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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen David Helfgott ist wahrlich ein Genie
Mein Interesse an David Helfgott begann während meines letzten Urlaubs in der Toskana. Am 12. Juli diesen Jahres kam ich in den Genuss David Helfgott live in der Therme von Montecatini zu erleben.
Seine Lebensgeschichte war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund war es sehr befremdlich anzusehen, wie DH die Bühne betrat. Er ging leicht...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von Matthias Krych

versus
12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seht hin, der Kaiser ist ja völlig nackt
Wenn alle schreien, dass einer ein Genie sei und es auch noch einen saftigen Hollywood Film dazu gibt, na dann muss er ja wohl ein Genie sein... traurig, traurig.

Der Film erzählt die Geschichte des talentierten Pianisten David Helfgott, der am Lieblingsstück seines Vaters, Rachmaninoffs drittem Klavierkonzert, psychisch zusammenbricht und durch die...
Veröffentlicht am 25. Juni 2011 von Rainer Kempff


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen David Helfgott ist wahrlich ein Genie, 6. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Mein Interesse an David Helfgott begann während meines letzten Urlaubs in der Toskana. Am 12. Juli diesen Jahres kam ich in den Genuss David Helfgott live in der Therme von Montecatini zu erleben.
Seine Lebensgeschichte war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund war es sehr befremdlich anzusehen, wie DH die Bühne betrat. Er ging leicht vorgebeugt und irgendwie wie aufgedreht -übrigens hatte er ein knallrotes Hemd an-, begleitet von einem kleinen Mädchen. Als er in das Mikrofon sprach, konnte man keine klaren Worte verstehen. Nach den Begrüßungsworten der Kulturverantwortlichen setzte er sich an den Flügel und spielte einfach nur genial, alles ohne Noten und mit einer Hingabe, wie ich es noch nie erlebt habe.
Eine Situation muss ich an dieser Stelle noch schildern. Während DH spielte, wurde er von einem Fotografen, der neben einer Säule hinter der Bühne stand regelrecht "abgeschossen", d.h. dieser Fotograf machte unendlich viele Fotos von DH.
Der merkte das natürlich und schaute alle paar Sekunden zu diesem Fotografen. Ich dachte, DH unterbricht gleich sein Spiel und schickt den Fotografen "in die Wüste".
Da habe ich mich total getäuscht. Nach dem ersten Stück, es war übrigens die Sonata K 310 A Minor von Mozart, stand er auf, ging direkt auf den Fotografen zu, schüttelte ihm überschwenglich die Hand und bedankte sich offensichtlich bei ihm.
Danach ging er nach vorne, streckte beide Daumen nach oben, ließ sich von den Kulturverantwortlichen gratulieren, küsste die schönste Frau aus der ersten Reihe euphorisch ein paar mal auf die Wangen. Diese Szene wiederholte sich nach jedem gespielten Stück.
Zur Pause hakte er sich bei zwei Personen, eine davon war, glaube ich, seine Frau, ein und verließ, gebückt wie ein Schimpanse die Bühne.
Dies waren meine Erlebnisse während des Konzerts in Montecatini.
Der Abend war für mich und meine Frau so eindrucksvoll, dass wir das Bedürfnis hatten, uns mit diesem Genie intensiver zu beschäftigen. Da erfuhr ich, dass es diesen Film über DH gibt.
Dieser Film gibt die Person DH, mit all seinen Eigentümlichkeiten, unglaublich gut wieder.
Wer DH noch nicht live erlebt hat, denkt bestimmt, dies ist ein "abgedrehter" Film, bzw. ein Fantasiefilm. Dies ist er eben nicht. Dieser Film ist so genial wie der Pianist, um den es geht!
Ein "Muss" für alle Klassikfans und die, die es werden wollen!!!
Matthias Krych aus Spenge
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgerechnet Rach 3, 23. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Das 3te Konzert von Rachmaninoff ist unter Pianisten gefürchtet, wegen des so komplizierten Klaviersatzes, ein Elefantenkonzert. An diesem Koloss zerbricht der aufstrebende Pianist David. Im Film beklemmend dargestellt, so wie seine Kindheit überschattet wurde vom überstrengen und ehrgeizigen Vater, der seine unerfüllten Wünsche,Musiker zu werden, in den Sohn projezierte und diesen nicht loslassen konnte.
Hervorragend gespielt von Müller-Stahl ( und so nachvollziehbar, dass einer, der selbst so bedroht war in seiner Jugend, die Sicherheit einer Familie so dringend brauchte). Rush spielt den erwachsenen Helfgott, dessen Bewusstsein sich dem Leben eines Erwachsenen verweigert. Im Schutze seiner Verrücktheit kann er Lebensfreude haben,nackt und halbrasiert durch die Gegend springen.

