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am 27. August 2009
Es tut mir leid das ich kein perfektes Deutsch schreiben kann (bin gebürtigen Norweger) aber dieser Objektiv ist ganz einfach so gut das ich es jedem erzählen will. Ich bin eine von dem das momentan nur traumen kann über ein bessere objectiv als das Kit Objektiv. Photographieren ist ganz einfach eine teueres hobby. Wann ich dann entdeckt habe das es ein 1.8 Objektiv gab, für etw 100 euro (und nicht über 1000 euro wie die meisten anderen) dann habe ich es gleich gekauft. Dieser objektiv ist ein geschenk für alle Canon fotografen das was mehr leisten will als das kit objektiv 18-55, aber es nicht leisten kann die objektiv zu kaufen das man so gern haben will.

Mit diesem objektiv kann man ohne große schwierigkeiten gute aufnahmen machen in schlechtem lichtverhältnise. Ich habe diesem sommer nur mit diesem objektiv photografiert, und statt dem enteuschung das mein 18-55mm mich oft gab bin ich überascht über wie viel scharfer, bessere farben und irgendwie klarer die Bilden jetzt wird. Ich habe es in viele verschiedene umgebungen mitgenommen und habe meine freunde und familie überaschen können mit gute Photos. Besonders begeistert waren ich wann ich beim eine konzert sehen könnte, ich kann jetzt ohne Stativ alles photografieren. Ich habe mein kamera auf 1.8 eingestellt und fotografiert. Mit 1600 ISO sogar beim 1/1000 und mehr fotografieren können. Und die Photos waren auch nicht kornig, und wirklich wenig bedarf für Nachbearbeitung. Dieser Objektiv eignet sich auch sehr gut für Makro und Porträt. Mit 1.8 kriegt man ein sehr angenehme unscharf effekt hinter das Motiv. Es ist ganz einfach einfacher geworden gutes Photo zu machen mit diesem Objektiv. Das was ich auf Facebook reingelegt habe diesem Sommer hat eine sturm von Kommentaren ausgelöst. Und von Profies (das ich für kritische Bemerkungen gefragt habe um mehr zu lehrnen) habe ich ganz einfach als kommentar gekriegt, das gehört auf dem Wand. Hier ist kein nachbearbeitung nötig. Ich kan das diesem Objektiv bedanken, die bestem Photos diesem Sommer währe mit dem kit Objektiv unmöglich.

Gibt es dann bessere objektiv? JA, ganz bestimmt. Diesem objektiv verdient kein L. Aber für diesem preis? Nein, man kan niergendwo was besseres kriegen. Ist es plastic? Schon, es ist. Aber ich bin froh das Canon sich beschlossen hat auf die Glässer drinnen qualität zu geben, statt ein stahl Gehause. Hier hat man auf das richtige Dinge gespart. Sollte man dann dem 1.4 nicht kaufen statt dem 1.8? Doch, wann man die Geld habe. Ich habe mich beschlossen diesem zu kaufen, und sparen lieber mehr geld um ein 17-55mm 2.8 oder ein Sigma 10-22 3.5 zu kaufen.

Diesem objektiv ist für dem kleine geldtasche der perfekte ergänzung für dem kit objektiv.

Mit diesem Objektiv muss man nicht ein dickes Konto haben, und man kann trots dem ein lichtstarkes gutes objektiv kaufen.

Update:

Nach 2 Jahren bin ich immer noch begeistert von dieser Objektiv. Ich habe jetzt eine 60D, 135L und eine canon 15-85. Von Bildqualität bin ich immer noch begeistert. Bei schlechten licht, konzerten und wann ich eine schönere Bokhe bei 50mm haben wollen, nutze ich immer noch dieser. Sonst ist es dem 15-85 das immer auf dem Kamera steckt.

Dem Bildqualität ist nicht wie bei 135L, das ist klar. Aber dem Qualität ist nie schlecht. Es ist nie so das ich denke, hätte ich dieser Bild lieber mit eine L objektiv gemacht. 50mm 1.8 bringt ein eigene stimmung auf die Bilder, es fehlt ein stück zum L, aber nicht so das ich es gern austauschen will.

Dem qualität von dem Yougurtbecher bau, habe ich leider auch ausprobiert. Unfreiwillig. Ich habe dem Objektiv auf eine Fliesen boden verloren. Es funktioniert immer noch, aber macht jetzt eine furchtbaren lärm bei autofocus.

Ich habe auch dem Makro tauglichkeit ausprobiert diesem Sommer, mit hilfe von eine Kenko tubes sett. Und ich bin sehr begeistert von dem Qualität. Ich kann also immer noch eine Kauf ämpfählung geben für dem 50mm 1.8
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am 3. April 2012
"Joghurtbecher" - so wird das EF 50mm 1:1.8 II in vielen Foren etwas abfällig genannt. Oft ist von billiger Verarbeitung die Rede, von schlechter Haptik in Bezug auf die Sonnenblende oder auf die manuelle Fokussierung. Ich habe sehr lange gezögert, mir das Objektiv zu kaufen. Selbst knapp 100 Euronen sind für ein Objektiv zu teuer, das sich nach dem Kauf als unbrauchbar herausstellt. Als Alternativen boten sich das 50mm 1:1.4 oder das 50mm 1:1.2 L an.

