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Kundenrezensionen

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am 5. Februar 2005
Jürgen Flimm beschränkte sich in seinem Züricher Mozartzyklus auf die drei da Ponte Opern.
Die Inszenierung der Cosi ist wohl der gelungste Abend des Zyklus. Durchaus stringent und behutsam modernisiert legt Flimm diese komische Tragödie aus.
Sonderbar nur, daß an diesem Abend kein Sopran zu hören ist, die Fiordigligi wird von Cecilia Bartoli, die Despina von Agnes Baltsa gesungen.
Im Fall von Agnes Baltsa ist dies ein kleines Problem. Sie ist so wohl körperlich als auch stimmlich zu alt für die Rolle. Zwar vermag sie szenische Akzente zu setzen, doch kranken gerade die Arien an ihrer etwas abgesungen Stimme.
Dies gilt nicht für Cecilia Bartoli, sie beherrscht die Szene und zelebriert ganz im Zenit der Stimme Mozartgesang par excellent. Der Rest fällt etwas ab. Liliana Nikiteanu Mezzo ist etwas flackrig, Oliver Widmer als Gugliemo spielt etwas zu viel. Stimmlich ist er gut,fällt aber im Vergleich mit Bartoli oder Roberto Sacca als Ferrando etwas ab.
Nikolas Harnocourts Dirigat ist eigenwillig, nicht immer partiturgetrreu passt sich aber der Inszenierung an.
Im Ganzen ist die Aufnahme zu empfehlen, trotz kleinere stimmlicher Mängel.
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am 27. September 2003
... die sich wacker in Mozarts wohl berühmtester Verwechslungskomödie schlagen. Cecilia Bartoli (Fiordiligi), Liliana Nikiteanu (Dorabella) und Agnes Baltsa (Despina) haben ein Problem! Alle drei sind Mezzosopranistinnen, es gibt in dieser Oper jedoch nur eine Rolle für diese Stimmlage. Und das ist die der Dorabella, die bezaubernd von Liliana Nikiteanu dargeboten wird. Cecilia Bartoli und Agnes Baltsa müssen also mit den Sopranpartien kämpfen, was man ihnen anssieht, was ihnen aber auch super gelingt. Die Bartoli scheint ganz in ihrem Element versunken und scheint beim singen vor Rührung zu sterben. Auch Liliana Nikiteanu, bekannt aus vielen Hosenrollen wie der Hänsel in Humperdincks "Hänsel und Gretel" oder Cherubino aus "Die Hochzeit des Figaro, ist diesmal ein Vollblutweib in ganzer Hinsicht und ist die stolze Schwester an Cecilia Bartolis Seite. Die Baltsa jedoch kommt dem äußerlichen Erscheinungsbild einer "Zofe Despina" weniger näher, denn sie ist wohl "leidergottes" zu alt für die Rolle. Aber, Schwamm drüber... Auch die männliche Seite der Oper gibt viel her. Die beiden Liebhaber werden wunderbar komödiantisch verkörpert und passen perfekt zum Rest des Ensembles. Als Baß in der Rolle des "Don Alfonso" überzeugt vor allem Carlos Chausson. Der gebürtige Spanier glänzte schon als "Figaro" in der gleichnamigen Oper in Zürich (ebenfalls auf Doppel-DVD erschienen). Im großen und ganzen eine gelunge Bühnenversion die sich sehen lassen kann!!!
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am 22. September 2015
Eine verblüffende Rolle der Agnes Baltsa als Despina, an der Seite von Cecilia Bartoli, die ebenfalls als Fiordiligi eine eher seltene Besetzung im Sopranfach bietet. Und das ist genau das was mich interessiert und fasziniert, Rollen für Sängerinnen, die eigentlich eine andere Stimmlage besitzt und trotzdem schauspielerisch sowie stimmlich glaubwürdig und großartig rüberkommt. Wobei mich Agnes Baltsa vom Aussehen sowie von Ihrer Art an Cecilia Bartoli erinnert und umgekehrt Bartoli an Baltsa.
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am 23. September 2002
Die Züricher Aufführung stellt für mich eine der besten Opern dar.
Die Sänger harmonieren sehr gut miteinander, die Mischung von Stars (z.B.Cecilia Bartoli) und jüngeren Sängern ist sehr geglückt. Das Züricher Orchester ist, wie bekannt, herausragend.
Die Qualität der Aufnahme ist tadellos.
Als Bonus erhält man interessante Interviews von Produzenten und Sänger.
