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Kundenrezensionen

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am 3. September 2013
Lange gewartet, endlich erhältlich (wenn auch zu einem saftigen Preis):
Adrian Lynes Meisterwerk der 80er Jahre. Die Bildqualität dieser Blu-ray übertrifft jene der damaligen
deutschen Filmtheater-Kopien noch um einiges: Peter Bizious Kameraarbeit wird hier ausreichend gewürdigt.
Die Körnigkeit der Metrocolor-Kopie setzt läßt einem zurückbeamen in eine andere Zeit.
Über den Film selbst ist eigentlich schon Alles gesagt worden, neue Erkentnisse ergaben über die Autorin (Ingeborg Day, leider 2011 verstorben).
Interessant ist auch der Unterschied: deutsche Synchronfassung (DVD) zur Orginalfassung: Mickey Rourke flüstert eigentlich die
meiste Zeit, in der deutschen Synchronfassung wurde einiges dazugedichtet.
Diese Fassung entspricht schnitttechnisch jener der 1985er Kinofassung, es gibt also keine zusätzlichen Szenen, auch die Zusatzausstattung dieser Blu-ray ist ewas mau.
Aber: es geht hier um die Erhaltung einer der besten Filme und das ist hiermit gelungen.
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Die attraktive und frisch geschiedene Kunsthändlerin Elizabeth (Kim Basinger) lernt zufällig den eiskalten Wallstreet-Manager John (Mickey Rourke) kennen und gerät damit in ein Verhältnis ausufernder sexueller Hörigkeit. John entwürdigt Elizabeth in ihrer zweimonatigen Bekanntschaft mit immer ausgeklügelteren sexuellen Praktiken - und geht damit zu weit ...

Adrian Lyne (*1941) drehte zwei Jahre nach seinem Welterfolg FLASHDANCE (1983) mit dieser Story über sexuelle Obsessionen gewissemaßen den LETZTEN TANGO der 80-er Jahre. Ebenso wie Bernardo Bertoluccis DER LETZTE TANGO IN PARIS (1971) wurde 9 1/2 WOCHEN zum Skandalerfolg. Allerdings rief die Amour-Fou-Story der 80-er keine beschlagnahmenden Sittenwächter mehr auf den Plan. Die FSK-Freigabe von 1986 lautete jedoch ab 18 Jahre. Ebenso wie in FLASHDANCE arbeitete Lyne (spätere Erfolge: EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE (1987), EIN UNMORALISCHES ANGEBOT (1993), UNTREU (2002)) mit Mitteln der Werbefilmästehtik. Der Soundtrack (u.a. Joe Cocker und Bryan Ferry) ist noch heute wirkungsvoll.

Nach fast 20 Jahren war 9 1/2 WOCHEN für mich ein spannendes Wiedersehen. In diesem Zusammenhang ist der von Produzent Zalman King 1989 realisierte Film WILDE ORCHIDEE (2005 erschienen als MGM-DVD) ebenso eine Wiederentdeckung wert. Der seinerzeit als "9 1/2 Wochen der 90-er Jahre" beworbene und von der Kritik gnadenlos verrissene Film zeigt einen etwas älteren Mickey Rourke in einer durchaus vergleichbaren Rolle.

