eine elektronische Korrektur ist aber problemlos möglich, ansonsten hilft abblenden.
Vignettierung an einer Crop DSLR ist dank dem kleineren Sensor bei Offenblende kein wirkliches Thema.

Chromatische Aberration : Unter Extrembedingungen deutlich sichtbar und der Schwachpunkt der Linse.

Bokeh : Sehr sehr gut. Bei Offenblende schon vorbildlich und bleibt beim abblenden cremig.

Kontraste und Farben : Sind ebenfalls gut, wenn aber nicht auf dem Niveau von L Objektiven (wen wundert das schon?).

Praktische Erfahrungen mit dem Canon EF 85mm 1:1,8 USM

Ich arbeite bei Peopleshootings / Portraitaufnahmen sehr gerne mit dem 85er. Die Lichtstärke und damit verbundene Freistellung ist optimal und das cremige Bokeh sorgt für einen gefälligen Bildlook.

In Verbindung mit dem Canon EF 35mm 1:2,0 sehe ich hier (für Vollformat) das ideale Festbrennweitenpärchen für (fast) alle Gelegenheiten und Situationen.

Canon EF 85mm 1:1,8 USM ' für wen geeignet?

Es ist eine (dem Kaufpreis entsprechend) verarbeitete Festbrennweite, die zuverlässig und auf optisch sehr guten Niveau ihren Dienst verrichtet und bei der Peoplefotografie (grad bei Offenblende) zu Hochform aufläuft.
Wer öfters Menschen fotografiert und viele Portraits macht, kommt an dieser Linse (wenn das Budget passt) meines Erachtens nach nicht vorbei.

Mein Fazit zum Canon EF 85mm 1:1.8 USM

Für mich ist das Canon EF 85mm 1:1,8 USM ein absoluter Kauftipp, falsch machen kann man hier nichts. Grad an günstigen Einsteigerkameras zeigt diese Festbrennweite, was von der Bildqualität alles in den Einsteigermodellen steckt. Einen Stern Abzug gibt es jedoch aufgrund der CA's bei Offenblende
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Objektiv für Portraits, 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Eigentlich haben die Vorgänger-Rezensionen schon fast alles gesagt, daher nur kurz mein persönlicher Eindruck. Ich verwende das Objektiv an der 60D, also Crop-Kamera.

Positiv:
+ tolles Portrait-Objektiv und auch als leichtes Tele gut verwendbar
+ tolle Schärfe und ein sehr schönes Bokeh. Die Bilder, die ich mit dem Objektiv gemacht habe sehen einfach topp aus.
+ schneller und treffsicherer Autofokus
+ relativ kompakt und leicht

Neutral:
o grade für Innenräume ist die Brennweite am Crop schon grenzwertig. Aus meiner Sicht aber trotzdem die bessere Alternative zum Canon 50mm 1.4
o durch mein 15-85 bin ich einen Bildstabilisator gewöhnt, den ich hier manchmal vermisse. Das wusste ich aber vorher
o Naheinstellungsgrenze könnte besser sein

Negativ:
- Lila-Kanten bei Gegenlichtsituationen - so krass tritt das bei keinem anderen meiner Objektive auf
- die Gegenlichtblende ist - leider Canon-typisch - auch hier nicht dabei

Trotz der genannten Negativpunkte überwiegen für mich deutlich die positiven Seiten der Objektivs. Daher 4 Sterne
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Festbrennweite, 12. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich nutze das Objektiv nun schon fast ein Jahr und kann folgendes behaupten: Es ist eine wunderbare Festbrennweite die man optimal für Portraits nutzen kann, sowie als kurzes Tele was mit seinem schnellen USM auch für schnellere Bewegungen wie beim Sport geeignet sein kann, abgesehen von seiner tollen Lichtstärke. Bei Offenblende produziert das Objektiv schon ein recht scharfes Ergebnis was sich durch abblenden noch steigert. Es ist top verarbeitet und angenehm leicht sowie klein. Es wackelt nichts und sitzt alles fest. An das befestigen der Streulichtblende musste ich mich noch etwas gewöhnen da mir das aufstecken und kurz drehen lieber ist wie das Einrasten mit zwei Druckpunkten. Eine wirklich gute Linse die auch sehr begehrt ist durch ihr Preis/Leistungsverhältnis, was man vom 1.2er vielleicht nicht direkt so behaupten kann, auch wenn ich da hin und wieder doch mal drauf schielen muss :)

Neues vom 09.02.2010:
Ich habe das ständige schielen auf das 1.2er nicht mehr ausgehalten und habe mir das 85mm 1.2 von Canon zugelegt und dieses Objektiv verkauft. :-) Und trotz das ich das 1.2er nun besitze, kann ich das 1,8er weiterhin empfehlen. Durch einen Umstieg auf das 1.2er muss man so einiges einbüßen was man sich vorher bedenken soll. Damit ist nicht nur der mehrfache Preis gemeint, sondern auch das deutlich höhere Gewicht sowie Größe und der etwas unsportliche AF, der für Sport in gewissen Situationen ungeeignet sein kann im vergleich zum 1.8er das da etwas im Vorteil ist. Ich persönlich finde das 1.2er bei Offenblende besser als das 1,8er (bei 1,8). Zudem sollte man noch erwähnen, das man je nach Lichtsituation bei beiden CAs bekommt. Also um mich hier kurz zu fassen, man sollte sich gut überlegen ob einem der mehrfache Preis für einen kleinen Vorteil wirklich Wert ist. Zum 1.2er habe ich ebenfalls auch eine Rezension geschrieben wer Interesse hat.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Verbindung mit der 5D MkII, 9. August 2010
Von 
A. Russy - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Für Portraits nach wie vor die klassische Brennweite.

Die Bildqualität ist, und das sage ich als Besitzer von 3 Zooms der L- Klasse und 4 Fixbrennweiten, bei Fixbrennweiten besser.

Der Nachteil, daß man sich vielleicht einen Schritt vor oder zurück bewegen muß, ist für mich kein wirklicher solcher. Eine Sache der Planung.

Vorteile: das Bild ist dank der größeren Offenblende heller, was auch die manuelle Scharfstellung erleichtert.
die Möglichkeit, bei noch weniger Licht zu fotografieren
die Möglichkeit, dank der geringeren Schärfentiefe ein Motiv besser freistellen zu können.

Aber Vorsicht: bei Blende 1,4, 2,0 oder hier 1,8 ist dieser Bereich sehr schmal, der Grat zwischen einer wirklich guten Aufnahme mit fast schon holografischer Anmutung und - unscharf.

Das berüchtigte purple- fringing, also diese lilanen Farbsäume hab ich (noch) nicht bemerkt.

Und die Vignettierung ist ganz offen beachtlich, ist aber über RAW- Ausarbeitung relativ leicht und rasch zu beheben.

Jedes meiner nun 7 Objektive brauch ich für sein Anwendungsgebiet, das hier ist der Sieger der Relation Preis/Bildqualität.

P.S. das 85/1,2L II durfte ich auch schon benutzen im Rahmen eines Workshops. Vielleicht bedingt durch die riesigen Gläser ist der Autofokus erheblich langsamer.
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