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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe und Leiden - schmerzend und schoen
Durch Zufall treffen ein Mann (Tony Leung, "Happy Together") und eine Frau (Maggie Cheung, "Irma Vep") aufeinander. Da sie einen aehnlichen Tagesablauf haben, und da ihre jeweiligen Ehepartner wenig Zeit mit ihnen verbringen, lernen sie sich naeher kennen. Sie entdecken gemeinsame Interessen, und wir koennen aus jeder kleinsten Geste und jeder Andeutung einer Mimik das...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von ta_voda

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehlende Original-Tonspur!!!
Wong Kar Wai's wunderschöner, stimmiger Liebesfilm, der von seinen Andeutungen und dem stimmungsvollen Soundtrack lebt. Was die Wertung trübt ist natürlich die fehlende Original-Tonspur auf der DVD. Jede deutsche Synchronisation eines asiatischen Filmes klingt wie eine Parodie, da die Sprachmelodie nicht übersetzt werden kann, selbst wenn man diese auf...
Veröffentlicht am 22. Januar 2004 von Phuong Hoai Viet Nguyen


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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe und Leiden - schmerzend und schoen, 2. September 2002
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
Durch Zufall treffen ein Mann (Tony Leung, "Happy Together") und eine Frau (Maggie Cheung, "Irma Vep") aufeinander. Da sie einen aehnlichen Tagesablauf haben, und da ihre jeweiligen Ehepartner wenig Zeit mit ihnen verbringen, lernen sie sich naeher kennen. Sie entdecken gemeinsame Interessen, und wir koennen aus jeder kleinsten Geste und jeder Andeutung einer Mimik das Wachsen einer tiefen Liebe mitverfolgen.
Der Regisseur Wong Kar-Wai ("Days of being wild") untermalt dieses Gefuehlsbild mit harmonisch ausgewaehlten Farben und rundet die emotionale Komposition musikalisch ab (unbedingt ein Ohr dem Soundtrack leihen), indem er die richtigen Saiten des Zuschauers zum Schwingen bringt. - Doch diese Liebe bleibt platonisch. Selbst harmlose Beruehrungen werden vermieden. Sogar als beide herausfinden, dass sie von ihren Ehepartnern betrogen werden, entscheiden sie sich, ihrer wahren Liebe nicht nachzugeben.
In den 60er Jahren gelten andere Moralvorstellungen als heute, und die ungeschriebenen gesellschaftlichen Gesetze in Hongkong koennen von uns nur erahnt werden. Wir wissen nicht, welche Schuld einer Frau unsinnigerweise wegen ihres ehebrechenden Mannes angelastet wird. Aber wenn wir Tony Leung spielen sehen, wissen wir, dass sein Charakter alles tun wird, um die Affaere zu verheimlichen und die Frau von der Schmach durch ihren Ehemann zu schuetzen. Und wenn wir Maggie Cheung spielen sehen, wissen wir, dass ihre Charakterin ein so grosses Ehrgefuehl besitzt, dass sie sich der mit der Ehe eingegangenen Verantwortung und dem Versprechen zur Solidaritaet ihrem Mann gegenueber nicht entziehen wird, trotz seines Ehebruchs.
So bleibt die grosse Liebe in einem Schwebezustand kurz vor der Vollendung. Beide moechten die unsichtbare Grenze nicht ueberschreiten, auch weil die unausweichliche Trennung fuer sie noch schmerzhafter wuerde. - Es ist gerade dieser Schwebezustand, der in uns einen intensiveren Akkord anschlaegt, als dieses jemals durch die Vollendung dieser Liebe moeglich waere.
5 Sterne ...
Die Protagonisten entscheiden sich aus Ruecksicht anderen gegenueber lieber das eigene Leiden zu ertragen, und wir leben und leiden mit ihnen. "In the mood for love" wirkt weiter, und irgendwann waechst die Verzweiflung und die Wut darueber, einigen, wichtigen Dingen im Leben hoffnungslos ausgeliefert zu sein.
Sehr ruhig, unspektakulaer und mit feinsten Nuancen vollbringen Tony Leung und Maggie Cheung das Wunder, in uns einen Funken mit der Kraft einer Sonne zu entzuenden.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Erotik der Verweigerung, 23. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love (DVD)
In Wong Kar-Wais Film über ein Liebespaar, das keines sein darf, gibt es eine Schlüsselszene, die in einer traumähnlichen Sequenz den Magnetismus einer verborgenen Leidenschaft und die Erotik der Andeutung und Verweigerung in einem Bild des Sichverpassens zweier Menschen inmitten eines Augenblicks unerträglicher Nähe aufspürt: Auf einer schmalen Treppe kreuzen sich in nahezu tänzerischer Choreografie die Wege der Nachbarn Su (Maggie Cheung) und Chow (Tony Leung) in einer ambivalenten Atmosphäre aus sehnsüchtiger Hingabe und unüberwindbarer Distanz, weil die gesellschaftlichen Konventionen im Hongkong der 60er Jahre das Verlieben zweier verheirateter Menschen unmöglich machen. Was für den Betrachter zunächst belanglos erscheinen mag, wird von Wong Kar-Wai kaleidoskopartig in einem hochstilisierenden Slow-Motion-Verfahren fokussiert. Untermalt wird diese Szene von einem Violinsolo (Yumeji's Theme) dessen Pizzicato im gemäßigten Walzertempo des 6/8-Taktes die schmale Engführung der grazil aneinander vorbei gleitenden Körper nachzeichnet und in Moll-Akkorden die Melancholie der unerfüllbaren Liebe beschreibt. Es ist die für das Schaffen des Autorenfilmers Wong Kar-Wai so typische "Erotik der Enttäuschung", die hier einzigartig visualisiert wird.

