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am 9. Mai 2001
Clint Eastwood - Wer hin und wieder mal Musiksender anschaut, dem wird wahrscheinlich schon einmal der Song aufgefallen sein. Gorillaz - Gorillaz ist die konsequente Fortsetzung von Clint Eastwood. Das Debüt-Album des Seiten-Projekts von Damon Albarn (Blur) ist ein Stil-Mix erster Güte, von Hip-Hop über Indie, Dance-Elemente und noch vieles mehr fließen hier mit ein. Geprägt wird das Album von Albarns Gesang. Allgemein fällt der "Lo-Fi"-Sound des Albums auf, hier ein paar "schrammelige" Gittarenriffs, da einige ein bisschen schiefe klingende Parts und seltsam wirkende Samples. Doch je öfter man das Album hört, umso besser gefällt es einem. Und dieses Album ist wirklich zum "Durchhören", selten gab es Alben, die so "aus einem Guss" waren wie Gorillaz, und das trotz der enormen musikalischen Vielfalt, die es zu hören gibt, angefangen von "Latin Simone" bis hin zum melankolischen "Tomorrow Comes Today" oder dem schwungvollen "Re-Hash". Bei diesem Album hört man regelrecht den Spass heraus, den es den Musiker rund um Damon Albarn gemacht haben muss, dieses Album zu machen. Bei einigen Stücken kann man sich das Schmunzeln kaum verkneifen, man hat den Eindruck, die Musiker machen sich ein wenig über sich selbst und das ganze Musik-Business lustig. Gorillaz ist sicherlich nicht etwas für jeden, denn es geht am Mainstream-Pop-Geschmack vorbei, dafür ist ein erstklassiges Gesamtwerk voller Elan und Energie. Wem Clint Eastwood gefällt, der wird sicherlich viel Freude an diesem Album haben.
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am 20. Februar 2003
Eines Tages beschlossen Blur-Frontman Damon Albarn (2-D) und sein damaliger Mitbewohner Jamie Hewlett (Murdoc) eine neue Art von Band zu kreieren, die nicht nur durch ihrem ausgefallenen Musikstiel sondern vorallem durch ihre visuellen Performances Aufsehen eregen sollten. Zu den beiden kamen noch Miho Hatori (Noodle), Rapper Del tha Funky Homosapian (Del, ist zwei Mal auf dem Album vertreten), der erfolgreiche Produzent Dan the Automator und ein Drummer der sich das Synoym Russel gegeben hat.
Diese Band feierte mit Clint Eastwood einen riesen Erfolg. Die Single landete in vielen Ländern auf Platz eins und das Album schoß prompt in die Charts. Danach kam der weniger lässige aber sehr fröhliche Song 19/2000 auf den Markt. Miho Hatori alias Noodle singt in diesem Lied den Refrain. Es folgten Rock the House und Tomorrow comes Today. Alleine wegen diesen Liedern sollte der Longplayer gekauft werden. Die Singles sind zwar nicht die Glanzstücke auf dem Album (besonders nicht das schlichte Rock the House), aber schon hier ist für jeden was dabei. Die restlichen Songs sind ebenfalls sehr experimentierfreudig, mal ist es ein poppiger Sound wie man es von Blur kennt (Re-Hash und 5/4), mal sehr Punk bezogen (Punk und M1A1) und oft sehr düster (New Genious(Brother),Sound Check (Gravity) und Starshine).
Dieser alternative Stiel ist sehr unterhaltsam. Bei mir hat sich mein Lieblings-Song fast wöchentlich geändert, da man nach jedem Hören etwas neues entdeckt. Besonders empfehle ich Starshine und Slow Country. Starshine weil sich der Bass genial anhört und Slow Country weil es die schönste Melodie des Albums hat. Die einzigen Lieder die nicht besonders gelungen sind, sind Latin Simone (Que Pasa Contigo) und das eintönige Instrumental Double Bass. Diese Tracks werden nach mehrmaligem Hören schnell langweilig.
Fazit: Diese CD ist wirklich großartig! Blur, Dub und Dance-Fans sollten nicht die Finger davon lassen.