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am 14. Mai 2002
Diese DVD ist ein Muss für jeden Opern-, ja jeden Klassik-Liebhaber! Selten kommt man in den Genuss, dass Inszenierung, musikalische Interpretation, Qualität des Orchesters und das Niveau der Gesangssolisten so perfekt harmonieren, dass ein herausragendes, in sich absolut stimmiges Gesamtergebnis resultiert. Genau dies ist hier der Fall. Natürlich dominiert Cecilia Bartoli das Quartett der Hauptdarsteller etwas, aber sie ragt nicht störend heraus, wie das in anderen Aufnahmen dieser Oper zuweilen unüberhörbar ist. Vielmehr harmonieren die beiden weiblichen Stimmen hervorragend. Bei den Männern bietet Oliver Widmer ebenfalls eine große Leistung. Leider hat Agnes Baltsa ihren Zenit unüberhörbar überschritten - sie versucht jedoch recht erfolgreich, dies durch Situationskomik zu übertünchen. Insgesamt betrachtet ist diese DVD sicherlich eine der besten, die derzeit auf dem Klassiksektor erhältlich ist. Dies nicht nur aufgrund der musikalischen Gesamtleistung und der gelungenen Inszenierung, sondern auch aufgrund der Aufnahmetechnik und der Bildqualität!
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am 6. Januar 2006
Die Zürcher Produktionen der Da Ponte-Opern Mozarts werden von Publikum und Presse beinahe unisono gelobt. Dabei ist besonders zu betonen, dass es den Protagonisten offensichtlich um eine ernste Auseinandersetzung mit Mozarts Werken ging und nicht um den alljährlich fälligen Wettbewerb um die skandalträchtigste Inszenierung (die dann mit dem eigentlichen Werk nichts mehr zu tun hat). Das durchweg gelungene Resultat einer Werktreue im besten Sinne kann man besonders in der vorliegenden Cosi fan tutte-Inszenierung erleben. Werktreue richtig verstanden bedeutet ja nicht ein sklavisches Nachahmen alter und veralteter Operntradition. Werktreue bezieht sich v.a. auf den Geist, den Sinn des Werkes, und der ist vom Zürcher Ensemble in Regie, Bühnenbild und musikalischer Gestaltung mit behutsamer Modernisierung voll erfasst worden.
Die musikalische Gestaltung wirft allerdings trotz des flexibel reagierenden Orchesters und der sehr guten Ensemble-Arbeit eine kritische Frage auf: Ist es wirklich sinnvoll, alle weiblichen Hauptrollen mit Mezzosopranen zu besetzen? Die Idee, Despina als ältere, lebenserfahrene Frau mit dazu passendem Mezzosopran darzustellen, halte ich für einen interessanten Ansatz, der von Agnes Baltsa wunderbar umgesetzt wird, auch wenn ihre Stimme hörbare Verschleißerscheinungen zeigt. Dafür ist sie die einzige, die es in puncto schauspielerischer Präsenz mit Cecilia Bartoli aufnehmen kann. Die verschiedenen Charaktere der beiden Schwestern hingegen hat Mozart in der Konzeption der Partien musikalisch genau umgesetzt. Die temperamentvolle, zupackende aber auch etwas oberflächlichere Dorabella ist als Mezzosopran, mit dunklerer, herberer Stimmfärbung konzipiert. Die distanziertere, ernsthaftere Fiordiligi als Sopran, mit seinem "edleren", helleren Ton. Ich halte Cecilia Bartoli aus diesen musikalischen Gründen als Mezzosopran für falsch besetzt. Dies gilt ungeachtet der Tatsache, dass Fiordiligi auch sehr tiefe Töne singen muss. Die klangliche Differenzierung in Mozarts Partitur haben alle namhaften Aufnahmen dieser Oper berücksichtigt. Die Paarungen Elisabeth Schwarzkopf/Christa Ludwig oder Gundula Janowitz/Brigitte Fassbaender stehen beispielhaft für diese sinnvolle Tradition. Dazu kommt, dass ich die Lobeshymnen auf Bartolis Sangeskunst gerade in dieser Sopranpartie nicht teilen kann. Ihre Stimme ist durch und durch Mezzosopran mit einer guten Höhe. Aber es ist eben ein Unterschied, ob eine Sängerin nur einzelne hohe Töne in einer sonst recht tief gelagerten Partie singen muss (typisch für einen Mezzo) oder ob sie ständig in einer ohnehin hoch gelagerten Partie Spitzentöne draufsetzen muss (typisch für Sopran). Man spricht hier von der "Tessitura". Nach meinem Empfinden ist die Tessitura der Fiordiligi für C. Bartoli zu hoch, so dass manch hoch liegende Passage mit zu viel Kraft erzwungen werden muss, was auch zu einem kehligen Klang der Stimme führt. Ein weiteres Problem sind Bartolis Koloraturen. Die Kunst der Koloratur sieht eigentlich vor, dass eine Serie von Tönen auf einem Atem (sehr oft auch auf einem Vokal) ohne Abbrechen des Atemstromes aneinandergereiht werden. Die Kunst besteht darin, dabei die einzelnen Töne weder unsauber ineinander zu verwischen noch zu stark voneinander zu trennen. Genau letzteres macht aber Bartoli seit Jahren. Sie erzeugt ihre Koloraturen dadurch, dass sie jeden Ton durch einen heftigen Atemstoß vom nächsten trennt. Dies ermöglicht ihr zwar ein erhebliches Tempo, aber die Linie wird dabei brutal zerhackt. Die Koloratur wird bei Bartoli zu einem nähmaschinenhaften Rattern. Besonders schmerzlich im Triolenteil der berühmten "Felsenarie" im ersten Akt: Statt "spera-a-a-a-a-anza" ertönt "spera-ha-ha-ha-ha-hanza". Man höre sich einmal Montserrat Caballe - wahrlich keine Mozart-Spezialistin - an, um zu erkennen, mit welcher stimmtechnischen Brillianz und Eleganz man hier zu Werke gehen kann und wie mühelos einem Sopran die Spitzentöne gelingen, zudem in der richtigen Stimmfarbe. Im Vergleich dazu fällt Bartoli deutlich ab, man sollte sich dabei auch nicht durch ihre beeindruckende Bühnenpräsenz ablenken lassen.