Im Jahr 1962 lernen sich Su und Chow in Hongkong als Mieter im gleichen Haus kennen. Dass der Einzug am gleichen Tag stattfindet, verleiht ihrer Begegnung von Anfang an etwas Schicksalhaftes. Beide sind von Einsamkeit befallen, da ihre Ehepartner permanent abwesend sind. Diese Verlassenheit im Alltag beginnt die zwei wie Seelenverwandte miteinander zu verbinden. Sie entwickeln füreinander unausgesprochene Gefühle, halten aber trotz der Sehnsucht nach Liebe, die sie ständig umgibt, an den gefassten Prinzipien des Anstandes fest, ohne sich in bedachter Gefühlskontrolle auch nur einen Hauch an körperlicher Nähe zu gestatten. Und das obwohl sowohl Chow als auch Su in Wahrheit Betrügende und Betrogene zugleich sind. Denn sie finden heraus, dass ihre beiden Ehepartner, die im Film kaum zu sehen sind, aber dennoch immer wie ein Schatten über der Handlung liegen, eine Liaison miteinander eingegangen sind. Die Liebe von Chow und Su bleibt jenseits der Bilder und Worte im Film im Ungesagten und Ungezeigten zurück und wird so der Suggestivkraft des Betrachters überlassen. Das Begehren des Zuschauers mehr zu sehen, steht im engen Kontext mit der unerfüllbaren Sehnsucht der beiden Protagonisten füreinander.