Sehr interessant, dass die Fähigkeit zu musizieren dadurch nicht eingeschränkt ist ( was im Fall des lebenden Vorbilds so nicht stimmt, die Konzerte, die er in Folge dieser neuen Berühmtheit gab, sollen ziemlich grauslich gewesen sein).Interessant, weil man immer wieder feststellt, dass Musik Regionen des Hirn erreicht, die nicht zerstört sind ( etwa bei Alzheimer-Patienten).

Shine war völlig berechtigt ein Riesenerfolg. Die Geschichte greift an Herz . Sie ist bei aller Tragik auch heiter,wenn der verlachte, von einem Gast verhöhnte David ans Klavier eilt und einen rasanten " Hummelflug" hinlegt,so dass diesem Gast der Mund offensteht und er sich völlig blamiert.Der Film hat ein dezentes happy-end( eigentlich der Lackmus-Test für einen guten Film).

Auch nach Jahren immer wieder zu geniessen.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie - genial, 14. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Shine [UK Import] (DVD)
Dieser Film zeigt sehr bewegend, wie nah Genie und Wahnsinn beieinander liegen. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und man kann sehr schön sehen, was diesen Menschen angespornt hat und wie er letztendlich sein Genie entfalten konnte. Im Schnitt wäre das die Story und ich als Zuseher könnte mich zurücklehen, lächeln und sagen "ok, schöner Zeitvertreib, die DVD". Aber hier beginnt die Geschichte erst so richtig. So genial er ist, sobald er am Klavier sitzt, so ... beinahe unfähig ist er im realen Leben.
Dieser Film ist eine Möglichkeit, hinter die Kulissen zu sehen; zu verstehen, dass es nicht nur ein Segen ist, ein Genie zu sein; nachzuvollziehen, warum ihm Musik so viel gibt; nachzudenken, wenn wir Menschen als verrückt bezeichnen und abhaken.
Fazit: keine leichte Kost, aber absolut berührend und sehenswert!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter den TOP 3 aller Filme, die ich je gesehen habe, 7. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Ja ich gebe es zu, ich habe eine Vorliebe für Filme, die nicht Mainstream sind. In Shine gibt es keine Toten am laufenden Band, auch keine Kanonade von Gags aber dafür sehr viel authentische Gefühle.
Dass es sich bei diesem Film um die wahre Geschichte eines großen Musiktalents (David Helfgott) handelt, das aus einer schweren Kindheit heraus den Olymp für Klavierspieler (umjubeltes Konzert in der Royal Albert Hall in London) "erstiegen" hat, danach in ein tiefschwarzes seeliches Loch "gefallen" (Nervenheilanstalt) und nach vielen Jahren dumpfer Vergessenheit mit der Hilfe einiger wahrhaften Menschen (hier ganz besonders seiner späteren Frau) den Weg zurück zu seiner Musik und eher als "Abfallprodukt" wieder zu Erfolg fand, macht diesen Film mit zum Berührendsten, das ich je im Kino bzw. auf DVD sah. Wenn ein Schauspieler den OSCAR wirklich verdient hat, dann ist es Geoffrey Rush für seine Rolle als älterer David Helfgott. Perfekter, echter, authentischer kann man eine Rolle nicht spielen.
Ganz nebenbei erwähnt, die Filmmusik ist über die Pianoszenen (hier besonders Rachmaninov-Stücke) eine exzellente Collage von unter die Haut gehender Klassik. Stellvertretend hier die Szene als David nach seinem Sanatorium-Aufenthalt von einer liebenswürdigen Frau zu sich nach Hause eingeladen fast nackt (nur mit einem Mantel bekleidet) völlig entrückt und glückstrunken auf einem Trampolin springt zu Musik von Vivaldi (Nulla in Mundo Pax Sincera).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner Musikfilm..., 16. November 2007
Von 
