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5.0 von 5 Sternen Letzter Tango in New York oder Der Skandalfilm der 80-er
Die attraktive und frisch geschiedene Kunsthändlerin Elizabeth (Kim Basinger) lernt zufällig den eiskalten Wallstreet-Manager John (Mickey Rourke) kennen und gerät damit in ein Verhältnis ausufernder sexueller Hörigkeit. John entwürdigt Elizabeth in ihrer zweimonatigen Bekanntschaft mit immer ausgeklügelteren sexuellen Praktiken - und...
Veröffentlicht am 22. April 2007 von j.h.

versus
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1.0 von 5 Sternen Für die 80er Jahre aufregend
Ziemlich gut besetzter, ja was eigentlich? Lovestory, Erotik-Filmchen, ein bisschen SM. So klar wird das nicht. Als der Film erschien war das wohl auch kein Hinderungsgrund der Streifen sich anzuschauen. Aber das Werk ist in die Jahre gekommen und - Langweilig.
Vor 4 Monaten von Franz veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letzter Tango in New York oder Der Skandalfilm der 80-er, 22. April 2007
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Die attraktive und frisch geschiedene Kunsthändlerin Elizabeth (Kim Basinger) lernt zufällig den eiskalten Wallstreet-Manager John (Mickey Rourke) kennen und gerät damit in ein Verhältnis ausufernder sexueller Hörigkeit. John entwürdigt Elizabeth in ihrer zweimonatigen Bekanntschaft mit immer ausgeklügelteren sexuellen Praktiken - und geht damit zu weit ...

Adrian Lyne (*1941) drehte zwei Jahre nach seinem Welterfolg FLASHDANCE (1983) mit dieser Story über sexuelle Obsessionen gewissemaßen den LETZTEN TANGO der 80-er Jahre. Ebenso wie Bernardo Bertoluccis DER LETZTE TANGO IN PARIS (1971) wurde 9 1/2 WOCHEN zum Skandalerfolg. Allerdings rief die Amour-Fou-Story der 80-er keine beschlagnahmenden Sittenwächter mehr auf den Plan. Die FSK-Freigabe von 1986 lautete jedoch ab 18 Jahre. Ebenso wie in FLASHDANCE arbeitete Lyne (spätere Erfolge: EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE (1987), EIN UNMORALISCHES ANGEBOT (1993), UNTREU (2002)) mit Mitteln der Werbefilmästehtik. Der Soundtrack (u.a. Joe Cocker und Bryan Ferry) ist noch heute wirkungsvoll.

Nach fast 20 Jahren war 9 1/2 WOCHEN für mich ein spannendes Wiedersehen. In diesem Zusammenhang ist der von Produzent Zalman King 1989 realisierte Film WILDE ORCHIDEE (2005 erschienen als MGM-DVD) ebenso eine Wiederentdeckung wert. Der seinerzeit als "9 1/2 Wochen der 90-er Jahre" beworbene und von der Kritik gnadenlos verrissene Film zeigt einen etwas älteren Mickey Rourke in einer durchaus vergleichbaren Rolle.