"In The Mood For Love" dringt mit einer unglaublichen Sogkraft tief ins von Traditionen geprägte chinesische Milieu dieser Zeit ein. Die Enge des dicht besiedelten Raumes des Mietshauses gründet Beziehungen und verhindert diese zugleich. Nachbarn bilden ein soziales Umfeld der Kontrolle, das streng über die Einhaltung der Sitten wacht. So muss Su unfreiwillig bei Chow übernachten, weil sie dessen Zimmer nicht unbemerkt verlassen darf. Die Kameraarbeit von Pin Bing Lee inszeniert dieses Milieu mit einer herausragenden Bildästhetik. Er arbeitet mit einer Kadrierung, die das Wesentliche ausblendet bzw. nur andeutet. Raumdekorationen, Vorhänge und Unschärfen verstellen regelmäßig die Sicht. Der Blick in die Gesichter wird verweigert und richtet sich stattdessen auf Nebensächlichkeiten. Kryptische Parallelfahrten durch die Räume erzählen vom Zerfließen der Zeit. Zigarettenqualm steigt empor, Regen bricht diffus das Licht der Straßenlaternen, Bewegungen in Zeitlupe gefrieren zu Standbildern, Figuren können nur indirekt über Spiegel fokussiert werden, Perspektiven blicken von außen durch Fensterscheiben in komplex verschachtelte Interieurs - all das scheint in einer melancholischen Stimmung der Nostalgie durch ein Prisma der Erinnerungen fotografiert. Bis ins kleinste Detail rekonstruiert der Film in der Ausstattung diese Epoche und ihr soziales Dekorum. So reflektiert sich an der Oberfläche von Teetassen, Lampenschirmen und Wanddekorationen die chinesische Gesellschaft der 60er Jahre. Die Kostümierung von Maggie Cheung fügt sich dem nahtlos ein. Gleich mal über 20 verschiedene Kleider verpassen die Ausstatter ihr in diesem Film. Alle nach individuellen Stoffen gemustert, aber typisierend nach dem gleichen Schnitt angefertigt: Hochgeschlossen mit einem Stehkragen, ärmellos, knielang und einer Körper betonten Passform, die eine elegante Haltung erfordert. Eine schwarz glänzende Hochsteckfrisur rundet das Erscheinungsbild der Su ab, die sowohl feminine Reize als auch sexuelle Repression in sich verkörpert. Der Soundtrack verstärkt die Sogkraft von Sehnsucht und Verlust. Sieben mal wird Umebayashis "Yumeji's Theme" wiederholt und bildet so gewissermaßen den Refrain des Films. Neben klassischen asiatischen Motiven umgarnen auch westliche und lateinamerikanische Einflüsse die Musik und zollen so dem Seelenleben der Hauptfiguren Tribut. So unterstreicht Nat King Cole mit "Quisas Quisas Quisas" die ungewisse und unbestimmte Zukunft.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholie pur...., 24. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
Wie kann man einen so berauschend schönen Film beschreiben? Er ist leise und ruhig... zurückhaltend wie seine Darsteller im Film... die Musik passt ganz genau dazu.
Eigentlich dreht sich der Film um zwei Menschen, die Nachbarn sind. Und Freunde. Aber eigentlich lieben sie sich doch schon irgendwie seit dem ersten Blick. Aber da gibt es Probleme, da beide mit anderen Partnern verheiratet sind.
Daher hat der Film auch eine Moral: Beide sind nicht dazu bereit, ihrem Verlangen einfach nachzugeben, wie es ihre Ehepartner tun. Das macht sie auch zu den besseren Menschen. Und zum Sinnbild für Moral und Anstand, welche sie nicht mal für ihre starke Liebe aufgeben wollen.
Natürlich weiß man in der Mitte des Films schon irgendwie, dass es nicht gut ausgehen kann. Man wünscht es sich zwar irgendwie, aber es ist klar, dass es ein bitteres Ende nimmt. Beide ziehen mit ihren Partnern weg und werden sich wohl nie wieder sehen. Obwohl sie füreinander geschaffen sind, wissen sie um Gesellschaft und Konventionen und respektieren diese.
Alles in allem vergisst man diesen Film sicher nicht mehr, mir jedenfalls bleiben die bewegenden Momente in Erinenrung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmgeschichte - ehrlich und einfach schön., 3. September 2001
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
Im Hongkong der 60er Jahre erzählt Regisseur Wong Kar-wai von Sehnsucht, Liebe, Schmerz und vor allem einer Epoche, die hierfür die wirtschaftlichen und sozialen Begleitumstände liefert. Maggie Cheung und Tony Leung, deren Namen in Asien wohlbekannt sind, schenken den Hauptfiguren eine überragende Zeichnung und Authentizität . Beide sind verheiratet und wissen um die gemeinsame Affäre ihre Partner. Eine enttäuschte Liebe, Konvention und Tradition verhindern einen Neue. In sanften, fragilen Bildern werden Emotionen so fein und klar gezeichnet, daß hier wohl nur noch von reinster Poesie gesprochen werden kann, die zusammen mit lateinamerikanisch-beeinflußten Streicherthemen Sehnsucht und Melancholie wie Lichter auf einem Fluß dahintreiben läßt. Ein Film der durch seine Klarheit und Subtilität zugleich begeistert, wo Ausdruck und Inhalt eine faszinierende Einheit bilden. Filmgeschichte - ehrlich und einfach schön. (inkl. einer überaus umfassenden und informativen Bonus-CD)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragendes Kino, Ästethik pur, große Gefühle, 12. September 2007
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love (DVD)
Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Film gesehen zu haben, der ähnlich unter die Haut geht. Ein Fest der Sinne und der Sinnlichkeit, der magischen Filmmomente, der tiefsten Gefühle, der unübertroffenden Eleganz, der subtilsten Andeutungen, den ausgesuchtesten Kostümen, mit zwei der schönsten und erotischsten Filmschauspieler, die das Kino je hervorgebracht hat. Dieser Film lässt einen voller Glück erschauern, seine Anmut macht demütig und seine greifbare Sinnlichkeit, die man meint riechen, fühlen und schmecken zu können, ist ein Verdienst des genialen Kameramanns und nicht minder brillanten Regisseurs. Für mich eines der grossartigsten Leinwanderlebnisse, das ich je hatte. Ein Film, der mich immer wieder in seinen Bann schlägt und: das Leben lieben lässt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Zauber der Liebe., 19. Januar 2007
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
Hongkong, Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Es herrscht Wohnungsnot und viele Familien teilen sich eine Wohnung. Das Ehepaar Chow und das Ehepaar Su beziehen am gleichen Tag im gleichen Haus auf der gleichen Etage jeweils ein Zimmer in nebeneinanderliegenden Wohnungen. Man tauscht Freundlichkeiten aus und hilft sich gegenseitig. Zwischen Chow Mowan und Su Li-zhen entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung. Ihre Ehepartner sind im Film nie zu sehen und immer beschäftigt oder auf Reisen. Recht bald pfeifen es die Spatzen von den Dächern, ihre Ehepartner haben eine Liaison. Inzwischen sind sich die beiden ebenfalls zugetan, aber aufgrund des Verhaltens ihrer Partner sind sie unfähig das gleiche zu tun. Sie stützen sich gegenseitig, führen gute Dialoge und spielen Szenarien durch, wo sie den Ehepartner mit der Wahrheit konfrontieren. Beflügelt durch Li-zhen begingt Mowan zu schreiben und ist dabei recht erfolgreich. Er kann sich eine eigene Wohnung leisten. Aber die Beziehung kommt nicht weiter. Mowan durchbricht den Teufelskreis und zieht weg. Jahre später suchen beiden den Ort ihrer Liebe wieder auf.

