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Kundenrezensionen

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am 29. April 2006
Einer der besten Filme zum Thema Serienmörder der je gedreht wurde.

Der düstere und durchgestylte 80er-Jahre Look fasziniert.

Die Musik zum Film ist eine der besten die ich je gehört habe.

Anders als im "Schweigen der Lämmer" wird hier - da muss ich hier jemandem widersprechen - viel mehr aufs Psychologische eingegangen als im etwas platten Konkurrenzfilm. "Manhunter" war die erste Thomas Harris-Verfilmung und die bis dato beste. Selbst überzeugen!!!
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am 31. Juli 2011
Auch wenn die Verfilmung Schwächen hat, die Schauspieler nicht alle überzeugen und man den Film sicher etwas hätte kürzen können, gebe ich trotzdem vier Sterne.

Denn was diesen Film so herausragend und in meinen Augen empfehlenswert macht, ist die enorm kunstvolle Inszenierung. In ähnlichem Maße nur bei Mario Bava oder Dario Argento zu finden, werden Farben gezielt verwendet und in Szene gesetzt, um die morbide Stimmung zu transportieren. Jedes Detail stimmt und trägt zur eigenartigen Szenerie bei. Man hat den Eindruck, in einem Alptraum zu sein. Alles in diesem Film wirkt kalt und seltsam distanziert - sicherlich auch ein wenig dem Zeitgeist der 80er geschuldet - aber zum größten Teil bewusst als Stilmittel eingesetzt und deshalb auch nach fünfundzwanzig Jahren immer noch zeitlos. Untermalt wird dieser Film meist von einem simplen aber effektiven Synthie-Teppich, der ebenfalls seinen Beitrag zum Gesamtwerk leistet.

Dieser Film ist verstörend und in seiner ganzen Machart so weit vom üblichen Hollywood-Kino entfernt - es überrascht nicht weiter, dass er damals ein Flop war. Das Werk hätte auch zu David Lynch gepasst (der angeblich ja zunächst Regie führen sollte).
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am 21. Februar 2016
Der Film ist die erste Adaption der Geschichte um den manipulativen Kannibalen Hannibal Lector. Fünf Jahre, bevor Anthony Hopkins erstmals seine berühmte Lector-Darstellung ablieferte, hat Brian Cox, wie Hopkins ebenfalls ein Brite, bereits den intelligenten Massenmörder gespielt. „Blutmond“ kreist um die fieberhafte Jagd des FBI auf den „Great Red Dragon“; Dennis Farina spielt den Chefprofiler Jack Crawford, der für die Fahndung nach dem rätselhaften Serienkiller den genialen Profiler Will Graham (William Petersen) reaktiviert – ein Wettkampf zwischen psychpathischem Massenmörder und moderner Forensik entbrennt. Fans der Serie „Hannibal“ werden hier etliche bekannte Charaktere wiederfinden; gerade für sie lohnt sich der Film.

[gesehen im englischen Originalton]
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TOP 1000 REZENSENTam 8. März 2016
Michael Manns »Manhunter« (in Deutschland früher auch als »Blutmond« veröffentlicht) ist die Verfilmung von Thomas Harris’ Roman »Der rote Drache«, der wiederum der Vorläuferroman zu »Das Schweigen der Lämmer« ist. Manns Film kam 1986 heraus, also wenige Jahre vor Jonathan Demmes Mega-Erfolg »Das Schweigen der Lämmer« (1991), und blieb weitgehend unbeachtet.

Die ungleich geringere Wertschätzung, die »Manhunter« erfahren hat, ist ein wenig ungerecht, denn Mann hat hier durchaus einen sehr intelligenten Thriller vorgelegt. Demmes Film ist sicherlich vorzüglich und voller Finessen, doch er folgt insofern noch klassischen Hollywoodmustern, als er dem Zuschauer eine Identifikationsfigur anbietet. Manns Ansatz ist anders: Sein Blick hat etwas Klinisches. Kühl und distanziert beobachtet er das Verhalten der Figuren, einschließlich des vom FBI herangezogenen Profilers Will Graham.

Grahams Problem besteht darin, dass er seine Methode, sich in die Persönlichkeit von Serienkillern hineinzufinden, um den Preis eines Distanzverlusts praktiziert. Einen psychischen Zusammenbruch scheint er bereits hinter sich zu haben, weshalb er auch mit seiner Unterstützung zögert. Aber schließlich willigt Graham ein und wieder droht er auch auf das Monströse in sich selbst zu stoßen.

Mann arbeitet mit langen Einstellungen, oft als Halbtotale gefilmt. Der Zuschauer wird zum Beobachter ohne Identifikation. Unterstützt wird dies noch durch eine kühle Farbgebung und entsprechende Musik.