9 1/2 WOCHEN wurde seinerzeit von dem (meines Wissens nicht mehr existenten) deutschen Filmverleih JUGENDFILM vertrieben. Die seit 2001 von FOX erhältliche DVD (FSK 16) enthält den Film ungekürzt - allerdings (außer dem Kinotrailer) ohne Extras und in teilweise unbefriedigender Bildqualität. Mangels Alternativen dennoch unbedingt ein Kauf!
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am 29. Juni 2015
Ich habe die BD Disc gestern erhalten, was auf den Streik bei der Post zurückzuführen ist. Die Amazon Angabe war "nicht in Deutsch", aber mit deutschen Untertiteln. Umso mehr war ich überrascht, dass die Scheibe sofort den deutschen Vorspann lieferte und bei den ersten gesprochenen Worten, diese auch in deutscher Sprache waren. Das sollte AMAZON unbedingt in der Artikelbeschreibung ändern, da Untertitel nich jedermanns Sache sind. Der Film ist ja schon etwas älter. Dafü rist die Bildqualität auf BD ok - keine Topqualität, aber gutes DVD Niveau. Der Film Selbst bedarf keiner großen. Kritik. Das er ab 18 Jahren angeboten wird ist aber ein Witz. Wer regt sich heute noch über einen kurz gezeigten nackten Po oder über eine partiell unbedeckten Busen auf? Für den, der diese Art Film mag, ein MUSS:
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am 19. März 2015
Der echte Klassiker macht auch nach vielen Jahren nach der Erscheinung noch Freude und ist immer eine Geschenkidee wert.
Es war ein Geburtstagsgeschenk und ist sehr gut angekommen....
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am 1. Dezember 2015
Ein Klassiker ! Den Film hab ich schon mehrfach gesehen, Gute Story, sehr gute Schauspieler und klasse Musik. Bildqualität ist okay. 5 Sterne
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am 3. August 2015
Wollte diese DVD schon längst besitzen. ein schnelle und direkte Belieferung noch vor der genannten Zeit , bin vollauf zufrieden.
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am 6. Juni 2005
Ich habe mir eben ein paar andere Rezensionen angesehen und kann beim besten Willen nicht verstehen, dass man 9 1/2 Wochen als Frauenfeindlich oder stumpfsinnig sieht. Ich finde der Film strahlt eine Sinnlichkeit aus, die in den meisten Erotik filmen heutzutage fehlt. Die Sexszenen zeigen weder zuviel noch zuwenig, gut die Dialoge sind nicht gerade herausragend aber wer erwartet das bei einem Erotikfilm schon ernsthaft? Beide Schauspieler spielen sehr gut, vorallem die Mimik besticht. Einzelne Blicke allein fesseln.
Ich finde insgesamt ein sehr gelungener Film, von dem sich viele Filme heutzutage ein Stück abschneiden könnten.
MFG
Katrin
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am 15. März 2005
Für mich als Frau ist das einer der besten erotischen Filme die jemals gedreht wurden! Jede Frau lechzt doch danach in irgendeiner Form dominiert zu werden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dieser Film macht Lust auf Sex und wirkt elektrisierend. Er ist tausendmal besser als irgendein o8/15 Porno....
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am 7. Juli 2009
Ein absoluter Erotik-Klassiker. Sagt man. Immer wieder. Auch hier überwiegen die positiven Rezensionen. Und wo alles liebt, kann ich allein nicht hassen...
Ähm - doch, kann ich. Außerdem bin ich da ja auch nicht GANZ allein hier.

Die Hörigkeits-Beziehung zwischen Basinger und Rourke empfand ich nicht eine Sekunde lang als glaubhaft, schon gar nicht als erotisch, prickelnd, Tabu-brechend oder sonstwie aufregend. Sicher, manche Sexspiel-Szene (Eiswürfel, Augenbinde, Blind-Füttern) wäre ja ganz ansprechend gewesen, wenn nicht dieses absolut konstruierte Drumrum gewesen wäre. So, wie Basinger und Rourke miteinander agieren, erklären sich weder diese verspielten Liebesmomente noch die eher peinliche als faszinierend-schockierende SM-Behauptung.

Basinger ist - selbstverständlich - eine emanzipierte Intellektuelle, die gar freche Sprüche über die Männerwelt auf Lager hat, die allesamt artig auswendig gelernt klingen. (Standen wohl so im Drehbuch). Kaum biegt Herr Rourke um die Ecke, kann Frau Basinger keinen klaren Satz mehr sprechen, guckt nur noch ganz doll verwirrt, nestelt sich durchs Blondhaar und übers Kleidchen und schaut krampfhaft weg. Stand wohl entweder auch so im Drehbuch und sie hats auswendig gelernt, oder dem Regisseur fiel nichts mehr ein, als seiner Schauspielerin diese Mittel aus dem Grundkurs Schauspiel ("Wie spiele ich "Irritation"") zu empfehlen. Denn an Mickey Rourke kanns nicht gelegen haben - der schien nämlich keine Lust auf den Film zu haben, oder er hat die Basinger nicht gemocht. Und irgendwo habe ich es auch mal gelesen, daß sich die beiden Hollywood-Größen am Set absolut nicht verstanden haben, und DAS glaube ich sofort.

Rourke hat den ganzen Film über nur einen Gesichtsausdruck drauf, und am Ende des Filmes dann doch noch mal einen anderen, aber da wars auch schon egal. ER spielte einfach nur: Ich grinse und bin unwiderstehlich, denn so stehts im Drehbuch.