Die Handlung des Films bleibt diskret im Hintergrund. Pittoreske Bilder von entscheidenden Momenten, gute Dialoge und eine diabolische Kameraführung zeichnen diesen Film aus. Die beiden Liebenden sind in ihrer Umgebung eigentlich die Unnormalen, aber Sauberen und Anständigen. Während die anderen das tatsächliche Leben leben. Aber so entsteht etwas einzigartiges.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen toller Film - aber die DVD, 1. September 2003
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
ich habe den Film im Kino gesehen - im Original, wie es sein muss - einfach wunderbar! Auch wenn man als Europäer mit manchen Symbolen und Andeutungen wenig anfangen kann. Aber das macht es gerade interessant. Es geht ja um 2 nebeneinander wohnende Paare. Das ungwöhnliche ist: man sieht während des gesamten Films nur die Frau des einen und den Mann des anderen Paares (zumindest von vorne). Klasse.
Allerdings finde ich es immer wieder sehr ätzend, daß auf den deutschen DVDs von japanischen oder chinesischen Filmen, selten und wie hier eben auch nicht anzutreffen, die Original-Tonspur dabei ist. Was nützt mir die spanische Synchronisation. Entweder gucke ich ihn deutsch synchronisiert oder im Original (sehr viel lieber!). Sollen ruhig weitere Synchros drauf sein, aber nicht unter Ausschluss des Originals!
Vielleicht einfach auf das UK-Import umsteigen.Wenns auch deutlich teurer ist. Leider nicht mit deutscher Tonspur - blöd, wenn man mal mit faulen, nicht Untertitel lesenden Freunden gucken will.
Film: Spitze!
DVD: naja.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebesfilm der besonderen Gattung, 1. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love (DVD)
Hongkong 1962.

Zwei Ehepaare beziehen zur Untermiete in benachbarten Wohnungen je ein Zimmer in einem Haus in der Shanghai-Comunity. Unruhige, regennasse Straßen und überfüllte ,enge Wohnungen und Treppenaufgänge vermitteln das Bild einer uns fremden Welt in China.

Der Zeitungsredakteur Chow und Li-zehn, die Frau des anderen Paares, begegnen sich nahezu täglich, da ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind.
Zunächst findet man sich ein wenig schwer in die Handlung, bis man versteht, dass nur die Hauptakteure , Maggie Cheung als Li-zehn und Tony Leung als Herr Chow, in den Hauptrollen zu sehen sind. Die Partner der beiden bleiben bis zum Ende des Films unsichtbar.
Es kristallisiert sich aber heraus, dass diese abwesenden Partner ein Verhältnis miteinander haben. Zwischen Herrn Chow und Li-zehn enspinnt sich eine zunächst von ihnen offensichtlich nicht als solche wahrgenommene Liebesbeziehung. In engen Treppenaufgängen und Fluren streifen beide aneinander vorbei, begrüßen sich, treffen sich immer häufiger, verabreden sich. Es handelt sich um eine zarte, sensible mit hocherotischer Spannung befrachtete Liebesgeschichte.
Ruhige Einstellungen und ein immer wiederkehrendes Musikstück geben dem Ganzen eine Dynamik, die atemberaubend wirkt. Die schöne Maggie Cheung und der gut aussehende Tony Leung geben ein stilles, teilweise verzweifeltes Liebespaar. Man meint, dass sie immer kurz vor der Erfüllung ihrer Liebesbeziehung stehen. Bei Li-zehn aber überwiegt die Tragik ihrer ehelichen Beziehung zu ihrem ehebrecherischen Mann, die nur angedeutet wird.
Die beiden Hauptakteure nähern sich einander an, entfernen sich wieder, suchen sich wieder,- wie wird die Beziehung enden?