Ich gehe zwar sorgfältig mit meiner Ausrüstung um, doch wird diese sehr oft genutzt und ist dann immer im Rucksack mit auf Tour. Von verschiedenen Bekannten und durch Internetforen vom sensiblen Innentubus des 1:1.4er gewarnt, der durch Erschütterungen (auch nur beim Tragen im Rucksack) recht häufig seinen Geist aufgeben soll, schloss ich dieses Objektiv aus meiner Auswahl aus. Blieb also noch das 1:1.2 L zur Auswahl - ein Top-Objektiv mit hochwertiger Verarbeitung und hervorragender Eigenschaften, das allerdings das 14-fache kostet. Da Amazon das Recht auf Rücknahme einräumt entschloss ich mich, es einfach mal mit dem 1:1.8er auszuprobieren. Wäre es unbrauchbar gewesen, hätte ich es ja zurück schicken können. Doch von "unbrauchbar" kann keine Rede sein!

Gestern war es dann so weit: Der "Joghurtbecher" war in der Post. Die Geli, die sich Canon bei den günstigeren Modellen extra bezahlen lässt, kam schon zwei Tage vorher. So wurde das Objekt der Begierde dann schleunigst ausgepackt. Der erste Eindruck: sehr leicht in der Hand (130g!) und wie erwartet, vollständig aus Kunststoff. Allerdings sieht das Objektiv dadurch nicht billig aus, sondern fühlt sich einfach nur leicht an. An meiner schweren EOS 7D mit Batteriegriff eigentlich ein sehr angenehmes Gefühl im Vergleich zum schweren 24-105 L, das mir als Immerdrauf-Objektiv dient. Bei einer Lichtstärke von 1.8 und einer Brennweite von 50mm kann ich auch auf einen ohnehin nur bei starren Motiven funktionierenden Bildstabilisator verzichten. Das Aufsetzen der Sonnenblende war mit dem Einrastmechanismus erst mal etwas ungewohnt, stellt aber kein Problem dar und nach mehrfachem gestrigen Auf- und Absetzen habe ich mich schnell daran gewöhnt. Auch der zugegebenermassen sehr kleine Fokussierring für die manuelle Scharfstellung ist gewöhnungsbedürftig aber nach kurzer Gewöhnungsphase ebenso leicht zu handeln. Sehr angenehm empfand ich, dass das Objektiv beim fokussieren nicht rotiert und dadurch den problemlosen Einsatz eines Pol-Filters ermöglicht. Soweit war mein erster Eindruck also durchweg positiv.

Soweit, so gut. Das Hauptaugenmerk bei einem Objektiv liegt ja in der Regel auf den optischen Eigenschaften. Also habe ich erst mal geknipst, was das Zeug hält und bin sämtliche Blendenstufen durchgegangen. Der Fokus arbeitet sehr schnell, allerdings auch recht laut. Auf dem 3-Zoll Monitor meiner Kamera sah das dann alles auch ganz gut aus, doch bekanntermassen kommt die Enttäuschung erst dann, wenn sich die Details am großen Monitor betrachten lassen. Doch von wegen Enttäuschung: Ich war von den Ergebnissen begeistert! Bei Blende 1.8 bis Blende 4 stellt sich ein schöner weicher Bokeh-Effekt ein und schon bei der Anfangsblende sind die fokussierten Bereiche recht scharf. Und so richtig scharf wird es dann ab Blende 2.8, mit einer Blende also, die ich an meinem 24-105 L gar nicht habe. Ich konnte weder großartige Verzeichnungen noch Vignettierungen feststellen, obwohl die 7D bei diesem Objektiv keine Vignettierungskorrektur unterstützt. Chromatische Aberrationen kamen nur bei einer Gegenlichtaufnahme und in verschwindend geringem Umfang vor und ließen sich am PC problemlos entfernen. Ich schätze, auch mit einem L Objektiv hätte ich Aberrationen gehabt, denn das L bedeutet "low dispersion" und nicht "no-dispersion."

Mein Fazit: Das Einzige, das an diesem Objektiv wirklich stört, ist der sehr laute Autofokus. Doch wenn man das Objektiv nicht unbedingt bei ruhigen Konzerten oder meditativen Events einsetzt kann man gut damit leben und erhält für knappes Geld zwar kein Festbrennweiten-Objektiv der L-Klasse mit hochwertiger Bauweise und exzellenter Bildqualität, dafür aber ein sehr leichtes Objektiv mit hoher Lichtstärke und sehr guten Abbildungseigenschaften, die denen eines L-Zooms entsprechen, wenn nicht gar überlegen sind. Deshalb hier die vollen fünf Sterne für diesen erstaunlich brauchbaren "Joghurtbecher" in diesem Preis-Leistungs-Verhältnis.
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TOP 100 REZENSENTam 22. März 2013
Gleich vorweg- bei mir handelt es sich um einen recht blutigen Anfänger was Fotografie betrifft (im Vergleich zu manch anderen versteht sich).
Ich habe mir einen Canon EOS 600D zugelegt und habe bisher mit dem Standard Kit- Objektiv fotografiert.

Aufgrund der durchwegs guten Rezensionen und Erfahrungen die dieses Objektiv hat - in Kombination mit dem ausgezeichneten Preis habe ich nicht langer Anlaufzeit beschlossen dieses Objektiv zu kaufen.