Fazit: Ein exzellenter und unterschätzter Thriller, der auch bereits Manns Leitthema der Professionalität als Lebensform berührt. Der Schluss – die allerletzten Szenen – kam mir ein bisschen arg konventionell vor. Nichtsdestoweniger ist Manns Film dem Remake »Roter Drache« (2003) von Brett Ratner deutlich überlegen.
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am 6. September 2015
Eine schöne 80ger-Variante des "Roter Drache"-Themas. Ich bin ein totaler 80ger-Film-Fan und nachdem hier Michael Mann Regie geführt hat, musste ich ihn einfach sehen. Man kann sich auf das freuen, was auch Miami Vice so erfolgreich gemacht hat: Düstere Stimmungen, besondere Kamerafahrten, geniale 80ger-Musik. Aber vorsicht: Wer ein Actionfilmfan des heutigen Kinos ist, sollte die Finger von diesem Film lassen: Hier gibt es keine hektischen Schnitte und pausenlose Actionszenen. Damals hatte Film noch ein bischen was mit Kunst zu tun. Es wird also viele Kosumenten geben, die dieses Werk als langweilig einstufen werden.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. August 2011
Detective Will Graham (William L. Petersen) war ein sehr erfolgreicher Profiler beim FBI, doch die letzte Jagd auf den lange gesuchten Serienkiller Hannbal Lecktor (Brian Cox) hat so starke traumatische Spuren hinterlassen, dass er für geraume Zeit in die Psychiatrie eingewiesen werden musste. Er quittiert seinen Job und zieht sich mit seiner Frau Molly (Kim Greist) und Sohn Kevin (David Seaman) zurück und führt ein ruhiges Leben in Florida.
Doch er wird gebraucht. Sein ehemaliger Boss Jack Crawford (Dennis Farrina) ist ratlos und verzweifelt, denn wieder treibt ein gefährlicher Serienkiller sein Unwesen. Intern wird der Unbekannte, der immer an Vollmond ganze Familien im Blutrausch auslöscht, Zahnfee genannt.
Wohl deshalb, weil seine Zahnabdrücke an einem der Opfer entdeckt wurden und er nicht gerade ein Vorzeigegebiß besitzt.
Ein besonderes Merkmal seiner Taten ist ein bizarrer Akt, denn er zerschlägt Spiegel und benutzt diese Scherben, um sie seinen Opfern in die Augen einzusetzen, damit er sich in ihnen sehen kann.
Nachdem Crawford seinen Trumpf ausspielt und Graham die Bilder der ermordeten Familien zeigt, entscheidet sich dieser zumindest mal seine Fähigkeiten in diesem Fall zur Verfügung zu stellen, denn Gefahr ist im Verzug. Der nächste Vollmond ist in 3 Wochen.
Will Graham verfügt über ein besonders psychologisches Geschick und kann sich in die Gedanken eines Mörders hineindenken. Er sieht die Dinge wie der Mörder, beginnt wie er zu denken und kommt schließlich so auf entscheidende Hinweise.
Doch Graham taucht sehr schnell wieder in seine Fähigkeiten ein und will seinen zur Strecke gebrachten, hoch intelligenten Serienkiller Hannibal Lecktor um Rat zu bitten, damit dieser ein Profil des kranken Geistes des neuen Serienkillers erstellen kann.
Der geisteskranke Häftling, der in der hochgesichterten psychiatrischen Abteilung eines Gefängnisses sitzt, hat allerdings noch eine Rechnung mit dem Profiler offen.
Derweil lernt der unauffällige und eher schüchterne Francis Dollarhyde (Tom Noonan) eine attraktive, blinde Frau (Joan Allen) kennen...
Michael Mann drehte "Blutmond" (Original: Manhunter) im Jahr 1986 und mit diesem Film trat erstmals der beliebteste Serienkiller der Filmgeschichte im Kino auf, die Rede ist von Hannibal Lector, seit 1991 in "Das Schweigen der Lämmer" durch die Darstellung von Anthony Hopkins weltberühmt geworden.
Es folgte "Hannibal" und "Roter Drache", letzter übrigens ein Remake des eher unbekannten Michael Mann Thrillers.
Wobei ich trotz Anthony Hopkins Präsenz in letztgenannten Film, die Variante von Michael Mann vorziehe.
Immerhin setzt Michael Manns Manhunter auf Authentizität und ist ein ehrlicher, wenig spektakulärer Film über den Beruf des Profilers. Während der Profiler heutzutage im Kino immer wieder als superintelligenter Held gegen das absolut Böse steht, enthüllt Michael Mann sehr plausibel auch die Seelennöte eines Menschen, dessen Aufgabe es ist, sich tagtäglich mit den wirren, bizarren, geisteskranken Gedanken von Psychopathen zu befassen - und stellt die Frage, inwieweit sich diese schwierige Arbeit auf die eigene Psyche, aufs Umfeld und nicht zuletzt auch existenziell auswirkt.
"Manhunter" ist visuell natürlich ein echter 80er Jahre Thriller, die brillante Optik ist bei Michael Mann sehr oft vorherrschend, noch dazu wenn hinter der Kamera ein Könner wie Dante Spinotti (LA Confidential, Heat, Der letzte Mohikaner) steht.
Spinotti war übrigens auch Kameramann für das Remake "Roter Drache".
