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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Linse für Genussfotografen
Rein nüchtern betrachtet ist die Nische für das gute alte 1:2/35 mm D recht klein geworden. Es wird von allen Seiten in den Zange genommen bzw. in Frage gestellt:
- für reine DX-Fotografen gibt es das DX 1:1,8/35 G, das deutlich günstiger und zugleich auch noch schärfer (bei Blenden < 5.6) ist. Daneben gibt es auch noch das DX 40 mm Micro,...
Veröffentlicht am 18. März 2013 von Thomas BTF

versus
71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Alternative zum 1,8/35DX?
Fast alle DX-Fotografen beschäftigen sich, wenn sie sich eine "Normalfestbrennweite" zulegen wollen mit dem 1,8/35 DX; das in seinem Schatten stehende und seit 1988 mit unverändertem optischen System auf dem Markt befindliche AF 2/35 wird durch das Erscheinen des neuen AF 1,4/35 G weiter an Zuspruch verlieren. Zu Recht oder zu Unrecht? Hier zur...
Veröffentlicht am 25. Januar 2011 von Katze Grelly


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Linse für Genussfotografen, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Rein nüchtern betrachtet ist die Nische für das gute alte 1:2/35 mm D recht klein geworden. Es wird von allen Seiten in den Zange genommen bzw. in Frage gestellt:
- für reine DX-Fotografen gibt es das DX 1:1,8/35 G, das deutlich günstiger und zugleich auch noch schärfer (bei Blenden < 5.6) ist. Daneben gibt es auch noch das DX 40 mm Micro, das ebenfalls noch günstiger ist - nicht ganz so lichtstark aber dafür ein waschechtes Makro.
- für Fotografen mit Einsteigermodelle funktioniert es nur ohne Autofokus
- stolze Besitzer einer D800 oder auch D600 werden dieses Objektiv nicht lieben, weil die Auflösung (vor allem offen und/oder am Rand) nicht mehr ganz zeitgemäß ist
- bei statischen Motiven ist bezüglich Verwackelgefahr jedes Zoom-Objektiv (zumindest mit 2.8er Lichtstärke) deutlich überlegen, weil das 35er keine Stabilisator hat (wie auch fast keine andere Festbrennweite)

Optimal ist diese Linse dagegen für
- Besitzer der D700 oder einer der D3-Varianten sowie nat. der analogen F3/F4
- kompromissbereite Besitzer von D600 und D800 (das 1.4er ist schon extrem teuer und gerade bei Portraits ist Schärfe nicht alles)
- DX-Fotografen, die sich den Weg zum Vollformat offen halten wollen (und lieber fotografieren als Auflösungscharts vergleichen)
- actionreiche Motive bei wenig Licht
- Leute, die nur mit einer Linse los ziehen wollen und dabei unauffällig bleiben wollen (Street) oder wenig Gewicht schleppen wollen (Bergtour)
- (Ganzkörper-)Portraits in Innenräumen, wenn ein 50er wegen Platzmangel oft zu lang ist
- Fotografen, die die Linse auch an Canon (mit Adapter) oder mit Balgengerät oder Zwischenringen nutzen wollen (dann scheiden die neueren G-Linsen aus, da diese keinen Blendenring besitzen)
- Leute, die gerne ihre Objektive wechseln und Festbrennweiten lieben

Ich verwende das Objketiv auch gerne für das Stitchen von Panoramen (z.B. vom Berggipfel aus), bei Blende 5,6 ist schärfemäßig mind. so gut wie das 1,4er oder das DX.
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Alternative zum 1,8/35DX?, 25. Januar 2011
Von 
Katze Grelly - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Fast alle DX-Fotografen beschäftigen sich, wenn sie sich eine "Normalfestbrennweite" zulegen wollen mit dem 1,8/35 DX; das in seinem Schatten stehende und seit 1988 mit unverändertem optischen System auf dem Markt befindliche AF 2/35 wird durch das Erscheinen des neuen AF 1,4/35 G weiter an Zuspruch verlieren. Zu Recht oder zu Unrecht? Hier zur Entscheidungsfindung ein Vergleich von AF 2/35D und AF-S 1,8/35 DX:

Folgende Positiva sind für das 2/35 zu verzeichnen:
- Auffälligste Eigenschaft des 2/35 gegenüber dem 1,8/35DX ist sicherlich die Einsatzmöglichkeit nicht nur an DX-Kameras, sondern auch an analogen und digitalen Vollformatkameras. Bei einem "gemischten" Kamerapark oder wenn man sich die Vollformatoption offenhalten möchte, macht daher das 2/35 mehr Sinn als das 1,8/35DX.
- Das 2/35 hat kleinere Gehäuseabmessungen als das 1,8/35DX und lässt sich daher oft noch in eine Ecke der Kameratasche quetschen, in das das 1,8/35DX nicht mehr hineinpasst.
- Das mit Spindelantrieb ausgestattete 2/35 fokussiert schneller als das AF-S-angetriebene 1,8/35DX (Kameragehäuse mit mechanischem AF-Antrieb vorausgesetzt - sonst ist Handbetrieb erforderlich).
- Das 2/35 ermöglicht einen größeren Abbildungsmaßstab als das 1,8/35DX (25 statt 30cm Mindestabstand) und ist damit schon fast ein "halbes Makroobjektiv", was sich durch Einsatz des PK11A noch verstärken lässt.

Nachteilig beim 2/35 ist seine relativ weiche Abbildung bei Offenblende insbesondere im Randbereich gegenüber dem offen schärferen 1,8/35DX; um eine Blende geschlossen sind die Abbildungsleistungen beider Objektive in der Praxis vergleichbar. Die 1/3 LW höhere Lichtstärke des 1,8/35DX gegenüber dem 2/35 fällt hingegen angesichts der High-ISO-Performance der heutigen DX-Kameras überhaupt nicht ins Gewicht. Wem es bei dieser Brennweite kompromisslos auf Lichtstärke ankommt, der sollte zu dem leider sündhaft teuren AF-S 1,4/35G greifen, zumal mit dieser Lichtstärke die Gestaltungsmöglichkeiten besser als mit beiden anderen 35ern sind. Wer jedoch nicht 1 1/2 "Riesen" für die lichtstarke Normalbrennweite ausgeben will und wem es vorrangig auf diese Gestaltungsmöglichkeit ankommt (Nikon bewirbt das 1,8/35DX mit dieser Gestaltungsmöglichkeit), dem sei das AF-S 1,4/50G wärmstens ans Herz gelegt, mit dem sich mit DX-Kameras besser gestalten lässt als mit allen drei 35ern - und das zum überschaubaren Preis (s. hierzu auch meine Rezension zum 1,4/50G (*****) bei Amazon).

Das praktische kleine AF 2/35(D) erhält von mir 4 Sterne wegen seiner universellen Verwendbarkeit; 1 Stern Abzug gibt es für die weiche Offenblende (zur Bewertung s. auch letzter Absatz). Der höhere Preis des 2/35 gegenüber dem 1,8/35DX ist dem größeren Bildkreis und daher der universelleren Verwendbarkeit geschuldet und somit kein Mangel.

Nachsatz: Die oben genannten Abbildungseigenschaften wurden mit Nikon D200 und Fuji S5pro ermittelt. Für die inzwischen erschienenen 16,2 Mio. Pixel DX-Kameras gilt das insgesamt positive Urteil bezüglich der Abbildungsleistungen des 2/35 nur noch eingeschränkt. Hier kann es bei der Auflösung - insbesondere im Randbereich - dem 1,8/35DX nicht mehr das Wasser reichen! Wer für diese Kameras ein 35er sucht, das auch im Vollformat verwendbar ist, sollte zum (leider sehr viel teureren) 1,4/35 greifen. Für die Abbildungsleistung des 2/35 an den 16,2 MP APS-C-Sensoren kann man nur mehr 2-3 Sterne geben!! Ich habe daher meine Bewertung auf großzügige 3 Sterne korrigiert.