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am 16. Mai 2001
Eins vorne weg: Für derartige Musik könnte ruhig mal ein neues Wort gefunden werden. Und wenn dieses „gorillaesque" ist, werde ich es mit Freuden noch oft benutzen. Was soll man eigentlich sagen, immerhin kennt sie ja schon jeder. Und wie sie klingen, dürfte nach dem grandiosen „Tomorrow comes today" klar sein. Solltet ihr jedoch zu denen gehören, die am 27. November letzten Jahres eben jene EP nicht freudig erregt von Import-Plattenhändler ihres Vertrauens entgegennahmen, statt dessen nur den immer noch netten (wenn auch nicht annähernd schönen) „Clint Eastwood" als Fernsehspektakel mitbekamen und sowieso nicht genau wissen, was ihr von vier subversiven Zeichentrickfigürchen halten sollt, hier noch mal zum Mitschreiben: Vielleicht nicht ganz ohne aufs Geld und die Credibility zu schielen (aber hey, machen wir uns mal nichts vor) gründeten Damon Albarn und Mitbewohner Jamie Hewlett eben jene Nicht-Band, und luden gleich noch eine Handvoll Musikvirtuosen ein, die freudig an Songs herumwerkelten, die es jetzt hier zu bestaunen gibt. Da sei einmal „New Genious" erwähnt, mit sympathischen Vinyl-Geräuschen im Hintergrund. Filmatmosphärisch und definitiv das, was jetzt bald Dark Pop/ Zombie HipHop / „Hier bitte Bezeichnung ihrer Wahl einfügen" genannt werden wird. Triola-Klänge und Rapsamples gehen Hand in Hand mit Streichern und Damon Albarns Schlafzimmerstimme. Ein weiterer wunderbarer Song, „Re-Hash", stimmt als erster Song schon mal ein auf die Dinge die da kommen. Ein wenig „The Great Escape"-Blur, ein wenig „Odelay"-Beck, ein Refrain der bereits jetzt in Werbetrailern verwendet wird. Perfekter Einstieg. Insgesamt findet man hier tatsächlich die bereits überall gejubelte und versprochene Vielseitigkeit. Vor allem ist auffällig, dass sich die meisten Songs als nicht annähernd so dark und verdubt rausstellen, wie die bisherigen Kostproben vermuten ließen. Andererseits sind es aber gerade diese sinisteren Songs, bei denen Gorillaz zur Höchstform auflaufen. Oder die anmutig ironisierten wie „Punk". Ein Punkstück mit Handgeklatsche, ja da ist er wieder, der Spaß an der Musik. „They've come to save us, the Space Invaders" hieß es mal bei Blur. Jetzt weiß ich auch, was Damon damit gemeint hat. Da müssen erst ein paar flache Wesen aus der 2.Dimension kommen, um uns zu zeigen, wie leicht man mal eben ein wirklich interessantes Projekt aus dem Ärmel zaubern kann. Habe ich interessant gesagt? Ich meinte: Faszinierend. Allerdings gibt es Kritikpunkte. Sie spielen ihre Instrumente nicht selber. Die Gorillaz. Weil es sie halt nicht gibt. Ein wenig kühl, das Ganze, daher. Unpersönlich. Ein wenig abgehakt. Jeder Song steht für sich alleine. Eine Ansammlung von Experimenten, wenn auch Experimenten mit großartigem Ergebnis. Zusammengehalten nur durch Damons Stimme, und dem Namen. Es kommt einem vor wie ein Sampler mit zeitgenössischer Musik, was schlicht daran liegt, dass soviele verschiedene Leute daran beteiligt waren, sind, sein werden. Einzige Ausbrüche aus diesem Laborklima sind hierbei die Singles, was aber auch daran liegen kann, dass man einfach schon vertrauter mit ihnen ist. Wahrscheinlich liegt dieser erste Eindruck also auch an der Reizüberflutung, die hier erst mal auf den Musikfan einprasselt. Beim zweiten oder dritten Hören ist bereits jeder Song im Ohr festgefressen, und hat sich ein paar Hirnzellen zwecks späterer Ohrwurmattacken reserviert. Habt also Geduld, und stellt die CD so schnell erst mal nicht ins Regal (oder vielleicht besser auf den Altar...). Zweimal täglich mit Random-Mode hören, und die Platte wird vielleicht zur Platte des Jahres. Um nicht zu sagen: Garantiert. Anspieltips (für einen Überblick): Re-Hash, Man Research und M1A1
Freut euch jedenfalls schon mal tierisch auf die (angeblich) neue Single „19/2000". Und habt ein paar gorillaesque Tage!!