Es bleibt ein Gefühl der Entsagung, das beide zum Ende ihrer Beziehung fühlen, und das man als Zuschauer mitempfindet. Der Film ist von zarter Einfühlung und wirkt herzergreifend. Eine kunstvoll inszenierte Rahmenhandlung fängt die erotische Spannung ungemein echt ein.

Der Film gehört mit zu den schönsten Liebesfilmen, die es seit Jahren gegeben hat.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschöner Hongkongliebesfilm mit einigen Hängern, 18. Februar 2008
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
I'm In The Mood For Love / Simply, because you're near me... So hauchten es diverse Jazzgrößen, und so hören wir es auch im Trailer und im (englischen) Titel ist es zu lesen - aber das Lied kommt im fertigen Film überhaupt nicht vor. Vielleicht beschreibt dieses Kuriosum gleichzeitig ein Faszinosum und ein (kleineres) Manko dieses Films von Wong Kar-Wai: Der Mann kann was, aber manchmal will er ein bisschen zu viel, und manchmal scheint er die Dinge, die er will, nicht so recht ordnen zu können.

Die Rahmenhandlung ist schnell wiedergegeben, und doch kann man damit nur ein kleines Mosaiksteinchen eines wunderschönen, vielschichtigen Puzzles beschreiben, nämlich die Liebesgeschichte. Zwei Nachbarn, ein Mann und eine Frau, bemerken, dass ihre jeweiligen Ehepartner eine Affäre miteinander haben und verlieben sich ebenfalls ineinander. Daraus macht Wong eine ganze Menge. Die Liebesgeschichte ist eine der angenehm leisen Töne und der Auslassungen, so werden z.B. die Ehepartner (wie man auf den Extras erfährt: bewusst) nicht gezeigt, konzentriert sich der Film ganz auf die beiden Hauptpersonen. Explizite Sexszenen fehlen ebenfalls, man kann (wie dies einige der Vorrezensenten ja auch schon getan haben) herumrätseln, ob die beiden auf dem Hotelzimmer 2046 tatsächlich "etwas haben" oder nicht, jedenfalls sind hier Blicke, kleine Gesten und Berührungen schon so viel mehr als offensichtliches Gestöhne, und es wird fühlbar, dass in einer Beziehung ganz wenig ganz viel bedeuten kann, da ist der Film wunderschön une gerade durch die Zurückhaltung ungeheuer intensiv.

Und letztlich ist der Film bei allem Mäandern Wongs (es lässt sich nachlesen und auf der Bonus-DVD nachsehen, dass Wong gerne herumimprovisiert und für Hongkongverhältnisse ungewöhnlich lange Drehzeiten hat) in gewissen Details dann eben doch sehr genau durchkomponiert, wie ein Musikstück, z.B. in den künstlichen Farben und in den wunderschönen Kleidern der Frau, die immer den gleichen Schnitt, aber ständig neue Farben und Muster haben. Ich bin kein Asienkenner, ich musste in dem empfehlenswerten Buch "Zeichen und Wunder. Das Kino von Zhang Yimou und Wong Kar-Wai" (Schnelle/Suchsland) nachlesen, dass es sich um sogenannte Cheongsams handelt, die in China eine lange Tradition und den Ruf des Edlen, aber auch Verführerischen haben. "Wenn heute eine Frau in Hongkong einen Cheongsam anzieht, schlüpft sie damit notwendig auch in die Rolle der exotischen Verführerin - sei das Kleid auch noch so hoch geschlossen" (S. 79). Das hat genau meinem Eindruck entsprochen. Bei den entfallenen Szenen gibt es einige, die zeigen sollen, was WIRKLICH in Zimmer 2046 geschehen ist - in einer davon gibt es dann eben doch das offene Gestöhne, und Wong war gut beraten, diese herauszulassen. Eine andere hingegen ist wunderschön und ergänzt den Film um eine wichtige Komponente. Wenn da Tony Leung Maggie Cheung das Kleid ein kleines bisschen aufknüpft, nicht einmal so weit, dass man eine Busenritze sehen kann, wirklich nur ein ganz kleines bisschen - dann wird auf einmal fühlbar, wie nackt und bloß sich die Maggie da vorkommt, das ist der zärtlichste, behutsamste (Seelen-)Striptease, der je auf der Leinwand (bzw. da ja nun leider nicht) zu sehen war. Und obwohl das der Schere zum Opfer fiel, ist es doch bezeichnend für diesen ganzen Film, für die Bedeutung der Cheongsams, für die in Ausstattung, Kamera, Blicken, Gesten kongenial ausgedrückte Zartheit und Empfindsamkeit zweier Seelen - ein Film wie ein zarter Windhauch, von dem man aber dennoch fürchten muss, dass er noch zärtere Seelen beschädigt, insoweit super!