Nach einigen Wochen der Verwendung kann ich jetzt berichten, dass ich es nicht bereue!

Auch bei schlechtem/wenig Licht kann ich mit vergleichsweise niedrigem ISO, ohne Blitz, weit bessere Bilder schießen als mit meinem bisherigen Objektiv (das Standard 18-55 Kit -Objektiv).
Durch die große Blende von 1.8 sind der Fokus, und die Unschärfe beim Rest, ein Wahnsinn!
Der Autofokus ist, was ich von manch anderen Rezensionen nicht erwartet hätte, ist nicht unbedingt langsam sondern eher (von dem was ich gewohnt bin) normal- wobei er doch recht laut ist- aber keineswegs so, dass man davon gestört ist.

Natürlich wenn man bessere und damit einhergehend teurere Objektive gewohnt ist- oder lieber etwas mehr hätte- ist man hier eher falsch und sollte sich das 1.4er Objektiv oder sogar 1.2 anschauen.
Mit diesen kann man eine noch bessere Unschärfe erzielen und der Autofokus ist leiser, schneller und ein Bildstabilisator ist auch dabei. Man zahlt aber mehr als das Dreifache für das 1.4er (und beim 1.2er ist man dann gleich in einer ganz anderen (Preis-)Klasse und ich muss fragen- wen das jemand liest der sich das Canon EF 50mm/1:1,2 L USM Objektiv überlegt- warum sind sie überhaupt hier und lesen das?!)

Wer aber gute Bilder machen will ohne dafür viel Geld auszugeben ist hier goldrichtig!
Dieses Objektiv ist nicht umsonst die Nr. 1 auf Amazon und ich kann es uneingeschränkt empfehlen (na ja... außer man will mehr- dann empfehle ich natürlich die nächst beste Klasse).

Bei Fragen einfach ein Kommentar hinterlassen und wenn diese Rezension für hilfreich war würde ich mich über ein angeklicktes "Ja" unter dieser Rezension freuen.
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[Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Background habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.]

Das EF 50mm f/1.8 II ist ein sehr kompaktes und leichtes Objektiv, dass eine sehr gute Offenblende zu einem extrem niedrigen Preis bietet. Für Available Light Aufnahmen und Portraits ist es am besten geeignet aber es kann natürlich für alle möglichen Aufnahmen eingesetzt werden. Es ist aus billig anmutendem Plastik hergestellt, hat einen winzigen Fokusring und - hauptsächlich weil es keinen Ultraschallmotor hat - eine wenig beeindruckende Autofokus-Leistung. Es ist eben ein einfaches Objektiv ohne Extras wie einem Bildstabilisator aber es bietet - obwohl es ein sehr preiswertes Objektiv ist - eine wirklich gute Bildqualität. Außer bei ganz niedrigen Blendenzahlen (= offene Blende) ist das Objektiv von der Bildmitte bis zum Rand scharf. Die Schärfeebene weist keine Wölbung auf (keine "Bildfeldwölbung") und auch Farbfehler ("Chromatische Abberationen") treten zumindest in scharfen Bildbereichen ("Farbquerfehler") nicht auf. Allerdings treten in unscharfen Bildbereichen unangenehme Farbsäume ("Farblängsfehler") auf und da die Blendenform kantig, statt rund ist, könnte die Schönheit der Unschärfe ("Bokeh") auch deutlich besser sein. Verzerrungen ("Verzeichnungen") und Randschatten ("Vignettierung") treten am EF 50mm f/1.8 II zwar auf, aber in einem noch akzeptablen Maß.

Das EF 50mm f/1.8 II kostet nur ein Drittel des EF 50mm f/1.4 USM, obwohl es eine vergleichbare Bildqualität liefert. In einigen der von mir getesteten Kriterien hat das EF 50mm f/1.8 II sogar besser abgeschnitten. Der schwächste Punkt dieses Objektivs ist sicher sein schlechter Autofokus und auch die Tatsache, dass man zuerst auf MF schalten muss, bevor man in die Fokuseinstellung eingreifen kann (bei Objektiven mit USM ist das i.d.R. nicht notwendig). Wer sich damit aber abfinden kann, wird mit dem EF 50mm f/1.8 II sehr zufriden sein und aufgrund der interessanten Offenblende vielleicht sogar den ein oder anderen Kreativitätsschub spüren.

Auf meiner Homepage LensTests_de habe ich alle für den Objektivtest gemachten Testaufnahmen und viele viele weitere Infos veröffentlicht.
[Übrigens: Die Amazon-Bewertung mit Sternen bitte nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...]
44 Kommentare| 190 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2007
Alle meine bisherigen Objektive waren Zoom-Objektive. Nach all den Jahren in denen ich Erfahrung sammeln konnte, überdachte ich nun die Anschaffung einer Festbrennweite. Als ich mich umsah, stieß ich auf dieses Objektiv und musste mich vergewissern, dass der Preis auch wirklich stimmte (da musste doch ein Haken sein?!).

Also recherchierte ich im Internet, las diverse Meinungen und Testberichte durch, welche in den diversen Foren zu finden sind. Zunächst war ich abgeschreckt, da viele auf die Verarbeitung schimpften und von einem "auseinanderfallenden Objekiv" berichteten.
Nach langem Hin und Her entschied ich mich dann doch dafür, da die technischen Daten und die Abbildungsleistung für sich sprechen. Für 85 Euro kann man bei einem Objektiv auch nicht viel falsch machen. Außerdem verliert es kaum noch an Wert, sodass man es im schlimmsten Fall wieder verkaufen kann.

