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4.0 von 5 Sternen `I am your darkest hour, I am your fall from grace...`
Meine Herren, was wird die "Demolition" von 2001, dem 2. Album mit Ripper Owens am Mikro, hier verrissen. Meiner Meinung nach zu unrecht. Judas Priest haben sich von Album zu Album weiterentwickelt. Z.B. kam nach "British Steel" nicht ein zweites "British Steel", sondern "Point Of Entry", welches melodischer und nicht so hart ausgefallen ist. Und dies ist nur e i n...
Veröffentlicht am 12. Juli 2008 von Child in time

versus
1.0 von 5 Sternen grottig...
Nach der Enttäuschung *Jugulator* legten Judas Priest 2001 mit *Demolition* ein weiteres Studio-Album auf. Es wurde wiederum in der Besetzung Tim Owens (vocals), K.K. Downing (guitar), Glenn Tipton (guitar), Ian Hill (bass) und Scott Travis (drums) eingespielt. Das Album erschien in der Erstauflage als stabiles Digipak mit Bonustracks, war musikalisch aber eine...
Vor 2 Monaten von Markus Schmidl veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `I am your darkest hour, I am your fall from grace...`, 12. Juli 2008
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Meine Herren, was wird die "Demolition" von 2001, dem 2. Album mit Ripper Owens am Mikro, hier verrissen. Meiner Meinung nach zu unrecht. Judas Priest haben sich von Album zu Album weiterentwickelt. Z.B. kam nach "British Steel" nicht ein zweites "British Steel", sondern "Point Of Entry", welches melodischer und nicht so hart ausgefallen ist. Und dies ist nur e i n Beispiel. Ein zweites Beispiel ist das nagelneue Album "Nostradamus". So ein Werk hatten wir von den Priestern auch noch nie.

Zurück zu "Demolition". Es handelt sich hier eindeutig um Heavy Metal, alles andere ist Quatsch. `Machine man` und `One on one` zu Beginn können voll überzeugen. Härte und Power ist angesagt. Dann kommt mit `Hell is home` ein highlight. Ein fettes Riff, eine klasse Melodie und Tim Owens singt göttlich. Dann kommen sicher auch 2, 3 Songs die man sich vielleicht hätte sparen können. In den 80ern, als nur 40 Minuten auf eine LP kam, wären diese Songs sicher nicht veröffentlicht wurden, allenfalls als Single-B-Seite vielleicht. Es kommen aber auch weitere highlights, z.B. `Feed on me` und `Jekyll and Hyde`, trotz der technischen `Spielereien` bei `Jekyll & Hyde`. Auch das vielgescholtene `Metal messiah` ist sooo schlecht nicht.

Ich bin nicht der Meinung, dass Judas Priest hier Rammstein und/oder Monster Magnet hinterherlaufen. Die Priester haben sich immer musikalisch verändert, weiterentwickelt. Dazu kommt eine super Leistung vom Ripper, für mich der Einzige, der Rob Halford vertreten darf! 4 fette Sterne für das Album. Man sollte aber weder "British Steel", "Defenders Of..." noch "Painkiller" erwarten. "Demolition" ist "Demolition".
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hätte ich nicht gedacht!, 6. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Ich bin absoluter Judas Priest Fan und Rob Halford ist für mich DER Metalgod. Mit T.R. Owens konnte ich bis jetzt nichts anfangen. Kommt auch daher, daß ich mir zuerst die Jugulator" gekauft habe, die mir kein bisschen zusagt. Jetzt habe ich mir Demolition zugelegt und ich muss sagen, ich bin sehr überrascht wie gut dieses Album ist.
Hier zeigt Ripper Owen, daß er auch singen kann.
One on One rockt richtig ab. Weiterhin ist Hell Is Home" hervorzuheben. Close to You" geht wunderschön ins Ohr. Feed on Me" ist auch ein toller Metaler. "Machine Man" überzeugt wie der Rest auch.
Eine schöne Ballade enthält das Album auch, "Lost and Found", sehr schön gesungen vom Ripper!
Auf dieser Scheibe stimmt alles, hätte ich nicht gedacht!
Mein erster Versuch mit Jugulator ist mir misslungen. Um so stärker ist die Begeisterung von "Demolition".
5 Sterne
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht auf die Ignoranten hören!, 5. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Ich kaufte mir Demolition seiner Zeit, bevor ich ein Review oder sonst eine Reaktion von irgendeiner Zeitung gelesen hatte. Und ich war eig sehr positiv davon überrascht, Priest hatten sich wieder in neue Bereiche gewagt. Es sind wirklich starke Songs darauf, Subturfuge, Cyberface, Hell Is Home, auch Metal Messiah sind meiner Meinung nach höchste Priest-Qualität! Tim Owens singt wirklich wie ein Gott (auf der Bühne habe ich von Owens eine andere Meinung, aber das tut hier nichts zur Sache).
Zugegeben, es sind auch ein paar leichte Durchhänger dabei, und vor allem der Sound und die Produktion sind nicht so der Hit, vor allem die Drums nicht. Deshalb keine 5 Sterne, sondern vier für ein wirklich geiles Album, das hauptsächlich durch unmögliche Reviews, von nach meiner Meinung mittlerweile völlig unglaubwürdigen Musikzeitschriften, zu unrecht verrissen wurde.
Das Rob Halford hier nicht dabei ist, interessiert mich eig nicht, ich rezensiere hier das Album wie es ist, und nicht wie ich es gerne hätte.
Und ja, ich höre die Platte auch heute noch gerne;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `I am your darkest hour, I am your fall from grace...`, 16. Juli 2008
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Meine Herren, was wird die "Demolition" von 2001, dem 2. Album mit Ripper Owens am Mikro, hier verrissen. Meiner Meinung nach zu unrecht. Judas Priest haben sich von Album zu Album weiterentwickelt. Z.B. kam nach "British Steel" nicht ein zweites "British Steel", sondern "Point Of Entry", welches melodischer und nicht so hart ausgefallen ist. Und dies ist nur e i n Beispiel. Ein zweites Beispiel ist das nagelneue Album "Nostradamus". So ein Werk hatten wir von den Priestern auch noch nie.