2. Nachsatz für FX-Shooter: Wem das 1,4/35 für seine Vollformat-Kamera zu teuer ist, dem rate ich inzwischen (jedenfalls für die höher als 12 MP auflösenden Kameras) nicht mehr zum 2/35, sondern zum vergleichsweise spottbilligen 1,8/35 DX(!). das hochauflösend ist und im Bereich der großen und mittleren Öffnungen nur eine leichte Eckenvignettierung im Bild hinterläßt, die in der Software beseitigt werden kann, bei Blenden ab 11 schwarze Ecken, so daß ca. 38 mm Brennweite nutzbar sind. Besitzer der D800 haben eine besonders komfortable Lösung, indem sie ihre Kamera auf das 1,2er Crop-Format einstellen. Sie bekommen dann mit dieser DX-Linse eine blitzsaubere 24-MP-Datei mit 42mm Brennweite. Das erspart auch gleichzeitig das 50er-Objektiv!

3. Nachsatz: Inzwischen ist das AF-S 1,8/35G FX erschienen, was die Betrachtungsweise grundlegend ändert. Danach ist für FX-Fotografen, sowie für FX- und gleichzeitig auch DX-Fotografen die unbedingte Empfehlung, sich das optisch ausgezeichnete neue Objektiv näher anzusehen (s.a. meine diesbezügliche Rezension: *****). Für DX-Fotografen, die nicht planen in absehbarer Zeit auf FX umzusteigen, ist das preiswerte und gleichwohl sehr gute AF-S 1,8/35G DX die richtige Wahl. Und wer sollte sich nun noch für das alte, vergleichsweise preiswerte (gemessen am neuen -FX) AF 2/35 (D) interessieren, das im übrigen, weil es seit 1988 produziert wird, ohne Mühe gebraucht und sehr günstig erhältlich ist? Derjenige, der ein von den Abmessungen sehr kleines, insbesondere gebraucht sehr preiswertes, vollformattaugliches 35er sucht und dabei nicht oder nur selten auf die schärfemäßig schwächeren Anfangsöffnungen angewiesen ist.
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Normales Weitwinkel, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Das 35er wird schon lange nicht mehr als echtes Weitwinkel angesehen, weil es vielfach als Standardobjektiv eingesetzt wurde und auch heute noch bei den digitalen Kompaktkameras häufig als kürzeste Brennweite (bezogen auf Kleinbild) dient. Auf der Suche nach einem lichtstarken und kompakten Normalobjektiv mußte ich feststellen, daß die 50er - bedingt durch den kleineren Sensor im APS-C-Format - an meiner D200 schon in Richtung Portraittele gehen. Ich entschied mich deshalb für das klassische 35mm-Nikkor. Hat es beim Kleinbildfilm einen Bildwinkel von 62°, so bleiben beim Nikon-DX-Format noch 44° übrig. Zum Vergleich: das 50mm bietet beim Kleinbild sogar 46°, das Mikro-Nikkor 55mm liegt bei 43°.
Positives kann ich an diesem Nikonobjektiv festhalten: nur eine geringe, kaum sichtbare, tonnenförmige Verzeichnung; im DX-Format keine Abschattung in den Ecken dank des großen Bildkreises; Nahgrenze von nur 25cm (aber ohne CRC-Ausgleich); schneller Autofokus (kein AF-S!); Blendenskala von 2 bis 22; klassisches Nikkor mit hoher Abwärtskompatiblität; leicht abgeblendet als optisch gut bis sehr gut zu bezeichnen; hochwertige Verarbeitungsqualität - wer darauf Wert legt: es ist "Made in Japan"; klein und leicht bei hoher Lichtstärke; geringe Gegenlichtempfindlichkeit auch ohne Sonnenblende; Filtergewinde 52mm identisch mit vielen anderen Nikkoren.
Was nicht so schön ist: die Sonnenblende wird in das Filtergewinde geschraubt, der Einsatz von Filtern könnte sich somit etwas schwieriger gestalten: entweder Blende oder Filter (vermute ich mal, habe z.Zt. keine Filter = 52mm zum Ausprobieren), wegen der geringen Gegenlichtempfindlichkeit kam man aber auch auf die Blende verzichten. Beim Einsatz dieses Objektives an einer digitalen Spiegelreflexkamera muß in jedem Fall berücksichtigt werden, daß es nur für analoge Kameras gerechnet wurde. Je nach Kameramodell und Aufnahmesituation wird man möglicherweise einen Abfall der Auflösung zum Bildrand hin feststellen können.
Wer eine handliche Festbrennweite sucht, die egal ob analog, DX- oder FX-Format, in etwa dem "normalen" Sichtfeld des menschlichen Auges entspricht, ist mit dem AF-D Nikkor 2/35 gut bedient - auch wenn man es nicht zu dem Discountpreis des 1,8/50 bekommt.