9 1/2 WOCHEN wurde seinerzeit von dem (meines Wissens nicht mehr existenten) deutschen Filmverleih JUGENDFILM vertrieben. Die seit 2001 von FOX erhältliche DVD (FSK 16) enthält den Film ungekürzt - allerdings (außer dem Kinotrailer) ohne Extras und in teilweise unbefriedigender Bildqualität. Mangels Alternativen dennoch unbedingt ein Kauf!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultfilm der 80er Jahre. Endlich in sehr gute Bildqualität auf Blu-ray., 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Weeks (Blu-ray) (Blu-ray)
Lange gewartet, endlich erhältlich (wenn auch zu einem saftigen Preis):
Adrian Lynes Meisterwerk der 80er Jahre. Die Bildqualität dieser Blu-ray übertrifft jene der damaligen
deutschen Filmtheater-Kopien noch um einiges: Peter Bizious Kameraarbeit wird hier ausreichend gewürdigt.
Die Körnigkeit der Metrocolor-Kopie setzt läßt einem zurückbeamen in eine andere Zeit.
Über den Film selbst ist eigentlich schon Alles gesagt worden, neue Erkentnisse ergaben über die Autorin (Ingeborg Day, leider 2011 verstorben).
Interessant ist auch der Unterschied: deutsche Synchronfassung (DVD) zur Orginalfassung: Mickey Rourke flüstert eigentlich die
meiste Zeit, in der deutschen Synchronfassung wurde einiges dazugedichtet.
Diese Fassung entspricht schnitttechnisch jener der 1985er Kinofassung, es gibt also keine zusätzlichen Szenen, auch die Zusatzausstattung dieser Blu-ray ist ewas mau.
Aber: es geht hier um die Erhaltung einer der besten Filme und das ist hiermit gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für die 80er Jahre aufregend, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Ziemlich gut besetzter, ja was eigentlich? Lovestory, Erotik-Filmchen, ein bisschen SM. So klar wird das nicht. Als der Film erschien war das wohl auch kein Hinderungsgrund der Streifen sich anzuschauen. Aber das Werk ist in die Jahre gekommen und - Langweilig.
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32 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr sinnlicher Film, 6. Juni 2005
Von 
K. Heuser (hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Ich habe mir eben ein paar andere Rezensionen angesehen und kann beim besten Willen nicht verstehen, dass man 9 1/2 Wochen als Frauenfeindlich oder stumpfsinnig sieht. Ich finde der Film strahlt eine Sinnlichkeit aus, die in den meisten Erotik filmen heutzutage fehlt. Die Sexszenen zeigen weder zuviel noch zuwenig, gut die Dialoge sind nicht gerade herausragend aber wer erwartet das bei einem Erotikfilm schon ernsthaft? Beide Schauspieler spielen sehr gut, vorallem die Mimik besticht. Einzelne Blicke allein fesseln.
Ich finde insgesamt ein sehr gelungener Film, von dem sich viele Filme heutzutage ein Stück abschneiden könnten.
MFG
Katrin
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1.0 von 5 Sternen Hmmmmm....., 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen rangegangen - dem Film eilt ja doch ein gewisser Ruf voraus. Ich war auf jeden Fall enttäuscht und hab nichts Erotisches, Sinnliches, Leidenschaftliches oder Spannendes dran finden können.
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32 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SEHR sexy und erotisch!, 15. März 2005
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Für mich als Frau ist das einer der besten erotischen Filme die jemals gedreht wurden! Jede Frau lechzt doch danach in irgendeiner Form dominiert zu werden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dieser Film macht Lust auf Sex und wirkt elektrisierend. Er ist tausendmal besser als irgendein o8/15 Porno....
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49 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfreiwillige SitCom, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Ein absoluter Erotik-Klassiker. Sagt man. Immer wieder. Auch hier überwiegen die positiven Rezensionen. Und wo alles liebt, kann ich allein nicht hassen...
Ähm - doch, kann ich. Außerdem bin ich da ja auch nicht GANZ allein hier.

Die Hörigkeits-Beziehung zwischen Basinger und Rourke empfand ich nicht eine Sekunde lang als glaubhaft, schon gar nicht als erotisch, prickelnd, Tabu-brechend oder sonstwie aufregend. Sicher, manche Sexspiel-Szene (Eiswürfel, Augenbinde, Blind-Füttern) wäre ja ganz ansprechend gewesen, wenn nicht dieses absolut konstruierte Drumrum gewesen wäre. So, wie Basinger und Rourke miteinander agieren, erklären sich weder diese verspielten Liebesmomente noch die eher peinliche als faszinierend-schockierende SM-Behauptung.

Basinger ist - selbstverständlich - eine emanzipierte Intellektuelle, die gar freche Sprüche über die Männerwelt auf Lager hat, die allesamt artig auswendig gelernt klingen. (Standen wohl so im Drehbuch). Kaum biegt Herr Rourke um die Ecke, kann Frau Basinger keinen klaren Satz mehr sprechen, guckt nur noch ganz doll verwirrt, nestelt sich durchs Blondhaar und übers Kleidchen und schaut krampfhaft weg. Stand wohl entweder auch so im Drehbuch und sie hats auswendig gelernt, oder dem Regisseur fiel nichts mehr ein, als seiner Schauspielerin diese Mittel aus dem Grundkurs Schauspiel ("Wie spiele ich "Irritation"") zu empfehlen. Denn an Mickey Rourke kanns nicht gelegen haben - der schien nämlich keine Lust auf den Film zu haben, oder er hat die Basinger nicht gemocht. Und irgendwo habe ich es auch mal gelesen, daß sich die beiden Hollywood-Größen am Set absolut nicht verstanden haben, und DAS glaube ich sofort.

Rourke hat den ganzen Film über nur einen Gesichtsausdruck drauf, und am Ende des Filmes dann doch noch mal einen anderen, aber da wars auch schon egal. ER spielte einfach nur: Ich grinse und bin unwiderstehlich, denn so stehts im Drehbuch.