Ich möchte mit meinen etwas ausschweifenden Anmerkungen nun niemanden abschrecken, die vorliegende DVD zu erwerben, sondern lediglich den Blick auf einige Details lenken, die für die näher Interessierten vielleicht von Bedeutung sind. Für die Aufnahme spricht neben den schon erwähnten Vorzügen der Inszenierung auch die gute bis sehr gute Besetzung der Männerrollen und Harnoncourts Dirigat.
Fazit: Im Zürcher Mozart/Da-Ponte-Zyklus ist Cosi fan tutte sicherlich am besten gelungen, und hebt sich damit trotz der Kritik an der Besetzung überaus positiv von nahezu allem ab, was uns sonst oftmals unter dem Titel "Opern-Event" zugemutet wird. Deshalb vier Sterne!!!
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am 16. Februar 2003
jürgen flimms zürcher inszenierung des bösartigen spiels um liebe und betrug besticht durch präzession in allen punkten. hier findet in erich wonders hintergründigen und selten beeindruckenden bühnenräumen eine "komödie" statt, bei der einem wahrlich das lachen im halse stecken bleibt... vorgeführt von einem sowohl sängerisch als auch schauspielerisch brillianten ensemble... wenn ferrando und guilelmo in einem medizischen hörsaal ihre wette abschliessen, wenn die "soldaten" durch eine überdimensionale welle in den krieg gespült werden, wenn das "erste rendezvouz" der paare in einer durch hunderte kerzen beleuchteten roten wüste stattfindet und wenn am schluss die "wiedervereinten" paare in einer glasvitrine ebenso einfrieren wie deren gefühle wird oper spannend wie es oft nur kinofilme schaffen.... ein muss für mozart-, opern- und sonstige liebhaber
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am 14. Mai 2002
Diese DVD ist ein Muss für jeden Opern-, ja jeden Klassik-Liebhaber! Selten kommt man in den Genuss, dass Inszenierung, musikalische Interpretation, Qualität des Orchesters und das Niveau der Gesangssolisten so perfekt harmonieren, dass ein herausragendes, in sich absolut stimmiges Gesamtergebnis resultiert. Genau dies ist hier der Fall. Natürlich dominiert Cecilia Bartoli das Quartett der Hauptdarsteller etwas, aber sie ragt nicht störend heraus, wie das in anderen Aufnahmen dieser Oper zuweilen unüberhörbar ist. Vielmehr harmonieren die beiden weiblichen Stimmen hervorragend. Bei den Männern bietet Oliver Widmer ebenfalls eine große Leistung. Leider hat Agnes Baltsa ihren Zenit unüberhörbar überschritten - sie versucht jedoch recht erfolgreich, dies durch Situationskomik zu übertünchen. Insgesamt betrachtet ist diese DVD sicherlich eine der besten, die derzeit auf dem Klassiksektor erhältlich ist. Dies nicht nur aufgrund der musikalischen Gesamtleistung und der gelungenen Inszenierung, sondern auch aufgrund der Aufnahmetechnik und der Bildqualität!
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am 3. Februar 2002
Mir gefällt die ganze Inszenierung. Als Bartoli-Fan höre ich mir immer wieder die beiden großen Arien an. Besonders die Arie im 2. Akt ist so schön gesungen, dass es fast nicht wahr sein kann.
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Die Inszenierung von Jürgen Flimm ist bodenständig konventionell im besten Sinne des Wortes. Hier wird der bekannte Stoff in komödiantisch ansprechender weise dargeboten ohne hier allerdings Bemerkenswertes anzubieten. Sängerisch fällt die Besetzung mit drei Mezzosopranen auf. Die Fiordiligi wird von Cecilia Bartoli sehr einfühlsam, manchmal fast überpointiert für eine Bühnendarstellung, mit balsamischem Ton gesungen. Agnes Baltsa als Despina für ihr Alter respektabel ohne zu glänzen. Herausragend für mich die Dorabella von Liliana Nikiteanu mit fließend , gleitendem Mezzo. Auch die männlichen Partien sind sehr gut und solide besetzt ohne jedoch besonders aufzufallen. Orchestral liefert Harnoncourt die bekannt überzeugende Interpretation. Eine Aufführung, die sängerisch leicht über dem Durchschnitt liegt.
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