Als ich es nun endlich bekam war ich sehr überrascht! Die Verarbeitung hatte ich wirklich viel schlimmer erwartet... lediglich der Autofokus-Schalter fühlt sich etwas merkwürdig an. Das Plastikbajonett ist auch nicht wirklich schlimm, bedenkt man dass das EF-S 18-55 ebenfalls eines hat.
Der Fokusring ist bei MF auch recht gut zu bedienen (zumindest besser als alle Schilderungen haben vermuten lassen), lediglich bei aufgesetzter Gegenlichtblende ist die Handhabung gewöhnungsbedürftig. Meiner Meinung nach doch eine recht ordentliche Verarbeitung.

Das gute Farbgleichgewicht und die hohe Schärfe sind nicht die einzigen Vorteile. Durch Blende 1,8 kann man selbst in relativ dunklen Räumen freihand aufnehmen. Mein Favorit ist die Verwendung bei Indoor-Sportaufnahmen, da sich an meiner 400D durch den sogenannten Crop-Faktor eine Brennweite von 80mm (leichtes Tele) ergibt und sich dies wunderbar für solche Ereignisse eignet.

Was allerdings jeder bestätigen wird: Die Version I war deutlich überlegen, zumindest in der Handhabung. Von der Optik her sind beide Versionen gleich, allerdings besaß die ältere Version eine Entfernungsskala (mit einem besseren Fokusring) und ein Metallbajonett. Beides zusammen machte das Objektiv wertiger (was auch erklärt warum die alte Version zu höheren Preisen bei eBay verkauft wird).

Mein Fazit: Wenn Sie auf der Suche nach einer "Einsteiger"-Festbrennweite sind, dann ist dieses Objektiv genau das richtige für Sie! Hat man erstmal seine Erfahrungen hiermit gemacht, kann man immer noch auf ein EF 50 /1:1,4 USM aufrüsten und/oder sich andere Festbrennweiten anschaffen.

Durch das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis: 5 Sterne!