Aber Wong will noch viel mehr bzw. laut Interview (im erwähnten Buch wie auf der Extra-DVD) eigentlich etwas ganz anderes: Ihm schien in erster Linie an einem sogenannten period picture gelegen gewesen zu sein, die ganze Geschichte spielt im Hongkong der frühen sechziger Jahre, und es sollte um das Lebensgefühl der aus Shanghai eingewanderten Generation in dieser Zeit gehen, zu der auch Wong (allerdings damals noch ein Kind) gehört. Mit viel Liebe zum Detail (inclusive Darstellung des passenden Essens, was einem als Nicht-Asien-Kenner wohl ohne das Ivterview verborgen bliebe) hat Wong diese Zeit wiederaufleben lassen - und gleichzeitig eines der ungewöhnlichsten period pictures aller Zeiten geschaffen. Denn das ist ganz und gar Kammerspiel. Wong verzichtet auf die bei mäßigen Regisseuren (und in dieser Hinsicht ist leider auch der große Hitch unglaublich schlecht und klischeehaft) verbreiteten establishing shots, in denen das Große Ganze gezeigt wird, in denen der Rahmen gesteckt wird, in denen in einer Totale erst einmal gezeigt wird, in welcher Umgebung sich die Figuren befinden. Der Eiffelturm steht für Paris, die Tower Bridge für London, ein altes Auto und eine Zeitungsschlagzeile verdeutlichen die Film-Zeit - all dies hat Wong gar nicht nötig, er macht es viel subtiler, dies ist vielleicht das erste period picture, dass eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort wiederbelebt, ohne diese Zeit und diesen Ort ein einziges Mal zu zeigen. Es wird zwar eingeblendet, wo und in welcher Zeit man sich befindet, aber nach einer halben Stunde habe ich mich erstmal gewundert, warum der von Tony Leung gespielte Schriftsetzer mit solch antiquiertem Gerät arbeitet und sagte mir dann: Ach, stimmt ja....