Anne
PS: Übrigens kann ich diese CD vorallem Blur-Fans uneingschränkt ans Herz legen, die „Blur" und/oder „13" mochten.
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am 4. September 2005
Damon Albarn, Kopf von Blur. Nebenprojekt : Gorillaz. Die Gorillaz brechen alle Gesetze der Schwerkraft, werden keinem Klischee treu. Denn die Gorillaz kann man nicht einfach in eine bestimmte Schublade stecken! Mit "ReHash" gibts sofort ein Paar ungewöhnliche Klänge auf die Ohren. Irgendwie frisch, dubbig, einfach Dub! Der Song ist nicht nur Dub, nein, über Dub wird hier auch gesungen! "Tomorrow comes today" als zweites Highlight: Schleppende Beats, Medienkritik und ein Klang der fast mystisch ist! "Clint Eastwood" sollte jedem bekannt sein. Rap und wieder Dub. Und so gehts fröhlich und frisch durchs ganze Album. Alles schön abwechslungsreich. Sicher zeichnet sich dieses Album durch jahrelange Erfahrung der Künstler, insbesondere Damon Albarn aus. Die Cartoonband, die ihre Live-Auftritte auf Leinwänden veranstaltet vor denen Gastmusiker rappen/singen hat viele Fans rund um die Welt. Besonders Japan fährt drauf ab wegen den animierten Figuren.
9/10
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am 31. Mai 2001
Da saß ich eines schönen Abends am Computer und surfte und ließ ein bißchen MTV nebenherlaufen. Da riß es mich plötzlich vom Stuhl. Die Stimme kenn ich doch, wenn auch in einer ganz anderen Musirichtung. Die markante Stimme von Damon Albarn würde ich auch vermutlich noch erkennen, wenn ich shcon ergraut und taub geworden bin. Blur hatte mich durch meine Abiturzeit begleitet und in der Abizeitung wollte ich Damon Albarn heiraten. Aber leider haben mir die letzten Alben von Blur nicht mehr so gut gefallen. Aber gut. Wie bin ich nun froh, daß es endlich etwas neues gibt. Und (gerade mußte ich die Black & Blue von den Backstreet Boys anhören) wie schön, daß es immernoch Musiker gibt. Und ich meine MUSIKER!! Menschen, die ihre musik Leben und sich stetig weiterentwickeln und verändern. Hier ist den Gorillaz endlich eine wunderbare Entwicklung gelungen. Endlich was neues, weg vom Mainstream. DANKE!