Nachtrag: Auch an der D300 macht das 35er eine gute Figur. Bei Nahaufnahmen ( 0,25 - 1,00m ) mit offener Blende erhält man mit diesem Nikkor in der Bildmitte eine gute Schärfe mit einem gefälligen Bokeh im Hintergrund, bei Blende 4 steigt der Bereich der Schärfentiefe schon sichtbar an und das schöne Bokeh ist futsch. Auch sonst gute Eignung für fast alle Bereiche von Available light bis Reise/Landschaft/Architektur. Für mich das Standardobjektiv an der D300 und fünf Sterne wert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldtimer an D600 - Macht das Sinn?, 16. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Der Empfehlung anderer Rezensenten für FX-Anwender, besser das 1.8er DX Objektiv an einer FX Kamera zu verwenden, kann ich nicht folgen.

Ich besitze eine D600, ich besitze das 1.8er DX Objektiv seit längerem und seit kurzem auch dieses 35/2.0er.

Für mich ist es durchaus ein spürbarer Unterschied, wenn ich von meinen 24 MP durch umschalten auf den DX-Modus nur noch 10 MP habe. Das mag für viele Anwendungen reichen, aber ich bin damit nicht zufrieden, wenn ich über 50% meiner Pixel einfach so "wegwerfe".
Wofür kaufe ich mir denn eine 24 MP Kamera? - Doch nicht, um 10 MP Bilder zu machen!

Ich bin mit dem 35/2.0 im Augenblick sehr zufrieden, da es alle meine Anforderungen weitgehend erfüllt:
- es ist klein und leicht
- es ist sehr solide gebaut
- es ist relativ günstig (im Vergleich zur einzigen anderen 35 mm FX Festbrennweite von Nikon, oder der Alternative von Sigma)
- und es macht schöne Bilder

Sicher ist es optisch nicht auf dem neusten Stand, aber hey - als das Objektiv auf den Markt kam war es "gut" oder wenigstens "gut genug" auch für Dia-Aufnahmen, die etwa auf der Leinwand die Auflösung einer DSLR mit 24 MP erreichten (wenn man 24 MP mit 300 DPI ausdrucken würde). Und da hat niemand gemeckert!

Die Vignettierung und die Randunschärfe bei offener Blende sind bei Portraits oder anderen Freistellungsversuchen sowieso kein echter Störfaktor. - Da will man ja sowieso lieber ein "Bokeh" haben...

Für mich ist das Objektiv ein echter kleiner Geheimtipp. Meine 50er Objektive haben - für meinen Geschmack - für den "Always on" Betrieb zu viel abgeschnitten. Das 35er kommt meinem Sehverhalten näher. Ich vermute, es wird mein neues "Always on" Objektiv werden.
Kein Vergleich zu den 1.4er "Glasbausteinen" von Sigma mit 50 und 85mm! - Diese haben zwar vielleicht eine bessere Bildqualität, aber dafür sind sie dreimal so groß und doppelt so schwer. Und wer will denn schon bei "Streetfotografie" so ein Kanonenrohr auf sich gerichtet sehen?