Zurück zu "Demolition". Es handelt sich hier eindeutig um Heavy Metal, alles andere ist Quatsch. `Machine man` und `One on one` zu Beginn können voll überzeugen. Härte und Power ist angesagt. Dann kommt mit `Hell is home` ein highlight. Ein fettes Riff, eine klasse Melodie und Tim Owens singt göttlich. Dann kommen sicher auch 2, 3 Songs die man sich vielleicht hätte sparen können. In den 80ern, als nur 40 Minuten auf eine LP kam, wären diese Songs sicher nicht veröffentlicht wurden, allenfalls als Single-B-Seite vielleicht. Es kommen aber auch weitere highlights, z.B. `Feed on me` und `Jekyll and Hyde`, trotz der technischen `Spielereien` bei `Jekyll & Hyde`. Auch das vielgescholtene `Metal messiah` ist sooo schlecht nicht.

Ich bin nicht der Meinung, dass Judas Priest hier Rammstein und/oder Monster Magnet hinterherlaufen. Die Priester haben sich immer musikalisch verändert, weiterentwickelt. Dazu kommt eine super Leistung vom Ripper, für mich der Einzige, der Rob Halford vertreten darf! 4 fette Sterne für das Album. Man sollte aber weder "British Steel", "Defenders Of..." noch "Painkiller" erwarten. "Demolition" ist "Demolition".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `I am your darkest hour, I am your fall from grace...`, 12. Juli 2008
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Meine Herren, was wird die "Demolition" von 2001, dem 2. Album mit Ripper Owens am Mikro, hier verrissen. Meiner Meinung nach zu unrecht. Judas Priest haben sich von Album zu Album weiterentwickelt. Z.B. kam nach "British Steel" nicht ein zweites "British Steel", sondern "Point Of Entry", welches melodischer und nicht so hart ausgefallen ist. Und dies ist nur e i n Beispiel. Ein zweites Beispiel ist das nagelneue Album "Nostradamus". So ein Werk hatten wir von den Priestern auch noch nie.

Zurück zu "Demolition". Es handelt sich hier eindeutig um Heavy Metal, alles andere ist Quatsch. `Machine man` und `One on one` zu Beginn können voll überzeugen. Härte und Power ist angesagt. Dann kommt mit `Hell is home` ein highlight. Ein fettes Riff, eine klasse Melodie und Tim Owens singt göttlich. Dann kommen sicher auch 2, 3 Songs die man sich vielleicht hätte sparen können. In den 80ern, als nur 40 Minuten auf eine LP kam, wären diese Songs sicher nicht veröffentlicht wurden, allenfalls als Single-B-Seite vielleicht. Es kommen aber auch weitere highlights, z.B. `Feed on me` und `Jekyll and Hyde`, trotz der technischen `Spielereien` bei `Jekyll & Hyde`. Auch das vielgescholtene `Metal messiah` ist sooo schlecht nicht.