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am 18. Mai 2001
Eins vorne weg: Für derartige Musik könnte ruhig mal ein neues Wort gefunden werden. Und wenn dieses „gorillaesque" ist, werde ich es mit Freuden noch oft benutzen. Was soll man eigentlich sagen, immerhin kennt sie ja schon jeder. Und wie sie klingen, dürfte nach dem grandiosen „Tomorrow comes today" klar sein. Solltet ihr jedoch zu denen gehören, die am 27. November letzten Jahres eben jene EP nicht freudig erregt vom Import-Plattenhändler ihres Vertrauens entgegennahmen, statt dessen nur den immer noch netten (wenn auch nicht annähernd schönen) „Clint Eastwood" als Fernsehspektakel mitbekamen und sowieso nicht genau wissen, was man von vier subversiven Zeichentrickfigürchen halten soll, hier noch mal zum Mitschreiben: Vielleicht nicht ganz ohne aufs Geld und die Credibility zu schielen (aber hey, machen wir uns mal nichts vor) gründeten Damon Albarn und Mitbewohner Jamie Hewlett eben jene Nicht-Band, und luden gleich noch eine Handvoll Musikvirtuosen ein, die freudig an Songs herumwerkelten, die es jetzt hier zu bestaunen gibt. Da sei einmal „New Genious" erwähnt, mit sympathischen Vinyl-Geräuschen im Hintergrund. Filmatmosphärisch und definitiv das, was jetzt bald Dark Pop/ Zombie HipHop / „Hier bitte Bezeichnung ihrer Wahl einfügen" genannt werden wird. Triola-Klänge und Rapsamples gehen Hand in Hand mit Streichern und Damon Albarns Schlafzimmerstimme. Ein weiterer wunderbarer Song, „Re-Hash", stimmt als erster Song schon mal ein auf die Dinge die da kommen. Ein wenig „The Great Escape"-Blur, ein wenig „Odelay"-Beck, ein Refrain der bereits jetzt in Werbetrailern verwendet wird. Perfekter Einstieg. Insgesamt findet man hier tatsächlich die bereits überall bejubelte und versprochene Vielseitigkeit. Vor allem ist auffällig, dass sich die meisten Songs als nicht annähernd so dark und verdubt rausstellen, wie die bisherigen Kostproben vermuten ließen. Andererseits sind es aber gerade diese sinisteren Songs, bei denen Gorillaz zur Höchstform auflaufen. Oder die anmutig ironisierten wie „Punk". Ein Punkstück mit Handgeklatsche, ja da ist er wieder, der Spaß an der Musik. „They've come to save us, the Space Invaders" hieß es mal bei Blur. Jetzt weiß ich auch, was Damon damit gemeint hat. Da müssen erst ein paar flache Wesen aus der 2.Dimension kommen, um uns zu zeigen, wie leicht man mal eben ein wirklich interessantes Projekt aus dem Ärmel zaubern kann. Habe ich interessant gesagt? Ich meinte: Faszinierend. Allerdings gibt es Kritikpunkte. Sie spielen ihre Instrumente nicht selber. Die Gorillaz. Weil es sie halt nicht gibt. Ein wenig kühl, das Ganze, daher. Unpersönlich. Ein wenig abgehakt. Jeder Song steht für sich alleine. Eine Ansammlung von Experimenten, wenn auch Experimenten mit großartigem Ergebnis. Zusammengehalten nur durch Damons Stimme, und dem Namen. Es kommt einem vor wie ein Sampler mit zeitgenössischer Musik, was schlicht daran liegt, dass soviele verschiedene Leute daran beteiligt waren, sind, sein werden. Einzige Ausbrüche aus diesem Laborklima sind hierbei die Singles, was aber auch daran liegen kann, dass man einfach schon vertrauter mit ihnen ist. Wahrscheinlich liegt dieser erste Eindruck also auch an der Reizüberflutung, die hier erst mal auf den Musikfan einprasselt. Beim zweiten oder dritten Hören ist bereits jeder Song im Ohr festgefressen, und hat sich ein paar Hirnzellen zwecks späterer Ohrwurmattacken reserviert. Habt also Geduld, und stellt die CD so schnell erst mal nicht ins Regal (oder vielleicht besser auf den Altar...). Zweimal täglich mit Random-Mode hören, und die Platte wird vielleicht zur Platte des Jahres. Um nicht zu sagen: Garantiert. Anspieltips (für einen Überblick): Re-Hash, Man Research und M1A1
Freut euch jedenfalls schon mal tierisch auf die (angeblich) neue Single „19/2000". Und habt ein paar gorillaesque Tage!!
Anne (very_british)
PS: Übrigens kann ich diese CD vorallem Blur-Fans uneingschränkt ans Herz legen, die „Blur" und/oder „13" mochten.