Shaun - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Dieser oskar-prämierte Film aus dem Jahre 1996 erzählt die wahre Geschichte des jüdischen Pianisten David Helfgott, genial gespielt von Geoffrey Rush (bekam den Oscar als bester Darsteller), der von seinem zwar liebenden, aber sehr strengen und vereinnahmenden Vater Peter Helfgott (Armin Müller-Stahl, Nominierung für den Oscar als bester Nebendarsteller) am Klavier ausgebildet wird, später aber durch eine Schizophrenie-Erkrankung jahrelang in Sanatorien verbringen muß (super Leistung von Geoffrey Rush, das sprachlich und mimisch sehr gut zu spielen!). Eine ihn faszinierende Begegnung mit der Astrologin Gilian (gespielt von Lynn Redgrave) führt zur emotionalen Stabilisierung des Künstlers und seiner Rückkehr in die Konzertsäle, wo man ihn übrigens auch heute noch bewundern kann . Absolut empfehlenswert, auch die tolle Musik zum Film. (16.11.07)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsfilm, 8. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Dieser Film ist für mich einer der Wenigen, die mich wirlich berühren. Das genial-tragisch-komische Leben eines begnadeten Genies so mitzuerleben, ist eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens gewesen. Ich habe auch einen E-Mail-Kontakt zu David Helfgott aufgebaut und habe sehr nette Antwort erhalten. Jeder Mensch in meinen Leben, der mir etwas bedeutet, muss sich einmal mit mir SHINE anschauen! Es lohnt sich immer wieder!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anrührend und ausgezeichnet, 27. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Shine [UK Import] (DVD)
Der zweite Film von Scott Hicks, den ich gesehen habe und wie der erste("Schnee der auf Zedern fällt") eine ausgezeichnete Produktion. Eine sehr gute Ergänzung zu Alice Millers "Das Drama des begabten Kindes - Um-und Fortschreibung". Sicher gutes Lehrmittel in der Schule, um auf familiäre Konflikte zu sprechen zu kommen. Sehr überzeugend aus der Sicht des Kindes gedreht. Botschaft: Es lohnt sich, sich gegen die Anmaßungen der Eltern durchzusetzen, der Lohn für das erwachsene Kind ist: DAS LEBEN.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man wird ja die Noten noch lernen dürfen um sie anschliessend zu vergessen, 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Shine, die Biographie von David Helfgott. In einer armen Familie wächst dieses Genie David auf. Um die Liebe seines Vaters kämpfend. Sein Vater liebt Rachmaninows 3. Klavierkonzert über alles. Der Sohn wird von seinen Vater unterrichtet. Bei Musikwettbewerben wird er immer Zweiter. Ein Klavierlehrer der Stadt, der David unterreichten will, wird zuerst vom Vater raus geschmissen um anschließend dann doch David zu unterrichten. David wird von seinem Vater unterdrückt. Er erhält Einladungen zum Studium in den US, er darf nicht hin. Als er die Einladung aus England annimmt, ist er aus der Familie ausgeschlossen. Er begeistert seinen Professor, bei der Aufführung von Rachmaninows 3. Klavierkonzert, brennt eine Sicherung bei David Helfgott durch. Ab in die Irrenanstalt. Dort wir er nach vielen Jahren von einer Pflegerin mit nach Hause genommen. Anschließend spielt er in einem Cafe zur Unterhaltung bis er schlussendlich seine heutige Ehefrau kennenlernt, die ihm wieder auf die Bühne verhalf.

Wunderpaare Musik begleitet diesen Film. Die Grenzen des Wahnsinns sind super dargestellt. Eine Familientragödie verhindert, dass die Welt einen großen Klavierspieler mehr haben könnte. Genie und Wahnsinn. Grandios.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz wunderbar!, 28. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shine [UK Import] (DVD)
Ein besonderer Film, bewegend und beeindruckend.
Eine brilliant gespielte Vater-Sohn-Beziehung und die Liebe des Musikgenies zu Rachmaninov gehen eindringlich zu Herzen.
Unbedingt sehenswert für alle, die klassische Musik lieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch bei bester "hardware" hinterlässt Trauma (familiär) seine Spuren, 22. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shine - Der Weg ins Licht (DVD)
Peter Helfgott (Armin Müller Stahl) ist mit seiner eigenen Familie nach Australien ausgewandert, nachdem seine Ursprungsfamilie während der Zeit des Nationalsozialsmus ermordet wurde.

