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5.0 von 5 Sternen
Beste Weitwinkel-Zoom Optik, die Nikon zu bieten hat !, 31. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
PRO: Sehr gute Schärfe auch in den Randbereichen, bereits bei offener Blende, überragend ab Blende 5,6. Extrem schneller, leiser und akkurater AF dank SWM (Silent Wave Motor). Sehr gute Farbtreue und –Brillanz. M.E. nahezu verzeichnungsfrei. Bei Verwendung eines Slim-Filters Vignettierungsfrei, allerdings Abblendung auf mindesten 5,6 erforderlich. Beeindruckend solide gebaut, sehr angenehmes Finish, griffige Einstellringe, gute Ergonomie, liegt bombenfest in der Hand. Zoomring läuft sehr geschmeidig und akkurat, manuelles Scharfstellen sehr angenehm und zielgenau, Scharfstellring läuft leicht und geschmeidig, hat kein Spiel. 77mm Filtergewinde (Standard für professionelle Objektive). Auch digital empfehlenswert (D70, D200), allerdings mangelhaft auf der D100 (hab´ leider keine erklärung dafür) CONTRA: Konnte beim besten Willen keine finden, außer vielleicht dem Preis. Aber in diesem Lichtstärkenbereich gibt es kaum ein 17-35, das dem Nikon ebenbürtig wäre, sehr wohl aber etwas lichtschwächere Optiken, auch von Fremdherstellern . EMPFEHLUNG: Auf jeden Fall eines der besten Optiken, die Nikon jemals produziert hat. Für den professionellen Bereich auf jeden Fall ein Kauf-Tipp. Für mich eines der meistgebrauchten Objektive, auch und gerade auf längeren Reisen. Wer allerdings nicht so tief in die Geldbörse greifen möchte kann durchaus guten Gewissens das weniger lichstarke Nikon 18-35 oder das Tamron 17-35 nehmen. Weniger Lichtstärke ist im Weitwinkelbereich verschmerzbar. Auch den SWM braucht man in diesem Bereich nicht unbedingt. Eine vernünftige Rechtfertigung, das teure 2,8 dem weniger lichstarken Pendant vorzuziehen, gibt es nicht, aber wer es einmal in der Hand hatte will kein anderes mehr.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
optisch und technisch 1A, 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
Auch wenn das 17-35mm schon einige Jahre auf dem Buckel hat, spielt es immer noch in der Profiliga ganz vorne mit. Ich stelle die Rezension für alle diejenigen ins Netz, die sich mit dem Gedanken spielen, diese Optik jetzt gebraucht (=bezahlbar) zu erwerben. Verarbeitung: Dieses Objektiv ist durch und durch massiv und solide verarbeitet. Es wackelt nichts, und kein Ring hat Spiel. Haptik: Es wurden alle beanspruchten Teile aus Metall gefertigt und die Teile, die aus Kunststoff sind, machen dennoch einen hochwertigen Eindruck. Optik (getestet an der D-700 im Vollformat): 17mm: sichtbare, aber noch tolerable Verzeichnung. Bei Blende 2,8 in der Bildmitte sehr scharf, in den äußeren Bildecken durch Koma weich und leicht unscharf, ab Blende 5,6 gleichmäßig scharf über das ganze Bildfeld. 20mm: noch ganz leicht sichtbare Verzeichnung, von der Schärfe her wie bei 17mm. 24mm: praktisch Verzeichnungsfrei. Bei Blende 2,8 nur noch in den ganz äußersten Bildecken leichte Unschärfe (etwas für Pixelzähler), ab Blende 5,6 gleichmäßige Schärfe über das ganze Bildfeld. 28mm: praktisch verzeichnungsfrei. Blende 2,8 kann bereits als Arbeitsblende verwendet werden, ab Blende 4 über das ganze Bildfeld superscharf. 