EDIT: 14. Januar 2008

Mittlerweile besitze ich das teurere Modell mit Metallbajonett. Und ich bin sehr zufrieden damit! Die Plastikversion ist zum Einsteigen ausreichend, aber die alte Version ist nicht zu schlagen. Die kommt von der Qualität her schon eher an das 1.4er USM ran.
Wer also ein paar Euro mehr ausgeben will und kann sollte sich lieber die alte Version besorgen (ca. 100 bis 130 Euro)
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am 1. Februar 2012
das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier einfach. Das Plastik wirkt etwas klapprig und der Fokus schleift, aber das ist bei dem 350€ Modell nicht viel besser. Ich hatte beide an der Kamera - natürlich bietet das 1.4 etwas bessere Bilder, grad da dort der Autofokus etwas fixer agiert und der Ausschuss minimaler bleibt, aber mein Gott, dafür kostet das gute Teil hier weniger als ein drittel des 1.4er Preises und das hat letztendlich die Entscheidung meinerseits leicht gemacht. Ein Muss für jeden ambitionierten Fotografen, ich bin begeistert. Der Profi wird die Vorteile des teureren Modells zu schätzen wissen - mir reicht vorerst das gute Stück. Tolle Bilder, tolles Objektiv.
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am 8. Dezember 2010
wir haben uns heute hier versammelt um herauszufinden, ob dieses günstige Canon Festbrennweitenobjektiv auch wirklich etwas taugt.
Wer es eilig hat: Ja! Kauf es!
Für die die wissen wollen warum gehts hier weiter:
Geliefert wird das Objektiv wie üblich im Pappkartönchen, aber von Amazon sicher und gut geschützt. Das allein ist auffällig, wenn man das gute Stück in den Händen hält. Es ist irgendwie um einiges leichter als das was man sonst von Objektiven gewohnt ist. Der Grund ist simpel. Das Objektiv besteht eigentlich nur aus Plastik. Allerdings ein hochwertiges Plastik, dass mich persönlich überhaupt nicht stört und meiner Meinung nach auch nicht bruchgefährdet ist. Ich hab nun schon ein paar Shootings hinter mir mit dem guten Stück und ich muss sagen, dass ich höchst zufrieden bin und das Objektiv durchaus als robust bezeichnet werden kann. Das Plastikgewinde wird wohl der Hauptpunkt für Defektbefürchtungen sein, aber ich muss sagen, dass hier bei sachgemäßer Handhabung keine Gefahr besteht. Wer durch einen "Unfall" das Objektiv kaputtgeht, dem wäre es mit einem anderen Objektiv nicht anders ergangen. Von der Verarbeitung her für mich keine Gründe für Abzüge.
Der Autofokus ist gut selbst in dunklen Räumen funktioniert er gut, zwar mit einigen Fehlversuchen ab und an, aber das ist normal und dem Motiv zuzuschreiben. Der Fokus ist vom Geräusch her hörbar und ich hab mich beim ersten Mal ein wenig erschrocken gemäß "hoppla was war denn das?", aber daran gewöhnt man sich schnell. Manuelles Feinstellen ist etwas fummelig, da stimme ich den anderen Rezensenten zu, aber ich benutze diese Möglichkeit eigentlich nicht. Von daher ist der Fokus für mich voll in Ordnung.
Bildschärfe ist top. Es gehört wohl zu den schärfsten Objektiven, die man mit dieser Brennweite bekommt, trotz des niedrigen Preises. Ich war ehrlich gesagt absolut begeistert eine super Bildschärfe an den Stellen an denen es scharf sein soll. Und da sind wir auch schon an einem wichtigen Punkt angelangt. Mit allen aktivierten Autofokuspunkten einer Kamera macht das objektiv keinen Sinn. Da wird was scharfgestellt was nicht scharf sein soll. Beste Ergebnisse bekomme ich mit dem mittigen Autofokuspunkt und durch anschließendes "Ziehen". Wie man in den Kundenfotos (z.B. Laptop) sieht, hat das Objektiv einen sehr kleinen Schärfebereich, der vielleicht nur ein paar Zentimeter in die Tiefe reicht, je nach Motiv und Nähe. Daher benötigt man ein wenig Übung mit einer Festbrennweite und vor allem Freude an der Bewegung :-) Als Beispiel: Habe ein Portrait meiner Freundin gemacht, dabei hat sie leicht seitlich in die Kamera geblickt. Ein Auge ist rattenscharf, beim anderen "hinteren" Auge beginnt schon der Unschärfebereich. Mit höherer Blendenzahl kann man das aber umschiffen und auch Landschaftsaufnahmen machen. Man kommt auch ein wenig an den Makrobereich ran. Von der Schärfe her also ein mega-Objektiv. Denke immer noch, dass das Canon für den Preis nicht ernst meinen kann und etwas verbaut hat was vielleicht eigentlich in ein L Objektiv gehört. Absolut top.
Zur Unschärfe, dem eigentlichen Grund warum man sich wohl so ein Teil zulegen will. Das sog. Bokeh ist eher als mittelmässig zu bezeichnen. Kleiner Exkurs: Bokeh kommt aus dem japanischen von "boke" und bedeutet "unscharf". Mit Bokeh wird aber eher die Qualität der Unschärfe bezeichnet. Und diese Qualität ist im Vergleich zu teureren Objektiven erkennbar weniger, aber nicht schlecht. Mir persönlich reicht sie völlig, besonders zu dem Preis. Der Grund dafür ist, dass das Objektiv eine 5 Lamellenblende hat. Eine kreisrunde Lichtquelle verschwimmt zu einem Lichtpunkt das einem Fünfeck gleicht. Daher ein leichter Abzug in der B-Note. Ein 50mm L-Objektiv hat z.B. eine kreisrunde Blende und daher auch ein top Bokeh, kostet aber auch 1400 Euro. Von daher ist diese Objektiv ein echter Gewinner und nur Pixelpeeper haben wohl etwas am Bokeh zu bemängeln.
Kleiner Tipp: Filtergewindeadapter (z.B. auf 55mm) mitbestellen, um vorhandene Filter verwenden zu können, da 52mm Durchmesser schon recht klein sind. Habe auch gleich eine Gegenlichtblende passend zum Adapter bestellt und bin nun absolut glücklich.
Das Objektiv ist ein echter Hammer zu einem wirklich unglaublichen Preis. Wer keine Erfahrung mit Festbrennweiten hat, kann hier ohne finanziellen Verlust nach Herzenslust trainieren und Erfahrungen sammeln, ohne eine nutzlose Investition getätigt zu haben. Eines der wenigen Produkte die wirklich meine ausdrückliche und uneingeschränkte Empfehlung haben. Das Preis-Leistungsverhältnis werden Sie in dieser Weise nirgendwo anders wieder finden. Gehört in jede Tasche eines ambitionierten Fotografen. 1st Class Objektiv im 50mm Festbrennweitenbereich. An diesem Objektiv gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Plastikgehäuse ist ein Grund, schränkt die Funktion nicht ein, das Bokeh ist nicht das Beste, aber der Mangel nicht merklich wahrnehmbar und ein Bokeh ist generell von subjektiver Schönheit. Eigentlich ein zu 98% perfektes Objektiv.
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Vorwort:
Wer diese Rezension liest, soll bitte unbedingt meine letzte Ergänzung vom 07.03.2012 lesen! Die ist entscheidend!

Ich verstehe den Hype um dieses Objektiv nicht so ganz. Ich besitze es jetzt ein dreiviertel Jahr, habe es in der Zeit wirklich oft genutzt und viel Erfahrung damit gesammelt.

1. Bajonett
Der oft angezweifelte Plaste-Bajonett-Verschluss ist überhaupt kein Problem. Das Objektiv rastet sauber und fest ein und ich habe es bis heute mit Sicherheit über 100mal montiert und demontiert, ohne irgendwelche "Abnutzungserscheinungen". Auch geht es bei mir beim Fotografieren oft rüde zu (Outdoor - meist Personenfotografie) und ich mache von derselben Einstellung sehr oft drei Fotos: ein Portrait mit dem hier besprochenen 50er, eine zurechtgezoomte Totale oder Halbtotale mit dem 18-55mm II IS und eine Supertotale mit einem 8mm-Fisheye (Samyang). Die Objektive leben also in fliegendem Wechsel und das Plastebajonett des 50ers hat nie Späne gemacht. Die oft geäußerten Sorgen um dessen Haltbarkeit kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe praktisch keinen Unterschied zwischen dem Plastebajonett des 50er und dem Metallbajonett meines Fisheyes.