Ich bin nicht der Meinung, dass Judas Priest hier Rammstein und/oder Monster Magnet hinterherlaufen. Die Priester haben sich immer musikalisch verändert, weiterentwickelt. Dazu kommt eine super Leistung vom Ripper, für mich der Einzige, der Rob Halford vertreten darf! 4 fette Sterne für das Album. Man sollte aber weder "British Steel", "Defenders Of..." noch "Painkiller" erwarten. "Demolition" ist "Demolition".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen * Moderner Sound - aber Judas Priest behalten ihre "Roots" *, 18. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Demolition/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Gratulation - Judas Priest ist es wieder gelungen, ein sehr gutes Metal - Album zu machen. Als traditioneller Heavy Metaller der alten Garde war ich sehr skeptisch dem neuen Album gegenüber, war doch das letzte Album "Jugulator" (das erste mit dem neuen Sänger Ripper Owens) mit seinen experimentellen Songs und ebenso experimentellen Soundeinlagen eher mäßig ausgefallen. Das neue Album "Demolition" zeigt aber, daß dieses wohl eine Entwicklungsstufe der Band war, denn nun wirkt alles sehr ausgereift und stimmig und auch typische traditionelle Priesthymmnen fehlen nicht. Judas Priest haben sich - wie sie es schon immer taten - soundmäßig weiterentwickelt ohne ihre "Roots" zu verlieren. Wer sich das hämmernde "Machine Man", "Bloodsuckers", "In Between", "One on one" oder "Feed on me" anhört, wird wissen was gemeint ist. Das sind Harmonien und Rhytmen, die nur von der britischen Kultband stammen können. Ganz aus dem Häuschen war ich, als ich feststellte, daß sich 3 Balladen (!!!)auf dem neuen Kracher der Band befinden. Wer hätte das gedacht - das letzte mal, die Heavy Metal - Legende eine richtige Balladen aufgenommen haben ist jetzt etwa 20 Jahre her. Dabei standen Balladen auch typisch für Judas Priest. Schon so etwas fast Vergessenes mal wieder zu hören! Insgesamt hat "Demolition" einen sehr modernen, harten und metallischen Sound und klingt auch etwas düster und böse - es wird viel Atmosphäre aufgebaut. Es gibt leider einige wenige Stücke, die ein bißchen aufgesetzt klingen. Da hat die Band wohl etwas zu viel herumexperimentiert - ähnlich wie beim Vorgänger Album "Jugulator" (das ich aber auch nicht als komplett schlechtes Album darstellen möchte). Die Stärken des neuen Albums verdecken ganz klar die wenigen mäßigen Songs. Ich hatte vorher nicht gedacht, daß Judas Priest doch ein vergleichbar gutes Album wie Ex - Sänger Halford mit "Resurrection" hinbekommen hätten - ich bin froh mich getäuscht zu haben. Die volle Punktzahl!
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1.0 von 5 Sternen grottig..., 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Nach der Enttäuschung *Jugulator* legten Judas Priest 2001 mit *Demolition* ein weiteres Studio-Album auf. Es wurde wiederum in der Besetzung Tim Owens (vocals), K.K. Downing (guitar), Glenn Tipton (guitar), Ian Hill (bass) und Scott Travis (drums) eingespielt. Das Album erschien in der Erstauflage als stabiles Digipak mit Bonustracks, war musikalisch aber eine weitere Enttäuschung.

Seit *Jugulator* hatte sich wenig verändert. Judas Priest blieben bei der düsteren Mixtur aus allem möglichen Metal-Versatzstücken und prügelten sich einen Weg der Verwüstung durch das Genre, das sie selbst mit entworfen hatten. Es sind Thrash- und Speed-Metal genauso verhanden, wie der Fakt das Priest versuchten im Nu-Metal- und Industrial-Bereich herumzuwildern. Die Songs verfügen über starke technische Elemente, sind aber komplett seelen- und identitätslos. Das es sich hierbei um ein Judas-Priest-Album handelt ist optisch nur durch das Artwork gekennzeichnet. Höchstens Ripper Owens, der in seinen besten Momenten an die Stimme von Rob Halford erinnert, kann ein Mindestmaß an Bandidentifikation herüber bringen.

Prägnante Songs und signifikante Melodien kann er als reiner Sänger aber nicht kreieren. Dazu hätte es einer Kompositionseinheit aus K.K. Downing und Glenn Tipton bedurft, die, so schien/scheint es, jeder auf seine eigene Art sein persönliches Süppchen kochte, bevor das alles von der Band zusammengesetzt werden mußte. Hinzu kommen die vielen Spielereien mit dumm gesampelten Sounds, die zwar ein große Verbeugung vor dem Industrial vollführen, aber die Songs insgesamt unerträglich erscheinen lassen. Zwischendurch blitzen sie zwar immer wieder durch, diese klassischen Priest-Momente, sie werden aber meist sofort wieder von verzerrten Gitarren zerrissen, oder von sinnfreien Synthie-Effekten verwässert. Bemerkenswert sind auch die Texte, die sich als überaus schreckliche Juwelen entpuppen. Waren die Lyrics auf dem Vorgänger teilweise noch witzig, reiht sich hier nur ein lyrisches Gräuel an das andere. Mehr als einmal habe ich die metallische Kitschkiste eines Rob Halford schmerzlich vermisst.