Um ganz Meisterwerk zu sein, hat "Manhunter" jedoch ein gewisse Schwäche im Aufbau des Drehbuchs, denn hier werden 3 Geschichten erzählt, die eine von Profiler Graham, die zweite von der Rache Lecktors und die dritte zeigt die kranke Psyche eines Serienmörders, alle drei Teile sind natürlich eng miteinander verwoben, wirken aber manchmal etwas isoliert voneinander und hemmen so den Erzählfluss ein bisschen. Allerdings ist der gute Genrebeitrag durchgehend spannend....
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am 9. März 2003
Bei weitem die bessere Adaption des Buches - es gibt halt Filme, die sollte man nicht noch mal drehen (vor allem nicht allein aus dem Grund, eine Trilogie vervollständigen zu wollen, die bereits mit "Das Schweigen der Lämmer" ihren Höhepunkt gefunden hat).
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am 1. April 2006
Ich habe diesen Film - die Erstfassung des "Red Dragon" - erst kürzlich entdeckt und mir gekauft. Man kann ihn als durchaus gelungen betrachten; wenn ich auch finde, dass im Remake mit Edward Norton die verschiedenen Ebenen des Romans besser verarbeitet sind. Bei Michael Mann muss man sich vieles selber dazudenken. Ich werde den Eindruck nicht ganz los, als hätten 90 Minuten Filmdauer nicht überschritten werden dürfen.
Was ich nicht gut finde, ist die Tonqualität der deutschen Fassung - mono... Da hätte man sich schon 5.1 Dolby digital Stereo leisten dürfen, wie im englischen Original. Gott sei Dank gibt es Untertitel...
Trotz der Einwände - vier Sterne und Kaufempfehlung!!
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am 7. Dezember 2002
Almost Hitchcockian in is sterile horror - refrains from showing you the gore, rather lefts you imagination fill in the gaps. Stylisht Michael Mann (Miami Vice director and a perfection in the Hitchcock school of doing some of the camera work yourself) shows the visions from the same source material can be so different. Manhunter is from the Thomas Harris Book 'Red Dragon' the prequel, if you will, to the Silence of the Lambs, also by Harris. It is so interesting to view both films together and see the contrasts. Manhunter has a male, William Petersen, as FBI's fey tracker, while Lamb's focus is female through Jody Foster. Lambs is so dark, brooding and dank, you think of bad 1950's mad scientist movies, while Manhunter is blinding awash in light. Compare the cells of the different version of Lector. Hopkins is house in a madhouse basement, where shadows are deep and bogeymen lurk just out of sight...Brian Cox's lector is in a pure white cell, white pants and TV shirt, so clean and sterile it evokes the slightly nauseating sense of antiseptic hospitals. Hopkins' keeper is the kindly blackman, Benny; Cox's 'step back or I'll mace you in the face' redneck. The polarisation of these films is nearly endless, and yet both are so on target in achieving their aim.
Which do I prefer? Hard to say, but I think in repeated watching that Manhunter edges out Lambs. Mann 'paints' his movie in imagery that is so evocative, so compelling, but in a less is more manner that cause many to put him down as all style but no substance. I have never bought that. Anyone can watch "Evan" episode of Miami Vice or "Out Where the Buses Don't Run" and see there are so many layers to a Mann production - but it is for YOU to find the many textures and nuances. If you don't, it's your loss.
Manhunter just get better and better with age, and is a sheer treat on DVD.
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am 25. Juli 2002
Ich habe das Buch "Roter Drache" gelesen und bin deshalb auf Manhunter aufmerksam geworden. Zuerst gab es in Deutschland weder die DVD noch das Video zu kaufen, und genau deshalb war die Vorfreude so riesig als ich das Video in den Recorder schob. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht! Es entseht auf alle Fälle eine Riesenspannung und der Drang, ihn weiterzusehen. Jedoch wird in Manhunter nur die Handlung von "Roter Drache" gezeigt, die Phantasien und die Psychen wenig ausgemalt. Und der Schluss ist in Bezug zum Buch komplett verändert, mir kam es so vor als ob der Regisseur keine Lust mehr hatte den Film ordentlich zu Ende zu bringen. Im Buch wurde die Zerissenheit von Francis Dollarhyde mit dem roten Drachen in ihm ausführlich geschildert, in Manhunter sieht man nur kurz das Bild an der Wand hängen. Auch die Dinge mit Symbolcharakter, wie z.B. das Gebiss, der Rollstuhl, das Hanteltraining und das Töten von Haustieren fehlen.
Aber trotzdem gebe ich 4 Sterne, weil bis auf den Schluss der Film eine Sannung im Bauch erzeugt, die man auch mit mehrmaligem Sehen nicht stillen kann.
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