Umgekehrt, verwendet man dieses Objektiv an einer DX Kamera, nutzt man sowieso eher den "Sweet Spot" dieses alten Objektivs aus, so dass man es auch relativ beruhigt an einer DX-Kamera einsetzen kann.

Wer seinen Fotos einen eher "klassischen" Touch verleihen möchte, kauft hier ein ganz spezielles "Bonbon". CAs und die Verzerrungen lassen sich durch moderne Software problemlos wieder herausrechnen, so dass man unterm Strich ein sehr spezielles und schönes Objektiv für "Streetfotografie" erhält. - Gerade auch an einer D600...

Aber das sind ganz individuelle Ansichten. Kann jeder halten wie er mag. :-)

Zu meiner Wertung: Ja, das Objektiv hat seine Schwächen. Deswegen würde ich ihm eigentlich eher nur 4 Punkte geben wollen. - Aber andererseits ist es für meine gewünschten Einsatzzweck quasi konkurrenzlos und das zu einem vertretbaren Preis. Und wegen des Preis-Leistungsverhältnis bekommt es dann von mir doch volle 5 Punkte.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakter, leichter und robuster Klassiker mit Charakter, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Das 35/2 gehört schon jetzt zu den Klassikerobjektiven (Einführung 1989) und wurde für das Vollformat entwickelt.
Der Aufbau ist einfach, ohne Motor und resultiert nicht nur in einer geringen Baugröße, sondern ebenso in einem niedrigen Gewicht.

Die Abbildungsleistungen sind an Vollformat (Klassisch Film und der D700) bei Offenblende gut und werden ab Blende 5.6 sehr gut. Gerade im unteren Blendenbereich lässt sich das Objektiv kreativ einsetzen und erlaubt ein schönes Spiel mit der Tiefenschärfe. Blumenfotografie gelingt z.B. sehr gut. Das Objektiv hat hier beinahe Makrofähigkeiten. An DX hat man quasi ein Normalobjektiv. Da ich alle Systeme einsetze, ist das 35/2 universell einsetzbar. Der Focus sitzt schnell und genau - besser als bei manchen AF-S Objektiven. Wenn man manuell Fokussieren will, muss man jedoch an der Kamera auf M stellen eine M/A funktion gibt es nicht.

Leider sterben diese Objektive langsam aus, denn der Motor muss nun in das Objektiv wandern, anstatt in die Kamera. Dazu muss es möglichst kompliziert werden, damit das Objektiv auch nicht mehr so lange hält. Die Objektive werden größer, die Linsen haben nicht mehr allen Raum für sich und teilen diesen mit einer Menge Technik. Hat früher ein Objektiv einen kleiner Absturz unbeschadet überlebt (auch ein günstigeres Modell) so ist bei den VRs, integrierten AF-S G Linsen, danach schneller ein Service fällig als früher.

Sicherlich ist das Objektiv den neu gerechneten Objektiven im DX Bereich unterlegen und auch für Vollformat stehen bessere (und extrem teure) Alternativen zur Auswahl. Es ist aber irgendwie nicht so synthetisch auf hochauflösende Reproduktion ausgelegt, sondern hat Charakter, seine Schwächen und seine Stärken, die letztlich zu besonderen Bildern führen. Scharf in allen Ecken ist nicht immer notwendig und lange nicht schön. Natürlich ist die steigende Pixeldichte ein gutes Argument für den (ständig) neuen Erwerb von besseren Objektiven. Nur wachsen weder die Monitore entsprechend in der Auflösung, noch scheint der Bedarf an Fototapeten zu wachsen. Gut, wenn man gerne viele Pixel hat und danach gerne im Bild herumschneidet und die "Komposition" so nachholt, dann ist das ein Argument, für diese Zielgruppe würde ich das Objektiv nicht empfehlen.