Meist stellt sich beim Lesen einer Bewertung aber nur eine entscheidende Frage, nämlich die nach den Highlights eines Albums. Es war zwar kein leichtes Unterfangen, aber es gibt meiner Meinung nach wirklich zwei Tracks die aus diesem Brei herausstechen, wenngleich ich nicht im entferntesten auf die Idee käme sie als wirkliche Highlights zu bezeichnen. *Screaming For Vengeance* oder *The Setinel* sind z.B. echte Priest-Highlights, *Bloodsucker* und *Hell Is Home* dagegen nur zwei Kerzenscheine in finsterer Nacht.

Normalerweise müsste als Fazit an dieser Stelle der Bewertung ein Warnhinweis stehen, denn mit Judas Priest hat dieses Album im weitesten Sinne nämlich überhaupt nichts zu tun - vielleicht liegt der Fehler aber ganz woanders: ein ganz profaner Druckfehler auf dem Digipak...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht was ist bloß mit Priest los ?, 9. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Nach dem Weggang von Übersänger Rob Halford 1993 scheinen Preist nichts mehr auf die Reihe zu kriegen. Erst brauchten sie sage und schreibe ca. 7 Jahre nach dem fantastischen "Painkiller" Album, bis sie eine neue CD einspielten (die überflüssige Metal Works best of CD wollen wir mal weglassen, da sich hierauf keine neuen Songs befanden). Diese CD "Jugulator" war dann auch eine echte Enttäuschung, da sie überhaupt nicht mehr nach den echten H.M. Helden klang, sondern in Richtung Fear Factory und Elemente des Grindcore Metals verarbeitete. Nun endlich gab's ein neues Lebenzeichen von Priest (wiederrum lassen wie die 1998er Doppel Live CD "Meltdown" mal weg, da hier auch keine neuen SOngs drauf waren), aber diese CD ist für mich der absolute Niedergang einer einst so genialen H.M. Band. Um eins klar zu stellen, ich bin kein Priest Fan der die Band erst seit "Painkiller" Zeiten kennt, da ich sie schon seit über 20 Jahre höre, und es sich hier um meine absolute Lieblingsband handelt. Umso schockierter war ich als ich mir die neue "Demolition" CD zu ersten mal anhörte. Man könnte wirklich glauben, daß die einst so begnadeten Gitarristen Downing und Tipton, daß Gitarrespielen verlernt hätten, keine genialen Harmony-Lead-Gitarren sind auf der neuen Scheibe zu hören; die Riffs klingen allesamt gleich belanglos, da sie überhaupt nicht packend und mitreissend gespielt sind, wie man dies doch aus der Vergangenheit zu Halford Zeiten gewohnt war. Ich werde wohl nie verstehen, was so geniale Gitarristen bewegen kann, solche absolut belanglose Riffs wie in einem Song wie "One on One" zu spielen. Das ganze Album klingt eintönig und langweilig; es will einfach keine Stimmung aufkommen. Und statt Ripper Owen endlich einmal die Chance zu geben, daß er beweisen was er alles Singen kann, haben Priest ihn an der kurzen Leine gehalten; sprich er darf nur auf dem gesamten Album mit der gleichen Stimmlage singen, was seinen Gesang schnell ermüdend, um nicht zu sagen langweilig klingen läßt. Das er es viel besser kann, hatte er ja schon auf dem Live Album 1998 bewiesen, höre u.a. die geniale Version von "Diamond & Rust". Es ist einfach ernüchternd, wenn man als Fan dieser Band diese "Demontage" oder sollte man sagen "Demolition" (Zertrümmerung) einer solch fantastischen Heavy Metal Legende vor Augen geführt bekommt. Das tut einem einfach irgendwo in der Seele weh! Wenn man dann noch einen simplen Vergleich Aufstellt: Halfords neue CD mit dieser bewertet, dann ist dies ein Unterschied wie Tag und Nacht. Halfords "Ressurection" CD haut dieses möchte gern H.M. Album einfach total weg.
Priest scheinen nichts aus ihren Fehlern gelernt zu haben, anstatt sich auf das zu besinnen was sie am besten können: nähmlich geilen Heavy Metal zu spielen, versuchen sie fast schon verkrampft wie derzeit beim jungen H.M. Publikum angesagteren Bands zu klingen. Daher klingt die ganze Sache dann auch mehr nach 'ner Mischung aus Fear Factory, Rammstein und White Zombie, ohne das Priest anscheinend merken, daß sie in diesem Genre einer Band wie Rammstein (mit ihrem tollen Industrial Metal) einfach nicht das Wasser reichen können. Das war's dann wohl gewesen, muß man dazu dann leider sagen!