Seine "suptilen Grausamkeiten", die die Hörigkeit der schönen Widerspenstigen anheizen sollen, wirken auf mich so wie plumpe Rüpeleien. So überredet er einmal seine Kim, in ein leeres Riesenrad zu steigen, weil sie doch mal über sich hinauswachsen und was ganz verrücktes machen solle. Kimi spielt nein-ach-nein-ich-will-nicht-aber-ich-muß-irgendie-und-ach-ich-weiß-nicht-was-soll-es-bedeuten, wie fremdgesteuert sitzt sie dann wirklich in dem Teil (vermutlich erinnerte sie sich daran, das es so im Drehbuch stand...), und Rourke animiert den Schausteller, das Rad laufen zu lassen. Man ahnt, was kommt - Mickey läßt das Rad anhalten, als Kimi oben ist, sie zetert (Drehbuch, nehme ich mal an), er lacht und geht mit dem Schausteller einen trinken. Und Kimi muß ganz allein runterklettern. - Natürlich geht sie danach, wie Frauen es in solchen Filmen dann machen, beim nächsten Treffen hysterisch auf diesen Unhold zu und schmeißt - glaub ich - irgendwas, Rourke kontert mit seinem einen Gesichtsausdruck, und sie schmilzt dahin.
Beim Blindfüttern (also, Sex mit vorher Augen verbinden, und er steckt ihr irgendwas Essbares in den Mund) ist es der SM-Höhepunkt, daß er ihr auch mal was mit Senf verabreicht. Und die Basinger muß ständig die Mittel vom Treffen 1 nutzen - Irritation und Nein und Ich-kann-nicht-anders hoch und runter.

In einer "Schlüsselszene" geht Herr Rourke man kurz aus der Wohnung und verfügt, Madame habe zu warten. Allerdings bleibt er Stunden weg, und jede halbwegs klare Frau wäre irgendwann auch mal losmarschiert. Basinger entscheidet sich für Plan B, langweilt sich und inspiziert denn mal Rourkes Schubladen. Böse böse böse. Prompt ruft Rourke an, Madame geht auch wirklich ans fremde Telefon - und der Herr erklärt, er sitze irgendwo so vor sich hin und überlege, ob sein Hasi denn ein artiges Mädchen sei. Ein artiges Mädchen ginge ja nicht an fremde Schubladen... Schluck, zitter, achachach... unter urkomischen Überwindungsqualen wispert die Basinger in den Hörer, sie habe DOCH... Schnitt, Rourke steht wie ein schwerst enttäuschter Racheengel im Raume und keucht was von unbedingtem Vertrauen, und daß er das nun nicht mehr habe...

Statt den Kerl zu fragen, ob er einen an der Klatsche hat, stundenlang zu verschwinden und dann Testanrufe zu machen, bleibt Frau B. stoisch bei "Ich bin ja so verwirrt..."

Zum Schluß, als sie denn doch mal auf die Idee kommt, sie könne ihn ja auch verlassen, wird Rourke plötzlich zum Typen mit schwerer Kindheit, der ja auch nur Liebe sucht. Und kaum fleht er um ihr Bleiben, tut sie das, was seelisch mißhandelte, emanzipierte, intellektuelle Frauen in Filmen dann immer tun: Sie geht hocherhobenen Hauptes.

Ich bin immer wieder erschüttert über dieses Männer- und Frauenbild: Frauen wollen eigentlich doch den Mistkerl, und Männer können nichts Dümmeres machen, als sich mal ehrlich und verletzlich zu zeigen - dann sind sie nämlich Flaschen und erbärmlich und werden verlassen.

Nein, dieser äußerst merkwürdige Totalerfolg des erotischen Films kann in seiner Verkrampftheit nicht mit den 80igern entschuldigt werden, denn schon Jahre vorher (1946!) spielten Jennifer Jones und Gregory Peck in "Duell in der Sonne" mal überzeugend Hörigkeit, SM, Leidenschaft und Gegenwehr vor. Da hats geklappt. Hier nicht.