Da es ein Nikon Klassiker ist und nicht mehr und nicht weniger sein will, von mir 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Objektiv..., 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
.. mit dem es Freude macht zu fotografieren. Im Netz findet man bereits zahllose Rezensionen zu diesem Objektiv, sodass ich nur meinen subjektiven Eindruck kundtun werde. Sicherlich gibt es bessere Technik, zumal Nikon inzwischen auch für das FX-Format ein 35mm 1.8 herausbringen will. Ich bin aber noch immer von diesen AF-D Objektiven begeistert:
- das Filtergewinde ist kompatibel zu den meisten alten Nikkoren (52 cm), das erspart mir, teure Pol-/ UV-/ ND-Filter anzuschaffen
- der Autofokus hat eine sehr schnelle Geschwindigkeit, obwohl mir das nicht immer als sehr wichtig erscheint
- das Objektiv besitzt einen Blendenring, kann somit auch an analogen Kameras gut genutzt werden
- die Abbbildungsleistung ist m.E. sehr gut, wobei man im Weitwinkelbereich immer Abstriche bzgl. Vignettierung machen muss
- ich kann mich mit diesem Objektiv sowohl in der FX-Welt, als auch im DX-Bereich bewegen.
- Kaufempfehlung: unbedingt, sofern FX vorhanden, an der DX-Kamera reicht wahrscheinlich schon das hochgelobte und billigere Nikon AF-G 35mm F1.8
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes 35er, 5. Januar 2013
Von 
Alfy - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Ich nutze das Objektiv an einer analogen Nikon F4 und über einen Novoflex-Adapter an einer Canon 5DII. In der zuletzt genannten Konfiguration klappt die Vermählung der zwei Konkurrenten hervorragend und bildet ein wirklich harmonisches Gespann. Wer hätte das gedacht?

Wer den Vorgänger, also das rein manuelle AIS 35 2.0, mit dem es ja von den inneren Werten her identisch ist, kennt und in der Hand hatte, wird vielleicht eine wenig an der Verarbeitungsqualität des Nachfolgers rummäkeln, stellt dann aber doch fest, dass es recht solide verarbeitet ist und sich auch gut manuell bedienen lässt. Es ist auch mit der aufschraubbaren Sonnenblende immer noch schön kompakt.

Im Zusammenspiel mit der F4 lieferte das Objektiv schon eine sehr überzeugende Vorstellung und ich stellte schnell fest, dass man mit dieser Brennweite für einen Großteil der Ausnahmesituationen gut gerüstet ist. Selbst auf Film sind die knackige Schärfe bei höheren Blendenwerten und die wirklich brillante Kontrastleistung des Objektivs klar erkennbar.

Im Zusammenspiel mit der 5DII läuft die Optik dann zur Höchstform auf. Ich war von den Socken, als ich sie erstmalig an diese Kamera anschließen und mir die Bilder ansehen konnte, was natürlich auch ein wenig mit meinen eher runter geschraubten Erwartungen zu tun hatte. Trotz des Alters wird sofort klar, dass man es mit einer modernen Optik zu tun hat, die auf Kontrast - und Schärfeleistung hin getrimmt ist. Wer sich mit alten Objektiven beschäftigt, wird den Entwicklungssprung kennen, der sich da in den 80er-90er Jahren vollzog und maßgeblich von Canon und Nikon vorangetrieben wurde. So läuft auch dieses Objektiv leicht abgeblendet schon zur Höchstform auf und liefert selbst mit Offenblende eine überzeugende Vorstellung. Am Vollformat ist natürlich bei Offenblende eine Vignettierung erkennbar, die aber eher moderat ausfällt, auch lassen sich leichte Farbsäume finden, die jedoch abgeblendet zunehmend verschwinden. Im Nahbereich liefert es ein wirklich schönen Bokeh, welches im Fernbereich etwas an Härte zunimmt, aber auch dann noch nicht wirklich unangenehm aufdringlich wird. Zudem erlaubt die Offenblende noch eine schöne Freistellung im Nahbereich, was mir persöhnlich sehr gefällt.

Ich konnte mein Objektiv noch relativ günstig auf dem Gebrauchtmarkt erwerben, mittlerweile ziehen die Gebraucht-Preise jedoch ordentlich an. Das es jedoch auch noch neu zu bekommen ist, zeugt davon, dass zumindest Nikon davon überzeugt ist, mit dem Objektiv noch konkurrenzfähig zu sein. Ich glaube, so falsch liegen die da nicht.