Nun, Wong hat andere Mittel, Zeit und Ort und Rahmen und Atmosphäre und Hintergrund zu zeigen, einige sind für Nicht-Asien-Kenner nicht ganz leicht zu durchschauen, andere sind pures Weltkino - aber eben doch abseits vom oben beschriebenen Genreklischee. Wir haben es z.B. mit einer ausgeklügelten Kameraführung zu tun. Während die Liebesgeschichte sehr ruhig und sehr intensiv ist, die Farbgebung sehr ruhig und sehr schön/satt, so ist die Kameraführung sehr ruhig und vor allem sehr kühl. Während Wong ansonsten auch schon einmal die Kamera durch das pulsierende Hongkong hetzen ließ, ist dieser Film ganz anders. Achten Sie z.B. einmal darauf, dass die Hauptfiguren bei aller Intensität fast nur im Profil aufgenommen sind, eine bildfüllende frontale Großaufnahme, so wie in seinem neuen Film "My Blueberry Nights", wird man vergeblich suchen. Achten Sie ferner darauf, wie oft die Kamera statisch ist - sie folgt den Personen nicht, sie bleibt an bestimmten Stellen stehen, meist in engen Hausfluren. Achten Sie schließlich darauf, wie oft sich Gegenstände zwischen die Kamera und die Personen drängen, die da zwar ganz natürlicherweise sind, aber eigentlich stören. Wenn man dann noch bedenkt, dass dieser Film fast ganz ohne Außenaufnahmen auskommt und im wesentlichen in Gebäuden, engen Gebäuden spielt, so wird einem klar, wie genial das ist. Hongkong 1962, ohne jemals "Hongkong" oder jemals "1962" offen zu zeigen - aber durch das, was in den Innenaufnahmen zu sehen ist, eben doch. Diese Räume sind vor allem eines: eng. Und hier hat man das Gefühl, die Kamera ist genau, was die Personen sind: Gefangen, eingeengt, eingesperrt - und nie allein. Ich meine, üblicherweise baut man ein Filmset so, dass die Kamera noch irgendwo an einer "unmöglichen" Stelle Platz hat, indem man einen engen Raum zu einer Seite offen lässt, wo er eben eigentlich nicht offen sein dürfte. Das werden auch Wong und seine set designer wissen, nur ist die ausgeklügelte Ästhetik dieses Films immer ein Stück weit so, als hätte man da wirklich jemanden in einer Enge beobachten MÜSSEN, hätte jemanden nur von der Seite zeigen KÖNNEN, hätte ihm/ihr nicht immer folgen KÖNNEN, hätte die Liebenden nicht aus unmittelbarer Nähe beobachten KÖNNEN, ohne dass sich die quälende Enge der Hongkonger Wohnsituation zwischen den Beobachter und die Beobachteten schiebt. Und so geht es eben auch den Liebenden, die können niemals für sich sein, können aber auch nicht frei sein, ihre Liebe kann nie im Zentrum stehen, darf immer nur von der Seite beleuchtet werden, es gibt Wichtigeres im Leben (und natürlich gleichzeitig überhaupt nichts Wichtigeres). Und nicht nur in der Ästhetik, sondern auch im Inhalt, in der Schauspielgestaltung, in den Dialogen wird deutlich, dass man in Hongkong 1962 so eine Sache eben geräuschlos erledigt und einen Skandal vermeidet, auch wenn es Leid hervorbringt.

Wenn ich am Anfang geschrieben habe, gelegentlich verlöre Wong sein reichhaltiges Angebot an Inhalten etwas aus dem Auge, so muss ich nun einmal darauf zu sprechen kommen, warum es hier vier statt fünf Sterne gibt und was mir den Gesamteindruck etwas getrübt hat. Es ist ein Stück weit Geschmackssache, aber gegen Ende war mir der Film dann doch eine Spur zu langatmig. Ich versuche einmal, dies so objektiv wie möglich darzustellen. Zum einen: Wong sagt im Interview, dass dieser Film eigentlich erst eine 30-Min.-Episode eines aus drei Episoden bestehenden Films sein sollte. Mal ganz ehrlich, ein Stück weit merkt man das... Und während sein neuestes Werk "My Blueberry Nights" ein ganz und gar einzigartiger, wundervoller Episodenfilm ist, in dem sich das Episodische zu einem großen Ganzen zusammenfügt, hätte vielleicht ein zweiter Handlungsstrang "In The Mood for Love" nicht schlecht getan. Richtig stören tut dies eigentlich nur gegen Ende, wo Wong es echt übertreibt. Das ist so schade, denn bei allem Kunstwillen und allem Willen, abseits der Hollywoodklischees zu stehen, ist das Problem einer überlangen Coda eigentlich etwas, das man nicht von europäischen oder asiatischen Arthousefilmen kennt, sondern eine typische Krankheit des Hollywood-Mainstream. Und diese überlange Coda haben wir hier. Noch ein Zwischentitel, noch einmal die Frage, ob die beiden sich wieder sehen werden, noch ein anderes Jahr, noch ein anderer Ort, es ist eigentlich nicht so wichtig, ob es am Ende, zwei, drei oder fünf Episoden nach dem Motto "so und so viel später an diesem oder jenem Ort" gibt. Sie alle sind für sich genommen immer noch wunderschön, insgesamt aber so langsam, dass die Geduld schon arg strapaziert wird. Vielleicht hat es mit etwas zu tun, das Wong schon den ganzen Film über gemacht hat, das er auch (das Interview bestätigt es) bewusst gemacht hat, das er aber nach meinem Dafürhalten übertrieben hat: Wong wollte die kleinen Details herausarbeiten, indem der Film unglaublich viele Wiederholungen enthält, kleine Alltagsrituale, in denen kleinste Veränderungen spürbar werden. Klappt mitunter wunderbar, vor allem bei Maggie Cheungs Kleidern, aber Wong hatte fatalerweise auch die Idee, die Musik aus einer Handvoll Themen zusammenzusetzen, die sich des öfteren wiederholen - und da gibt es KEINE Veränderungen. Die Auswahl ist eigentlich ungemein interessant und spiegelt die multikulturellen Einflüsse in Hongkong 1962 wider (u.a. auch gefühlvolle Latino-Schnulzen gesungen von Nat King Cole), aber: Musste Wong sein Hauptthema etwa zehn Mal in aller Länge unverändert durchspielen lassen, so dass ich schon beim ca. 5. Mal genau wusste, an welcher Stelle der Cellist den Bogenstrich nicht ganz so sauber ansetzt und etwas indigniert und genervt darauf wartete? Und hat eine Coda, etwa 20 Min. lang, Bedeutung, wenn da weder groß etwas an Handlung noch an Entwicklung passiert? Ich bin da zugegebenermaßen sehr dem konventionellen Drama verhaftet, finde aber immer noch, es ist tödlich, wenn man sagen kann, dass man die Episoden, die Wong für den Schlussteil gedreht hat, im Grunde wahllos auswählen könnte, dass man ganz andere nehmen könnte, einiges streichen könnte, auch ganz viel zusammenstreichen könnte, und es würde doch am Gehalt des Films nichts, aber auch nicht das Geringste ändern. Diese Episoden werden beliebig - und damit belanglos.

