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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen47
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am 13. April 2009
Chow Mo-Wan (Tony Leung Chiu Wai), ein freischaffener Schriftsteller und Su Li-zhen (Maggie Cheung), Sekretärin, zwei Nachbarn kommen sich, aufgrund der Abwesenheit ihrer Partner, langsam näher. Sie müssen aber diese romantische Beziehung vor ihren Partnern und verheimlichen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Kritik:
"In The Mood For Love" zeigt auf geheimnisvolle Art und Weise nicht greifbare Empfindungen der Darsteller: Chow Mo-Wan und Su Li-zhen spielen ihre Rollen feinfühlig, mit subtiler Mimik und Gestik. Das nicht zu befriedigende Verlangen nach dem Anderen - durch das eigene Gewissen, lässt soetwas wie Spannung entstehen. Der Zwiespalt und die Unentschlossenheit zwischen Anhalten an eigenen Prinzipien oder Hingabe der Gefühle. In einigen Szenen steht das Szenenbild im Kontrast zum Inhalt, und betont diesen geschickt dadurch. Der "Tratsch" und das gut gemeinte sich gegenseitige "Bewachen", der Nachbarn, belastet die Verliebten. Denn das Misstrauen der Mitmenschen ist es, das sie nicht brauchen. Hier wird deutlich, dass die Ehrlichkeit vor sich selbst nicht reicht für das Vertrauen der Anderen. Die Korrektheit sich selbst gegenüber ist nicht genug, wenn von außen die Eindrücke anders sind.

Die optische Aufmachung ist sehr ansehnlich. Die Wichtigkeit des ästhetisch-visuellen Aspekts spielt für die Wirkung dieses Films eine große Rolle. Die Kameraarbeit ist ausgezeichnet, die Bildaufteilung und Szenenbild sind
bedächtig gewählt. Bildausschnitte sind ungewöhnlich und doch überzeugend. Das Spiel mit der Schärfe und Unschärfe ist auch erwähnenswert, hier beziehe ich mich auf den Umgang mit Unschärfe im Vordergrund befindlicher Gegenstände. Man bedient sich also auch in Hong Kong des Splitscreens.

Die Drehorte, Szenarien und Requisiten sind einheitlich und klassisch. Die Kostüme und besonders die Kleider Su Li-zhens sind maßgeschneidert und unheimlich ansprechend. Alle sind in Handarbeit zu diesem Film entstanden. Aus dieser Aufmachung resultiert auch die nostalgische, etwas surrealistische Atmosphäre. Diese verträumte Stimmung versetzt den Zuschauer erfolgreich ins Jahr 1964 zurück. Hinzu kommt das, selten so ästhetisch gesehene, Rauchen von Zigaretten.

Die Musik von "Shigeru Umebayashi" untermalt die Melancholie des Films und betont die Leidenschaft der unterdrückten Liebe. Ein an den passenden Stellen immer wiederkehrendes Thema mit tragender Violinen-Melodie ist zum dahinschmelzen und mit schon fast schmerzender Intensität.

Etwas störend sind die Dialoge (zumindest im Deutschen). An einigen Stellen wird der (in jeder Hinsicht) latente Umgang dieser Liebhaber miteinander durch ungeschickt-direkte Sprache unterbrochen. Auch die Handlung lässt, wie auch deren Inszenierung zu wünschen übrig. Das künstlerische Ende und die visuelle Wirkung machen diese Schwächen fast wett.

In diesem Werk steckt noch wesentlich mehr Wong Kar-Wai drin als in dem nahtlos anschließenden zweiten Teil "2046" oder "My Blueberry Nights". "Der Klang der Liebe" als Untertitel täuscht als Zeichen für Kitsch. Darauf wartet man zum Glück vergebens.