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am 16. Juni 2016
Was soll man eigentlich sagen, immerhin kennt sie ja schon jeder. Und wie sie klingen, dürfte nach dem grandiosen „Tomorrow comes today" klar sein. Solltet ihr jedoch zu denen gehören, die am 27. November letzten Jahres eben jene EP nicht freudig erregt vom Import-Plattenhändler ihres Vertrauens entgegennahmen, statt dessen nur den immer noch netten (wenn auch nicht annähernd schönen) „Clint Eastwood" als Fernsehspektakel mitbekamen und sowieso nicht genau wissen, was man von vier subversiven Zeichentrickfigürchen halten soll, hier noch mal zum Mitschreiben: Vielleicht nicht ganz ohne aufs Geld und die Credibility zu schielen (aber hey, machen wir uns mal nichts vor) gründeten Damon Albarn und Mitbewohner Jamie Hewlett eben jene Nicht-Band, und luden gleich noch eine Handvoll Musikvirtuosen ein, die freudig an Songs herumwerkelten, die es jetzt hier zu bestaunen gibt. Da sei einmal „New Genious" erwähnt, mit sympathischen Vinyl-Geräuschen im Hintergrund. Filmatmosphärisch und definitiv das, was jetzt bald Dark Pop/ Zombie HipHop / „Hier bitte Bezeichnung ihrer Wahl einfügen" genannt werden wird. Triola-Klänge und Rapsamples gehen Hand in Hand mit Streichern und Damon Albarns Schlafzimmerstimme. Ein weiterer wunderbarer Song, „Re-Hash", stimmt als erster Song schon mal ein auf die Dinge die da kommen. Ein wenig „The Great Escape"-Blur, ein wenig „Odelay"-Beck, ein Refrain der bereits jetzt in Werbetrailern verwendet wird. Perfekter Einstieg. Insgesamt findet man hier tatsächlich die bereits überall bejubelte und versprochene Vielseitigkeit. Vor allem ist auffällig, dass sich die meisten Songs als nicht annähernd so dark und verdubt rausstellen, wie die bisherigen Kostproben vermuten ließen. Andererseits sind es aber gerade diese sinisteren Songs, bei denen Gorillaz zur Höchstform auflaufen. Oder die anmutig ironisierten wie „Punk". Ein Punkstück mit Handgeklatsche, ja da ist er wieder, der Spaß an der Musik. „They've come to save us, the Space Invaders" hieß es mal bei Blur. Jetzt weiß ich auch, was Damon damit gemeint hat. Da müssen erst ein paar flache Wesen aus der 2.Dimension kommen, um uns zu zeigen, wie leicht man mal eben ein wirklich interessantes Projekt aus dem Ärmel zaubern kann. Habe ich interessant gesagt? Ich meinte: Faszinierend. Allerdings gibt es Kritikpunkte. Sie spielen ihre Instrumente nicht selber. Die Gorillaz. Weil es sie halt nicht gibt. Ein wenig kühl, das Ganze, daher. Unpersönlich. Ein wenig abgehakt. Jeder Song steht für sich alleine. Eine Ansammlung von Experimenten, wenn auch Experimenten mit großartigem Ergebnis. Zusammengehalten nur durch Damons Stimme, und dem Namen. Es kommt einem vor wie ein Sampler mit zeitgenössischer Musik, was schlicht daran liegt, dass soviele verschiedene Leute daran beteiligt waren, sind, sein werden. Einzige Ausbrüche aus diesem Laborklima sind hierbei die Singles, was aber auch daran liegen kann, dass man einfach schon vertrauter mit ihnen ist. Wahrscheinlich liegt dieser erste Eindruck also auch an der Reizüberflutung, die hier erst mal auf den Musikfan einprasselt. Beim zweiten oder dritten Hören ist bereits jeder Song im Ohr festgefressen, und hat sich ein paar Hirnzellen zwecks späterer Ohrwurmattacken reserviert. Habt also Geduld, und stellt die CD so schnell erst mal nicht ins Regal (oder vielleicht besser auf den Altar...). Zweimal täglich mit Random-Mode hören, und die Platte wird vielleicht zur Platte des Jahres. Um nicht zu sagen: Garantiert. Anspieltips (für einen Überblick): Re-Hash, Man Research und M1A1.
