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am 13. November 2009
Ich benutze das 28er an der D300. Mit den 42mm, die es dabei dann im DX-Format ausmacht, habe ich somit ein schönes erweitertes Normalobjektiv. Was mich ein bisschen gewundert hat, ist das Kunststoffgehäuse (übrigens, wie die "alten AFD" ist dieses 28er auch "Made in Japan"). Meine anderen AFD (z.B. das 24er)sind noch aus Metall. Aber gut, darauf kommt es nicht an. Nur die Leistung zählt - und die ist in diesem Fall tadellos, eben Nikon. Sowohl mit Blick auf die Brennweite als auch hinsichtlich der optischen Qualität kann ich das Objektiv rundum empfehlen.
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am 2. Juli 2015
Das Nikkor 28mm 1:2,8D, auch zu finden als "28mm f/2.8 AF-D", gehört zu den klassischen Nikon-Kompaktobjektiven aus der Prä-DSLR-Ära. Es gibt eine ganze Reihe dieser kleinen, oftmals sehr feinen Objektive, die auch großteils bis heute gebaut und neu verkauft werden; beispielsweise gibt es noch das 24mm 1:2,8D, das 35mm 1:2,0D, das 50mm 1:1,8D und das 85mm 1:1,8D. Allen gemein ist eine sehr kompakte Bauform und geringes Gewicht. Achtung: diese Objektive enthalten keinen Fokus-Motor (und erst recht keinen "Ultraschall"-Motor), dieser muss im Kamera-Gehäuse eingebaut sein. Das ist bei den "besseren" DX-Serien (aktuell D7x00) der Fall und bei allen FX-Kameras sowieso. An einer D5x00 wäre das Objektiv aber nur mit manueller Fokussierung zu betreiben. An DX-Kameras entspricht die Brennweite im optischen Eindruck grob einem 42mm-Objektiv mit Blende f/4,2.

Eine kurze Anmerkung zu den Objektiv-Serien bei Nikon. "AF" sind Autofokus-Objektive, eingeführt in den 1980ern. In den 1990ern wurden diese erweitert um einen Chip, der der Kamera die aktuelle Objekt-Entfernung mitteilte. Dies sind erkennbar am Zusatz "D" (für "Distance", also Entfernung). (Von dem 28mm-Objektiv gibt es z.B. einen AF-Vorgänger ohne D. Dieser hat einen einfacheren optischen Aufbau und ist nach allem was man darüber hört, ziemlich miserabel: also Finger weg!) Die "G"-Objektive, die man heutzutage als Neuvorstellungen findet, sind vollelektronisch mit Ultraschall-Fokussierung. Interessanterweise sind sie oft hauptsächlich größer und teurer, nicht unbedingt schneller im Fokus oder besser (im Einzelfall natürlich schon).

Während die anderen erwähnten Kompakt-Objektive der 90er Jahre allesamt bis heute sehr konkurrenzfähige Abbildungsleistungen zeigen, ist das 28er eine gewisse Ausnahme. Das heißt nicht, dass es nicht ein nützliches Objektiv sein kann; ich habe meins vor einiger Zeit gebraucht sehr günstig erstanden und bin mit dieser Anschaffung hoch zufrieden. Der aktuelle Verkaufspreis von knapp über 300 Euro macht das 28er auch zu einem der preiswerteren Objektive für Nikon FX, aber man sollte meiner Meinung nach überlegen, ob man nicht lieber zum 24mm 1:2,8D oder zum 35mm 1:2,0D greifen möchte. Insbesondere das 35er ist eine interessante Wahl, zeigt es doch bei moderat engerem Blickfeld (63 statt 75 Grad) deutlich bessere Randschärfe und ist trotzdem nur unwesentlich teurer als das 28er, insbesondere also auch deutlich preiswerter (und kompakter) als sein moderner Nachfolger (das 35mm 1:1,8G AF-S). DX-Fotografen sollten nicht überlegen und zum ausgezeichneten (und sehr preiswerten!) 35mm 1:1,8G DX greifen. (An DX handelt es sich bei diesem Brennweitenbereich allerdings sowieso weniger um Weitwinkel als um Normalbrennweiten.)

Ich betreibe das 28mm-Objektiv selbst an einer FX-Kamera, und eigentlich "brauche" ich diese Brennweite auch gar nicht: beinahe immer ist ja heutzutage ein Weitwinkel-fähiger Zoom zur Hand (ich benutze selbst den neuen und wirklich ausgezeichneten 28-300mm Kompaktzoom von Nikon). Wenn ich z.B. im Tierpark oder im Wald unterwegs bin, ist dieser auch das Objektiv der Wahl, denn hier ist häufiger Wechsel zwischen Tele- und Weitwinkelbereich eher die Regel als beispielsweise in der Stadt. Im urbanen Umfeld ergibt der Zoom aber weniger Sinn und wird außerdem schnell schwer. Hier ist ein Kompakt-Objektiv wie das kleine 28er klar im Vorteil. Daher ist meine Ausrüstung für Städte-Touren das kleine 28er und sein 50mm-Zwilling.

Aber kommen wir zur Leistung des Objektivs. Zumindest aufgeblendet ist sie leider etwas durchwachsen. Die Mittenschärfe ist zwar schon bei f/2,8 sehr gut und wird beim Abblenden ausgezeichnet. Die Randschärfe allerdings ist ziemlich schlecht, und vor allem nimmt die effektive hyperfokale Weite am Bildrand massiv zu. Will sagen, in den Ecken und an den extremen Rändern ist die Abbildung auch unter günstigen Voraussetzungen eher "weich", und zu nah stehende Objekte am Bildrand sind noch einmal deutlich unschärfer als in der Bildmitte.

Das fällt in der Praxis aber höchst selten auf, und im Gegenteil kann es sogar nützlich sein, da man bei Offenblende oftmals etwas dichter am Motiv steht und dieses ggf. freistellen möchte (was bei 2,8er Blende und 28mm nicht immer einfach, aber tatsächlich nicht unmöglich ist). Außerdem gibt es bei Offenblende eine deutliche Vignettierung, die aber bei f/4 schon praktisch verschwunden ist: auch das kann sogar ganz hübsch sein (und ist im Zweifelsfall am Rechner schnell beseitigt). Wenn man ein Landschaftspanorama schießen möchte, blendet man auf f/5,6 oder besser f/8 ab: ab f/8 sind auch die Ecken sehr scharf und das Objektiv liefert ausgezeichnete Ergebnisse.

Fazit: das Nikkor 28mm 1:2,8D ist vielleicht weniger wertvoll aufgrund seiner optischen Eigenschaften, aber als kompaktes Reise-Objektiv wirklich super. Für Landschaftsaufnahmen oder Architektur sollte man im Idealfall abblenden, weil sonst die äußersten Bildränder (sogar teilweise wirklich auffällig!) weich abgebildet werden. Wenn man dem Motiv nahe ist und mit Offenblende arbeitet, um freizustellen, interessiert das aber natürlich nicht. Es gibt eine leichte Fassverzeichnung, die mich nie gestört hat und die von den neueren Kameras recht gut ausgeglichen wird (die besseren RAW-Konverter am PC können das natürlich auch). Die meisten FX-Kameras beherrschen außerdem einen Modus mit 1:1,2-Crop; aus 24 Megapixeln werden dann zum Beispiel 16 und aus den 28mm werden effektiv knappe 34mm (65 Grad Blickwinkel). Die extremen Randbereiche sind dann sowieso weg und die Offenblende-Leistung des Objektivs verbessert sich merklich.
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