Den Film kann man sich gerne an einem DVD-Abend mit Freunden antun, wenn man sich mal über unfreiwillige SitCom bei Bier und Chips amüsieren will. Erotik ist anders.
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14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörend, Erotisch, EIZIGARTIG, 6. März 2005
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Dieser Film hat mich beim ersten Ansehen schon berührt.
Viele haben die wenigen Dialoge kritisiert, doch dieser Film kommt meiner Erachtens auch ohne viel Gerede aus.
Denn es geht darum, auch mal andere Sinne zu schärfen, wie das Schmecken, das Fühlen und das Sehen. Ein sehr sinnlich erotischer Streifen, der für mich schon beim ersten Mal Ansehen zum Kultfilm avanchierte.
Kein anderer als wie Mickey Rourke kann diese Erotik so leicht und gekonnt symbolisieren und mit ihr spielen, ohne brutal oder plump zu wirken.
Doch die ander Seite ist verstörend und düster, es geht um sexuelle Obsession und Höhrigkeit, dieser Film verschafft auch einen kleinen Einblick in die Psyche eines Menschen, der einem anderen höhrig ist, und man merkt, wie schmal der Grad zwischen Leidenschaft und Obsession und Fanatismus ist.
Das düstere Ende hat mich drei Tage nachdenken lassen, ein paar Szenen haben mich nachhaltig beeinflusst, denn dieser Film, im Besonderen Mickey Rourke, hat etwas an sich, was mich nicht mehr loslässt.
Wenn man 9 1/2 Wochen so einfach als idiotisch oder frauenfeindlich abtut, hat man m. A.ihn entweder
*nicht gesehen oder
*nicht verstanden.
Ich bin auch eine Frau, und kann die Meinung der Frauenfeindlichkeit nicht teilen. Wer diesen Film verpasst hat, sollte das schnellstens nachholen, den er glänzt mit gut besetzten Akteuren ( wie schon erwähnt hat mich Mickey Rourke absolut in seinen Bann gezogen ), einer sehr bildreichen, künstlerisch sinnlichen, ausnahmslos erotischen Handlung und Darstellung und einem eigenartigen süßen Nachgeschmack.
Absolut sehenswert.
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4.0 von 5 Sternen Kultfilm, 14. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
Ich liebe diese alten Filme und habe mir deshalb eine kleine Sammlung zugelegt. Dieser Film gehört unbedingt dazu.Toller Kultfilm!Zum immer wieder ansehen!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der mit dem Eis spielt, 7. April 2007
Von 
Helge Birkelbach (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 9 1/2 Wochen (DVD)
"Sagen Sie nachher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt." Etwas Diabolisches schwingt in der Stimme von John (Mickey Rourke), dem gut gekleideten Broker, der nicht viel tun muss, um Elizabeth (Kim Basinger) zu gefallen. Es ist seine pure Präsenz, dieses süffisante Grinsen, gepaart mit guten Manieren und einer kultivierten Lebenslust, die die junge Galeristin schwach macht. Plötzlich taucht er auf, erfüllt ihre geheimsten Wünsche. Kocht für sie, umsorgt sie, taucht mit ihr ins pralle Leben von New York. Elizabeth hat Schmetterlinge im Bauch, schwebt auf allen Wolken - und stürzt unvermittelt ab. Denn ihr Lover ist eiskalt, wenn es um seinen Lustgewinn geht.

"9 1/2 Wochen" ist nach heutiger Sicht eher eine amouröse Kurzgeschichte als ein Tabu brechender Erotik-Thriller. Trotzdem bleibt erstaunlich, dass dieser Kultfilm der Achtziger nach über zwanzig Jahren noch bewegt und fordert. Nur vermeintlich ergötzt er sich an der Überstilisierung der Yuppie-Ära, als die ersten CD-Player aufkamen und es hip war, riesige Lofts in Manhattan zu bewohnen. Im Subtext liefert der Film mehr, hier läuft die eigentliche Geschichte. Die perfekt inszenierten Bilder sind nur der Eyecatcher, um moralische Fragen von Lust, Leidenschaft und plötzlicher Grenzüberschreitung aufzuwerfen.

Als Broker hat John Geld wie Heu und kauft sich Extravaganzen. Aber im Grunde bedeuten sie ihm nichts. Denn er sucht den ultimativen Kick - und den findet er im Sex. Zu Beginn ihrer Beziehung, die nur zwei Monate dauert, machen John und Elizabeth bezaubernde Sachen. Was Verliebte eben so tun: auf den Rummel gehen, Luftballons kaufen, Rotwein trinken. Sie spielen wie neugierige Kinder, die die Welt entdecken. Sie erfahren die Lust (unzählige Pärchen probierten den "Eistrick" und retteten damit ihre öde Beziehung!), aber die beiden gehen definitiv zu weit. Leidenschaft wird zur puren Obsession. Fast zu spät zieht Elizabeth die Reißleine. Was dann passiert, ist schauspielerisch exzellent: Zum ersten Mal verschwindet das Grinsen aus Mickey Rourkes Gesicht, das damals noch nicht geliftet war (heute fasziniert genau dieses Gesicht in "Sin City"). John merkt, dass das Spiel vorbei ist - und versteht, was er gerade verloren hat.
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9 1/2 Wochen von Adrian Lyne (DVD - 2005)
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