2. Fokus
Na ja. Egal welche Lichtverhältnisse: "Vertrauen" ist was anderes. Ich drücke mittlerweile grundsätzlich 2-3mal ab, und nehme jedesmal den Fokus neu auf. All zu oft saß der Fokus falsch und gute Einstellungen waren verloren, was man natürlich erst zuhause am großen Bildschirm des Rechners bemerkt.
Der Fokus ist - im Gegensatz zum Bajonett - definitiv ein ernstzunehmenr Kritikpunkt!
Ich betone an der Stelle, dass ich mir ZWEI STÜCK von diesem 50er bestellt habe, um mir in Ruhe das "Bessere" raussuchen zu können, und eins nachher zurückgeschickt habe. Bei BEIDEN war der Fokus-Müllfaktor gleich hoch. Es lässt sich schwer in Prozent angeben, manchmal werden viele Fotos gut, dann wieder haut es sehr oft daneben. Aber ich denke, durchschnittlich sind 20-30% aller Fotos mäßiger Abfall (verkleinert gerade noch verwendbar) oder totaler Fokus-Müll (unübersehbar unscharf).
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Die Fokusprobleme sind übrigens KEIN Dämmerlicht-Lapsus!
Die treten auch bei knalligem Sonnenschein auf!
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3. Bokeh
Ich habe mich gewundert, warum Lichtflecken im Bokeh so hässlich fünfeckig aussahen und guckte mir die Blende genauer an. Tatsächlich! Das Objektiv hat 5 Blendenlamellen!! Wer baut denn sowas!? :-o
6 Lamellen ergäben ein symetrisches Bild, 8 würde man nicht mehr differenzieren können (kreisrunde Lichtflecken) aber dieses komische 5-Lamellen-Bokeh dieses einfachen 50ers sehen einfach hässlich aus. :o| Finde ich. Nicht falsch verstehen! Die Freistellungen des Objektives ist wunderbar! Aber klar umrissene Lichter außerhalb der Schärfeebene sehen eben aus wie verschwommene Fünfecke. Und das ist einfach Mist.
Könnt ihr euch vorstellen, wie beknackt ein unscharfer Weihnachtsbaum im Hintergrund mit fünfeckigen Kerzenflammen aussieht? Sechseckige hätten Sterncharakter. Das würde passen. Aber fünfeckige sehen einfach dämlich aus.
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Fazit:
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Ich gebe dem Onjektiv 4 Sterne. Es hat mir ermöglicht, viele schöne Frauen in ihrer Schönheit hochauflösend abzubilden und festzuhalten. :o) Aber es produziert ohne Diskussion auch ne Menge Ausschuss. Als Einstieg ist es aber durchaus zu empfehlen und so empfehle ich es Jedem, der aufs Budget achten muss. Aber man darf das Objektiv nicht überbewerten. Und der geradezu magische Ruf, der ihm vorauseilt ist eher naiver Euphorie über den geringen Preis geschuldet als echtem erfülltem fotografischen Anspruch.

Die Freistellung ist sehr gut. Die Lichtstärke ebenfalls, auch wenn man einschränken muss, dass man die praktisch nicht voll nutzen kann, weil scharf wirds erst ab Blende 2,8. Mit weiter geöffneter Blende sind die Fotos mehr "Mal sehen ob's klappt"-Experimente.

Ich werde mir auf jeden Fall irgendwann das 1,4er kaufen. Das ist dreimal so teuer, aber "Fotografie" bedeutet nun mal "Investition". In Sachen "Zeit und Beschäftigung" und in Sachen "Finanzen". Der Lohn sind Fotos auf einem höheren optischen Niveau. Und mit der Erfahrung steigen auch die Ansprüche. Neben einem schnelleren und deutlich sichereren AF hat das 1,4er 8 (in Worten: ACHT!) Blendenlamellen und dementsprechend ein geschmeidiges kreisrundes Bokeh das professionelle Ansprüche zufriedenstellt.
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Ergänzung (09.01.2012):
Ich sehe übrigens trotz meiner Penibilität in Sachen Bildqualität keinen sichtbaren qualitativen Unterschied zwischen dem "50mm/1,8 II" und meinem Kit-Objekiv "18-55mm II"! Weder in Schärfe noch in Auflösung. Das Kit zeichnet minimal mehr CAs an den Rändern. Aber bei der Randschärfe ist das "18-55mm II" nicht schlechter. Interessanterweise ist die Randschärfe des 50er in den verschiedenen vier Ecken unterschiedlich hoch! (Festgestellt mit frontalen Testfotos von gut sonnenbeschienenem rauverputztem Mauerwerk und orthogonal fotografierter ebenso sonniger Wiese. Alles vom Stativ.)