Ein einttäuschter Fan.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja..., 2. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Demolition/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Ich habe es mir wirklich nicht einfach gemacht und "D" nach dem erstmaligen (und für mich ziemlich enttäuschenden) Durchhören aus dem CD-Player verbannt, sondern das Ding in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal laufen lassen. Auch die 3-Sterne-Wertung soll hier keine Alibi-Note sein, nach dem Motto, wenn du dir nicht schlüssig bist, dann nimm die Mitte. Für mich ist "D" eben genau das: ein Album, das mit Sicherheit seine starken Seiten hat (so z. B. die wie immer hervorragende Gitarrenarbeit von Downing/Tipton), das aber doch irgendwie keine richtige Linie hat und meiner Meinung nach ab und an ziemlich zusammengestöpselt wirkt. Es sind definitiv Riffs auf dieser CD, die ich bei z. B. Rammstein schon besser gehört habe und die wie schlecht abgekupfert klingen. Das sollten Downing/Tipton doch nun wirklich nicht nötig haben. Allerdings ist mir auch kein so richtig grottenschlechter Song aufgefallen. Ich bin daher ziemlich gespannt, wie das nächste Priest-Album ausfallen wird, welche Richtung die Band einschlagen wird, denn so ein Misch-Masch hat natürlich den Vorteil, daß man sich eine Menge Optionen offen läßt. Andere Bands beeinflussen werden Priest mit diesem Album aber bestimmt nicht mehr können, da finden sich inzwischen bessere Vorbilder. Sicher, auch ich habe kein Interesse daran, jedes Jahr eine "British Steel"-Kopie vorgesetzt zu bekommen, trotzdem läßt "D" selbt bei den besten Songs keine Begeisterung bei mir aufkommen und ich greife lieber zu Halford's "Resurrection" oder seinem neuen Album "Crucible", wahrscheinlich bin ich eben doch viel zu sehr Traditionalist...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bye-Bye Priest..., 4. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Demolition/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Wenn ich mir die anderen Rezensionen so durchlese, dann gehen die meiner Meinung nach völlig an den Kritikpunkten vorbei, die Leute wie ich (und viele andere) anzubringen haben. Natürlich möchte keiner eine KOPIE genialer Scheiben wie British Steel oder Painkiller haben, ich verstehe nur nicht, warum "Priest sich von Bands beeinflussen lassen, die sie selbst beeinflußt haben" (so Iced Earths Jon Schaffer völlig zurecht in einem Interview). "D" hat nichts, aber auch gar nichts mit Weiterentwicklung zu tun, sondern biedert sich lediglich an bestehende Trends an - die tolle Stimme eines Ripper Owens verkümmert in hardcore-igem Gebrüll und wenn ich dann lese, daß Trademarks beibehalten wurden, frage ich mich, ob ein Frank Albrecht überhaupt weiß, wie diese bei Priest dereinst gelautet haben??? Sorry, ich gönne jedem seine Freude an der CD, aber als langjähriger Priest-Fan, der sich 1980 British Steel sofort nach dem Erscheinen gekauft hat, darf ich auch enttäuscht sein, oder? BS hat sich damals mitnichten bestehenden Trends angeschlossen, sondern WURDE zum Trend für viele andere in der aufkommenden NWOBHM. "D" ist gesichtslos und kalkuliert mit neuen Fanschichten - schaut euch mal in den immer kleiner werdenden Hallen um, in denen Priest spielen und ihr werdet merken, daß es immer weniger Fans werden, die die Band sehen wollen...das Rezept wird nicht aufgehen... Maiden zeigen, wie man seinen Stil beibehalten und dennoch frisch klingen kann, auch sie haben keinen Klassiker fabriziert, aber man hört sofort, daß es sich nur im Maiden handeln kann und die meisten Songs sind sehr gut geworden. Ergebnis? Hohe Verkäufe und ausverkaufte Hallen. Priest gehen einen anderen Weg und sie werden ihn nicht mehr lange gehen...
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Demolition
Demolition von Judas Priest (Audio CD - 2001)
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