Schade, denn einzeln sind sie immer noch wunderbar, gerade bei den entfallenen Szenen ist dies eine aus dem Jahre 1972, die durch eine ganz andere Schauspielführung und anderes Styling der Frauen (aber wiederum sehr schön, ohne durch Äußerlichkeiten der Stadt oder politische Nachrichten auf die neue Zeit hinzuweisen) sofort klar macht, dass da eine neue Zeit angebrochen ist - für manche Leute zumindest. Dass diese ungemein bereichernde und doch noch neue Akzente setzende Szene raus ist, ist zum einen jammerschade, zum anderen wäre dann aber das Sitzfleisch noch viel stärker angespannt worden, und so steckt der Film mit seinem Ende in Angkor Vat, einer Tempelruine in Kambodscha, in einer echten Klemme. Schönes Handlungsmotiv auch dort, aber nicht gut umgesetzt, da hat sich Wong ein Mal zu viel von seiner ziellosen Art zu filmen leiten lassen. Es gab ERST die Idee, in Angkor Vat zu drehen, weil es halt schön und auch imposant ist, und DANN musste sich Wong überlegen, warum seine Hauptfigur dort hin reist. Meiner Meinung nach ein ganz schlechtes Vorgehen, die Szene wirkt ästhetisch wie ein brutaler Fremdkörper im Film, man merkt ihr an, dass man da ein (nach wie vor: schönes, und hier nicht zu verratendes) inhaltliches Leitmotiv mit der Brechstange untergebracht hat - was nicht passt, wird passend gemacht. NUR HIER haben wir das etwas flache Stilmittel, dass Fernsehnachrichten auf ein bedeutendes Ereignis hinweisen, das Tony Leung nach Kambodscha zieht. NUR HIER sehen wir einen Ort in seiner Totalen, NUR HIER verlassen wir die Enge, also ästhetisch wie dramaturgisch alles ein wenig holprig. Da wäre Wong besser vom Inhalt zum Ort gegangen statt vom Ort zum Inhalt.

Sei's drum - dies kann den Eindruck nicht über einen Sternabzug hinaus trüben. Schließlich ist die DVD selbst zu loben: Es gibt den Film im O-Ton und synchronisiert und reichhaltige Extras, die ich übrigens im Gegensatz zu einigen Vorrezensenten als gar nicht schwer zu handhaben empfunden habe. "In The Mood For Love" war sicherlich nicht mein letzter Film von Wong!
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3.0 von 5 Sternen Fehlende Original-Tonspur!!!, 22. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: In the Mood for Love [2 DVDs] (DVD)
Wong Kar Wai's wunderschöner, stimmiger Liebesfilm, der von seinen Andeutungen und dem stimmungsvollen Soundtrack lebt. Was die Wertung trübt ist natürlich die fehlende Original-Tonspur auf der DVD. Jede deutsche Synchronisation eines asiatischen Filmes klingt wie eine Parodie, da die Sprachmelodie nicht übersetzt werden kann, selbst wenn man diese auf deutsch imitiert. Die Ausstattung ist leider insgesamt sehr dürftig. Deswegen bekommt die DVD auch nur 3 , der Film (im Original) 5 Sterne!!!
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In the Mood for Love [VHS]
In the Mood for Love [VHS] von Maggie Cheung (Videokassette - 2002)
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