35mm: leicht sichtbare Verzeichnung, aber tolerabel. Ab Blende 2,8 überall gleichmäßig scharf. Vignettierung: Zwischen 17 und 24mm bei Blende 2,8 und 4 leicht sichtbar, ab 5,6 praktisch vignettierungsfrei. Ab 28mm schon bei voller Blende sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Streulichtempfindlichkeit: Auch ohne Sonnenblende nur sehr geringe Neigung zu Streulicht. Fazit: Wenn nicht nur Testtafeln fotografiert werden, dann ist das Objektiv schon bei voller Öffnung am FX-Sensor uneingeschränkt verwendbar. Nikon ist hier ein großer Wurf gelungen, der meines Erachtens auch durch das neue 16-35er nicht adäquat zu ersetzen ist. Übrigens: Dieses Objektiv besitzt noch einen Blendenring, also ideal für allen Analogfreaks (F2, F3, FM2...)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Anspruchsvoller Digitalklassiker, 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
Keine Neuerwerbung, sondern gebraucht! Nachdem ich auf das Vollformat von Nikon umgestiegen bin, musste ich unbedingt ein neues Standardobjektiv anschaffen. Die große Frage war nur: Welches?? Das es ein semiprofessionelles bis professionelles Objektiv sein sollte, war das Einzige, was fest stand. Ich bevorzuge grundsätzlich Festbrennweiten, jedoch als Standard gern ein Zoomobjektiv. Ich fotografiere viel im Weitwinkel, deshalb war die Überlegung ein Zoom von ca. 18-50 mm Brennweite. 6 Monate haben Probe und Recherche gedauert und mir wurde klar, es darf auf keinen Fall zu schwer sein. Ein gutes handliches Gewicht mit einer ausgewogenen Balance zu meiner D700. Das 14-24 mm ist ein Traum. Tolles Objektiv mit hervorragenden Leistungen. Es ist aber nicht nur schwer, sondern leider auch sehr kopflastig. Zudem ist der Brennweitenbereich für mich zu klein und doch eher speziell. Das 24-70 mm ist eigentlich zu viel (...bis 70 mm) und vor allem genau wie das 14-24 mm, viel zu schwer. ich meine: Nicht das man es nicht tragen kann (Bin ein Mann 188 cm, sportlich), aber es schränkt etwas im täglichen Umgang ein. Man verschmilzt nicht so leicht mit seiner Kamera. Andere Objektive von Nikon in diesem Bereich hatten dann entweder nicht die richtige Brennweite oder einfach nicht die robuste Qualität. Dann schlug die Stunde des AF-S 17-35 mm 2,8! Allgemein: Für mich liegt es bestens in der Hand. Mit 745g noch gut im Rahmen (vergleichbare Festbrennweiten ca. 520-645g, wie das 24mm 1,4 oder 35mm 1,4) . Es handelt sich bei dem 17-35 um eine robuste Ganzmetallvariante, selbst der Filterring ist aus Metall. Es verfügt, für Inhaber analoger Kameras, über einen Blendenring!! Es wird noch heute produziert und man kann es neu kaufen, auch hier bei Amazon für über 1.900,00 EUR. Ich habe es gebraucht erstanden, ein gutes Exemplar für etwa die Hälfte. Es gibt auch viele äusserlich nicht mehr so schöne Exemplare des 17-35 mm, dabei ist das Alter unerheblich. Der Zustand ist entscheidend. Ich kann deshalb nur empfehlen, bei einem Händler zu kaufen, mit Garantie! Abbildungsleistung: Nach einer Eingewöhnungszeit bin ich voll zufrieden. Wie jedes Weitwinkel hat auch das 17-35 mm seinen Einsatzzweck, den man erstmal kennen lernen muss. Zum Beispiel Fotos im Gegenlicht zeigen kaum Streulicht, auch OHNE Gegenlichblende. Die Bilder sind klar, kontrastreich und scharf. Die Vignettierung viel mir bei 17 mm bei bestimmten Motiven schon auf, ist aber entsprechend korrigierbar. Die Verzeichnung ist naturgemäß bei 17 mm am Stärksten, aber auch nicht ungewöhnlich. (Näheres: siehe die Seite von Ken Rockwell dazu). Technisch: Das robuste Metallobjektiv verfügt über ED Glas, asphärische Linsen und neun Lamellen. Es ist also auch heute noch ziemlich auf der Höhe der Zeit (Erscheinungsdatum 1999). Zoomring und Fokussierring laufen auch bei meinem gebrauchten Exemplar noch sanft und haben kaum "spiel"! Der Autofokus ist wirklich