Meiner Meinung nach gibt es nur drei signifikante Unterschiede zwischen dem "18-55mm II" und dem "50mm/1,8":
1. Der Fokus des Kit-Objektives trifft deutlich sicherer.
2. Das 50er kommt mit deutlich weniger Licht aus als das Kit-Objektiv.
Die praxistaugliche Minimalblende von 2,8 genügen auch bei wenig Licht völlig und das macht einen enormen Unterschied zur Offenblende 3,5 des Kit bei Anfangsbrennweite (18mm). Auf einen Stabilisator (den das 50er nicht hat) kann man da getrost verzichten.
3. Das 50mm stellt aufgrund der größeren Blendenöffnung um Welten besser frei! Das ist ein echter fotografischer Vorteil ... mangelhafter Fokus hin oder her.
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Ergänzung (07.03.2012): WICHTIG!
Ich habe vor einer Weile eine Portraitserie von mir selber geschossen. Per Funkfernauslöser. In Studioumgebung: einheitlich grauer Hintergrund, 500 Watt Halogen von links, 500 Watt Halogen von rechts, dazu noch ein goldener Reflektor. Also optimale Bedingungen. Ich habe insgesamt 92 mal ausgelöst.
Die Bedingungen dabei waren immer konstant:
1. Ich stand IMMER auf derselben Stelle!
2. Die Blende war immer konstant f2,2. So war der einen Meter hinter mir entfernte Hintergrund bereits unscharf und ich musste nachträglich nicht mehr freistellen und das Objektiv ist bei f2,2 bereits ordentlich scharf. WENN DER FOKUS SITZT! Ich betone diesen Konjunktiv!
3. Als Fokussensor war nur der mittlere Kreuzsensor meiner 30D aktiv. Der zielte immer auf mein Gesicht. Ich stand frontal vor der Kamera. (Abstand zur Kamera ca. 2m.)
Es waren also optimale Bedinungen für die Kamera: reichlich Licht für saubere Scharfstellung und wirklich kurze Verschlusszeiten und ein unbewegliches, konstant positioniertes Motiv.

Ergebnis:
Von den 92 Fotos sind exakt 46 mehr oder weniger unscharf und nicht zu verwenden. Das sind genau 50% Ausschuss. Unter Studiobedingungen!

Ich erinnere daran, dass ich ZWEI dieser Objektive bestellt und getestet hatte. Beide hatten dieselbe Fokusleitung. Mein Objektiv ist also offenbar repräsentativ für die ganze Modellserie.

Ich verleihe dem Objektiv jetzt nur noch 2 Sterne. Es macht schöne Fotos, WENN man jede einzelne Aufnahme sofort kontrolliert und, wenn es nötig ist, noch 2-3 Mal abdrückt. Wer dem Objetiv vertraut, also einfach drauflosknipst, wie man das bei zuverlässig fokussierenden Objektiven machen kann, der wird zwangsläufig enttäuscht werden. So eine Ausschussrate ist unzumutbar. Und das sage ich, der zu Beginn recht angetan von dem Objektiv war und wirklich viel damit fotografiert hat.
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Mein erfahrungsbasiert korrigiertes Fazit:
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Wie gesagt verleihe ich dem Objektiv nur noch 2 Sterne.
Wer experimentieren will, enttäuschungsoffen ist, viel Zeit hat (Blumen fotografiert, etc.) und eine Aufnahme mehrfach zu wiederholen bereit ist und wer erste Erfahrungen mit geringer Schärfentiefe sammeln will - der kann es kaufen. Wer hingegen vielseitig fotografiert, wer Menschen in (auch nur geringer) Bewegung fotografiert, wer Wert auf ungestörten Workflow legt, kurzum, wer das Anfängerstatium überwunden hat und zügig arbeiten will, dem sage ich ganz klar und eindringlich, dass er sich die rund 100,- Euro für das 1,8er sparen soll und das Doppelte drauflegen und gleich das 1,4er für reichlich 300,- kaufen soll!

Ich stufe das 1,8er als Spielzeug- und Übungsobjektiv ein.

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Fokusleistung verbessern!
Erfahrungs-Update zur ein weiteres dreiviertel Jahr später (Sa., 25.08.2012):

Ich habe soeben einen Kommentar zu meiner Rezension gegenkommentiert und will das hier gleich noch anhängen, da es für jeden Leser interessant sein wird.
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Abbildungsleistung im Vergleich zu anderen 50mm-Objektiven:

Das Objektiv ist - wenn der Fokus sitzt - in Abbildungsleistung (sehr aberrationsarm) und Auflösung in der Tat das beste 50mm-Objektiv für Canon-Kameras! Besser als das 1,4er und sogar eine Spur besser als das viel gelobte und deutlich teurere Sigma (dessen Fokus zudem so gut wie immer erst an die Kamera angepasst werden muss). Ich habe umfangreich in Foren recherchiert und das, was ich eben sagte, hat sich dabei herauskristallisiert.
Also WENN der Fokus sitzt, dann ist dieses Objektiv wirklich sehr gut.