Selbst musikalisch begabt, dies aber nicht leben dürfend, möchte er sich nun in seinem Sohn David Helfgott (im Erwachsenenalter gespielt von Geoffrey Rush) verwirklichen und erzieht diesen von Anfang an mit tyrannischer Härte zu Disziplin und Gehorsam beim Klavierspielen und überhaupt (hier, um seinem Sohn als "Gewinner" die bestmöglichen Chancen einzuräumen, diesem also ein schlimmes Schicksal zu ersparen).

Von Wettkampf zu Wettkampf "getrieben", werden auch Lehrer auf ihn aufmerksam und bieten Unterricht an, den der Vater jedoch ablehnt. Auch ein Musikstudium in den USA lehnt der Vater ab. Halt findet der junge Helfgott bei einer Freundin der Familie, die für ihn Verständnis hat, emotionalen Halt bietet (den seine Mutter, die unfähig ist, den Vater zu begrenzen, nicht bietet) und freundliche Förderung seines Talentes zugleich ist.

Für das Studium in England, welches ihm Jahre später angeboten wird, entscheidet er sich mit ihrer Hilfe selbst, sein Vater verweist ihn daraufhin der Familie und hält dies selbst in Krisenzeiten (der junge Helfgott steht im Regen vor der elterlichen Wohnung und bekommt keinen Einlass) starr durch, mit seiner Mäzen steht er jedoch weiterhin in Kontakt und erhält hierüber den nötigen Halt.

Gesegnet mit einem Talent, jedoch geschlagen mit dem emotionalen Trauma, gelingt ihm sein Studium (in aller Abgeschiedenheit, die traumatisierte Menschen manchmal suchen) bis zu dem Zeitpunkt, als diese Freundin der Familie stirbt. Es folgt eine Phase tiefster Depression sowie ein langjähriger stationär psychiatrischer Aufenthalt, bei dem er von der dortigen Musiktherapeutin erkannt und mit nach Hause genommen wird.

Es finden sich weitere Frauen auf seinem Weg, die ihn unterstützen (als männliche Hilfe nicht zu vergessen sein erster Lehrer), in dem Falle die Barbesitzerin Silvia sowie später deren Freundin und spätere Ehefrau Gillian. Ihm gelingt ein come back und seine Konzerte kann man noch heute bestaunen.

Im Film ist psychologisch sehr gut nachvollziehbar der Weg des Pianisten beschrieben bis hin zu der schlüssigen Darstellung seiner psychiatrischen Erkrankung (laut Wiki eine "schizoaffektive Psychose), die sicher aus heutiger Sicht anders benannt würde(psychotraumatologisch betrachtet: intrusive Form der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung, welche auch fundiert im Film so bebildert und dargestellt wird).

Ich finde es ein künstlerisch sehr gelungenes Beispiel für die langfristigen, verheerenden Folgen familiäre Traumatisierung mit den Auswirkungen noch Generationen später, aber auch die Kraft und Durchsetzungsfähigkeit der Heilkräfte innerhalb der Familien (und sich gute starke Helfer im Außen zu holen ist der Heilkräfte).

Alle wichtigen Protagonisten haben ihre Rolle meiner Meinung nach hervorragend gespielt, Armin Müller Stahl als innerlich zerrissener Vater, Geoffrey Rush als erwachsener David mit all seinen inneren Verletzungen, die Frauen an seiner Seite, auch die Mutter mit ihrer "in sich Versunkenheit".

Ob es nun so im Detail im Leben von Herrn Helfgott zugegangen ist kann nur dieser beurteilen, soweit ich recherchieren konnte, hat sich Scott Hicks eingehend mit der Biographie auseinander gesetzt und der Film ist in sich schlüssig, was Zweifel bei mir nicht aufkommen ließ.

Ich finde den Film sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für o.g. Thema interessieren.
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Shine - Der Weg ins Licht von Scott Hicks (DVD - 2003)
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