blitzschnell und extrem leise. Zudem sehr, sehr ziel- und treffsicher. Die Gegenlichtblende (aus Kunststoff) rastet exakt ein. Ich würde das AF-S 17-35 mm wohl nicht ganz neu kaufen, da es für den hohen Preis auch Objektive gibt, die ähnlich robust sind aber eben eine Objektivrechnung neueren Datums bieten. Das Objektiv deshalb als Kompromiss zu sehen, ist aber auch falsch, da es insgesamt mit seinen Leistungen absolut überzeugen kann! Als gebrauchtes Objektiv ist es also meine absolute Empfehlung. Das ist auch der einzige Grund warum ich es mit 4 Sternen, statt mit 5 Sternen beurteile.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erstklassiges Super-WW für Analog+Digital, 4. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
Das 17-35/2.8 setze ich nun schon seit etlichen Jahren sowohl als Super-WW für analog als auch als Standard-WW für digital ein. Besonders hervorzuheben sind die hervorragende Verarbeitung und die äußerst stabile Metallfassung. Der AF ist bekanntermaßen schnell und leise. Für mich viel wichtiger ist aber eine erstklassige Abbildungsqualität. Schärfe und Brillanz sind hier besonders gut und m.E. nach wie vor unerreicht. Bereits offen sehr gut, abgeblendet nochmal gesteigert. Alles in allem eine Spitzenoptik. Nachteile? Schwer, teuer, groß.
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5.0 von 5 Sternen
Eine Traumoptik an der D800, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
Ich schreibe diese Rezension, weil die bisher hier niedergelegten entweder noch aus Analogzeiten stammen oder das optische Verhalten an niedriger auflösenden bzw. DX-Kameras beschreiben. Ich nutze die Optik mit der D800 und es ist natürlich eine spannende Frage, ob das 2,8/17-35, das 1999 in die auslaufende analoge und die beginnende Digitalära geboren wurde, noch das Zeug hat, anständige Ergebnisse mit dem Auflösungsweltmeister zu produzieren. Kurze Vorabantwort auf diese Frage: Jawohl, es hat das Zeug und die Ergebnisse sind mehr als nur "anständig". Die Frage für mich war, welches WW-Zoom beschaffen für das Vollformat. Meine gute alte Festbrennweite 2,8/20 ist zwar schön klein, aber insbesondere für meine Stadterkundungen viel zu unflexibel. Im DX-Format habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem rasiermesserscharfen und optisch m.E. gegenüber dem gleichartigen Nikkor besseren Tokina 4/12-24 (Version I, die schärfer zeichnet als die Version II !). Also lag für FX das Tokina 4/17-35 nahe, das auch zum portemonaiefreundlichen Preis verkauft wird. Die Auswertung der bisher dazu vorliegenden Testberichte und Meinungen im WWW weckte bei mir jedoch einige Zweifel, ob es die Güte seines DX-Pendants an der D800 erreichen würde. Endgültig aus dem Rennen fiel es jedoch, als ich entdeckte, daß es mit einem 82er Filtergewinde kommt, denn so ein dickes Objektiv bekommt man nur mit unendlichem Gewürge in eine schmale Messengertasche, die ich für Stadtbummel bevorzuge (mit dicken Taschen bleibt man in Museen und engen Locationen immer hängen). Da Nikons 2,8/14-24 ( Größe, Bauform, Gewicht, Brennweitenbereich) für mich nicht in Frage kam, Tokinas 2,8/16-28 (dto.) ebenfalls nicht, blieb eigentlich nur noch das Nikon 4/16-35VR. Dachte ich. Dieses Nikon ist sicher mit seinem VR ein attraktives Angebot. Gestört hat mich die Baulänge, die für meine Städtetouren iVm den dafür vorgesehenen übrigen Objektiven eine neue Tasche erforderlich gemacht hätte. Außerdem hätte ich für schwachlichtige Situationen mit beweglichen Objekten (z.B. Weihnachtsmärkte) außerdem noch eine