Seine "suptilen Grausamkeiten", die die Hörigkeit der schönen Widerspenstigen anheizen sollen, wirken auf mich so wie plumpe Rüpeleien. So überredet er einmal seine Kim, in ein leeres Riesenrad zu steigen, weil sie doch mal über sich hinauswachsen und was ganz verrücktes machen solle. Kimi spielt nein-ach-nein-ich-will-nicht-aber-ich-muß-irgendie-und-ach-ich-weiß-nicht-was-soll-es-bedeuten, wie fremdgesteuert sitzt sie dann wirklich in dem Teil (vermutlich erinnerte sie sich daran, das es so im Drehbuch stand...), und Rourke animiert den Schausteller, das Rad laufen zu lassen. Man ahnt, was kommt - Mickey läßt das Rad anhalten, als Kimi oben ist, sie zetert (Drehbuch, nehme ich mal an), er lacht und geht mit dem Schausteller einen trinken. Und Kimi muß ganz allein runterklettern. - Natürlich geht sie danach, wie Frauen es in solchen Filmen dann machen, beim nächsten Treffen hysterisch auf diesen Unhold zu und schmeißt - glaub ich - irgendwas, Rourke kontert mit seinem einen Gesichtsausdruck, und sie schmilzt dahin.
Beim Blindfüttern (also, Sex mit vorher Augen verbinden, und er steckt ihr irgendwas Essbares in den Mund) ist es der SM-Höhepunkt, daß er ihr auch mal was mit Senf verabreicht. Und die Basinger muß ständig die Mittel vom Treffen 1 nutzen - Irritation und Nein und Ich-kann-nicht-anders hoch und runter.

In einer "Schlüsselszene" geht Herr Rourke man kurz aus der Wohnung und verfügt, Madame habe zu warten. Allerdings bleibt er Stunden weg, und jede halbwegs klare Frau wäre irgendwann auch mal losmarschiert. Basinger entscheidet sich für Plan B, langweilt sich und inspiziert denn mal Rourkes Schubladen. Böse böse böse. Prompt ruft Rourke an, Madame geht auch wirklich ans fremde Telefon - und der Herr erklärt, er sitze irgendwo so vor sich hin und überlege, ob sein Hasi denn ein artiges Mädchen sei. Ein artiges Mädchen ginge ja nicht an fremde Schubladen... Schluck, zitter, achachach... unter urkomischen Überwindungsqualen wispert die Basinger in den Hörer, sie habe DOCH... Schnitt, Rourke steht wie ein schwerst enttäuschter Racheengel im Raume und keucht was von unbedingtem Vertrauen, und daß er das nun nicht mehr habe...

Statt den Kerl zu fragen, ob er einen an der Klatsche hat, stundenlang zu verschwinden und dann Testanrufe zu machen, bleibt Frau B. stoisch bei "Ich bin ja so verwirrt..."

Zum Schluß, als sie denn doch mal auf die Idee kommt, sie könne ihn ja auch verlassen, wird Rourke plötzlich zum Typen mit schwerer Kindheit, der ja auch nur Liebe sucht. Und kaum fleht er um ihr Bleiben, tut sie das, was seelisch mißhandelte, emanzipierte, intellektuelle Frauen in Filmen dann immer tun: Sie geht hocherhobenen Hauptes.

Ich bin immer wieder erschüttert über dieses Männer- und Frauenbild: Frauen wollen eigentlich doch den Mistkerl, und Männer können nichts Dümmeres machen, als sich mal ehrlich und verletzlich zu zeigen - dann sind sie nämlich Flaschen und erbärmlich und werden verlassen.

Nein, dieser äußerst merkwürdige Totalerfolg des erotischen Films kann in seiner Verkrampftheit nicht mit den 80igern entschuldigt werden, denn schon Jahre vorher (1946!) spielten Jennifer Jones und Gregory Peck in "Duell in der Sonne" mal überzeugend Hörigkeit, SM, Leidenschaft und Gegenwehr vor. Da hats geklappt. Hier nicht.

Den Film kann man sich gerne an einem DVD-Abend mit Freunden antun, wenn man sich mal über unfreiwillige SitCom bei Bier und Chips amüsieren will. Erotik ist anders.
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am 6. Februar 2013
sehr lau in jeder hinsicht und das ach so herzzerreissende ende ist nicht wirklich nachvollziehbar. und: eine ab und zu spärlich bekleidete schauspielerin macht halt noch keine wirkliche erotik aus
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