Ich bin jedenfalls sehr angetan von den optischen Qualitäten des Objektivs und es muss sich bei den für Kleinbild gerechneten Objektiven nicht hinter neuen, guten Optiken verstecken. Im Gegenteil hat man es meiner Meinung nach mit einer wirklich exzellenten Optik zu tun.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Normalbrennweite für DX Kameras, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
53mm Kleinbild-Äquivalent auf Nikon DX.

Sehr gute Schärfe und Kontrast. Bei Offenblende leichte Vignettierung und Randunschärfe, ab 2.8 aber beides kein Thema mehr. Gute Naheinstellgrenze (25cm ab Filmebene). Bokeh im Nahbereich Ok, bei Scharfstellung auf weiter entfernte Objekte lässt es aber sehr zu wünschen übrig (Kringelförmige Spitzlichter, unruhiges Bokeh) - dafür ein Stern minus. Insgesamt gute Performance, handlich, macht Spass.

An den Nikon DSLR Kameras ohne Autofokusmotor (D40, D60) natürlich entgegen der Beschreibung KEIN AUTOFOKUS. Stangenautofokus über Fokusmotor im Kamerageähäuse (D50,D80,D90...)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein aber mit dem gewissen etwas..., 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Spät draufgekommen, doch mittlerweile ist 35 mm meine Lieblingsbrennweite!

Ich habe diese Linse fast zeitgleich mit der neuen 1.4er gekauft, eigentlich mit der Absicht, sie wieder zurückzuschicken, falls mir das neue so viel mehr zusagt.

Nun, ich habe beide behalten, unter anderem weil ich das 1.4 in der Bucht extrem günstig erwerben konnte und dadurch das Linsenbuget" nicht überschritten wurde.
Weiters hat das 2.0 doch auch Vorteile: es ist sehr klein, sehr leicht und der AF ist deutlich schneller als beim 1.4er. Ich möchte es vorwiegend in der Streetfotografie einsetzen, wo man mit dem unscheinbaren Team D600 und 35 2.0 unauffälliger agieren kann. Die kurze Linse ist nicht so aufdringlich und trotzdem sehr effizient, die Randunschärfe bei Offenblende kann gezielt als Effekt eingesetzt werden. Das 2.0er erzeugt ausdrucksvolle, sowie stimmungsvolle Bilder. In der Streetfotografie werden die Schwächen eher zu Vorteilen.
Will man trotzdem mehr Schärfe: Blende und ISO rauf.

Es macht Spass, diesen Youngtimer" einzusetzen, von mir gibt es einen klaren Kauftipp und 5 Sterne für Preis/Leistung (4 für die Optik und 6 für den Preis, beim 1.4er wäre es genau umgekehrt).
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6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Objektiv ist super, nur bei AMAZON darf man es nicht kaufen., 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF Nikkor 35 mm/2,0 D Objektiv (52mm Filtergewinde) (Elektronik)
Das Objektiv ist super - an der Nikon D7000 superschnell im Autofokus und leicht abgeblendet auch super scharf. Genau das, was ich erwartet hatte. TOP!
Das bei AMAZON gekaufte Objektiv mußte ich jedoch umgehend zurückschicken. Ich hatte es NEU bestellt und dann eines mit deutlichen Gebrauchsspuren (Kratzer, Kratzer, Kratzer) und Putzspuren auf den Linsen bekommen. Offenbar lagert bei Amazon gebrauchte Ware unter neu. Wenn ich gebraucht kaufen will, dann werde ich das gerne tun, dann aber für 1/3 weniger Preis in top Zustand (so sind die Preise bei diesem Objektiv).
Habe dann bei einem anderen Anbieter das Objektiv neu gekauft für fast den gleichen Preis.
Da Amazon für sich selbst gar keine Bewertung vorsieht (Frechheit!!!), hier nur 1 Stern. Lest es!
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