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am 11. August 2001
Aufmerksam wurde ich wie viele durch den Song "Clint Eastwood" habe ich mir die CD zugelegt und mein 1. Eindruck war: uups da haben die wohl alles experimentelle reingepackt was sie mal auprobieren wollten. Nach dem 2 anhören konnte ich die CD nicht mehr weglegen. Die CD ist der Hammer! Das Spektrum reicht von extrem ruhigen Titeln bis hin zu Songs, bei denen einem die Anspannung förmlich unter die Haut kriecht. (mir geht's jedes mal beim Anfang von m1a1 so...) Ab sofort eine meiner absoluten Top-Cds. Wer Clint Eastwood und 19-2000 mag sollte sich die CD zulegen oder MINDESTENS MAL REINHÖREN! Selbst für Leute die "Clint Eastwood" nicht mehr mögen, weil es inzwischen überall zu hören ist, gibt etwas: eine frische Remix-Version die mir inzwischen lieber ist als das Original =)
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am 23. April 2001
Blur waren ja nie so richtig mein Ding, auch Del Tha Funky Homosapien hab ich nur so im Vorbeihören früher mal mitgekriegt, war zu sehr mit beats and breaks - Hören beschäftigt. Aber diese Platte, wenn in England auch bereits ein bißchen zu sehr hochgehyped (virtuelle Bandcharaktere, megadurchgestylte Homepage, ein richtiges Gesamtprodukt halt) verspricht doch ziemlich viel Spaß weil o.g. Artists ziemlich kreativ und einfallsreich von ihren gewohnten Wegen abgehen. "Gorillaz" machen einfach Spaß. Hip Hop Elemente,Rap, ein bisschen R&B manchmal - aber nur manchmal - klingts ein wenig Brit-pop-ish, abgespacete Texte, manchmal könnte man die Musik sogar "Trip Hop" nennen, wenn man diesen ausgelutschten Begriff heute noch verwenden dürfte. Wer nun aber nun einen ganz neuen Musikstil erwartet wird enttäuscht sein - es macht einfach die Mischung aus, die recht frisch klingt. Ich will nun gar nicht auf der bereits bekannten Single "Clint Eastwood" herumreiten, denn es gibt noch viel bessere Stücke. Anspieltips: 'Tomorrow comes today'(das war im letzten Jahr die Vorab-e.p., in Deutschland, wir armen Suckers kriegen ja eh nie was aktuelles aus britischen Ausland mit, erst wenns ein Album von den Leuten dort gibt wacht man hierzulande auf...und das Album, seit 26.3.2001 über alle britischen Mailorder Stores zu bekommen, wird in Deutschland erst mit zweimonatiger Verspätung erscheinen...aber mir ist es egal wer mein Geld kriegt, DER Deal ist übern Tisch),weitere Anspieltips:New Genious, Sound Check. Nicht so spannend, sogar nervig finde ich die spanische Einlage auf 'Latin Simone' von Ibrahim Ferrer, aber bis auf ein paar weitere kleine Ausrutscher gilt obiges über die Platte Gesagtes.
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am 19. Mai 2005
Die Gorillaz, eine Band aus fiktionalen Figuren die Musik machen und das auch noch auf hervorragende Weise!
Hat man sich in die CD reingehört entfacht sie ein unglaubliches Potenzial an Wandlungsfähigtkeit, denn man entdeckt immer wieder neue Seiten der CD... Jeder Song untermalt eine andere Stimmung und reicht von melancholisch-traurigen zu voll relaxten, fröhlichen Songs!
Desweiteren enthält die CD so viele verschieden Musikstile, das es unmöglich ist, haargenau eine zu bestimmen... Die Musik ist aber Gitarrenlastig und oft mit Hip-Hop und starken Beats ergänzt!
Alles in allem ein Kunstwerk von vorne bis hinten!
Und das fängt schon ei der Band selber an...
Meiner Meinung nach is dies eine der expermentellsten und besten CDs die ich kenne, man hört und liebt sie!
Ich sag nur: "Kaufen lohnt!"
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