Fazit:
Ein künstlerisch-melancholisches Liebesdrama. Visuell ausgereift, der Handlung fehlt es aber an Pepp. Subtile Erotik, latent aber dennoch ins Auge fallend. Arthaus-Kino made in Hong Kong.
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am 27. Februar 2006
Wong Kar-Wai ist ein Ästhet. Was ihn interessiert, ist das Zusammenspiel von Bildauschnitt, Musik und Pausen. 'In the mood of love' ist zunächst ein ruhiger Fluß, in dem man sich treiben lassen kann. Ein eigenartiger Zauber geht von dieser Liebesgeschichte aus, die sich durch unterdrücke Leidenschaften und ein sich-fügen-in-Rollen auszeichnet. Beide Hauptpersonen werden verletzt, doch sie schaffen es nicht, offensiv damit umzugehn und dadurch ihrem Leben eine neue Wende zu geben. Dem Zuschauer wird dies mit Hilfe der großartig gesetzten Musik auf eine melancholische Art vermittelt.
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am 12. Dezember 2005
Wenn man an das Genre "Liebesfilm" denkt, kommen einem sofort Kitsch und Happy End in den Sinn. Bei diesem Film gibt es davon nicht den Hauch einer Spur. Mit dezenten aber hypnotischen Bildern ist es Wong Kar Wai gelungen einen poetischen Film voller Gefühl und Tiefgang zu schaffen. Die wenigen Dialoge, die kunstvollen Kameraeffekte und der geschickt platzierte Soundtrack schaffen einen Film der nichts für einen unterhaltsamen Gemeinschaftsfilmabend, wohlaber für einsame Stunden der lyrischen Besinnung ist. Wer mit dieser Art von Film nichts anfangen kann, wird durch diesen Film auch keinen Zugang zu diesem Genre finden. Wer allerdings gerne träumt und mit zukunftslosen Liebenden in einem tragischen Bilderreigen mitleidet sollte sich unbedingt diesen Film zulegen.
Sehr zu empfehlen ist auch die "quasi" Fortsetzung "2046" - wer bei "In the Mood for Love" aufgepasst hat, erkennt bereits einige Hinweise auf das Sequel.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. April 2003
In hypnotischen Bildern wird das "Sich-Näherkommen" zweier einsamer Ehepartner geschildert. Der Zuschauer wird ganz sanft in den Bann der Gefühle gezogen, auch wenn die Erotik und das "Prickeln" zwischen den Darstellern nicht in "nackter Haut" dargestellt wird. Blicke und Gesten machen diesen Film zu einem Erlebnis im Geist und es zeigt sich, dass weniger (nacktes Fleisch auf dem Bildschirm) oft mehr (Genuß) sein kann.
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am 7. April 2016
Man darf hier keinen Hochglanzfilm erwarten sehr wohl aber cineastische Poesie in Reinkultur. Ein Meisterwerk, in dem der Zuschauer durch Handlung, Bild und Ton, die hier eine feste Einheit bilden, tief in die Leidenswelt der Protagonisten einbezogen wird.
An sowas geht der allzu oft hoffnungslos oberflächliche OSCAR achtlos vorbei.
Ein Melodrama aus Traurigkeit, Selbstzweifeln, Sehnsucht, unerfüllter Liebe und gesellschaftlichen Zwängen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Mai 2005
„In the mood for love" ist ein sehr poethischer Film. Es wird wenig gesprochen, Gefühle und Gedanken werden mehr mit Bildern erklärt. Stilistische Merkmale sind z.B. dass man die Ehepartner der beiden Hauptcharaktere Chow und Li-zehn nie ganz zu Gesicht bekommt, sondern nur von der Seite oder von hinten. Unterstrichen werden diese melancholischen Bilder zusätzlich noch mit passender Musik, die ihnen erst den richtigen Ausdruck verleihen. Die beiden Schauspieler Maggie Cheung und Tony Leung haben ganze Arbeit geleistet. Sie lassen die Charaktere richtig aufleben und verleihen ihnen diesen gewissen, verträumten Wong Kar-wai Touch. „In the mood for love" ist wahrhaftig eine Liebesgeschichte der anderen Art...
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der Film stellenweise einfach zu langatmig wird.