lichtstarke WW-Festbrennweite anschaffen müssen. So kam ich auf den Veteran 2,8/17-35 von Nikon, der von den 3 Nikon-FX-WW-Zooms (ich zitiere photozone) "probably combines most advantages into a single product". Das Objektiv ist von der Verarbeitungsqualität weit jenseits von Gut und Böse - so einen massiven "Panzer" findet man ansonsten nur noch bei den langbrennweitigen Rohren. Das resultiert dann in einem kaum mehr als reisefreundlich zu bezeichnenden Gewicht von 745g, allerdings auch in einer sich stark nach vorne verdickenden Bauform, die ich zurückhaltend als nicht optimal grifffreundlich bezeichnen möchte. Insbesondere die die Linse unterstützenden Finger möchten den Zoom immer am Entfernungsring verstellen. Hier wäre die Anordnung der Ringe wie man sie von Amateurzooms kennt (Zoomring vorne, Entfernungseinstellung hinten) besser handhabbar. Damit endet das Gemecker, denn was danach kommt, ist nur noch die reine Freude. Der AF ist blitzschnell, geräuschlos und immer absolut auf dem Punkt. Die Farbwiedergabe ist hochgradig neutral, Vignettierung: Fehlanzeige. Die Schärfe ist umwerfend. Selbst bei Offenblende ist der Schärfeeindruck ganz hervorragend und nur in den alleräußersten Ecken macht sich minimale Unschärfe breit. Ich muß allerdings gestehen, daß dieses Objektiv - von einem Optikfreak getestet - das beste aus einer Dreierserie war. Jenseits der Offenblende ist ohnedies alles eitel Freud' und Sonnenschein. Die optischen Ergebnisse sind schlichtweg eine Wucht! Anmerkung zur Klarstellung: Ich nutze die exzellenten JPGs der D800 mit Einstellung der Vignettierungs- und Verzeichnungskorrektur und betrachte meine Fotos auf einem 27"-Mac ohne 300%-Vergrößerungsstufe - wer's anders macht, mag vielleicht noch ein Haar in der Suppe finden. Fazit: ich bin sehr glücklich mit diesem alten Schätzchen, erspare mir auch die zusätzliche Anschaffung des ansonsten vorgesehenen 1,8/28 und fange sogar an, mit dem WW-Zoom Landschaften zu fotografieren (vordem fingen Landschaften bei mir erst mit -umgerechnet- 24mm Brennweite an). Wie ich einer Meldung von NikonRumors entnahm hat sich Nikon in den USA ein 2,8/17-35 VR patentieren lassen, das wir dann vielleicht in einem Jahr erwarten dürfen. Die Attraktion dieses Brennweitenbereichs mit Lichtstärke 2,8 ist also ganz offensichtlich gegeben; auf den Preis und die Leistung darf man gespannt sein. Ein VR würde natürlich noch eine zusätzliche Nutzungsdimension hinzufügen. Bis dahin oder vielleicht auch noch darüber hinaus werde ich mit Freude mit dem jetzigen Nikon 2,8/17-35 fotografieren!
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5.0 von 5 Sternen
den Preis wert, 16. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
verwende dieses Objektiv seit ca. 3 Jahren auf meiner FinePix S2 Pro hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen und bin von der Schärfeleistung schlechtweg begeistert. Die Ausdrucke mache ich vorwiegend auf A3+.
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Nikon 17-35/2,8, 10. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 17-35mm 1,2,8D IF-ED Objektiv inkl. HB-23 (Elektronik)
ich glaube, Nikon hat die Entwicklung verschlafen: Das so hoch gelobte 17-35 / 2,8 ist nicht ein besonderes weichzeichnendes Objektiv sondern meiner Meinung nach ein besonders unscharf zeichnendes Objektiv. Es ist seinen Preis von rund 2000 Euro nicht wert. Auch wenn Nikon selbst etwas anderes behauptet. Ich ärgere mich jeden Tag, wenn ich das Teil in die Hand nehme.
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