Um die Fokusleistung zu verbessern, sollte Folgendes beachtet werden:

Fotografieren Sie grundsätzlich abgeblendet auf min. f2,8, besser f3,5 oder f4,0! Da stehen Sie auch mit diesem fokusschwachen Objektiv schärfetechnisch auf recht sicherem Boden und können von seiner guten Abbildungsleistung profitieren! Der Autofokus wird durch das leichte Abblenden treffsicherer und die Tiefenschärfe wächst auf einen praktikablen Bereich. Denn beachten Sie: selbst bei f2,8 haben Sie, wenn sie ein Portrait aus 3m Entfernung schießen, einen Tiefenschärfenbereich (also wirklich knackscharf) von viellecht 2cm! Wenn Sie noch näher rangehen (1m), schrumpft der auf etwa 1cm! Das heißt, Sie fokussieren die Pupille des Modells und die Wimperspitzen bzw. Augenbrauen sind - 1:1 betrachtet - bereits wieder unscharf! Wenn der Fokus NICHT sitzt, ist es genau andersrum: die Wimperspitzen und Augenbrauen sind knackscharf, die Pupille jedoch nicht. Das ist dann ärgerlich.

Die Offenblende ist meines Erachtens praktisch wertlos. Und zwar aus zwei Gründen:
- für die Potraitfotografie unverwendbar geringe Tiefenschärfe
- die Autofokusleistung schlafft inakzeptabel ab

Die Offenblende sollte nur für wirklich finstere Szenen verwendet werden, wenn jedes Photon eingefangen werden muss und auch dann nur mit einem möglichst großen Abstand zum Motiv.

Also leicht abblenden und viel üben! Und Sie werden mit dem Objektiv arbeiten können. ...und jede Einstellung zur Sicherheit immer gleich zweimal auslösen! ;o) Zumindest zu Anfang.

An meiner 2-Sterne-Bewertung ändert dieser Tipp nichts, denn er machen nur aus der Not eine Tugend. Das Objektiv ist abbildungstechnisch gut, AF-technisch aber miserabel. Der hier gegebene Hinweis kompensiert diese Schwäche nur.
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Noch ein Tipp wie man bei unbeweglichen Stativaufnahmen gestochen scharfe Fotos hinkriegt:

- Kamera aufs Stativ
- (unbewegliches!) Objekt anvisieren
- LiveView an - 10x vergrößert
- Blende auf 11 zuschrauben
- Fokus auf MF stellen
- Abblendtaste drücken und halten (damit das Objektiv auf f/11 schließt und das LiveView-Bild entsprechend scharf wird)
- in Ruhe manuell scharf stellen
- Abblendtaste loslassen
- Blende wieder auf den fürs Foto gewünschten Wert öffnen
- auslösen

Das kriegt man - die nötige Zeit vorausgesetzt - wunderbar hin! In der LiveView kann man ja den angezeigte Bildauschnitt mit den Pfeiltasten beliebig verschieben. So kann man genau den Punkt ins Display holen auf den man dann manuell fokussiert. Das geht wunderbar.

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am 25. Juni 2007
Bei einem Indoorfotoshooting mußte ich leider feststellen, daß mein 50 1/1,4 Objektiv nicht mehr richtig funktionierte.Zum Glück hatte ein anderer Fotograf sein EF 1,8/50 II 52 als Reserve dabei. Zuerst war ich ja nicht sonderlich angetan von der Verarbeitung, das wurde hier schon mehrfach erwähnt.

Zum Thema Bildqualität läßt sich nur folgendes sagen. Die Aufnahmen sind absolut Spitze geworden. Allerdings funktioniert der AF im Grenzbereich nicht hundertprozentig ( Gut das man 2 Hände und Augen hat, dann geht das auch manuel ) Das ist aber auch wirklich das einzig wirkliche Manko gegenüber dem 50 1/1,4er von Canon. ( und wie oft kommt man in diesen Bereich?? )Alles was zählt ist das Bild nachher!

Fazit: Das EF 1,4/50II zwar das etwas bessere Objektiv, aber der deutlich höhere Anschaffungspreis steht in keinem Verhältnis dazu!
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am 25. Juni 2011
Eine Festbrennweite sollte her. Ich schwankte zwischen 28mm und 50mm. Meine Wahl fiel auf 50mm.
Also hatte ich mir das 50mm 1,4er von einem Bekannten ausgeliehen, und war davon begeistert. Nur vom Preis nicht. Somit habe ich das 50mm 1,8er bei Amazon bestellt und im Vergleich mit dem 1,4er ausprobiert. Getestet wurde am Body einer EOS 600d.
Preise der Objektive zum Testzeitpunkt: 1,4er 350,-€, 1,8er 100,-€.

Ein Vergleich:

Haptik / Optik
Klarer Vorteil beim 1,4er. Metallring, Entfernungsanzeige, Gewicht usw. Dafür ist das 1,8er schön leicht :-)

Autofokus
Geschwindigkeit: Kein Unterschied feststellbar. (Aufgrund der Festbrennweite?)
Lautstärke: 1,8er deutlich lauter und vom Ton härter.
Genauigkeit: ziemlich gleichwertig.

Schärfe
Beide verdammt scharf.
Maximum der Schärfe bei
1,4er bei f = 4
1,8er bei f = 5,6

Fazit
Wer das Geld hat, sollte zum 1,4er greifen. Dieses Objektiv lässt den Mehrwert spüren.

Das 1,8er ist preiswert und von der Bildqualität nicht schlechter (die Blende muss halt im Vergleich etwas mehr geschlossen werden). Die Frontlinse liegt tief; eine Gegenlichtblende ist nicht erforderlich (ich habe zur Zeit einen UV-0 Filter vorgeschraubt, werde ihn aber wohl wieder entfernen. Ist nicht notwendig.), kann also gespart werden.
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