Die DVD (von Universal Video) ist einfach nur fantastisch. Zum einen ist das Bild- und Tonformat einer DVD auf alle Fälle würdig (16:9 und DD 5.1). Hinzukommt noch, dass sie so unwahrscheinlich gut Ausgerüstet ist, dass die Extras auf eine zweite DVD gekommen sind. Insgesamt gibt es 94 min. Bonusmaterial, z.B. unveröffentliche Szenen, Interviews, Hinter den Kulissen, Bio- und Filmographien und noch viel, viel mehr. Diese ganzen Extras machen es einem auch leichter den Film zu verstehen.
Fazit: Fans von Wong Kar-wai oder ruhigen, verträumten Asia-Liebesfilmen würde ich diesen Film ohne Bedenken empfehlen. Leute die aber mehr auf Action und Spannung stehen, sollten lieber die Finger hiervon lassen.
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am 25. Dezember 2005
"In the Mood for Love" beschreibt eine ausgewöhnliche Liebesaffäre zwischen dem Journalisten Chow Mo-Wan und der Sekretärin Su Li-Zhen. Beide sind verheiratet, doch im Grunde fühlen sie sich einsam.
Die Beiden lernen sich kennen als sie jeweils mit ihren Ehepartnern in das selbe Haus einziehen. Sofort bemerkt man dabei die unterschwellige Spannung, die zwischen den beiden besteht.
Sie verlieben sich ineinander. Keiner von beiden spricht es direkt aus, auch wenn es für beide offensichtlich ist.
Doch die Beiden halten sich im Zaum. Sie beginnen eine Affäre zu spielen, anstatt tatsächlich eine zu haben...
Die Dialoge des Films sind fast immer subtil und vieldeutig, so wie man es bei amerikanischen Filmen nie erlebt. Es macht grossen Spass das Gesagte zu interpretieren. Die wunderschönen Bilder des Films sind enorm eindrucksvoll und vielsagend, sodass der Film von Anfang bis Ende ein Genuss ist.
Wer von den albernen, kitschigen Liebesfilmen aus Amerika die Nase voll hat, für den ist "In the Mood for Love" genau das Richtige!
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am 14. Januar 2005
Lange hat es gedauert, aber nun gibt es einen der besten Wong Kar-Wai Filme endlich in einer wirklich beispielhaften DVD-Veröffentlichung von Universal Video für den deutschen Markt.
Tolle interaktive Menügestaltung mit Musikuntermalung aus dem Film, extrem viel und interessantes Bonusmaterial auf einer extra DVD. Die Originaltonspur ist drauf, mit gut lesabren Untertiteln, die auch optional ausblenbar sind. Ein Traum für jeden Wong Kar-Wai Fan. Ich hoffe sehr, dass Universal Video sich nun auch bald der übrigen Filmjuwele dieses Ausnahmeregisseurs annimmt!
Zum Film selbst muss man nicht viel sagen, oder doch? "In the mood for love" ist melancholich, leidenschaftlich, träumerisch langsam, detailverliebt und frei von romantischen Klichees. Kurzum, der beste Film um das Herz einer geistvollen Frau zu erobern!
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am 2. Januar 2013
Ein faszinierender Film mit 2 tollen Schauspielern und einem wunderschönen Soundtrack, den ich mir sofort gekauft habe und der sehr herrlich zusammen gestellt ist. Die Geschichte: Mann und Frau mit jeweils untreuen Partnern umschleichen sich, wollen nicht genauso sein. Man möchte ungeduldig die beiden zu einander stoßen..sie passen so gut zusammen, gehören eigentlich zusammen, aber sie trauen sich nicht. Wunderbare Bilder, immer wieder das Hauptthema des Soundtracks, der Rauch einer Zigarette, ihre in Zeitlupe eingefangenen Bewegungen in diesem strengen Kleid, sein Gesicht...ach, TOLL!! Und nebenbei das Leben in dieser Wohnung in den 50ern, die vielen Untermieter, skurril, fremd, faszinierend. Gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Etwas Besonderes!

Möchte ihn gerne kaufen, aber nicht für einen zur Zeit stark überteuerten Preis! Schade.
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am 29. Oktober 2011
Dieser Film ist etwas für Liebhaber schöner Farben, schöner Bilder - dazu noch glänzend spielender Schauspieler - alles im speziellem chines. Milieu.
Bei dieser Ausgabe ist zudem die deutsche Version gut auszuwählen - dies ist wichtig, wenn man - wie ich - kein chinesisch spricht bzw versteht.
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